„Irrgarten „Baustellenabsperrung

„Irrgarten „Baustellenabsperrung

Rosenheim – Zum „Irrgarten“ wurde eine Baustellenabsperrung für einen 46-jährigen aufgrund zu viel Alkohols. Die Polizei half ihm, den Weg heraus zu finden, und übergab ihn dann seiner Ehefrau. 

Nach den Angaben der Polizei war der Mann torkelnd in der Nacht auf den gestrigen Samstag in der Rechenauerstraße in Rosenheim unterwegs und hielt sich dabei immer wieder an Verkehrszeichen und Baustellenabsperrgeräten fest. Schließlich konnte sein Gleichgewicht nicht mehr halten, stolperte und fiel zu Boden. Danach schaffte er es alleine nicht mehr aus dem „Irrgarten von Schildern“ hinaus. Beamte der Rosenheimer Polizei befreiten ihn schließlich aus seiner misslichen Lage. Da er ganz in der Nähe wohnt, brachten sie ihn kurzerhand heim. Die Ehefrau habe sich beim Anblick ihres betrunkenen Mannes nicht sehr erfreut gezeigt. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Brand einer Maschinenhalle in Großkaro

Brand einer Maschinenhalle in Großkaro

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Brand in einer Maschinenhalle in Großkarolinenfeld. Auslöser war wohl ein Gabelstapler. Der Schaden bewegt sich ersten Schätzungen zu Folge im unteren sechsstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 

Der Notruf bei der Integrierten Leitstelle ging am gestrigen Samstagabend gegen 23.45 Uhr ein. Das Feuer brach in einem landwirtschaftlichen Anwesen im Bereich Zweckstätt aus. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Patronatstag: Auch Festzug abgesagt

Patronatstag: Auch Festzug abgesagt

Aschau im Chiemgau – In wenigen Minuten startet der Festgottesdienst zum Patronatstag der Bayerischen Gebirgsschützen. Wie berichtet, nun aufgrund regnerischen Wetters nicht mehr im Freien, sondern im Festzelt – wie diese aktuellen Fotos zeigen. Abgesagt wurde auch der Festzug.
(Quelle: Presseinformation Tourist Information Aschau / Beitragsbild / Foto: S. Frank – Tourist-Info-Aschau)
Patronatstag jetzt im Festzelt

Patronatstag jetzt im Festzelt

Aschau im Chiemgau – Über 4000 Bayerische Gebirgsschützen feiern am heutigen Sonntag ihren Patronatstag in Aschau im Chiemgau. Höhepunkt ist der Festgottesdienst. Dieser sollte eigentlich im Freien auf der Wiese „Hofbauernfeld“ stattfinden. Aufgrund der schlechten Witterung gab es da jetzt aber kurzfristig eine Planänderung. Der Gottesdienst wurde ins Festzelt verlegt. Beginn ist um 10 Uhr. 

Zum Auftakt der Feierlichkeiten wurde am gestrigen Samstag ein Festabend im Festzelt gefeiert. Zum Programm gehörte neben Geselligkeit und gemütlichen Zusammensein auch Darbietungen auf der Bühne und Musik. 
(Quelle: Beitragsbild / Foto: Eduard Staudhammer / Info über Programmänderung von Tourist-Information Aschau)

Alles Liebe zum Muttertag

Alles Liebe zum Muttertag

Rosenheim / Bayern / Deutschland / Welt – Allen Müttern wünscht Innpuls.me am heutigen Sonntag einen wunderschönen Muttertag. Wir haben dazu 10 interessante und kuriose Fakten rund um diesen Ehrentag zusammengestellt.

