Die Linke nominiert Bürgermeisterkandidaten für Wasserburg

Die Linke nominiert Bürgermeisterkandidaten für Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Partei Die Linke hat in Wasserburg (Landkreis Rosenheim) Milan Matijević einstimmig als Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 8. März 2026 nominiert. Die Entscheidung fiel in einer ordnungsgemäß einberufenen Aufstellungsversammlung.

Nach Angaben des Ortsverbands tritt Die Linke damit in Wasserburg erstmals mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten an. Die Partei erweitert damit das Bewerberfeld für das Bürgermeisteramt bei der kommenden Kommunalwahl.

Kandidat stellt politische Schwerpunkte vor

Milan Matijević ist 24 Jahre alt und arbeitet als Fachinformatiker. Nach Darstellung der Partei möchte er die Lebensrealitäten der Menschen in Wasserburg stärker in den Mittelpunkt der kommunalen Politik stellen. Als inhaltliche Schwerpunkte benennt Matijević unter anderem bezahlbares Wohnen, soziale Gerechtigkeit, aktive Teilhabe sowie eine transparente und bürgernahe Stadtpolitik.

„Viele Menschen wünschen sich eine echte Alternative zur bisherigen Stadtpolitik. Ich kandidiere, um eine soziale, solidarische und gerechte Perspektive in das Bürgermeisteramt einzubringen und Wasserburg für alle lebenswert zu gestalten“, sagte Matijević im Rahmen der Nominierung.

Kommunalwahl am 8. März 2026

Mit der Bürgermeisterkandidatur ergänzt Die Linke ihre bereits aufgestellte Stadtratsliste. Nach Angaben der Partei startet sie damit geschlossen in den Kommunalwahlkampf. Die Bürgermeister- und Stadtratswahl findet in Wasserburg gemeinsam am 8. März 2026 statt.
(Quelle: Pressemitteilung Die Linke Wasserburg / Beitragsbild: Copyright Die Linke Wasserburg)

Zahlreiche Einsätze der Bundespolizei an Bahnhöfen im Raum München

Zahlreiche Einsätze der Bundespolizei an Bahnhöfen im Raum München

München -Die Bundespolizei war am Freitag und Samstag (9. und 10. Januar) zu mehreren Einsätzen im bahnpolizeilichen Bereich im Raum München gefordert. Die Vorfälle reichten vom Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen über einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr bis hin zu einer körperlichen Auseinandersetzung und einem besonders schweren Diebstahl an einem Güterbahnhof.

Kurz nach Mitternacht am 9. Januar betätigte ein 16-jähriger Ukrainer am S-Bahnhaltepunkt Ismaning grundlos mehrere Nothilfeeinrichtungen. Zuvor hatte er einen Feuerlöscher entnommen und Löschschaum am Bahnsteig versprüht. Zudem löste er durch das Betätigen eines Handfeuermelders einen Feuerwehreinsatz aus.

Beim Eintreffen der Landespolizei leistete der Jugendliche erheblichen Widerstand, der nur unter Einsatz von Reizstoff beendet werden konnte. Da er sich psychisch auffällig zeigte und bereits wegen Sachbeschädigungen polizeilich bekannt war, wurde er psychologischer Betreuung zugeführt. Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des Missbrauchs von Nothilfeeinrichtungen ein.

Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr am Leuchtenbergring

Am 9. Januar gegen 9 Uhr hielt sich ein 42-jähriger Syrer aus bislang ungeklärten Gründen im Gleisbereich am S-Bahnhaltepunkt Leuchtenbergring auf. Der Fahrer einer S-Bahn der Linie S8 musste eine Schnellbremsung einleiten, um eine Kollision zu verhindern.

