Großkarolinenfelder Osterweg

Großkarolinenfelder Osterweg

Großkarolinenfeld / Landkreis RosenheimAusflugstipp in der Karwoche: Der Großkarolinenfelder Osternweg. Jederzeit frei zugänglich. Vor allem auch gut für Familien mit Kindern geeignet. Unser Kollege Hendrik Heuser hat den Weg für uns besucht.

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Startpunkt ist der Lehrbienenstand Großkarolinenfeld (Pfaffenhofener Straße, 83109 Großkarolinenfeld). „Gut zu finden“, so Hendrik Heuser. Ab dem Linksabzweiger Großkarolinenfeld geht es Richtung Jarezöd. Von der Straße ab Westerndorfer Kreisel dann Richtung Ostermünchen. 
Zu sehen ist der Osterweg unter dem Motto „Ostern ERlebt“ noch bis zum 22. April. Der Weg führt durch ein Waldstück. Mittels 9 Stationen auf rund 2 Kilometern  kann man die Geschichte von Ostern mit allen Sinnen erleben. Rund ein bis eineinhalb Stunden sollte man sich Zeit nehmen.
An jeder Station kann man Originaltexte aus dem Matthäus-Evangelium und dazu eine Kurzinterpretation lesen. Für Kinder gibt es zusätzlich Aktionsaufgaben. 
Der Weg ist jederzeit frei zugänglich. Kleines Manko: Die Beschilderung könnte besser gemacht sein.
(Quelle: Information Hendrik Heuser / Beitragsbild – Fotos: Hendrik Heuser) 

Umweltfrevel: Moorentwässerung im Chiemgau

Umweltfrevel: Moorentwässerung im Chiemgau

Traunstein – Die Egerndacher Filz südlich des Chiemsees im Landkreis Traunstein zählt zu den schönsten Filzlandschaften im Chiemgau und steht seit Jahren unter Naturschützer. Nun haben LBV-Mitarbeiter auf mehreren Hektar frische Entwässerungsgräben entdeckt. Der LBV fordert di Regierung von Oberbayern auf, „umgehend den Rückbau dieser Drainagen anzuordnen“.

Die Drainagen wurden wohl von Landwirten verlegt, um die Wiesen trockenzulegen und damit landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Der LBV ist davon überzeugt, dass diese Eingriffe im ausgewiesenen europäischen FFH- und Vogel-Schutzgebiet nicht von einer guten fachlichen Praxis der Landwirtschaft gedeckt sind. Zumal laufen sie den Planungen der bayerischen Staatsregierung im Hinblick auf eine Wiedervernässung von Mooren und organischen Böden zuwider. „Das Vorgehen, Feuchtwiesen tief zu entwässern, passt nicht mehr in die heutige Zeit. Deshalb haben wir diese Maßnahmen bei der Regierung von Oberbayern angezeigt und die zuständigen Naturschutzbehörden aufgefordert, umgehend den Rückbau dieser Drainagen anzuordnen“, kommentierte Dr. Andreas von Lindeiner, LBV-Landesfachbeauftragter Naturschutz, die Eingriffe.

