Landfrauen machen Schule

Landfrauen machen Schule

Bayern – Mit allen Sinnen regionale Landwirtschaft und heimische Lebensmittel für eine gesunde Ernährung entdecken – mit diesem Ziel sind die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband 2002 angetreten und haben den Schulunterricht um den Lernort Bauernhof erweitert. Für diese besondere Kombination des Unterrichts im Schulklassenzimmer und auf dem Bauernhof interessieren sich jedes Jahr viele Grund- und Förderschulen in Bayern. Seit 2002 haben insgesamt 85300 Kinder am Projekt teilgenommen. Heuer wird das Projekt ausgeweitet auf die Klassen der 7. bis 9. Jahrgangsstufen.

„Lernen mit Kopf, Herz und Hand ist unser Erfolgsgeheimnis.“ Darauf weist Landesbäuerin Anneliese Göller bei der Festveranstaltung in Herrsching anlässlich des 20-jährigen Jubiläums hin. Zum Erfolg tragen mittlerweile auch rund 50 Ernährungsfachfrauen und 64 Bauernhöfe bei, die den Schülerinnen und Schülern einen intensiven Kontakt mit der Landwirtschaft ermöglichen. „Und nicht zuletzt sind es die aktuell rund 60 Schulen und deren Lehrkräfte, die jedes Jahr die Umsetzung des Projekts in ihren Klassen ermöglichen und so die Voraussetzung schaffen, Ernährungswissen und -praxis im Unterricht aktiv zu vermitteln“, sagt Göller. Der Unterricht an zwei Lernorten ist praxisbezogen, lehrplanorientiert und legt den Fokus auf die Lebenswirklichkeit.

In diesem Verständnis von Lernen liegt für Michaela Kaniber, Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, ein Schlüssel für die Bewältigung vieler Zukunftsthemen: „Durch die Corona-Pandemie und den furchtbaren Ukraine-Krieg sind Nachhaltigkeit und Ernährungssicherheit noch stärker in unser aller Bewusstsein gerückt. Aber schon unsere Kinder sollen von klein auf lernen, unsere heimischen Lebensmittel wertzuschätzen und erfahren, wie diese erzeugt werden. Darum bin ich den Landfrauen dankbar, dass sie mit ihrem Projekt die Alltagskompetenzen unserer jungen Verbraucherinnen und Verbraucher stärken und damit ein wertvolles Fundament für das spätere Leben legen.“ Das bayerische Landwirtschaftsministerium unterstützt das Projekt finanziell.

„Landfrauen machen Schule“ heuer
auch für die Klassen 7 bis 9

Ab diesem Schuljahr wird das Projekt „Landfrauen machen Schule“ auch auf die Klassen 7 bis 9 der allgemeinbildenden Schulen ausgeweitet. In den Lerneinheiten soll die Lebensmittelverschwendung im Fokus stehen. Damit lernen die Schülerinnen und Schüler auch den Wert der Lebensmittel besonders zu schätzen. „Eng verbunden mit der Frage der Lebensmittelverschwendung ist das Problem der Ressourcenverschwendung und der Klimabelastung. Ernährung und Klima hängen zusammen und hier können wir Landfrauen mit unseren praktischen Fähigkeiten und unserem Wissen im Bereich Haushaltsführung und Ernährung einen wichtigen Beitrag leisten,“, sagt Göller.
Die Vorsitzende des Bundesforums Lernort Bauernhof, Andrea Bleher, sieht in dem Projekt besonders auch die Chancen für den landwirtschaftlichen Berufsstand: „Mit ‚Landfrauen machen Schule‘ wird Kindern ein altersspezifischer Zugang zur Herkunft von Lebensmitteln ermöglicht. Für den landwirtschaftlichen Berufsstand ist es die Chance, Bildungsarbeit aktiv mitzugestalten. Die Bauernfamilien öffnen ihre Höfe fürs Lernen auf dem Bauernhof, damit Kinder selbst Landwirtschaft erleben und sich ein eigenes Bild machen.“
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Große Ehre für Stadtrat Georg Kaffl