  • 1. Bereits in der Antike wurden zu Ehren der Göttermütter wie Hera, Freyja und Rhea abgehalten und damit gleichzeitig auch alle weltlichen Mütter geehrt.
  • 2. Im 13. Jahrhundert rief der englische König Heinrich III. den „Mothering Day“ aus. An diesem dankten die Gläubigen ihrer Taufkirche der „Mutter Kirche“ und verbrachten diesen Tag zusammen mit ihren Müttern und Großmüttern.
  • 3. Als „Mutter des Muttertages“ gilt die US-Amerikanerin und Frauenrechtlerin Ann Maria Reeves Jarvis. Sie hat dazu am Todestag ihrer eigenen Mutter im Jahr 1908 aufgerufen. Interessant zu wissen: sie selbst wollte später den Muttertag wieder rückgängig machen, nachdem er immer mehr kommerzialisiert wurde.
  • 4. In Deutschland wurde der Muttertag 1922/1923 etabliert – vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber. Sie wollten damit ihren Umsatz ankurbeln und auch etwas gegen die zur damaligen Zeit niedrigen Geburtenrate tun. 1933 wurde der Muttertag zum Feiertag. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Muttertag dann wieder ab 1950 gefeiert. Aber der Muttertag ist seitdem kein Feiertag mehr.
  • 5. In Frankreich gab es im Jahr 1920 sogar für Mütter von Großfamilien Medaillen vom Staat.
  • 6. Bei uns wird der Muttertag immer am 2. Maisonntag gefeiert. In Marokko, Haiti oder Schweden wird dieser Ehrentag aber am letzten Sonntag im Mai. In Indonesien und Panama sogar erst im Dezember.
  • 7. In Äthiopien wird Muttertag immer dann gefeiert, wenn die ersten Regentropfen die Regenzeit einläuten – das ist in der Regel zwischen Oktober und November der Fall.
  • 8. Das Lied zum Tag lieferte Sänger Heintje mit seinem Schmacht-Hit „Mama“. Zwölf Jahre war er damals alt. Über 5 Millionen Platten wurden seit der Veröffentlichung im Jahr 1967 verkauft.
  • 9. Der Muttertag ist heute auch einer der kommerzialisiertesten Tage des Jahres. Nur an Weihnachten wird laut Statistik mehr Geld für Geschenke ausgegeben. Der deutsche Blumenhandel verzeichnet an diesem Tag den höchsten Umsatz im Jahr.
  • 10. Die meisten Deutschen nennen ihre Mutter Mama, Mutti sagen 29 Prozent, Mutter 9 Prozent und 5 Prozent Mami.
    (Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto: re)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 8. Mai – Muttertag

Namenstag haben: Friedrich, Ida, Klara, Ulrike, Wulfhild

3 bekannte Geburtstagskinder:

Henry Dunant (1828 – war ein Schweizer Geschäftsmann, Gründer des Internationalen Roten Kreuzes und erster Träger des Friedensnobelpreises im Jahr 1901.)

–  Lex Barker  (1919 –  war ein US-amerikanischer Schauspieler – richtiger Name Alexander Joy Crichlow Barker Jr. Bekannt durch seine Rolle als „Tarzan“ und hierzulande vor allem mit Filmen wie „Old Schatterhand“ und „Winnetou“.)

Enrique Iglesias (1975 –  ist ein spanischer Sänger und Songschreiber. Hits von ihm „Bailamos“, „Hero“, „Bailando“)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1629: In Lübeck wird eine Sklavenkasse eingerichtet, die Seeleute aus Lübeck aus den Fängen nordafrikanischer Piraten freikaufen soll. Die Kasse bestand bis ins 19. Jahrhundert.
  • 1886: Für fünf Cent pro Glas verkauft in Atlanta der Drogist John Pemberton erstmals ein von ihm entwickeltes Mittel gegen Kopfschmerzen und Müdigkeit – heute bekannt als Coca-Cola.
  • 1970: Das letzte Beatles-Album „Let It Be“ wird veröffentlicht
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Harte Probe für Lachmuskeln

Harte Probe für Lachmuskeln

Kammer / Traunstein –  Ein frustrierter Kioskbesitzer am Bahnhof einer stillgelegten Zugstrecke, ein ominöser Fremder mit besonderen Fähigkeiten, zwei Landstreicher, ein verpeilter Ortsvorstand sowie eine große Portion Liebeskummer sind die Zutaten für das neue Theaterstück der Rettenbacher Trachtler. Der Dreiakter aus der Feder von Ralph Wallner feiert am 20. Mai um 20 Uhr im Gasthaus Jobst (Balthasar-Permoser-Straße 64, 83278 Traunstein) Premiere. Die Proben der Rettenbacher Theaterspieler sind bereits in der heißen Phase.

