Spitzenergebnis bei der DLG-Qualitätsprüfung – Zehnfach Gold für AuerBräu

Spitzenergebnis bei der DLG-Qualitätsprüfung – Zehnfach Gold für AuerBräu

Rosenheim – Großer Erfolg für die Brauerei AuerBräu: Bei der diesjährigen Internationalen DLG-Qualitätsprüfung für Bier und Biermischgetränke erhielten alle eingereichten Produkte eine Goldmedaille – insgesamt zehn Auszeichnungen. Damit konnte das Ergebnis aus dem Vorjahr nicht nur bestätigt, sondern sogar gesteigert werden.

Die DLG-Qualitätsprüfung zählt zu den anerkanntesten Wettbewerben der Branche. Jährlich werden rund 800 Biere und Biermischgetränke freiwillig und unabhängig geprüft. Die Bewertung umfasst sowohl analytische Laboruntersuchungen als auch eine sensorische Prüfung durch erfahrene Verkoster. Geprüft werden unter anderem die Qualität der Rohstoffe, die Präzision des Brauprozesses sowie die geschmackliche Ausgewogenheit der Produkte. Nur Biere, die den hohen Qualitätsanforderungen vollständig entsprechen, erhalten eine Auszeichnung.

„Dass alle eingereichten Biere mit Gold ausgezeichnet wurden, ist ein großer Erfolg für die Brauerei und bestätigt den konsequenten Qualitätsanspruch, den wir an unsere Biere haben“, sagt Dirk Steinebach, Geschäftsführer von AuerBräu. „Diese Auszeichnung gehört dem gesamten Team über alle Abteilungen hinweg.“

Mit Gold prämiert wurden die Sorten Rosenheimer Helles, Rosenheimer Märzen, Rosenheimer Dunkel, Rosenheimer Pils, Rosenheimer Weißbier, Rosenheimer Leichte Weiße, Johann Auer Spezial Hell, Johann Auer Dunkle Weiße, Johann Auer Weißbierbock und das 111er Zwickl. In der Analytik und Blindverkostung überzeugten die Biere insbesondere in den Kriterien Geruch, Reinheit des Geschmacks, Bittere, Vollmundigkeit, Schaum- und Geschmacksstabilität sowie Frische.

Auch 1. Braumeister und Betriebsleiter Josef Kronast sieht in dem Ergebnis eine Bestätigung der täglichen Arbeit: „Zehn Goldmedaillen zeigen, dass traditionelle Braukunst, moderne Technik, akribische Auswahl regionaler Rohstoffe und kompromisslose Sorgfalt in unserer Brauerei perfekt zusammenspielen. Besonders freut uns, dass die Vielfalt unseres Sortiments auf diesem hohen Qualitätsniveau ein weiteres Mal bestätigt wurde.“
(Quelle: Pressemitteilung  AuerBräu Brauerei Rosenheim / Beitragsbild: Copyright AuerBräu/Andreas Jacob)

UN-Jahr der Landwirtin 2026: BBV-Zukunftskonzept soll bayerische Landwirtschaft weiblicher machen

UN-Jahr der Landwirtin 2026: BBV-Zukunftskonzept soll bayerische Landwirtschaft weiblicher machen

München / Bayern – Im Rahmen des UN-Jahres der Landwirtin 2026 haben BBV-Präsident Günther Felßner und Landesbäuerin Christine Singer das Konzept der Landfrauen im Bayerischen Bauernverband vorgestellt. Ziel ist es, die bayerische Landwirtschaft in den kommenden Jahren deutlich weiblicher zu gestalten. Bis 2035 soll jede fünfte Betriebsleitung in Bayern von einer Frau geführt werden.

Die Ausgangslage zeigt, dass Frauen bereits einen großen Anteil in der Landwirtschaft ausmachen: 35 Prozent der Beschäftigten sind weiblich. Dennoch werden aktuell nur neun Prozent der bayerischen Betriebe von Frauen geleitet – bundesweit sind es elf Prozent. Gleichzeitig steht auf fast jedem zweiten Hof in Bayern in den nächsten Jahren eine Hofübergabe an, da 43 Prozent der Betriebsleiter über 55 Jahre alt sind.