Anschließend nahm der Triebfahrzeugführer den Mann in den Führerstand und fuhr bis zum Münchner Ostbahnhof, wo die Bundespolizei den 42-Jährigen übernahm. Weder der Mann noch die rund 300 bis 400 Fahrgäste der S-Bahn wurden verletzt. Gegen den 42-Jährigen wird wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

Körperliche Auseinandersetzung am Karlsplatz (Stachus)

Am 9. Januar gegen 19 Uhr kam es im Zwischengeschoss des S-Bahnhaltepunktes Karlsplatz (Stachus) zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier Männern. Ein 33-jähriger Ukrainer griff einen 52-jährigen DB-Reiniger, der ihn und weitere Personen zum Verlassen des Bereichs aufgefordert hatte, unvermittelt an.

Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation, weitere bislang unbekannte Männer mischten sich ein. Der Ukrainer erlitt lediglich leichte Verletzungen, der DB-Reiniger zog sich unter anderem Schürfwunden, Prellungen und Hämatome zu. Die beiden unbekannten Beteiligten flüchteten unerkannt.

Der alkoholisierte 33-Jährige (1,44 Promille), der bereits mehrfach polizeilich wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten aufgefallen war, wird wegen gefährlicher Körperverletzung dem Haftrichter vorgeführt. Gegen die weiteren Beteiligten leitete die Bundespolizei Ermittlungen wegen wechselseitiger Körperverletzung ein.

Besonders schwerer Diebstahl am Rangierbahnhof Nord

Am Samstagnachmittag (10. Januar) meldete ein Mitarbeiter eines Eisenbahnverkehrsunternehmens gegen 15.15 Uhr aufgeschlitzte Planen an mehreren auf Güterwagen transportierten Lkw-Aufliegern im Bereich des Rangierbahnhofs Nord.

Der betroffene Güterzug war von Neuss nach Italien unterwegs. Ermittlungen ergaben, dass an insgesamt drei Aufliegern Planen aufgeschnitten und an zwei Güterwaggons Plomben entfernt worden waren. Die Täter verschafften sich Zugang zur Ladung, entwendeten jedoch lediglich Kupfer aus angeschnittenen Kabelrollen. Der entstandene Diebstahlsschaden wird auf 500 bis 700 Euro geschätzt.

Da der Feststellort nicht der Tatort war, konzentrieren sich die Ermittlungen auf mögliche Unterwegshalte des Zuges. Der Modus Operandi reiht sich nach Angaben der Bundespolizei in eine Serie ähnlicher bundesweiter Fälle ein.
Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Cool in Überzahl, eiskalt in Unterzahl: Starbulls siegen 5:2 in Weißwasser

Cool in Überzahl, eiskalt in Unterzahl: Starbulls siegen 5:2 in Weißwasser

Rosenheim / Weißwasser – Die Starbulls Rosenheim haben am Sonntagabend (11.1.2026) ihren vierten Sieg im vierten Spiel des neuen Jahres eingefahren. Am 34. Spieltag der DEL 2 setzten sich die Grün-Weißen auswärts bei den Lausitzer Füchsen mit 5:2 durch. Vor 2.411 Zuschauern in der Eisarena Weißwasser drehten die Starbulls einen 1:2-Rückstand und entschieden die Partie vor allem durch Effizienz in Über- und Unterzahlsituationen.

Verteidiger Leon van der Linde kehrte in Weißwasser ins Aufgebot zurück, Tobias Beck rückte dafür in die wieder komplette vierte Sturmreihe. Im Tor stand erneut Christopher Kolarz. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen setzte zudem wieder auf Verteidiger Shane Hanne sowie auf die Importstürmer Teemu Pulkkinen, C.J. Stretch und Charlie Sarault.

Zwei unglückliche Gegentore im ersten Drittel

Die Gastgeber gingen im ersten Abschnitt zweimal aus Situationen heraus in Führung, die keine klaren Torchancen darstellten. Beim 1:0 (7.) rutschte die Scheibe im Getümmel vor dem Rosenheimer Tor über die Linie, Hannu Tripcke erhielt den Treffer. In der 16. Minute erhöhte Kyle Havlena aus extrem spitzem Winkel auf 2:1.

