„Im Streuobst schlummert ein Multitalent“

„Im Streuobst schlummert ein Multitalent“

München / Bayern – Eine Million neue Streuobstbäume sollen bis 2035 auf Bayerns Flächen gepflanzt werden. Das wurde im bayerischen Streuobstpakt vereinbart, bei dem auch der Bayerische Bauernverband Partner ist. „Nun muss der Pakt von allen Beteiligten gelebt werden – unsere Bäuerinnen und Bauern stehen dazu bereit“, sagte BBV-Umweltpräsident Stefan Köhler bei der Auftaktveranstaltung zum Bayerischen Streuobstpakt in Bamberg zu.

„Im Streuobst schlummert ein Multitalent! Es kann den Landwirten Perspektiven durch Diversifizierung oder Doppelnutzung bieten und damit gleichzeitig Wirtschaftlichkeit und Ökologie fördern“, so Köhler. Wenngleich neu gepflanzte Streuobstbäume erst in etwa acht Jahren nennenswerte Erträge zur Vermarktung liefern, brauchen die Betriebe bereits heute Sicherheiten für funktionierende Absatzwege.

„Versorgungssicherheit
hat oberste Priorität“

Wichtig sei dem Umweltpräsidenten zudem die sinnvolle Auswahl geeigneter Flächen und die freiwillige Teilnahme der Landwirtinnen und Landwirte. „Die Standortwahl muss nicht nur aus Gründen der Pflanzengesundheit und Wasserverfügbarkeit wohl bedacht werden. Versorgungssicherheit hat oberste Priorität! Ertragreiche Ackerflächen sollten weiterhin zur Produktion von Grundnahrungsmitteln genutzt werden“, sagt Köhler.

„Verbraucher erkennen zunehmend
Bedeutung regionaler Nahrungsmittelsysteme“

Erst die Pandemie, jetzt der Krieg in der Ukraine. Die Verbraucher erkennen zunehmend die Bedeutung regionaler Nahrungsmittelsysteme, ist Köhler überzeugt. „Regionale Ware ist gefragt, auch wenn manchmal die Optik vielleicht nicht ganz mithalten kann. Deswegen muss der Verbraucher Streuobst als solches erkennen, sonst kann es sich nicht gegen zumeist günstigeres ausländisches Verarbeitungsobst behaupten“, sagt Köhler.
Streuobst hat in Bayern eine lange Tradition, aus der sich die heutigen Obstbauanlagen entwickelt haben. Der Streuobstpakt hat zum Ziel, diese Tradition aufleben zu lassen und gleichzeitig den Natur- und Artenschutz zu unterstützen. Die Paktpartner aus Landwirtschaft, Umwelt und Landschaftspflege machen sich gemeinsam für eine Landbewirtschaftung im Kontext des Klimawandels stark.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Die „Doppel-Königin“ der Kastenau

Die „Doppel-Königin“ der Kastenau

Kastenau / Stadt Rosenheim  – Elisabeth Marx erreichte Historisches in der 59-jährigen Vereinsgeschichte der Schützengesellschaft Waldfrieden Kastenau: Sie wurde Pistolenkönigin und Luftgewehrschützenkönigin und damit Doppel-Königin. Bei der Jahreshauptversammlung wurden ihr die Schützenketten feierlich übergeben.

