Autobahnbrücke Seehaus wird gesperrt

Autobahnbrücke Seehaus wird gesperrt

Landkreis Rosenheim – Aus Sicherheitsgründen muss die Autobahnbrücke Seehaus ab kommenden Montag, 23. Mai, 9 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt werden. Die 1936 gebaute Brücke hat das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und muss durch einen Brückenneubau ersetzt werden. Es wird angestrebt 2023 mit dem Brückenneubau zu beginnen. Die Bauzeit beträgt etwa ein Jahr. Die Umleitung erfolgt über die Staatsstraße 2093 in Frasdorf und die Kreisstraße RO23. Die Zufahrt zur Kompostieranlage ist weiterhin von Aschau aus geöffnet.

Die Autobahnbrücke bei Seehaus wird seit Jahren wegen ihres altersbedingten Zustandes intensiv überwacht. Zwischenzeitlich wurde die Brücke durch Hilfskonstruktionen unterstützt. Trotz aller Unterstützungsmaßnahmen muss die Brücke aus Sicherheitsgründen jetzt für den Verkehr gesperrt werden. Ein kurzfristiger Abbruch der Brücke wird vorbereitet.
Die Brücke liegt im Bereich des Ausbauabschnitts zwischen Achenmühle und Bernauer Berg, das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau läuft derzeit bei der Regierung von Oberbayern. Die Autobahn Südbayern wir den vorbereiteten Bauablauf für den Ausbau der Autobahn jetzt kurzfristig umstellen und den Neubau der Brücke vorziehen, mit dem Ziel im nächsten Jahr mit dem Neu-
bau der Brücke zu beginnen. Die Bauzeit beträgt etwa ein Jahr.

Neue Brücke wird bereits auf den
Ausbau der A 8 angelegt

Die Brücke wird bereits auf den anstehenden Ausbau der A 8 ausgelegt.
Die Autobahn Südbayern dankt den Verkehrsteilnehmern und den Anwohnern an den Umleitungsstrecken für ihre Geduld und ihr Verständnis und bemüht sich, baldmöglichst die neue Autobahnbrücke zu errichten, um die Dauer der Belastungen kurz zu halten.
(Quelle: Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern / Beitragsbild: H. Reiter)

Aktueller Corona-Wochenbericht

Aktueller Corona-Wochenbericht

Rosenheim / Landkreis- Die Corona-Inzidenz ist in Stadt und Landkreis Rosenheim weiter rückläufig. Das geht aus dem aktuellen Covid-19-Lagebericht des Landratsamtes hervor. Dieser wird zukünftig nur noch in 14-tägigen Turnus erscheinen.

Seit dem letzten Wochenbericht mit Stand 12. Mai wurden dem Gesundheitsamt Rosenheim 1259 Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Das Infektionsgeschehen ist laut Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes, im Vergleich zur Vorwoche abgeschwächt. Die aktuelle Welle klinge nach kurzer Plateauphase weiter ab.
Zu beachten sei jedoch, dass in vielen Fällen kein PCR-Test mehr durchgeführt werde. Dies führe zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Infektionszahlen. „Aufgrund der zunehmenden sozialen Kontakte der Bevölkerung, zum Beispiel auf Frühlingsfesten und dem weitgehenden Fehlen von Abstand- und Hygienemaßnahmen ist zu befürchten, dass die Infektionszahlen wieder deutlich ansteigen werden. Die Pandemie ist noch nicht beendet“, mahnt Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes. 
Im Vergleich der Altersstruktur der seit 1. Mai gemeldeten Fälle mit denen im März 2022 zeige sich eine Zunahme des Anteils der ab 60-jährigen von 15 auf nunmehr 20 Prozent. Gleichzeitig habe der Anteil der 0 bis unter 18-jährigen um 5 Prozentpunkte abgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ist das heiß heute

Ist das heiß heute

Rosenheim / Landkreis / Bayern  – Hochsommer im Frühling!  Knapp 30 Grad zeigt das Thermometer aktuell in Rosenheim. Die Sonne stahlt vom wolkenfreien Himmel. In den kommenden Stunden wird sich daran nichts ändern. Aber in der Nacht drohen dann auch bei uns Gewitter und die können es laut Wettervorhersage in sich haben. 
Kein Vergleich allerdings zu den Vorhersagen, die es aktuell für die Mitte Deutschland gibt. Dort drohen Orkanböen bis 120 km/ h, Hagel bis 5 Zentimeter Grüße und sogar Tornados sind möglich.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche)

Was ist mit dem Hitzefrei-Festival?

