Gewitterfront zieht ab

Gewitterfront zieht ab

Update zur Gewitterlage in Stadt und Landkreis Rosenheim – Stand 20.40 Uhr: Aktuell ist eine Gewitterwarnung des DWD für Stadt und Landkreis noch bis 22 Uhr aktiv und die Integrierte Leitstelle Rosenheim hat vor einer halben Stunde über Facebook gemeldet, dass sie aufgrund der Unwetterlage die Einsatzzentrale mit dienstfreien Stellen verstärkt.  Aber zumindest die erste große Gewitterfront ist über die Stadt Rosenheim ohne größere Schäden hinweggezogen. Und auch aus dem Landkreis erreichen uns bis jetzt keine Meldungen von größeren Schäden. Nur ein paar Mal hat so laut gedonnert und gekracht, dass sogar bei uns die Gläser im Schrank kurz gewackelt haben. Derzeit regnet es noch, aber alles im Normalbereich. Hagel blieb zum Glück aus – vielleicht auch, weil die Hagelflieger wieder ihre Bahnen über der Region gezogen haben.
In anderen Teilen Bayerns ging es leider nicht so glimpflich ab. Gemeldet werden Murenabgänge, vollgelaufene Keller und Schäden durch Blitzschlag
(Quelle: Beitragsbild: Karin Wunsam)

Gewitterhimmel über Rosenheim

Update zur Gewitterlage in Stadt und Landkreis Rosenheim – Stand 19.07: Der DWD hat seine Warnung für Stadt und Landkreis Rosenheim jetzt hochgestuft – teil auf die höchste Stufe 4.  Stadt Rosenheim Stufe 3. Gleichzeitig kursieren auf Social-Media  erste Bilder von sehr starken Gewittern im Bereich Garmisch-Partenkirchen.

Rosenheim / Region / Bayern  – Gewitter in Anmarsch! Der Deutsche Wetterdienst hat aktuell für Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz eine amtliche Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter mit extrem heftigem Starkregen und Hagel herausgegeben. Die Warnung gilt aktuell bis 19 Uhr.

Gewitterhimmel

Mittlerweile färbt sich auch der Himmel über der Stadt Rosenheim bedrohlich dunkel. Aktuell warnt der DWD hier vor starkem Gewitter bis 19 Uhr.
Also lieber wieder einmal vorsichtshalber alles in Sicherheit bringen, was geht. Wir halten Euch natürlich auf den aktuellen Stand.
(Quelle: dwd.de / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Erinnerungstafel für Städtisches Museum

Erinnerungstafel für Städtisches Museum

Rosenheim – Stolpersteine wird es in Rosenheim auf öffentlichem Grund nicht geben. Stattdessen setzt man auf Stelen oder Tafeln an Hauswänden, um die Erinnerung an die Schrecken des Nationalsozialismus wach zu halten. Der Förderverein des Städtischen Museums will nun auf eigene Kosten eine Erinnerungstafel an der Fassade des Museums anbringen. Wie weit die Planungen dafür sind, war Thema bei der Jahreshauptversammlung.

Aufgrund der Corona-Pandemie war es die erste Jahreshauptversammlung des Fördervereins nach drei Jahren. Zum ersten Mal fand sie nicht in den Räumlichkeiten des Museums statt, sondern in der Gaststätte Oberberger Langenpfunzen, um so den Besuchern mehr Abstand zueinander zu ermöglichen.