Zweiter Schützenmeister Hermann Dodl berichtete zu Beginn der Versammlung über die vergangene Saison, die größtenteils von der Corona-Pandemie geprägt war. Nachdem der Kastenauer Stier 2021 nicht ausschossen wurden konnte, wurde dieser als Highlight der diesjährigen Saison im April 2022 nachgeholt. Für die kommende Saison hofft er, dass diese wieder normal durchgeführt werden kann. Im Anschluss an den Bericht des Schützenmeisters konnte Kassier Thomas Fischer den Kassenbericht vortragen. Durch erhöhte Nebenkosten und ausgefallene Veranstaltungen wurde das Vereinsvermögen leicht verringert. Der Verein ist dennoch gut gerüstet für die kommenden Jahre.
Nächster Punkt war die Mitgliederehrung: Käthe Schweizer und Hermann Dodl wurden jeweils für die 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Höhepunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung war die Preisverteilung von Königsschießen, Vereinsmeisterschaft und Jahreswertung.
Zu Beginn wurden die Sieger der Vereinsmeisterschaft bekannt gegeben. In Ihren jeweiligen Klassen erster und somit Vereinsmeister 2022 wurden Elisabeth Marx – Damen-Klasse mit 373 Ringen, Luca Stallhofer – Luftpistole- Schützen-Klasse mit 339 Ringen, Gaby Hartl – Luftpistole- Damen-Alters-Klasse mit 336 Ringen, Georg Schnitzer – Luftpistole- Herren-Alters-Klasse mit 347 Ringen, Friedl Hauser – Luftpistole- Herren-Senioren-Klasse mit 330 Ringen und Helmut Klinger – Luftgewehr- Aufgelegt-Klasse mit 345 Ringen.
Anschließend wurden die Ergebnisse der Jahreswertung bekannt gegeben. Hier bekam jeder Schütze, der mindestens zehn gewertete 10er-Serien über die Saison in der Schießkladde eingetragen eine Urkunde für die erbrachten Leistungen. Hier belegte jeweils den ersten Platz Ihrer Klasse: Luca Stallhofer -Luftpistole- Schützen-Klasse mit 913 Ringen, Gaby Hartl – Luftpistole-Damen-Alters-Klasse mit 929 Ringen, Günter Hartl – Luftpistole-Herren-Alters-Klasse mit 913 Ringen und Helmut Klinger – Luftpistole-Herren-Senioren-Klasse mit 871 Ringen.

Schützenketten wurden an 
die neuen Könige übergeben

Nach einer kurzen Pause war es dann soweit. Die alten Schützenkönige Günter Hartl und Hermann Dodl standen mit Ihren Schützenketten bereit um diese an die neuen Könige zu übergeben. Mit der Luftpistole traf Elisabeth Marx am besten und ist somit mit einem 234,8 Teiler neuer Pistolenkönigin in der Kastenau. Wurstkönig wurde Gaby Hartl mit einem 382,0 Teiler, Brezenkönig Georg Schnitzer mit einem 432,4 Teiler mit und damit die Brotzeit nicht zu trocken wurde, hat man vor einigen Jahren den Gurkenkönig auf Rang vier eingeführt und dies wurde mit der Luftpistole der bisherige König Hermann Dodl mit einem 650,3 Teiler.
Bei den Luftgewehrschützen hat es ebenfalls Elisabeth Marx geschafft, den besten Schuss abzugeben. Mit einem 335,7 Teiler ist sie neue Luftgewehrschützenkönigin in der Kastenau und gleichzeitig auch die erste Schützin, die es in der 59-jährigen Vereinsgeschichte geschafft hat, beide Königsketten im gleichen Jahr zu gewinnen. Wurstkönig wurde hier Franziska Brettschneider mit einem 638,0 Teiler und Brezenkönig wurde Helmut Klinger mit einem 792,2 Teiler. Die Gurken bekam Florian Dodl auf Rang vier mit einem 872,3 Teiler.
Mit dem Terminhinweis an das Fischessen, welches für den 9. Juli geplant ist, beendet Hermann Dodl den offiziellen Teil.
Die erreichten Platzierungen und Ehrungen wurden noch bis tief in die Nacht gefeiert und es war wieder mal eine Veranstaltung der Kastenauer Schützen, bei denen man dabei sein gewesen sollte, weil man sonst etwas verpasst hat.
(Quelle: Pressemitteilung SG Waldfrieden Kastenau / Beitragsbild: SG Waldfrieden Kastenau, zeigt von links Zweiten Schützenmeister Hermann Dodl, Doppel-Königin Elisabeth Marx mit beiden Königsketten und Ehrenschützenmeister Helmut Klinger.)

Feierabendbier läuft aus dem Ruder

Feierabendbier läuft aus dem Ruder

Rosenheim – Feierabendbier aus dem Ruder gelaufen: Wegen einer Nichtigkeit gerieten ein 43-jähriger und ein 39-jähriger Rosenheim am gestrigen Abend in Streit. Alkohol spielte wohl eine Rolle. Schließlich warf der 43-jährige seinem Kontrahenten eine Bierflasche an den Kopf.

