Digitale Know-How-Offensive

Digitale Know-How-Offensive

RosenheimZahlreiche Rosenheimer Unternehmer kamen ins Rosenheimer Rathaus, um sich im Rahmen der digitalen“ Know-How-Offensive“ fit zu machen für die Digitale Transformation ihrer Unternehmen. Thema des Workshops: Instagram und YouTube für Unternehmen und Start-Ups. Referent war Marc Andrae. Er ist Unternehmer und Lehrbeauftragter an der TH Rosenheim.

Ziel der Know-How-Offensive ist es, die digitale Sichtbarkeit von Unternehmen zu verbessern.. Die Veranstaltungsreihe wird vom Rosenheimer Stadtmarketing in Kooperation mit dem Citymanagement e.V., der IHK München und Oberbayern, dem Handelsverband Bayern und der IG AicherPark organisiert. Sie ist Teil des Förderprogramms „Digitale Einkaufsstadt 2020“ des bayerischen Wirtschaftsministeriums.
Bisher haben bereits über 60 Einzelhändler, Dienstleister und Gastronomen an den Fortbildungen zu „Social Media“, „Google Business“ und Unternehmenswebsiten teilgenommen.

„Digitales Recruiting – online
die richtigen Bewerber finden

Letzter Termin der Digitalen Know-How-Offensive“ ist am Mittwoch, 29. Juni,  im OVB Medienhaus. Das Thema lautet dann: „Digitales Recruiting – online die richtigen Bewerber finden.“ Referent Thomas Heim, Geschäftsführer der OVB24 GmbH wird darstellen, wie Unternehmen im „War of Talents“ die richtigen Bewerber für ihr Unternehmen finden können.
Rosenheimer Unternehmerinnen und Unternehmer können darüber hinaus noch bis Ende Mai „Werkstatttermine“ buchen. Das sind „Nachhilfestunden“ in Kleingruppen, die das Ziel haben die digitale Sichtbarkeit lokaler Unternehmen zu verbessern.
Das Angebot ist kostenfrei und gilt für alle Unternehmen, die ihren Sitz in der Stadt Rosenheim haben.
Anmeldungen sind per Mail unter stadtmarketing@rosenheim.de möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim, zeigt: Teilnehmer am Workshop „Instagram und YouTube für Unternehmen und Start-Ups“ im Rahmen der digitalen Know-How-Offensive. Erste von links: Judith Gebhart de Ginsberg, Leiterin Stadtmarketing; fünfter von links: Marc Andrae, Referent)

Die Gemeinde voranbringen

Die Gemeinde voranbringen

Bruckmühl Landkreis Rosenheim  – Akten, Gesetze, Paragraphen – alles andere als spannend stellt sich so mancher die Arbeit eines Verwaltungsfachangestellten vor. Doch von wegen. Die Gemeinde entwickeln und voranbringen – das macht die Berufe im Rathaus aus. „Natürlich gehören die Arbeit im Büro, Akten, Bebauungspläne, Finanzen und Co. je nach Fachgebiet dazu, doch steckt viel mehr hinter dieser Ausbildung“, betont Christina Breier. Sie ist seit 1. Juli 2021 die Ausbildungsleitung des Markts Bruckmühl und hat eine entsprechende Zusatzprüfung abgelegt. Zusammen mit Bernadette Schmid, Katharina Stahuber, Personalchef Rainer Weidner und Bürgermeister Richard Richter ist sie gerade dabei, die Ausbildungsstruktur zu modernisieren und noch lebendiger zu gestalten.

„In Bruckmühl lassen sich die vier Säulen Wohnen, Arbeiten, Leben und Lernen gut vereinen und bilden seit Jahrzehnten das Fundament unserer Gemeinschaft“, betont Bürgermeister Richter.
Die Ersten, die in den Genuss der neuen Ausrichtung kommen, sind die beiden Auszubildenden, die im September ihren dualen Unterricht mit Berufschule und bayerischer Verwaltungsschule sowie praktischer Arbeit in den verschiedenen Fachbereichen im Rathaus antreten. Coronabedingt hat die Ausbildung ein Jahr pausiert. 2021 wurde kein Azubi aufgenommen. Dafür geht es heuer mit einem Doppelpack „in die Vollen“ und zugleich gegen den Fachkräftemangel. Denn dieser macht den Verwaltungen aktuell sehr zu schaffen.

