Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4.Juni.

Namenstag haben: Christa, Franz, Iona, Klothilde, Quirin, Werner

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Karl Valentin (1882 – war ein bayerischer Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent. Richtiger Name: Valentin Ludwig Fey.)

– Christopher Cockerell (1910 – war ein britischer Ingenieur und Erfinder des Luftkissenbootes – Hovercraft.)

– Angelina Jolie (1975 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Oscar- Preisträgerin und Sonderbotschafterin des UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge).
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1920: Frauen erhalten in den Vereinigten Staaten das Wahlrecht.
  • 1928: Gustav Hartmann – der Eiserne Gustav – erreicht mit seiner Pferdekutsche Paris. Er protestiert mit der Fahrt gegen den Niedergang der Droschken durch Autos.
  • 1981: Der Bau des Airbus A 320, eines der erfolgreichsten zivilen Flugzeuge in den Jahrzehnten um den Jahrtausendwechsel wird inoffiziell beschlossen.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Bald eröffnet die Lebzelterei

Bald eröffnet die Lebzelterei

Rosenheim – An der Fassade des Gebäudes in der Kaiserstraße 1 in Rosenheimer erinnert der Schriftzug noch an den Kerzenfachhandel Ruedorffer. Dessen Ära ging Ende des vergangenen Jahres nach 400 Jahren zu Ende. In wenigen Wochen wird dort nun mit der „Lebzelterei“ ein Feinkostgeschäft mit Tagescafè eröffnen. 

Aktuell sind in den altehrwürdigen Räumlichkeiten noch die Handwerker am Werk. Aber mittlerweile lässt sich schon gut erkennen, wie die „Lebzelterei“ mal aussehen soll. Dazu durfte Innpuls.me  auch schon vor einigen Monaten exklusiv Planungsbilder veröffentlichen – hier. 
Neben hochwertigen Nüssen, Trockenfrüchten und Ölen sollen in der „Lebzelterei“ auch viele Produkte aus der Region verkauft werden. Das unter anderem angebotene Kernöl aus Himbeer- und Johannisbeer-Kernen stammt aus eigener Produktion.
Angedacht ist neben regional produzierten Waren unter anderem auch der Verkauf von Produkten die zur Verkostung vor Ort dienen, wie zum Beispiel Wein, Bier, Sekt und vielem mehr. Für das „to-go“ Geschäft sollen hochwertige Smoothies mit frischen Früchten angeboten werden. „Man soll sich in der Lebzelterei treffen können, um gesunde und hochwertige Lebensmittel und Waren kaufen zu können und bei einem „Ratsch“ ein Glas Wein, einen Espresso oder eine Tasse Tee zu trinken“, erklärt der Ladeninhaber. Und weiter: „Es liegt uns sehr am Herzen, die Geschichte und die Tradition der Familie Ruedorffer, als auch die damit verbundene Kulturstätte in der Kaiserstrasse 1  am Leben zu erhalten.“
(Quelle: Beitragsbild: Karin Wunsam)

Lärmbelästigung durch Bahn-Bauarbeiten

Lärmbelästigung durch Bahn-Bauarbeiten

Rosenheim / Stephanskirchen – In etlichen Briefkästen in Rosenheim und Stephanskirchen  flatterten in dieser Woche Postkarten der Deutschen Bahn. Grund: Im Bereich Landl kommt es zwischen Juni und September 2022 zu Lärmbelästigungen durch Baumaßnahmen.

 

Das Baufeld befindet sich in Stephanskirchen auf der Strecke von Rosenheim nach Bad Endorf im Bereich der Hofmühl- und Brünnsteinstraße sowie des Hammerwegs. Dort werden Signalfundamente und Kabelquerungen erneuert.
Damit der Zugverkehr so wenig wie möglich beeinträchtig wird, führt die Bahn die Arbeiten nur in den nächtlichen Zugpausen durch. Zur Sicherheit der Mitarbeiter im und am Gleisbereich kommen dann akustische Warnanlagen – sogenannte Rottenwarnanlagen – an der Baustelle zum Einsatz.
Das ist der Fall in der Nacht vom:
– 06. auf 07. Juni von 00.20 bis 05.20 Uhr
– 07. auf 08.Juni von 00.00 bis 05.00 Uhr
– 18. auf 19. Juni von 00.00 bis 04.00 Uhr
– 22. auf 23. Juli von 00.15 auf 04.30 Uhr.

