Schlechtes Zeugnis für Wirtschaftspolitik

Schlechtes Zeugnis für Wirtschaftspolitik

München / Bayern – Der Stimmungstest des Bund der Selbständigen (BDS) stellt auch im Winter 2021 der Wirtschaftspolitik von Landes- und Bundesregierung ein schlechtes Zeugnis aus. Mit einem Wert von 3,55 erhält die Wirtschaftspolitik der bayerischen Staatsregierung sogar den zweitschlechtesten Wert seit Beginn der Abfragen. Die Zustimmung zur Wirtschaftspolitik der Bundesregierung liegt mit einem Wert von 3,83 sogar noch niedriger.

„Die Situation für den Mittelstand ist immer noch schwierig. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Auflagen und Regelungen sind noch nicht beendet“, sagt BDS-Präsidentin Gabriele Sehorz. Auch Rohstoffpreise und zusammenbrechende Lieferketten würden viele Betriebe weiter vor Probleme stellen.

Thema Bürokratie
bleibt Dauerbrenner

Das Thema Bürokratie sei leider immer noch ein Dauerbrenner. Mit dem Russlandkonflikt kämen gerade bei den Themen Energie und Lieferketten weitere Probleme auf die Unternehmerinnen und Unternehmer zu, die im Stimmungstest noch nicht abgefragt wurden. „Es braucht jetzt dringend Unterstützung für die Betriebe. Unnötige Regelungen müssen jetzt endlich wegfallen. Es braucht ein Moratorium für Bürokratie“, zeigt sich BDS-Präsidentin Gabriele Sehorz absolut überzeugt.
(Quelle: Pressemitteilung BDS / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Rimsting bekommt Dirtbikepark

Rimsting bekommt Dirtbikepark

Rimsting / Landkreis Rosenheim Unter dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“ stärkt das EU-Förderprogramm LEADER die ländlichen Regionen in Bayern bei ihrer selbstbestimmten Entwicklung. Mit der Übergabe des Förderbescheids in Höhe von rund 9.300 Euro an Rimstings ersten Bürgermeister Andreas Fenzl durch Josef Reitmaier, 1. Vorsitzender der Lokalen Arbeitsgruppe (LAG) Chiemgauer Seenplatte, kann die Umsetzung des Projekts „Dirtbikepark“ an den Start gehen.

„Die örtliche bikebegeisterte Jugend mit ihrem Sprecher Rio Wolf hat ihre Bitte für eine Radsportstrecke an die Gemeinde herangetragen“ so Bürgermeister Fenzl „und die Gemeinde hat das Anliegen aufgegriffen.“ Bisher war von den Jugendlichen bereits eine kleine Bikestrecke an einer an der Bahnlinie gelegenen kleinen Fläche angelegt worden. Die Gemeinde konnte die Nutzungsverhältnisse mit dem Grundstückseigentümer Fedor Volckmar-Frentzel langfristig sichern. Und so konnten die Vorstellungen der jugendlichen Radsportbegeisterten in die Planung eingearbeitet werden.

Drei Strecken für
die Dirtbiker in Rimsting

Es gibt künftig drei Strecken, die verschiedene Anforderungen an das Radsportkönnen -von
Anfängern bis zu geübten Fahrern – stellen und zusätzlich eine Anlage für Tricksprünge.
Zusätzlich werden auch Sitzgelegenheiten geschaffen, um Rastplatz für Begleiter und Zuschauer zu bieten. Die Gemeinde Rimsting stellt für die Umsetzung des Vorhabens gut
22.000 Euro zur Verfügung und errichtet mit dieser Begegnungsmöglichkeit ein zusätzliches
Freizeit- und Sportangebot für alle Altersgruppen zur Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders im Ort. Das entspricht auch einer der Zielsetzungen der LAG und damit konnte
auch die LEADER Förderung über das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Rosenheim bewilligt werden.