Was ist mit dem Hitzefrei-Festival?

Rosenheim – Acht Jahre war das Hitzefrei-Festival das Sommer-Event für die Jugend in Rosenheim. Das Freibad Rosenheim als Aufführungsort war in dieser Form in der Region Rosenheim einzigartig. 2018 fand das Hitzefrei-Festival zum letzten Mal statt. Gibt es eine Chance auf Wiederbelebung? Innpuls.me hat beim Stadtjugendring Rosenheim nachgefragt.

Über acht Jahre hinweg zog das Hitzefrei-Festival Tausende von Besuchern in das Rosenheimer Freibad. Das Besondere: Organisiert wurde diese musikalische Großveranstaltung von Jugendlichen des Stadtjugendrings. Nahezu im Alleingang stellten sie das Festival auf die Beine.
Ende 2018 teilten die Verantwortlichen dann über Facebook mit: „Jetzt ist Schluss“. Das kommende Jahr wolle man als kreative Pause nutzen, um Inspiration und Ideen für ein neues Großprojekt im Stadtjugendring zu sammeln.
Seitdem sind vier Jahre vergangen. Nach einer Wiederbelebung des Hitzefrei-Festivals schaut es weiter nicht aus, wie uns Johannes Wühr, Sachgebietsleiter des Rosenheimer Stadtjugendrings, auf Anfrage mitteilt. Der Grund: Die jugendlichen Organisatoren von damals sind mittlerweile erwachsen, gehören deswegen dem Stadtjugendring nicht mehr an oder haben auch keine Zeit mehr, ein derart großes Projekt zu planen und durchzuführen. Neue Jugendgruppen, die Lust darauf hätten, gibt es derzeit nicht. 
(Quelle: Text: Sophie / Beitragsbild: Symbolfoto re)

An den Klimawandel anpassen

An den Klimawandel anpassen

Rosenheim –  Die Stadt Rosenheim reagiert auf die klimatischen Veränderungen mit einem Klimawandelanpassungskonzept. Das Projekt wird erstmals am Montag, 23. Mai, 17.30 Uhr, in einem öffentlichen Webex-Meeting vorgestellt.
In den vergangenen Jahren wurden immer wieder Temperaturrekorde gebrochen, die Wetterextreme nehmen zu und die klimatischen Veränderungen haben, wie zum Beispiel Starkregenereignisse, auch lokal große Auswirkungen.
In dem vom Stadtrat beauftragten Klimawandelanpassungskonzept werden Berechnungen aktueller und zukünftiger klimatischer Entwicklungen für Rosenheim präsentiert. Anschließend besteht in einer Diskussion die Möglichkeit für Fragen und Anregungen. Die Online-Veranstaltung ist für eine Stunde angesetzt.
Es wird um Anmeldung unter robert.freund@rosenheim.de gebeten

Jung und Alt unter einem Dach

Jung und Alt unter einem Dach

Rosenheim – Alternative Wohnmodelle sind angesagt und das aus gutem Grund: fehlender Wohnraum, extrem hohe Mieten und dann noch eine zunehmende Zahl an Menschen, die alleine Leben. „Wohnen für Hilfe“ ist so ein Alternatives Wohnmodell. In Rosenheim wurde es von dem Verein „Pro Senioren“ ins Leben gerufen. Am gestrigen Donnerstag gab es dazu eine außergewöhnliche „Werbeaktion“. Vor Ort war auch der 22-jährige Jonathan. Der Student ist einer der ersten, die sich in der Stadt auf diese Art des Wohnens eingelassen hat.