Große Ehre für Stadtrat Georg Kaffl

Rosenheim – Große Ehre für den Rosenheimer Stadtrat Georg Kaffl. Für sein Engagement als Vorstand des größten Rosenheimer Trachtenvereins in den vergangenen sechseinhalb Jahren und als Festleiter beim Inngau-Trachtenfest der „Kaltentaler“ 2019 überreichte Gauvorstand Pankraz Perfler ihm jetzt das Silberne Gauehrenabzeichen. Verbunden war die Übergabe mit einem Dank an Kaffls Ehefrau Regina, die dem scheidenden Vorstand aus dem Rosenheimer Stadtteil Westerndorf am Wasen stets den Rücken frei hielt.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Martin Aerzbäck, zeigt rechts Georg Kaffl und links Pankraz Perfler)

Hirnsberg am Simssee, 1965

Hirnsberg am Simssee, 1965

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1965. Auf der historischen Aufnahme sehen wir Hirnsberg – einem Gemeindeteil von Bad Endorf im Landkreis Rosenheim. Hirnsberg liegt auf einer kleinen Anhöhe östlich des Simssees.
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

Wissenswertes über „Weibsbilder“

Wissenswertes über „Weibsbilder“

Rosenheim – Der Rosenheimer Stadtspaziergang mit Straßenschauspiel “Weibsbilder“ mit Karin Wiesböck und Dagmar Deisenberger, stellt verschiedene Frauenpersönlichkeiten der vergangenen Jahrhunderte im historischen Kontext vor. Am 14. Mai ist es wieder soweit.

Wie war es beispielsweise im 15. oder im 19. Jahrhundert als Frau Stier oder Frau Gillitzer hier zu leben? Die Gäste treffen bei dieser besonderen Stadtführung sechs bemerkenswerte Frauen der Rosenheimer Stadtgeschichte „persönlich“ und erfahren
Wissenswertes, Lustiges oder auch Nachdenkliches aus deren Leben.
Die“ Weibsbilder“-Tour startet am 14. Mai um 11 Uhr. Treffpunkt ist vor der Touristinfo
am Parkhaus P1 (Hammerweg1, 83022 Rosenheim) .
Karten sind nur im Vorverkauf im Webshop unter www.rosenheim.jetzt/touristinfo oder in der Touristinfo Rosenheim im Parkhaus P1, Hammerweg 1, erhältlich. Weitere Informationen auch telefonisch unter 08031/365-9061.
(Quelle: Pressemitteilung vkr-rosenheim.de / Beitragsbild: Copyright vkr-rosenheim)

Besuch im Seniorenzentrum Novalis

Besuch im Seniorenzentrum Novalis

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Steigende Kosten, fehlende Fachkräfte und hohe bürokratische Auflagen: Die Pflegeheime in Stadt und Landkreis Rosenheim stehen weiter vor großen Herausforderungen. „Es sind komplexe Themen und viele Sorgen, die uns beschäftigen, und die derzeit nicht gelöst werden können“, sagte der Gebietsleiter des AZURIT Seniorenzentrums Novalis in Bad Aibling, Ugur Cetinkaya, der CSU- Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig bei einem Gespräch vor Ort.

„Primär geht es natürlich um das fehlende Fachpersonal.“ Hier habe sich die einrichtungsbezogene Impflicht bereits ausgewirkt. „Einige Beschäftigte verlassen uns. Das tut natürlich weh.“ Daniela Ludwig ist sich mit den Betreibern des Seniorenzentrums einig: „Die Bundesregierung muss die einrichtungsbezogene Impfpflicht wieder abschaffen. Nachdem wir keine allgemeine Impflicht bekommen haben, ist sie nicht zu rechtfertigen. Es darf keine einseitige Impfpflicht für Berufsgruppen geben. Außerdem verursacht diese Impfpflicht einen hohen bürokratischen Aufwand bei den Heimen. Den können und sollten wir uns sparen.“

