Wochenrückblick der Roselinde

Wochenrückblick der Roselinde

Griaß Eich!

Oiso, de in dera Woch war bei uns auf innpuls.me tierisch ganz schee vui geboten. Da Woif hod fast tägle für a neie Schlagzeiln gsorgt. Die oana findn eam supa, de anderen äha weniga. Auf olle Fälle hod a jetzt zumindest amoi a Schonfrist bekema. Wenn da Woif des a glesn hod, wars woi bessa füa eam, dass a se jetzt schnei ausn Staub macht. Ned dass eam a no so gäd, wia dem Bruno-Bärn. Der stäht ja jetzt ausgstopft in so an Museum…
A scheenas Thema san do die Wally und de Bavaria – de zwoa Bartgeier-Weiber. De san ja vor etliche Monat in da Wuidness ausgssetzt woan, zwecks Wiedaansiedlung oda so.
Auf alle Fälle is de Bavaria vor zwoa Monat dann plötze vom Radar verschwundn. Und jetzt woas ma a warum. De Akkus vo ihram Solar-Peil-Senda ham den Dienst versagt. So vui zum Thema Solar-Energie.  Haut hoid no ned imma so guad hi. Is aba da Bavaria vielleicht grod recht. Wer mächt se scho ständig beobachtn lossn? Do learnt de doch nia an Freund kenna, oda? Und ohne Freind schauts dann mit da Vermehrung ned guad aus, deng i.
Weida mit dem Ponykarussel bei uns aufm Rosenheimer Herbstfest. Mei, die Kinda hod des scho gfoin, aber de Pferdl garantiert weniga. Wer mächt scho ewig in da Rundn lafa. Des war ja so, ois miasat i ständig in da Rundn fliagn, do kriagt ma doch an Drehwurm und des muas wirkle ned sei.
Und jetzt zum letztn tierischn Aufrega da Wochn bei uns auf innpuls.me. Und do bin i ma jetzt sicha, dass ihr de Ungerechtigkeit schlechthi gar ned mitkriagt habts. Es gäht um des Foto vo dera Möwn, wie sie am scheena Chiemsee im Flug a kloans Brotstückal aus da Luft fangt. Mei, hod de wieda vui Likes kriagt!!! Weis ja so schee ausschaut und so guad fliagn kon und übahaupt a so scheena Vogl is.
I konns nima lesn. I hob heid beim Kaffetrinka mit de zowa Damen von innpuls.me a die letzten Keksbräsel von eanane Teller aufgfuadat. Do hod koana a Foto gmacht. Ganz im Gegenteil, schief ogschaut hams me und gmoant, ob i jetzt eigentlich die diesjährige Fastnzeit zum Abspeckn hernema wui.
Es is einfach ungerecht. Aber wos sois. Auf den Ärga heid genehmige i mia jetzt no a kloane Nachspeis.

Bis boid
Eure Roselinde

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Sonntag, 23. Januar, 2022:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 1110,2 (Vortage: 1072,5/973,4 / 809,9/802,0/761.1/713,9/709,2/676,2)
Landkreis Rosenheim: 1050,0 (Vortage: 1019,8/882,2 / 751,6/729,8/726,3/635,0/630,4)
Landkreis Traunstein: 919,0 (Vortage: 905,4/811,9 / 711,0/587,1/487,4/435,0/419,2/433,8)
Landkreis Mühldorf: 1183,9 (Vortage: 1063,7/924,6 / 818,1/712,6/669,6/597,5/560,6/500,5)
Landkreis Berchtesgadener Land: 712,9  (Vortage:619,8/615,1 / 538,0/432,6/474,9/429,8)
(Quelle: RKI, Stand 23. Jan.)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in  Bayern:
487 (+33,28%) / Vortage: 464 (+33,8 %) / 444 (+32,7 %) / 384 (+15,3 % )
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 22. Jan – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern:
346 (-19,5 %) / Vortage: 354 (-20,1 %) / 381 (-18,4 %) / 388 (-20,0 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 21. Jan – Veränderung zur Vorwoche)

Omikron-Fälle kumuliert seit KW 46
Nachweise (Seq.): 4080
Verdacht (PCR): 69.593
Gesamt: 73.673 / 66.978 / Vortag: 59.119
(Quelle: RKI, Stand: 21. Januar)

Hier geht es zur Gesamtübersicht:

Warum wir nicht gendern

Warum wir nicht gendern

Auf Innpuls.me schreiben und sprechen wir für alle Geschlechter. Dennoch gendern wir nicht und benutzten bei unseren Artikeln, Reportagen und Interviews häufig das generische Maskulinum – also die männliche Schreibform. Warum?

