Rosenheim – Wird am Rosenheimer Max-Josefs-Platz etwa schon an der angekündigten Lösung für mehr Barrierefreiheit gearbeitet? Beim Blick auf unser Foto lag diese Frage nahe. Schließlich wird das historische Pflaster derzeit an mehreren Stellen aufgerissen. Wir wollten es genauer wissen und haben deshalb bei der Stadt Rosenheim nachgefragt.
Die Antwort fällt allerdings anders aus als erwartet: Mit den geplanten Arbeiten für eine bessere Begehbarkeit des Max-Josefs-Platzes hat die aktuelle Baustelle nichts zu tun. Stattdessen geht es um Glasfaser. Die Arbeiten werden nach Angaben der Stadt von der Deutschen Telekom durchgeführt.
Die Telekom baut derzeit auch in Rosenheim ihr FTTH-Netz aus. FTTH steht für „Fiber to the Home“ – dabei wird die Glasfaser bis zum Gebäude beziehungsweise zum Hausanschluss geführt. Nach eigenen Angaben können in Rosenheim dadurch künftig Anschlüsse für bis zu 16.100 Haushalte ermöglicht werden.
Für den Max-Josefs-Platz bedeutet das derzeit also: Das historische Pflaster wird an einigen Stellen geöffnet, damit Leitungen verlegt werden können.
Barrierefreiheit lässt noch auf sich warten
Die geplante Verbesserung der Barrierefreiheit ist damit weiterhin ein eigenes Thema. Wie berichtet, sollen die vorhandenen Pflastersteine so bearbeitet werden, dass der Platz besser begehbar wird und gleichzeitig sein historisches Erscheinungsbild erhalten bleibt. Welche Variante letztlich umgesetzt wird und wann die Arbeiten beginnen, ist noch offen. Mehr dazu haben wir hier berichtet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)


0 Kommentare