„Bei den Proben müssen wir selbst oft Tränen lachen“ sagt Theaterleiterin Irmi Gartner grinsend und verspricht in einem Atemzug, „die Lachmuskeln der Zuschauer werden bei unserer Gleisgeisterei auf eine harte Probe gestellt“. In diesem Jahr gibt es einen zusätzlichen Spieltermin, da die Verantwortlichen für ausreichend Abstand im Zuschauerbereich sorgen wollen und pro Aufführung weniger Menschen als gewöhnlich in den Saal dürfen.
Neun Protagonisten werden auf der Bühne stehen und in der „ländlichen Komödie“ für allerhand Wirbel rund um den Kioskbesitzer „Standl-Hans“ alias Albert Parzinger sorgen. Wenn dann noch der geheimnisvolle Fremde Giacomo da Capo (Florian Billinger) mit seinem Faible für „Amore“ und schöne Frauen in das Leben des „Standl Hanses“ tritt, ist binnen kurzer Zeit das Durcheinander perfekt.
Gespielt wird die Gleisgeisterei am 20. Mai und 21. Mai jeweils um 20 Uhr, am 22. Mai um 13.30 Uhr und 19.00 Uhr, am 27. Mai und 28. Mai um 20 Uhr sowie am 29 Mai. um 19 Uhr jeweils im Saal des Gasthauses Jobst in Rettenbach.
Kartenvorverkauf bei Rosi und Konrad Jobst unter Telefon 0861/12868. Restkarten gibt es außerdem – soweit vorhanden – an der Abendkasse.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Bauarbeiten am Brückenberg verschieben sich

Bauarbeiten am Brückenberg verschieben sich

Rosenheim – Die bereits für Donnerstagnacht angesetzten Asphaltierungs-Arbeiten am Brückenberg in Rosenheim wurden aufgrund schlechter Witterung verschoben. 
Wenn es das Wetter zulässt, sollen die Arbeiten noch von der Nacht auf Montag, 9. Mai, auf Dienstag, 10. Mai  stattfinden. Die Brücke ist dann nur einseitig befahrbar. Den Verkehr regelt für die Bauzeit zwischen 19.30 bis 6 Uhr eine zusätzliche Ampel.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Viel los beim Street Food Market

Viel los beim Street Food Market

Rosenheim – Ein wahrer Publikumsmagnet ist am heutigen Samstag der Street-Food-Market“ in der Rosenheimer Innenstadt – und das obwohl sich das Wetter nicht von seiner schönsten Seite zeigt. Innpuls.me hat den insgesamt 20 Food-Trucks und Food-Trailern natürlich einen Besuch abgestattet und einige kulinarische Neuheiten für Euch probiert.

Die Bandbreite an kulinarischen Genüssen ist diesmal größer als in den vergangenen Jahren. Von süß bis deftig, von bodenständig bis exotisch ist alles mit dabei.
Die Köche in den Trucks präsentierten sich heute bestens gelaunt und das aus gutem Grund. Durch den regnerischen Start am gestrigen Freitag hatten sie schon befürchtet, dass das Publikum ausbleibt. Das Gegenteil war der Fall. Bereits gestern war der Street-Food-Market gut besucht.
Heute bildeten sich dann schon kurz nach der Eröffnung um 11 Uhr an vielen Trucks lange Warteschlangen. Das Fazit der Besucher fiel durch die Bank positiv aus. „So was könnte es ruhig viel öfter bei uns in Rosenheim geben“, meinte ein 34-jähriger.
Auch das Team von Innpuls.me hat einiges probiert. Neugierig waren wir vor allem auf das Leberkas-Sushi. Hier ein Foto von der kulinarischen Neuheit. Unser Urteil: Schmeckt tatsächlich lecker.