„Azubis sollen sich al Teil
des Teams fühlen“

Die Suche und die Stellenausschreibungen sind oftmals schwierig. „Umso mehr setzen wir jetzt auf die eigene Ausbildung unserer künftigen Kollegen“, erklärt Weidner. Und genau hier setzt auch der neue Ansatz der Ausbildungsoffensive an: „Die Azubis sollen sich noch mehr als Teil des Teams fühlen und nicht nur mitlaufen, sondern selbst aktiv Projekte betreuen und erarbeiten. Natürlich bedarf es dabei immer der Unterstützung der jeweiligen Fachbereiche, aber hier sind wir gut aufgestellt und haben ein engagiertes Kollegenteam“, so Breier. Sie ist selbst ein „Eigengewächs der Bruckmühler Rathaus Ausbildung.
Doch nicht nur in der Verwaltung selbst, vielfältig sind die Ausbildungsmöglichkeiten beim Markt Bruckmühl. Im Kindergarten würden Azubis ebenso aufgenommen wie als Landschaftsgärtner, Fachkraft für Abwassertechnik oder als Straßenwärter und als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Gerade diese Berufe hätten großen Bedarf und seien krisenfest. Zugleich heißt das aber auch für manche Abteilungen, dass sie die Betreuung und Aufgaben um- oder neustrukturieren müssen. „Das mag am Anfang etwas aufwendiger sein, aber erleichtert im zweiten Schritt das selbstständige arbeiten der Azubis enorm“, betont Breier. Das klassische Kopieren ist längst passé. Aber ein vielleicht leicht angestaubte Image einer Verwaltung noch vorhanden in einigen Köpfen. Dabei ist dem nicht so. „Bei den Ausbildungsmessen ist der Ansturm bei uns immer groß. Wir haben dabei auch ein Glücksrad und Spiele dabei. Was aber auffällt, dass die Jugendlichen oftmals gar nicht wissen, dass hinter den Rathausmauern eine Verwaltung sitzt und was diese alles betreut und überhaupt macht“, so“ Bernadette Schmid und Christina Breier unisono.

Seit 2022 steht nun auch
Baurecht auf dem Lehrplan

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Mehrere Wochen am Block heißt es Schulbankdrücken und dann wieder ab an den Schreibtisch, um das Erlernte anzuwenden. Gleichgesinnte treffen dann im Wohnheim an der Schule am Ammersee beispielsweise aufeinander oder in den Berufschulen in München und Traunstein. Ab 2022 steht nun auch Baurecht im Lehrplan. „Auch hier wird modernisiert und noch mehr auf Praxisorientierung gesetzt“, betonen Weidner und Breier. Doch es werde auch einiges abverlangt, Rechtsanwendung gehöre auch zum Wissen. „Aber keine Sorge, wir helfen, wo wir können auch bei der Prüfungsvorbereitung“, beruhigt Breier. Das man neben dem Schulbankdrücken auch noch Geld verdient, ist dabei für viele ein besonderer Anreiz. 1068,26 Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr, 1118,20 Euro brutto im zweiten sowie 1164,02 Euro brutto im letzten Ausbildungsjahr mit Prüfungen. Hinzukommen: Vergütung nach Tarif, sicheres Einkommen, Altersvorsorge des öffentlichen Diensts et cetera. „Das hat sich bei den Jugendlichen doch als wichtiger Bestandteil herauskristallisiert. Die setzen auf Sicherheit und Stabilität. Außerdem: Bei uns fällt keiner durch. Wir bereiten die Azubis gut auf die Prüfungen vor“, sagt Breier. Zudem: Jeder gute Lehrling würde übernommen.
Zudem muss auch dann noch nicht Schluss sein. Man kann beispielsweise seinen Fachwirt draufsatteln. „Die Arbeit in der Verwaltung langweilig? Nein, das ist sie nicht“, betont Auszubildende Juliana Mayroth. Ihr gefällt, dass man in der Verwaltung die Gemeinde gestaltet. „Ich arbeite vor der Haustüre quasi und kann mich in meiner Gemeinde einbringen“, so Mayroth. Auch lerne man dabei viel über die Heimat. Sie selbst kommt aus Kirchdorf, setzte sich aber nun ganz anders mit den Ortsteilen, Straßen, und Anträgen/Verfahren ganz anders auseinander. So habe Bruckmühl mit seinen 46 Ortsteilen halb so viele wie Berlin. „Kein Tag ist gleich. Es ist ein lebendiges Arbeitsumfeld, umfangreich und rührig zugleich“, unterstreichen Breier und Mayroth. Der sichere Arbeitsplatz war mit ein Faktor für ihre Ausbildung. Auch hatte sie in der neunten Klasse schon ein Praktikum im Rathaus absolviert. Auch Bürger und deren Fragen und Belange gehören zum Alltag und „es ist schön, helfen zu können“. „Schließlich ist Bruckmühl die schönste Gemeinde im Landkreis Rosenheim, fortschrittlich und mit 65 Mitarbeitern im Rathaus auch groß“, so Breier.