Singer: „Frauen können Landwirtschaft“

Landesbäuerin Singer erklärte das Konzept und seine Maßnahmen: „Junge Frauen interessieren sich immer mehr für die Ausbildung zur Landwirtin und zum Meister. Jetzt müssen wir den nächsten Schritt gehen. Wir brauchen mehr Sichtbarkeit weiblicher Vorbilder, zielgerichtete Beratungs- und Coachingangebote, finanzielle Unterstützung und verlässliche Perspektiven. 2035 soll jede fünfte Betriebsleitung in Bayern weiblich sein – das ist erreichbar, wenn wir jetzt gemeinsam handeln.“
Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören unter anderem:

  • Stärkung der landwirtschaftlichen Berufsorientierung in Schulen mit sichtbaren weiblichen Rollenvorbildern
  • Geschlechtergerechte Aus- und Fortbildungskampagnen
  • Coaching „von Landwirtin zu Landwirtin“
  • Ausbau von Beratungs-, Netzwerk- und Finanzierungsangeboten
  • Abbau bürokratischer Hürden für Betriebsübernahme und Diversifizierung
  • Gesetzliche Verankerung des Mutterschutzes für Selbständige
  • Verlässliche politische Rahmenbedingungen für Hofnachfolge und Investitionen

Felßner: „Rahmenbedingungen verbessern – Potenziale heben“
BBV-Präsident Felßner betonte die strategische Bedeutung des Vorhabens: „Frauen sind schon heute tragende Säulen der Landwirtschaft. Aber bei der Betriebsleitung sind sie massiv unterrepräsentiert. Das wollen wir verändern. Damit mehr Frauen Verantwortung übernehmen können, müssen Politik und Gesellschaft moderne, verlässliche Rahmenbedingungen schaffen: weniger Bürokratie, bessere Finanzierungsmöglichkeiten, Eigentumsschutz und echten Mutterschutz für Selbständige.“
Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband (BBV) / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

Intensives Auswärtswochenende und Heimspiel-Doppel für den Starbulls-Nachwuchs

Intensives Auswärtswochenende und Heimspiel-Doppel für den Starbulls-Nachwuchs

Rosenheim – Ein abwechslungsreiches und forderndes Wochenende erleben die Nachwuchsteams der Starbulls Rosenheim. Mehrere Mannschaften sind bereits auswärts im Einsatz, während im ROFA-Stadion spannende Heimspiele auf dem Programm stehen.

Die U20 reist am Wochenende nach Bietigheim, wo zwei wichtige Auswärtsspiele anstehen. Das erste Puck fällt am Samstag, 10. Januar, um 15:45 Uhr, das zweite Spiel folgt am Sonntag, 11. Januar, um 10:00 Uhr. Nach zuletzt engagierten Auftritten möchte die Mannschaft auch in der Fremde ihre Entwicklung bestätigen und wichtige Punkte sammeln.

Bereits am Freitagabend, 9. Januar, war die U17 gefordert. Die Mannschaft reiste nach Ingolstadt, wo um 18:30 Uhr das Auswärtsspiel begann. Ziel war es, mit einer konzentrierten Leistung gut ins Wochenende zu starten und Zählbares mitzunehmen.
Für die U15 steht ein echtes Derby-Wochenende an. Am Freitag, 9. Januar, um 16:00 Uhr ging es auswärts zum Traditionsduell nach Landshut. Am Sonntag, 11. Januar, um 10:30 Uhr folgt das Heimspiel gegen Schwenningen im ROFA-Stadion. Zwei Spiele, in denen das Team mit Einsatz und Teamgeist überzeugen möchte.

Auch die U13A-Mannschaft ist doppelt gefordert. Am Samstag, 10. Januar, um 16:30 Uhr empfangen die jungen Starbulls den EC Bad Tölz, bevor am Sonntag, 11. Januar, um 16:45 Uhr das Heimspiel gegen Miesbach ansteht. Nach zuletzt guten Leistungen will die Mannschaft vor heimischem Publikum weiter punkten.