Angekündigt wurde vom City-Management als Veranstalter auch das Aktivkohle-Eis. Auch das haben wir gefunden. „Sehr lecker“, lautete das Urteil dieser Besucher des kulinarischen Straßen-Festivals: 

Und hier jetzt noch einige Foto-Impressionen für Euch. Am heutigen Samstag kann noch bis 22 Uhr geschlemmt werden. Am morgigen Sonntag ist das Street-Food-Festival dann noch einmal von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Kartoffelwürfel mit scharfer Sauce
Signierstunde zum neuen Stadtspiel

Signierstunde zum neuen Stadtspiel

Rosenheim – Eigentlich war die Premiere des neuen Rosenheimer Stadtspiels „Versöhnliches Ende – Streit der Zünfte“ schon für 2020 geplant. Doch dann kam die Corona-Pandemie und bereitete diesem Plan ein jähes Ende (wir berichteten). Jetzt laufen die Vorbereitungen aber wieder auf vollen Touren. Die Premiere ist für 1. Juli geplant. Am heutigen Samstag fand eine Signierstunde im Kaufhaus Karstadt  für den gleichnamigen, spannenden Roman statt. Neben Autor und Regisseur Horst Rankl waren da dann auch schon einige der Hauptdarsteller vor Ort und verrieten Innpuls.me schon einige spannende Details.

Die Freude darüber, dass es nun doch endlich mit dem neuen Stadtspiel klappt, ist bei Horst Rankl und seinem Ensemble vom Theater Rosenheim groß. Auch wenn die Vorbereitungszeit bis zum 1. Juli enorm kurz ist. „Wir haben ja schon vor dem Corona-Lockdown mit den Proben begonnen. Aber jetzt mussten wir noch einmal praktisch bei Null anfangen, weil sich in den vergangenen gut zweieinhalb Jahren dann doch viel im Ensemble verändert hat und einige ihre Rolle deshalb nicht mehr wahrnehmen konnten“, erzählt Horst Rankl. Geprobt wird seit Wochen regelmäßig. „Mit dem Stück sind wir durch. Jetzt geht es nun an die Feinheiten“, erklärt der Regisseur.
Mit dabei sind wieder viele Theaterspieler, die in den vergangenen Jahrzehnten schon reichlich Erfahrung mit den Rosenheimer Stadtspielen gesammelt haben, wie Kurt Franz, der den Ellmaier mimmt oder das Ehepaar Gaschke. Trixi Gaschke mimt eine Markt-Ratschn und Jogi Gaschke den Marktschreiber.  Für einige wird es aber der erste Auftritt vor großem Publikum sein, wie bei der 9-jährigen Lena. „Aufgeregt bin ich bis jetzt noch nicht. Das kann bei der Premiere dann natürlich schon noch anders werden“, erzählt das Mädchen.
Anders als bei den bisherigen Rosenheimer Stadtspielen geht es diesmal nicht um kriegerische Auseinandersetzungen, sondern um einen ganz bürgerlichen Streit, der sich im 18. Jahrhundert tatsächlich so in Rosenheim zugetragen hat. Die Seiler waren sich mit den Pechlern nicht ganz grün im Markt zu Rosenheim, wegen einer Nichtigkeit, die dann zum Jahrhundertereignis ausartete.
Geschichtliche Fakten alleine reichen aber selten aus, um das Publikum zu begeistern. Auch das neue Stadtspiel ist deshalb nach historischen Aufzeichnungen „frei erzählt“. Und eines haben die Darsteller Innpuls.me auch verraten – die Romantik kommt auch nicht zur kurz.
Der Kartenvorverkauf zu dem Historienspiel von Horst Rankl beginnt am 10. Mai im Städtischen Museum. Die Bücher zum Stück sind in den Rosenheimer Buchhandlungen ab jetzt erhältlich.  Auch Stadtführungen abgestimmt auf das Stück wird es geben.
Die Historischen Stadtspiele Rosenheim feiern mit der diesjährigen Aufführung auch ihr 25-jähriges Bestehen nach, dass eigentlich für 2020 geplant war.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos, Video: Karin Wunsam / Josefa Staudhammer)

Hier noch zwei kurze Videos von unserem Besuch bei den Mitwirkenden des Rosenheimer Stadtspiels 2022:

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1952

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1952

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1952. Auf der historischen Aufnahme sehen wir eine Szene des Viktualienmarktes am Ludwigsplatz in Rosenheim. 
Dazu hier jetzt noch ein weiteres Bild, dass ebenfalls den Viktualienmarkt zeigt, aber noch früher entstand, nämlich im Jahr 1938.
(Quelle: Beitragsbild / Foto: Archiv: Herbert Borrmann)

