Ausflugsbus in Salzburg, 1928

Ausflugsbus in Salzburg, 1928

Salzburg – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1928. Auf der historischen Aufnahme sehen wir einen voll besetzten Ausflugsbus in Salzburg. Damit geht es hinauf zur Gaisbergspitze.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Ausflugstipp: Urschlachquellen

Ausflugstipp: Urschlachquellen

Halfing / Landkreis Rosenheim – Dieser Ausflugstipp ist eher ein Geheimtipp, da touristisch eher wenig bekannt: die Urschlachquelle in Halfing im Landkreis Rosenheim. Unsere Kollege Hendrik Heuser hat dieses Relikt der Eiszeit für Innpuls.me besucht.

Die landschaftlichen Formen der Gemeinde Halfing wurden vor gut einer Million Jahren in der Eiszeit geprägt. Die Urschlachquelle liegt am Ostrand des ehemaligen Inngletschers. Nachdem dieser vor gut 10.000 Jahren abgeschmolzen ist, blieb ein Moränenwall mit wasserführenden Schichten zurück, aus der heute die Urschlach austritt. Geowissenschaftlich gilt sie als wertvoll, denn vergleichbare Geotope gibt es in der Region Rosenheim kaum. 

Urschlachquelle in Halfing
Fische in der Urschlachquelle in Halfing
Zu finden ist die Urschlachquelle zwischen Söchtenau und Halfing über den zweiten Rechtsabbieger nach der Mühldorfer Kapelle. Vom Weiler Haslach ist es dann nicht mehr weit zur Quelle. Und auch auf den Weg dorthin gibt abseits von Trubel und Hektik viel zu entdecken.
(Quelle: Info/ Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)
Blick ins Grüne mit Bäumen weit hinten
Wanderweg mit einer Wanderin
Open Airs im Klosterhof Traunstein

Open Airs im Klosterhof Traunstein

Traunstein – Mamma Mia – was wird das für ein Spaß! Vom 23. Juni bis zum 3. Juli bietet das Kulturforum Klosterkirche Traunstein Open Airs im Klosterhof, mit Musik von Legenden, Kult-Bands und Kabarett. Schon der Auftakt verspricht eine atemberaubende Atmosphäre, mit Glitzer und Schweden-Pop. „Voulez-vous – The Abba Tribute Concert“ bringt Stimmung auf die Bühne, präsentiert von der Band „ABBA forever“. Die Gäste dürfen sich am 23. Juni ab 20 Uhr auf einen Hochgenuss des Glamour-Pop freuen. Die Bühne wird beben – das garantieren die Welthits wie „Waterloo“, „Mamma Mia“ oder „Dancing Queen“. Mitsingen ist ausdrücklich erwünscht!

Das nächste Highlight kommt schon am Samstag, 25. Juni – mit dem Auftritt der Spider Murphy Gang. Unplugged, versteht sich, was das Konzert zu einem besonderen Erlebnis macht. Zu hören und zu erleben sind von Bayerns Rockband Nummer 1 nicht nur die Hits wie „Skandal um Rosi“. Die Spider Murphy Gang erzählt zugleich die Geschichte ihrer Band und des Rock’n Roll. Da wird aus dem Nähkästchen geplaudert, Anekdoten und besondere Erlebnisse tauchen auf und zu den großen Hits der Spider Murphy Gang gesellen sich Klassiker des Rock’n Roll. Im Geiste und in den Tönen sind daher Chuck Berry, Elvis und Hank Williams ebenso mit von der Partie wie Canned Heat oder Rocco Granata. Los geht dieser unvergessliche Abend um 20 Uhr.