Drainagerohre bis an den
Moorwald gezogen

Frank Weiß, Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Traunstein, ist empört: „Die Gräben zur Aufnahme der Drainagerohre wurden bis an den Moorwald gezogen.“ Alle betroffenen Flächen liegen zudem in der Kulisse des LIFE-Natur-Projekts „Südlicher Chiemgau“, dessen Ziele Förderung und Entwicklung bedrohter Lebensraumtypen, Hydrologische Sanierung und Renaturierung von Hochmooren mit 3,08 Mio. Euro aus EU- und Landesmitteln gefördert wurden. „Landstriche zu entwässern, in die man zuvor Steuergelder investiert hat, um diese wiederzuvernässen, ist ein Schildbürgerstreich erster Güte. Da auch in Südbayern in Zukunft weniger Niederschläge zu erwarten sind, muss alles dafür getan werden, das Wasser im Boden zu halten. Und wenn nach Starkregenereignissen das Wasser nicht sofort durch Drainagen und Gräben aus der Landschaft abfließt, können auch Hochwasserkatastrophen, wie zum Beispiel letztes Jahr in Westdeutschland, verhindert werden“, so Weiß.
Auch nach Veröffentlichung des „Masterplans Moore“ in Bayern und aktuellen Ankündigungen zum Moorschutz durch die bayerische Staatsregierung werden immer noch Feuchtwiesen trockengelegt. Die aktuell betroffenen Flächen im EU-Schutzgebiet sind auch Bestandteil der noch 2021 im Auftrag des bayerischen Landesamtes für Umwelt kartierten Wiesenbrüterkulisse. „Eine ausreichende Bodenfeuchte ist ein Schlüsselfaktor für den Bruterfolg der wiesenbrütenden Vogelarten, wie zum Beispiel Bekassine und Wiesenpieper. Und es wird mittlerweile landesweit offensichtlich, dass viele Wiesenbrütergebiete klimawandelbedingt unter Wassermangel leiden“, sagt Andreas von Lindeiner.
Da die betroffenen Flächen südlich des Chiemsees als Feuchtgrünland einzustufen sind, war der Eingriff aus Sicht des LBV ein Verstoß gegen das Bayerische Naturschutzgesetz. Der LBV hat deshalb die Regierung von Oberbayern dringend gebeten, in Zusammenarbeit mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde den Rückbau dieser Drainagen zu veranlassen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Copyright Frank Weiß /LBV Traunstein)

Trampen neu entdeckt

Trampen neu entdeckt

Prien am Chiemsee – Daumen raus am Straßenrand – Tramper mit selbstgemalten Schildern sind heutzutage eine Seltenheit. Diese sozial kompetente und ökologisch sinnvolle Art der Fortbewegung erlebt mit dem „Priener Mitfahrbankerl“ ein Comeback im zentralen Ortsgebiet der Marktgemeinde.

Am runden Tisch Verkehr – ein beratendes Gremium, welches einstimmig vom Marktgemeinderat berufen wurde – werden Ideen entwickelt, um die Verkehrssituation in Prien zu verbessern. Nach Auffassung der Mitglieder besteht Handlungsbedarf, was die Erreichbarkeit von Zielen innerhalb des Ortszentrums betrifft. Auch eine Attraktivitätssteigerung des ÖPNV mit erhöhter Taktfrequenz sei in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.

Zehn „Mitfahrbankerl“
gibt es schon

Seit Anfang April 2022 stehen auf Initiative der ehemaligen Priener Marktgemeinderätin Marie-Luise Ganter zehn „Mitfahrbankerl“ in der Seegemeinde.
Die praktischen Arbeiten wurden in Zusammenarbeit von den Mitarbeitern der Gärtnerei und der Marketingabteilung der Prien Marketing GmbH (PriMa), von den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs und den ehrenamtlichen Helfern der „Bürgerwerkstatt Prien“ realisiert. Bei den Bänken handelt es sich um gelb-blau gestrichene Exemplare, für deren Farbgebung die Wappenfarben der Marktgemeinde maßgebend waren. An den seitlich angebrachten Schildern sind jeweils neun Zielorte aufgeführt, sodass Wartende mit einem verstellbaren Pfeil den Autofahrern anzeigen können, wohin sie wollen. Aufgestellt wurden die Mitfahrbänke in Prien/Stock, am Herrenberg, Wendelsteinpark, Bernauer Kreisel sowie in Harras, am Kreiskrankenhaus, in Trautersdorf, in der Beilhackstraße, in Westernach und am Gewerbepark in der Hochriesstraße. Der Referent für Soziales und Dritte Bürgermeister der Marktgemeinde Martin Aufenanger erhofft sich mit dem neuen Projekt Mobilitätslücken zu schließen und Abhilfe zu schaffen, damit gerade Menschen ohne Auto zu mehr Mobilität verholfen wird. Ziel sei es, vor allem ältere Menschen und Jugendliche (bei Minderjährigen liegt es im Ermessen der Eltern, ab welchem Alter das Angebot genutzt werden darf) zu unterstützen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass das ‚Priener Mitfahrbankerl‘ das Zusammenleben im Ort fördert und ein Zeichen für mehr Miteinander setzt“, so der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Umwelt‐ und Klimaschutz – die Initiatoren hoffen weitere Mitbürger für das „Priener Mitfahrbankerl“ zu begeistern, um der stetig zunehmenden Verkehrsbelastung im Ort entgegenzuwirken.