Attraktive Bewegungsmöglichkeit
für Kinder und Jugendliche

„Gerade unter den Einschränkungen durch die Coronaregelungen zeigte sich der Bedarf für
attraktive Bewegungsmöglichkeit für Kinder und Jugendliche und es gibt künftig ein weiteres attraktives Angebot vor Ort“ lobte LEAER Koordinator Johann Kölbl das Vorhaben.
Auch Nachbargemeinden setzen aktuell LEADER geförderte Pumptrack- und Rollportstrecken um. Damit ergibt sich bald ein Netz an Radsportangeboten unterschiedlicher Ausrichtungen in der Nachbarschaft.
Das Programm LEADER bietet engagierten Bürgerinnen und Bürgern die Chance, ihre Region mit maßgeschneiderten Projekten zu stärken und sich direkt bei der Gestaltung ihrer
Heimat aktiv einzubringen. Das Herzstück dabei sind die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs),
die in ihren Regionen die jeweiligen lokalen Entwicklungsstrategien erstellen, umsetzen und
die zu fördernden Projekte auswählen. LEADER ist in Bayern seit mehr als einem Vierteljahrhundert eine Erfolgsgeschichte und hat sich als wichtiges Gestaltungsinstrument etabliert. In der aktuellen Förderperiode 2014 bis 2022 konnte im Gebiet der LAG Chiemgauer
Seenplatte bisher eine LEADER-Förderung von 1,45 Millionen Euro für 31 Projekte bewilligt werden. „Eine Bilanz auf die wir stolz sind“ so der Vorsitzende Josef Reithmeier. In der
angrenzenden Nachbar- LAG Mangfalltal Inntal, die den südwestlichen Teil des Landkreises
Rosenheim abdeckt, konnten 18 Projekte mit einer Fördersumme von 1,25 Mio. € bewilligt
werden. Beide LAGs erweitern für die neue Förderperiode ihre Gebietskulisse um zusätzliche Gemeinden. Das zeigt die Attraktivität dieses EU- Förderprogrammes und jedes umgesetzte Projekt trägt bei, unsere Heimat stärker und lebenswerter zu machen.

Erfolgsgeschichte LEADER
geht in Bayern weiter

Erfreulicherweise geht die Erfolgsgeschichte LEADER in den knapp 70 Aktionsgruppen in
Bayern weiter. Für die neue Förderperiode wurden die LAGs bereits aufgerufen sich an
LEADER 2023 – 2027 zu beteiligen. Momentan erstellen die LAGs die neuen Lokalen Entwicklungsstrategien (LES). Auch in der neuen Förderperiode bleiben Vernetzung, Nachhaltigkeit, Zusammenarbeit, Lebensqualität, regionale Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung
die zentralen Elemente bei LEADER.
Alle Akteure des ländlichen Raums, Kommunen, Vereine, Verbände, Unternehmen, aber
auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich bei der Erstellung der LES
einzubringen. Ansprechpartner zu den Veranstaltungen und für Projektanfragen sind die lokalen Aktionsgruppen vor Ort, die LAG Chiemgauer Seenplatte und die LAG Mangfalltal
Inntal. Kontaktadressen und Veranstaltungshinweise sind im Internetauftritt der LAGs zu
finden.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) / Beitragsbild: AELF – zeigt: Rimstings Bürgermeister Andreas Fenzl (rechts) erhält den Förderbescheid aus der Hand der Vorstandes der LAG Chiemgauer Seenplatte, Josef Reithmeier, Pittenhart (links), von links Grundstückseigentümer Fedor Volckmar-Frentzel, Bikesport Sprecher Rio Wolf, LEADER Manager Christian Fechter, Johann Kölbl, Leader Koordinator,AELF Rosenheim.)