„Dreiviertelblut“ mit
„Diskothek Maria Elend“

Am Sonntag, 26. Juni präsentiert „Dreiviertelblut“ das Album „Diskothek Maria Elend“. Fans der Band wissen schon längst: Da darf man sich wieder auf schonungslose Texte und stimmungsvolle Musik freuen. „Folklorefreie Volksmusik“, so bezeichnen Filmkomponist Gerd Baumann und Bananafishbones-Sänger Sebastian Horn ihr Schaffen. Die beiden bringen seit ihrer ersten Begegnung zeitlos schöne Lieder auf die Welt. Und wer sie noch nicht kennt – unbedingt hingehen! Konzertbeginn ist um 20 Uhr.
Mitsingen oder lieber in Erinnerung schwelgen? Diese Frage werden sich die Besucher am Dienstag, 28. Juni ab 20 Uhr stellen. Schließlich gibt es Hits wie „Rock me Amadeus“, „Jeanny“, „Out of the Dark“ oder „Der Kommissar“ – und wer kennt diese großen Hits von Falco nicht? Michael Patrick Simoner präsentiert Falco in einer authentischen Konzertshow. Der Wiener ist weltweit der einzige von Maria Hölzel (Falcos Mutter) autorisierte Falco Darsteller, der seine Auftritte auch in Originalkleidung von Hans Hölzel – in Uniform, Hemd, Mantel, und mit Brillen – zelebriert

Kabarettist Martin Frank richtet
Blick auf Stadt und Land

„Einer für alle – alle für keinen!“ So lautet das Motto am Freitag, 1. Juli. Der junge niederbayerische Kabarettist Martin Frank war einmal ein Geheimtipp, ist aber längst kein Unbekannter mehr. In seinem Programm richtet der Sohn eines Landwirts seinen aufmerksamen Blick gezielt auf Stadt und Land, auf die Gesellschaft und ihre Auswüchse. In seinem dritten Soloprogramm zeichnet er ab 19 Uhr 30 gekonnt und unterhaltsam sein momentanes Bild einer Gesellschaft, in der individuelle Luxusprobleme den gesunden Menschenverstand zu überschatten scheinen.
Am Samstag, 2. Juli gibt es eine italienische Nacht vom Feinsten! Pippo Pollina macht mit dem Palermo Acoustic Quintet auf seiner „Canzoni Segrete Tour“ Station im Klosterhof. Mit über 4000 Konzerten europaweit gehört er zu einem der beliebtesten italienischen Liedermacher. Seine Fans erfreut er mit lyrischen Balladen, poetischen Protestliedern oder rockigen Songs. Sein Album „Canzoni Segrete“ handelt über die Kraft der Musik und die Folgen des Wohlstands, über die seltsame Pandemie und die veränderten Leidenschaften, über Träume, Hoffnungen, Enttäuschungen. Ein Muss-Termin für Italienfans! Los geht der Abend um 20 Uhr.

Zum Abschluss der Open Airs in Traunstein erwartet die Gäste am Sonntag, 3. Juli ab 20 Uhr eine Electric Acoustic Session mit Fools Garden. Den Song »Lemon Tree« von ihrem 1995 erschienen Album »Dish of the Day« kennt fast jeder, schließlich war das ein wahrer Welthit. Doch das allein macht die Band längst nicht aus. Denn sie hat mit ihrem 2018 erschienenen Alben »Rise and Fall« und »Outta Love« bewiesen, dass sie hochwertige Songs schreiben kann.
Tickets für die Open Airs im Klosterhof gibt es beim Traunsteiner Tagblatt oder unter www.muenchenticket.de.
Alle Infos dazu findet man im Internet unter www.openair-im-klosterhof.de
(Quelle: Pressemitteilung Kulturforum Klosterhof Traunstein / Beitragsbild: Kulturforum Klosterhof Traunstein – Copyright Lena Semmelroggen, zeigt Pippo Pollina)

Themenführung auf Schloss Hohenaschau

Themenführung auf Schloss Hohenaschau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Berge, Täler, Wälder und eine alte Burg – kann es einen besseren Ort als Schloss Hohenaschau für Sagen, Mythen und Legenden geben? Dazu gibt es am morgigen Freitag, 3. Juni eine Sonderführung.

In vielen dieser Erzählungen tummeln sich die seltsamsten Gestalten und Lebewesen wie Hexen, freche Zwerge, wilde Männer und Halunken, grausige Drachen und zauberhafte Feen. Sie erzählen von tiefen Höhlen, verwunschenen Seen und geheimnisvollen Schätzen. Wenn der Bergwind der Kampenwand weht, leichte Nebelschleier um das Aschauer Schloss ziehen oder sonnendurchglühte Silberwölkchen über dem Priental hängen sind sie da, diese Gesellen die in den Bergen allerhand Schabernack treiben sollen. Einige dieser Geschichten sind gruselig, andere zum Schmunzeln – einige wahr und andere erfunden. Zusammen ergeben sie eine bunte Mischung.
Die Teilnehmer erleben einen „Sagenhaften!“-Rundgang durch Schloss Hohenaschau. Dauer ca. 1,5 Stunden. Keine Anmeldung. Treffpunkt um 17 Uhr am Eingangstor zum Schloss Hohenaschau. Weitere Infos zu Schloss Hohenaschau: Tourist Info Aschau im Chiemgau, Telefon 08052-90490.
(Quelle: Presseinformation Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Aktionsmonat bei den Jugendtreffs