Bewerbungsphase für Ausbildung
beim Markt Bruckmühl läuft

Ab sofort läuft bereits bis 31. Juli 2022 die Bewerbungsphase für eine Ausbildung beim Markt Bruckmühl ab September 2023. Ein Schulabschluss ist Voraussetzung, dann gibt es einen Eignungstest und dann wird man im Idealfall zum Gespräch geladen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Mischi, zeigt Ausbildungsleiterin Christina Breier (sitzend) erklärt Auszubildender Juliane Mayroth digital und mit Detailskizzen auf Papier einen Bebauungsplan)

Hochzeitsbaum für Junglandwirte

Hochzeitsbaum für Junglandwirte

Aising / Rosenheim – Die feierliche Trauung der Junglandwirte Anna-Lena Schwaiger (geborene Gumberger) und Johann Schwaiger kündigt jetzt ein Hochzeitsbaum an, der schon von weitem zu sehen ist. Seit Samstagnachmittag schmückt der prächtige, rund 30 Meter lange Stamm das Moar-Anwesen im Rosenheimer Stadtteil Aising.

Das Aufstellen eines Hochzeitsbaumes (auch Kindsbaum genannt,) ist ein alter Brauch, der vor allem im südbayerischen Raum praktiziert wird. Mittlerweile aber zunehmend in Vergessenheit gerät.  Dem Brauch zu Folge bleibt der Hochzeitsbaum solange stehen, bis Nachwuchs da ist.
(Quelle: Text / Beitragsbild: Martin Aerzbäck)

Mann am Ludwigsplatz niedergestochen

Mann am Ludwigsplatz niedergestochen

Rosenheim – Zu einer heftigen Auseinandersetzung kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Rosenheimer Innenstadt: Ein 35-jähriger Rumäne wurde am Ludwigsplatz niedergestochen. Die Polizei sucht Zeugen.

Zu der Tat kam es am Sonntagmorgen um 3.20 Uhr. Über die Integrierte Leitstelle wurde eine schwer verletzte Person am Ludwigsplatz gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Verletzte nicht mehr vor Ort, weil ihn ein Bekannter bereits ins Krankenhaus gefahren hat. Der Rumäne wurde nach den Angaben der Polizei schwer im Oberkörperbereich verletzt, zum Glück aber nicht lebensbedrohlich. Er befindet sich derzeit noch in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus.
Erste Ermittlungen ergaben, dass das Opfer möglicherweise mit einer Personengruppe (vermutlich türkischstämmig) in Streit geriet. Im Zuge der Streitigkeiten verletzte eine männliche Person den Rumänen mutmaßlich mit einem Messer. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung Ludwigsplatz / Riedergarten. Ihren Anfang nahmen die Streitigkeiten vermutlich zwischen Eisdiele und dem Gerinne am Ludwigsplatz.

Der Tatverdächtige wurde folgendermaßen beschrieben: 
Ca. 25-35 Jahre alt, ca. 165-170 cm groß, vermutlich türkisch oder türkischstämmig, kurze dunkle Haare (seitlich kurz rasiert und oben aufgestellt), rundes Gesicht, große Augen, Vollbart. Er war dunkel bekleidet:

Der Begleiter des Täters wurde so beschrieben:
Ca. 25-30 Jahre alt, ca. 165 cm groß, trug eine kurze geflochtene Zopffrisur. Bekleidet mit einem weißen T-Shirt.  Weitere Details sind nicht bekannt.