Reifenstecher in Brannenburg

Reifenstecher in Brannenburg

Brannenburg / Landkreis RosenheimEin Reifenstecher trieb offenbar in Brannenburg in der Nacht vom 8. März auf Mittwoch, 9. März sein Unwesen.
Zwei Anwohner des Wohngebiets meldeten sich bisher bei der Polizei, weil sie am Mittwochmorgen feststellen mussten, dass die Reifen ihrer Fahrzeuge drucklos waren und Einstiche aufwiesen. In der Schönleitenstraße wurde ein am Straßenrand geparkter Kleintransporter angegangen und in der nahegelegenen Weidacher Straße traf es sogar einen auf Privatgrund in einem offenen Carport abgestellten Pkw.
Zeugen, die in der Tatnacht etwas Verdächtiges in diesem Bereich beobachtet haben, werden gebten, sich bei der Polizeiinspektion Brannenburg unter Telefon 08034 / 90680 zu melden.
(Quelle: Presseiinformation Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. März

Namenstag haben: Einhard, Eva, Evelyn, Evita, Mathilde, Hilde, Matilda, Paulina

3 bekannte Geburtstagskinder:

Albert Einstein (1879 – war ein bedeutender deutscher Physiker, der bis heute maßgeblich das physikalische Weltbild prägt.)

–  Albert II.  (1958 – ist seit dem Jahr 2005 der regierende Fürst von Monaco)

–  Wolfgang Petersen (1941 – ist ein deutscher Filmregisseur und Produzent)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1970: Expo `70 – die erste Weltausstellung in Asien, wird in der Stadt Suita in Osaka vom japanischen Kaiser Hirohito unter dem Motto „Fortschritt und Harmonie“ eröffnet.
  • 2003: Der Westerscheldetunnel wird eröffnet. Er ist der längste Straßentunnel der Niederlande.
  • 1950: Der Rover Jet 1 absolviert seine ersten Fahrten. Er ist das weltweit erste Rennauto mit Gasturbinenantrieb.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)
Drei Tote bei Bergunfall an der Maiwand

Drei Tote bei Bergunfall an der Maiwand

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Tragischer Bergunfall an der Maiwand in Flintsbach im Landkreis Rosenheim: ein Pärchen aus Regensburg im Alter von 35 und 44 Jahren und ein 35-jähriger aus Straubing kamen dabei ums Leben. Die vierte Wanderin aus der Gruppe musste den Absturz mit ansehen.

Nach den Angaben der Polizei ereignete sich das Unglück am gestrigen Samstagnachmittag. Die drei Verunglückten waren mit einem Bekannten im Bereich der Hohen Asten unterwegs. Im Anschluss wollte die Gruppe über die Maiwand und den Maigraben ins Tal absteigen. Dabei stürzten die Drei im Bereich der Maiwand von nahezu der gleichen Stelle ab. 
20 Einsatzkräfte der Bergwacht Brannenburg eilten nach Eingang des Notrufs sofort zu Hilfe. Aber alle drei Verunglückten konnten nur noch tot geborgen werden. Die vierte Wanderin erlitt einen Schock. Sie wurde durch die Bergwacht ins Tal gebracht.
Wie es zu dem Unfall kam, wird nun ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: re)

Himmelsleiter nun in Aschau zu sehen

Himmelsleiter nun in Aschau zu sehen

Aschau im ChiemgauAnlässlich der Aufstellung des Heiligen Grabes feierte Kardinal Reinhard Marx feierte in der Pfarrkirche Darstellung des Herrn  in Aschau im Chiemgau  einen Gottesdienst 
Im Rahmen des Festgottesdienstes wurde auch die Kunstinstallation „Himmelsleiter“ am Nordturm der Kirche enthüllt und erstmals beleuchtet.

