Sportbund DJK Rosenheim lädt zum Sommerfest ein

Sportbund DJK Rosenheim lädt zum Sommerfest ein

Rosenheim – Der Sportbund DJK Rosenheim lädt am Sonntag (2.8.2026) zu seinem Sommerfest auf den Sportbund Campus in der Pürstlingstraße 49 ein. Unter dem Motto „Mehr als ein Verein“ erwartet die Besucher ab 10 Uhr ein Programm mit Sport, Unterhaltung, Mitmachaktionen und kulinarischem Angebot.

Ein Höhepunkt des Tages ist das Freundschaftsspiel zwischen den Fußballern des Sportbunds und den Profis der Starbulls Rosenheim. Die Partie beginnt um 11.30 Uhr.

Einblicke in die Vereinsvielfalt

Beim Sommerfest präsentieren sich zahlreiche Abteilungen des Sportbund DJK Rosenheim. Besucher haben die Möglichkeit, verschiedene Sportangebote kennenzulernen und bei Mitmachaktionen selbst aktiv zu werden. Der Verein verfügt nach eigenen Angaben über insgesamt 25 Abteilungen.
Auch ein Bühnenprogramm ist geplant. Dazu gehören unter anderem eine Tanzshow sowie eine Halbzeitshow der Boxabteilung. Um 13 Uhr werden langjährige Mitglieder für ihre Verbundenheit und ihr Engagement im Verein geehrt.
Für Kinder steht eine Hüpfburg bereit. Außerdem gibt es ein gastronomisches Angebot und Möglichkeiten zum Austausch innerhalb der Rosenheimer Vereinsgemeinschaft.

„Unser Sommerfest steht für das, was den Sportbund auszeichnet: Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Freude am Sport. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit vielen Gästen einen unvergesslichen Tag zu erleben“, sagt der Vorstand des Sportbund DJK Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Sportbund DJK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bauarbeiten: Fahrplanänderungen bei der BRB im Netz Chiemgau-Inntal

Bauarbeiten: Fahrplanänderungen bei der BRB im Netz Chiemgau-Inntal

Landkreis Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen im August zu Fahrplanabweichungen, Teilausfällen und Schienenersatzverkehr bei mehreren Zugverbindungen der Bayerischen Regiobahn (BRB) im Netz Chiemgau-Inntal.

Die Einschränkungen gelten von Montag (10. August) bis Sonntag (16. August 2026) auf den Strecken München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein sowie Holzkirchen – Rosenheim. Grund sind Bauarbeiten der DB InfraGO AG.

Nächtliche Einschränkungen zwischen München und Rosenheim

Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg kommt es von Montag (10. August) bis Donnerstag (13. August) jeweils nachts in beide Richtungen zu Fahrplanabweichungen. Teilweise entfallen Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und München Ost. Zudem werden einzelne Züge umgeleitet, wodurch Halte zwischen München Ost und Großkarolinenfeld entfallen können. Zwischen Grafing Bahnhof und Rosenheim wird in diesem Zeitraum ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Auch Verbindung Holzkirchen – Rosenheim betroffen

Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es in der Nacht von Mittwoch (12. August) auf Donnerstag (13. August) bei den jeweils letzten beiden Verbindungen in beide Richtungen zu Fahrplanabweichungen. Für diese Fahrten wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Holzkirchen und Rosenheim eingerichtet.

Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein müssen Fahrgäste von Donnerstag (13. August) bis Sonntag (16. August) jeweils nachts bei einzelnen Verbindungen mit Änderungen rechnen. Zwischen Rosenheim und Brannenburg sowie zwischen Kufstein und Brannenburg wird teilweise ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten.