Die Kripo Rosenheim bittet um sachdienliche Hinweise in dem Fall:
– Wer hat den Vorfall am Ludwigsplatz beobachtet beziehungsweise kann sachdienliche Hinweise hierzu geben?
– Wer kann Angaben zu einer möglichen Auseinandersetzung oder Vorgeschichte machen?
– Wer kann Hinweise zu dem hier beschriebenen Täter und seinem Begleiter machen?Hinweise werden an die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-0 erbeten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 9. Mai 

Namenstag haben: Beat, Caroline, Carola, Karla, Lina, Ottokar, Vokmar

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Adam Opel (1837 – war der deutsche Gründer der heutigen „Adam Opel AG“. Zuerst fertigte er in seiner Manufaktur Nähmaschinen, später Fahrräder an. Nach seinem Tod formierten seine Söhne daraus einen Automobilkonzern. )

–  Howard Carter  (1874 –  war ein britischer Archäologe, Ägyptologe. Er entdeckte das Grab des Pharao Tutanchamun im Tal der Könige. )

– Sophie Scholl (1921 – war eine Widerstandskämpferin gegen die Diktatur des Nationalsozialismus und Mitglied der Gruppe „Weiße Rose“. )
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1861: Der Zoo Dresden wird eröffnet – er ist damit einer der ältesten in Deutschland. 
  • 1865: Der US-amerikanische Erfinder Richard Jordan Gatting lässt die von ihm erfundene „Gating Gun“, Vorläufer des Maschinengewehrs patentieren. 
  • 1876: Der deutsche Erfinder Nicolaus Otto nimmt versuchsweise seinen ersten Viertaktmotor, den Ottomotor, in Betrieb. 
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Tierische Super-Mütter

Tierische Super-Mütter

Rosenheim / Welt – Nicht nur Menschen-Mütter sind bereit, für ihre Kinder alles zu geben und über sich hinaus zu wachsen. Anlässlich des heutigen Muttertags stellen wir Euch 10 Tiermütter vor, die ebenfalls erstaunliches leisten, wenn es um ihren Nachwuchs geht.

 – 1. Elefanten: Haben nicht nur ein sehr gutes Gedächtnis, sondern auch einen ausgeprägten Mutterinstinkt. Bei großer Hitze verschaffen sie ihren Babys gerne ein kühles Bad. Kontakt zu ihren Kindern halten sie lebenslang.

– 2.  Krokodil: Auch Krokodil-Mamas sind liebevoll zu ihren Kindern. Viele Krokodilarten bewachen bereits die Eier vor Räubern. Sobald sich die Mini-Kroko dann akustisch bemerkbar machen, hilft die Mama beim Schlüpfen und trägt die Kleinen danach sogar sanft in ihrem Maul ins Wasser. 

– 3. Totengräberkäfer: Sie sind fürsorglich, aber auch skrupellos. Das Weibchen vergräbt in der Kinderstube einen Kadaver, der für den Nachwuchs als Speise dienen soll. Allerdings frisst Frau Totengräber auch gerne mal einen Teil ihrer Kinder auf, wenn sie merkt, dass die Mahlzeit nicht für alle reicht. 

– 4. Oktopus: Die Oktopus-Frau ist besonders aufopferungsvoll, wenn es um den Nachwuchs geht. Sie verzichtet sogar auf Nahrung, um ja nicht ihre Jungen alleine lassen zu müssen. Wenn der Nachwuchs dann schlüpft, verlässt sie das Versteck und stirbt vor Erschöpfung. 

– 5. Delfine: Ist der Nachwuchs da, synchronisieren Mutter und Kind sogar ihre Atmung.

– 6. Seebär: Kommt Mutter Seebär von der Nahrungssuche zurück, erkennt sie ihr Kind inmitten hunderter anderer Kinder durch Rufen und Antworten.

