Ponykarussell sorgt für Diskussion

Ponykarussell sorgt für Diskussion

Rosenheim – Die sogenannten „Ponykarussells“ auf Volksfesten und anderen Brauchtumsveranstaltungen werden seit Jahren zunehmend kritisch gesehen. Denn im Kreis „drehen“ sich keine mechanischen Figuren sondern lebende Tiere. in immer mehr Orten wird diese Art des Kindervergnügens mittlerweile verboten. In Rosenheim wurde ein entsprechender Antrag aber jetzt abgelehnt (wir berichteten). Kritik an der Entscheidung kommt nun von „Animals United“. Der Verein bittet in einem offenen Brief um Stellungnahme von Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.

„Animals United“ führte nach eigenen Angaben nach einigen Monaten eine Bürgerbefragung in Rosenheim zum Thema durch.  60 Prozent der Befragten hätten dabei den Wunsch geäußert, das Ponykarussell auf dem Rosenheimer Herbstfest zu verbieten. „Nun stellen wir Ihnen (Oberbürgermeister Andreas März) mit Nachdruck die Frage, warum sie als gewählter Volksvertreter weder daran interessiert sind, die Mehrheitsmeinung Ihrer Wähler zu vertreten, noch daran teilhaben möchten, dass eine für die Tiere mit Leid verbundene Praxis endlich ihr lang ersehntes Ende finden kenn?“, heißt es in dem Brief, der Innpuls.me vorliegt.
Animals United finde es untragbar, dass die Stadt bisher noch keinen Handlungsbedarf gesehen habe und hoffe, dass nach einer wiederholten Überlegung das Tierwohl über finanzielle Interessen gestellt werde.
In vielen anderen großen Städte wie München, Düsseldorf, Konstanz, Schweinfurt, Coburg, Neuss, Dachau, Lindau, Andernach und Neuwied gäbe es bereits ein Verbot.
Tierärzte würden in Hinblick auf das vielstündige, monotone Im-Kreis-Laufen der hochsensiblen Tiere von einer starken physischen und psychischen Belastung sprechen. Diese Quälerei seit mit der Unterhaltung von Menschen nicht rechtfertigbar, zumal das Vorgehen auch negative pädagogische Auswirkungen auf die Kinder habe, weil in einer wichtigen Phase ihrer Sozialisation der Gedanke des Tieres als menschliches Unterhaltungsobjekt und Konsumgut miterlernt und dem Tier selbst die Mehrzahl seiner natürlichen Bedürfnisse aberkannt werde.
In der Region Rosenheim gäbe  es für Kinder zahlreiche Alternativen, um mit Tieren in Kontakt zu kommen und einen respektvollen Umgang mit ihnen zu lernen: „Aus heutiger Sicht ist die Ablehnung des Verbots des Ponykarussells weder mit der Wissenschaft noch mit der Ethik des Tierschutzes vereinbar.“ Die Ablehnung des Antrags löse bei den Mitgliedern von Animal United und vielen Rosenheimer Bürgern ein tiefes Unverständnis aus.
(Quelle: Brief von Animal United an Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Wochenrückblick der Roselinde

Wochenrückblick der Roselinde

Griaß Eich!