Das Thema „Geschlechtergerechtigkeit“ ist wichtig, keine Frage. Die Welt ist davon noch weit entfernt. Einer aktuellen Studie zufolge leben gut 80 Prozent der Frauen weltweit in Ländern, in denen es mit der Geschlechtergerechtigkeit schlecht bestellt ist. Auch hierzulande gibt es nach wie vor deutliche Defizite. Frauen werden häufig schlechter bezahlt als Männer und sie sind in Macht- und Entscheidungspositionen unterrepräsentiert.

Darüber muss gesprochen, geschrieben und debattiert werden. Die These, man müsse als erstes die Sprache verändern, um Missstände abzuschaffen, vertreten wir aber nicht. Unsere Sprache hat sich über viele Jahrhunderte hinweg entwickelt. Sie ist nicht geplant oder konstruiert. Veränderungen kann man nicht anordnen und erzwingen, sie entstehen im Laufe der Zeit.

Beispiel Bengali – die immerhin derzeit siebtgrößte Sprache der Welt. Vermeintlich gerechter als Deutsch, da es bei den Hauptwörtern keinen Geschlechterunterschied gibt. Aber die gelebte Realität in den Ländern, in denen Bengali gesprochen wird, wie Indien oder Bangladesch, sieht düster aus. Nach wie vor werden dort Mädchen und Frauen vielfach diskriminiert, unterdrückt und missbraucht.

Fazit: Gleichberechtigung auf dem Papier oder Bildschirm hilft nichts. Sie muss gelebt werden.

(Beitragsfoto: stock.adobe.com / Xaver Klaussner)

Interview mit Tierrechtsaktivist Andreas Kulot

Interview mit Tierrechtsaktivist Andreas Kulot

Rosenheim – Ponykarussells stehen seit vielen Jahren in der Kritik. In vielen Städten ist die umstrittene Jahrmarkt-Attraktion bereits verboten. Am Dienstag, 25. Januar wird nun auch im Rosenheimer Stadtrat über ein Verbot der Ponykarussells auf dem Herbstfest und anderen Brauchtumsveranstaltungen in der Stadt abgestimmt (wir berichteten). Bevor die Sitzung beginnt, demonstrieren Tierrechts-Aktivisten von „Animals United e.V.“ auf dem Rathaus-Vorplatz. Einer, der sich dabei für die Rechte der Pferde einsetzt, ist Andreas Kulot. Im Gespräch mit Innpuls.me erzählt der 45-jährige Rosenheimer, wie er zum Tierrechts-Aktivisten geworden ist und wie sich dadurch sein Leben verändert hat.

Frage: Herr Kulot, sind Sie nie auf einem Volksfest auf einem Pony geritten?
Antwort: Doch als Kind und sicher hat es mir damals auch gefallen. Aber das war auch noch eine ganze andere Zeit. Wir wurden ja fast alle in dieser “Normalität” erzogen, auch was viele andere Themen betrifft.

Frage: Wie meinen Sie das?
Antwort: Tierrechte, Vegetarier, Veganer – all das war zu dieser Zeit doch überhaupt noch
kein Thema.

Frage: Wann wurde es für Sie zum Thema?
Antwort: Vor 3 Jahren. Da kam ich mit Demonstrant*innen über das Thema Tierleid ins
Gespräch. Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, es bringt nichts, dass ich mich
bewusst ernähre und nur Fleisch in Bio-Qualität kaufe. Die Tiere haben vielleicht ein besseres Leben, aber auch sie werden nur gezüchtet, damit sie für uns Menschen getötet werden.

Frage: Und mit dieser Erkenntnis haben Sie dann ihr Leben von einen auf den anderen Tag komplett umgestellt?
Antwort: Ja, so war es tatsächlich. Fleisch, Wurst und Milchprodukte, was ich noch im
Kühlschrank hatte, habe ich verschenkt. Das war es dann.

