BRK-Kleiderladen feiert Geburtstag

BRK-Kleiderladen feiert Geburtstag

Raubling / Landkreis Rosenheim – Vor 15 Jahren eröffnete das Rote Kreuz damals in Kirchdorf seinen Rotkreuzladen „Gutes aus 2. Hand“. Nach fünf Jahren folgte der Umzug nach Raubling in die Wendelsteinstraße 4. Dort hatte man auch Gelegenheit das Angebot zu erweitern: zur Kleidung kamen Möbel und Haushaltswaren dazu. In der Jubiläumswoche vom 14. März gibt es für Kunden 50 Prozent Rabatt auf alles.

„Mit der Rabattaktion in der Jubiläumswoche möchten wir uns bei unseren Kunden für ihre Treue bedanken“, so Gitti Baumann, Leiterin der BRK-Kleiderläden. „Gerade durch die Schließungszeiten in den letzten beiden Jahren war es nicht immer einfach.“
Zu finden ist der BRK-Kleiderladen „Gutes aus 2. Hand“  in der Wendelsteinstraße 4 in Raubling.
Öffnungszeiten sind: Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr, Mittwoch von 10 bis 13 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: BRK Kreisverband Rosenheim)

Tatzlwurm hält noch Winterruhe

Tatzlwurm hält noch Winterruhe

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Die Wasserfälle am Tatzlwurm in Oberaudorf zählen zu den schönsten in Oberbayern. Ihren Namen verdanken sie einem sagenumworbenen Fabeltier, das einst in einer Höhle hinter dem Wasserfällen gehaust haben soll. Im Jahr 1687 soll ein Pilger das Drachentier zum ersten Mal erblickt haben. Feuer soll aus seinen Nüstern gekommen sein. Aktuell hält der Tatzlwurm aber wohl noch Winterruhe. Auf alle Fälle sind die Wasserfälle noch gefroren, wie diese aktuellen Fotos zeigen.
(Quelle: Beitragsbild: Julia Dinner)

 

Mehr Infos zu den Wasserfällen am Tatzlwurm findet Ihr hier: 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 7. März

Namenstag haben: Jean, Johannes, Filizitas, Reinhard, Volker

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Heinz Rühmann (1902 – war einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspielerin des 20. Jahrhunderts. Wohl berühmtestes Werk „Die Feuerzangenbowle“.)

– Walter Röhrl (1947 – ist ein ehemaliger deutscher Ralleyfahrer)

– Maurice Ravel (1875 – war ein französischer Komponist. Bekannteste Komposition ist der „Bolèro“.)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1897: Der Arzt John Harvey Kellogg lässt den Patienten in seinem Sanatorium zum ersten Mal Cornflakes servieren, die er zusammen mit seinem Bruder Will Keith Kellogg erfunden hat. 
  • 1869: Der tschechoslowakische Astronom Lubos Kohoutek entdeckt den Kometen C/1973 WE1 und löst damit eine weltweite Kometenbegeisterung aus.
  • 2004: Der „lange Oskar“ ein Bürohochhaus der Sparkasse in Hagen wird gesprengt. Es handelt sich hierbei um das bis dahin größte Bürohochhaus, das in Europa gesprengt wurde. 
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Bad Aiblinger Band startet in Amerika durch

Bad Aiblinger Band startet in Amerika durch

Bad Aibling – Besonders hart hat die Corona-Pandemie die Kulturbranche getroffen. Zwei Jahre lang ging kaum noch was. Die strengen Auflagen bedrohten die Existenz von vielen Kulturschaffenden. Für „Funeral Pile“ bewirkte die Zeit im Lockdown aber das Gegenteil. Durch Veröffentlichungen ihrer Musik während dieser Zeit auf YouTube und anderen Streaming-Kanälen wurde schließlich sogar ein amerikanischen Musiklabel aufmerksam und nahm die Band aus Bad Aibling unter ihre Fittiche, wie Gitarristin Annike im Gespräch mit Innpuls.me erzählt.

