Auszeichnung für vogelfreundlichen Garten

Auszeichnung für vogelfreundlichen Garten

Hilpoltstein /Wiesenthau / Bayern – Die Bewertungssaison im Projekt „Vogelfreundlicher Garten“ wurde am heutigen Montag von Umweltminister Thorsten Glauber und der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer eröffnet. Bei einer gemeinsamen Besichtigung und Bewertung übergaben sie die ersten LBV-Gartenplakette 2022 an eine Gartenbesitzerin aus der Nähe von Forchheim. Im gesamten Projektverlauf ist dies bereits der 111. ausgezeichnete Garten. Für die laufende Auszeichnungssaison gingen beim LBV bisher über 900 Gartenanmeldungen ein. Wer sich noch mit dem eigenen Garten bewerben möchte, kann dies tun unter: www.vogelfreundlichergarten.de.

Der Bayerische Umweltminister Thorsten Glauber: „Jeder kann seinen Beitrag für mehr Artenschutz leisten. Wir können vor der eigenen Haustür beginnen. Es gibt viele Möglichkeiten, seinen Balkon oder Garten naturnah zu gestalten. Jeder Garten kann in ein Naturparadies verwandelt werden. Die Aktion ‚Vogelfreundlicher Garten‘ inspiriert und motiviert zum Mitmachen und Nachmachen. Artenschutz ist Gemeinschaftsaufgabe. Das Bayerische Umweltministerium unterstützt das Projekt ‚Vogelfreundlicher Garten‘ mit insgesamt rund 100.000 Euro.“

Der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer: „Natur macht glücklich. Das zeigen zahlreiche Studien. Insbesondere Gärten sind hier von immenser Bedeutung. Auch auf kleiner Fläche kann ein vogelfreundlicher Garten entstehen. Reich an Strukturen bietet er viele Lebensräume auch für Wirbellose und andere Gartentiere. Was Gartenvögel und Co. in unseren Gärten brauchen, ist ein wenig Wildnis, ein wenig Mut zur Unordnung. Im Gegenzug machen sie uns ein wenig glücklicher. Wir brauchen mehr Natur um uns herum – gerade jetzt!“

In der Pilotphase vergangenes Jahr hatten bereits mehr als 100 Gärten die Auszeichnung erhalten. Im zweiten Projektjahr können nun interessierte Gartenfreund*innen aus ganz Bayern ihren Privatgarten zur Bewertung anmelden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Copyright Carola Bria-LBV)

Blick über Rosenheim, 1942

Blick über Rosenheim, 1942

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1942. Auf der historischen Aufnahme blicken wir über die Stadt Rosenheim bis hin zu den Bergen, die zu dieser Zeit gerne einmal fotografisch hervorgehoben oder sogar nachträglich eingefügt wurden. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann)

Heute gibt es Übertrittszeugnisse

Heute gibt es Übertrittszeugnisse

Bayern – Für die Viertklässler in Bayern gibt es am heutigen Montag, 2. Mai.  die Übertrittszeugnisse. Diese geben dann den Weg dafür vor, wie es weitergehen soll oder kann mit der weiteren schulischen Bildung eines Kinders. Kritik daran gibt es schon lange. Auch der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) hinterfragt diese bayerische Praxis.

In Bayern richtet sich die Übertrittsempfehlung in der 4. Klasse der staatlichen Schulen auf dem Durchschnitt der Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht aus. Aus Sicht des BLLV ist diese starre Orientierung, die neben Bayern nur noch Sachsen und Berlin durchziehen, nicht geeignet für eine altersgerechte, valide und faire Zuweisung der Schülerinnen und Schüler auf die weiterführende Schularten, heißt es in einem Artikel des BLLV auf www.bllv.de. 
BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann betont: „Die Stellen nach dem Komma entscheiden heute in Bayern erstmal über den weiteren schulischen Weg eines neun- oder zehnjährigen Kindes. Dieses Prinzip widerspricht einem modernen Menschenbild, der kindgerechten Ermöglichung von Bildungs- und Lebenschancen ebenso, wie den Prinzipien einer individuellen Sicht auf die Lernprozesse von Schülerinnen und Schüler. So sorgt dieses System für eine weiter wachsende Ungerechtigkeit im bayerischen Bildungssystem.“
Viele Schüler seien mit dem Leistungsdruck, dem Lernpensum, der Art des Feedbacks und dem Lernrhythmus überfordert. Zwar seien seitens der Politik vor allem unter der Voraussetzungen der Corona-Pandemie die Vergabe von Noten und Prüfungskultur überdacht worden. Am Ende hätten sich daraus aber nur marginale Änderungen ergeben.