Wohnungsnot in der Region war
zweites großes Thema

Zweites großes Thema ist die Wohnungsnot in der Region. „Das brennt uns auf den Nägeln“, so Cetinkaya. „Wir könnten Leute einstellen, wir hätten auch Bewerbungen, aber es gibt keine Wohnungen. Inzwischen gehen wir schon so weit, dass Beschäftigte in den Räumen des Seniorenzentrums leben. Das kann auf Dauer doch keine Lösung sein. Außerdem fehlen uns die Räume für Bewohner, die auf einen Pflegeplatz warten.“
135 Pflegeplätze bietet das AZURIT Seniorenzentrum Novalis, davon 86 Ein- bis Dreizimmerappartments. Die Warteliste ist lang. „Wir könnten alleine 200 Demenzkranke aufnehmen“, so Cetinkaya. „Wir müssen viele Anfragen ablehnen.“ Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier weiß um das Problem der Wohnungsnot für Pflegekräfte. „Hier müssen wir zumindest Übergangslösungen finden.“
Was viele nicht wissen: Es gibt Nachwuchs bei den Pflegekräften. „Die Schulen in der Region Rosenheim sind alle voll. Unsere Auszubildenden müssen für den Schulbesuch oft bis nach Haar fahren“, berichtete die stellvertretende Leiterin des AZURIT Seniorenzentrums Bettina Richter. Doch volle Schulen und eine große Zahl an neu ausgebildeten Pflegekräften können den Personalmangel alleine nicht beheben. „Wir brauchen einen Zuzug aus dem Ausland, und zwar dringend“, forderte Cetinkaya.
Daniela Ludwig hat für diese Forderung viel Verständnis. „Den Pflegeheimen wären mit Hilfskräften schon viel geholfen. Hier muss sich auch etwas bewegen. Denn die Pflege ist eine der Schlüsselherausforderungen für die Zukunft und wird eine Belastung für die nachfolgenden Generationen, wenn nichts passiert.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig, zeigt von links Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier, MdB Daniela Ludwig, die stellvertretende Leiterin des Seniorenzentrums Bettina Richter, Gebietsleiter Ugur Cetinkaya.)

Landratsamt sucht Kreisheimatpfleger

Landratsamt sucht Kreisheimatpfleger

Landkreis Rosenheim – Das Landratsamt Rosenheim sucht für den nördlichen Rosenheim einen neuen ehrenamtlichen Kreisheimatpfleger für den nördlichen Landkreis. Voraussetzung sind umfassendes Wissen über regionale Geschichte, Brauchtum und Tradition.

In der Vergangenheit geschaffene Werte bewahren und pflegen sowie Neues in das Vorhandene einfügen, das ist die grundsätzliche Aufgabe der Heimatpflege. Im Landkreis Rosenheim kümmern sich drei amtlich bestellte ehrenamtliche Kreisheimatpflegerinnen bzw. Kreisheimatpfleger um die Bereiche westlicher, nördlicher und südöstlicher Landkreis. Dazu gibt es einen landkreisweit agierenden Heimatpfleger für die Baudenkmalpflege und einen Kreisvolksmusikpfleger.
Nach dem Ausscheiden der Kreisheimatpflegerin für den nördlichen Bereich des Landkreises wird nun nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger gesucht. Interessierte können sich bis zum 1. Juli 2022 mit allen erforderlichen Unterlagen wie Anschreiben, Lebenslauf und Informationen zu den bisherigen Tätigkeiten bei Christoph Maier-Gehring, dem Kulturreferenten des Landkreises Rosenheim, bewerben.