Dazwischen gelang den Starbulls der zwischenzeitliche Ausgleich: Nach einem schnellen Entlastungsangriff setzte Scott Feser nach Vorlage von Pulkkinen zum Schuss an, Füchse-Keeper Anthony Morrone parierte, doch Maximilian Adam verwertete den Abpraller aus der Luft sehenswert zum 1:1 (14.).

„Komische Tore, die möchte unser Torwart sicherlich zurückhaben, der danach sehr gut gespielt hat“, sagte Jari Pasanen nach dem Spiel.

Rosenheim nutzt Überzahlkonstellationen

Nach der Pause blieb die Partie ausgeglichen, erstmals kamen jedoch auch Strafzeiten hinzu. Diese Phasen entschieden das Spiel. Zwar wurden keine Powerplaytore im klassischen Sinne notiert, doch die Treffer zum 2:2 und 3:2 fielen jeweils unmittelbar nach Ablauf einer Überzahlsituation.

Beim 2:2 zog Shane Hanne von der blauen Linie ab, Fabian Dietz fälschte den Schuss leicht ab und bekam den Treffer gutgeschrieben (28.). Beim 3:2 wartete Ville Järveläinen geduldig auf die freie Schussbahn und traf platziert ins rechte obere Eck (37.). Kurz zuvor hatte Morrone verletzungsbedingt Platz für Lennart Neiße gemacht.

Doppelschlag in Unterzahl entscheidet die Partie

Die Vorentscheidung fiel in der 40. Minute – und das in Unterzahl. Zunächst fing Scott Feser einen Pass an der blauen Linie ab, zog zentral vors Tor und traf eiskalt zum 4:2. Nur 28 Sekunden später erhöhte Jordan Taupert nach einem Alleingang über rechts auf 5:2. Shane Hanne hatte den Puck an der eigenen Grundlinie erobert und den Konter eingeleitet.

Keine Tore im Schlussdrittel

Im letzten Drittel blieb es beim 5:2-Endstand. Christopher Kolarz verhinderte mit mehreren Paraden weitere Gegentreffer, seine Vorderleute spielten die Partie souverän zu Ende.
„Es war ein schwieriges Spiel, die Heimmannschaft hat sehr gut gespielt. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir in die Gänge gekommen sind“, sagte Jari Pasanen.

Tabellenlage unverändert

An der Spitze der DEL 2 gab es keine Veränderungen. Die Starbulls Rosenheim belegen mit 68 Punkten aus 34 Spielen weiterhin Rang drei, zwei Zähler hinter Kassel und acht Punkte hinter Spitzenreiter Krefeld. Der Vorsprung auf den viertplatzierten EV Landshut beträgt weiterhin 14 Punkte.
(Quelle: Pressemitteilung Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Peter Lion)

Start der Ausschreibung für den Bayerischen Integrationspreis 2026

Start der Ausschreibung für den Bayerischen Integrationspreis 2026

Rosenheim / Bayern – Die Ausschreibung für den Bayerischen Integrationspreis 2026 hat begonnen. Der Preis wird gemeinsam vom Bayerischen Landtag, dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration sowie dem Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung ausgelobt. In diesem Jahr steht der Integrationspreis unter dem Motto „Sprache schafft Heimat – Integration leben“, wie der Rosenheimer Landtagsabgeordnete Daniel Artmann (CSU) mitteilte.

Bis zum 5. Februar 2026 können sich Vereine, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen beteiligen, die sich in nicht kommerzieller Weise für das Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache bei zugewanderten Menschen in Bayern einsetzen. Die Verleihung ist voraussichtlich für den 4. Mai 2026 im Bayerischen Landtag geplant.

Sprache als Schlüssel zur Integration

Artmann betont, dass Sprache weit mehr sei als Worte: Sie öffne Türen, schaffe Vertrauen und ermögliche echte Begegnung. Wer die Sprache seines Gegenübers spreche, könne Gedanken teilen, Missverständnisse vermeiden und die gesellschaftliche Teilhabe fördern. Eine gemeinsame Sprache helfe zudem, Unterschiede zu erkennen, Vorurteile abzubauen und Integration zu erleichtern.