Frage: Wie lange gibt es Eure Band schon?
Antwort: Angefangen haben wir schon im Jahr 2008, unter dem Namen „Funeral Pile“ zusammen Musik zu machen, aber in der jetzigen Form gibt es uns erst seit 2020. Wir waren damals zu fünft und wollten einfach die Art von Musik machen, die wir selbst gerne hörten. Die Band blieb damals aber nicht besonders lange zusammen. Zuerst hat sich der Schlagzeuger einer anderen Band angeschlossen, und nachdem der Rest von uns dann auch zum Studieren in verschiedene Städte zog, ist es irgendwie komplett auseinandergelaufen. Die Freundschaft blieb aber über die vielen Jahre erhalten. Wir feierten Silvester 2019/20 zusammen und beschlossen an diesem Abend, dass die Zeit nun reif sei, „Funeral Pile“ wiederzubeleben und wir endlich wieder zusammen Musik machen wollen.

Frage: „Funeral Pile“ heißt übersetzt „Scheiterhaufen“. Hört sich düster an. Welche Musik macht Ihr?
Antwort: Ja, der Name klingt düster und passt deswegen auch zu unserer Musik. Wir spielen Heavy Metal Musik. Genauer gesagt kombinieren wir Elemente aus den Heavy Metal Sub-Genres Doom-, Death- und Black Metal. Eben aus den Genres, die uns selbst am besten gefallen.
Der Bandname ist inspiriert durch eine Bestattungszeremonie der Wikinger, bei der die Verstorbenen auf Scheiterhaufen verbrannt wurden und die so entstehende Rauchsäule sie ins Jenseits befördern sollte. Wir haben aber auch einen Song mit Namen „Funeral Pile“, der von der Hexenverfolgung zur Zeit der Inquisition handelt. Allgemein beleuchten wir in unseren Texten keine angenehmen Themen. Der Mensch, seine Entscheidungen und sein Empfinden stehen dabei meistens im Mittelpunkt. Unser am häufigsten gehörter Song „Klondike“ zum Beispiel handelt von einem Goldgräber zur Zeit des großen Goldrausches in Alaska, der, getrieben durch seine Gier nach schnellem Reichtum, schlecht vorbereitet loszieht und schließlich im rauen Winter den Tod findet. Wir sehen das als Metapher für die Kurzsichtigkeit und Selbstsucht der Menschheit im Allgemeinen.

Frage: Warum gefällt Euch gerade diese Musikrichtung?
Antwort: Wer sucht sich schon ganz bewusst eine bestimmte Musikrichtung aus und beschließt, von nun an zum Beispiel nur noch Jazz zu hören? Ich denke, es geht doch jedem so, dass man sich beim Hören von mancher Musik eben wohl fühlt und bei anderer ganz und gar nicht – egal ob das nun Mozart ist oder Lady Gaga. Sicherlich kann ich beschreiben, was mir persönlich an den düsteren Spielarten des Metals gefällt. Die Stimmung, die vermittelt wird, lässt mich oft mit allen Sinnen eintauchen, so als wären Körper und Musik eine Einheit. Ich fühle mich dann so richtig lebendig, inspiriert und voller Energie. Der Zusammenhalt in der Szene ist groß, wir sind reflektiert, offen und tolerant. Und mich fasziniert, wie viel handwerkliches und technisches Können hinter jeder einzelnen Aufnahme steckt. Das spielerische und kompositorische Niveau ist oft sehr hoch und die Musiker und Musikerinnen sind echte Idealisten. Sie investieren unendlich viel Fleiß, Herzblut und, auch das gehört dazu, Geld in ihre Werke, denn hochwertige Instrumente und gutes Aufnahmeequipment wachsen ja leider nicht am Baum. So viel Enthusiasmus macht einfach Freude! Aber ich würde nicht behaupten, dass ich mich für diese Art von Musik aufgrund ihrer äußeren Merkmale entschieden habe. Das sind positive Begleiterscheinungen. Was zählt, ist das Gefühl – und das sucht sich niemand bewusst aus.