Entscheidungsverantwortung
der Eltern stärken

Der BLLV plädiert dafür, die Verantwortung für den Übertritt der Entscheidung den Eltern zu überlassen, begleitet von der professionellen Einschätzung der Lehrer. Ein Weg, den schon viele Bundesländer erfolgreich gehen würden.
(Quelle: Artikel auf www.bllv.de / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Schreckmoment beim Maibaumaufstellen

Schreckmoment beim Maibaumaufstellen

Kammer / Landkreis Traunstein – „Ende gut, alles gut und mit dem etwas kleineren Maibaum können wir gut Leben“, so das Fazit des Vorstandes der Rettenbacher Trachtler, Franz Maier, nachdem der Baum um kurz vor 16 Uhr sicher in der Verankerung war. Das Aufstellen des Baumes wurde von einem „kurzen Schreckmoment“ überschattet, als am 34 Meter langen Baum in rund 10 Meter Höhe die Krone bei etwa sechs Metern abgebrochen ist. Passiert ist bei dem Vorfall nichts. Hunderte Besucher kamen, um den 40 Männern bei ihrer schweißtreibenden Arbeit zuzusehen und spendeten nach getaner Arbeit reichlich Applaus.

Viele Männer in Trachten richten mit Holzstangen den Maibaum auf

Pünktlich um 12.30 Uhr begannen die Maibaumdiebe des Burschenvereins Surberg gemeinsam mit den Aktiven des Rettenbacher Trachtenvereins mit den Arbeiten. Zimmerer Manfred Hackl leitete die Aufstellarbeiten und koordinierte die „gemischte Mannschaft“ aus Trachtlern und Burschen. Rund 20 Minuten nach dem Start und auf einer Höhe von rund 10 Metern gab es während eines „kräftigen Schubvorgangs“ der Helfer ein lautes Knacken, die Krone des Baumes brach ab, kippte nach unten und hing am oberen Ende senkrecht zu Boden.

Krone des Maibaum
brach ab und kippte nach unten

Nach kurzen Beratungen der Verantwortlichen zusammen mit dem „Aufstellmeister“ wurde entschieden, „alles zurück auf Start“ und so senkten sie den Baum wieder auf eine gut erreichbare Höhe. In Windeseile wurde die noch am Baum hängende Krone vollständig abgenommen und gegen ein Edelweißmotiv ausgetauscht. Nach knapp einer Stunde starteten alle Beteiligten dann den zweiten Anlauf für den neuen Maibaum am Rettenbacher Weiher. „Weniger lang, weniger schwer, weniger anstrengend“ schmunzelte Manfred Hackl und gab sogleich das Kommando für den „zweiten Versuch“.