– 7. Haussperlinge – Sieht niedlich aus, aber die Dame hat es faustdick hinter den Ohren, wenn es darum geht, ihrem eigenen Nachwuchs einen Vorsprung zu verschaffen. Sucht sich ihr Göttergatte eine neue Partnerin, und das kommt immer wieder mal vor, fliegt sie zum Nest der Geliebten und tötet deren Küken. Damit sich das Männchen wieder um ihren Nachwuchs kümmert.

– 8. Kühe: Verlieben sich auf den ersten Blick in ihre Kälber und entwickeln zu ihnen eine lebenslange Bindung

– 9: Magenbrüterfrösche: Zu ihnen passt das Sprichwort „Liebe geht durch den Magen“. Das Weibchen verschluckt die eigenen Eier. Dort reifen sie sie sicher heran und tummeln sich auch noch als Kaulquappen dort. Im Alter von sechs Wochen werden sie dann aus dem Maul ihrer Mama entlassen. 

-10. Kellerspinnen: Aufopferungsvoller geht es nicht mehr. Um den Nachwuchs Nahrung zu beschaffen, töten sie sich nach der Geburt selbst. 
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto: re)

 

Neues von der Roselinde

Neues von der Roselinde

Griaß Eich!

Bei uns in Rosenhoam ist seid Freidog endlich moi wieda so richtig vui los in da Stod. Grund is des Street-Food-Festival, oda wia mia in Bayern sogn, die „So-vui-Essn, bis ma- platzn-Meile“. Kocht ward do ois, wos zur Zeit im Trend is.
Mi und de Mädels vo Innpuls.me hod bsondas des Leberkas-Sushi interessiert – oise de neie Form vo japanisch-bayerischer Freindschaft. Mia ham des Leberkas-Sushi natürle a probiert. Do, so schaut`s aus: 

Leberkas-Sushi auf Pappteller

In da Mitt war a Stickl Leberkäs, drumherum a Reis und des Ganze ham`s dann eigwickelt in a ogrösts Algnbladl und mit Senft verziert. Des hört se jetzt vielleicht a bisserl seltsam o, hod aba gar ned so schlecht gschmeckt.
Ois weidere Neiheit angekündigt war a Eis mit schwarza Kohle. Ois ma des dann gfundn ham, warn mia fast a bissal enttäuscht, weil ned des Eis war schwarz, sondan die Waffe und de hod jetzt a ned anders gschmeckt wia a normale Eiswaffe. 
Aba mei, des is ja mid vui Trends a so. Imma muas irgendwos neis sei und ned ois ko se dann wirklich durchsetzn. 
Regelrechte Entrüstung hod kürzle a Rezeptvorschlog aus England auf Twitter ausglöst, hod ma mia erzäid. Spaghetti mit Schinkn und Ananas, oiso quase Spaghetti Hawai. Do entweiht ma ja die italienische Küche, ham de User geschimpft. A Twittara hod des sogar ois „Kriegserklärung“ an Italien verstandn und bat de Italiena darumglei amoi um Verzeihung und Zurückhaltung. 
Mei, de Geschmäcka san hoid verschiedn. Nei in dem Joar is beispielsweise a no Kaffä oda Kaba mit so vitale Schwammerl drin. „Magic“ versprechen de Herstella. Kimmt jetzt drauf o, wos für Schwammerl de jetzt do hear neman, moan i. 
Auf olle Fälle bleib i liaba bei de Sachan, de i kenn. So a boarische Leberkas-Semme schmeckt imma.

Bis zum nächstn Moi
Eire Roselinde

Zwei Straßen werden voll gesperrt

Zwei Straßen werden voll gesperrt

Landkreis Rosenheim – Zwei Straßen-Vollsperrungen wegen Fahrbahnsanierung: Der Landkreis Rosenheim erneuert die Fahrbahndecken im Bereich der Rampen und Übergangskonstruktionen an den beiden Brücken über die A93 im Zuge der Kreisstraßen RO 25, Raubling – Nicklheim und RO 7, Kirchdorf – Großholzhausen. Dazu sind für jede Kreisstraße zwei Vollsperrungen für jeweils drei Tage geplant.