Fokus auf Ehrenamt und zivilgesellschaftliches Engagement

Die Ausschreibung richtet sich besonders an Ehrenamtliche, zivilgesellschaftlich engagierte Vereine, Institutionen oder Initiativen, die auf innovative und nicht kommerzielle Weise das Erlernen und den Gebrauch der deutschen Sprache fördern. Ziel ist es, das Ankommen zugewanderter und geflüchteter Menschen im gesellschaftlichen Alltag zu erleichtern.

Dotierung und Jury

Der Bayerische Integrationspreis 2026 ist mit 9.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird in der Regel auf mehrere Preisträger aufgeteilt und ist zweckgebunden für Projekte und Initiativen im Bereich der Integration von Migrantinnen und Migranten einzusetzen. Über die Preisträger entscheidet eine unabhängige Jury, die sich aus Mitgliedern des Bayerischen Integrationsrates zusammensetzt.

Bewerbungsinformationen

Bewerbungsformulare und weitere Informationen sind online verfügbar unter:
https://integrationsbeauftragter.bayern.de/integrationspreis-2026/.
(Quelle: Pressemitteilung Büro Daniel Artmann, MdL / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Warum pfeifen wir? Drei junge Schiedsrichter aus Vogtareuth berichten

Warum pfeifen wir? Drei junge Schiedsrichter aus Vogtareuth berichten

Vogtareuth / Landkreis Rosenheim – Stolz auf seinen Nachwuchs an der Pfeife: Der SV Vogtareuth darf sich seit letztem Jahr über drei neue junge Schiedsrichter freuen. Maxi Wiesmeier (13), Moritz Trattner (13) und Leonhard Gaßner (14) haben sich im C-Jugend-Alter für diese verantwortungsvolle Aufgabe entschieden. Alle drei sind aktive Fußballer im Verein und leiten seit einem Jahr offiziell Jugendspiele der Schiedsrichtergruppe Chiem.

Im Januar 2025 starteten die drei ihre Schiedsrichterausbildung. In mehreren Theorieeinheiten sowie einer Lauf- und Abschlussprüfung eigneten sie sich das nötige Regelwissen an. „Man musste schon lernen und die Regeln verstehen, aber es war gut machbar – vor allem, wenn man selbst Fußball spielt“, berichtet Moritz Trattner. Die Ausbildungskosten in Höhe von rund 100 Euro übernahm der SV Vogtareuth vollständig, ebenso die notwendige Ausrüstung.

Erste Spiele unter Begleitung

Der Einstieg ins aktive Pfeifen erfolgte behutsam: Beim ersten Spiel wurden die Jung-Schiedsrichter von erfahrenen Paten begleitet. „Das gibt Sicherheit, gerade am Anfang“, sagt Leonhard Gaßner. „Man lernt, mit Drucksituationen umzugehen und klare Entscheidungen zu treffen.“ Auch Maxi Wiesmeier erinnert sich noch gut an seinen ersten Einsatz: „Ich war nervös, aber danach richtig stolz.“

Persönliche Vorteile und Gemeinschaft

Neben einem kleinen Verdienst – derzeit 31 Euro pro Spiel plus Fahrtkosten – bringt das Schiedsrichtersein vor allem persönliche Vorteile. Die Jugendlichen berichten von wachsendem Selbstbewusstsein, besserem Regelverständnis und mehr Verständnis für Entscheidungen auf dem Platz. „Als Spieler sieht man viele Situationen jetzt ganz anders“, meint Moritz Trattner schmunzelnd.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Gemeinschaft innerhalb der Schiedsrichtergruppe Chiem. Lehrabende, gemeinsame Veranstaltungen, Turniere und sogar Spiele gegen prominente Gegner wie die Schiedsrichter des FC Bayern sorgen für Teamgeist und besondere Erlebnisse. „Man lernt viele neue Leute kennen und ist Teil eines starken Netzwerks“, so Maxi Wiesmeier.