Die BRB weist darauf hin, dass Busse und Züge während der Bauarbeiten teilweise zu anderen Zeiten als im regulären Fahrplan verkehren. Fahrgäste können die Sonderfahrpläne auf der Internetseite der BRB abrufen. Dort besteht außerdem die Möglichkeit, einen Newsletter mit Informationen zu ausgewählten Strecken zu abonnieren. Aktuelle Informationen gibt es auch über die „BRB Störungsinfo“ auf Facebook sowie über die WhatsApp-Kanäle der BRB.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Regiobahn (BRB) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Historische Bulldogs begeistern in Langenpfunzen

Historische Bulldogs begeistern in Langenpfunzen

Schechen / Landkreis Rosenheim – Freunde historischer Landtechnik kamen am gestrigen Sonntag (26.7.2026)  in Langenpfunzen (Landkreis Rosenheim) zusammen. Der Bulldog-Club Langenpfunzen veranstaltete auf der Festwiese in Pfaffenhofen zum 17. Mal sein Bulldog-Oldtimer-Treffen. Zahlreiche Besitzer präsentierten ihre historischen Fahrzeuge und landwirtschaftlichen Geräte.
Bulldogtreffen in Langenpfunzen 2026. Fotos: Eduard Staudhammer
Bei so einem Anblick schlagen die Herzen von Bulldogfans höher. Fotos: Eduard Staudhammer
Das Wetter spielte entgegen den ursprünglichen Prognosen mit. Statt des angekündigten Regens blieb es über weite Teile des Tages trocken, lediglich einzelne Tropfen fielen. Die gute Witterung sorgte für eine angenehme Atmosphäre auf dem Veranstaltungsgelände.

Alte Raritäten und historische Geräte

Im Mittelpunkt des Treffens standen die historischen Bulldogs und Traktoren. Zahlreiche Liebhaber alter Landmaschinen präsentierten ihre Fahrzeuge, darunter auch verschiedene Raritäten aus vergangenen Jahrzehnten. Zusätzlich wurden historische landwirtschaftliche Geräte vorgeführt und ihre Funktionsweise erklärt.

Bulldogtreffen in Langenpfunzen 2026. Fotos: Eduard Staudhammer
In den vergangenen Jahren hatte das Bulldog-Oldtimer-Treffen wesentlich größere Dimensionen erreicht. Sogar Teilnehmer aus Österreich und Italien waren bereits mit ihren Fahrzeugen nach Langenpfunzen gekommen. In diesem Jahr fiel die Veranstaltung jedoch kleiner aus und dauerte erstmals nur einen Tag. Der ganz große Besucherandrang früherer Jahre blieb deshalb aus.
Bulldogtreffen in Langenpfunzen 2026. Fotos: Eduard Staudhammer
Die Veranstalter zeigten sich dennoch zufrieden mit dem Verlauf des Treffens. Vor allem für die Besitzer historischer Bulldogs und Traktoren bot die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch und zum Fachsimpeln über die alte Technik.

Austausch stand im Mittelpunkt

Bewusst verzichtete der Bulldog-Club Langenpfunzen auf eine große Bühne und eine umfangreiche Beschallung. Stattdessen sollte der persönliche Austausch zwischen den Oldtimerfreunden im Mittelpunkt stehen. Musikalisch begleitet wurde der Tag von der Gruppe „Hoizfrei Söchtnau“.

Bulldogtreffen in Langenpfunzen 2026. Fotos: Eduard Staudhammer
Für das leibliche Wohl war mit einem gastronomischen Angebot gesorgt, insbesondere die Grillfleischsemmeln waren heiß begehrt. Für Kinder gab es mit einer Hüpfburg ein eigenes Angebot.
Der Bulldog-Club Langenpfunzen setzt sich seit mehr als vier Jahrzehnten für den Erhalt historischer landwirtschaftlicher Fahrzeuge und Geräte ein.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Eduard Staudhammer)
Lagerfeuer verursacht Schwelbrand am Waldrand bei Raubling

Lagerfeuer verursacht Schwelbrand am Waldrand bei Raubling

Raubling / Landkreis Rosenheim – Ein nicht vollständig gelöschtes Lagerfeuer hat am Waldrand bei Nicklheim (Landkreis Rosenheim)  einen Schwelbrand ausgelöst. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Brannenburg hatten bislang unbekannte Personen am Samstagabend (25.7.2026) am Waldrand nahe der Panger Straße und der Autobahnbrücke über die A8 ein Lagerfeuer entzündet. Das Feuer wurde anschließend offenbar nicht oder nicht vollständig gelöscht.
Über Nacht entwickelte sich daraus ein Schwelbrand, durch den eine Fläche von rund drei Quadratmetern beschädigt wurde. Am Sonntagmittag bemerkten vorbeifahrende Radfahrer eine Rauchentwicklung im Wald und verständigten die Einsatzkräfte.