Frage: Bei Eurem ersten Anlauf als Band war es noch mehr ein Hobby. Jetzt wollt Ihr so richtig durchstarten. Das stelle ich mir gerade in der aktuellen Situation alles andere als einfach vor?
Antwort: Wir haben uns unser eigenes Heimstudio eingerichtet und damit war die Pandemie für unsere kreative Arbeit eigentlich nicht hinderlich. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten konnten wir sogar in Zeiten striktester Kontaktbeschränkungen gemeinsam über das Internet am Album weiterarbeiten. Da wir uns hauptsächlich als Studioband sehen, war es für uns persönlich auch nicht so schlimm, dass man nicht auftreten konnte – auch wenn wir uns natürlich um Veranstalter und Betreiber sorgen und hoffen, dass sie die lange Durststrecke so unbeschadet wie möglich überstehen. Aber die Band wird auch weiterhin ein Hobby für uns bleiben. In erster Linie geht es uns darum, die Musik zu erschaffen, die wir selbst gerne hören und auf die wir stolz sind. Wenn das dann noch anderen Leuten gefällt, umso besser. Wir sind aber nicht darauf aus, jedem zu gefallen. Dafür ist unser Musikstil ohnehin zu extrem.

Frage: Wie genau ist das Musiklabel aus Amerika auf Euch aufmerksam geworden?
Antwort: Wie genau das Musiklabel Protagonist Music auf uns aufmerksam geworden ist, wissen wir eigentlich gar nicht. Wir haben unser Album letztes Jahr im Juli eigenständig auf verschiedenen Internetplattformen hochgeladen. Wir wollten eigentlich nur austesten, wie unsere Musik „da draußen“ so ankommt. Daran, dass es kommerziell erfolgreich werden könnte, hatten wir gar nicht gedacht. Der Inhaber der Plattenfirma ist bereits wenige Tage später auf uns zugekommen. Wir haben die erste Anfrage gar nicht ernst genommen, weil wir uns nicht vorstellen konnten, mit einem Album, das es frei zum Download gibt, für ein Musiklabel interessant zu sein. Aber er blieb zum Glück hartnäckig.

Frage: Ist in Amerika Eure Musikrichtung angesagter als bei uns?
Antwort: Bei dieser Art von Musik handelt es sich ganz klar um eine Subkultur, die auch in Amerika nur von einem verschwindend kleinen Prozentsatz der Bevölkerung gehört wird. Interessant ist vielmehr, dass wir uns glücklich schätzen können, Hörer aus allen möglichen Ecken dieser Welt zu verzeichnen. Von Guatemala über Nordeuropa, von Australien bis nach Indonesien oder Marokko – unabhängig von Status, Religion oder Hautfarbe gibt es auf diesem Planeten Menschen, die wir mit unserer Musik erreichen. Da fühlt man sich dann schon ein bisschen ergriffen, ein zumindest kleiner Teil einer so weltumspannenden Community zu sein.

Frage: Du bist ja auch Mutter von zwei Kindern. Musik und Familie unter einen Hut zu bekommen, stelle ich mir nicht einfach vor?
Antwort: Klar, da geht es mir nicht anders als jedem, der ein Hobby in seinen Alltag integriert. Aber unsere Kids sind ebenfalls sehr musikbegeistert und so kommt es auch schon mal vor, dass wir morgens am Frühstückstisch zwischen Brezn und Rührei gemeinsam einen Songaufbau diskutieren.

Frage: Wie geht es jetzt mit Eurer Band weiter?
Antwort: Wir stecken schon mitten in den Arbeiten an Album Nummer zwei, die Ideen sprudeln nur so aus uns heraus. Nach der hauptsächlich organisatorischen Phase der letzten Wochen, in der es galt, den Release–Termin vorzubereiten, genießen wir es sehr, endlich wieder in den kreativen Prozess einsteigen zu können.
Sollten wir in der nächsten Zeit einen Schlagzeuger finden, der stilistisch und menschlich zur Band passt, werden wir natürlich auch Auftritte spielen. Es gab bereits sehr interessante Anfragen von Konzertveranstaltern, wir mussten sie jedoch bislang leider ablehnen.