Die U11C-Mannschaft komplettiert das Wochenendprogramm und tritt am Sonntag, 11. Januar, um 13:15 Uhr auswärts in Grafing an. Für die jüngsten Starbulls stehen dabei vor allem die Freude am Spiel und das Sammeln weiterer Erfahrungen im Vordergrund.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

Einbruch in Einfamilienhaus in Albaching – Zeugen gesucht

Einbruch in Einfamilienhaus in Albaching – Zeugen gesucht

Albaching / Landkreis Rosenheim – Zwischen Mittwoch, 7. Januar 2026, etwa 15:00 Uhr, und Freitag, 9. Januar 2026, etwa 09:30 Uhr, haben bislang unbekannte Täter ein Einfamilienhaus im Ortsteil Berg der Gemeinde Albaching aufgebrochen. Die Einbrecher verschafften sich über ein aufgehebeltes Fenster Zutritt und durchsuchten das Haus gezielt nach Wertgegenständen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei entstand ein Schaden von rund 1.000 Euro an Bargeld und Wertgegenständen. Der Sachschaden am Fenster wird ebenfalls auf etwa 1.000 Euro geschätzt.
Die Polizeiinspektion Wasserburg am Inn hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten, wird gebeten, sich unter 08071-91770 bei der Polizei zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bundespolizei rettet Schwäne aus Gleisen in Lindau

Bundespolizei rettet Schwäne aus Gleisen in Lindau

Lindau – Die Bundespolizei hat zwei Schwäne aus Gefahrenbereichen an den Gleisen im Bahnhof Lindau-Insel und auf der Thierschbrücke gerettet. Einer der Vögel war leicht verletzt und wurde zur Behandlung zu einem Tierarzt gebracht.

Eine Zeugin meldete einen Schwan im Gleisbereich des Bahnhofs Lindau-Insel. Als die alarmierte Bundespolizei-Streife eintraf, näherte sich bereits ein Zug auf demselben Gleis. Der Triebfahrzeugführer bremste den Zug rechtzeitig ab, sodass das Tier unverletzt gerettet werden konnte. Die Gleise wurden kurzzeitig gesperrt und 20 Minuten nach der Meldung wieder freigegeben.

Etwa eine halbe Stunde später wurde ein weiterer Schwan auf der Thierschbrücke gesichtet, der mit einem vorbeifahrenden Zug kollidiert war. Die Bundespolizei sperrte alle Gleise der Brücke und rettete den verletzten Vogel. Dieser wurde zur Versorgung zu einem Tierarzt gebracht und anschließend wieder in die Freiheit entlassen.

Die Bundepolizei fügt n ihrer Pressemitteilung am Schluss augenzwinkernd hinzu: „Ob die beiden Schwäne von Österreich über die Grenze nach Deutschland eingereist waren, konnte wegen fehlender Sprachmittler noch nicht aufgeklärt werden… 😉“
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Bundespolizei)

Mercosur-Abkommen: BBV kritisiert, IHK sieht Chancen für Wirtschaft

Mercosur-Abkommen: BBV kritisiert, IHK sieht Chancen für Wirtschaft

München – Die EU-Mitgliedstaaten haben am Freitag (9.1.2026) mehrheitlich dem Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay zugestimmt. Das Abkommen soll Zölle auf rund 90 Prozent aller gehandelten Waren schrittweise abbauen und eine der größten Freihandelszonen der Welt schaffen. Es umfasst über 700 Millionen Menschen und rund ein Fünftel der globalen Wirtschaftsleistung.

Was ist das Mercosur-Abkommen?

Das Mercosur-Abkommen ist ein seit Jahrzehnten verhandelter Handelsvertrag zwischen der EU und dem südamerikanischen Wirtschaftsblock Mercosur, zu dem unter anderem Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay gehören. Ziel ist der Abbau von Zöllen und Handelsschranken zwischen den beteiligten Staaten und der Aufbau einer der größten Freihandelszonen der Welt. Befürworter sehen Chancen für den Export europäischer Waren und eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit. Kritiker warnen vor Wettbewerbsnachteilen für die heimische Landwirtschaft, weil Importe aus den Mercosur-Staaten oft unter niedrigeren Produktionsstandards hergestellt werden.