Angebot lässt sich auch
weiter ausbauen

Bei guter Annahme ließe sich das Angebot auch weiter ausbauen, heißt es von Seiten der Gemeinde. Auch die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner zeigt sich von der innerörtlichen Mitfahr-Initiative begeistert: „Schließlich steht die Umsetzung des Projektes ganz im Zeichen unseres Markenleitbildes, nämlich der Entwicklung von Prien zur ‚lebenswertesten Seegemeinde im Alpenraum‘.“
(Quelle: Pressemitteilung Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright: Anita Berger,
zeigt (von links) Dritter Bürgermeister der Marktgemeinde Martin Aufenanger,  Gärtnereimitarbeiter der PriMa Benedikt Lederer, Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, Gärtnereimitarbeiter der PriMa Thomas Bugla und Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich an dem „Priener Mitfahrbankerl“ in der Hochriesstraße.)

Uhu mit Schrotgewehr erschossen

Uhu mit Schrotgewehr erschossen

Hilpoltstein / München / Bayern – Neuer Fall von Naturschutzkriminalität: Im Landkreis Rottal-Inn wurde ein Uhu mit einem Schrotgewehr erschossen. Der streng geschützte Vogel ist an seinen schweren Verletzungen verendet. LBV und GLUS fordern konsequentes Vorgehen gegen die illegale Tötung geschützter Arten, denn die Tat sei bei weitem kein Einzelfall.

Wie das aktuelle Ergebnis der pathologischen Untersuchung am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zeigt, erlitt die Eule mehrere Knochenbrüche sowie innere Blutungen. Der Vorfall reiht sich ein in eine nicht abreißende Serie von illegalen Tötungen geschützter Tierarten, die LBV und GLUS seit Jahren gemeinsam verfolgen und dokumentieren. „Die illegale Tötung streng geschützter Arten, wie aktuell des Uhus, ist kein Kavaliersdelikt. Diese Straftaten müssen endlich wirksam eingedämmt werden“, sagt Dr. Andreas von Lindeiner, LBV-Landesfachbeauftragter Naturschutz.
Obwohl das Bewusstsein für Naturschutzkriminalität in den letzten Jahren in der Bevölkerung wie auch bei der Polizei stark gewachsen ist, werden nach wie vor streng geschützte Arten illegal getötet. „Es wird höchste Zeit, den Handlungsleitfaden für den Umgang mit Fällen von Naturschutzkriminalität der Arbeitsgruppe Greifvögel nun rasch umzusetzen, um solche Straftaten künftig wirksam einzudämmen!“ so von Lindeiner. Die Arbeitsgruppe wurde vom bayerischen Innenministerium initiiert und setzt sich aus Vertreter*innen der Polizei, Fachverbänden und -behörden zusammen.
„Auch dieser Fall zeigt auf, wie wichtig es ist, künftig die Kräfte bei Behörden, Verbänden und Untersuchungslabors zu koordinieren, um gemeinsam Ermittlungserfolge und Verurteilungen zu erzielen, die wiederum abschreckende Wirkung gegen solche Straftaten zur Folge haben“, kommentiert Franziska Baur, GLUS-Fachreferentin Naturschutz diesen neuerlichen Fall von Naturschutzkriminalität.

Tötung des Uhus
schlichtweg unerklärlich

„Uhus sind einzigartige und wunderschöne Vögel, die normalerweise Sympathie und Begeisterung bei den Menschen wecken“, erklärt von Lindeiner. „Es ist nicht nur gesetzlich verboten, es ist mir auch schlichtweg unerklärlich, warum man mit einem Gewehr auf diese streng geschützten Tiere schießt. Der LBV fordert, dass sich die örtliche Polizei mit allen Mitteln für eine Aufklärung des Falles einsetzt.“
28 untersuchte Vögel im 1. Quartal
Bereits im ersten Quartal 2022 wurden dem LBV und der GLUS im Rahmen des Projekts „Tatort Natur“ eine erschreckende Zahl illegal getöteter Wildtiere gemeldet. Von den 28 untersuchten Vögeln starben nachweislich sieben durch Carbofuran (verbotenes Kontaktgift), zwei durch Pentobarbital (Mittel zum Einschläfern von Tieren) und zwei durch Abschuss. Neben dem hier beschrieben Uhu war der zweite mit Schrot beschossene Vogel ein Gänsegeier, der am Starnberger See gefunden wurde. Dieser verendete Monate später an einer chronischen Bleivergiftung durch die bleihaltige Schrotmunition.
(Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung von GLUS und LBV / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Corona-Teststellen: Geänderte Öffnungszeiten