Aktionsmonat bei den Jugendtreffs

Pandemiebedingt konnte die hauptamtliche Offene Jugendarbeit in den vergangenen gut zwei Jahren nur begrenzt für die jungen Menschen da sein. Diese Zeit ist nun vorbei, denn die Jugendtreffs und Jugendzentren in Stadt und Landkreis Rosenheim melden sich zurück. Mehr als 80 Veranstaltungen wurden für den Juni organisiert, der damit zum Jugendaktionsmonat wird.

Jugendtreffsiegel von Stadt und Landkreis Rosenheim

Das Logo der Jugendtreffs und Jugendzentren in Stadt und Landkreis Rosenheim. Foto: Landratsamt Rosenheim.

„Ganz war die Jugendarbeit nicht weg“, sagt Nici Herger vom Jugendzentrum Bad Aibling, „aber, ich habe das Gefühl, sie ist so ein bisschen unter das Radar geraten.“ „Deshalb“, so Gregor Schumm vom Jugendtreff „Logo“ in Rosenheim, „wollen wir unsere Jugendarbeit vor Ort wieder sichtbar machen.“
Mitorganisator war Moritz Beck von der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Rosenheim. Er will den vergangenen zwei Jahren nicht nachtrauern, sondern optimistisch in die Zukunft schauen: „Uns ist wichtig, jungen Leuten wieder Möglichkeiten und Chancen zu geben, ihre Freizeit möglichst cool zu gestalten.“
Den ganzen Juni ist viel geboten. „Jeder kann selbst aktiv sein, kann sich kreativ ausleben, neue Leute kennenlernen und selbst mitbestimmen, was gemacht wird.“ Konkret nennt Moritz Beck Sport- und Gaming-Turniere, Koch-Events, Kreativ-Workshops, Grillabende, Lagerfeuer, Partys, Ausflüge und Spieleabende. Darüber hinaus nehmen sich die Hauptamtlichen auch Zeit für jede Einzelne und jeden Einzelnen. „Wenn es nicht so rund läuft, wird zusammen überlegt, wie Lösungen aussehen könnten. Zumindest können wir ein offenes Ohr anbieten“, so Beck.

Tag der offenen Tür bei
allen Jugendtreffs

Los geht der Jugendaktionsmonat gleich mit einem Höhepunkt. Am Freitag,  3. Juni, öffnen alle hauptamtlichen Jugendtreffs und Jugendzentren in Stadt und Landkreis ab 16 Uhr zu einem Abend der offenen Tür. „Wir sagen mit einem großen Feuerwerk wieder Hallo“, sagt Nici Herger vom Jugendzentrum Bad Aibling dazu. Zum Abend der offenen Tür sind auch Eltern, Nachbarn und alle Interessierten eingeladen, die einen Einblick bekommen wollen, was in den Jugendtreffs so passiert. In der Stadt Rosenheim haben die Jugendtreffs und Jugendzentren am 3 Juni extralang bis 22 Uhr geöffnet.

Das komplette Programm gibt es im Online-Jugendmagazin aROund zum Nachlesen unter www.aROund-rosenheim.de. Der Jugendaktionsmonat wurde von den hauptamtlichen Fachkräften in den Jugendtreffs und Jugendzentren in Stadt und Landkreis gemeinsam mit der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Rosenheim organisiert und aus dem „Bayerischen Aktionsplan Jugend“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales durch den Bayerischen Jugendring gefördert.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re / Foto: Landratsamt Rosenheim)

Nachwuchs stellt Können unter Beweis

Nachwuchs stellt Können unter Beweis

Traunstein – 18 Nachwuchskräfte der Feuerwehren Haslach und Hochberg haben gemeinsam das Jugendleistungsabzeichen abgelegt. Nach knapp zwei Stunden Prüfungsstress konnte das Schiedsrichterteam des Kreisfeuerwehrverbandes allen zur bestandenen Prüfung gratulieren. Vorausgegangen war eine wochenlange gemeinsame Vorbereitung. Für die Feuerwehr Hochberg war es das erste Jugendleistungsabzeichen in der Geschichte der Wehr.