Die Feuerwehren Raubling und Nicklheim rückten an und löschten den Brand aufwendig ab. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Brannenburg unter der Telefonnummer 08034/9068-0 zu melden.

Aufgrund der derzeit hohen Waldbrandgefahr weist die Polizei erneut auf die besondere Vorsicht im Umgang mit offenem Feuer hin. Lagerfeuer, Grillstellen oder andere offene Flammen sollten in Wäldern und deren unmittelbarer Umgebung vermieden werden. Bereits kleine Funken oder weggeworfene Zigaretten können einen Waldbrand auslösen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorradfahrer stürzt nach riskantem Überholmanöver – Polizei sucht Zeugen

Motorradfahrer stürzt nach riskantem Überholmanöver – Polizei sucht Zeugen

Bad Aibling-Westerham / Landkreis Rosenheim – Ein Motorradfahrer ist am Sonntagabend (26.7.2026)  auf der Göttinger Straße bei Westerham (Landkreis Rosenheim) gestürzt, nachdem er einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen musste. Der mutmaßliche Unfallverursacher entfernte sich anschließend von der Unfallstelle.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Bad Aibling war ein 22-jähriger Motorradfahrer aus Bruckmühl von Götting kommend in Richtung Bad Aibling unterwegs. Auf Höhe des Ortsteils Westerham soll ein bislang unbekannter Autofahrer ein entgegenkommendes Fahrzeug überholt haben.
Der Motorradfahrer musste dem überholenden Fahrzeug ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Dabei kam er zu Sturz und zog sich glücklicherweise nur leichte Verletzungen zu.
Der Fahrer des überholenden Fahrzeugs entfernte sich anschließend von der Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Die Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie fahrlässiger Körperverletzung.

Nach ersten Zeugenaussagen soll es sich bei dem gesuchten Fahrzeug um einen dunklen Van mit Miesbacher Kennzeichen gehandelt haben. Die Polizeiinspektion Bad Aibling bittet Personen, die gegen 18.09 Uhr Beobachtungen zum Unfallhergang oder zum gesuchten Fahrzeug gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08061/9073-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Exhibitionist belästigt Frau im Mangfallpark Nord

Exhibitionist belästigt Frau im Mangfallpark Nord

Rosenheim – Die Polizei Rosenheim ermittelt nach einem Vorfall im Mangfallpark Nord in Rosenheim. Dort soll ein bislang unbekannter Mann eine Frau beim Baden im Hammerbach durch exhibitionistische Handlungen belästigt haben.

Nach Angaben der Polizei befand sich eine 54-jährige Rosenheimerin gemeinsam mit einer Freundin am Hammerbach im Mangfallpark Nord. Zur selben Zeit hielt sich dort ein bislang unbekannter Mann im Wasser auf.
Der Mann soll seine Hose heruntergezogen und sein erigiertes Glied gezeigt haben. Anschließend habe er daran manipuliert und dabei intensiven Blickkontakt zu der 54-Jährigen gesucht.
Der Tatverdächtige wird von der Polizei wie folgt beschrieben: Er soll etwa 30 Jahre alt, circa 1,75 Meter groß und schlank sein. Er habe schwarze, dunkle Haare gehabt und keine Brille getragen. Zur Tatzeit soll er eine beige-blau gestreifte Badehose sowie ein helles T-Shirt getragen haben.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder denen die beschriebene Person am Samstag im Mangfallpark aufgefallen ist, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.
Gegen den bislang unbekannten Täter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen eingeleitet. Ob ein Zusammenhang mit einem Fall in Pfaffenhofen (wir berichteten)  vom Freitag besteht, ist nach Angaben der Polizei Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Anhänger löst sich und prallt in Rosenheim gegen entgegenkommendes Auto

Anhänger löst sich und prallt in Rosenheim gegen entgegenkommendes Auto

Rosenheim – Ein Anhänger hat sich am Sonntagnachmittag (26.7.2026) in der Prinzregentenstraße in Rosenheim während der Fahrt von einem Auto gelöst und ist auf die Gegenfahrbahn gerollt. Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.