Wichtiger Beitrag für den Verein

Auch für den Verein selbst ist das Engagement der drei Jung-Schiedsrichter von Bedeutung. Vereine sind verpflichtet, Schiedsrichter zu stellen – andernfalls drohen Strafzahlungen. Umso erfreulicher ist es, wenn der Nachwuchs Verantwortung übernimmt. „Das ist gut für den Ruf des Vereins und eine echte Ehre“, betont Leonhard Gaßner.

Alle drei sind sich einig: Die Ausbildung zum Schiedsrichter ist eine klare Empfehlung für andere Jugendliche. „Man übernimmt Verantwortung, verdient etwas Geld und entwickelt sich persönlich weiter“, fasst Maxi Wiesmeier zusammen.

Der nächste Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Chiem startet Ende Februar 2026.
(Quelle: Pressemitteilung SV Vogtareuth / Beitragsbild: SV Vogtareuth)

#CrowdsourcingRosenheim: Stadtarchiv lädt zur Mitarbeit an historischen Quellen ein

#CrowdsourcingRosenheim: Stadtarchiv lädt zur Mitarbeit an historischen Quellen ein

Rosenheim – Das Stadtarchiv Rosenheim geht neue Wege, um die Stadtgeschichte zu bewahren und historische Quellen leichter zugänglich zu machen. Unter dem Projekt #CrowdsourcingRosenheim können Freiwillige online aktiv werden und das Archiv bei der Erschließung seines Bestands unterstützen.

Zur Mitarbeit stehen zwei Bestände: eine Sammlung historischer Fotografien, die nach Ereignissen, Gebäuden und Personen erschlossen werden sollen, sowie Geburtenregister aus dem 19. Jahrhundert, die transkribiert, also digital abgetippt, werden können. Ziel ist es, die Recherchemöglichkeiten im Stadtarchiv zu verbessern und die Geschichte Rosenheims gemeinsam sichtbarer zu machen.

Einfache Teilnahme für alle Interessierten

Die Teilnahme ist ohne besondere Vorkenntnisse möglich. Für die Arbeit an den Geburtenregistern ist Erfahrung im Lesen alter Handschriften hilfreich. Das Stadtarchiv stellt passende Online-Hilfsmittel bereit und prüft alle Beiträge vor der Veröffentlichung.

Erfolgreicher Start

#CrowdsourcingRosenheim startete im Sommer 2025. Bereits in der ersten Projektphase beteiligten sich zahlreiche Freiwillige und beschrieben innerhalb weniger Wochen über 1.000 Luftbilder von Rosenheim. Die so gewonnenen Informationen flossen in die Datenbank des Stadtarchivs ein.

Das Stadtarchiv Rosenheim freut sich über jede Unterstützung, um die Stadtgeschichte gemeinsam mit der Öffentlichkeit zu dokumentieren. Weitere Informationen und Materialien zur Mitarbeit gibt es unter: www.stadtarchiv.de/mitmachen
(Quelle: Pressemitteilung Stadtarchiv Rosenheim / Historischer Verein Rosenheim / Beitragsbild Symbolfoto ai)

Schongau: Mann schwer verletzt durch Schuss – Ermittlungen laufen

Schongau: Mann schwer verletzt durch Schuss – Ermittlungen laufen

Scbongau / Landkreis Weilheim-Schongau – In Schongau (Landkreis Weilheim-Schongau) wurde am Samstagmorgen (10.1.2026<) ein 42-jähriger Mann mit einer lebensgefährlichen Schussverletzung aufgefunden. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar, Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln.

Gegen 8.35 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Oberland die Mitteilung ein, dass ein Mann eine Schussverletzung erlitten habe. Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst fanden den 42-Jährigen mit schweren Verletzungen vor. Er wurde vor Ort erstversorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht. Nach operativer Versorgung befindet er sich in einem kritischen Zustand.