Frage: Was wünscht Du Dir für die Zukunft?
Antwort: In diesen Zeiten ganz klar: Frieden und Gesundheit.
(Quelle: Beitragsbild: Funeral Pile)

Hier noch eine musikalische Kostprobe von „Funeral Pile“:

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Weitere Informationen
Rohrdorfer Frühlingsboten

Rohrdorfer Frühlingsboten

Rosenheim / Rohrdorf / Landkreis – Mit aktuell gerade mal 1 Grad über Null ist es bei uns in der Region Rosenheim trotz Sonnenschein noch eher ungemütlich draußen. Aber der Frühling streckt mittlerweile schon deutlich seine Fühler aus. Die Vögel sind eifrig mit Nestbau beschäftigt und bei Spaziergängen, wie hier im Gemeindebereich Rohrdorf, entdeckt man schon jede Menge Frühlingsblüher.
Die gute Nachricht für kommende Woche: ab Dienstag sollen auch die Temperaturen wieder ein ganzes Stück weiter nach oben klettern. Dann machen ein Spaziergang in der schönen Natur oder eine kleine Kaffeepause im Freien gleich noch mehr Spaß.
(Beitragsbild: Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten)

Wochenrückblick der Roselinde

Wochenrückblick der Roselinde

Griaß Eich!

Es gibt ja Zeitn, do war i scho ganz schee gern a Mensch.
Hod ja scho so seine Vorteile, muas i song.
Die Damen kennan se mit hohe Schua und scheene Klamottn so richtig aufbrezln, Zum Essn gibts für Eich a deitlich mehr Auswoi wia fia uns gwöhnliche Stodttaubn.
Mei und dann kennts Ihr aa mid am Auto fahrn. So an kloana Flitza – am bestn a no in meina Lieblingsfarb Lila.
Aba bei den Spirtpreisn aktuell beneid ich Eich  jetzt glei a bissal weniga.
Unsa Nachbar is ja bekennender SUV-Fan. Macht hoid wos hear, sogd a gern. Aba gestern hod a dann amoi überlegt, ob a sei übergroße Garage ned in an Stoi umwandln soiad. Immerhin war ja so a Roß doch mittlerweile deitlich günstiga im Unterhalt und auffoin dad ma damit bei der Aufreiß-Tour durch de Stod schließle a.
Und unsa andera Nachbar fahrt heid scho wieda moi zum Wandern nach Östareich rüba. Des macht der jetzt praktisch mindestens jede Wocha oamoi.
Hod mi erst gwundat, wei bisher ist der ja mit seine Spetzl zam imma nua gern vorm Haus beim Bierdringa rumghockt. Aba aa de Art vo Sprit ist mittlerweile ganz schee deia gworn. Oiso gäd„s jetzt zum Wandern nach Östareich und nebenbei werd dann des Auto vuitankt – und med dem, wos a se dadurch spart, weard dann dahoam wieda Bier kafft, aba nur no für den Eignbedarf, hod a ma gsogt.
Do kennt`s jetzt ihr a moi neidig sei auf mi. Weil i hob schließlich Flügl . Ois Spirt reichan mia Keandl . Extra Schubkraft hoi i ma vo a Handvoi guade Kuchabräsl. Und des bissal Bier, wos i vadrog, gäd ètz aa ned ins Gejd.
Do ziagd `s Eich jetzt de Lädschna lang – oda?
Nix für unguad – mei, so a Taubenleben hod hoid aa seine Vorteile.
Und jetzt hob i dann glei a Verabredung mit mein besdn Taubnspetzl Beni. Mia woin heid no bei de Tankstäin vorbeifliegn und schaun, wia die Gsichtsfarb vo de Autofahrer wechselt, wenn sie seng, wos se am Schluss zoin miassn. Manche wean dann ganz weiß im Gsicht, andere wieda rot. Mia ham do a Wette am Laffa. Mehr varat i Eich jetzt ned.

Bis zum nächstn Moi
Eire Roselinde

Clubs wieder geöffnet: Viel Arbeit für Polizei

Clubs wieder geöffnet: Viel Arbeit für Polizei

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Seit dem vergangenen Freitag sind die Pforten der bayerischen Nachtgastronomie wieder geöffnet (wir berichteten). Im Bereich von Wasserburg bescherte die Wiedereröffnung der Polizei viel Arbeit. In der Freitag- und Samstagnacht wurde ein hohes Einsatzaufkommen verzeichnet, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung.