Der Atemalkoholtest bei dem 39-jährigen ergab nach den Angaben der Polizei knapp zwei Promille. Bei dem 43-jährigen war ein Test aufgrund seines Grads an Alkoholisierung nicht möglich.
Die Beamten trennten die beiden und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Eine medizinische Behandlung vor Ort war nicht nötig.
Kurze Zeit später sahen die Polizisten den 43-jährigen in der Münchener Straße wieder. Er fuhr mit seinem Fahrrad in „Schlangenlinien“. Die Beamten stoppten den Mann. Eine Blutentnahme wurde veranlasst. Jetzt erwartet den Mann auch ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Von Regionalzug erfasst

Von Regionalzug erfasst

Garmisch-PartenkirchenTragischer Unfall: Ein 72-jähriger wurde vergangenen Montagnachmittag, auf der Bahnstrecke München – Mittenwald von einem Regionalzug erfasst und dabei so schwer verletzt, dass er tags darauf in einem Krankenhaus an den Folgen verstarb. Die Kriminalpolizei Weilheim übernahm die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unfallgeschehens.

Am Montagnachmittag meldete die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn gegen 16.20 Uhr, dass es auf der Bahnstrecke München – Mittenwald, im Gemeindebereich von Garmisch-Partenkirchen, zu einem Unfall mit Personenschaden gekommen war.
Nach den Angaben der Polizei hatte ein ein 72-jähriger den Gleisbereich betreten und war von einem herannahenden Regionalzug erfasst worden. Der verständigte Rettungsdienst brachte das Unfallopfer umgehend in ein Krankenhaus, wo die behandelnden Ärzte schwerste Verletzungen feststellten, denen der Mann gestern dann erlag.
In dem Zug befanden sich zur Unfallzeit mehr als 100 Fahrgäste, wovon sich zwei bei der eingeleiteten Schnellbremsung des Lokführers leicht verletzten. Sie wurden vor Ort ambulant vom Rettungsdienst behandelt. Der Lokführer kam mit einem Schock in ein Krankenhaus.
Durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn konnte die Strecke im Anschluss an die polizeiliche Unfallaufnahme um 17.50 Uhr wieder freigegeben werden. Alle Fahrgäste konnten nach Freigabe des Zuges ihre Fahrt fortsetzen.
Der Kriminaldauerdienst (KDD) der Kripo Weilheim führt die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang in dem Fall. Nach derzeitigem Stand muss von einem tragischen Unfallgeschehen ausgegangen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Mit E-Scooter geflüchtet

Mit E-Scooter geflüchtet

Rosenheim – Beamte der Rosenheimer Polizei wollten im Bereich der Kunstmühlstraße in Rosenheim einen E-Scooter-Lenker überprüfen, der kein Versicherungskennzeichen hatte. Der Fahrer erahnte wohl die Situation und flüchtete.

In einer Verbindungsstraße konnte die Polizei dem Lenker dann den Weg abschneiden. Der 20-jährige Rosenheimer gab an, die Versicherung einfach „vergessen“ zu haben und flüchten wollte er auch nicht, nur so herumfahren.(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Wo ist das Glück zu Hause in Rosenheim?

Wo ist das Glück zu Hause in Rosenheim?

RosenheimWo war und ist das Glück zu Hause in Rosenheim? Bei diesem fröhlichen Stadtrundgang erfahren die Teilnehmer von einer Kaminkehrerin welche glücklichen Begebenheiten dafür gesorgt haben, dass Einheimische und ‚Zuagroaste‘ hier ihr Glück und manchmal auch die Liebe fürs Leben gefunden haben.

Die Gästeführerin Dagmar Deisenberger führt durch das Herz der Stadt und
erzählt dabei Geschichten „Vom Glück und von der Liebe“, eingebettet in
die wichtigsten Ereignisse der Rosenheimer Vergangenheit und mit einer
Prise Romantik. Die Tour startet am Freitag, 3. Juni, um 16 Uhr mit
Treffpunkt am Nepomukbrunnen am Max-Josefs-Platz. Ein weiterer Termin
findet am Samstag, 4. Juni, um 11 Uhr statt.
Jetzt Teilnahme sichern! Karten sind online im Webshop unter
www.rosenheim.jetzt/touristinfo oder in der Touristinfo Rosenheim im
Parkhaus P1, Hammerweg 1, erhältlich. Weitere Informationen auch
telefonisch unter: 08031/365-9061
(Quelle: Presseinformation VKR / Foto: Copyright VKR)

„Jauchzet dem Herrn, alle Welt“

„Jauchzet dem Herrn, alle Welt“

Seeon / Landkreis Traunstein – An Pfingsten wird die Kraft des guten Geistes und des Neuanfangs gefeiert – die Chorgemeinschaft Seeon spürt diese Kraft heuer vermutlich doppelt. Erstmals nach der langen Lockdown-Zeit kann wieder das beliebte Pfingstkonzert in der Pfarrkirche St. Lambert am Kloster Seeon (Klosterweg 1, 83370 Seeon) durchgeführt werden. Termin ist am Sonntag, 5. Juni, 19.30 Uhr.