Do bin i scho wieda!
War a kurze Woch, find i, wei, bei uns war scho ganz schee vui los in da Stodt.
Da Kreisfischereiverein Rosnhoam hod an Aufnahmestopp gmeidt, oiso der ko jetzt vorerst koane neie Mitglieder mehr aufnehma, weil se in Corona-Zeitn so vui vo Eich Menschn fürs Angeln interessiert ham. War hoid in Zeitn der Lockdowns oans der wenign Hobbys, de ma no hod macha keena ohne mords Auflagn. 
Jetzt sans aba zwui Anlger woan….. Ned dass unsre Seän und Flüss no die Fisch ausgengan! Drum da Aufnahmestopp. Mei, gibt ja a no andere Hobbys oda? Weard Eich scho wos eifoan. 
Für den Woif, der in de vergangana Wochan für so vui Trube gsorgt hod, is de Geschicht leida ned guad ausganga. Er is überfahnr worn. Damit hod se des „Problem“ quasi vo alloa glöst  – bis zum nächstn Woif oda irgendoan andarn Wuidviech, des ned genau des duat, wos Eich Menschn in den Kram passt. 
Nix füar unguat..Kemm ma liaba zu an lustigan Thema:
Am bestn gfoin hat mia de Meldung mit der Schnaps-Verkostung im Landratsamt. Mei do war i a gern dabei gwesn. Aber ned das ia jetzt moants, des war a lustige Angelegenheit. Na, des war a bierernste Sach bei dene Edelbrandsommelieres.  Ganga is dene um Birnschnaps. Aus wechane oide Sortn se da beste Schnaps brenna lost, woidn de Schnaps-Expertn wissn. Da Landrat hod a a bisserl mitkosten dearfa. Ob de nocha no hoam gfundn ham, dad mi scho interessiern. Aber do woas i jetzt nix gwiss.
Bei Bierrnst foid mia no de Diskussion ei, die der Drognbeauftragte der Bundesregierung de Wocha ins Spui brocht hod: Biar erst für 18-jährige. Ja, wos soi i jetzt dazua sogn. A Bayer ist der Drognbeauftragte auf olle Fälle ned. Bei uns is des Biear koa Alkohol, sondan a Grundnahrungsmittel. Vielleicht erklärts eam a no oana oda da Söda gäht ja do wieda an Sonderweg. Kennt ma ja.
So und jetzt genehmige i mir no glei auf de Debatte hi an kloana Schluck Eierlikör und danoch drief i mein bestn Taubnspetzl Benni. Mia woin heid no a bisserl rumfliangn und Leid beobachtn in das Stodt – damit i dann am nächstn Sonndog a wieda wos zum erzäin hob.

Bis zum nächstn Moi
Eire Roselinde

Winterliche Bergtour auf den Schweinsberg

Winterliche Bergtour auf den Schweinsberg

Fischbachau – Der Schweinsberg ist zwar weit weniger bekannt als seine Nachbarn, dem Wendelstein und dem Breitenstein. Vorteil: dort ist meistens viel ruhiger. Der Aufstieg über die Kesselalmt ist auch für weniger geübte Wanderer geeignet. Der Ausblick vom Gipfel wunderschön. Adresse für das Navi: Birkensteinstraße 96, 83730 Fischbachau. Weitere Infos finden sich hier:
(Quelle: Beitragsfoto / Fotos: Julia Dinner)

Chiemgau, Hochries, 1930er

Chiemgau, Hochries, 1930er

Chiemgau – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1930er Jahre. Auf den historischen Aufnahmen sehen wir Winterfreuden auf der Hochries. Skifahren sah da noch ein wenig anders aus als in der heutigen Zeit. Das zweite Foto, dass wir Euch heute präsentieren, lässt sich genauer datieren als das Beitragsbild: Winter 1937. Fast im Schnee begraben die Hochrieshütte.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Törwang: früher und heute

Törwang: früher und heute

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Diese beiden Bilder zeigen den Blick auf Törwang und Grainbach früher und heute aus dem fast gleichen Blickwinkel heraus. Die linke Schwarz-Weiß-Aufnahme ist am 2. Mai 1940 von Hermann Heyl mit einer Rollei-Kamera aufgenommen worden, die rechte Aufnahme von nahezu der gleichen Position am 8. Juni 2014 von dem Fotografen Rainer NItzsche beim Festzug nach dem Festgottesdienst des Feuerwehrfestes mit einer Leica M9 aufgenommen worden – also 74 Jahre später.
(Quelle: Text und Beitragsbild: Rainer Nitzsche)

Keine Hundesteuer für Tierheimhunde?

Keine Hundesteuer für Tierheimhunde?

Rosenheim – In einigen Städten gibt es diese Regelung schon: wer einen Hund aus dem Tierheim adoptiert, wird für eine bestimmte Zeit von der Hundesteuer befreit. Auch in Rosenheim gab es jetzt einen entsprechenden Antrag. Dieser wurde mit 10 : 1 Stimmen abgelehnt (wir berichteten). Wir haben dazu nun auch eine Umfrage auf der Social-Media-Plattform „Twitter“ gestartet. Wir wollten von Euch wissen, ob Ihre eine Steuerbefreiung für Tierheimhunde für eine gute Sache haltet. Das Ergebnis eindeutig: 47 Stimmen gingen ein. 74,5 Prozent sprachen sich für eine Befreiung aus.
(Beitragsbild: Tanja Engelhardt)

Bessere digitale Sicherheit

Bessere digitale Sicherheit

Rosenheim – Im Zusammenwirken mit dem bayerischen Wirtschaftsministerium bietet die Stadt Rosenheim eine Know-how-Offensive für die Rosenheimer Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister an. Wie drehe ich ein Video für Instagram? Welche Zielgruppe erreiche ich über welchen Kanal? Wie erreiche ich, dass die eigene Website besser gefunden wird?