Nötig für diese Aufgabe umfassende Kenntnisse
zur regionalen Kultur und Tradition

Ein Kreisheimatpfleger sollte über umfassende Kenntnisse zur regionalen Geschichte und Kultur, Traditionen und Brauchtum verfügen. Ein Studium im Bereich Geschichte, Volkskunde oder Kunstgeschichte wäre von Vorteil, ist aber kein Muss. Zuverlässigkeit, hohes Verantwortungsbewusstsein, ein sympathisches und sicheres Auftreten sowie zeitliche Flexibilität und Mobilität runden das Profil ab. Das Aufgabenfeld des Kreisheimatpflegers für den nördlichen Landkreis erstreckt sich über die Gemeinden Albaching, Griesstätt, Ramerberg, Soyen, Amerang, Halfing, Rott a. Inn, Stephanskirchen, Babensham, Höslwang, Schechen, Vogtareuth, Edling, Pfaffing, Schonstett, Wasserbug am Inn, Eiselfing, Prutting und Söchtenau.
Kreisheimheimatpfleger sind Ansprechpartner der Gemeinden, wenn es um spezifische Fragen zur Ortsgeschichte, kulturellen Traditionen oder Entwicklungen geht. Sie betreuen Heimatmuseen und private Sammlungen, veröffentlichen heimatgeschichtliche und heimatkundliche Artikel oder halten Vorträge darüber. Der Kreisheimatpfleger für den nördlichen Landkreis arbeitet eng mit den ehrenamtlichen Kollegen im westlichen und südöstlichen Landkreis sowie den Bezirksheimatpflegern zusammen. Er ist zudem nach der Satzung Vorstandsmitglied im Bauernhausmuseum Amerang e.V. sowie Jurymitglied beim regionalen Schülerwettbewerb „Heimat erleben“. Für diese ehrenamtliche Tätigkeit wird eine steuerfreie Aufwandsentschädigung gewährt.

Mehr Infos zur Suche und den Aufgaben eines Kreisheimatpflegers gibt es im Internet hier:

Pflegecompass: Engagement sichtbar machen

Pflegecompass: Engagement sichtbar machen

Landkreis Rosenheim / Köln – Werden Menschen pflegebedürftig, benötigen Sie ein gutes Netzwerk, dass sie unterstützt und versorgt. Diese helfenden Menschen – ob pflegende Angehörige, ehrenamtlich Pflegende oder Projekte für pflegebedürftige Menschen aus der Region – zeichnen der Landkreis Rosenheim und die Pflegeberatung compass nun gemeinsam mit einem Pflegepreis aus. Der Nominierungszeitraum startet am 16. Mai 2022.

„Menschen, die im Einsatz für pflegebedürftige Mitbürger sind, verdienen unsere Anerkennung,“ betont Rosenheims Landrat Otto Lederer. „Während der Hochphasen der Corona-Pandemie waren pflegende Angehörige, ehrenamtlich Pflegende und Projekte, die sich für Menschen mit Hilfebedarf einsetzten, außerdem oft besonders stark
gefordert. Nun ist es an der Zeit ihr Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen.“ Mit dem Pflegepreis „pflegecompass“ möchten der Landkreis Rosenheim und die Pflegeberatung compass zu einer gesamtgesellschaftlichen Anerkennungskultur beitragen, die hervorhebt, wie essentiell pflegende Angehörige, ehrenamtlich Pflegende und Projekte, die Pflegebedürftige adressieren, für die Gesellschaft sind.

Jetzt Nominierungen für den
Landkreis Rosenheim aussprechen

Nominierungen für Einzelpersonen oder Projekte, bzw. Dauereinrichtungen, die sich um pflegebedürftige Menschen kümmern, sind für jedermann ab dem 16. Mai 2022 möglich. Sie können online über www.compass-pflegeberatung.de/pflegecompass oder per Post (Nominierungsformular steht auf der Webseite zum Download zur Verfügung) eingereicht werden. Voraussetzung ist, dass die Projekte Menschen im Landkreis Rosenheim zu Gute kommen und nominierte Pflegende bzw. die von ihnen versorgten pflegebedürftigen Menschen im Landkreis Rosenheim leben.

Wie erfolgt die Auszeichnung?