 

Begleitende Arbeiten außerhalb des Gleisbereichs werden auch tagsüber im August und September 2022 stattfinden. Durch die benötigte Logistik im Bereich der Hofmühlstraße, die als Zufahrt zum Bahnhofsweg genutzt wird, kann es dort während des gesamten Bauzeitraums zu einem erhöhten Lkw-Verkehr kommen.
(Quelle: Mitteilung Deutsche Bahn / Beitragsbild: Repro: Karin Wunsam)

Aktueller Corona-Lagebericht

Aktueller Corona-Lagebericht

Rosenheim / Landkreis – Aktueller Corona-Lagebericht für Stadt und Landkreis Rosenheim: Die aktuelle Welle klingt nach Beurteilung von Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundhetisamtes, weiter ab. Aber mit Blick auf Portugal warnt er: „Die Pandemie ist noch nicht beendet.“

Seit dem letzten Lagebericht vor zwei Wochen (Stand 19. Mai) wurden dem Gesundheitsamt Rosenheim 1.594 neue Corona-Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet. Damit habe sich das Infektions-Geschehen weiter abgeschwächt. Zu beachten seit aber, dass die Zahl der durchgeführten PCR-Tests im Testzentrum auf der Loretowiese sowie den Teststellen in Stadt und Landkreis in den vergangenen Wochen stark abgenommen hätten. Dies könne zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Infektionszahlen führen „Aufgrund der zunehmenden sozialen Kontakte der Bevölkerung, z. B. auf Frühlingsfesten aber auch im täglichen Leben, und dem weitgehenden Fehlen von Abstands- und Hygienemaßnahmen ist zu befürchten, dass die Infektionszahlen wieder deutlich ansteigen“, so Dr. Hierl.

Zur Situation in Portugal, in der aktuell die Zahlen deutlich ansteigen, sagt er: „Der Anteil dieser besorgniserregenden Variante ist laut Robert-Koch-Institut in Deutschland mit 5,2 Prozent derzeit noch gering. Das Gesundheitsamt beobachtet die Lage weiter genau. Es gilt, wachsam zu bleiben“, mahnt der Leiter des Gesundheitsamtes. 
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ein Leben für das Gemeinwohl

Ein Leben für das Gemeinwohl

Traunreut – Ein Leben lang für andere da zu sein, dies zeichnet die Geehrten des Ehrenabends für Feuerwehrkräfte allesamt aus. Der Landkreis Traunstein führte zusammen mit dem Kreisfeuerwehrverband nach zwei Jahren Pause wieder einen Ehrenabend für Feuerwehrkräfte aber auch für ehemalige Rathauschefs sowie verdiente Führungskräfte im k 1 in Traunreut durch.

Kreisfeuerwehrverband Traunstein - Ehrung. Überreichung eines Ehrenzeichens

66 verdiente Feuerwehrmänner erhielten eine Auszeichnung für ihren persönlichen und langjährigen Einsatz. „Bei 50 Jahren Feuerwehrdienst kommt es auf ein Jahr Verspätung mit der Ehrung sicher nicht an“, sagte Kreisbrandrat Christof Grundner bei der Eröffnung und sorgte im vollbesetzten Saal des k 1 für einen Lacher unter den Gästen. Insgesamt 56 Feuerwehrkräfte erhielten das bayerische Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Einsatz in der Feuerwehr. Zehn Floriansjünger wurden für ihren 50-jährigen Feuerwehrdienst ausgezeichnet. Insgesamt standen somit fast 3.000 Jahre Feuerwehrerfahrung auf der Bühne, um für ihren jahrzehntelangen Einsatz eine Ehrung in Empfang zu nehmen.
In seiner Festansprache betonte Landrat Siegfried Walch, „dass wir heuer einen besonders große Ehrenabend begehen dürfen. Er stellt heraus, dass die Region vom Ehrenamt lebt. „Jeder Feuerwehrler denkt auch immer wieder an andere, ihr rettet Menschen immer wieder aus schwierigen Situationen.“