Nach Angaben der Polizei war ein 22-jähriger Rosenheimer mit seinem Pkw und Anhänger von der Leiblstraße nach rechts in die Prinzregentenstraße abgebogen und in südöstlicher Richtung unterwegs. Kurz nach dem Abbiegen bemerkte der Fahrer, dass sich der Anhänger gelöst hatte und links neben ihm auf der Gegenfahrbahn weiterrollte.
Ein 40-jähriger Mann aus Rosenheim, der mit seinem Auto auf der Gegenfahrbahn unterwegs war, konnte einen Zusammenstoß mit dem herrenlosen Anhänger nicht mehr verhindern. Warum sich der Anhänger vom Fahrzeug löste und nicht eigenständig abbremste, konnte laut Polizei vor Ort nicht abschließend geklärt werden.
Am Pkw des 40-Jährigen entstand ein Sachschaden von rund 2.500 Euro. Der Schaden am Anhänger wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Gegen den 22-jährigen Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Grüne und ÖDP fordern Übersicht zum Sanierungsbedarf an Schulen

Rosenheimer Grüne und ÖDP fordern Übersicht zum Sanierungsbedarf an Schulen

Rosenheim – Die Stadtratsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und ÖDP haben kurz vor Beginn der Sommerferien einen Antrag zum Sanierungsbedarf an Rosenheimer Schulen gestellt. Darin fordern sie von der Stadtverwaltung eine umfassende Übersicht über den baulichen Zustand der Schulen sowie die bisher eingesetzten Mittel für Bauunterhalt und Instandhaltung.

Mit dem Antrag wollen die Fraktionen nach eigenen Angaben eine Grundlage für zukünftige Investitionsentscheidungen schaffen. Gefordert wird unter anderem eine Aufstellung darüber, an welchen Schulen Sanierungsbedarf bei Toilettenanlagen, Klassenzimmern, Fachräumen, Turnhallen und weiteren Bereichen besteht.
Außerdem bitten die Antragsteller um eine Darstellung bereits geplanter oder laufender Maßnahmen sowie eine Einschätzung, welche Sanierungen als dringend, mittelfristig oder langfristig eingestuft werden. Auch mögliche geschlossene Schultoiletten oder andere nicht nutzbare Einrichtungen sollen aufgeführt werden.

Fokus auf Zustand der Schultoiletten und Bauunterhalt

Ein weiterer Bestandteil des Antrags betrifft die Unterhaltsbudgets der vergangenen fünf Haushaltsjahre. Die Fraktionen möchten wissen, welche Mittel für den laufenden Bauunterhalt und die Instandhaltung der einzelnen Schulen eingeplant waren, welche Ausgaben tatsächlich getätigt wurden und ob Maßnahmen aufgrund fehlender Haushaltsmittel verschoben werden mussten.

Die Fraktionen begründen ihren Antrag unter anderem mit dem aus ihrer Sicht bestehenden Sanierungsbedarf an verschiedenen Rosenheimer Schulen. „Ein zeitgemäßes Lernen ist nur in einer Umgebung möglich, die den heutigen Anforderungen entspricht“, betont Fraktionssprecherin Sonja Gintenreiter. „Wir müssen wissen, wo es brennt, um gezielt und nachhaltig in die Zukunft unserer Kinder zu investieren. Nur durch eine transparente Bestandsaufnahme können wir sicherstellen, dass Investitionen dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden.“

Sandrine Kronast erklärt zum Zustand der sanitären Anlagen: „Es ist inakzeptabel, wenn grundlegende Einrichtungen wie Schultoiletten veraltet sind oder gar nicht genutzt werden können. Hygiene und Würde sind keine Verhandlungssache, sondern die Basis für ein gesundes und respektvolles Miteinander im Schulalltag. Wir fordern hier eine klare Priorisierung der Maßnahmen.“

Auch die bisherigen Ausgaben für den Bauunterhalt sollen nach Ansicht der Fraktionen aufgearbeitet werden. Anna Rutz erklärt dazu: „Wir wollen verstehen, wie die Mittel für den Bauunterhalt tatsächlich geflossen sind und welche notwendigen Maßnahmen aus Budgetgründen verschoben werden mussten. Nur wenn wir die Lücke zwischen Bedarf und tatsächlichen Ausgaben kennen, können wir in den kommenden Haushaltsberatungen verantwortungsvolle und wirksame Entscheidungen für unsere Schulen treffen.“
Eine Stellungnahme der Stadtverwaltung zum Antrag liegt bislang nicht vor.
(Quelle: Presemitteilung Stadtratsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen und ÖDP Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