„Froh, dass nichts
passiert ist“

Während des Nachmittags machte sich Traunsteins Oberbürgermeister Christian Hümmer ein Bild der Lage und besuchte die Rettenbacher beim Aufstellen. „Ich sehe das mit Humor und bin froh, dass nichts passiert ist“, sagte er im Gespräch mit Innpuls.me. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikkapelle aus Otting und die Kinder- und Jugendgruppe sowie die Aktiven bereiteten mit ihren Tänzen und Plattlern ein buntes Rahmenprogramm für die Zuschauer.
Der ursprünglich 34 Meter hohe Baum wurde von Peter Parzinger aus Haunstätt gestiftet. „Das war schon ein kluger Schachzug, den Baum genau während unserer Frühjahrsversammlung zu stehlen, als für kurze Zeit niemand vor Ort beim Maibaumwachten war“, so Franz Maier mit einem Augenzwinkern. Gestohlen hatten ihn die Mitglieder des Burschenvereins Surberg. Unbestätigten Berichten zur Folge, waren auch die Trachtler aus Traunwalchen am „Diebstahl“ interessiert, kamen aber einige Minuten zu spät und mussten daher tatenlos zusehen, als der Baum auf dem Gespann der Surberger Burschen vom Lagerort rollte.
„Hundert Liter Bier und noch eine Reserve fürs Wachten“ antwortete Sebastian Tradler von den Surberger Burschen auf die Frage nach der Auslöse und schob lachend hinterher, „und die Girlande haben sie sich selbst binden müssen, weil wir ja nur lauter Männer sind“. Der Rettenbacher Vorstand Franz Maier zeigte sich erleichtert über die fairen Verhandlungspartner und dankte Traunsteins 3. Bürgermeister Sepp Kaiser sowie der Augustiner Brauerei, die im Vorfeld jeweils eine „wohlwollende Liter-Zusage“ zur Verhandlungsunterstützung gegeben hatten.
Den Rücktransport mittels Pferdegespann von Surberg nach Kammer hatte Matthias Lapper aus Waging übernommen. Die Aktiven der Feuerwehr Kammer sicherten den Fahrtweg und übernahmen in Rettenbach die Verkehrsabsicherung. Die Sicherungsarbeiten mit einer Seilwinde beim Aufstellen wurden von Andreas Jobst aus Alterfing durchgeführt. Nachdem der neue Rettenbacher Maibaum sicher verankert war, brachte Thomas Diewock die Motivtafeln der Zünfte und Handwerksbetriebe sowie von Stadt und Landkreis am Baum an. Dabei griff er auf die althergebrachte Tradition des Maibaumkletterns zurück, um die historischen Tafeln, die teilweise aus dem Jahre 1939 stammen, anzubringen.
Sichtlich erleichtert zeigte sich Aufstellmeister Manfred Hackl unmittelbar nachdem der Baum in seiner Verankerung fixiert war. „Den Schreckmoment hätte ich persönlich nicht gebraucht, jetzt freue ich mich aber erstmal, dass der prächtige 28 Meterbaum sicher steht und nun für die nächsten vier Jahre den Platz vor dem Gasthaus Jobst in Rettenbach ziert“, so der Zimmerer und Hauptverantwortliche.
(Quelle: Presseinformation Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fotos: Hubert Hubmaier)

Viele Menschen sitzen an Tischen, dahinter stellen Trachtler einen Maibaum auf
Junge Damen in Dirndl mit blauer Schürze und Buam in Lederhosen tanzen miteinand
Mit dem Mai kommen die Maikäfer

Mit dem Mai kommen die Maikäfer

Rosenheim / Landkreis / Bayern / Deutschland – „Es gibt keine Maikäfer mehr“, sang Reinhard Mey im Jahr 1974. Zum Glück sieht es so düster schon längst nicht mehr aus. Ganz im Gegenteil. Die Krabbler können sogar für Landwirte wieder zur Plage werden. 2022 schaut es aber danach nicht aus.

Die großen, laut brummenden Insekten übten schon immer, insbesondere auf Kinder, eine große Faszination aus. Wer kennt sie nicht, die Erzählungen über Maikäfer beispielsweise in Wilhelm Buschs „Max und Moritz“ oder in „Peterchens Mondfahrt“.  Laut Volksmund gibt es die Bäcker oder Müller und die Schornsteinfeger. Die „Bäcker“ wirken durch ihre starke, weiße Beharrung heller. Die unbehaarten „Schornsteinfeger“ dunkler.