Durch Corona war aber nicht nur die Jahreshauptversammlung des Vereins in den vergangenen zwei Jahren ein Ding der Unmöglichkeit, auch andere geplante Veranstaltungen und Aktionen blieben auf der Strecke, wie beispielsweise die Feierlichkeiten plus Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum des Museums und des Fördervereins.
Auch die Erinnerungstafel ist keine neue Idee, sondern verzögert sich aufgrund der Pandemie. Museumsleiter Walter Leicht hat dafür bereits vor einigen Jahren einen Text aufgesetzt mit dem Titel „Nie wieder wegschauen!“:

„Ab 1933 beherrschten die Nationalsozialisten auch in Rosenheim alle Bereiche des täglichen Lebens. 
Vordergründig ging es zunächst vielen Menschen besser.
Aber um welchen Preis?
Politische Gegner, Juden, Homosexuelle, Behinderte, „Asoziale“, Sinti und Roma wurden in Konzentrationslagern gedemütigt, gequält, ermordet. Vereine und Gewerkschaften wurden aufgelöst oder gleichgeschaltet. Religiöse Praktiken und Äußerungen mussten linientreu sein oder wurden eingeschränkt.
Wer anders dachte, anders fühlte oder anders leben wollte, wurde stigmatisiert. Jegliche Kritik am Regime war verboten, wurde unterdrückt, verfolgt und bestraft. Wer sich nicht anpassen wollte, erlitt berufliche Nachteile.
Am schlimmsten traf es die Rosenheimer Juden. Sie wurden ausgegrenzt, geächtet und entrechtet. Ihre Geschäfte wurden boykottiert und „arisiert“, ihre wirtschaftliche Existenz zerstört. Wer Glück hatte, konnte emigrieren oder mittellos fliehen.
Einige Schicksale von Rosenheimer Juden sind ungeklärt. Es gibt aber auch traurige Gewissheit: Moses, Taube und Klara Fichtmann, Max Fischer, Rosalie und Adele Obernbreit sowie Fritz und Mirjam Block mit ihren Kindern Elisabeth, Arno und Gertrud wurden aus unserer Stadt deportiert und in Vernichtungslager ermordet.
Auch in Rosenheim funktionierte das System des Unrechts, nicht nur auf Grund von Befehl und Gehorsam, von Behörden und Beamten.
Auch in Rosenheim haben zu viele Menschen mitgemacht, haben boykottiert und denunziert. Und viel zu Viele haben einfach weggeschaut.
Wir dürfen nie wieder wegschauen!“

„Wir wollen, dass auch an dem Städtischen Museum an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert wird“, betonte Franz Weiland, Vorsitzender des Fördervereins. Aber auch wenn der Verein die Erinnerungstafel selbst finanziert, muss vor der Anbringung der Rosenheimer Stadtrat diesem Vorhaben zustimmen. Baldmöglichst soll jetzt aber dafür alles in die Wege geleitet werden.
Geplant ist außerdem, eine Sonderausstellung zum 100. Geburtstag von Elisabeth Bock Anfang des kommenden Jahres. Das jüdische Mädchen wurde in Niedernburg bei Rosenheim geboren und ist eines der Opfers des NS-Terrors.
In welcher Form die Sonderausstellung stattfinden soll, steht aktuell aber noch nicht fest. Für eine große Ausstellung würde es an Exponaten mangeln, gab Walter Leicht zu bedenken. Er könnte sich eher vorstellen, das Schaufenster mit einigen ausgewählten Exponaten Elisabeth Block zu widmen.
Derzeit ist im Städtischen Museum Rosenheim die Sonderausstellung „Ro-lympisch `72“ zu sehen. Sie erinnert noch bis zum 6. November an die Olympischen Spiele in München im Jahr 1972 und richtet den Fokus dabei auf Rosenheim.
Der Titel für die nächste Sonderausstellung steht auch schon fest: „Sammelsurium“. Sie ist für Anfang Februar 2023 bis Ende April 2023 geplant und soll den Besuchern nahebringen, was eigentlich die Aufgaben des Städtischen Museums Rosenheim sind.
Für Walter Leicht endet damit seine Ära als Museumsleiter. Er geht im kommenden Jahr in den wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger steht bereits fest. Dr. Christoph Kast wird diese Aufgabe neben seinem Dienst als Leiter des Stadtarchiv Rosenheim und Stadtheimatpfleger übernehmen.
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung standen Neuwahlen auf dem Programm. An der Spitze ändert sich nichts. Franz Weiland bleibt der Vorsitzende. Zweite Vorsitzende ist weiterhin Sieglinde Wunsam und Schriftführerin Sieglinde Theiler.
Aus ihrem Amt verabschiedet hat sich  Schatzmeisterin Brigitte Schütz.  Peter Kirmair tritt die Nachfolge an.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Foto: Wunsam)