Der erste Versuch „Wohnen für Hilfe“ in Rosenheim zu etablieren, scheiterte – aufgrund mangelnder Resonanz auf beiden Seiten. 2020 nahm der Verein dann einen neuen Anlauf. Dann kam Corona.
Jetzt soll das Projekt aber endlich wieder Fahrt aufnehmen. Darum fand gestern eine außergewöhnliche Werbeaktion in Rosenheims guter Stube statt. Mitten auf dem Max-Josefs-Platz gegenüber des Holztechnischen Museums wurden Tische aufgebaut und dort spielten Mitglieder des Vereins Szenen, die darstellen sollten, um was es bei dieser alternativen Wohnform überhaupt geht und wer dafür in Frage kommt. Außerdem sollten so Bedenken und Ängste auf beiden Seiten thematisiert und ausgeräumt werden.
Inge Ilgenfritz vom Verein Pro-Senioren liegt das Projekt sehr am Herzen. „Es ist eine Win-Win-Situation“, meint sie. Ältere Menschen würden so Hilfe bei kleinen alltäglichen Dingen, wie beispielsweise Rasen mähen oder Getränkekästen ins Haus bringen, bekommen und junge Menschen als Gegenleistung dafür günstigen Wohnraum finden.

Junger Mann in weißem T-Shirt

Dass dieser auch in Rosenheim Mangelware ist, weiß der 22-jährige Jonathan aus eigener Erfahrung. 500 Euro für eine Ein-Zimmerwohnung nahe der Hochschule. Etwas weiter weg dann immer noch gut 350 Euro – das ist für einen Studenten viel Geld.
Darum entschied sich Jonathan, das „Abenteuer“ zu wagen. Seit vergangenem Herbst wohnt er bei einer älteren Rosenheimerin. „Es klappt wunderbar“, berichtet er. Das Miteinander definiert er als Wohngemeinschaft. „Jeder hat seinen eigenen Bereich, aber Bad und Küche teilen wir uns“. Probleme damit habe er nicht. „Ich esse eh meistens in der Mensa und stehe viel früher auf als meine Mitbewohnern. Darum kommen wir uns da nie in die Quere.“
Ab und zu verbringt er aber mit seiner Vermieterin sogar sehr gerne Zeit. „Man wächst zusammen. Wir erzählen uns gerne Geschichten aus unserem Leben und reden auch mal über die Politik. Zu verstehen, wie ältere Generationen denken und was sie erlebt haben, finde ich sehr interessant.“
90 Euro zahlt Jonathan im Monat für Nebenkosten. Das war es. Dafür hilft er der Seniorin bei alltäglichen Dingen. „Beispielsweise auch bei digitalen Sachen, wie E-Mails, Ausdruck von Dokumenten oder Fotobearbeitung“, erzählt der Holztechnik-Student.
Bis jetzt haben sich in Rosenheim erst zwei derartige „Tandems“ gefunden. Immer noch sind die Bedenken auf beiden Seiten groß. Senioren scheuen sich oft davor einen Fremden in die eigenen vier Wände zu lassen und sich damit noch einmal einen anderen Menschen anzupassen. Viele junge Menschen befürchten, dass sie sich zu sehr an die Älteren binden müssen, quasi als Enkel-Ersatz.
Ängste, die nicht sein müssen, ist man sich beim Verein „Pro Senioren“ sicher. Darum wollen sie weiter für „Wohnen für Hilfe“ werben und aufklären, um was da eigentlich wirklich geht.
(Quelle: Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)

Weitere Informationen dazu finden sich auf der Internetseite des Vereins:

Außerdem gibt es auch auf YouTube ein Video von Jonathan und Margret:

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Weitere Informationen
BMW-Coupè-Treffen in Rohrdorf

BMW-Coupè-Treffen in Rohrdorf

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Bereits zum 37. Mal veranstaltet der BMW Coupé-Club sein Treffen für die BMW-Coupés der Baureihe E9, die von 1969 bis 1975 produziert wurde. Heuer findet das Treffen in Rohrdorf beim Hotel zur Post vom 26. bis 29. Mai statt. Für Nicht-Mitglieder besteht die Möglichkeit, die seltenen Fahrzeuge zu besichtigen. 