Über Bäcker, Schornsteinfeger
und den seltenen Kaisern

Und dann wussten unsere Vorfahren auch noch über das Glück, einen „Kaiser“ zu finden, da extrem selten.  Der Begriff „Kaiser“ kam daher, dass die rötlicheren Flügeldecken bei diesen Exemplaren an die purpurfarbenen Umhänge der Kaiser erinnerten.
In den 1950er Jahren galten die Tiere dann als fast ausgestorben. Schuld daran war der Einsatz des Insektizid DDT. Außerdem fanden damals große Einsammelaktionen statt.
Doch zum Glück fliegen sie jetzt wieder. Das Problem insbesondere für die Landwirtschaft: die Larven können große Schäden verursachen. Die Engerlinge, wie sie genannt werden, ernähren sich von Wurzeln, wodurch diese absterben können. Auf einen Quadratmeter kann es mehr als 100 Engerlinge geben. Und auch die ausgewachsenen Käfer können in der Masse beispielsweise Laubwälder komplett kahl fressen.
Darum lässt die bayerische Staatsregierung mittels Monitoring regelmäßig prüfen, mit wie vielen Maikäfern im Frühjahr zu rechnen ist.

Erst 2024 ist wieder mit
großem Maikäfer-Aufkommen zu rechnen

Dieses Jahr kann in dieser Hinsicht aber vorsichtig Entwarnung geben werden. Die bis zu fünf Zentimeter großen Maikäferlarven entwickeln sich in unseren Breiten meist vier Jahre lang. Das bedeutet ca. alle vier Jahre fliegen dann besonders viele fertige Maikäfer aus. Das war bei uns im vergangenen Frühjahr der Fall. Mit dem nächsten Großaufkommen der dicken Brummer wird also erst wieder für das Jahr 2024 gerechnet.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Rund 450 Teilnehmer beim Burgfeldlauf

Rund 450 Teilnehmer beim Burgfeldlauf

Aising / Rosenheim – Auf die Plätze, fertig, los! Am vergangen Samstag startete in Aising der 14. Burgfeldlauf – ein Freizeitspaß für die ganze Familie, organisiert vom Skiclub Aising-Pang. Die Begeisterung war auch heuer wieder groß. Rund 450 Teilnehmer gingen gut gelaunt und top motiviert an den Start.

Der Burgfeldlauf bewegt sich im ursprünglichen Siedlungsgebiet der einst selbständigen Gemeinden Aising und Pang. Das Burgfeld ist ein Geschichtsträchtiger Ort. Zwischen Hohenofen und Aisinger Mühle liegt südlich der Kalten ein Höhenrücken, der „Burg“ genannt wird. Die Bezeichnung weist darauf hin, dass sich dort wohl einst eine unbefestigte Fluchtburg befand.
Die Laufstrecke für die Kinder betrug 1,7 Kilometer. Der Hauptlauf zog sich über 6 und 10 Kilometer. Dann gab es auch noch die Schülerstaffel mit 4 mal 400 Meter.
Die Veranstalter zogen nach dem Lauf ein sehr zufriedenes Fazit. An erster Stelle steht bei diesem Wettkampf der Spaß und die Begeisterung, gemeinsam sportlich aktiv zu werden. Davon zeugen auch unsere aktuellen Bilder.
(Quelle: Info, Beitragsbild, Fotos: Copyright Skiclub Aising-Pang)

Aufwärmen vor dem Start mit Liegestützen. Links und rechts große, rote Sparkassenfahnen
Läufer auf der Strecke
Ein ganzer Haufen Medaillen
Mehr Förderung für Füchtingsberatung

Mehr Förderung für Füchtingsberatung

Landkreis Rosenheim – Der Landkreis Rosenheim wird die Flüchtlings- und Integrationsberatung sowie die Migrationsberatung weiterhin finanziell fördern und den Satz pro förderfähige Vollzeitstelle erhöhen.