„Die Nervosität war schon da, als wir uns das erste Mal darüber unterhalten haben, ob wir ein gemeinsames Abzeichen machen“ erzählt Katrin Geisreiter und ergänzt „die Idee fand ich von Anfang an gut. Die Zusammenarbeit darf an der Türe des eigenen Feuerwehrhauses nicht aufhören.“ Haslachs Jugendwart Stefan Lohwieser ergänzt, „umso wichtiger ist es, dass der Nachwuchs von Anfang an lernt, dass wir zusammengehören. Nicht nur, weil wir alle zusammen die Feuerwehren der Stadt Traunstein sind, sondern weil wir alle Feuerwehrler sind“.
Für Jugendwartin Katrin Geisreiter und die sieben Mitglieder der Hochberger Jugend war es die erste Leistungsprüfung überhaupt. Das Zehnte und letzte Abzeichen war es im Gegensatz dazu für die scheidenden Jugendwarte Stefan Lohwieser und Markus Egger aus Haslach, die ihre Ämter abgeben werden. Neben zahlreichen Übungen gab es einen regelmäßigen Austausch und sogar gemeinsame Übungsvormittage. „Wir kommen im Tagesgeschäft viel zu selten zusammen“ sagt Markus Egger, stellvertretender Jugendwart in Haslach. „Oft sehen wir uns nur bei den Einsätzen und da muss dann plötzlich alles Hand in Hand laufen, da ist so eine gemeinsame Vorbereitung schon eine tolle Sache, um sich besser kennenzulernen“.
Kreisbrandmeister Albert Rieder nahm zusammen mit seinem Schiedsrichterteam die Prüfung ab. Neben einem schriftlichen Test mussten die Nachwuchskräfte neun praktische Aufgaben erfühlen, ehe sie die begehrte Jugendspange in Empfang nehmen konnten. So mussten sie verschiedene Knoten und Stiche richtig anlegen, eine Saugleitung aufbauen und eine 90 meterlange Druckleitung kuppeln, unterschiedliche Armaturen und Geräte nach ihrem Verwendungszweck richtig zuteilen und zielgenau einen Schlauch ausrollen.
Nach fast zwei Stunden Prüfung konnten das Schiedsrichterteam des Kreisfeuerwehrverbandes allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung gratulieren. Unter Applaus und Anerkennung der Kommandanten Thomas Hasenöhrl (Hochberg) und Stefan Breitling (Haslach) wurden die Abzeichen an Amanda und Louise Hasenöhl, Miriam Hirschhalmer, Vincent Hofinger, Theresa Wolfgruber und Amalie Steinbacher (alle Hochberg) und an Quirin Eisenreich, Simon Hirschberger, Jonas Hörner, Johanna und Michael Kaiser, David Mehringer, Raphael Osenstätter, Emil und Leo Schubert, Alexandra und Ludwig Wastlhuber sowie Xaver Wendl (alle Haslach) überreicht. 
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Stefan Lohwieser)

Spannende Recherchen zur Heimat

Spannende Recherchen zur Heimat

Rosenheim / Landkreis – Die coronabedingten Auswirkungen in den Schulen haben sich auch auf den gemeinsamen Schülerwettbewerb „Heimat erleben“ von Stadt und Landkreis Rosenheim ausgewirkt. Im Rahmen der Preisverleihung im Rosenheimer Landratsamt sprach Kulturreferent Christoph Maier-Gehring von einer fast schon erwartungsgemäß herben Delle bei der Anzahl der eingereichten Arbeiten. Positiv bemerkte er, dass sich dies bei der Qualität der Arbeiten nicht bemerkbar gemacht habe, „es wurden eine Reihe hervorragender Arbeiten eingereicht“. 