Unter allen Nominierungen für Einzelpersonen wählt eine neutrale
Jury zehn Personen aus. Bei der Preisverleihung des pflegecompass
entscheidet dann das Los, welchen drei dieser zehn ausgewählten
Personen der bei der Nominierung angegebene Wunsch erfüllt wird.
(Quelle: Pressemitteilung compass private pflegeberatung GmbH / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Digitale Know-How-Offensive

Digitale Know-How-Offensive

Rosenheim – Zahlreiche Rosenheimer Unternehmer kamen ins Rosenheimer Rathaus, um sich im Rahmen der digitalen“ Know-How-Offensive“ fit zu machen für die Digitale Transformation ihrer Unternehmen. Thema des Workshops: Instagram und YouTube für Unternehmen und Start-Ups. Referent war Marc Andrae. Er ist Unternehmer und Lehrbeauftragter an der TH Rosenheim.

Ziel der Know-How-Offensive ist es, die digitale Sichtbarkeit von Unternehmen zu verbessern.. Die Veranstaltungsreihe wird vom Rosenheimer Stadtmarketing in Kooperation mit dem Citymanagement e.V., der IHK München und Oberbayern, dem Handelsverband Bayern und der IG AicherPark organisiert. Sie ist Teil des Förderprogramms „Digitale Einkaufsstadt 2020“ des bayerischen Wirtschaftsministeriums.
Bisher haben bereits über 60 Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen an den Fortbildungen zu „Social Media“, „Google Business“ und Unternehmenswebsiten teilgenommen.

„Digitales Recruiting – online
die richtigen Bewerber finden

Letzter Termin der Digitalen Know-How-Offensive“ ist am Mittwoch, 29. Juni,  im OVB Medienhaus. Das Thema lautet dann: „Digitales Recruiting – online die richtigen Bewerber finden.“ Referent Thomas Heim, Geschäftsführer der OVB24 GmbH wird darstellen, wie Unternehmen im „War of Talents“ die richtigen Bewerber für ihr Unternehmen finden können.
Rosenheimer Unternehmerinnen und Unternehmer können darüber hinaus noch bis Ende Mai „Werkstatttermine“ buchen. Das sind „Nachhilfestunden“ in Kleingruppen, die das Ziel haben die digitale Sichtbarkeit lokaler Unternehmen zu verbessern.
Das Angebot ist kostenfrei und gilt für alle Unternehmen, die ihren Sitz in der Stadt Rosenheim haben.
Anmeldungen sind per Mail unter stadtmarketing@rosenheim.de möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim, zeigt: Teilnehmer am Workshop „Instagram und YouTube für Unternehmen und Start-Ups“ im Rahmen der digitalen Know-How-Offensive. Erste von links: Judith Gebhart de Ginsberg, Leiterin Stadtmarketing; fünfter von links: Marc Andrae, Referent)

Die Gemeinde voranbringen

Die Gemeinde voranbringen

Bruckmühl Landkreis Rosenheim  – Akten, Gesetze, Paragraphen – alles andere als spannend stellt sich so mancher die Arbeit eines Verwaltungsfachangestellten vor. Doch von wegen. Die Gemeinde entwickeln und voranbringen – das macht die Berufe im Rathaus aus. „Natürlich gehören die Arbeit im Büro, Akten, Bebauungspläne, Finanzen und Co. je nach Fachgebiet dazu, doch steckt viel mehr hinter dieser Ausbildung“, betont Christina Breier. Sie ist seit 1. Juli 2021 die Ausbildungsleitung des Markts Bruckmühl und hat eine entsprechende Zusatzprüfung abgelegt. Zusammen mit Bernadette Schmid, Katharina Stahuber, Personalchef Rainer Weidner und Bürgermeister Richard Richter ist sie gerade dabei, die Ausbildungsstruktur zu modernisieren und noch lebendiger zu gestalten.