Corona-Teststellen: Geänderte Öffnungszeiten

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Für die Osterfeiertage (15. bis 18. April) hat das Rote Kreuz für seine Corona-Teststellen die Öffnungszeiten wie folgt geändert:
Von Karfreitag bis Ostermontag sind die Teststellen in Kiefersfelden, Bruckmühl, Rosenheim-City Münchner Straße und Rosenheim-Süd WEKO komplett geschlossen.
Die Teststellen in Bad Aibling und Rosenheim BRK Kreisverband Tegernseestraße öffnen an diesen Tagen von 11 bis 15 und von 16 bis 19 Uhr.
Keine Änderungen gibt es für die Teststellen in Bad Endorf und Raubling.
Ab Dienstag, 19. April,  geht es wieder mit den normalen Öffnungszeiten weiter.
Das Rote Kreuz bittet die Bevölkerung um Verständnis.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Tag der Haustiere

Tag der Haustiere

Rosenheim / Bayern / Deutschland / WeltAm heutigen 11. April  wird der „Tag der Haustiere“ gefeiert. 2005 wurde er in den USA von der Tierschützerin Colleen Paigeden ins Leben gerufen. Sie wollte mit diesem Tag unter anderem auch auf die Not von Haustieren erinnern, die ausgesetzt werden.

Laut aktueller Statistiken leben in Deutschland aktuell rund 34 Millionen Haustiere. Platz Eins belegt die Katze. Platz 2 der Hund. Danach folgen Hamster, Kaninchen, Meerschweinchen, Fische und erst ganz am Schluss die Vögel.
(Quelle: Beitragsbild / Fotos: re)

Zum Tag des Haustieres hier noch ein niedliches Tiervideo für Euch – wobei sich vielleicht da nicht jedes Tier als Haustier eignet: 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. April

Namenstag haben: Gemma, Hildebrand, Rainer, Stanislaus

3 bekannte Geburtstagskinder:

– James Parkinson (1755 – war ein britischer Arzt, Apotheker, Paläontologe und Verfasser der ersten Abhandlung über die später nach ihm benannte Parkinson-Krankheit.)

– Josef Rodenstock (1846 – war ein deutscher Unternehmer, der 1877 in Würzburg eine Werkstatt für Brillen und Präzisionsinstrumente eröffnete und mit seinen neuartigen Diaphragma-Brillengläser den Grundstein für das Optik-Unternehmen „Rodenstock“ legte.)

–  Simone Thomalla (1965 – ist eine deutsche Schauspielerin, die von 2008 bis 2015 in der Fernsehreihe „Tatort“ als Kommissarin „Eva Saalfeld“ ermittelte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1854: Die Frankfurter Bank entsteht als Notenbank des Stadtstaates Freie Stadt Frankfurt.
  • 1895: Die Brüder Auguste und Louis Lumière melden ein deutsches Patent auf ihren Cinèmatographen an, der Filmkamera und Projektionsapparat in einem ist.
  • 2006: Die europäische Raumsonde „Venus Express“ der Weltraumorganisation ESA erreicht die Umlaufbahn des Planeten Venus. 
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Hendrik Heuser)
Kastenauer Hof ist schon geschlossen

Kastenauer Hof ist schon geschlossen

Kastenau / Rosenheim – Traurige Nachricht für die Gäste des Kastenauer Hofs im Rosenheimer Stadtteil Kastenau: Das traditionsreiche Wirtshaus ist nun Geschichte – wesentlich früher als eigentlich erwartet. Ursprünglich war von einem „Aus“ Ende dieses Jahres die Rede. 