An diesem Abend verleiht die Chorgemeinschaft ihrer Freude mit 8-stimmigen A-cappella-Chorwerken aus unterschiedlichen Epochen Ausdruck. Und so steht auf ihrem Programm auch der Doppelchor „Jauchzet dem Herrn, alle Welt!“, eine Vertonung des 100. Psalms von Felix Mendelssohn-Bartholdy und das kraftgebende Motto des Abends.
Festliche Chormusik ist ein Part des Konzerts – virtuose Bläsermusik vom Ensemble Saxlamanda der andere. Das renommierte Quartett mit Peter Gasteiger (Sopransaxofon), Mario Millinger (Altsaxofon), Harald Plonter (Tenorsaxofon) und Arthur Stöckl (Baritonsaxofon) ist spezialisiert darin, Kompositionen alter Meister stimmig zu interpretieren und mit neuen Akzenten zu versehen.
Die Gesamtleitung des Abends liegt in den Händen der Kirchenmusikerin und Organistin Andrea Wittmann. Konzerttickets sind im Klosterladen Seeon und über www.muenchenticket.de erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon / Beitragsbild: Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 18. Mai

Namenstag haben: Alexandra, Burkhard, Erich, Felix, Johannes

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Peter Carl Fabergè (1846 – war ein russischer Juwelier und Goldschmied, der vor allem mit seinen luxeriösen „Fabergè-Eiern“ berühmt wurde.)

–  Johannes Paul II (1920 – war der bisher einzige polnische Papst der römisch-katholischen Kirche. Sein eigentlicher Name: Karol Jòzef Wojtyla.))

Ranga Yogeshwar (1959 –ist ein luxemburgischer Physiker und Wissenschaftsjournalist. Vor allem kennt man ihn als Moderator des Wissenschaftsmagazin „Quarks & Co“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1830: Der englische Erfinder Edwin Beard Budding schließt einen Produktionsvertrag für den von ihm erfundenen Rasenmäher – einen Spindelmäher – ab.
  • 1951: Im schwedischen Lund werden die ersten von Erik Wallenberg nach einer Idee von Ruben Rausing erfundenen Tetra-Pak-Verpackungen für Milch der Öffentlichkeit vorgestellt.
  • 1976: Auf der Hofgartenwiese in Bonn findet die erste Vorstellung des von Bernhard Paul und Andrè Heller gegründeten Circus Rongalli statt. Anschließend geht er auf Tournee.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re )
Wir freuen uns auf Eure Kommentare

Wir freuen uns auf Eure Kommentare

Rosenheim – Die Zeit des „Warm Up“ ist für Innpuls.me vorbei. Jetzt dürft Ihr nicht nur lesen, was sich in der Region Rosenheim und manchmal auch darüber hinaus so tut. Es wird Zeit, dass Ihr auch Beiträge kommentieren und mitdiskutieren könnt. 
Die Kommentarfunktion ist ab heute freigeschaltet. Wir freuen uns auf Eure Stimmen. Könnt Ihr ja gerne auch gleich mal hier ausprobieren. 
(Quelle: Symbolfoto: re)

Was ist schuld an der Fliegenplage?

Was ist schuld an der Fliegenplage?

Kastenau / Stadt Rosenheim – In dem Rosenheimer Stadtteil Kastenau kämpfen aktuell viele Anwohner mit einer Fliegenplage. Sie fallen scharenweise in Haus und Garten ein. Als Verursacher wird von vielen eine benachbarte Entsorgungsfirma gesehen (wir berichteten). Ein Vertreter des Rosenheimer Ordnungsamtes hat sich vor Ort ein Bild gemacht. Innpuls.me hat sich bei der Stadtverwaltung nach dem Ergebnis der Besichtigung erkundigt.

Das Problem mit den Fliegen ist in der Kastenau nicht neu. Schon in den Jahren 2016 und 2019 haben sich Anwohner deshalb bei der Stadt beschwert. Im Jahr 2019 wurde dann sogar eine Unterschriftenaktion gestartet, um der Plage Herr zu werden.
Das betreffende Unternehmen setzte daraufhin industrielle Fliegenfänger ein, um das Fliegenaufkommen einzudämmen und tatsächlich war danach mit dem Spuk schnell ein Ende, wie sich Anwohner erinnern.