Joachim Herrmann per
Videobotschaft zugeschaltet

Der per Videobotschaft zugeschaltete Bayerische Innenminister Joachim Herrmann sagte, „die Feuerwehren liegen mir sehr am Herzen und ich danke Ihnen für Ihren langjährigen Dienst. Unsere Feuerwehrmänner und Frauen verdienen höchsten Respekt. Ehrungen sind ein wichtiges äußeres Zeichen, dass der Freistaats Bayern ehrenamtliches Engagement fördert“. Die Geehrten bezeichnete er als eine wesentliche Säule des bayerischen Gefahrenabwehrsystems und gratulierte ihnen zur Ehrung.
Von einem „persönlichen Lebenswerk Feuerwehr“ darf man bei einem 50-jährigen Einsatz für die Allgemeinheit durchaus sprechen. Zehn Feuerwehrmänner wurden dafür mit dem „Großen Ehrenzeichen des Freistaats Bayern ausgezeichnet. Herbert Berschl und Gerhard Pletschacher (beide Chieming), Johann Dunstmaier (Engelsberg), Alfred Körner und Peter Ritzer (beide Grassau), Anton Kirchmaier (Hochberg), Jakob Knittler (Pietling), Ludwig Schuhbeck (Ruhpolding), Walter Rosmann (Traunreut) und Peter Färbinger (Traunstein) dürfen sich dieses besondere Abzeichen nun an Reverse heften.
Die Firma Gebrüder Dufter GmbH aus Inzell wurde in diesem Jahr für ihre überdurchschnittlichen Verdienste um das Feuerwehrwesen im Landkreis ausgezeichnet. In der Laudatio von Kreisbrandrat Christof Grundner hieß es, „die Firma Dufter unterstützt durch regelmäßige Freistellung der Mitarbeiter zu Einsätzen, durch Geld- und Sachspenden und durch die Bereitstellung des Betriebsgeländes für Übungen sowie Übungssamstagen“.
Gleich 17 Amtswechsel in den Rathäusern hatte es im Zuge der vergangenen Kommunalwahlen bei den Bürgermeistern gegeben. Für ihr Engagement rund um das Feuerwehrwesen wurden Georg Schützinger (Grabenstätt), Rudi Jandke (Grassau), Josef Heigenhauser (Reit im Winkl), Claus Pichler (Ruhpolding), Hans Pertl (Staudach-Egerndach), Marc Nitschke (Übersee), Ursula Haas (Taching), Josef Jahner (Palling), Johann Hellmeier (Tacherting), Bernd Ruth (Seeon-Seebruck), Hans Urbauer (Kienberg), Benno Graf (Chieming), Josef Wimmer (Surberg), Klaus Ritter (Traunreut), Christian Kegel (Traunstein) und Hans Gnadl (Nußdorf) mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein in Silber ausgezeichnet.

viele Ehrenzeichen - Kreuz mit blauem Band

Konrad Schupfner war nicht nur lange Jahre 1. Bürgermeister der Stadt Tittmoning und Präsident der EuRegio. Als Sprecher der Bürgermeister im Landkreis Traunstein war er zudem ständiger Vertreter im Verbandsausschuss des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Zu seiner persönlichen Herzensangelegenheit gehörte die Übergabe des Friedenslichtes vor den Weihnachtstagen. „Die Feuerwehren des Landkreises Traunstein bedanken sich mit der Auszeichnung Ehrennadel in Silber mit Lorbeer für die konstruktive, humor- und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so die Laudatio für den ausgeschiedenen Rathauschef Konrad Schupfner.
Als Fach-Kreisbrandmeister „Ausbildung“ wirkte Josef Linner über neun Jahre hinweg für den Ausbildungsbetrieb der Feuerwehren im Landkreis Traunstein. Dabei hat er maßgeblich zur Modernisierung der Grundausbildung und der Erweiterung des Lehrgangsangebotes beigetragen. Trotz Coronabremse besuchten im vergangenen Jahr rund 3.500 Einsatzkräfte einen von 43 unterschiedlichen Lehrgangstypen. Josef Linner scheidet mit Erreichen des 65. Lebensjahres aus der Kreisbrandinspektion aus. Für sein „Gesamtwerk Ausbildungswesen“ erhielt er das Feuerwehr Ehrenkreuz in Gold des Landesfeuerwehrverbandes Bayern.
Fach-Kreisbrandmeister Florian Scholz und der Leiter der Führungsstelle „Salzach“ Christoph Huber erhielten das Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für ihre besonderen Leistungen. Florian Scholz wird in der Laudation für die Entwicklung der Stabsarbeit samt Lehrgangswesen „Modulare Führungsaufgaben“ und die EDV gestützte Datenverarbeitung bei Einsätzen gewürdigt. Christoph Huber hat sich um den flächendeckenden Ausbau der Führungsstellen ausgezeichnet und war in der Pilotphase maßgeblich bei deren Entwicklung beteiligt.
Für den Inspektionsbereich „Florian Traunstein Land 2“, dem südlichen Landkreis, wurden für 40 Jahre aktiven Dienst in einer Feuerwehr Richard Schermann (Eisenärzt), Franz Kreiler und Gerhard Wirnshofer (Erlstätt), Günter Dirnhofer (Reit im Winkl), Andreas Hinterseer, Gerhard Kastner, Armin Neuhofer und Martin Rauscheder (alle Ruhpolding), Albert Voit (Siegsdorf), Stefan Gelder, Helmut Haumeier und Richard Polleichtner (alle Übersee) geehrt.