Kardinal Reinhard Marx beim festlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche Darstellung des Herrn. Foto: Rainer Nitzsche

Der Erzbischof von München und Freising besuchte damit eine der bedeutendsten und umfangreichsten Heilig-Grab-Darstellungen; sie war nach jahrzehntelanger Pause zuletzt vor drei Jahren aufgebaut. Das Heilige Grab von Aschau wird im Kirchenraum bis 24. April zu sehen sein, am Nordturm leuchtet die „Himmelsleiter“ bis 20. November. Das 28 Meter hohe Lichtobjekt, das der Gaißacher Künstler Erwin Wiegerling geschaffen hat, war bereits seit dem Jahr 2000 an vielen Orten in Deutschland zu sehen und wird nun erstmals im Landkreis Rosenheim gezeigt.

Lichtobjekt des Gaißacher Künstlers
Erwin Wiegerling

Mit den zwölf Leitersprossen und sieben Engelsflügeln liegt dem Projekt die Vision des biblischen Jakob von der Himmelsleiter zugrunde. Sie wird durch ein Rahmenprogramm und einen neuen Meditations- und Skulpturenweg verschiedener Gruppen und Künstler ab Pfingstsamstag 2022 rund um die Aschauer Kirche ergänzt.Die Präsentation von Heiligem Grab und Himmelsleiter ist ein Gemeinschaftsprojekt der Pfarrei, des Heimat- und Geschichtsvereins Aschau sowie der politischen Gemeinde Aschau im Chiemgau mit der Tourist Info. Das Projekt ist nicht zuletzt dem besonderen Engagement des Leiters der Tourist Info Aschau, Herbert Reiter, zu verdanken.

Führungen zum Heiligen Grab
und der Kunstinstallation

Die Pfarrkirche mit dem Heiligen Grab ist täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Führung zum Heiligen Grab und der Kunstinstallation Himmelsleiter bietet der Heimat- und Geschichtsverein Aschau von 20. März bis 24. April jeweils sonntags um 13.30 Uhr und mittwochs um 15.30 Uhr an. Eine zusätzliche Führung ist für Ostermontag, 18. April, 13.30 Uhr, geplant. Der Treffpunkt ist vor der Kirche, die Teilnahme kostet 7 Euro, Kinder nehmen kostenfrei teil. Monatlich von April bis Oktober bietet die Tourist Info zudem eine Führung um den Aschauer Kirchberg mit der Historikerin Martina Stoib an, die mit der erleuchteten Himmelsleiter endet. Unter www.aschau.de sind die Details online abrufbar.

Reihe von Konzerten in Aschau
zur Fastenzeit

Den Auftakt zu einer Reihe von Konzerten macht am Sonntag, 13. März, um 11 Uhr Christina Klinger an der Orgel mit Orgelmusik zur Fastenzeit. Am Sonntag, 20. März, 18 Uhr, veranstaltet der Heimat- und Geschichtsverein ein festliches Konzert mit Johannes Berger und kammermusikalischem Ensemble. Ab 25. März bis Karfreitag, 15. April, jeweils freitags um 19 Uhr, lädt der Pfarrgemeinderat zu „Musik für die Seele – Meditation in Wort und Klang“, am Sonntag, 27. März, 18 Uhr, zu einem „Alpenländischen Passionssingen“ ein. Am Sonntag, 3. April, 18 Uhr, veranstaltet die Kolpingfamilie das Konzert „Klassik für die Mission“ mit dem Kammermusikkreis Rohrdorf unter Leitung von Christina Stocker. Am Palmsonntag, 10. April, 18 Uhr, veranstaltet das Musikforum Sachrang ein Konzert: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ von Joseph Haydn und „Anverwandlung“ von Peter Hamel stehen auf dem Programm. Hansjörg Schellenberger ist an Oboe und Englisch Horn zu hören, zudem ein Streichensemble. Am 24. April um18 und 20 Uhr bildet ein Konzert mit der Musik aus dem Aschauer Auferstehungsspiel, veranstaltet vom Heimat- und Geschichtsverein, den Abschluss der Konzertreihe.
Besondere Gottesdienste werden insbesondere in der Karwoche gefeiert, beginnend mit der Palmweihe, Palmprozession und dem Palmsonntagsgottesdienst am Sonntag, 10. April, um 10 Uhr. Die Feier vom Letzten Abendmahl findet am Gründonnerstag, 14. April, um 19.30 Uhr statt, am Karfreitag beginnt um 10 Uhr der Kinderkreuzweg und um 15 Uhr die Karfreitagsliturgie mit Passionsgesängen a cappella. Am Karsamstag wird um 9 Uhr die Trauermette mit Lamentationes, Psalm- und Passionsgesängen begangen, bevor am Ostersonntag, 17. April, die Feiern zur Auferstehung des Herrn zelebriert werden: Morgens um 5 Uhr beginnt die Osternacht mit Bläsern, Schola und Gemeindegesang, um 10 Uhr folgt der Festgottesdienst mit Kirchenchor und Orchester, um 18 Uhr kommen evangelische und katholische Gemeinde zur Ökumenischen Ostervesper zusammen.