Der BMW Coupé-Club wurde 1985 gegründet und umfasst zur Zeit 220 Mitglieder. Die Treffen finden jedes Jahr an einem anderen Veranstaltungsort statt. Motto lautet immer: „Aus Freude am Fahren“ – also kein herkömmliches Parkplatztreffen, wo nur geparkt und gefachsimpelt wird.
Das Treffen sollte ursprünglich schon 2020 in Rohrdorf stattfinden. Wegen der Corona Pandemie kommt es dieses Jahr endlich zur Ausführung. Heuer klappt es aber endlich. 
Am Donnerstag, 26. Mai, reisen die 60 Teilnehmerfahrzeuge aus dem gesamten Bundesgebiet, Österreich und der Schweiz an. Die Teilnehmer übernachten im Hotel zur Post in Rohrdorf (Dorfplatz 14, 83101 Rohrdorf), wo man ab dem Nachmittag diese raren Coupés besichtigen kann.
Am Freitag führt die Ausfahrt die Teilnehmer nach Amerang zur Besichtigung des EFA Automobilmuseums. Dort werden Automobilikonen aus 130 Jahren deutscher Automobilbaukunst, sowie die weltgrößte hergestellte Modelleisenbahnanlage in der Spur II bestaunt werden. Der Abend wird dann bei Rosenheimer Bier und verschiedenen Schmankerl’n aus der Küche des Hotel zur Post genossen.
Der Sonntag bietet eine große Rallye durch den Landkreis Rosenheim. Die Tour führt über den Tatzelwurm zum Sudelfeld, dann über den Samerberg zum Chiemsee und wieder nach Rohrdorf. Unterwegs müssen Fragen gelöst werden. Nach erfolgreicher Abgabe der Rallyeunterlagen wird im Hotel zur Post Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Beim Gala-Abend mit Sektempfang werden die Sieger geehrt. Außerdem gibt es eine Tombola, sowie die Jahreshauptversammlung des BMW Coupé-Clubes.
Im Nenngeld enthalten ist der Eintritt in das EFA-Automobil-Museum, ein Rallyeschild, verschiedene Präsente wie eine Dose Wurst der hoteleigenen Metzgerei, eine Flasche Obstler, ein Handtuch, BMW-Notizbücher und weitere Kleinigkeiten, sowie 2 Abendessen und die Getränke beim Gala-Abend.
Nächstes Jahr findet das Treffen wieder über das Vatertagswochenende statt, diesmal im Raum Karlsruhe.
(Quelle: Pressemitteilung BMW Coupè-Club / Beitragsbild: BMW Coupè-Club)

Mit Bierdeckel für mehr Klimaschutz

Mit Bierdeckel für mehr Klimaschutz

Rosenheim / Landkreis  – Die Initiative Energiezukunft Rosenheim (ezro) will mit einer Bierdeckel-Aktion die Wahrnehmung des Themas Klima- und Umweltschutz in den Gaststätten verbessern. Ziel ist, den Gästen Fakten an die Hand zu geben und Fehlinformationen entgegenzutreten. Der ezro gehören neben der TH Rosenheim auch der Landkreis und die Stadt Rosenheim an sowie verschiedene Verbände, Vereine und Unternehmen aus der Region.

Für die Aktion wurden zehn verschiedene Bierdeckel entworfen beziehungsweise zehn verschiedene Fragen zu den Themen Klimaschutz, Energiewende und Nachhaltigkeit auf die Vorderseite der Bierdeckel gedruckt. Auf der Rückseite befindet sich die Kurzantwort und ein QR-Code, der zu einer längeren Antwort auf der Homepage der ezro führt. Erhältlich sind die Bierdeckel, von denen 140.000 Stück hergestellt wurden, in zahlreichen Gaststätten in Stadt und Landkreis Rosenheim. Unterstützt wird die Aktion von den beiden Brauereien Auerbräu und Flötzinger Bräu.