Premiere Stadtspiel Rosenheim verschoben

Premiere Stadtspiel Rosenheim verschoben

Rosenheim – Eigentlich sollte das Stadtspiel Rosenheim am morgigen Freitag auf dem Ludwigsplatz Premiere feiern. Jetzt wird die Premiere aufgrund der Wettervorhersage verschoben. Morgen soll es demnach ganztägig regnen.
Die Ersatzveranstaltung findet  jetzt am Samstag 2. Juli, statt. Beginn um 20 Uhr. Gekaufe Karten behalten Ihre Gültigkeit.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv re)

Hummeln am Hintern erkennen

Hummeln am Hintern erkennen

Hilpoltstein / Bayern – Hummeln an ihren Hintern erkennen: das ist die aktuelle Entdeckungsfrage beim Insektensommer des bayerischen Naturschutzverbands LBV und seinem bundesweiten Partner NABU. Die Rangliste zeigt: alle drei häufigen Arten, Steinhummel, Erdhummel und Ackerhummel, summen und brummen in den Gärten Bayerns. Das Artenpaar der Dunklen und Hellen Erdhummel schafft es dabei im Juni nicht nur zum ersten Mal in die Top 10, sondern sichert sich sogar Platz 1.

Weniger Überraschung gibt es laut LBV auf den Folgeplätzen, die wie in den Vorjahren die Steinhummel auf Platz zwei und Hainschwebfliege auf Platz 3 einnehmen. Die Ackerhummel fliegt auf den vierten Rang. „Die Entdeckungsfrage zu den sympathischen Hummeln hilft vielen Teilnehmenden über die Hemmschwelle, sich mit der Vielfalt unserer Insekten auseinanderzusetzen“, freut sich Tarja Richter, LBV-Insektenexpertin. Bayernweit wurden vom 3. bis 12. Juni von über 350 Orten mehr als 3.600 Beobachtungen gemeldet, das sind etwas weniger Orte und Beobachtungen als im Vorjahr. Insgesamt haben bundesweit über 2.700 Naturfreund*innen im ersten Zählzeitraum der Mitmachaktion Insekten beobachtet und gemeldet

Die freundlichen großen Brummer Ackerhummel, Steinhummel und Erdhummel erreichten durch die Entdeckungsfrage besonders viel Aufmerksamkeit. Das macht sich auch in den Ergebnissen bemerkbar: Die Artenkenntnis bei den Menschen wächst. Sie erkennen, dass es nicht nur eine Hummelart gibt und haben somit im Vergleich zu den Vorjahren verschiedene Arten gemeldet. Vor allem das Artenpaar der Erdhummel überraschte auf dem ersten Platz. Die Jahre zuvor war sein höchster Rang gerade mal Platz 15. Gut erkennbar am weißen Po und den zwei gelben Streifen auf Rücken und Hinterteil, sind die Helle und Dunkle Erdhummel noch häufig in den Gärten, Parks und Wiesen anzutreffen. „Diese beiden Erdhummel-Arten sind, was Lebensraum und Nahrung angeht, nicht so wählerisch wie einige ihrer Verwandten. Dennoch haben es Hummeln heutzutage schwer, denn unter anderem macht ihnen der Klimawandel als Liebhaber gemäßigter Temperaturen stark zu schaffen“, so Tarja Richter.