Weitere Veranstaltungen rund um 
die Himmelsleiter in Aschau im Chiemgau

Auch nach dem Abbau des Heiligen Grabes werden in Aschau weitere kulturelle und religiöse Veranstaltungen rund um die Himmelsleiter stattfinden, unter anderem wird am Pfingstsamstag, 4. Juni, ein Meditationsweg zur Himmelsleiter eröffnet, für den Erntedank-Sonntag, 2. Oktober, ist ein Konzert der Singgemeinschaft und weiterer Musikgruppen aus Frasdorf geplant. Am Sonntag, 20. November, 10 Uhr, wird eine Abschlussandacht mit einem letzten Erleuchten der Himmelsleiter gefeiert. Informationen zum gesamten Programm sind unter www.aschau.de abrufbar, dort werden sie regelmäßig aktualisiert.

Rund 150 Glaskugeln beleuchten
das Heilige Grab von Aschau

Das Heilige Grab von Aschau nimmt mit einer Höhe von zehn Metern, einer Breite von sieben Metern und einer Tiefe von sechs Metern den gesamten historischen Altarraum der Pfarrkirche ein. Die Anlage aus dem späten Barock zeigt in der Mitte einen achteckigen Grabtempel, an den seitlich Arkadenhallen anschließen. Zwei der drei Stockwerke sind begehbar, so dass die Anlage zugleich die Kulisse für ein Passionsspiel bildet. Tafelfiguren von Grabwächtern, Engeln und Propheten beleben das Heilige Grab, geschmückt wird es von rund 150 beleuchteten, mit gefärbtem Wasser gefüllten Glaskugeln.
In der Grabanlage sind nacheinander drei Szenen zu sehen, die besonders auf die Kar- und Ostertage abgestimmt sind. Bis zum Gründonnerstag wird die Ölbergszene mit zwei Tafelfiguren gezeigt. Sie stellen den betenden Jesus und einen Engel mit einem Kelch und einem Kreuz dar und erinnern an das Gebet Jesu auf dem Ölberg vor seiner Gefangennahme. Während des Gottesdienstes am Karfreitag, der an das Leiden und Sterben Jesu erinnert, wird die Figur des Leichnams Jesu im Grabtempel sichtbar. Bis in die Nachtstunden des Karfreitags und auch am Karsamstag sind die Gläubigen dann zum Gebet und zur Andacht am Heiligen Grab eingeladen. Während der Osternacht am Ostersonntag, in der die Auferstehung Jesu gefeiert wird, wird die Figur des auferstandenen Jesus in der Grabanlage in die Höhe gezogen, das Grab selbst bleibt leer.
(Quelle: Tourist Information Aschau im Chiemgau / Text, Beitragsbild und Foto: Rainer Nitzsche)

Ukraine: Aufnahme von Kriegsflüchtlingen Herausforderung

Ukraine: Aufnahme von Kriegsflüchtlingen Herausforderung

Landkreis Rosenheim So unklar die Dauer des Krieges in der Ukraine ist, so unbestimmt ist, wie lange die Flüchtlinge aus diesem Land hierbleiben müssen oder wollen. Gut möglich, dass sie Wochen, Monate oder sogar länger als ein Jahr ein Dach über dem Kopf benötigen. Rosenheims Landrat Otto Lederer macht darauf aufmerksam, dass die großartige Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger einen langen Atem brauchen könnte.