Die Anfänge des Kastenauer Hofs reichen zurück bis ins Jahr 1910. Als Wirtshaus und auch als Hotel war der Kastenauer Hof sehr beliebt. Grund für die Schließung: Die Flötzinger Brauerei verkaufte das Grundstück an einen Investor. Der Kastenauer Hof soll voraussichtlich 2023 abgerissen und durch Wohnimmobilien ersetzt werden.
Die Pächterfamilie, die Gasthof und Hotel zuletzt bewirtschaftet haben, verabschieden sich nach 32 Jahren. Bereits zum 31. März wurde der Geschäftsbetrieb eingestellt. Aktuell wird dort nun schon ausgeräumt, wie unsere aktuelle Aufnahme zeigt.
Im Gespräch ist, dass dort nun übergangsweise Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine untergebracht werden sollen. 
Die ehemaligen Pächter haben bereits eine neue Herausforderung gefunden, wie sie auf ihrer Website schreiben. Sie bewirten und beherbergen zukünftig in der Alten Zollstation in Pittenhart – ein komplett saniertes und unter Denkmalschutz stehendes Gebäude. Die Eröffnung ist für 1. Mai dieses Jahres geplant.
(Quelle: Beitragsbild / Foto: Ferdinand Staudhammer)

Feuerwehren trainieren Ernstfall

Feuerwehren trainieren Ernstfall

Altenmarkt / Landkreis Traunstein – Alarm im Aubergtunnel in Altenmarkt! Zum Glück nur eine Übung. Feuerwehren trainierten dort den Ernstfall in der „Röhre“.

Das Befahren von Tunnelanlagen beschleicht viele Fahrzeuglenker meist mit einem mulmigen Gefühl. Im Landkreis Traunstein finden sich drei solcher Anlagen für den Kraftfahrzeugverkehr. Trotz aller Technik und Sicherheitseinrichtungen kann es dort zu Unfällen kommen, auf die sich die Einsatzkräfte vorbereiten müssen. In einer Übung am Aubergtunnel in Altenmarkt haben sich die Feuerwehren auf einen möglichen Ernstfall vorbereitet und die Abläufe geprobt. Darüber hinaus wurden die Sicherheitseinrichtungen wie Schrankenanlagen und automatische Durchsagen im Tunnel getestet.
„Hier spricht die Übungsleitung – Alarm im Aubergtunnel Altenmarkt – Brand nach einem Verkehrsunfall in der Tunnelanlage“ so die Alarmdurchsage seitens der „Übungsregie“. Beteiligt waren neben der zuständigen Feuerwehr Altenmarkt, Einheiten aus Rabenden, Seeon, Stein und Trostberg sowie Vertreter der Kreisbrandinspektion und den zuständigen Baubehörden. Etwa 90 Einsatzkräfte beteiligten sich an der Übung, die von Lars Bosse, dem Kommandanten der Feuerwehr Altenmarkt geleitet wurde.
Neben Kreisbrandinspektor Josef Egginger waren die beiden Kreisbrandmeister Martin Hochreiter und Alexander Heide in die Übung eingebunden. Darüber hinaus waren Fach-Kreisbrandmeister Stefan Thurner und Alexander Erber als „Atemschutzexperten“ vor Ort. Vom staatlichen Bauamt Traunstein war unter anderem Tunnelmanager Josef Kaiser, unterstützt vom „Sicherheitsbeauftragten Tunnel“, Richard Schaaf, aus Regensburg in die Übung eingebunden.
Zur Bewältigung des Szenarios kam das sogenannte „Einsatzkonzept für Tunnelanlagen und Gebäude mit hoher Eindringtiefe“ des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein zur Anwendung. Dieses kommt in einer jeweils auf die örtlichen Besonderheiten angepasste Form auch in Ruhpolding bzw. dem Ettendorfer Tunnel bei Traunstein zum Tragen und wird kontinuierlich um neue Erkenntnisse im zuständigen Fachbereich des Verbandes erweitert.
Bereits während der Anfahrt hatte Einsatzleiter Lars Bosse von der Feuerwehr Altenmarkt zwei Abschnitte an den jeweiligen Ausgängen bilden lassen und die anrückenden Kräfte entsprechend eingeteilt. Als erste Maßnahmen machten sich die Feuerwehrkräfte ein Bild der Lage, starteten die Erkundung mit Atemschutzgeräteträgern und bezogen im Tunnelleitstand Stellung, um auf die Bilder der Videoüberwachung zugreifen zu können.
Nachdem die erste Lagebeurteilung einen Verkehrsunfall mit Feuer und Rauch bestätigte und sich unter den beteiligten Fahrzeugen zudem ein Gefahrguttransporter befunden hatte, wurde umgehend mit den Löscharbeiten sowie der Menschenrettung begonnen. Auf rollenden Spezialtragen konnten mehrere „Unfallbeteiligte“ rasch in Sicherheit gebracht werden. Nach rund 90 Minuten waren alle Übungsziele erreicht und die Einsatzleitung vermeldete „Übungsende“.
„Neben den Abläufen für unsere Einsatzkräfte stand die Kommunikation mittels Digitalfunk auf dem Übungsplan“, erklärt der zuständige Kreisbrandinspektor Josef Egginger, der sich insgesamt zufrieden mit den Abläufen zeigte. „Am Einsatzkonzept müssen wir noch etwas feilen“, so seine Ersteinschätzung und „die Kommunikation im und aus dem Tunnel heraus stellte eine besondere Herausforderung dar. Die eigens entworfene Kommunikationsskizze zeigte sich jedoch als wertvolle Unterstützung“, so das Fazit Eggingers.