Ehrungen für den 
östlichen Landkreis Traunstein

Aus dem östlichen Landkreis Traunstein – „Florian Traunstein Land 3“ wurden folgende Einsatzkräfte geehrt. Johann Prams (Fridolfing), Bernhard Aicher, Helmut Hofmeister, Johann Huber und Rudolf Stadler (alle Lampoding), Josef Hausschmid (Palling), Lorenz Nachbichler, Johann Öllerer und Georg Strasser (alle Petting), Stefan Kraller und Alfons Lex (Pietling), Ludwig Krautenbacher (Taching), Ludwig Patz, Matthias Rehrl, Hans-Peter Schupfner, Klaus Schustermann und Josef Sommer (alle Tettenhausen), Hans Baumgartner, Martin Bräumann, Franz Engartner, Gerhard Gstötter, Hubert Huber und Kilian Perschl (alle Törring), Paul Fenninger, Josef Mühlbacher und Josef Strasser (Wonneberg).

Kreisfeuerwehrverband Traunstein - Ansprache

Ebenfalls 40 aktiven Dienst haben die Kameraden der Feuerwehren aus dem östlichen und nördlichen Landkreis, also dem Inspektionsbereich „Traunstein Land 4“ geleistet. Karl Renner (Engelsberg), Johann Brandl, Josef Mayer und Wilhelm Wimmer (alle Lindach), Heinrich Mörwald, Josef Picherer und Josef Wimmer (alle Peterskirchen), Ludwig Siglreithmaier, Georg Strasser und Norbert Michael Zehetmaier (alle Pittenhart) sowie Hans Daxenberger (Seeon) erhielten dafür das Goldene Ehrenzeichen.
Josef Schauer (Hart), Albert Lahner, Michael Reitthaler und Helmut Schmidt (Hochberg) sowie Manfred Mauler (Stein) wurden aus dem Inspektionsbereich Traunstein Land 5, also den Feuerwehren der Landkreismitte geehrt. Sie alle haben aus den Händen des Landrats Siegfried Walch sowie von Kreisbrandrat Christof Grundner das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Freistaates Bayern samt einer Woche Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim als Dank für ihren Einsatz erhalten.
Für Ihren mindestens zwölfjährigen Einsatz in einer Sonderfunktion wurden Herbert Steinmassl (Fridolfing) und Georg Geserer (Vachendorf) mit dem Ehrenzeichen in Bronze des Kreisfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Mehr als 18 Jahre führende Aufgaben liegen hinter Walter Rosmann (Traunreut), Alois Reiter und Robert Steinmaßl (Fridolfing), Josef Steinbacher und Manfred Klauser (Hammer), Horst Jackl (Traunwalchen), Michael Gaugler (Kirchanschöring) und Sebastian Prambs (Vachendorf). Sie alle haben das Ehrenzeichen in Silber erhalten.
Kreisfeuerwehrarzt Holger Hübner kam dieses Ehrenzeichen für sein langjähriges Wirken im Helferinterventionsteam (HIT) zuteil, zudem zeigt er sich seit vielen Jahren als Leiter des Fachbereichs für 13 im Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein verantwortlich. Das Ehrenzeichen in Gold für ihre mindestens 24 Jahre andauernde Pflichterfüllung in führender Position erhielten Hermann Künzner, Manfred Deisberg und Herbert Kellner (alle Traunreut), Georg Strasser und Christian Bernhard (Pittenhart), Johann Prams (Fridolfing), Martin Thullner (Haslach) und Willhelm Müller (Nußdorf).
Die Martelmusi begleitete den Abend musikalisch. Zwischen den Ehrungen sorgte ein Zeitstrahl mit Geschehnissen aus der langen Zeit für eine willkommene Abwechslung.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild; Fotos: Wolfgang Gasser)