In einem einstimmigen Beschluss ermächtigte der Kreisausschuss Rosenheims Landrat Otto Lederer, eine neu verhandelte Vereinbarung mit mehreren freien Trägern zu unterzeichnen. Wie Lederer sagte, trage man damit den inflationsbedingten Änderungen und Lohnanpassungen Rechnung.
Seit 2018 bestand zwischen dem Landkreis Rosenheim und den freien Trägern Caritas, Diakonie und Bayerisches Rotes Kreuz eine Leistungsvereinbarung über die Flüchtlings- und Integrationsberatung sowie zwischen der Caritas, Diakonie und Arbeiterwohlfahrt eine Leistungsvereinbarung über die Bezuschussung der vom Bund geförderten Migrationsberatung. Zusätzlich zu den staatlichen Fördermitteln erhielten die freien Träger jährlich 19.100 Euro pro förderfähiger Vollzeitstelle. Beide Vereinbarungen liefen Ende vergangenen Jahres aus.
In den neu verhandelten Leistungsvereinbarungen ist eine jährliche Förderung von 20.500 Euro pro förderfähiger Vollzeitstelle vorgesehen. Sie treten rückwirkend zum 1. Januar 2022 in Kraft.
Die Laufzeit beträgt mindestens ein Jahr. Sie kann danach ordentlich gekündigt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 2 Mai.

Namenstag haben: Antonin, Nino, Athanasius, Boris, Siegmund, Wiborada, Zoe

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Axel Springer (1912 – war ein deutscher Zeitungsverleger, Gründer der heutigen „Axel Springer AG“ und u . a. Herausgeber der „Bild“.)

– Donatella Versace (1955–  ist eine italienische Modedesignerin, die aktuell die Chefdesignerin und Vizepräsidentin des von ihrem verstorbenen Bruders Gianni Versage 1978 gegründeten Modelabels „Versace“ ist.)

– David Beckham (1975 – ist ein ehemaliger englischer Fußballspieler)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1807: Da der bisherige Standort des Münchner Stadtmarktes am Schrannenplatz, dem heutigen Marienplatz, als Handelsort für Getreide und andere Agrarerzeugnisse zu klein geworden ist, verfügt, König Max I. Joseph, einen Teil des Marktes in das Gebiet zwischen Heilig-Geist-Kirche und Frauenstraße zu verlegen. Heute ist der Viktualienmarkt einer der berühmtesten Märkte der Welt.
  • 1924: Die Nordische Rundfunk AG, spätere NDR, nimmt mit vier Stunden Sendezeit den Sendebetrieb auf.  
  • 1963: Berthold Seliger startet im Wattengebiet von Cuxhaven eine Dreistufenrakete mit einer Gipfelhöhe von über 100 Kilometern. Es ist die einzige im Nachkriegsdeutschland entwickelte Rakete, die bis an den Rand des Weltraums vorstoßen kann.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Hendrik Heuser)
Der Tag der Maibäume

Der Tag der Maibäume

Rosenheim / Landkreis – Überall in Stadt und Landkreis Rosenheim wurden am heutigen 1. Mai erstmals wieder nach zweijähriger Corona-Pause die Maibäume aufgestellt. 26 waren es insgesamt und trotz regnerischen und kühlen Wetter wurde überall zünftig gefeiert. Unser Kollege Hendrik Heuser hat uns stellvertretend für alle Maibaumfeste in der Region Fotos und ein Video aus der Gemeinde Söllhuben mitgebracht.

Der Trachenverein „Almenrausch“ Hittenkirchen hat den geschmückten Maibaum zum Trachtenverien „D`Hochlandler“ Söllhuben um die Mittagszeit zurückgebracht. Für das Aufstellen war dann viel Kraft und Zusammenhalt gefordert. Natürlich kamen auch das leibliche Wohl und die musikalische Umrahmung nicht zu kurz.
(Quelle: Info; Beitragsbild, Fotos, Video: Hendrik Heuser)

Männer in Tracht mit Holzstangen
Der blau-weiße Maibaum wird mittels Holzstangen aufgerichtet
Die Motivtafeln werden am Maibaum angebracht mittels Kran
Geschenkideen für Mutter- und Vatertag

Geschenkideen für Mutter- und Vatertag

Rosenheim / Landkreis – Im Wonnemonat Mai stehen auch Mutter- und Vatertag im Kalender. Geschenkideen finden sich auch beim Chiemsee-Alpenland Tourismus.