Heinschwebefliege
schwebte unter die Top 3

Der Dauerbrenner Hainschwebfliege summte bisher im Zählzeitraum Juni immer unter den Top 3. Auch dieses Jahr enttäuschte die Art nicht und zeigte sich sogar besonders zahlreich, denn gegenüber dem Vorjahr verdoppelten sich die Individuen pro Beobachtungen beinahe.

2022 könnte ein gutes
Falterjahr werden

Es gibt erste Anzeichen, dass 2022 ein gutes Falterjahr wird. Auch bei ihnen wurde fleißig gezählt: Der Kleine Fuchs katapultierte sich erstmals unter die Top 10 des Zählzeitraumes im Juni und wurde mehr als doppelt so oft gemeldet, wie im vergangenen Jahr, womit er dieses Jahr Platz 9 belegt. „Die relativ anspruchslose Art profitiert von den warmen Temperaturen des Frühjahres, die den Raupen eine schnelle Entwicklung ermöglicht haben“, sagt Tarja Richter. Auch bei anderen Schmetterlingen, wie dem Tagpfauenauge und Distelfalter, ließ sich für dieses Jahr ein positiver Trend erkennen. Etwas schlechter schnitten allerdings die Wanzen ab. Die Lederwanze beispielsweise rutschte von Platz 7 auf Platz 13 und schaffte es so nicht mal unter die Top 10.

Hummeln im Hochsommer
zählen und melden

33.000 Insektenarten gibt es allein in Deutschland zu entdecken, von denen einige bekannte Arten mit etwas Übung leicht zu bestimmen sind. Die Entdeckungsfrage des Insektensommers 2022 „Kannst Du Hummeln am Hintern erkennen?“ bietet einen besonders leichten Einstieg in die vielfältige und faszinierende Welt der Insekten. Ob die Erdhummel ihren ersten Rang verteidigen kann oder eine der beiden anderen Hummeln an die Spitze brummt, wird sich im August zeigen. Vom 5. bis 14. August sind noch einmal alle aufgerufen, sich an einem schönen Platz im Freien als Hobbyforscher zu betätigen und Sechsbeiner zu beobachten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weitere Infos zum Insektensommer gibt es hier: 

Und hier noch ein Video zum Thema Hummel auf YouTube für die kleinen Innpuls.me-Fans:

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Neuer Rekord beim Rosenheimer Stadtradeln

Neuer Rekord beim Rosenheimer Stadtradeln

Rosenheim –  Das Rosenheimer Stadtradeln ist noch nicht beendet und doch kann bereits ein neuer Rekord verzeichnet werden. In diesem Jahr nehmen bislang 1243 Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer aus 67 Teams teil – so viele wie noch nie. Bei noch zehn verbleibenden Tagen sind zudem immer noch Anmeldungen möglich.

Aktuell haben die radelnden Rosenheimerinnen und Rosenheimer 144.151 Kilometer auf ihren Rädern zurückgelegt und sind damit auf Kurs für einen neuen Streckenrekord. Um die Bestmarke aus dem Vorjahr mit 283.919 Kilometern zu brechen bedarf es also noch 139.768 Kilometer. Schon jetzt ist das Stadtradeln 2022 in Rosenheim ein Erfolg für den Klimaschutz. Unterstellt, die Radfahrer haben auf den geradelten Strecken Autofahrten mit Verbrennungsmotoren ersetzt, sind damit 22 Tonnen CO2 eingespart worden.
„Die Teilnehmerzahl am Stadtradeln hat heuer einen Rekordwert erreicht. Das zeigt, dass das Radl in Rosenheim einen hohen Stellenwert genießt und die Stadtverwaltung mit der Umsetzung des Radentscheids auf dem richtigen Weg ist“, so Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.
Das Rosenheimer Stadtradeln geht noch bis einschließlich den 09. Juli. Die Registrierung erfolgt unter stadtradeln.de oder über die entsprechende App.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gesucht: Ehrenamtliche für trauernde Kinder

Gesucht: Ehrenamtliche für trauernde Kinder

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die Johanniter suchen für das Trauerzentrum Lacrima in Rosenheim Ehrenamtliche zur Begleitung trauernder Kinder und Familien. Am 7. Juli stellt die Leiterin, Dr. Beate Düntsch-Hermann, das Engagement und die im Herbst startende Ausbildung für Trauerbegleiterinnen Trauerbegleiter vor.