Die Sperrung der Autobahnbrücke der A93 im Bereich der RO 25 bei Nickelheim ist für die Zeit von 13. bis 15. Mai sowie von 20. bis 22. Mai 2022 geplant. Die Autobahnbrücke im Bereich der RO 7 bei Aich soll in der Zeit von 7. bis 9. Juni sowie von 13. bis 15. Juni 2022 für die Sanierungsarbeiten komplett gesperrt werden. Wetterbedingt sind Verschiebungen möglich.
Die Umleitung erfolgt über die Kreisstraße RO 7 und Gemeindestraßen bei Blodermühle beziehungsweise über die Staatsstraßen St 2363 und St 2089 über Brannenburg. Die Umleitung wird ausgeschildert und durch Hinweisschilder angekündigt.
Die Tiefbauabteilung im Landratsamt Rosenheim bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die notwendigen Straßenbauarbeiten um Verständnis.
(Quelle: Presseinformation Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Deutschkurse werden gefördert

Deutschkurse werden gefördert

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Die Bildungskoordination im Landkreis Rosenheim erreichen vermehrt Anfragen zur Teilnahme an Deutschkursen für Geflüchtete aus der Ukraine. Hierzu teilt die Bildungskoordinatorin Katrin Röber mit, dass Geflüchtete mit einem ukrainischen Pass zum Beispiel an Erstorientierungs- oder auch Integrationskursen teilnehmen können. Diese werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert.

In beiden Fällen müssen sich Interessierte selbst an einen beliebigen Kursträger vor Ort wenden. Diese können für die Geflüchtete einen entsprechenden Antrag zur Übernahme der Kosten für den Kurs sowie für Fahrtkosten stellen. Eine Entscheidung zur Übernahme der Fahrtkosten ist laut BAMF noch nicht gefallen, dennoch sollte jetzt bereits ein Antrag gestellt werden – auch, wenn ein Kurs bereits begonnen hat. Die Belege hierfür müssen gesammelt werden.
Die Erstorientierungs- und Integrationskurse haben unter anderem zum Ziel, die deutsche Sprache zu erlernen. Für einen Erstorientierungskurs reicht der Pass aus, für einen Integrationskurs brauchen die Geflüchteten zusätzlich eine sogenannte Fiktionsbescheinigung. Diese erhalten sie im Ausländeramt des Landkreises Rosenheim. Die Online-Registrierung zum Aufenthalt muss zuvor abgeschlossen sein. Dies ist online möglich unter www.landkreis-rosenheim.de. Hier werden auch die Öffnungszeiten des Ausländeramtes veröffentlicht.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Oper für Alle in Rosenheim

Oper für Alle in Rosenheim

Rosenheim – Ein besonderes Schmankerl ist der Stadt Rosenheim für alle Opernfans gelungen: Die Bayerische Staatsoper wird ihre neue Spielzeit 2022/2023 am Freitag, 16. September 2022 im Rahmen von „Oper für Alle“ mit einem kostenlosen Open-Air-Konzert im Rosenheimer Mangfallpark Süd eröffnen. Das Konzert in Rosenheim bildet den Startschuss des zehntägigen Münchner Septemberfestes, mit dem die neue Spielzeit eingeläutet wird.

Mit dem Konzept „Oper für Alle“ und dem Open-Air-Konzert in Rosenheim will Intendant Serge Dorny höchste künstlerische Qualität für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich und erlebbar machen. Die Idee dahinter: sich Stadt und Region öffnen und gemeinsam mit Allen, den Beginn der neuen Spielzeit der Bayerischen Staatsoper feiern. Die musikalische Leitung obliegt dem Ersten Gastdirigenten der Bayerischen Staatsoper, Daniele Rustioni; Solistin ist Sonya Yoncheva.
Der Besuch des Konzertes ist kostenfrei. Da jedoch eine Besucherhöchstgrenze festgelegt ist, ist das Vorzeigen einer Einlasskarte erforderlich. Diese sind ab Samstag, 9. Juli 2022, ab 10 Uhr online, telefonisch und persönlich beim Bayerischen Staatstheater in München sowie im Kultur- und Kongresszentrum in Rosenheim erhältlich.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stadt Rosenheim und der Landesgartenschau Rosenheim 2010 GmbH statt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archivaufnahme 2021 Strandkorbfestival im Mangfallpark Süd von Josefa Staudhammer)