Frage: Aber es geht ja bei diesem Thema nicht nur um unsere Nahrung, sondern auch um
Kleidung und so weiter. Selbst viele Möbel enthalten Leim und dieser wird auch aus
Tierknochen hergestellt.
Antwort: Das stimmt natürlich. Möbel und Kleidung, die ich bereits besaß, habe ich auch
behalten. Es würde ja keinen Sinn machen, Dinge wegzuwerfen, die noch brauchbar sind.
Aber wenn ich seitdem etwas Neues brauche, achte ich sehr genau auf, dass es ohne Tierleid entstanden ist.

Frage: Ein Leben ganz ohne tierische Produkte stelle ich mir sehr schwierig vor.
Antwort: Ist es aber überhaupt nicht. Die Umstellung dauert ein paar Woche, aber danach
stellt sich eine neue Selbstverständlichkeit ein.

Frage: Fehlt Ihnen nicht manchmal eine Scheibe Wurst, ein gekochtes Ei oder ein saftiger
Schweinebraten?
Antwort: Nein, wirklich nicht. Außerdem gibt es mittlerweile schon so viele gute,
schmackhafte Alternativen.

Frage: Kritiker der veganen Lebensweise sagen häufig, dass es verlogen sei, dass
Ersatzprodukte dann doch wieder als Wurst und Co. bezeichnet werden.
Antwort: Ja, ich weiß. Ich verstehe nicht warum. Ich verzichte ja nicht auf tierische Produkte, weil sie mir nicht geschmeckt haben, sondern weil ich nicht will, dass Tiere für mich leiden und sterben müssen. Außerdem: Es gibt rund 25.000 verschiedene tierfreie Lebensmittel, von denen wir Menschen uns gesund und schmackhaft ernähren können. Und was tun wir? Wir bauen fast unsere komplette Ernährung auf nur fünf Tiere auf. Das macht doch überhaupt keinen Sinn.

Frage: Wie hat Ihre Familie ihren Ernährungswandel aufgenommen?
Antwort: Bei Familienfesten koche seitdem immer ich, und alle sind dann immer ganz
begeistert, wie lecker vegane Gerichte sind.

Frage: Ein Tierrechts-Aktivist macht doch aber sicher noch mehr, als seine Ernährung tierfrei auszurichten.
Antworten: Ich nehme an Demonstrationen und Kundgebungen teil und hoffe dadurch, mit
den Menschen ins Gespräch zu kommen. Beispielsweise in der Fußgängerzone oder auch mal vor Rosenheimer Metzgereien.

Frage: Das kommt bei den Metzgereien aber bestimmt nicht so gut an.
Antwort: Nein, natürlich nicht und auch nicht bei allen Passanten. Aber wir erreichen
dann doch immer einige Leute, die durch uns dann zum Umdenken angeregt werden.

Frage: Diese Hoffnung haben Sie dann wohl auch für die Demonstration vor dem
Rosenheimer Rathaus am kommenden Dienstag, bei der es um das Verbot des Ponykarussells auf dem Rosenheimer Herbstfest geht.
Antwort: Genau, da ist es auf alle Fälle wichtig, dass wir Präsenz zeigen. Ein Verbot ist auch für Rosenheim überfällig. Der Tierschutz wird da einwandfrei nicht gewährleistet.

Frage: Aber kann da der Schuss nicht auch nach hinten losgehen? Was passiert mit den
betreffenden Ponys, wenn sie plötzlich quasi arbeitslos sind.
Antwort: Das wird nicht passieren. Die Ponys gehören zu einem Reiterhof und da kann man ja trotzdem noch ausreiten. Nur nicht mehr ständig im Kreis. Das ist schon mal eine kleine Verbesserung für die Tiere.

Frage: Und wenn dann doch einige Pferde genau durch dieses Verbot ihr Leben verlieren?
Antwort: Es werden höchstwahrscheinlich nur keine neuen nachgezüchtet. Das ist besser als jahrelanges Leid. Davon bin ich überzeugt. Bringt der Besitzer die Ponys nach dem Verbot sofort zum Pferdemetzger ist ja auch klar, wie es mit der angeblichen im Betrieb Tierliebe tatsächlich steht.

