Rosenheim – Die Rosenheimer Innenstadt war am Freitagabend (2. Oktober) gut besucht: Bei den „Rosigen Zeiten“ konnten die Besucher bis 22 Uhr shoppen, Musik hören, Lichtinstallationen entdecken und eine Akrobatik-Feuershow erleben. Das Konzept hatte sich dabei gegenüber den früheren Jahren verändert. Statt auf eine große zentrale Bühne setzte das City-Management diesmal auf mehrere kleinere Erlebniszonen, die über die Innenstadt verteilt waren.
Der Andrang bei den Rosigen Zeiten in der Rosenheimer Innenstadt war heuer wieder groß. Fotos: Innpuls.me
Bunte Regenbogen, farbenprächtige Blumen und beleuchtete Pylonen zogen sich als leuchtende Wegweiser durch die Innenstadt. Ganz so umfangreich wie bei den „Rosigen Zeiten“ früherer Jahre war die Lichtgestaltung allerdings nicht. Im Salingarten blieb es dunkel. Den dort einst beliebten „Zauberwald“ mit Nebelmaschinen, Lichtinstallationen und verschiedenen Lichtspielen gab es auch diesmal nicht. Ebenso fehlte weiterhin die große Open-Air-Modenschau auf dem Max-Josefs-Platz, die früher einmal zu den Höhepunkten der „Rosigen Zeiten“ gehörte.
Stattdessen gab es diesmal mehr Musik an verschiedenen Stellen der Innenstadt. Einer der Höhepunkte war die Akrobatik-Feuershow der Flying Freaks auf dem Ludwigsplatz. Dort sorgten außerdem Musik und eine große Regenbogen-Lichtinstallation für Aufmerksamkeit. Im Esbaum-Viertel entstand ein Herzerlwald. Als Walking Act zogen zwei Stelzengeher durch die Innenstadt.
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Die finanziellen Möglichkeiten setzen dabei weiterhin einen Rahmen. „Die Finanzierung bleibt ein Thema. Das Rosenheimer City-Management hat heuer 7000 Euro in die Rosigen Zeiten investiert und zusätzlich gab es großzügige Unterstützung der Stadtwerke Rosenheim und der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling“, sagte Kathrin Schrubar, Leiterin des Rosenheimer City-Managements, im Vorfeld im Gespräch mit Innpuls.me.
Viele Besucher in der Innenstadt
Der veränderte Schwerpunkt tat der Stimmung allerdings keinen Abbruch. Im Gegenteil: In der Innenstadt war am Freitagabend viel los. Vor allem Familien waren unterwegs, schlenderten durch die Fußgängerzone, schauten sich die verschiedenen Aktionen an oder nutzten die verlängerten Öffnungszeiten der Geschäfte.
Kein Ufo – sondern Lichterspiel am Salinplatz.
Das Wetter spielte dabei ebenfalls mit. Bei milden Temperaturen ließ es sich gut draußen unterwegs sein. Dazu kam, dass am folgenden Samstag ein Feiertag war und viele Besucher den Abend entsprechend entspannt ausklingen lassen konnten.
Auch in den Geschäften gab es einiges zu entdecken. Einige Händler boten eigene Aktionen an, darunter kleine Modenschauen. Auf dem Ludwigsplatz vor dem Gerinne sorgte ein als Werbeträger eines Möbelhauses aufgestelltes Polsterbett für manchen neugierigen Blick.
Die Lichtinstallationen waren auch in diesem Jahr wieder beliebte Fotomotive.
Lichtkunst und offene Museen
Eine feste Konstante der „Rosigen Zeiten“ ist inzwischen die Lichtkunst am Salinplatz. Auch diesmal präsentierte Lichtkünstler Urs Hasler dort seine Arbeiten und setzte die Fassaden mit farbigem Licht in Szene.
Daneben öffneten mehrere kulturelle Einrichtungen länger ihre Türen. Das Städtische Museum, das Holztechnische Museum und die Städtische Galerie konnten auch am Abend besucht werden. Ergänzt wurde das Angebot durch die besondere Stadtführung „Im Namen der (Rosenheimer) Rose“.
Die Akrobatik-Feuershow war einer der Höhepunkte der Rosigen Zeiten 2026.
Auch musikalisch verteilte sich das Programm über die Innenstadt. Die Band OansNo war als Walking Act unterwegs, am Ludwigsplatz spielten Sevi & Juli. Im Esbaum-Viertel sorgten Daniel von musicmadewithlove und das DJ-Duo wms.dj für Musik.
Schluss bereits um 22 Uhr
Eine weitere Veränderung gab es bei der Dauer der Veranstaltung. Während die „Rosigen Zeiten“ in früheren Jahren bis 23 Uhr liefen, endete die lange Einkaufsnacht diesmal bereits um 22 Uhr.
Nach Auskunft von Kathrin Schrubar entsprach das dem Wunsch der beteiligten Geschäfte. Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren hätten gezeigt, dass es nach 22 Uhr in der Innenstadt deutlich ruhiger werde.
Nach der abgespeckten Ausgabe im vergangenen Jahr präsentierten sich die „Rosigen Zeiten“ heuer mit einer veränderten Ausrichtung. Weniger großflächige Lichtinszenierungen, dafür mehrere über die Innenstadt verteilte Erlebnisbereiche, mehr Musik und eine Feuershow auf dem Ludwigsplatz. Dass das Konzept viele Besucher in die Innenstadt lockte, zeigte sich am gut gefüllten Stadtzentrum am Freitagabend.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)























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