Alleine in der Freitag- und Samstagnacht rückte die Polizei Wasserburg in den frühen Morgenstunden zu einer Diskothek in der Alkorstraße aus. Grund waren kleinere Streitigkeiten, aber auch handfeste Auseinandersetzungen, weshalb die Polizei Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Körperverletzungsdelikten einleiten musste.
Der negative Höhepunkt ereignete sich am heutigen Sonntagmorgen kurz vor 5 Uhr. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde ein 21-jähriger von einem 27-jährigen mit einer Flasche auf den Kopf geschlagen. Das Opfer musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Telefon 08071/81770 bei der Polizeiinspektion Wasserburg am Inn zu melden.
(Quelle: Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Ukraine: Hilferuf aus Rumänien

Ukraine: Hilferuf aus Rumänien

Chiemgau / Rumänien / Ukraine – Im Dezember 1989 gründete Hans Alt aus Ramsau bei Haag die Chiemgauer Rumänienhilfe: In ihren Stützpunkten in Rumänien kommen derzeit immer mehr Flüchtlinge aus der Ukraine an. Die Lage spitzt sich zu. Hier ein Hilferuf von Hans Alt:

 

„Liebe Freundinnen und Freunde, es ist kaum zu glauben, der Krieg nimmt von Tag zu Tag mehr Fahrt auf.
Alle bisherigen Bemühungen der Politik sind in den Wind gesprochen. So wie es derzeit aussieht muss man kein Prophet sein, um vorauszusehen, dass Putin die feste Absicht hat, damit er seine Ziele erreicht, in der Ukraine verbrannte Erde und einen Friedhof zu hinterlassen. Es ist entsetzlich, aber leider derzeit die Realität. Verständlich, dass die Menschen in der Ukraine vor diesem Schreckensszenario fliehen, insbesondere Frauen mit ihren Kindern. Wir sehen es ja ständig in den TV-Nachrichten. Ein großer Teil verlässt das Land über die polnische Grenze und wird dort unglaublich herzlich empfangen und Richtung Berlin gebracht.

Täglich kommen Tausende von
Kriegs-Flüchtlingen in Rumänien an

Doch auch die Bevölkerung, die mehr im Südwesten der Ukraine wohnt, muss fliehen. Hier ist die Grenze nach Ungarn und Rumänien naheliegend. Und so kommen derzeit täglich Tausende von Flüchtlingen an der Grenze bei Siret in Rumänien an. Allerdings werden auch hier nicht alle bleiben. Der größere Teil möchte weiterziehen, denn nicht wenige haben irgendwo im Westen Bekannte oder Verwandte bei denen sie aktuell unterkommen wollen.
Unsere Freunde und Partner in Piatra Neamt, Pastor Liviu mit seinen Leuten, hat sich vom ersten Tag an auf den Weg gemacht um zu helfen. Doch nur „alles Gute und Gott mit dir“ wünschen ist zu wenig. Diese Menschen sind ja nur mit dem Allernotwendigsten das sie in Taschen, Rucksäcken oder in Koffer packen konnten, gekommen. Viele waren Tage unterwegs bei Schnee, Regen und winterlichen Temperaturen.

Lebensmittel und Medikamente
für die Menschen in der Ukraine

Um diese Menschen kümmert sich das Helferteam um Pastor Liviu aus Piatra Neamt. Wie aus den Bildern zu sehen ist, sind einige von den Helfern auch noch in einige Orte in die Ukraine gefahren um den Menschen, deren Versorgungslage derzeit schlecht ist, Lebensmittel zu bringen. Auch dringend benötigte Medikamente werden besorgt.
Eine große Aufgabe und finanzielle Anstrengung ist es auch für die Leute, welche weiter nach Westen wollen, Busfahrten zu besorgen. Ein Busticket von Suceava nach München kostet pro Person ca.150€. Leider haben ganz viele der Flüchtlinge mittlerweile auch kein Geld mehr in der Tasche und kommen daher nicht mehr weiter. Auch aus diesem Grund möchte ich ganz herzlich darum bitten mit Geldspenden diese Probleme zu lösen. Auf Liviu und sein Team ist Verlass.

Hier die Kontoverbindung der Chiemgauer Rumänienhilfe:

Raiffeisenbank Haag, Hilfsfond der Franziskanerinnen, Rumänienhilfe.

IBAN: DE 74 7016 9388 0000 4271 95;
Für Überweisungen aus dem Ausland; BIC: GENODEF1HMA

Ein ganz herzliches Vergelt´s Gott und liebe Grüße Euer Hans Alt, Pfarrer-Huber-Str. 22, 84437 Reichertsheim-Ramsau, email: info@rumaenienhilfe-ramsau.de“
(Quelle: Pressemitteilung Samerberger Nachrichten / Beitragsbild – Fotos: Chiemgauer Rumänienhilfe / Partner in Piatra Neamt)

Bild der Zerstörung aus einem Kriegsgebiet in der Ukraine.