Frage: Was passiert, wenn sich der Rosenheimer Stadtrat nicht für ein Verbot des
Ponykarussells ausspricht?
Antwort: Davon gehe ich nicht aus. Ich bin mir sicher, dass es ein Verbot geben wird, nachdem sich ja auch schon die Stadt München so entschieden hat. Aber wenn wirklich nicht, dann werden wir nicht leiser, sondern lauter.
(Beitragsbild: Andreas Kulot)

Das Interview führte Karin Wunsam

 

Protest gegen „Ponykarussels“

Protest gegen „Ponykarussels“

Rosenheim / Bayern Die sogenannten „Ponykarussels“ auf Volksfesten und anderen Brauchtumsveranstaltungen werden seit Jahren zunehmend kritisch gesehen. Denn im Kreis „drehen“ sich keine mechanischen Figuren sondern lebendige Tiere. In Immer mehr Orten wird diese Art des Kindervergnügens mittlerweile verboten – in München ab dem Jahr 2024. In Rosenheim stimmt der Stadtrat über ein eventuelles Verbot am kommenden Dienstag, 25. Januar, ab. Im Vorfeld machen sich Tierschutzaktivisten von 16 bis 17 Uhr vor dem Rathaus mittels Demo für ein Einde des Ponykarussels auf dem Rosenheimer Herbstfest stark.

 

Der Antrag, das Ponykarussel auch auf dem Herbstfest und anderen Festen in Rosenheim zu verbieten, kam von der Rosenheimer Stadträtin Ricarda Krüger (Die Partei). Konkret fordert sie die Verwaltung darin auf, Pony- und Pferdereiten auf dem Herbstfest und anderen Festen, die im Stadtgebiet stattfinden, ab 2022 zu untersagen. (Quelle: OVB-Heimatzeitungen)
Auch die Mitglieder der Aktionsgruppe Rosenheim-Chiemgau von Animals-United halten „Pony-Karussels“ für eine „überholte Tradition“. Bereits Anfang Januar führten sie deshalb auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim eine Protest-Aktion durch. Nun findet kurz vor der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am kommenden Dienstag noch einmal eine Demo statt.  „Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, damit der Stadtrat weder wirtschaftliche Interessen über die von Tieren stellt, noch an einer veralterten Tradition festhalten will, in der Pferde wie Maschinen behandelt werden“, heißt es dazu in der betreffenden Pressemitteilung von „Animals United“.
Der Wirtschaftliche Verband habe in der Vergangenheit klar gemacht, dass er ohne entsprechende Tierschutzvorgaben weiter an dem Ponykarussell festhalten werde. „Wir vermuten, dass die Stadt sich wiederum darauf bezieht, dass sie nicht Veranstalterin des Herbstfestes ist und es einen Vertrag mit dem Wirtschaftlichen Verband gibt“, so Alex Saalfeld, Leiter der Versammlung am kommenden Dienstag. Animals United sehe aber ganz klar die Verantwortung bei der Stadt. Der Wirtschaftliche Verband müsse sich an geltende Verordnungen halten. Laut Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes benöitige ein gewerblicher Reitbetrieb die Erlaubnis der zuständigen Behörde.
(Quelle: Pressemitteilung Animals United)

Wieder Lebenszeichen von Bavaria

Wieder Lebenszeichen von Bavaria

Hilpoltstein / Berchtesgaden – Erleichterung beim gemeinsamen Bartgeierteam des bayerischen Naturschutzverbands LBV und Nationalparks Berchtesgaden: Es gibt wieder Lebenszeichen von Bavaria. Fast zwei Monate war ihr GPS-Sender verstummt. Aber nun ist er wieder aktiv. „Da fällt einem schon ein Stein von Herzen“, freut sich LBV-Projektleiter Toni Wegscheider.

 

Das öffentliche Interesse an den beiden ersten in Deutschland ausgewilderten Bartgeiern über 100 Jahren nach ihrer Ausrottung war und ist so groß, dass nach dem Ausfall des Senders am 24. November eine Vielzahl besorgter Nachfragen bei LBV und Nationalpark eingegangen sind. Nun die Entwarnung: beiden Bartgeierdamen geht es gut.

Bis vor die Tore
von Wien geflogen

Bei den derzeit schwierigen Nahrungsbedingungen halten sich Wally und Bavaria in für sie bekannten Gebieten auf. Bavaria ist aktuell in der Hochschwabbruppe in der Steiermark, wo sie bereits im Oktober auf ihrem Weitflug bis vor die Tore vor Wien war. Das Gebiet ist bekannt für seine guten Gams- und Steinbockbestände. Auch Wally ist mehr oder weniger systematisch in den letzten zwei Wochen ihre bisherigen Aufenthaltsorte, unter anderen an der Watzmann-Ostwand und dem Pass Lueg, abgeflogen, wo sie schon zuvor Nahrung gefunden hatte. „Es scheint ein Verhalten unserer Geier zu sein, dass sie bei schwierigen Nahrungsbedinungen mit viel Schnee und wenigen Lawinen auf vertrautes Gebiet verlassen“, erklärt Toni Wegscheider.