Verdacht auf Unterlassung

Am Tatort befand sich zudem ein 62-jähriger Mann, der unverletzt blieb. Nach derzeitigen Erkenntnissen steht er im Verdacht, trotz der schweren Verletzung seines Bekannten nicht eingegriffen zu haben. Gegen ihn wurde die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Ermittlungen durch Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft

Die ersten Maßnahmen vor Ort übernahm die Polizeiinspektion Schongau. Noch am Morgen übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim die Ermittlungen. Diese werden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II durch das Fachkommissariat 1 fortgeführt. Auch das Fachkommissariat 7 (Spurensicherung), Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamts und des Instituts für Rechtsmedizin München sind an der Aufklärung beteiligt.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Umstände der Schussverletzung und den Verdacht eines Unterlassungsdelikts.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frau in Rosenheim sexuell belästigt – Polizei bittet um Hinweise

Frau in Rosenheim sexuell belästigt – Polizei bittet um Hinweise

Rosenheim – Am Donnerstagabend (9.1.2026) ist eine 21-jährige Frau aus dem Landkreis Miesbach in der Rosenheimer Innenstadt sexuell belästigt worden. Die Polizei bittet um Hinweise.

Gegen 19 Uhr ging die Frau, nach den Angaben der Polizei, die Münchener Straße entlang, als plötzlich ein Mann an sie herantrat und sie an den Oberarmen sowie teilweise am Oberkörper und Brustbereich berührte. Die Frau konnte sich losreißen, stieß den Mann weg und ging in ein nahegelegenes Bekleidungsgeschäft.

Täterbeschreibung

Der unbekannte Mann wird auf etwa 50 Jahre geschätzt. Er war ungepflegt, trug schmuddelige und zerrissene Kleidung, hatte schulterlange braune bis dunkle Haare und einen Vollbart. Nach bisherigen Erkenntnissen hält sich der Mann häufig im Bereich der Münchener Straße auf.

Polizei bittet um Hinweise

Die Rosenheimer Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, konnte den Täter jedoch nicht mehr antreffen. Es wird wegen sexueller Belästigung ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 08031/200-2200 bei der Polizei Rosenheim zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Modifiziertes Kleinkraftrad festgestellt – Ermittlungen eingeleitet

Modifiziertes Kleinkraftrad festgestellt – Ermittlungen eingeleitet

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim haben in der Nacht auf Freitag (10.1.2026), im Stephanskirchener Ortsteil Schloßberg einen Kleinkraftradfahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit kontrolliert.

Gegen 2.15 Uhr fiel den Polizeibeamten der Fahrer in der Salzburger Straße auf. Nach einer kurzen Nachfahrt wurde das Kleinkraftrad angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellten die Beamten eine Vielzahl technischer Veränderungen am Fahrzeug fest.
Durch die Umbauten fuhr das Kleinkraftrad deutlich schneller, als in der Betriebserlaubnis vorgesehen.

Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis

Der Fahrer, ein 15-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim, war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für das Fahrzeug. Die Weiterfahrt wurde vor Ort unterbunden. Gegen den Jugendlichen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Die Erziehungsberechtigten wurden verständigt und holten ihren Sohn anschließend ab.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Auto prallt gegen Steuereinheit- Bahnverkehr kurzzeitig unterbrochen

Auto prallt gegen Steuereinheit- Bahnverkehr kurzzeitig unterbrochen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – In der Nacht auf Sonntag (11.1.2026) ist es an einem beschrankten Bahnübergang in der Simsseestraße in Stephanskirchen ( Landkreis Rosenheim) zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto prallte gegen die Steuereinheit der Schrankenanlage, der Bahnverkehr musste kurzfristig eingestellt werden.

Gegen 1.00 Uhr fuhr ein 20-jähriger Autofahrer aus dem östlichen Landkreis Rosenheim von Stephanskirchen kommend in Richtung Riedering. Beim Annähern an den Bahnübergang waren die Schranken geöffnet, ein Zug näherte sich nicht.