LBV ruft heute zum „Birdrace“ auf

LBV ruft heute zum „Birdrace“ auf

Hilpoltstein / Bayern / Deutschland  – Jedes Jahr im Frühling kehren mehr als 50 Millionen Zugvögel aus ihren südlichen Winterquartieren nach Mitteleuropa zurück, um hier zu brüten. Am heutigen Samstag, 7. Mai, begeben sich bundesweit wieder Teams von bis zu fünf Personen auf die Suche nach zahlreichen Vogelarten. Der bayerische Naturschutzverband LBV ruft auf, beim 19. „Birdrace“ mitzumachen. Innerhalb von 24 Stunden möchten die Teilnehmenden in einem Stadt- oder Landkreis so viele Vogelarten wie möglich sehen oder hören.

„Auch in Bayern nehmen immer mehr Vögel in ihrem Bestand drastisch ab, dazu zählen einstige Allerweltsvögel wie Kiebitz, Feldlerche und Haussperling. Um auf das Wettrennen mit der Zeit, diese bedrohten Arten zu schützen, aufmerksam zu machen, notieren Vogelbeobachter einen Tag lang alle Vogelarten, die sie sehen oder hören“, sagt LBV-Biologe Simon Niederbacher. Außerdem hat der LBV an Standorten mit großer Vogelvielfalt in ganz Bayern Schilder mit QR-Codes angebracht, die das ganze Jahr lang über aktuelle Beobachtungen vor Ort informieren.
Der Zug und die Überwinterung bedeute für viele Vogelarten ein großes Risiko. Noch immer werden Vögel in manchen Ländern gejagt, ihre Rastplätze gehen zurück und im Brutgebiet fehlen Nahrung und geeignete Nistplätze. „Manche Vogelarten verschwinden direkt vor unseren Augen, wie Braunkehlchen oder Wachtelkönig“, sagt der LBV-Biologe. Die im Zuge des jährlich stattfindenden „Birdrace „gewonnenen Daten zeigen, welche Arten bundesweit immer seltener zu finden sind. Allem voran soll das „Vogelrennen“ am 7. Mai aber Spaß machen. Die besonders fleißigen Teams sammeln im Rahmen des Birdrace auch Spenden und unterstützen damit die Vogel-Meldeplattform ornitho.de.

150 Teams aus Bayern waren
2021 beim „Birdrace“ dabei

Beim Birdrace im Jahr 2021 sind allein in Bayern 150 Teams gegeneinander angetreten und haben dabei insgesamt 250 Vogelarten beobachtet – an einem einzigen Tag. Bundesweit gingen im vergangenen Jahr über 2.600 Personen in mehr als 900 Teams an den Start. „Man muss keine Profi-Birderin oder erfahrener Ornithologe sein, um beim Birdrace mitzumachen. Gerade Anfänger werden absolut erstaunt sein, wie viele Arten man an einem Tag entdecken kann. Wer einmal dabei war, fiebert meist auch in den folgenden Jahren bereits auf den Termin Anfang Mai hin“, so Simon Niederbacher.
LBV-Schilder mit QR-Codes: Vogelbeobachtungen in Echtzeit
Der LBV hat in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) an ausgewählten Standorten in Bayern Schilder mit QR-Codes angebracht, die Informationen zu den aktuellen Vogelbeobachtungen vor Ort liefern. Auf der Vogelinsel am Altmühlsee, im Nationalpark Bayerischer Wald, im schwäbischen Gundelfinger Moos und an weiteren Standorten können Naturinteressierte jetzt mit ihrem Smartphone abrufen, welche Vögel an dem Standort zuletzt auf der Vogel-Meldeplattform ornitho.de gemeldet wurden. „Das Angebot richtet sich in erster Linie an interessierte Personen, die aber noch keine aktiven Vogel-Melder sind. Wer diese attraktive Möglichkeit zu schätzen lernt, trägt hoffentlich in Zukunft selbst dazu bei, als ornitho-User den großen Schatz an Vogeldaten zu erweitern“, so der LBV-Biologe.
Das Birdrace wird vom Dachverband der Deutschen Avifaunisten organisiert. Wer mitmachen möchte, kann sein Team anmelden und seine Beobachtungsdaten eingeben unter www.birdrace.dda-web.de. Dort finden sich auch weitere Infos zur Teilnahme.