Argumentationshilfen für
sachliche Klimadiskussion

„Der Klimawandel ist real und bereits heute spürbar. Dennoch gibt es immer wieder Mythen und Falschmeldungen zur Klimakrise. Unsere Bierdeckel sind faktenbasierte Argumentationshilfen für eine sachliche Klimadiskussion“, erläutert ezro-Leiter Professor Dr.-Ing. Dominikus Bücker von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der TH Rosenheim. „An einem Stammtisch geht es ja oft emotional zu. Uns war daher wichtig, für einen Austausch eine wissenschaftlich saubere Basis zu liefern. Die Menschen sollen sich mit dem Thema Klimawandel eingehend beschäftigen, auch und gerade in der Freizeit“, so Bücker. Im Idealfall könnten die Bierdeckel mit ihren zehn unterschiedlichen Fragen sogar zu Sammelobjekten werden.

Auch der Rosenheimer Landrat Otto Lederer verspricht sich viel von der Bierdeckel-Aktion: „Sie widerlegt eindrücklich Fehlinformationen zum Klimawandel und gibt wertvolle Hinweise zur persönlichen Einsparung von Treibhausgasen. Damit kann die Energiewende in unserer Region noch mehr an Fahrt gewinnen“, sagt Lederer.
Weitere Informationen zur Aktion auf der Homepage der ezro unter www.ezro.de/bierdeckel
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: TH Rosenheim, zeigt (von links):  Michael Hinterseer von Auerbräu, Prof. Dominikus Bücker, Landrat Otto Lederer, Rosenheims OB Andreas März, Marisa Steegmüller von Flötzinger Bräu, TH-Präsident Prof. Heinrich Köster und Thorsten Diederich von Flötzinger Bräu.)

Vorfreude auf den Aschauer Markt 2022

Vorfreude auf den Aschauer Markt 2022

Aschau im Chiemgau – Nach zwei Jahren Zwangspause durch die Corona-Pandemie, laufen jetzt die Vorbereitungen und Planungen für den Aschauer Warenmarkt am Sonntag, 4. September 2022 wieder auf Hochtouren.

Voller Vorfreude trafen sich Erster Bürgermeister Simon Frank (zweiter von rechts), Festwirt Werner Heinrichsberger junior (zweiter von links), Organisatoren Herbert Reiter (links im Bild) und Corinna Sperger (rechts im Bild) von der Tourist Info zu ersten Abstimmungen.
Die Bevölkerung des Chiemgaus, dazu die Veranstalter, Händler, Kaufleute, Marktschreier und Verkäufer freuen sich Jahr für Jahr auf diesen Markt, der für die Einheimischen aus der weiten Umgebung das Ende des Sommers und so etwas Ähnliches wie den Herbstanfang in der Region symbolisiert. Auch für die zahlreichen Touristen im Chiemgau stellt der Markt einen Anziehungspunkt dar. Der Aschauer Markt ist schon seit 467 Jahren die große Schau für die Aschauer und die ganze Region. Traditionsgemäß seit 467 Jahren feiern die Aschauer ihren Markttag am ersten Sonntag im September.
Nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen in der weiten Umgebung freuen sich auf den Kleinwarenmarkt mit Musik – Brotzeit – Stimmung und Kinderangebot.
Die Organisation des Aschauer Marktes wurde seit diesem Jahr an die Tourist Info übertragen, Anmeldungen für einen Standplatz werden noch bis 31. Mai entgegengenommen, E-Mail: info@aschau.de, Telefon  08052 / 90490.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Weilnhammer)

Heute ist Weltbienentag

Heute ist Weltbienentag

Rosenheim / Bayern / Deutschland / Welt – Am heutigen 20. Mai ist Weltbienentag. An diesem Tag des Jahres 1734 wurde Anton Jansa geboren. Der gilt als Pionier der modernen Imkerei. Eine Welt ohne Bienen…unmöglich. Die pelzigen Tierchen sind für unser Ökosystem überlebenswichtig. Leider sind immer mehr Bienenarten vom Aussterben bedroht.