Hintergrund ist, dass sich beim Landkreis jetzt Privatpersonen melden, die Geflüchtete in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus aufnahmen und nach ein paar Tagen feststellen, dass sie damit überfordert sind. „Wir merken überall, dass der Wunsch zu helfen sehr groß ist. Es ist großartig, zu sehen, wie viele Mitbürger bereit sind, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wir bitten Sie aber zu bedenken, dass die Menschen nicht nur zwei oder drei Tage bleiben sollen“, sagt Landrat Otto Lederer und ergänzt, „es ist wichtig, dass sie zur Ruhe kommen können, auch wenn sie die Sorge um ihre Heimat ständig begleiten wird.“

„Menschen aus der Ukraine können
schwer traumatisiert sein“

Ein weiterer Aspekt ist dem Landrat wichtig: „Wenn die Menschen aus der Ukraine bei uns ankommen, wissen wir nicht, was sie gesehen und erlebt haben. Sie können schwer traumatisiert sein und es kann unerwartet anstrengend sein, mit ihnen zu leben.“
Um zu verhindern, dass die Solidarität nur von kurzer Dauer ist, bittet Lederer die Anbieter von Wohnraum, sich darüber im Klaren zu sein, dass es Einschnitte mit sich bringen kann, wenn man Wohnraum zur Verfügung stellt. Deshalb sollte man vorher eingehend prüfen, ob man dazu wirklich bereit ist.

Der Landrat hofft, dass die Flüchtlinge gerne und mit offenen Armen aufgenommen werden. Wer sich sicher ist, den Geflüchteten Unterkunft zu gewähren, findet auf der Homepage des Landkreises die Kontaktdaten, um sein Wohnraum-Angebot mitzuteilen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: re)

Wochenrückblick der Roselinde

Wochenrückblick der Roselinde

Griaß Eich!

Mei, ist des a scheens Weda zua Zeid!  De Sonna scheint und warm werds schee langsam a draußn.
Bei uns in Rosenhoam fangt damit jetz wieda de Zeit o, wo ma vui Zeit aufn Max-Josefs-Blotz verbringt. Warum? Ja mei, wei ma do Leid schaun koo. 
Do hod de Corona-Krise sogor a moi wos guad`s bewirkt. Die Sitzmöglichkeiten im Freien san seitdem deitlich mehra worn und gengan jetzt a weida in den Blot eini.
Des hod an Vorteil. ètz konn ma, wenn ma do vor am Wirtshaus gmiatlich Brotzzeit macht oda an Kafä trinkt, no bessa seng, wer do olla vorbei marschiert.  Und irgendwann kiamt do ja jeda Rosnheima a moi vorbei.
Gseng und Gseng wearn lautet de Devise. Do siecht ma dann, wer üba de Winterzeid a bisserl zvui  Speck ogsetzt hod, oda wear a neie Frisur oda glei gar an nei Partna hod. 
Und natürle tauscht ma derartige Eakenntnisse  a glei mid de nächstn Passantn aus. 
Ma kannt oiso a song, dass da Max-Josefs-Blotz de Gerüchteküch da Stodt ist. Neigikeitn verbreitn se do unglauble schnei. 
Klar, dass a i do jetzt wieda vui Zeit verbringa und mi do umhearn und umschaun weard.
Ohne mi hättn die zwoa Damen von Innpuls.me sonst doch nix mear zum schreibn. Außerdem foin do oiwei irgndwelche guadn Bräsl füa mi ob.
Drum mache i mi jetzt glei wieda aufn Weg zum Max-Josefs Platz- mei besta Taubnspezi, da Benni, ward dort scho auf mi.
Vielleicht treffan mia uns ja a amoi dort. Aba passts guad auf, wos ihr do deards oda sogst – wei geheim bleibt nix.