Angebot der Johanniter in Rosenheim richtet sich an Kinder und Jugendliche, die ein Elternteil, ein Geschwisterkind oder eine nahestehende Person verloren haben. In kostenfreien Gruppenstunden können sie ihre Trauer zulassen und verarbeiten.
Ausgebildete Trauerbegleiter betreuen und begleiten sie und ihre Familien im Rahmen von regelmäßigen Gruppentreffen. „Wir können den Kindern Zeit und Raum für ihre Trauer geben, denn oft trauen sie sich gar nicht zu trauern, um das hinterbliebene Eltern- oder Geschwisterteil zu schonen“, erklärt Dr. Beate Düntsch-Hermann von den Johannitern. „Auch die Gemeinschaft mit anderen, die ein ähnliches Schicksal erlebt haben ist wichtig und hilfreich.“ Die Ärztin der Gemeinde Tuntenhausen ist die ehrenamtliche Leiterin der Johanniter-Trauerbegleitung Lacrima in Rosenheim.
Bei einer Informationsveranstaltung am 7. Juli um 19.30 Uhr im
Familienzentrum Christkönig, Kardinal-Faulhaber-Platz 7, 83022
Rosenheim, können Interessierte das Angebot der Johanniter
kennenlernen. Eine vorherige Anmeldung unter Telefon 08065/9063331 ist nötig.
Weitere Informationen über die Trauerbegleitung Lacrima in
Rosenheim gibt es im Internet unter www.lacrima-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Johanniter / Beitragsbild: Johanniter-Birte Zellentin)

Mit Kunst zum Gespräch anregen

Mit Kunst zum Gespräch anregen

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Immling kann nicht nur darstellende, sondern auch bildende Kunst! Ekaterina Zacharova begleitet mit ihrer Ausstellung „Alchemical Dance“ das Immling Festival 2022. Dabei zeigt sie auf malerische Art und Weise Höhenflüge, Abstürze, Ekstase und Erschöpfung hinter, vor und auf der Bühne.

Ekaterina Zacharova entlarvt mit ihren Werken aus der Reihe „Alchemical Dance“ eindrucksvoll die Licht- und Schattenseiten der Bühnenwelt insgesamt, wenngleich ausschließlich Tänzerinnen und Tänzer im Rampenlicht stehen. Während der Proben, vor dem großen Auftritt, an der Bar danach: Einsamkeit nach dem Trubel in blau-schwarzen Farben, Verletzlichkeit hinter den Kulissen in Pastelltönen. Insgesamt 16 Exponate präsentiert die am Tegernsee ansässige Malerin. Mit ihrem unverstellten Blick auf die Bühnen- und Kunstwelt beleuchtet sie eben diese kritisch: als ein Ort der Manipulation einerseits. Und kraftvoll: als einer der Magie andererseits.

Ekatarina Zacharova vor Gemälden

Ekatarina Zacharova mit einigen ihrer Werke. Foto: Copyright Urs Golling

Das Immling Festival 2022 begleiten zu dürfen, ist für Ekaterina Zacharova aus verschiedenen Gründen eine schöne und stimmige Herausforderung. Da gibt es die Tänzer:innen, die an die Grenze des physisch und psychisch Möglichen gehen, um „Mitten ins Herz“ zu treffen: passend zum diesjährigen Festival-Motto, sinnbildhaft für alle Künstlerinnen und Künstler, die jahrelang ein rastloses Leben auf der Bühne und damit oft auf Messers Schneide führen.