Zum Tag der Biene gibt es für Euch auf Innpuls.me 10 interessante Fakten rund um diese tollen Tierchen: 

1. Bienen riechen besser als ausgebildete Spürhunde und sie sind auch noch deutliche länger einsatzbereit als die Vierbeiner. Bienen sind in der Lage, winzigste Duftmoleküle aus mehreren Kilometern Entfernung wahrzunehmen. Dadurch könnten sie theoretisch auch Sprengstoff oder Drogen wesentlich besser erschnüffeln als der beste Spürhund. Tatsächlich hat die Polizei deshalb auch schon mit dem Gedanken gespielt, Spürbienen abzurichten.

2. Bienen nehmen in einer Sekunde bis zu 300 Bilder wahr. Wir Menschen schaffen nur zwischen 25 bis 60. Bienen haben aber auch mehr Augen wie wir, um genau zu sein 5 Stück – zwei Facettenaugen und drei Punktaugen. Bienen sehen damit auch andere Farben wie wir. 

3. Bienen hören mit den Beinen. Sie haben kein Hörorgan. Können aber Vibrationen wahrnehmen, die ihnen durch spezielle Sinnesorgane auf ihren Beinen übermittelt werden. 

4. Bienen können Gesichter erkennen und sich diese auch merken. Das haben Forscher herausgefunden. Sie gehen davon aus, dass die Bienen durch diese Fähigkeit Futterquellen leichter wiederfinden. Dass die Bienen aber auch lernen können, ihren Imker von anderen Menschen zu unterscheiden, halten die Forscher dennoch für eher unwahrscheinlich.

5. Bienen können auch mal betrunken sein. Das kommt vor, wenn sie etwas zu viel vergorenes Obst nascht. In der Regel fliegen sie danach nicht mehr, sondern hocken lieber ihren Rausch aus und das kann auch schon mal bis zu zwei Tage dauern. 

6. Menschliches Verhalten kann man bei den Bienen auch beobachten, wenn es darum geht, einen Platz in einer besonders Nektar-reichen Blüte zu ergattern. Da wird dann gedrängelt und geschubst. 

7. Bienen können zählen – nämlich bis vier. Das haben Forschern nachgewiesen. Sie gehen davon aus, dass die kleinen Insekten dieses Talent brauchen, um beispielsweise feststellen zu können, ob ihre Fressfeinde in der Überzahl sind. 

8. Bienen „hupen“. Immer dann, wenn sie zusammenstoßen. Forscher gehen davon aus, dass dieses „Hupen“ ein Ausdruck der Überraschung ist.

9. Die Königin legt im Sommer täglich bis zu 2000 Eier.  

10. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es Pflanzen gibt, die auf die Schwirrgeräusche der Bienen regieren. Sie produzieren dann einen höheren Zuckergehalt – innerhalb von 3 Minuten um etwa 20 Prozent. Nachgewiesen wurde dieses Naturphänomen beispielsweise bei einer Nachtkerzenart. 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 20. Mai

Namenstag haben: Bernhardin, Elfriede, Frieda, Henriette, Mirella, Mira, Saturnina, Valerie

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Joe Cocker  (1944 – war ein populärer, britischer Rock-Musiker, Sänger und Komponist.)

– Cher  (1946 – ist eine US-amerikanische Sängerin. Ihr richtiger Name ist Cherilyn Sarkisian.)

–  Sky du Mont (1947 –ist ein deutscher Schauspieler. Sein richtiger Name lautet Cayetano Neven du Mont. Er wurde in Argentinien geboren.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1873: Der Stoffhändler Levi Strauss und der Schneider Jacob Davis lassen gemeinsam genietete Hosen aus Denim-Stoff patentieren, die sogenannten Jeans.
  • 1983: Luc Montagnier und Francoise Barrè-Sinoussi vom Institut Pasteur in Paris veröffentlichen erstmals eine Beschreibung des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV), des Auslösers der Immunschwächekrankheit Aids.
  • 2006: In der Provinz Hubei in China wird die „Drei-Schluchten-Talsperre“ in Betrieb genommen. Mit einer Aufstauung von 39,3 Milliarden Kubikmeter Wasser eine der größten Talsperren der Erde.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)