Orchideen-Wanderung

Ende Mai führt der Bergwanderführer Rainer Zuchtriegel die Teilnehmer zu besonderen Plätzen und Orten bei Oberaudorf, an denen wilde Orchideen blühen. So sind beispielsweise der seltene Frauenschuh, das weiße und rote Waldvögelein oder das Knabenkraut im Chiemsee-Alpenland beheimatet und können in der freien Natur bewundert werden.
Die Orchideenwanderung beginnt an der Tourist-Information Oberaudorf und kostet 17 Euro pro Person (Kinder bis 18 Jahre frei).
Termin: 31. Mai, 9.30-15 Uhr (Gehzeit ca. 2-2,5 Stunden, wetterbedingte Änderungen unter Vorbehalt)

„Unter uns“ – Frauenwanderungen

Zusammen mit der Bergwanderführerin Josefine Lechner entdeckt Frau das Wandern für sich. Bei dieser extra für Frauen konzipierten, meist einfachen Wanderungen gelingt es leicht, ohne Druck und mit Freude (wieder) zum Wandern zu kommen. Die Teilnehmerinnen entwickeln bei den Wanderungen über Steige und Wege zu aussichtsreichen Plätzen ihr eigenes Wohlfühltempo ohne Überforderung. Der richtige Umgang mit Karte und Tourenführer sowie Tipps für eine sinnvolle Ausrüstung runden die Frauenwanderungen ab. Jeder Termin findet an einem anderen Ort im Chiemsee-Alpenland statt und kostet 35 Euro pro Person.
Termine: 1. Juni, 22. Juni, 3. August, 7. September, 28. September, jeweils von 9-15 Uhr

Führung durch die Wasserburger Bierkatakomben

Die Wasserburger Bierkeller sind zum Teil mehr als 200 Jahre alt und dienten früher der Bier-Lagerung. Denn lange Zeit durfte aus hygienischen Gründen das Bier nur im Winter gebraut werden, so lagerten die Brauereien das Bier für den Sommer in den kühlen Bierkellern ein. Auf diese Weise entstand in Wasserburg am Inn ein tief in den Berg hinein gegrabenes System von Gängen und Gewölben, die sogenannten Wasserburger Bierkatakomben. Heutzutage können die Bierkatakomben im Rahmen von Führungen für sechs Euro pro Person (Kinder bis sieben Jahre frei) besichtigt werden.
Termine: 14. Mai, 26. Mai, 18. Juni, 9. Juli, 22. Juli, 13. August, 10. September, 23. September, 15. Oktober, 12. November, 10. Dezember, 30. Dezember

Wirtshaus-Triathlon

Wanderungen mit herrlichem Ausblick gepaart mit gutem, bayerischen Essen? Das gibt’s beim Wirtshaus-Triathlon im Inntal! Der Ortsbus bringt die Teilnehmer zum Ausgangspunkt, dem Wasserrad in Kiefersfelden. Nach einer Wanderung durch die Gießenbachklamm erwartet die Gruppe an der Schopperalm ein Weißwurstfrühstück. Danach wandert die Gruppe weiter bevor auch schon die Mittagseinkehr im Café Dörfl auf dem Programm steht. Die letzte Etappe führt schließlich zur Bäckerei Rechenauer für Kaffee und Kuchen. Der Wirtshaus-Triathlon führt auf etwa acht Kilometern 205 Höhenmeter bergauf und 245 Höhenmeter bergab und kostet 17 Euro pro Person (Kinder unter 18 Jahren frei, exkl. Bus und Verzehr).
Termine: 29. Juli und 10. September, jeweils von 9.30-16 Uhr.