Ähnlich äußerte sich Rosenheims Landrat Otto Lederer: „Hut ab, was da rausgekommen ist. Und das in einer Zeit, in der Lehrerinnen und Lehrer anderes im Kopf gehabt haben, als so einen Wettbewerb“. Der Landrat steht voll und ganz hinter dem Schülerwettbewerb, „dadurch entsteht eine andere Motivation, man nimmt sich mehr Zeit dafür, weil es auch ein Wettbewerb ist“. Weiter betonte er, „es ist wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit ihrer Heimat auseinandersetzen. Um in dieser globalen Welt eine Wurzel zu haben, muss man hier verwurzelt sein.“

„Prinzregententorte“ erinnert an an Namensgeber 
der Luitpoldschule in Bad Aibling

Einen 1. Preis verdiente sich die Klasse 2dG der Luitpoldgrundschule in Bad Aibling. Die Kinder hatten sich im Fach Heimat und Sachkunde intensiv mit dem Namensgeber ihrer Schule, dem Prinzregenten Luitpold und seiner Zeit auseinandergesetzt. Es entstand eine mehrstöckige, runde „Prinzregententorte“ aus Pappe, liebevoll beklebt mit selbst gemalten historischen Kostümbildern oder Fotos des Prinzregenten mit seinen Liebhabereien und seinem historischen Umfeld. Ausgezeichnet wurde diese von Andrea Maier betreute Arbeit mit dem 1. Preis bei den Grund- und Förderschulen, verbunden mit einem Preisgeld für die Klassenkasse von 500 Euro. Die Urkunde nahmen, stellvertretend für ihre Klassenkameradinnen und Kameraden, die Zwillinge Diana und Dafina entgegen.
Gleich drei Arbeiten vom Sebastian-Finsterwalder-Gymnasium in Rosenheim belegten bei den Einzelarbeiten der gymnasialen Oberstufen die vorderen Plätze. Alle entstanden im W-Seminar Geschichte, geleitet von Markus Größwang. Da im Schuljahr 2021/22 das Thema „Bayrische Regionalgeschichte“ zwischen 1850 und 1920 auf dem Lehrplan stand, kreisen auch alle drei Arbeiten um diesen Zeitraum.

Detailgetreue Arbeit über 
„Salz und Saline“ in Rosenheim

Detailgetreu und sprachlich auf hohem Niveau zeichnete Coralie Giess in ihrer Arbeit „Salz und Saline in Rosenheim im Königreich Bayern“ die Bedeutung der Salzgewinnung in Rosenheim auf. Vom Bau der Soleleitung bis zur Errichtung der Rosenheimer Saline, vom Herstellungsprozess dieses so wichtigen Grundnahrungsmittels bis zum Energieaufwand, der dafür notwendig war. Dafür erhielt sie den 3. Preis, verbunden mit einem Preisgeld von 150 Euro.
War die Salzgewinnung in Rosenheim über viele Jahrzehnte ein wesentlicher industrieller Faktor, war es die Eisenbahn, die eine Industrialisierung überhaupt erst möglich machte. Deshalb untersuchte Valentin Keil auch deren Bedeutung für die Region unter dem Titel „Industrialisierung in Rosenheim – Wie die Eisenbahn Rosenheim verändert hat“. Dabei schilderte er, bestens recherchiert, wie der Eisenbahnanschluss vom Baubeginn 1854 an über den Bau des ersten Bahnhofs 1858 und den Bau des zweiten 1876 die Stadtentwicklung, die Wirtschaft, das Stadtbild und das Bevölkerungswachstum enorm und nachhaltig beeinflusst haben. Die Jury würdigte die Arbeit von Valentin Keil mit dem 2. Preis, verbunden mit einem Preisgeld von 250 Euro.

Katharina Gartmeier beschäftigte sich mit
der Revolution in Bayern

Ein äußerst interessantes Kapitel regionaler Geschichte schlug auch Katharina Gartmeier auf mit ihrer Arbeit „Zwischen Königreich und Republik – Die Revolution in Bayern“. Dabei untersuchte sie die verwickelten politischen Umstände von der Novemberrevolution 2018 bis zum Ende der Räterepublik im Frühjahr 2019. Spannend zu lesen beschreibt sie, welche politischen Kräfte – ob von links oder von rechts – damals in der Region um die Vorherrschaft rangen. In ihrer Arbeit wartet sie mit Details und Namen politischer Führer auf, die selbst Kenner der Materie in Staunen versetzen. Hochverdient erhielt Katharina Gartmeier deshalb dafür den mit 500 Euro verbundenen 1. Preis beim diesjährigen Schülerwettbewerb.
Anfang der 1990er-Jahre wurde der „Regionale Schülerwettbewerb des Landkreises Rosenheim“ ins Leben gerufen, betreut jeweils vom Kulturreferenten im Landkreis Rosenheim. Unter dem neuen Titel „Heimat erleben“ richten das Landratsamt und das Stadtarchiv Rosenheim den Wettbewerb seit 2016 gemeinsam aus.