Nach dem Ergebnis der Betriebsbesichtigung durch das Veterinäramtes scheint die Entsorgungsfirma aber diesmal  nicht die Ursache des Problems zu sein. „Auf dem Gelände des angesprochenen Unternehmens sind im Bereich der Mülllagerboxen und der Grüngutlagerung keine übermäßigen Fliegenpopulationen festzustellen“, heißt es in der Stellungnahme. Auf dem Betriebsgelände würde man wie bereits in den vergangenen drei Jahren wieder Fliegensäcke aufhängen. Die darin enthaltene Flüssigkeit locke die Fliegen an, die dann in dem Sack gefangen werden und verenden.
Mögliche Ursachen der aktuellen Fliegenplage in dem Rosenheimer Stadtteil sieht das zuständige Amt entweder im milden Winter und aktuell feucht-warmen Klima oder der nicht sachgemäßen Entsorgung von Grüngut oder das Anlegen eines Komposthaufens.  Laut Auskunft eines Kammerjägers seien „Wanderungen“ von Fliegen sowieso sehr unwahrscheinlich, da sie bei ihrem Fliegenherd Futter und Schutz hätten.

Viele Kastenauer können diese
Argumentation nicht nachvollziehen

Viele Kastenauer können diese Argumentation nicht nachvollziehen, da Gartenabfälle ja immer schon angefallen seien und grundsätzlich nicht nur in diesem Stadtteil entstehen würden.
Interessant für Anwohnerin Monika Strauß, auf die vor gut ca. zwei Wochen andere Anwohner zugegangen sind, um sich erneut gemeinsam mit dem Problem an die Stadt zu wenden: „Kaum wurden unsere Beschwerden jetzt massiver, nimmt die Fliegenplage spürbar ab. Es hat sich anscheinend doch was getan. Das kennen wir schon. Jetzt bleibt abzuwarten, wie lange der Frieden diesmal währt.“
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto: re)

„Alle Potenziale ausschöpfen“

„Alle Potenziale ausschöpfen“

München / Bayern  – Die Wirtschaft in Bayern fordert, beim Ausbau der erneuerbaren Energien im Freistaat alle Potenziale vollumfänglich auszuschöpfen. „Die Ziele, die sich die Staatsregierung mit ihrem
heute vorgestellten Energiekonzept selbst gesetzt hat, gehen in die richtige Richtung und finden unsere Unterstützung“, erklärt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und
Handelskammerstages (BIHK).

„Wir haben hierzulande die besten Voraussetzungen, unter anderem die Wasser-, Wind- und Sonnenkraft sowie die Bioenergie optimal als Energiequellen zu nutzen. Die bayerischen Unternehmen sind auf eine verlässliche Versorgungssicherheit angewiesen und erwarten deswegen klare Entscheidungen von der Politik“, so Gößl.  Die Unternehmen könnten langfristig nur von fossilen  unabhängig werden, wenn sie auf einen breiten Mix an Energiequellen setzen – sowohl bei der regionalen und überregionalen Stromerzeugung als auch bei der Zufuhr von Energie aus dem Ausland.
„Damit unser Land die Ziele bei der Energiewende erreichen kann, dürfen keine Energiequellen vernachlässigt oder kleingehalten werden“, sagt Gößl.

„Förderstopp für kleinere
Wasserkraftwerke zurücknehmen“

Der BIHK-Chef begrüßt daher, dass die Staatsregierung die Wasserkraft stärken und die Kapazitäten ausbauen möchte. „Den Bund fordern wir erneut auf, den Förderstopp für kleinere Wasserkraftwerke zurückzunehmen. Mehr als die Hälfte des Wasserkraftstroms in Deutschland wird in Bayern produziert. Die vom Bund vorgesehene genehmigungsrechtliche Benachteiligung der Wasserkraft ist ein Affront, weil Wasserkraft eine extrem zuverlässige Energieform ist und die Energiequellen Sonne und Wind perfekt ergänzt.“
Der BIHK-Chef hält die Ziele der Staatsregierung zur Verdoppelung des Anteils der erneuerbaren Energie nur für realistisch, wenn zeitgleich auch die Genehmigungs- und Planungsverfahren radikal beschleunigt und vereinfacht werden. „Der Ausbau gelingt nur, wenn es in den Behörden und Ämtern mehr Tempo gibt sowie mehr Flächen zur Verfügung stehen. Das gilt auch für den Bau von Stromleitungen nach Bayern, den allein kann der Freistaat seine Energieversorgung nicht stemmen“, so Gößl.