Das Ausbleiben der Signale in den vergangenen Monaten erklärt sich durch vollkommen entladene Akkus der Solarzellen in den Sendern von Wally und Bavaria. Immerhin konnten diese jetzt zwischenzeitlich wieder einen Ladestand von drei Prozent aufbauen. Um die Flugwege von Bavaria trotz Senderausfalls mitzuverfolgen zu können, bat der LBV öffentlich um Meldungen von möglichen Bartgeierbeobachtungen – mit überwältigender Resonanz. „Die Menge an eingehenden Nachrichten aus ganz Deutschland und Österreich hat uns verblüfft“, erzählt Toni Wegscheider. Dabei seien auch dutzende Fotos von Seeadlern aus Brandenburg, Steinadlern aus Salzburg und selbst eines storchs aus Bayern als potenzielle Bartgeiersichtungen bei den Naturschützern eingegangen.

Mehrere vielversprechende
Beobachtungen

Es gab aber auch mehrere vielversprechende Beobachtungen vor allem aus den Salzbruger Alpen. Nur der eindeutige Nachweis, wie beispielsweise ein Foto mit erkennbarer Flügelmarkierung von Bavaria, blieb lange Zeit aus.
Nun aber konnte die Bargeierdame vor einigen Tagen nach dem letzten Signal eindeutig und bei bester Gesundheit von einem Jäger beobachtet werden. „In langjährigen Studien wurde festgestellt, dass ausgewilderte Bartgeier im Alpenraum eine Überlebensrate von fast 90 Prozent haben“, erklärt Nationalparkleiter Dr. Roland Baier. Nahrung in Form von Aas, meist abgestürzte Gämsen, sei ausreichend vorhanden.

Nächste Bartgeier sollen
Juni 2022 ausgewildert werden

Nun arbeitet das Betreuerteam des bis ca. 2030 laufenden Projekts an Lösungen, um solche technischen Probleme in den Griff zu bekommen. Die nächsten Geier – Auswilderungstermin geplant für Juni 2022 – sollen dann stabilere Sender erhalten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Markus Leitner/LBV – zeigt Bargeierdame Bavaria im Flug).

Hier noch ein Video des LBV über die Rückkehr der Bartgeier:

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 23. Januar.

Namenstag haben: Emerentia, Eugen, Hartmut, Heinrich, Heiko, Heiner, Heino, Nikolaus, Reinhold

3 bekannte Geburtstagskinder:

Ernst Abbe (1840 – war ein deutscher Unternehmer, Physiker und Optiker, der zusammen mit Carl Zeiss ein Begründer der modernen Optik ist.)

Armin Maiwald (1940 – ist ein deutscher Autor und Fernsehmacher, der „Die Sendung mit der Maus“ Anfang der 1970er mitentwickelte.)

Édouard Manet  (1832 – war ein französischer Maler und Wegbereiter der modernen Malerei zwischen Realismus und Impressionismus.)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1943: Das letzte deutsche Flugzeug verlässt im Zweiten Weltkriek das von der Roten Armee eingekesselt Stalingrad.
  • 1860: Der von ihm erfundene, erste brauchbare Gasmotor wird von Étienne Lenior vorgeführt.
  • 1849: Elizabeth Blackwell wird nach ihrer Promotion die erste Ärztin in den USA.
  • .(Quelle: wikipedia.org/ Beitragsbild: re)
Schönen Abend

Schönen Abend

Rosenheim – Ein winterlicher Tag geht bei uns in der Region Rosenheim zu Ende. Macht es Euch gemütlich. Wir wünschen einen schönen Abend und später eine gute Nacht. Bis morgen.
(Beitragsbild: Hendrik Heuser)

Neue Quarantäneregeln an Schulen

Neue Quarantäneregeln an Schulen

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Es gibt wieder neue Quarantäneregeln an den Schulen in Bayern – angepasst an die neue Corona-Omikron-Variante. Gerade hat uns ein entsprechendes Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus erreicht.