In mehreren EU-Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland, haben Landwirte in den vergangenen Tagen gegen das Abkommen protestiert. Sie befürchten, dass Importe unter niedrigeren Standards die Wettbewerbsposition der EU-Bauern schwächen könnten.

BBV: Kritik an fehlenden Standards

Der Bayerische Bauernverband (BBV) äußert deutliche Kritik. Präsident Günther Felßner sagt: „Der Agrarteil … entspricht nicht dem Anspruch an faire Handelsregeln“. Nach Ansicht des BBV fehlen vergleichbare Produktionsstandards für Importe, insbesondere zu Tierwohl, Umwelt-, Klima- und Hygieneschutz. Felßner erläutert: „Importe müssen … den gleichen Anforderungen genügen, wie sie auch die heimische Erzeugung in der EU erfüllt.“ Unterschiede in der Praxis, etwa bei Antibiotikaeinsatz, Enthornen von Rindern oder Fütterung in Feedlots (Mastanlagen), zeigten für ihn die Diskrepanz zwischen südamerikanischen und europäischen Standards.

IHK: Chancen für bayerische Unternehmen

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) bewertet das Abkommen positiv. Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl sagt: „Ein guter Tag für die Europäische Union und die europäische Wirtschaft … Das Mercosur-Abkommen stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und bayerischen Wirtschaft.“ Die EU-Kommission sieht ein zusätzliches Exportpotenzial von fast 40 Prozent, was für Bayern einem Plus von bis zu 800 Millionen Euro pro Jahr entsprechen könnte. Gößl betont zudem, dass das Abkommen Rohstoffversorgung und Lieferketten stabilisiert, den Austausch von Dienstleistungen vereinfacht und die Rechtssicherheit für Unternehmen erhöht.

Handelszahlen Bayern–Mercosur

Im Jahr 2024 belief sich das Handelsvolumen zwischen Bayern und den Mercosur-Staaten auf 2,7 Milliarden Euro: 2,1 Milliarden Euro entfielen auf Exporte, 0,6 Milliarden Euro auf Importe. Bayerische Firmen liefern vor allem Maschinen, Fahrzeuge, Chemie- und Elektrotechnikprodukte. Aus den Mercosur-Ländern kommen laut der IHk-Pressemitteilung hauptsächlich Agrarprodukte, Rohstoffe, Grundchemikalien und Industrieerzeugnisse.

Fazit
Während der BBV das Abkommen in der aktuellen Form ablehnt, weil Produktionsstandards nicht ausreichend berücksichtigt werden, sieht die bayerische Wirtschaft in der IHK-Bewertung neue Exportchancen und stabilere Lieferketten.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Infos: Pressemitteilungen Bayerischer Bauernverband (BBV) und Bayerischer Industrie- und Handelskammertag (BIHK) / Beitragsbild

Hoher Sachschaden bei Brand einer Maschinenhalle in Teisendorf

Hoher Sachschaden bei Brand einer Maschinenhalle in Teisendorf

Teisendorf / Landkreis Berchtesgadener Land – Am Freitagabend (9.1.2026) brach in einer Maschinenhalle in Teisendorf (Landkreis Berchtesgadener Land) ein Feuer aus. Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde dabei niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Eurobetrag geschätzt. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein übernimmt die Ermittlungen in dieser Sache.