Fragen rund ums 9-Euro-Ticket

Fragen rund ums 9-Euro-Ticket

Rosenheim / Bayern –  Das Pfingstwochenende steht vor der Tür. Was das für das 9-Euro-Ticket bedeutet, kann momentan noch niemand mit Sicherheit sagen. Die Bahn erwartet einen Ansturm. Die Bayerische Oberlandbahn (BRB) meldet aktuell, man wolle alles tun, für einen geordneten Betrieb auf den Strecken.
Wichtige Infos rund um das 9-Euro-Ticket wurden auf einer Website zusammengefasst:
(Quelle BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Höhere Mädchenschule, Rosenheim, 1914

Höhere Mädchenschule, Rosenheim, 1914

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1914. Auf der historischen Aufnahme sehen wir eine Szene im Garten der Höheren Mädchenschule in Rosenheim – heute Karolinen-Gymnasium bei der Loretowiese. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

„Ro-lympisch`72“ ist eröffnet

„Ro-lympisch`72“ ist eröffnet

Rosenheim – Offiziell eröffnet wurde am späten gestrigen Donnerstagnachmittag die Sonderausstellung „Ro-lympisch `72“ im Städtischen Museum Rosenheim. Erinnert wird damit an die Olympischen Sommerspiele vor 50 Jahren in München. Als heiter und weltoffenen gingen sie in die Geschichte ein. Fest verankert in der kollektiven Erinnerung ist aber auch das brutale Attentat (wir berichteten).

Blick in eine Ausstellungs-Vitrine der Sonderausstellung "Ro-lympisch`72 im Staedtischen Museum Rosenheim mit Olympischen Fackeln, Zeitungsauschnitten und vieles mehr

Am 5. September 1972 bereitet das Attentat auf die israelische Mannschaft der heiteren Stimmung der Spiele ein jähes Ende. „Den Spielen wurde in doppelten Sinn die Seele aus dem Leib geschossen“, meinte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März bei der gestrigen Eröffnung. Die Spiele gingen dennoch weiter. Die richtige Entscheidung, meint März: „Ansonsten hätten die palästinensischen Terroristen gewonnen.“
Der Fokus der Sonderausstellung im Städtischen Museum Rosenheim liegt aber auf einem anderen Aspekt. Es geht darum, wie die Rosenheimer diese Spiele erlebt haben, wie sie vor und noch viel mehr hinter den Kulissen mitgewirkt haben und was von den Spielen bis heute in der Stadt noch erhalten geblieben ist.
Anders als bei vielen anderen Sonderausstellungen im Städtischen Museum kommen die meisten Exponate nicht aus dem eigenen Bestand, sondern sind Leihgaben. Vieles wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt, darunter original Kleidungsstücke, Fotos, Sportgeräte und Souvenirs.
Zu sehen ist die Ausstellung „Ro-lympisch `72 bis 6. November 2022. Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr. Jeden 1., 3. und 5. Sonntag im Monat von 13 bis 17 Uhr. Montags und an Feiertagen ist das Museum geschlossen.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Drei Damen mit hoelzernen Waldis in den Haenden

Als Dank für all diejenigen, die bei der Realisierung der Ausstellung mitgeholfen haben, gab es einen Holz-Waldi. Fotos: Karin Wunsam

Dirndl der Hostessen der Olympischen Sommerspiele im Jahr 1972

So ein Dirndl trug auch Königin Silvia von Schweden,  als sie ihren Mann bei den Olympischen Sommerspielen in München kennengelernt hat. 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 3.Juni.

Namenstag haben: Hildburg, Johannes, Karl, Klothilde, Morand, Silvia

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Ned Kelly (1855 – war der bekannteste australische Gesetzlose. Sein richtiger Name: Edward Kelly, bekannt als „Bushranger“. Aufgrund seines Widerstands gegen die britische Kolonialherren wird er posthum als australischer Volksheld verehrt.)

– Josephine Baker (1906 – war eine französische Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin, die in den wilden 1920er leichtbekleidet auf die Bühne kam und so zum Sexsymbol wurde.)