„Erdgasembargo hätte
fatale Folgen“

Er warnt weiterhin, ungeordnet aus fossilen Energien und aus Gas auszusteigen. „Erdgas steht in Bayern für ein Viertel des Energieverbrauchs Ein Erdgasembargo hätte fatale Folgen vor allem im Verarbeitenden Gewerbe, hier wiederum in erster Linie im gesamten Ernährungssektor, bei Baustoffen, in der Chemie, im Papier- und Druckgewerbe, im Fahrzeug- und Maschinenbau, in der Metallverarbeitung sowie bei der Herstellung von Glas und Keramik.“
(Quelle: Presseinformation BIHK / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

„Unnötiger Rückschritt im Artenschutz“

„Unnötiger Rückschritt im Artenschutz“

Hilpoltstein / Bayern – Der bayerische Naturschutzverband LBV kritisiert das am heutigen Dienstag von Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger vorgestellte Energiekonzept als unzureichend. „Der riesige Schub in der Energiewende, den Markus Söder versprochen hat, blieb mit den heute vorgestellten Maßnahmen aus. Mit diesem Konzept lösen wir nicht die Energie- und Klimakrise, sondern machen einen unnötigen Rückschritt im Artenschutz“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Der LBV begrüße die Entscheidung, den Ausbau der Windenergie mit Ausnahmen von der 10H-Regelung voranzubringen. „Von den Regionalplanungsbehörden ausgewiesene Vorranggebiete für Windkraft von der 10H-Regel auszunehmen, ist ein wichtiger Schritt hin zu einem naturverträglichen Ausbau der regenerativen Energien in Bayern. Diese Gebiete müssen jedoch unbedingt noch auf Basis aktueller Daten für windkraftsensible Vogel- und Fledermausarten auf ihre Eignung als Windkraftstandort überprüft werden“, kommentiert der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer. Abgelehnt wird vom LBV hingegen die Errichtung von Windrädern in naturnahen Wäldern. „Wenn die 10H-Regel in Vorranggebieten gelockert wird, stehen ausreichend Flächen für Windenergie außerhalb von naturschutzfachlich bedeutenden Wäldern und Schutzgebieten zur Verfügung“, so Norbert Schäffer.

„Moorschutz ist
Klimaschutz“

Zügiger Ausbau der Photovoltaik sei sehr begrüßenswert Aus Sicht des LBV müssen hierfür primär bereits versiegelte Flächen und Gebäude sowie Konversionsflächen aus wirtschaftlicher, verkehrlicher oder wohnungsbaulicher Nutzung in Blick genommen werden. „Moore sind nur in absoluten Ausnahmefällen als Standorte für Photovoltaikanlagen zu wählen. Und nur, wenn gleichzeitig wiedervernässt wird. Denn Moorschutz ist Klimaschutz“, betont der LBV-Vorsitzende.
Kritik an Söders Aussagen zum Ausbau der Wasserkraft
Der weitere Ausbau der Wasserkraft ist mit erheblichen Eingriffen in die Ökologie der Fließgewässer verbunden. „Ausbaupotenziale sind, wenn überhaupt, nur durch Effizienzsteigerungen bestehender Anlagen möglich. Der Forderung nach einem weiteren Ausbau der Wasserkraft zum Beispiel an der Salzach muss eine klare Absage erteilt werden“, so Schäffer. „Wir haben in Bayern unzählige Kleinwasserkraftwerke, die einen kaum nennenswerten Beitrag zur Energieerzeugung leisten, aber in den Fließgewässern große ökologische Schäden anrichten. Daher sollte der Rückbau kleiner Anlagen in den Blick genommen werden“, betont Schäffer weiter.

LBV lehnt weiteren Ausbau
des Bioenergiesektors ab

Der in den letzten Jahren stark gestiegene Anbau von Energiemais führe zu einer massiven Belastung von Boden, Grundwasser und Biodiversität. Daneben sei die Stromerzeugung über Biogas die ineffektivste Form der Stromerzeugung. Im Vergleich zu Strom aus Windenergie brauche man bei Biogas die bis zu tausendfache Fläche für die gleiche Strommenge. „Diese Verschwendung von Fläche können wir uns nicht mehr leisten, auch mit Hinblick auf die aktuelle Diskussion um die Lebensmittelerzeugung“, so der LBV-Vorsitzende.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto: Hendrik Heuser)