Erste Übung dieser Größenordnung im
Altenmarkter Tunnel

Im neuen Altenmarkter Tunnel war es die erste Übung in dieser Größenordnung und somit betraten viele der beteiligten Akteure Neuland mit der Aufgabenstellung „Verkehrsunfall im Tunnel“. Die theoretischen Grundlagen für die Aktiven wurden allesamt vorab in Onlineschulungen gelegt. „Bei derart komplexen Objekten gibt es immer vordefinierte Einsatzpläne, damit man im Ernstfall nicht bei Null anfangen muss. Somit können wir sehr schnell mit der Auftragserledigung, wie der eigentlichen Brandbekämpfung und der Menschenrettung beginnen“, erklärt Josef Egginger.
Zufriedene Gesichter gab es am Ende auch bei der Feuerwehr Altenmarkt. „Die intensiven Vorbereitungen und Planungen haben dazu geführt, dass die Abschnitte einwandfrei gearbeitet haben“, zeigt sich der Einsatzleiter Lars Bosse am Ende zufrieden. Sowohl die Mannschaft als auch die Führungskräfte konnten viele Erfahrungen und Eindrücke für derartige Ereignissen sammeln, die in den kommenden Wochen in einer Nachbesprechung aufgearbeitet
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein (hob) / Beitragsbild: Simone Ober, KFV Traunstein)

Mit dem Zug zu berühmten bayerischen Seen

Mit dem Zug zu berühmten bayerischen Seen

Holzkirchen / Augsburg / Bayern Pünktlich an Ostern stechen am 15. April mit den Raddampfern am Ammersee die letzten Schiffe der Bayerischen Seenschifffahrt wieder in See. Dann drehen alle Ausflugsschiffe auf dem Starnberger See, dem Königssee, dem Tegernsee und dem Ammersee wieder ihre Runden. Seit Jahresbeginn ist die Bayerische Seenschifffahrt Partner der BRB. Wer mit der Bayerischen Regiobahn an Ammersee, Tegernsee oder Königssee reist und dafür das Guten Tag Ticket für Erwachsene nutzt, bekommt einen Rabatt auf den Schiffen.

Das Ticket gilt in allen fünf Netzen der BRB: Chiemgau-Inntal, Berchtesgaden-Ruhpolding, Oberland, Ammersee-Altmühltal und Ostallgäu-Lechfeld. Beim Königssee gilt der Rabatt auch für Gäste, die mit dem Berchtesgaden-Tagesticket Bus & Bahn unterwegs sind.

Bahnhof nur rund 250 Meter
vom Ammersee entfernt

Am Ammersee liegt der Bahnhof in Dießen nur rund 250 Meter vom Dampfersteg entfernt, weshalb für Rundfahrten Dießen als Start zu empfehlen ist. Ein Ausflug auf einem der eleganten, nachgebauten Raddampfer ist nicht nur für kleine Ausflugsgäste ein tolles Erlebnis. Mit ihrem schnittigen Aussehen, den lebendigen Schaufelrädern, mit ihren liebevollen Details und schmucken Salons prägen die Dampfer das Bild vom Ammersee. An Bord kann man einen Hauch vom Luxus großer Seereisen genießen.