„In Bruckmühl lassen sich die vier Säulen Wohnen, Arbeiten, Leben und Lernen gut vereinen und bilden seit Jahrzehnten das Fundament unserer Gemeinschaft“, betont Bürgermeister Richter.
Die Ersten, die in den Genuss der neuen Ausrichtung kommen, sind die beiden Auszubildenden, die im September ihren dualen Unterricht mit Berufschule und bayerischer Verwaltungsschule sowie praktischer Arbeit in den verschiedenen Fachbereichen im Rathaus antreten. Coronabedingt hat die Ausbildung ein Jahr pausiert. 2021 wurde kein Azubi aufgenommen. Dafür geht es heuer mit einem Doppelpack „in die Vollen“ und zugleich gegen den Fachkräftemangel. Denn dieser macht den Verwaltungen aktuell sehr zu schaffen.

„Azubis sollen sich al Teil
des Teams fühlen“

Die Suche und die Stellenausschreibungen sind oftmals schwierig. „Umso mehr setzen wir jetzt auf die eigene Ausbildung unserer künftigen Kollegen“, erklärt Weidner. Und genau hier setzt auch der neue Ansatz der Ausbildungsoffensive an: „Die Azubis sollen sich noch mehr als Teil des Teams fühlen und nicht nur mitlaufen, sondern selbst aktiv Projekte betreuen und erarbeiten. Natürlich bedarf es dabei immer der Unterstützung der jeweiligen Fachbereiche, aber hier sind wir gut aufgestellt und haben ein engagiertes Kollegenteam“, so Breier. Sie ist selbst ein „Eigengewächs der Bruckmühler Rathaus Ausbildung.
Doch nicht nur in der Verwaltung selbst, vielfältig sind die Ausbildungsmöglichkeiten beim Markt Bruckmühl. Im Kindergarten würden Azubis ebenso aufgenommen wie als Landschaftsgärtner, Fachkraft für Abwassertechnik oder als Straßenwärter und als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Gerade diese Berufe hätten großen Bedarf und seien krisenfest. Zugleich heißt das aber auch für manche Abteilungen, dass sie die Betreuung und Aufgaben um- oder neustrukturieren müssen. „Das mag am Anfang etwas aufwendiger sein, aber erleichtert im zweiten Schritt das selbstständige arbeiten der Azubis enorm“, betont Breier. Das klassische Kopieren ist längst passé. Aber ein vielleicht leicht angestaubte Image einer Verwaltung noch vorhanden in einigen Köpfen. Dabei ist dem nicht so. „Bei den Ausbildungsmessen ist der Ansturm bei uns immer groß. Wir haben dabei auch ein Glücksrad und Spiele dabei. Was aber auffällt, dass die Jugendlichen oftmals gar nicht wissen, dass hinter den Rathausmauern eine Verwaltung sitzt und was diese alles betreut und überhaupt macht“, so“ Bernadette Schmid und Christina Breier unisono.