Gemälde von Ekatarina Zacharava in rot mit Tänzerinnen

Mit Immling verbindet Ekaterina Zacharova außerdem eine 25-jährige Zusammenarbeit, da sie hier bereits für verschiedene Werke als Kostüm- und Bühnenbildnerin tätig war. Zudem begleitete sie in den letzten Jahren die Arbeit des Choreographen Peter Breuer und dessen Ballettkompanie, die dieses Jahr auch in Immling mit „Mythos Coco“ zu sehen sein werden und deren Arbeit maßgeblich als Quelle der Inspiration für „Alchemical Dance“ diente. So war es für die Künstlerin nur logisch, Werke aus der Serie, die ja ganz der Bühne gewidmet sind, in der kreativen Atmosphäre des Festivals zu zeigen. Zacharova sieht ihren Auftrag als vielseitige Künstlerin darin, die Menschen zum Gespräch einzuladen, über Licht- und Schattenseiten der Bühnenwelt und über das Leben insgesamt: „Die Kunst ist meiner Überzeugung nach eine wichtige Plattform, um uns über unsere Ängste, Träume und Werte auszutauschen.“ Ergänzt wird das künstlerische Rahmenprogramm durch die Sonderausstellung „Kunst im Zelt“ von den georgischen Studenten der Staatlichen Akademie der Künste Tiflis Lazare Shvelidze, Alexander Zirakadaze, Alexander Margvelashvili, Khatia Siradz und Badireishvili Kathuna. Lassen Sie sich überraschen.
(Quelle: Presseinformation Immling Festival: Beitragsbild: Copyright UrsGolling / Repros: Ekatarina Zacharowa)

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1967

Max-Josefs-Platz, Rosenheim, 1967

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1967. Auf der alten Aufnahme sehen wir die „Gute Stube“ Rosenheims zu dieser Zeit – den Max-Josefs-Platz mit Blick zur Heilig-Geist-Straße. Damals durften auf dem Max-Josefs-Platz noch Autos fahren. 
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann)

Schon wieder Unwetter in Anmarsch

Schon wieder Unwetter in Anmarsch

Rosenheim / Region / Bayern – Erst vor zweit Tagen sorgten schwere Gewitter in der Region Rosenheim mit teils golfballgroßen Hagelkörnern gebietsweise für große Schäden. Nun wird wieder gewarnt.

 

Der Süden Bayerns muss sich laut DWD ab dem späten Donnerstagnachmittag auf schwere Gewitter einstellen.  Die Vorabinfo ist bereits aktiv. Gewarnt wird konkret vor teil kräftigen Gewittern mit Starkregen von 20 bis 35l/qm in kurzer Zeit, Hagel bis 3 Zentimeter Durchmesser und Sturmböen bis 85 km/h. Lokal sind auch schwere Sturmböen bis 95 km /h möglich.  Wir bleiben natürlich für Euch dran.
(Quelle: Info DWD / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Messerangreifer vorläufig festgenommen

Messerangreifer vorläufig festgenommen

Waldkraiburg / Landkreis Mühldorf am Inn – Nach einem Messerangriff in der Waldkraiburger Schichtstraße am gestrigen Mittwochabend konnte ein Tatverdächtiger im Rahmen der Fahndung vorläufig festgenommen werden. Ein 30-jähriger wurde bei dem Angriff schwer verletzt.

Die Tat ereignete sich am gestrigen Mittwochabend an der Ecke Schichtstraße / Zeppelinweg. Das Opfer erlitt bei dem Angriff mehrere Stichverletzungen im Oberkörper und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Der Täter flüchtete nach den Angaben der Polizei mit einem Fahrrad. Eine Anwohnerin wurde auf das Opfer aufmerksam und setzte einen Notruf ab.
Sofort wurde mit Großaufgebot der Polizei eine Fahndung eingeleitet. Etwa zwei Stunden später wurde der vermutliche Täter in der Traunreuther Straße entdeckt. Der Mann setzte seine Flucht auf ein angrenzendes Firmengelände fort, um sich dort zu verstecken.
Ein Polizeihund spürte ihn schließlich auf. Es handelt sich um einen polizeibekannten 34-jährigen Waldkraiburger. Sein Motiv für den Angriff ist derzeit noch völlig unklar. Er befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. Die Staatsanwaltschaft Traunstein entscheidet nach Vorliegen weiterer kriminalpolizeilicher Erkenntnisse im Laufe des heutigen Donnerstags über den Haftantrag. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bruckmühler Open-Air-Kino begeisterte