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 6. März

Namenstag haben: Amalie, Chrodegang, Fridolin, Nicoletta, Quiriak, Rosa

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Smudo (1968 – ist ein deutscher Rapper und Liedtexter der deutschen Hip-Hop- und Rap-Band „Die Fantastischen Vier“.)

– Toni Schumacher (1954 – ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorhüter.)

– Alan Greenspan (1926 – ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und ehemaliger langjähriger Vorsitzender der US-Notenbank FED.)

(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1930: In Springfield, Massachusetts, wir von der Firma Birdseye zum ersten Mal weltweit Tiefkühlkost verkauft.
  • 1869: Dmitri Mendeljew stellt sein Periodensystem der Elemente unter dem Titel Die Abhängigkeit der chemischen Eigenschaften der Elemente vom Atomgewicht vor.
  • 2015: Die NASA-Raumsonde Dawn erreicht den Orbit des Zwergplaneten Ceres.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild – zeigt Aussichtskapelle von Obereck: Rainer Nitzsche)
Buchtipp: Unglaubliches überstanden

Buchtipp: Unglaubliches überstanden

Rosenheim – Ein Buch mit leider wieder trauriger Aktualität ist „Unglaubliches überstanden – Ein Soldatenschicksal im Zweiten Weltkrieg“, erschienen  im Rosenheimer Verlagshaus „Edition Förg“. Autor und Verleger Klaus G. Förg hat damit ein wichtiges Zeitdokument geschaffen, das eindringlich die Schrecken des Krieges vor Augen führt.

1936 trat Eberhard Dennerlein in das Pionierbataillon 47 in München ein. Er verpflichtet sich, lebenslang der Wehrmacht zu dienen. Über seine Jahre im Krieg führte er Tagebuch. Von Dennerleins 99-jährigen Witwe erhielt Klaus G. Förg diese Aufzeichnungen.
Nach seinem Einsatz in Polen schildert Dennerlein darin seinen Weg nach Holland und Belgien, wo  es seine Aufgabe war, rücken zu bauen für den Vormarsch der Deutschen nach Westen. Die Brücken über die vielen Grachten waren ja von den Belgiern gesprengt worden. 
Anschaulich und ergreifend schildert der Autor, dass Dennerlein mit seinen Leuten ganz in der Nähe von Dünkirchen im Atlantik beim Baden war, während über 200.000 Alliierte verzweifelt versuchten, in Boote zu kommen und zu fliehen.
Dennerleins Weg führte danach quer durch Frankreich und letztendlich an die Ostfront in Russland, wo er verletzt wurde und sich im heimatlichen Ortenburg bei Passau kurz vor Kriegsende erholte.
Die Familie wollte ihn verstecken, aber sein Pflichtbewusstsein trieb ihn wieder zu seiner Einheit zurück. Diese Entscheidung kostete ihn drei Jahre sein Lebens – denn so lange dauerte di Zeit seiner russischen Gefangenschaft.
Dramatischer Lesestoff, der das Kriegsgeschehen aus der Sicht der Pioniere schildert – auch als E-Book und Hörbuch erhältlich.
(Quelle: Foto: Rosenheimer Verlagshaus – Cover)

„Alles unter einen Hut!?“

„Alles unter einen Hut!?“

Rosenheim / Bayern / Welt – Am Dienstag, 8. März, ist Weltfrauentag. In der Stadt Rosenheim wurde dazu bereits am vergangenen Freitag im Foyer der Technischen Hochschule Rosenheim  in der Hochschulstraße 1 die Ausstellung „Alles unter einen Hut!?“ eröffnet.

Initiiert wurde die Ausstellung von Christine Mayer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rosenheim und dem Aktionsbündnis „Internationaler Frauentag“. Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin Ursula Winkler führte in die Ausstellung ein, bei der Themen wie „Kinderlosigkeit“, „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Erhöhtes Armutsrisiko bei Frauen“, „Rollenklischees“ oder die Folgen der Coronakrise für die Frauen thematisiert werden.
 Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 12. März. 
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Martin Weiand)