Am Freitag (9. Januar 2026), gegen 18.20 Uhr, ging bei der Integrierten Leitstelle Traunstein eine Mitteilung über einen Brand in einer Garage im Bereich Seeleiten in Teisendorf ein. Die sofort alarmierten regionalen Feuerwehren stellten bei ihrem Eintreffen den Vollbrand einer Maschinenhalle fest. Durch das rasche und professionelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude und die komplette Zerstörung der Halle verhindert werden. Dennoch brannte ein Großteil des Objekts ab.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde durch das Feuer niemand verletzt. Neben Maschinen befanden sich in der Halle auch abgestellte Fahrzeuge. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Eurobetrag geschätzt.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Freilassing. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein werden die Untersuchungen zur Brandursache durch das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein fortgeführt. Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schwerer Betriebsunfall in Molkerei in Reitmehring

Schwerer Betriebsunfall in Molkerei in Reitmehring

Reitmehring / Landkreis Rosenheim – Bei einem Betriebsunfall auf dem Gelände einer Molkerei in Reitmehring (Landkreis Rosenheim) ist am Freitagabend ein 36-jähriger Mitarbeiter schwer verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich, nach den Angaben der Polizei, am 9. Januar 2026 gegen 20.10 Uhr auf dem Betriebsgelände in Reitmehring, Stadt Wasserburg am Inn. Nach Angaben der Polizei kam es bei Arbeiten zu einem Austritt von Natronlauge, durch den der Mann im Kopfbereich schwere Verätzungen erlitt.

Die Integrierte Leitstelle Rosenheim alarmierte Feuerwehr, Rettungsdienst und die Polizei Wasserburg. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde auch der Rettungshubschrauber „Christoph München“ eingesetzt, der den Verletzten in ein Krankenhaus nach München flog.

Weitere Mitarbeiter wurden nicht verletzt. Ein Fremdverschulden konnte vor Ort ausgeschlossen werden. Die Polizei Wasserburg hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pulkkinen trifft doppelt: Starbulls feiern nächsten 3:0 Heimsieg

Pulkkinen trifft doppelt: Starbulls feiern nächsten 3:0 Heimsieg

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben am Freitagabend (9.1.2026),dem 33. Spieltag der DEL2 ihren zweiten Heimsieg in Folge ohne Gegentor eingefahren. Vor 4.021 Zuschauern im ROFA-Stadion setzte sich der Tabellenführer mit 3:0 gegen den ESV Kaufbeuren durch.

Eishockeyspiel Rosenheim v. Kaufbeuren am 9.1.2026. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Dave Löffler

Die Rosenheimer feierten vor 4.021 Zuschauern einen verdienten 3:0 Heimsieg. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Dave Löffler

Wie schon eine Woche zuvor gegen den EV Landshut blieben die Grün-Weißen erneut ohne Gegentreffer und ohne Strafzeit. Teemu Pulkkinen erzielte zwei Tore, den Schlusspunkt setzte Kapitän C.J. Stretch. Trotz klarer Chancenüberlegenheit fiel die Entscheidung erst im letzten Drittel.

Eishockeyspiel Rosenheim v. Kaufbeuren am 9.1.2026. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Dave Löffler

Rosenheim musste auf mehrere Spieler verzichten, darunter Lukas Laub, Lewis Zerter-Gossage, Joel Keussen und Johannes Achatz. Im Tor stand Christopher Kolarz, der seinen zweiten Shutout im zweiten Heimspiel in Folge feierte. Auch Kaufbeuren trat ersatzgeschwächt an, konnte jedoch vier nominelle Sturmreihen aufbieten. Im Gästetor kehrte Daniel Fießinger nach längerer Verletzungspause zurück und zeigte eine starke Leistung.

Die Starbulls übernahmen von Beginn an mehr Spielanteile, die erste gute Gelegenheit hatten jedoch die Gäste. Nach 13 Minuten brachte Pulkkinen Rosenheim mit einem platzierten Abschluss zur Führung. Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es bis zur ersten Pause beim 1:0.

Eishockeyspiel Rosenheim v. Kaufbeuren am 9.1.2026. Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Dave Löffler

Im zweiten Drittel erhöhte Rosenheim den Druck deutlich, scheiterte jedoch mehrfach am stark reagierenden Fießinger. Auch Kaufbeuren kam zu einzelnen Möglichkeiten, Kolarz hielt seine Mannschaft aber im Spiel. Eine Überzahlsituation kurz vor der Pause blieb ungenutzt.