Bis zum nächsten Moi
Eire Roselinde

Tödlicher Absturz an der Benediktenwand

Tödlicher Absturz an der Benediktenwand

Benediktbeuern / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen –  Tragisches Unglück an der Benediktenwand: ein 28-jähriger US-Amerikaner verunglückte dort am gestrigen Samstagabend tödlich.

Nach den Angaben der Polizei wurde der Mann von dessen Lebensgefährtin bei der Polizeiinspektion Bad Tölz am Samstagabend als vermisst gemeldet. Er wollte an diesem Tag alleine durch die winterliche, gut 400 Meter hohe Nordwand der Benediktenwand klettern. Die Bergwachtbereitschaft Benediktbeuern, ein Polizeihubschrauber sowie ein Rettungshubschrauber nahmen die Suche auf. Schließlich fanden sie den Vermissten leblos am Wandfuß. Der Bergwachtnotarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Nach derzeitigen Ermittlungsstand liegen keinerlei Anzeichen für Fremdverschulden vor.
(Quelle: Polizeimitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: re)

Die Fischküche ist wieder geöffnet

Die Fischküche ist wieder geöffnet

RosenheimDie Fischküche in der Gillitzerstraße gehört zu den Traditions-Gaststätten in der Rosenheimer Innenstadt. Umso mehr traf die Entscheidung der bisherigen Wirtsleute im vergangenen Jahr, den Betrieb aufzugeben, die vielen treuen Fans der Gaststätte hart. Doch mit Vitus Mitterfellner wurde ein neuer Wirt gefunden. Geöffnet ist nun wieder seit Anfang März.

Die Geschichte des Gebäudes reicht zurück bis ins Jahr 1905. Damals beschloss der Aiblinger Baumeister Johann Meishammer, an der Ecke Herzog-Heinrich Straße (heute Gilliterzerstraße)/ Herzog-Otto-Straße ein für damalige Zeit nicht alltägliches Bauprojekt zu verwirklichen: ein viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus in „heimischer Bauweise“.
Anfang 1907 war das Eckhaus fertig gestellt. Am 24. August wurde im Erdgeschoss das „Rosenheimer Volksstüberl“ eröffnet. Pächter war Benedikt Bierbichler. Dieser war gelernter Fischermeister und hatte auch vom Weißbierbrauen Ahnung. Fischspeisen waren von Beginn an die Spezialität des Hauses. Deshalb ließ Bierbichler die Aufschrift „Fischküche“ auf die Fassade malen und diese Bezeichnung hat sich bis heute erhalten.
(Quelle: Stadtarchiv Rosenheim / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Hier noch ein Bild der Fischküche aus dem Archiv von Herbert Borrmann aus dem Jahr 1909 für Euch zum direkten Vergleich: 

Rosenheim, Kaffee Klösterl, 1920er

Rosenheim, Kaffee Klösterl, 1920er

Rosenheim – Weil heute Sonntag ist, gibt es noch ein weiteres historisches Schmankerl für Euch. Eine historische Aufnahme aus dem Jahr 1920. Darauf zu sehen das ehemalige Kaffee Klösterl in Rosenheim. Und dazu im direkten Vergleich das Gebäude wie es heute aussieht.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann / Foto: Gisela Kotschi)

Ortsschild „Holzkirchen“ geklaut

Ortsschild „Holzkirchen“ geklaut

Holzkirchen / Miesbach – Das Ortsschild „Holzkirchen“ ist im Bereich der Kohlstattstraße in Holzkirchen entwendet worden. Die Tat soll sich nach den Angaben der Polizei zwischen dem 9. März und 10. März ereignet haben. Hinweise auf den oder die Täter gibt es bislang nicht. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat machen können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Holzkirchen unter Telefon 08024 / 9074-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)