DEZ-Einkaufszentrum, Rosenheim, 1970er und früher

DEZ-Einkaufszentrum, Rosenheim, 1970er und früher

Rosenheim – Wer erinnert sich noch an das DEZ-Einkaufszentrum in Rosenheim?  Am Aicherpark, dort wo heute das Kaufland ist. Dorthin geht heute unsere fotografische Zeitreise. Weil Sonntag ist, haben wir für Euch gleiche mehrere alte Aufnahmen aus dem Umfangreichen Foto-Archiv es Rosenheimers Herbert Borrmann ausgesucht. 
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

An einem Einkaufsstand - schwarz-weiss-Aufnahme
Gewurle an der Kasse - schwarz- weiss-Aufnahme. Hinten ist eine Treppe.
Blick zum Kinderland mit einigen Kinderfahrzeugen und Märchenkulisse aufgemalt auf Holzwand
Mann schaut Zigarettenwerbung mit blonder Frau an
Parkplatz, schwarz-weiss mit vier Käfer nebeneinander
Täuschend echte Übung begeisterte die Retter

Täuschend echte Übung begeisterte die Retter

Tittmoning / Törring / Landkreis Traunstein –  Mehr als zwei Jahre mussten die heimischen Hilfs- und Rettungsorganisationen in Sachen Ausbildung mit „angezogener Handbremse“ unterwegs sein. Nun nutzen Feuerwehr- und Rettungskräfte die Chance, mit einem großangelegten Übungstag die Abläufe zu trainieren. Die Gastgeber des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein und der Feuerwehr Törring setzten dabei auf das bewährte Konzept mit mehreren kleineren Übungsszenarien unterschiedliche Herausforderungen zu üben und trafen voll den Geschmack aller Beteiligten. Die beiden Hauptverantwortlichen Wolfgang Eder und Hans Heinrich zogen am Ende ein positives Fazit.

Rund 100 Feuerwehrler sitzen auf Wiese bei Besprechung

Insgesamt waren acht Stationen für die etwa 150 Ehrenamtlichen vorbereitet, rund 30 Helfer waren mit der Organisation und den Vorbereitungsarbeiten beschäftigt. Im Rahmen des Übungstages galt es Brände zu löschen, Verletzte zu versorgen und Menschenrettungen durchzuführen. Erstmals dabei war ein Einsatz in Zusammenhang mit einem Elektrofahrzeug. Bei Reparaturarbeiten hatte ein Mechaniker einen Stromschlag erlitten und musste gerettet werden. „Ich bin froh darüber, dass wir ein Fahrzeug mit elektrischem Antrieb vor Ort hatten, um auch diese Antriebstechnik kennenzulernen“, so Kreisbrandmeister Hans Heinrich.

Szenario: Geburtstagsparty läuft
komplett aus dem Ruder

Eine Geburtstagsparty in einer Gartenhütte mitten im Dorf ist vollständig aus dem Ruder gelaufen. Zahlreiche junge Menschen waren nicht nur betrunken, vielmehr waren sie teilweise bewusstlos, weil es in der Hütte zu einer erhöhten Kohlenmonoxid Konzentration gekommen war. Spätestens zu dem Zeitpunkt, ab dem sich die „Schauspiel-Eltern“ einschalteten, panisch umherliefen sowie aus Angst um die Kinder laut umherschrien, war die Übung nicht mehr von einem Ernstfall zu unterscheiden. „Da ist es einem eiskalt über den Buckel runter gelaufen“, resümiert Kreisbrandinspektor Günter Wambach und sprach im selben Atemzug allen Übungsdarstellern und den Planern ein dickes Lob für die authentischen Übungen aus.
In den anderen Stationen trafen die Einsatzkräfte auf ein von einer Hebebühne gestürztes Fahrzeug, dass eine Person unter sich eingeklemmt hat, einen Traktorfahrer, der beim Rangieren einen Radfahrer übersehen hat, ein schwimmendes Benzinfass im Weiher, eine knifflige Rettungsaktion nach einem Wespenstich mit einer allergischen Reaktion in einer Garage, einen Brandalarm mit mehreren verletzten Personen sowie einen kleinen Gefahrgutunfall am Bahnhof in Wiesmühl. Luis Pleyer vom THW sagte voller Begeisterung, „es ist richtig geil hier mit dabei sein zu dürfen, unsere Mitglieder sind von der Vielzahl der Herausforderungen richtig begeistert“.
Den gesamten Nachmittag lang wurden die unterschiedlichen Einheiten aus Feuerwehr, Rotem Kreuz, Malteser, Wasserwacht und THW etwa im Halbstundentakt zu den Einsätzen gerufen. Am Feuerwehrhaus Törring wurde ein Bereitstellungsplatz eingerichtet, an dem die Teilnehmer ihre „Einsatzaufträge“ erhielten und zu den Übungseinsätzen ausrückten. Die Mitglieder der Feuerwehr-Führungsstelle Salzach, bestehend aus Aktiven der Feuerwehr Pietling und Fridolfing begleiteten den Nachmittag und koordinierten die Aufträge.