Auch im kommenden Schuljahr wird es
„Heimat erleben“ wieder geben

Auch im kommenden Schuljahr richten der Landkreis Rosenheim und das diesmal federführend organisierende Stadtarchiv Rosenheim den Schülerwettbewerb „Heimat erleben“ wieder aus. Die Bewerbungsunterlagen werden zu Schuljahresbeginn versandt, frühzeitig dazu wird es Informationen auf der Homepage des Stadtarchivs www.stadtarchiv.de geben. Telefonische Anfragen beantwortet das Kulturreferat des Landkreises Rosenheim unter 08031 392 1039 oder das Stadtarchiv Rosenheim unter 08031 365 1439.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim, zeigt: (von links) Landrat Otto Lederer, Andrea Maier (Luitpoldgrundschule Bad Aibling), Coralie Giess, Katharina Gartmeier, Valentin Keil, Kulturreferent Christoph Maier-Gehring sowie (vorne) die Zwillinge Diana und Dafina von der Luitpoldgrundschule Bad Aibling mit ihrer „Prinzregententorte“.)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 2.Juni.

Namenstag haben: Armin, Blandina, Erasmus, Marcellinus

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Johnny Weissmüller (1904 – war ein US-amerikanischer Schwimmer, fünffacher Olympiasieger  und Schauspieler. Bekannt durch seine Rolle als „Tarzan“ in 12 Filmen.)

– Heinz Sielmann  (1917– war ein renommierter deutscher Tierfilmer.)

–  Marcel Reich-Ranicki (1920 – war ein deutscher Publizist und sehr einflussreicher Literaturkritiker.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1915: Albert Einstein hält in der Treptower Sternwarte einen öffentlichen Vortrag über Relativität der Bewegung und Gravitation
  • 1991: Mit dem Fahrplanwechsel setzt die Deutsche Bundesbahn erstmals fahrplanmäßig den Intercity-Express, den ICE 1, ein.
  • 2001: Das unbemannte Experimentalflugzeug Boeing X-43A der NASA absolviert seinen Erstflug. Der Testflug wird nach 13 Sekunden abgebrochen, da durch eine Fehlfunktion die Pegasus-Rakete, mit welchem das Flugzeug verbunden ist, außer Kontrolle gerät.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Schlechte Stimmung bei der Wirtschaft

Schlechte Stimmung bei der Wirtschaft

Rosenheim / Südostbayern – Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs, die Null-Covid-Strategie Chinas sowie Lieferengpässe und steigende Preise sorgen bei den Unternehmen in Südostoberbayern für einen deutlichen Stimmungseinbruch. Der IHK-Konjunkturindex für die Landkreise Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf am Inn, Traunstein sowie Stadt und Landkreis Rosenheim fällt von 124 auf 110 Punkte. Er verzeichnet damit den stärksten Rückgang seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020.

Die Befragung der Unternehmen in Stadt und Landkreis Rosenheim sowie in den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf am Inn und Traunstein für den IHK-Konjunkturbericht Region Südostoberbayern fand im April 2022 statt
Demnach sind die Betriebe noch  weitgehend zufrieden mit ihren Geschäften, sie blicken aber aufgrund massiver Unsicherheit skeptisch auf die kommenden Monate. Mit ihrer Geschäftslage, die als eine Komponente in die Berechnung des Konjunkturindexes einfließt, sind die Unternehmen sogar etwas zufriedener als noch zum Jahresbeginn: 48 Prozent bewerten ihre Geschäfte als gut und nur 13 Prozent als schlecht. Die weggefallenen Corona-Einschränkungen haben vor allem Tourismus, Handel und Teilen der Dienstleistungsbranche Auftrieb gegeben. Wie in Bayern insgesamt werden die Betriebe aber massiv durch steigende Preise und Knappheit bei Rohstoffen und Materialien belastet. Vier von fünf Unternehmen melden starke Preissteigerungen bei Energie, Rohstoffen und Waren, drei von vier Material- und Rohstoffknappheit sowie zwei von drei Lieferschwierigkeiten.