Seit 2022 steht nun auch
Baurecht auf dem Lehrplan

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Mehrere Wochen am Block heißt es Schulbankdrücken und dann wieder ab an den Schreibtisch, um das Erlernte anzuwenden. Gleichgesinnte treffen dann im Wohnheim an der Schule am Ammersee beispielsweise aufeinander oder in den Berufschulen in München und Traunstein. Ab 2022 steht nun auch Baurecht im Lehrplan. „Auch hier wird modernisiert und noch mehr auf Praxisorientierung gesetzt“, betonen Weidner und Breier. Doch es werde auch einiges abverlangt, Rechtsanwendung gehöre auch zum Wissen. „Aber keine Sorge, wir helfen, wo wir können auch bei der Prüfungsvorbereitung“, beruhigt Breier. Das man neben dem Schulbankdrücken auch noch Geld verdient, ist dabei für viele ein besonderer Anreiz. 1068,26 Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr, 1118,20 Euro brutto im zweiten sowie 1164,02 Euro brutto im letzten Ausbildungsjahr mit Prüfungen. Hinzukommen: Vergütung nach Tarif, sicheres Einkommen, Altersvorsorge des öffentlichen Diensts et cetera. „Das hat sich bei den Jugendlichen doch als wichtiger Bestandteil herauskristallisiert. Die setzen auf Sicherheit und Stabilität. Außerdem: Bei uns fällt keiner durch. Wir bereiten die Azubis gut auf die Prüfungen vor“, sagt Breier. Zudem: Jeder gute Lehrling würde übernommen.
Zudem muss auch dann noch nicht Schluss sein. Man kann beispielsweise seinen Fachwirt draufsatteln. „Die Arbeit in der Verwaltung langweilig? Nein, das ist sie nicht“, betont Auszubildende Juliana Mayroth. Ihr gefällt, dass man in der Verwaltung die Gemeinde gestaltet. „Ich arbeite vor der Haustüre quasi und kann mich in meiner Gemeinde einbringen“, so Mayroth. Auch lerne man dabei viel über die Heimat. Sie selbst kommt aus Kirchdorf, setzte sich aber nun ganz anders mit den Ortsteilen, Straßen, und Anträgen/Verfahren ganz anders auseinander. So habe Bruckmühl mit seinen 46 Ortsteilen halb so viele wie Berlin. „Kein Tag ist gleich. Es ist ein lebendiges Arbeitsumfeld, umfangreich und rührig zugleich“, unterstreichen Breier und Mayroth. Der sichere Arbeitsplatz war mit ein Faktor für ihre Ausbildung. Auch hatte sie in der neunten Klasse schon ein Praktikum im Rathaus absolviert. Auch Bürger und deren Fragen und Belange gehören zum Alltag und „es ist schön, helfen zu können“. „Schließlich ist Bruckmühl die schönste Gemeinde im Landkreis Rosenheim, fortschrittlich und mit 65 Mitarbeitern im Rathaus auch groß“, so Breier.

Bewerbungsphase für Ausbildung
beim Markt Bruckmühl läuft

Ab sofort läuft bereits bis 31. Juli 2022 die Bewerbungsphase für eine Ausbildung beim Markt Bruckmühl ab September 2023. Ein Schulabschluss ist Voraussetzung, dann gibt es einen Eignungstest und dann wird man im Idealfall zum Gespräch geladen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Mischi, zeigt Ausbildungsleiterin Christina Breier (sitzend) erklärt Auszubildender Juliane Mayroth digital und mit Detailskizzen auf Papier einen Bebauungsplan)

Hochzeitsbaum für Junglandwirte

Hochzeitsbaum für Junglandwirte

Aising / Rosenheim – Die feierliche Trauung der Junglandwirte Anna-Lena Schwaiger (geborene Gumberger) und Johann Schwaiger kündigt jetzt ein Hochzeitsbaum an, der schon von weitem zu sehen ist. Seit Samstagnachmittag schmückt der prächtige, rund 30 Meter lange Stamm das Moar-Anwesen im Rosenheimer Stadtteil Aising.

Das Aufstellen eines Hochzeitsbaumes (auch Kindsbaum genannt,) ist ein alter Brauch, der vor allem im südbayerischen Raum praktiziert wird. Mittlerweile aber zunehmend in Vergessenheit gerät.  Dem Brauch zu Folge bleibt der Hochzeitsbaum solange stehen, bis Nachwuchs da ist.
(Quelle: Text / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 9. Mai 

Namenstag haben: Beat, Caroline, Carola, Karla, Lina, Ottokar, Vokmar

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Adam Opel (1837 – war der deutsche Gründer der heutigen „Adam Opel AG“. Zuerst fertigte er in seiner Manufaktur Nähmaschinen, später Fahrräder an. Nach seinem Tod formierten seine Söhne daraus einen Automobilkonzern. )

–  Howard Carter  (1874 –  war ein britischer Archäologe, Ägyptologe. Er entdeckte das Grab des Pharao Tutanchamun im Tal der Könige. )