Kaufbeuren: Pech mit Pfostentreffer

Zu Beginn des Schlussdrittels hatte Kaufbeuren Pech mit einem Pfostentreffer, ehe Rosenheim wieder die Kontrolle übernahm. Pulkkinen erhöhte in der 49. Minute auf 2:0, Stretch traf wenig später nach einem Konter zum 3:0-Endstand.
Mit nun 65 Punkten aus 33 Spielen bauten die Starbulls ihren Vorsprung auf die Verfolger aus Landshut, Ravensburg und Regensburg weiter aus.
Am Sonntag steht das Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen an, Spielbeginn ist um 17 Uhr. Das nächste Heimspiel findet am Freitag, 16. Januar, gegen die Ravensburg Towerstars statt.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Ludwig Schirmer und Dave Löffler)

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1950er Jahre

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1950er Jahre

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1950er Jahre. Auf der alten Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Max-Josefs-Platz – mit einem interessanten Detail im Hintergrund🚙

Wer genau hinsieht, entdeckt  weit hinten einen Fendt Kabinenroller – hergestellt in Rosenheim. Es war das erste Kleinfahrzeug und kostete laut Information des Rosenheimer Stadtarchivs 1.285 Euro. Damit fand es zwischen 1949 und 1952 immerhin 250 Käufer in Rosenheim.
Die ersten Modelle wurden in den späten 1940er Jahren in kleiner Stückzahl produziert. Der Konstrukteur Fritz Fend (1920 bis 2000) stammte aus Rosenheim und fertigte zuerst behindertengerechte Dreiräder an. Aus diesen entstand dann der bekannte Fend-Flitzer. Ab 1952 arbeitete Fend dann mit dem Flugzeugbauer Willy Messerschmitt zusammen. Der Kabinenroller ging in die Serienproduktion – und die fand dann in Regensburg statt.
Im Jahr 1964 endete die Produktion.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Wohnungsbrand in Tegernsee am frühen Morgen

Wohnungsbrand in Tegernsee am frühen Morgen

Tegernsee – Zu einem Wohnungsbrand ist es am heutigen frühen Freitagmorgen (9.1.2026) gegen 5 Uhr in Tegernsee gekommen. Die Bewohnerin meldete über den Notruf, dass sie zunächst einen Knall in ihrer Wohnung gehört habe und kurz darauf eine Rauchentwicklung in einem Nebenzimmer feststellte.

Die Freiwillige Feuerwehr Tegernsee war mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort und konnte den Brand löschen. Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Klimawandel in Rosenheim – Wie gehen wir vor Ort damit um?

Klimawandel in Rosenheim – Wie gehen wir vor Ort damit um?

Rosenheim – Am Montag, 19. Januar 2026, von 17 bis 19 Uhr lädt das Rosenheimer Forum für Städtebau und Umweltfragen e.V. gemeinsam mit der Stadt Rosenheim zu einer öffentlichen Veranstaltung in der Stadtbibliothek ein, um über lokale Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel zu informieren und zu diskutieren.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr, Einlass ist ab 16:30 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März und Dr. Hermann Biehler vom Rosenheimer Forum eröffnen den Abend. Ziel der Veranstaltung ist es, Stadt und Stadtgesellschaft beim Thema Klimawandel zusammenzubringen. Als Referentin konnte Alice Balbo, Referentin beim Deutschen Städtetag für Klimaanpassung und Resilienz, gewonnen werden. S

Seit 2023 liegt in Rosenheim ein Klimawandelanpassungskonzept vor, und seit November 2025 wurden die Fachkonzepte „Umwelt – Klima – Klimawandel“ sowie „Landschaft – Freiraum“ erstellt. Karin Graf, zuständig für Integriertes Energie-, Klima- und Umweltschutzmanagement bei der Stadt Rosenheim, wird die Ergebnisse dieser Konzepte zusammenfassend vorstellen.

Im Anschluss können die Besucher Fragen stellen, Anregungen einbringen und in die Diskussion einsteigen. Moderiert wird der Abend von Eric Treske vom Münchner Forum.
(Quelle: Rosenheimer Forum für Städtebau und Umweltfragen  / Beitragsbild: Symbolfoto re)