Belastungen trüben Aussichte
der Betriebe in Südostbayern

All diese Belastungen trüben auch die Aussichten der Betriebe. Die Geschäftserwartungen, die zweite Komponente der Indexberechnung, brechen deutlich ein: Weniger als jedes fünfte Unternehmen rechnet mit einer Belebung seiner Geschäfte, mehr als jedes vierte mit einer Verschlechterung. Geschäftsrisiken sehen die Betriebe vor allem in den hohen Energie- und Rohstoffpreisen. Mit einem Anteil von 80 Prozent der Nennungen erreicht der Wert einen nie dagewesenen Höchststand.
Ferner sehen auch 66 Prozent im Fachkräftemangel sowie 49 Prozent in den Personalkosten ein Risiko für ihre Geschäftsentwicklung. Die vielfältigen Unsicherheitsfaktoren sorgen auch für eine deutlich verlangsamte Investitionsdynamik. Knapp jedes vierte Unternehmen möchte seine Investitionen ausbauen, jedes fünfte zurückfahren. Ein abrupter Investitionsstopp zeichnet sich
aber nicht ab. Auch beim Stellenaufbau gehen die Unternehmen etwas zurückhaltender vor: 20 Prozent wollen neues Personal einstellen, 14 Prozent hingegen Stellen streichen.

Schneller Ausbau der
erneuerbaren Energien gefordert

Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, sieht die Politik vor großen Herausforderungen. „Es muss alles dafür getan werden, die Versorgungssicherheit und damit Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft zu erhalten. Gleichzeitig müssen wir zwingend die Abhängigkeit von Russland bei Energie und Rohstoffen reduzieren. Dafür brauchen wir einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien.“ Bensegger mahnt gleichzeitig: „Das darf aber nicht
bedeuten, dass diese Maßnahmen weitere Energie-Preisschübe auslösen, dann stünden die Alarmzeichen für unseren Wirtschaftsstandort auf Rot.“ Bensegger fordert deshalb gezielte Entlastungen für Unternehmen, die besonders unter den hohen Energiepreisen leiden. Außerdem müsse die Politik die Wirtschaft mehr bei der Diversifizierung ihrer Beschaffungsmärkte unterstützen. Dafür brauche es neue Freihandelsabkommen, unter anderem mit Lateinamerika, Indien, Australien und Neuseeland. Eine klare Absage erteilt der Vorsitzende allen zusätzlichen bürokratischen Belastungen der Wirtschaft.
(Quelle: Pressemitteilung IHK Rosenheim / Beitragsbild: Herbert Borrmann, zeigt Luftaufnahme von Rosenheims Innenstadt)

„Sepp, Danke für Alles“

„Sepp, Danke für Alles“

Seeon / Landkreis Traunstein – Ein großer Mann verlässt die Kreisbrandinspektion des Landkreises Traunstein. Mit erreichen der Altersgrenze scheidet Fach-Kreisbrandmeister „Ausbildung“ Josef Linner aus dem Aktiven Dienst aus. Im Rahmen eines Geburtstagsbesuches nutzten einige Kollegen die Möglichkeit, „unseren Sepp“ die Glückwünsche des Kreisfeuerwehrverbandes und der Feuerwehren im Landkreis Traunstein zu überbringen und ihm für seinen unermüdlichen Einsatz zu danken. Die Nachfolge tritt Florian Ettmayer von der Feuerwehr Matzing an.

„Wir kennen den Sepp nur lachend und immer gut gelaunt und dabei hat seine große Aufgabenpallette stets zuverlässig und mit Freude erfüllt“, sagt Kreisbrandrat Christof Grundner über den scheidenden Kreisbrandmeister. Über neun Jahre hinweg zeigte sich der Seeoner Josef Linner für den Ausbildungsbetrieb der Feuerwehren im Landkreis Traunstein verantwortlich und hat das Lehrgangswesen über diese Zeit hinweg maßgeblich mitgestaltet und ausgebaut. Darüber hinaus war er ein fester Bestandteil der Örtlichen Einsatzleitung und hat bei zahlreichen Großschadenslagen bei der erfolgreichen Bewältigung der Einsätze mitgewirkt.
Die Stabsübergabe an seinen Nachfolger hat bereits stattgefunden. Florian Ettmayer von der Feuerwehr Matzing ist mit sofortiger Wirkung der neue Fach-Kreisbrandmeister für das Ausbildungswesen im Landkreis Traunstein und übernimmt somit eine Schlüsselfunktion für das Lehrgangswesen der Feuerwehren und ihren 4700 Aktiven sowie den knapp 1000 Nachwuchskräften in den Jugendfeuerwehren.
(Quelle: Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Daniela Rottner, zeigt: Fach-Kreisbrandmeister Josef Linner durfte in diesen Tagen seinen 65. Geburtstag feiern. Damit scheidet er aus dem aktiven Feuerwehrdienst aus. Den Dank und die Glückwünsche überbrachten unter anderem Kreisbrandrat Christof Grundner (rechts). Seine Nachfolge tritt Florian Ettmayer (links) von der Feuerwehr Matzing an.)