Die Digitale Sichtbarkeit ist heute von essentieller Bedeutung, denn die Kundschaft besucht das Unternehmen zweifach: zuerst im Netz und dann vor Ort. Das heißt Unternehmen, die im Netz gut gefunden werden, haben eine hohe Chance Kundschaft zu gewinnen und zu binden.
Doch das Netz und seinen Kanäle verändern sich rasant – hier ist es schwer, am Ball zu bleiben. Deshalb führt die Stadt Rosenheim in Kooperation mit dem Citymanagement e.V., der IHK München und Oberbayern, dem Handelsverband Bayern und der IG Aicher Park in den kommenden Monaten eine digitale Know-How-Offensive an. Sie ist Teil des Förderprogramms „Digitale Einkaufsstadt 2020“ des bayerischen Wirtschaftsministeriums, über das die Stadt Rosenheim auch die Online-Plattform Rosenheim.jetzt ins Leben gerufen hat.
Im Rahmen der Know-how-Offensive werden verschiedene Vorträge und Workshops – online und in Präsenz – angeboten, beginnend am 22.Februar. Über Google Business, SEO, Unternehmenswebseiten, Social Media, Instagram und YouTube bis hin zu individuellen Werkstattterminen können sich Rosenheimer Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister in die digitale Welt einarbeiten.
Das gesamte Angebot ist kostenfrei und gilt für alle Unternehmen, die ihren Sitz in der Stadt Rosenheim haben. Details zu den Vorträgen und Anmeldung unter: www.rosenheim.jetzt/know-how-offensive
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Corona: Aktuelle Zahlen

Corona: Aktuelle Zahlen

Rosenheim / Landkreis / Region – Hier die aktuellen Corona-Zahlen für den heutigen Sonntag, 13. Februar, 2022:

7-Tage-Inzidenz:
Stadt Rosenheim: 2385,6 (Vortage: 2407,6/2446,9/2505,1 / 2313,2)
Landkreis Rosenheim: 2414,8 (Vortage: 2413,6/2368,9/2300,2 / 2150,8)
Landkreis Traunstein: 1947,2 (Vortage:1888,0/1503,2/1542,7 / 1335,9)
Landkreis Mühldorf: 1989,1 (Vortage: 1989,1/1944,5/1921,3/ 1996,0)
Landkreis Berchtesgadener Land: 1868,8 (Vortage:2038,1/1987,3/ 1911,1 / 1864,1)
(Quelle: RKI, Stand 13. Feb.)

Gemeldete hospitalisierte Fälle der letzten 7 Tage in  Bayern: 792 (+5,5 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 12. Feb. – Veränderung zur Vorwoche.)

Anzahl belegter Intensivbetten durch bestätigte Covid-19-Fälle in Bayern: 344 (+8,9 %)
(Quelle: lgl.bayern.de, Stand: 12. Feb. – Veränderung zur Vorwoche):

Hier geht es zur gesamten Übersicht: 

Ausflug auf die Kampenwand

Ausflug auf die Kampenwand

Aschau im Chiemgau / Landkreis Rosenheim – „I gang so gern auf`d Kampenwand, wenn i mit meina Wampn kannt“ – ein bekannter Spruch für den beliebten Aschauer Hausberg. Zum Glück muss man aber auch gar nicht zu Fuß hinauf, man kann es sich auch bequemer machen und die Kampenwandseilbahn nutzen. Die farbenfrohen Kabinen sind aktuell nicht nur mit Menschen sondern auch mit vielen Skiern beladen. Kleiner Nachteil des traumhaften Sonnenwetters: Alleine ist man auf der Kampenwand aktuell garantiert nicht unterwegs. „Sehr viel los“ wurde uns von verschiedenen Ausflüglern bereits gemeldet. 
(Quelle: Beitragsbild: H.Reiter) 

Hineinspaziert in einen schönen Sonntag

Hineinspaziert in einen schönen Sonntag

Rosenheim / Brannenburg – Akita-Hundedame Bejuhi macht es richtig. Die startete den Sonntag mit einem ausgiebigen Spaziergang in der schönen Natur in Brannenburg (Landkreis Rosenheim)  Ein guter Tipp für alle: Denn das traumhafte Frühlingswetter bleibt uns leider vorerst nicht mehr sehr lange erhalten. Bereits am Dienstag wird es wieder kälter und regnerisch.
(Quelle: Beitragsbild: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. Februar.