Aufgrund schneeglatter Fahrbahn und nicht angepasster Geschwindigkeit geriet der Pkw, nach den Angaben der Polizei, in einer Rechtskurve ins Schleudern. Beim Überfahren der Gleise kam das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Steuereinheit der Schrankenanlage.

Bahnverkehr nach technischer Prüfung wieder freigegeben

Infolge des Unfalls wurde der Bahnverkehr vorübergehend eingestellt. Ein Notfalltechniker der Deutschen Bahn überprüfte die beschädigte Steuereinheit. Nach rund 45 Minuten konnte der Zugverkehr wieder freigegeben werden.

Am Pkw entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 5.000 Euro. Die Höhe des Schadens an der Steuereinheit ist derzeit noch nicht bekannt. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet. Das Fahrzeug musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden.
(Quelle: Pressemitteilung  Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kellerbrand in Traunstein – Sachschaden im fünfstelligen Bereich

Kellerbrand in Traunstein – Sachschaden im fünfstelligen Bereich

Traunstein – In einem Mehrfamilienhaus in der Kreuzstraße in Traunstein ist am Samstagabend (10.1.2029) ein Brand im Keller ausgebrochen. Verletzt wurde nach aktuellem Ermittlungsstand niemand. Der entstandene Sachschaden liegt im mittleren fünfstelligen Eurobereich.

Gegen 21.55 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Traunstein eine Mitteilung über Rauchentwicklung aus dem Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses ein. Die umgehend alarmierten regionalen Feuerwehren stellten bei ihrem Eintreffen einen Brand im Keller des Gebäudes fest.
Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Wohneinheiten verhindert werden. Der Brand wurde zügig gelöscht.

Bewohner konnten zurückkehren

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde durch das Feuer niemand verletzt. Mehr als fünf Bewohner hatten ihre Wohnungen kurzzeitig verlassen müssen, konnten jedoch im Anschluss wieder wohlbehalten in ihr Zuhause zurückkehren.

Die ersten Maßnahmen vor Ort übernahm die örtlich zuständige Polizeiinspektion Traunstein. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein führt nun die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die weiteren Ermittlungen zur Brandursache. Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

HZA Rosenheim: Zoll entdeckt Amphetamin und Ecstasy bei Autofahrer bei Einreise aus Österreich

HZA Rosenheim: Zoll entdeckt Amphetamin und Ecstasy bei Autofahrer bei Einreise aus Österreich

Bad Reichenhall – Bei einer nächtlichen Kontrolle am vergangenen Mittwoch (7.1.2026) am deutsch-österreichischen Grenzübergang auf der B21 entdeckten Zöllner der Reiseverkehrskontrolle Traunstein bei einem 44-jährigen deutschen Staatsangehörigen Betäubungsmittel und verbotene Gegenstände.

In einer Bauchtasche im Fußraum auf der Beifahrerseite fanden die Zollbeamten 21,7 Gramm Amphetamin und 1,1 Gramm zerkleinerte Ecstasy-Tabletten. Außerdem wurden zwei Einhandmesser in der Fahrertür und im Handschuhfach sichergestellt. Ein für den Drogenkonsum typisches Besteck mit zwei Löffeln, an denen noch Amphetaminanhaftungen festgestellt wurden, komplettierte den Fund.
Der Fahrer hatte zunächst angegeben, keine Betäubungsmittel oder verbotenen Gegenstände im Fahrzeug zu haben. Ein freiwillig durchgeführter Drogentest fiel positiv aus.

Gegen den 44-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen vorschriftswidriger Einfuhr verbotener Gegenstände und Besitz von Betäubungsmitteln eingeleitet. Die weitere Bearbeitung übernimmt das Zollfahndungsamt München. Zusätzliche Maßnahmen wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss werden durch die Polizeiinspektion Bad Reichenhall geprüft. 
(Quelle: Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Hauptzollamt Rosenheim)