Bruckmühler Open-Air-Kino begeisterte

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – „Wow, wow, wow – was für eine tolle Resonanz und was für heitere Filmerlebnisse“, bilanziert die Stadtmarketingchefin Silvia Mischi direkt nach vier Tagen Open-Air-Kino in Bruckmühl. Die Premiere dieser Aktion war gelungen. Zusammen mit Stefan Erdmann und Günther Wimmer von „openairkino.bayern“ konnte das Kinoerlebnis mitten auf der Kirchdorfer Straße stattfinden.

„Dank dieses kompetenten Partners an unserer Seite wurde
die Veranstaltung zu dem was sie war: ein Highlight des Jahres“, so Mischi. Dazu wurde eine 20 Meter breite aufblasbare Leinwand aufgestellt und mit Betonelementen vertaut. „Es ist etwas Besonders, wie toll das Open Air Kino in Bruckmühl gleich beim ersten Mal angenommen wurde“, freut sich auch Erdmann. Der Filmemacher fungierte zugleich mit seinem Fachwissen als Filmvorführer.
50 bis 70 Besucher sind ihm zufolge bei den Kinoabenden im Premierenjahr schon richtig gut. Umso beeindruckender: An den vier Bruckmühler Filmtagen kamen rund 800 Zuschauer. Deren Fazit zum Open-Air-Kino fällt genauso gut aus. Sie sprachen sich für eine Wiederholung der Filmreihe in 2023 aus und ein Bub wünschte sich einen Kinderfilm. „Hier muss man wegen des doch späten
Filmbeginns, gegen 21.30 Uhr, sehen, was machbar ist. Ich freue mich aber, dass alle Generationen Freude am Open-Air-Kino haben“, so Mischi und verweist auf nette Episoden der Geselligkeit rund um das Kino. So waren zwei Freundinnen älteren Semesters bei einer Aufführung und top ausgerüstet mit Campingstühlen, Campingtisch sowie Prosecco und 3 Tellern – aufgeteilt in Herzhaftes, Salziges und Süßes – gekommen. Die Beiden waren bestens vorbereitet. Für alle anderen hatten die Marktküche und die örtliche Pizzeria aufgekocht.
Besonders begehrt waren die XXL-Sitzsäcke. Besonders kreative Gäste bauten sich aber auch aus Biertischgarnituren eine Art Couch auf und machten es sich dort für den Film gemütlich.
Besucherrekord gab es am Donnerstag mit 239 Zuschauer bei dem Film „Die eingeschlossene Gesellschaft“.
(Quelle: Pressemitteilung Silvia Mischi-Stadtmarketing Bruckmühl / Beitragsbild, Fotos: Neuwirth)

Open-Air-Kino Bruckmühl
Sitzkissen Open-Air-Kino Bruckmuehl
Peter- und Paul-Prozession in Steinkirchen

Peter- und Paul-Prozession in Steinkirchen

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Dieses ausdrucksstarke Foto von Rainer Nitzsche zeigt bayerisches Brauchtum von seiner schönsten Seite. Zu sehen die Peter- und Paul-Prozession in Steinkirchen auf  dem Samerberg, die mit Gebeten und Gesang durch die freie Natur begleitet wurde.
Mehr Infos und ein großer Bilderbogen von der Feierlichkeiten dazu gibt es auf den Samerberger-Nachrichten. 
(Quelle: Info: Anton Hötzelsperger / Foto: Rainer Nitzsche)