Wann und wie lange muss Ihr Kind ggf. in Isolation bzw. Quarantäne?
Ihr Kind muss …
für zehn Tage in Isolation, wenn es positiv auf Covid19 getestet wurde. Die Isolation kann nach sieben Tagen mit einem negativen Test (AntigenSchnelltest, durchgeführt durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person, oder PCRTest) beendet werden, wenn Ihr Kind keine Covid19typischen Symptome hat. Die Isolation endet mit Übermittlung des negativen Testergebnisses an das Gesundheitsamt.

für zehn Tage in Quarantäne, wenn das Gesundheitsamt dies nach einem engen
Kontakt zu einer infizierten Person anordnet. Die Quarantäne kann nach fünf Tagen mit einem negativen Test (AntigenSchnelltest, durchführt durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbare, hierfür geschulte Person, oder PCRTest) beendet werden, wenn Ihr Kind keine Covid19typischen Symptome hat. Die Quarantäne endet mit Übermittlung des negativen Testergebnisses an das Gesundheitsamt.


Wichtig:
Detailinformationen zu den Verkürzungsmöglichkeiten bei Isolation bzw. Quarantäne finden Sie unter: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/. Bei Fragen hilft auch das örtliche Gesundheitsamt weiter.

Wer entscheidet nach einem Infektionsfall in einer Klasse über eine Quarantäne?

Ob bzw. für welche Mitschülerinnen und Mitschüler eine Quarantäne notwendig ist, entscheidet immer das zuständige Gesundheitsamt. Betroffene werden direkt von dort informiert.

Bis zu einer möglichen Quarantäneanordnung durch das Gesundheitsamt besuchen die übrigen Schülerinnen und Schüler der Klasse weiter den Unterricht. Nach einem Infektionsfall wird sicherheitshalber die Häufigkeit der Testungen in der Klasse erhöht.


Wie entscheidet das Gesundheitsamt? Gibt es Ausnahmen von der Quarantänepflicht?

In Zusammenarbeit mit der Schule prüft dasGesundheitsamt die Situation in der Klasse. Unter Umständen kann auch auf Quarantäneanordnungen für enge Kontaktpersonen verzichtet werden etwa, wenn Luftreiniger im Klassenzimmer für besonderen Schutz sorgen.

Allgemein gilt: Auch Schülerinnen und Schüler müssen nicht in Quarantäne, wenn sie eine Auffrischungsimpfung („Booster“) erhalten haben oder doppelt geimpft (mindestens vor zwei Wochen, maximal vor drei Monaten) oder kürzlich genesen (mindestens vor vier Wochen, maximal vor drei Monaten) oder geimpft und genesen sind. Details klärt das Gesundheitsamt mit den Betroffenen.

(Quelle: Mitteilung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus)

Noch Erklärungsbedarf bei neuer Mülltrennung

Noch Erklärungsbedarf bei neuer Mülltrennung

Landkreis Rosenheim – Das Trennen von Werkstoffen wird im Landkreis Rosenheim leichter, meldete das Landratsamt Rosenheim zu Beginn des neuen Jahres ( wir berichteten). Aktuell gibt es aber wohl noch Erkärungsbedarf, wie diese Pressemitteilung zeigt, die uns derer Tage erreicht hat.

Verkaufsverpackungen, die nicht aus Papier, Pappe oder Glas bestehen, können im Landkreis Rosenheim seit Beginn des Jahres auf den Wertstoffhöfen in einen Container abgegeben werden. Für die Bürgerinnen und Bürger hat sich der Aufwand zu trennen dadurch deutlich reduziert. Das Sachgebiet Abfallwirtschaft im Landratsamt Rosenheim weist darauf hin, dass die bis zum Jahresende praktizierte Sammlung von Weißbleichdosen und Tetrapak an den Wertstoffinseln neben der neuen gemischten Sammlung nicht mehr möglich ist, weil die Dualen Systeme dem nicht zustimmten.
Das Aufstellen von Containern an den Wertstoffinseln, um alle Leichtverpackungen im Gemisch zu sammeln, lehnte der Landkreis Rosenheim ab. Er begründet dies mit den Erfahrungen anderer Kommunen. Aufgrund des Fehlens einer sozialen Kontrolle, wie sie auf den Wertstoffhöfen erfolgt, werden solche Container häufig zur Entsorgung anderer Abfälle genutzt. Bereits jetzt muss der Landkreis jährlich rund 300 Tonnen unzulässig an den Wertstoffinseln abgelagerte Abfälle beseitigen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf über 240.000 Euro. Durch die Vermüllung leidet zunehmend auch die Akzeptanz der Anwohner für die Wertstoffinseln.
Die Vereinfachung beim Trennen von Leichtverpackungen ist möglich, weil sie nun in einer Sortieranlage der Dualen Systeme getrennt werden. Zudem kümmern sich die Dualen Systeme, wie bisher auch schon, um deren Verwertung. Das Sammeln von Leichtverpackungen im Gemisch ist in anderen Kommunen schon länger Praxis.