– Jan Ohlsson (1962 – ist ein ehemaliger schwedischer Kinderdarsteller. Bekannt bei uns vor allem als „Michel Svensson“ in der Serie „Michael aus Lönneberga“ nach den Kinderbüchern von Astrid Lindgren.
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1801: Robert Fulton führt in Le Havre sein Nautilus genanntes U-Boot vor.
  • 1904: Die Firm Büssing eröffnet eine der ersten Omnibuslinien in Deutschland auf der Strecke Braunschweig-Wendeburg.
  • 1929: Dem Zeppelin LZ 126/ZR-3-USS Los Angeles der US-Marine gelingt als erstem Luftschiff das Absetzen und die Aufnahme eines Flugzeuges in der Luft.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Hendrik Heuser)
Erste-Hilfe-Kurs am Hund

Erste-Hilfe-Kurs am Hund

Rosenheim – Im Tierheim Rosenheim (Am Gangsteig 54, 83023) findet am morgigen Freitag, 3. Juni, ein „Erste-Hilfe-Kurs“ am Hund statt.

Die Schulung führt der Tierheim-Bestandstierarzt Dr. Mikus von 17 bis 20 durch. Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden sind erwünscht. Bei Interesse noch schnell unter info@tierschutzverein-rosenheim.de melden.
Weitere Infos zum Tierschutzverein Rosenheim gibt es hier.
(Quelle: Information: www.tierschutzverein-rosenheim.de / Beitragsbild: Symbolbild re)

Hummeln auf den Hintern schauen

Hummeln auf den Hintern schauen

Rosenheim / Hilpoltstein / Bayern –  Es krabbelt, summt und brummt wieder in den bayerischen Gärten. Der Insektensommer des bayerischen Naturschutzverbands LBV und seinem bundesweiten Partner NABU steht wieder vor der Tür. Vom 3. bis 12. Juni und vom 5. bis 14. August heißt es Sechsbeiner beobachten und zählen. Groß und Klein sind aufgerufen, eine Stunde an einem schönen Platz mit Blick in die Natur wichtige Daten für die Artenvielfalt zu sammeln. Hummeln spielen dabei dieses Jahr eine besondere Rolle, denn die Entdeckungsfrage 2022 lautet: Kannst Du Hummeln am Hintern erkennen?

„Sie sind putzig, pelzig und jede Art hat ein eigenes Muster auf dem Hinterteil, an dem sie gut zu unterscheiden sind. Unsere häufigsten Arten sind Ackerhummel, Steinhummel und Erdhummel. Wir sind gespannt, wer alle drei entdecken kann“, sagt Tarja Richter, LBV-Insektenexpertin. Die Entdeckungsfrage ist für alle, die zum ersten Mal genauer bei den Insekten hinschauen. Gezählt werden können aber alle Sechsbeiner, die entdeckt werden.

Naturschützer haben „Hummeln im Hintern“, wenn es um den Schutz von Insekten geht. Denn die Sechsbeiner sind nicht nur für uns Menschen unverzichtbar, sondern für die gesamte Natur. Sie tragen zur Vermehrung von Pflanzen und zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Doch ihre Vielfalt und Anzahl geht zurück. „Da wir Menschen dazu neigen, vor allem das zu schützen, was wir kennen, wollen wir mit dem Insektensommer auf die kleinen, aber so wichtigen Tiere und ihren Schutz aufmerksam machen“, erklärt die LBV-Entomologin.

Jeder kann zum Schutz der
Insekten beitragen

Die intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und der Verlust von Strukturen wie Hecken und Saumbiotopen in der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund. „Wer im eigenen Garten auf Gift verzichtet, heimische Blumen und Sträucher pflanzt und beim Einkauf auf Bio-Ware achtet, der kann ganz unmittelbar und direkt einen Teil zum Schutz der Insekten beitragen“, so Tarja Richter.
Rund 33.000 heimische Insektenarten gibt es allein in Deutschland. “Insekten sind eine riesige und vielfältige Tiergruppe, bei der wirklich jeder immer wieder etwas Spannendes und Wunderbares entdecken kann. Und das Abenteuer Insektenwelt beginnt direkt vor der eigenen Haustür!”, freut sich die LBV-Insektenexpertin.