7ß Kinder bauen ein großes Baumhaus: Bauwoche auf dem Aktivspielplatz Hüttenstadt ausgebucht

7ß Kinder bauen ein großes Baumhaus: Bauwoche auf dem Aktivspielplatz Hüttenstadt ausgebucht

Rosenheim – Auf dem Aktivspielplatz Hüttenstadt in der Westerndorfer Straße 43 in Rosenheim beginnen die ersten Wochen der Sommerferien mit viel Kreativität und handwerklichem Einsatz. Im Rahmen der bereits ausgebuchten Bauwoche verbringen 70 Kinder abwechslungsreiche Ferientage auf dem Gelände.

Gemeinsam mit einem Team aus ehrenamtlichen Betreuern sowie den pädagogischen Mitarbeitern des Aktivspielplatzes gestalten die Kinder eine Ferienwoche rund um Bauen, Spielen und gemeinsames Erleben.

Ferien mit Handwerk und Gemeinschaft

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der Bau eines großen Baumhauses. Mit Säge, Hammer und viel Teamarbeit planen und errichten die Kinder Schritt für Schritt ihr gemeinsames Bauprojekt. Dabei sammeln sie praktische Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen, übernehmen Verantwortung und erleben, wie aus vielen einzelnen Arbeitsschritten etwas Großes entsteht.
Neben dem Bauen kommen auch Spiel und Kreativität nicht zu kurz. Auf dem Programm stehen unter anderem Gruppenspiele, Bastelaktionen und eine Hüpfburg. Ziel der Bauwoche ist es, den Kindern abwechslungsreiche Ferientage mit viel Bewegung, Gemeinschaft und handwerklichem Ausprobieren zu ermöglichen.

Nach den Sommerferien öffnet der Aktivspielplatz Hüttenstadt wieder regulär seine Tore für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Geöffnet ist dienstags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 13 bis 18 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Stadtjugendring Rosenheim)

Sozialprotest im Salingarten: Linke Rosenheim ruft zur Kundgebung auf

Sozialprotest im Salingarten: Linke Rosenheim ruft zur Kundgebung auf

Rosenheim – Unter dem Motto „Es reicht!“ veranstaltet die Linke Rosenheim am heutigen Montagabend (27.7.2026) eine Kundgebung mit anschließendem Demonstrationszug im Rosenheimer Salingarten. Nach Angaben der Partei richtet sich die Veranstaltung gegen Sozialabbau und Kürzungspolitik.

Die Kundgebung beginnt um 19 Uhr im Salingarten. Die Linke kritisiert nach eigenen Angaben einen zunehmenden Sozialabbau und fordert eine Politik der sozialen Gerechtigkeit sowie den Ausbau sozialer Leistungen.
Als Redner werden die Bundestagsabgeordneten Sarah Vollath und Ates Gürpinar erwartet. Darüber hinaus sollen nach Angaben der Veranstalter auch Menschen zu Wort kommen, die von den Auswirkungen der aktuellen Sozialpolitik auf ihren Alltag berichten.
Mit der Kundgebung wolle die Linke Rosenheim nach eigenen Angaben ein Zeichen für Solidarität und einen starken Sozialstaat setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Die Linke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rund 350 Teilnehmer beim Christopher Street Day in Traunstein

Rund 350 Teilnehmer beim Christopher Street Day in Traunstein

Traunstein – Rund 350 Menschen haben am gestrigen Samstag (25.7.2026) am mittlerweile siebten Christopher Street Day (CSD) in Traunstein teilgenommen. Unter dem Motto „Gemeinsam bunt statt einsam grau“ hatte der Verein Queer Traunstein gemeinsam mit dem Glitzerkollektiv zu einem Demonstrationszug durch die Innenstadt und einem anschließenden Programm eingeladen.