Auch modernen Sortieranlagen
sind Grenzen gesetzt

Aber auch der Technik einer modernen Sortieranlage sind Grenzen gesetzt. So können keine stark verschmutzten, flüssigen, feuchten oder breiigen Stoffe getrennt werden. Auch weiß die Maschine nicht, ob beispielsweise der Joghurtbecher mit seinem Aludeckel zu den Kunststoffen oder zur Aluminiumfraktion gehört. Deshalb ist es wichtig, dass die gemischten Leichtverpackungen restentleert, frei von Verschmutzungen und nach Möglichkeit in voneinander getrennten Bestandteilen (z.B. Deckel getrennt vom Joghurtbecher) in die Container am Wertstoffhof gegeben werden.

Einführung gelber Säcke
wurde kritisch gesehen

Um die Sammlung von Kunststofffolien, Kunststoffbechern, Kunststoffflaschen, Styropor, Mischkunststoffe, Weißblech, Aluminium und Tetrapak bürgerfreundlicher zu gestalten, hatte der Umweltausschuss des Landkreises Rosenheim im Dezember 2020 beschlossen, von einer getrennten Erfassung auf die Sammlung im Gemisch umzustellen. Sie wurde zu Jahresbeginn umgesetzt. Die Einführung von Gelben Säcken oder der Gelben Tonne wurde kritisch gesehen. Gründe waren unter anderem das Erscheinungsbild in den Straßen an den Abfuhrtagen sowie die Tatsache, dass die Inhalte der Gelben Säcke bzw. Gelben Tonnen durchschnittlich bis zu 50 Prozent Fehlwürfe aufweisen, das heißt, sie werden nicht wie gedacht nur zur Sammlung von Wertstoffen verwendet, sondern auch zur Restmüllentsorgung.
Verpackungen wie Papier, Pappe oder Glas können weiterhin auf den Wertstoffinseln in die bekannten Entsorgungsbehältnisse gegeben werden. Weitere Informationen zu den Themen Abfall und Entsorgung gibt es zudem im Internet unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de oder unter www.muelltrennung-wirkt.de.
(Quelle: Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: re)

Bald aus für beliebtes Fischlokal

Bald aus für beliebtes Fischlokal

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Ein guter Ausflugstipp für alle, die gerne Fisch essen, war viele Jahre Bachham im Landkreis Rosenheim. Die frühere Kleinbrauerei – jetzt wird hier Rothmooser-Bier ausgeschenkt – neben einem ehemaligen Sägewerk bei Eggstätt,  war für Fischliebhaber der Region das Ziel schlechthin. Zum 1. Februar schließt das Gasthaus nun – bürokratische Auflagen machen ein Fortbestehen aus wirtschaftlicher Sicht unmöglich.

Dank eines Bassins war die Auswahl groß, auch Raritäten wie Schratzenfilets, Schleien, Aal oder Brachsen, bot die Speisekarte. Leider schließt Peter Birners Wirtschaft zum 1. Februar. Für den Gastwirt geht es in den wohlverdienten Ruhestand. Aus der Verwandtschaft gab es keinen Nachfolger. Nur so wäre aber der Bestandschutz gewährleistet gewesen. Einen neuen Betreiber würden wohl massive Brandschutzauflagen die Übernahme betriebswirtschaftlich unmöglich machen.

So führen übersteigerte Vorschriften leider immer wieder zum Verschwinden liebenswerter bayerischer Gasthäuser mit besonderer Qualität und Atmosphäre. „Schad is“, meint da nicht nur unser Kollege Hendrik Heuser, der das beliebte Wirtshaus aktuell noch einmal besucht hat.
(Quelle: Hendrik Heuser / Beitragsbild: Hendrik Heuser)