300 Jahre Weihjubiläum Kirchwald

300 Jahre Weihjubiläum Kirchwald

Nußdorf / Landkreis Rosenheim – Vor 300 Jahren wurde die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Kirchwald (Gemeinde Nußdorf) geweiht. Aus diesem Anlass finden heuer rund um den 3. Juli verschiedene Veranstaltungen statt. Hier eine Übersicht.

Wallfahrtskirche Kirchwald Nussdorf

Die Wurzeln dieses beliebten Wallfahrtsortes reichen zurück bis ins Jahr 1644. Der Pilger Michael Schöpfl ließ sich damals nach seiner Heimreise von Rom dort nieder. Er fand eine Quelle. Zunächst hielt er diese sogar für ungenießbar. Aber durch die Zugabe von Reliquien, die er aus Rom mitgebracht hat und dem heilkräftigem Wasser aus Weihenlinden soll sich die Quelle in ein heilsames Wasser gewandelt haben.
1720 ließ dann der Nußdorfer Wirtssohn Pater Casimir Weiß an dieser Stelle die Kirche mit Klause bauen. Die heutige Innenausstattung mit drei Altären und der Kanzel im Rokokostil entstand 1756. Neben der Kirche steht eine Einsiedelei. Lange Jahre wohnte dort der Benediktinermönch Bruder Clemens. 2018 hat seine Aufgabe Bruder Damian aus der Brüdergemeinschaft der Alexianer übernommen. 
Anlässlich des 300. Jahrestages der Weihe der Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung brachte das Verkehrsamt Nußdorf eine Begleitbroschüre heraus. Erhältlich ist diese ab Juli: Klause im Kirchwald, Pfarrbüro Neubeuern, Kaffeeladen am Dorfanger, Bäckerei Stangl, Verkehrsamt, Tankstelle, Metzgerei Grandauer. 

Auszug aus den Termine:
– Die Freiluftausstellung im Kirchwald wird am Freitag, 2. Juni, 15 Uhr eröffnet und ist dann bis Oktober zu sehen.
– Vortrag „Eremiten im Inntal im Zeitalter des Barocks“ von Kulturwissenschaftler Dr. Dr. Georg Werner am Freitag, 8. Juli, 20 Uhr im Pfarrheim Nußdorf
– Heiter besinnlicher Streifzug durch 300 Jahre Freilufttheater von Renate Pröbstl am 23. und 24. Juli um 19 Uhr.
– „Eremiten und Wüstensohne in Kirchwald“ lautet der Titel eines musikalischen Vortragsabend am Freitag, 29 . Juli im Kirchwald im Freien. Vortrag von Michaela Firmkäs und Dr. Elisabeth Weinberger. Gemeinsames Singen von Marien- und Wallfahrtslieder mit Eva Bruckner und Ernst Schusser.
– „Das Wunder von Kirchwald“ lautet der Titel eines Vortrags am Freitag, 5. August, 20 Uhr, im Pfarrheim Nußdorf – mit Dr. Elisabeth Weinberger zum Mirakelbuch und den Votivtafeln der Kirche
– Festkonzert am Samstag, 17. September, 17 Uhr im Kirchwald unter der Leitung von Andreas Legath Cantate -Ensemble und Siferlinger Dreigesang.
(Quelle: Beitragsbild, Foto: Hendrik Heuser)

Weitere Informationen zum Weihejubiläum Kirchwald gibt es hier: 

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1920

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1920

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1920. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Rußwurmhaus am Ludwigsplatz in Rosenheim – mit dem stolzen Eigentümer davor.