Diese und viele weitere Erlebnisangebote sind bei Chiemsee-Alpenland Tourismus online unter www.chiemsee-alpenland.de/erlebnisangebote buchbar.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Alpenland.-Tourismus / Beitragsbild: Stadt Wasserburg am Inn, zeigt Wasserburger Bierkeller)

Höglinger Weiher: Badeareal einsatzbereit

Höglinger Weiher: Badeareal einsatzbereit

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Viel getan hat sich in den vergangenen Wochen an den Höglinger Weihern in Bruckmühl. Mit schwerem Gerät ist man dort zugange gewesen. Im Rahmen der Renaturierungsarbeiten waren Rodungsarbeiten für den Urzustand notwendig. „Neben Erdarbeiten und Drainage wurde eine Außenanlage modelliert“, beschreit Martin Göhly von der gemeindlichen Tiefbauabteilung.

Zusammen mit dem Bauhof wurde der Badebereich und die Uferböschung in Form eines
seichteren Zugangs für die Kinder optimiert und das Ufer nach Süden zurückgezogen.
Außerdem sind Bäume als künftige Schattenspender gepflanzt und das Spielgerät vom
ehemaligen Wiesenstraße-Areal einer neuen Bestimmung zugeführt. „Nachdem dort ein neues Gerät installiert worden war, haben wir dieses im Bauhof aufgehoben und können es nun richtig gut für die Kinder bei einem Badebesuch an den Höglinger Weihern nutzen“, so Göhly und Spielplatz-Referent Richard Linke unisono. Gerade Letzteren erreichten immer wieder Anrufe von Bürgern mit der Bitte um einen Sandplatz, Spielgeräte und Bespaßungsmöglichkeiten für die jüngsten Bruckmühler Bürger während des Aufenthalts an den Weihern. Auch ein großer Sandkasten ist bei dieser Maßnahme entstanden und rundet das Angebot ab.

Aus Wasserbausteinen entstanden
zwei neu Grillstellen

Aus Wasserbausteinen entstanden zudem zwei neue Grillstellen. „Diese werden immer gut angenommen von Jugendlichen und Familien zum geselligen Beisammensein“, weiß Linke. Deshalb appelliert er zugleich an alle Nutzer: „Bitte den Müll fachgerecht entsorgen oder mitnehmen, damit jeder die Grillstellen und die neuen Angebote auch ansprechend und einsatzbereit vorfindet.“ Ein besonders Schmuckstück sind im Rahmen dieser Maßnahme die beiden großen Sitzgelegenheiten aus Holzstämmen. „Hier erfüllen die beiden gefällten Eschen aus der Franz-von-Kobell-Straße eine neue Funktion“, schildert Göhly. Bauhofleiter Franz Dengler und sein Team hatten die kultige Idee für die beiden fünf bis acht Tonnen schweren Stämme. Ein Forstbetrieb hat die Sitzgelegenheiten dann im Holz verwirklicht.

Biberschutz um
die Bäume

Zwingend erforderlich war des Weiteren Biberschutz um die Bäume. Denn zwei Weiden hatte der Nager, der im Maxlrainer Forst lebt, dort bereits gefällt. Strom-, Wasser- und
Abwasserleitungen zum Wasserwachtshaus sind nun auch in der Erde vergraben. Der Anschluss erfolgt noch. An diese Leitungen könnte dann auch ein anvisiertes Toilettenhäuschen angeschlossen werden. Die Planungen dazu laufen nach der Zurückstellung im Haushalt weiter und Lösungen werden geprüft. „Bis dahin gibt es die obligatorischen Dixie-Toiletten. Diese werden im Mai aufgestellt“, so Göhly. Angedacht sind in naher Zukunft auch Holzumkleiden, die durch ihren verwinkelten Bau nicht einsehbar sind. „Die Höglinger Weiher sind ein Kleinod von Bruckmühl“, betont Bürgermeister Richard Richter. Zwar wolle man so viel unberührte Natur wie möglich lassen, doch habe sich herausgestellt, dass man um manche Annehmlichkeiten für die Badegäste nicht herumkomme. „Gerade in der Pandemiezeit hat sich gezeigt, wie wichtig Verweilen und Entspannen vor der Haustüre sein kann“, so Richter. Er würdigte die guten Ideen von Referent Richard Linke, Martin Göhly, Franz Dengler und die Mitarbeitenden des Bauhofes für das engagierte Umsetzen und optimieren der Maßnahmen, sowie bei den beteiligten Firmen – stellvertretend genannt sei die Firma Neureither. „Leider ist der Umfang der Maßnahmen mehr geworden als erwartet. Dafür aber dauerhafter und nachhaltiger“, ergänzt Richter.
(Quelle: Presseinformation Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Markt Bruckmühl)