Vorbereitete Szenarien
sehr realitätsnah

Helmut Frank vom Roten Kreuz beschrieb die vorbereiteten Szenarien als sehr realitätsgetreu, „dadurch haben wir gute Erfahrungen sammeln können, die wir in die Ausbildung unserer Helfer mit einfließen lassen werden“, so sein Fazit am Ende des Übungstages. In einem eigenen kleinen Übungsabschnitt trainierten die Feuerwehren Tacherting, Emertsham und Lindach die Bevölkerungswarnung mittels Lautsprecherdurchsagen. Hier galt es zunächst die Streckenplanung festzulegen und die Durchsagentexte zu gestalten, ehe die Fahrzeuge losrollten und auf die Gefahrenlage aufmerksam machen konnten.
Eines der Ziele das sich die Planer gesteckt hatten, war speziell eine Ausbildungsmöglichkeit für junge Einsatzkräfte zu schaffen. Florian Stief von der Feuerwehr Lampoding beispielsweise ist erst seit drei Jahren Gruppenführer in seiner Einheit. Sein Fazit: „Die Schauspieler haben mich am meisten beindruckt und bei jeder Übung konnte ich etwas dazu lernen. Insbesondere muss ich noch daran arbeiten, klare Kommandos zu geben, damit sich jeder in der Mannschaft auskennt“.
„Das war eine super Aktion heute“, freute sich Tittmonings 2. Bürgermeisterin Barbara Danninger bei der Nachbesprechung und ergänzte, „ich habe von euren Leistungen eine hohe Meinung, danke für euren Einsatz“. Erstmals nach den strengen Kontaktbeschränkungen konnten die Teilnehmer im Anschluss der Übungen auf Einladung der Stadt Tittmoning wieder gemeinsam Brotzeit machen und noch etwas über die Übungen philosophieren.
Als ein „buntes Miteinander“ bezeichnete Kreisbrandrat Christof Grundner die vorangegangenen Übungen und zeigte sich froh darüber, „dass man auch diesmal wieder zu neuen Erkenntnissen gekommen sei, die im Echteinsatz die Abläufe optimieren“. Georg König dankte indes allen, die zum Gelingen beigetragen haben, insbesondere das Team der Feuerwehr Törring hat seiner Meinung nach einen „großartigen Übungssamstag“ auf die Beine gestellt und sprach den Unfalldarstellern der Malteser und des Roten Kreuzes ein besonderes Lob für die realitätsnahe Übungsdarstellung aus.
Die beiden Hauptorganisatoren Wolfgang Eder und Hans Heinrich zeigten sich am Ende ebenfalls zufrieden und dankten den vielen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen beigetragen hatten. Lobende Worte fanden sie außerdem für alle Teilnehmer der Feuerwehren Kay, Kirchanschöring, Kirchheim, Lampoding, Petting, Pietling, Tittmoning und Törring sowie den Helfern des Bayerischen Roten Kreuzes – Kreisverband Traunstein, des Malteser Hilfsdienstes Traunstein, dem Technischen Hilfswerk Traunstein und Traunreut, der Wasserwacht Tengling-Törring und den Reservisten des Kreisverbindungskommandos Traunstein, die sich als Übungsbeobachter beteiligten.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild – Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Feuerwehrmann mit Feuerwehrschlauch. Im Hintergrund Feuerwehrauto
Eingeklemmte Person unter Auto in Werkhalle. Feuerwehrler helfen
Feuerwehr hilft Person auf Dachboden