Bei Sommerwetter zogen rund 35ß Menschen beim Christopher Street Day in Traunstein durch die Innenstadt. Fotos: Copyright Hubert Hobmaier

Der Zug startete am Bahnhofsplatz und führte über die Rosenheimer Straße, die Maxstraße und den Stadtplatz bis zum Salinenpark. Anschließend ging es weiter zum Café Festung, wo ein Bühnenprogramm mit Musik, Redebeiträgen und einer Podiumsdiskussion stattfand.
Entlang der Strecke verfolgten zahlreiche Menschen den Demonstrationszug. Teilnehmer zeigten unter anderem Regenbogenfahnen, Transparente und Plakate mit Botschaften zu Themen wie Gleichberechtigung, Akzeptanz und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Redebeiträge und Diskussion zum queeren Aktionsplan

Nach der Begrüßung durch die Organisatoren sprach die Zweite Bürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner ein Grußwort der Stadt Traunstein. Sie betonte die Bedeutung von gegenseitigem Respekt und einem friedlichen Miteinander.
Das Bühnenprogramm wurde von der Dragqueen Morita Maschinella moderiert. Neben musikalischen Beiträgen gab es verschiedene Redebeiträge von Vertretern aus Politik, Organisationen und der queeren Community.

Ein Schwerpunkt war eine Podiumsdiskussion zum „Queeren Aktionsplan“ in Bayern. Dabei ging es unter anderem um die Situation queerer Menschen im ländlichen Raum sowie um Fragen gesellschaftlicher Teilhabe und des Umgangs mit Diskriminierung.

Zum Abschluss fand eine After-Show-Party im Café Festung statt.

Veranstalter und Polizei zogen anschließend eine positive Bilanz. Die Veranstaltung sei friedlich und ohne größere Zwischenfälle verlaufen.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Fotomontage Hubert Hobmaier / Fotos: Hubert Hobmaier)

Pflegefachschule des kbo-Inn-Salzach-Klinikums als „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ ausgezeichnet

Pflegefachschule des kbo-Inn-Salzach-Klinikums als „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“ ausgezeichnet

Wasserburg am Inn – Ein besonderer Tag für die Berufsfachschule für Pflege am kbo-Inn-Salzach-Klinikum: die Schule in das bundesweite Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen. Anschließend wurden die Absolventen der Pflegeausbildung und der Krankenpflegehilfe bei einer Examensfeier verabschiedet.

Für die Aufnahme in das Netzwerk hatten sich mindestens 70 Prozent der Schüler und Lehrkräfte freiwillig zu den Zielen der Initiative bekannt. Damit verpflichten sie sich, sich langfristig gegen Diskriminierung und Ausgrenzung einzusetzen.
Bei der Feierstunde präsentierten Schüler Projekte, die im Vorfeld der Auszeichnung entstanden waren. Dazu gehörten unter anderem eine Ausstellung zur Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus, ein Video mit persönlichen Aussagen zu den Themen Rassismus und Courage sowie die Neugestaltung eines Pausenraums unter dem Motto „Vielfalt & Verbundenheit“.

Bezirkstagspräsident Thomas Schwarzenberger, der die Veranstaltung begleitete, betonte die Bedeutung der Auszeichnung für eine Pflegeausbildung: „Pflege beginnt nicht mit einer Spritze, einem Verband oder anderen medizinischen Maßnahmen. Pflege beginnt mit Begegnungen zwischen zwei Menschen, mit einem offenen Blick, einem freundlichen Wort und einem ehrlichen Interesse am Gegenüber.“

46 Absolventen schließen Ausbildung ab

Am Nachmittag folgte die Examensfeier der Berufsfachschule. Insgesamt 28 Pflegefachkräfte sowie 18 Krankenpflegehelfer schlossen ihre Ausbildung erfolgreich ab.
Vier Absolventinnen – Katharina Pfaller, Nina Celine Kroll, Sahra Sami und Rosella Tavernese – erhielten für einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser den Bayerischen Staatspreis. Zusätzlich wurden sie mit einer Prämie der Franz-und-Rosa-Eben-Stiftung in Höhe von jeweils 1.000 Euro ausgezeichnet.
Die Feier war zugleich der Abschied von Wolfgang Janeczka, der nach 45 Jahren am kbo-Inn-Salzach-Klinikum in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der langjährige Lehrer und kommissarische Schulleiter blickte auf rund 28.000 Unterrichtsstunden und zahlreiche Jahrgänge zurück, die er während seiner Tätigkeit begleitet hatte.
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: kbo-Inn-Salzach Klinikum)