Zum Echo vom
Königssee

Am fjordartigen Königssee mit seinem smaragdgrünen Wasser sind die Elektroboote in einer majestätischen Umgebung unterwegs zur weltberühmten Wallfahrtskirche St. Bartholomä. Die atemberaubenden Wasserfälle und das Echo vom Königssee, welches der Bootsführer mit seinem Flügelhorn der Felswand entlockt, sind weitere Highlights.

Mit der Bahn gut erreichbar
ist auch der Tegernsee

Der dritte, mit der BRB gut erreichbare See, ist der Tegernsee. Idyllisch eingebettet liegt er inmitten der bayerischen Alpen. Und wer sich nicht entscheiden kann, wohin die Reise gehen soll, der kann sich im Laufe des Sommers alle drei ansehen: Hin mit der BRB und dann rauf auf das Schiff! Da muss man gar nicht in die Ferne schweifen, das Gute liegt manchmal tatsächlich sehr nah in Bayern.
(Quelle: Presseinformation BRB / Beitragsbild BRB : Die BRB fährt direkt am Tegernsee entlang)

Wochenrückblick der Roselinde

Wochenrückblick der Roselinde

Griaß Eich!

Ja, Ihr segt`s richtig. I bin bei uns da Palmesel woarn!
Woid hoid amoi a bisserl lenga ausschlafa. Dabei hob i dann ganz vergessn, dass ja heid Palmsonndog is. So wos bläd`s.
Erst hod mi da Benni, mei besta Taubn-Spezi dableckt und jetzt machan se de Damen vo Innpuls.me üba mi lustig.
Is hoid a Brauchtum, ham`s gsogt und Brauchtum muss ma hoid bewahrn, moanans.
Grod bin i mir do ned so sicha. Auf des Brauchtum kannt i auf olle Fälle guad verzichtn. Wobei…Im nächstn Jahr muas i hoid dann dafür sorgn, dass wer andas da Poimesl weard und dann lach i – und wia!!!
Is ja eh no a recht harmloser Brauch. Do gibt`s scho no ganz anderes, wenn ma se so in da Welt umschaut.
Nemm ma doch zum Beispui die Wattolympiade in Brunsbüttel, bei dera ma se im Schlamm wälzn muas. Oa Disziplin nennt se do Aal-Staffellauf. Mei, jeden des seine, moan i do. Immerhin kimmt der Erlös vo dera Olümpiade dann an guadn Zweck zugute.
Ob ma des jetzt vom Käserollen in England a sogn ko, woas i ned. Seit guad 200 Joahr rennan`s do jetzt scho an Laib Glaucester-Käse über an Hügel nach. Der Käs bring`s auf guade 110 Stundenkilometer. Oiso eihoin ko ma den dann sowieso ned. Trotzdem wearn Joahr über 500 Teilnehmer bei dem Brauchtum zäiht.
Zumindest für die Weiba ned unangenehm deafart a Brauch in Finnland sei, bei dem die Manna eanane Weiba über verschiedene Hindernisse trogn miassn. De Tragemedthode soid dabei frei wählbar sei, wos imma des hossn mog.
Ja und dann gibt es do an no so interessante Bräuche wie da Handtaschen-Weitwurf in Bottrop oda grod zu Ostan so lustige Sachan wie Ostereier-Weitwurf und ähnliches.
Ma muas ja ned ois mitmacham moan I

Bis zum nächstn Moi
Eire Roselinde

Blick auf Rosenheim, um 1900

Blick auf Rosenheim, um 1900

Rosenheim – Das Foto, das wir Euch heute in der Rubrik „Historische Aufnahmen“ präsentieren, entstand um 1900 herum. Mit der historischen Aufnahme blicken wir auf die Stadt Rosenheim. Deutlich zu erkennen die Kirche St. Nikolaus und die Saline. Das Foto wurde mit Hand nachcoloriert.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)