– Sophie Scholl (1921 – war eine Widerstandskämpferin gegen die Diktatur des Nationalsozialismus und Mitglied der Gruppe „Weiße Rose“. )
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1861: Der Zoo Dresden wird eröffnet – er ist damit einer der ältesten in Deutschland. 
  • 1865: Der US-amerikanische Erfinder Richard Jordan Gatting lässt die von ihm erfundene „Gating Gun“, Vorläufer des Maschinengewehrs patentieren. 
  • 1876: Der deutsche Erfinder Nicolaus Otto nimmt versuchsweise seinen ersten Viertaktmotor, den Ottomotor, in Betrieb. 
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Tierische Super-Mütter

Tierische Super-Mütter

Rosenheim / Welt – Nicht nur Menschen-Mütter sind bereit, für ihre Kinder alles zu geben und über sich hinaus zu wachsen. Anlässlich des heutigen Muttertags stellen wir Euch 10 Tiermütter vor, die ebenfalls erstaunliches leisten, wenn es um ihren Nachwuchs geht.

 – 1. Elefanten: Haben nicht nur ein sehr gutes Gedächtnis, sondern auch einen ausgeprägten Mutterinstinkt. Bei großer Hitze verschaffen sie ihren Babys gerne ein kühles Bad. Kontakt zu ihren Kindern halten sie lebenslang.

– 2.  Krokodil: Auch Krokodil-Mamas sind liebevoll zu ihren Kindern. Viele Krokodilarten bewachen bereits die Eier vor Räubern. Sobald sich die Mini-Kroko dann akustisch bemerkbar machen, hilft die Mama beim Schlüpfen und trägt die Kleinen danach sogar sanft in ihrem Maul ins Wasser. 

– 3. Totengräberkäfer: Sie sind fürsorglich, aber auch skrupellos. Das Weibchen vergräbt in der Kinderstube einen Kadaver, der für den Nachwuchs als Speise dienen soll. Allerdings frisst Frau Totengräber auch gerne mal einen Teil ihrer Kinder auf, wenn sie merkt, dass die Mahlzeit nicht für alle reicht. 

– 4. Oktopus: Die Oktopus-Frau ist besonders aufopferungsvoll, wenn es um den Nachwuchs geht. Sie verzichtet sogar auf Nahrung, um ja nicht ihre Jungen alleine lassen zu müssen. Wenn der Nachwuchs dann schlüpft, verlässt sie das Versteck und stirbt vor Erschöpfung. 

– 5. Delfine: Ist der Nachwuchs da, synchronisieren Mutter und Kind sogar ihre Atmung.

– 6. Seebär: Kommt Mutter Seebär von der Nahrungssuche zurück, erkennt sie ihr Kind inmitten hunderter anderer Kinder durch Rufen und Antworten.

– 7. Haussperlinge – Sieht niedlich aus, aber die Dame hat es faustdick hinter den Ohren, wenn es darum geht, ihrem eigenen Nachwuchs einen Vorsprung zu verschaffen. Sucht sich ihr Göttergatte eine neue Partnerin, und das kommt immer wieder mal vor, fliegt sie zum Nest der Geliebten und tötet deren Küken. Damit sich das Männchen wieder um ihren Nachwuchs kümmert.

– 8. Kühe: Verlieben sich auf den ersten Blick in ihre Kälber und entwickeln zu ihnen eine lebenslange Bindung

– 9: Magenbrüterfrösche: Zu ihnen passt das Sprichwort „Liebe geht durch den Magen“. Das Weibchen verschluckt die eigenen Eier. Dort reifen sie sie sicher heran und tummeln sich auch noch als Kaulquappen dort. Im Alter von sechs Wochen werden sie dann aus dem Maul ihrer Mama entlassen. 

-10. Kellerspinnen: Aufopferungsvoller geht es nicht mehr. Um den Nachwuchs Nahrung zu beschaffen, töten sie sich nach der Geburt selbst. 
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto: re)