Zur Aktion Insektensommer

Stück für Stück mit viel Freude die faszinierende Welt der Sechsbeiner entdecken und sie zu bestimmen lernen – das leistet dieses Citizen Science Projekt jeden Sommer aufs Neue. Die gemeinsame Aktion von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU ist einzigartig beim Insektenzählen. In diesem Jahr feiert sie außerdem ein kleines Jubiläum: Seit fünf Jahren werden jedes Jahr im Juni und August tausende Menschen zu Hobbyforschern.
Beobachten und zählen kann jeder und das fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Die Beobachtungen können online gemeldet werden unter www.lbv.de/insektensommer
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BN gegen Neubau der Kampenwandbahn

BN gegen Neubau der Kampenwandbahn

Landkreis Rosenheim – Neben dem Gastvortrag „Klimaschutz durch Humusaufbau“ war auf der Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Rosenheim des BUND Naturschutz (BN) vor allem ein Thema interessant: Die Mitglieder des BN lehnten den geplanten Neubau der Kampenwandbahn ab. Nun sollen rechtliche Schritte geklärt werden.

„Noch mehr Menschen auf der Kampenwand schaffen noch mehr Probleme!“ befürchteten zahlreiche BN-Mitglieder. Die neue Bahn wäre in der Lage, in der gleichen Zeit mehr als dreimal so viele Menschen auf die Kampenwand zu transportieren. Gerade an Wochenenden und Feiertagen erwarten sie daher eine zunehmende Überlastung des Kampenwandgebiets. Sollte eine neue Bahn den Transport von Mountainbikes auf den Berg ermöglichen, befürchtet man vermehrt Konflikte zwischen Wanderern und abfahrtsorientierten Radlern.

Kampenwand soll keine
Downhillpiste werden

Eine Kampenwand als Downhillpiste sei unter allen Umständen zu vermeiden. Sorgen bereiteten den Anwesenden auch die vielen zukünftigen nächtlichen Sonderfahrten, weil damit der Wunsch nach mehr Party- und Eventveranstaltungen auf der Sonnenalm dokumentiert werde. Gleichzeitig sei der Verkehr zum Parkplatz an der Talstation problematisch. „Die Gäste reisen fast alle mit dem PKW an“, stellten die anwesenden Mitglieder der BI „Rettet die Kampenwand“ fest, welche häufig auch dem BN angehören. Sie befürchteten eine weiter steigende Verkehrsflut durch den Ort Aschau. Darüber hinaus sorgten sie sich um den Schutzwald an den Hängen der Kampenwand. In der Bauphase müssten Teile des Schutzwaldes an steilen Hängen gefällt werden: „Mit völlig ungeklärten Folgen, insbesondere bei den zunehmenden Starkregenereignissen!“, so die BI-Mitglieder weiter. Dass die Mitglieder des BUND Naturschutz ähnliche Bedenken haben, zeigte die abschließende Abstimmung: Alle Stimmberechtigten votierten geschlossen für die juristische Überprüfung des Sachverhalts durch einen eigenen Rechtsanwalt.

Klimaschutz durch
Humusaufbau

Was der Humusgehalt unserer Böden mit dem Klimaschutz zu tun hat, erklärte Referent Dr. Martin Wiesmeier vom Lehrstuhl für Bodenkunde der TUM Weihenstephan. Wiesmeier ist darüber hinaus an der Landesanstalt für Landwirtschaft in Freising tätig und somit in Theorie und Praxis zuhause.
Er erläuterte, dass Humus zu mehr als der Hälfte aus Kohlenstoff bestehe. Die Böden seien daher die größten Kohlenstoffspeicher der Erde und entsprechend wichtig für den Klimaschutz. Bei der Pariser Klimakonferenz 2015 wurde die Idee propagiert, durch globale Erhöhung der Humusmenge um 4 Promille pro Jahr sämtliche menschengemachten Treibhausgas-Emissionen zu kompensieren.
Dr. Wiesmeier stellte fest, dass dieses Ziel in Bayern kaum zu erreichen sei, betonte aber: „Geeignete Maßnahmen zur Humusvermehrung sind ein wichtiges Puzzlestück zur Bekämpfung des Klimawandels.“ Neben der Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit hätten sie zum Teil noch weitere positive Wirkungen z. B. auf Mikroklima und Biodiversität. Die vielen Fragen der Zuhörer am Ende seines Vortrags zeigten das große Interesse am Thema Humus als lebensnotwendigen Bestandteil unserer Böden.
(Quelle: Pressemitteilung Bund Naturschutz KG Rosenheim / Beitragsbild: Rainer Auer)