Aus der Politik ins Kasperltheater

Aus der Politik ins Kasperltheater

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Die Kunst über sich selbst zu lachen, beherrscht nicht jeder. Samerbergs Bürgermeister Georg Huber zeigte jedenfalls Humor, als die Einladung von Chiemsee-Kasperl Stephan Mikat kam. Es ließ sich als bekennender Kasperlfan nicht lange bitten und sagte spontan zu.

Man blickt von hinten auf rund 100 kleine Kinder die vor geschlossener Bühne die Hände in die Höhe halten

So gibt es am 22. Mai beim Samerberger Frühlingsmarkt ein Gastspiel von Georg Huber (unser Beitragsbild links) beim Chiemsee-Kasperltheater. Huber spielt sich quasi selbst, bei „Kasperl und der entführte Bürgermeister“. Dieses Stück hatte Stephan Mikat (Beitragsbild rechts) vor vier Jahren als erste Produktion des Chiemsee Kasperltheaters selbst geschrieben und inszeniert. 2019 entstand bei einem Gespräch mit dem damaligen Ersten Bürgermeister der Gemeinde Prien, Jürgen Seifert die Idee, den Bürgermeister doch mitspielen zu lassen.

Jetzt gibt es eine Neuauflage von „Kasperl & der entführte Bürgermeister“: Bei Samerberger Frühlingsmarkt wird der  Bürgermeister also zum Puppenspieler. Georg Huber Beiund Stephan Mikat arbeiten so nach 30 Jahren wieder einmal zusammen. Huber war es nämlich Anfang der 90er Jahre, damals noch als Sportchef bei Radio Charivari Rosenheim, der Mikat zum Radio holte. Für Georg Huber ging die berufliche Laufbahn dann vor 20 Jahren in die Politik. Stephan Mikat arbeitete zuerst als Geschäftsführer von Radio Chiemgau und später als Moderator, Experte im Teleshopping, sowie zur Zeit als freier Trauredner und seit vier Jahren jetzt als Kasperl.
Die Samerberger Bürger brauchen übrigens keine Angst um ihren Langzeit-Bürgermeister zu haben: Die Kasperl-Geschichte ist völlig gewaltfrei und der Bürgermeister verschläft seine eigene Entführung mehr oder weniger. Abgesehen davon hat natürlich jedes Kasperltheater sein Happy-End.
Die Aufführung von „Kasperl & der entführte Bürgermeister“ am 22. Mai in der Samerberger Mehrzweckhalle beginnt um 15 Uhr. Eine weitere Vorstellung des Chiemsee Kasperltheaters mit „Kasperl rettet den König“ gibts um 16.30 Uhr. Am Vormittag spielt Stephan Mikat zusammen mit seiner 11jährigen Tochter Denise im Pausenhof der Priener Realschulen OpenAir (Beginn 11 Uhr) „Kasperl, Mucki & der Gummibärchenzauber“. Tickets gibts jeweils an der Tageskasse. Weitere Infos unter www.chiemsee-kasperl.de

Weitere Aufführungen  von „Kasperl & der entführte Bürgermeister“ sind übrigens am 19. Juni mit Andreas Friedrich (Erster Bürgermeister der Marktgemeinde Prien) und am 25. August mit Stefan Kattari (Bürgermeister der Marktgemeinde Grassau) bereits terminiert.
Für Bernaus Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber wird gerade eine eigene Bürgermeisterinnen-Puppe handgefertigt.
(Quelle: Pressemitteilung von Stephan Mikat – Chiemsee-Kasperltheater / Beitragsbild / Foto: Stephan Mikat)