Namenstag haben: Castor, Christine, Gosbert, Irmhild, Jordan, Adolf, Reinhilde, Wiho

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Sigmund Jähn (1937 – war ein deutscher Kosmonaut der DDR, der am 26. August 1978 mit einer sowjetischen „Sojus“-Kapsel als erster Deutscher in den Weltraum flog.)

–  Robbie Williams (1974 – ist ein britischer Sänger und Musiker)

–  Beate Klarsfeld (1939 – ist eine deutsche Journalistin, die sich für die Aufdeckung von NS-Verbrechern einsetzte und durch ihre Ohrfeige gegenüber dem ehemaligen NSDAP-Mitglied und damaligen Bundeskanzler Kiesinger bundesweit bekannt wurde)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1888: Die Financial Times ist erstmals in London erhältlich.
  • 1895: Die Brüder Lumière lassen in Paris ihren Cinématographe patentieren.
  • 1969: Die erste Herztransplantation in Deutschland wird in München durchgeführt. Aufgrund des vorgeschädigten Spenderherzes überlebt der Patient nur 27 Stunden. 
  • .(Quelle: wikipedia.org/Beitragsbild: Hendrik Heuser)
Blockabfertigung: „Jetzt glangts“!

Blockabfertigung: „Jetzt glangts“!

Rosenheim / Landkreis – Regelmäßig kommt es an der deutsch-österreichischen Grenze zu Mega-Staus. Schuld ist die Blockabfertigung. Die Forderung nach Konsequenzen für Österreich wird immer lauter. Der Kreisverband Rosenheim und die Kreistagsfraktion der Freien Wähler wollen den Spieß nun umdrehen und planen am Samstag, 5. März, von 8 bis 12 Uhr eine Demo mit Kundgebung auf der A93 Richtung München am Grenzübergang Kiefersfelden mit Blockade der rechten LKW-Spur. „Nun soll der Spieß umgedreht werden und die LKWs sollen zur Abwechslung mal bis Innsbruck stehen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Freien Wähler Landkreis Rosenheim.

„Die regelmäßige Blockabfertigung wird immer mehr zur Belastung für Mensch und Umwelt im südlichen Landkreis Rosenheim“, schreibt Fraktionsvorsitzender Josef Lausch in der aktuellen Pressemitteilung. Die Bürger im bayerischen Inntal und darüber hinaus würden den willkürlichen und von Tiroler Seite gewollten Verkehrskollaps nicht mehr hinnehmen. „Die Argumentation des Tiroler Landeshauptmannes Plattler, auf bayerischer Seite geschicht nichts hinsichtlich des Brenner-Nordzulaufs, kann man nur als glatte Lüge bezeichnen“, so Lausch. Raumordnungsverfahren, Probebohrungen und der Aufruhr im Rosenheimer Land würden eine andere Sprache sprechen: „Die Bestandsgleise könnten schön jetzt bedeutend mehr Güter transportieren, nur ist die Pracht per LKW gerade über den Brenner noch immer viel günstiger“. Damit sei der LKW-Transit auch ein ausgemachtes Problem der Tiroler Landesregierung.

Die für 5. März geplante Kundgebung muss noch mit Landratsamt, Bundespolizei, Autobahndirektion und den Tiroler Grenzbehörden besprochen werden. Ein Termin für einen gemeinsamen Runden Tisch stehe bereits. Die organisatorische Leitung obliegt den Kreisvorsitzenden und Bezirksrat Sepp Hofer und den Fraktionsvorsitzenden der FW Kreistagsfraktion, Sepp Lausch aus Großkarolinenfeld. „Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren“, so Sepp Lausch. Bereits jetzt möchte sich die FW bei den leidgeprüften Lkw-Fahrern entschuldigen, aber man würde keine andere Wahl mehr sehen, als sich auf diese Art zu wehren.
(Quelle: Pressemitteilung der Freien Wähler Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto:re)