Vorräte anlegen, aber richtig!

Vorräte anlegen, aber richtig!

Rosenheim / Bayern – Herbstzeit ist Erntezeit. Gerade jetzt werden mit dem Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten Wintervorräte angelegt. Einen Grundstock an Getränken und Lebensmitteln als Vorrat zu haben, ist nicht nur praktisch, sondern wird auch vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfohlen. Die Landfrauen des Bayerischen Bauern Verbandes (BBV) geben Tipps, was bei der Lagerung beachtet werden sollte.

„Um nicht zu riskieren, dass Lebensmittel unnötig im Müll landen, muss sich jeder Einzelne Gedanken zu seinem Lebensmittelvorrat machen“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt einen Getränke- und Lebensmittelvorrat für 10 Tage anzulegen, das bedeutet pro Person:

  • 20 Liter Getränke
  • 3,5 kg Getreide
  • Getreideprodukte
  • Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis
  • 4 kg Gemüse und Hülsenfrüchte
  • 2,5 kg Obst und Nüsse
  • 2,6 kg Milch und Milchprodukte
  • 1,5 kg Fisch, Fleisch und Eier
  • ca. 0,4 kg Fette und Öle und Süßigkeiten oder Knabberartikel nach Belieben.
    „Eine richtige Lagerung ist wichtig und sollte unbedingt berücksichtigt werden, um einen Verderb der Lebensmittel zu verhindern“, so Göller.
Tipps der Landfrauen für die Vorratshaltung:.

• Wählen Sie Ihren Lebensmittelvorrat nach Ihren Vorlieben und Ihrer Verträglichkeit aus.
• Verbrauchen Sie regelmäßig Ihren Vorrat, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, und sorgen Sie dann umgehend wieder für gefüllte Schränke.
• Beachten Sie bei Ihrer Planung, dass Lebensmittel in Gläsern oder Dosen in der Regel bereits gekocht sind. Im Unterschied zu getrockneten Produkten wird nicht zusätzlich Flüssigkeit für die Zubereitung benötigt. Auch im Falle eines länger andauernden Stromausfalls ist es gut, Lebensmittel in Dosen oder Gläsern im Vorrat zu haben.
• Stellen Sie neu gekaufte Lebensmittel bzw. Lebensmittel mit einem längeren Haltbarkeitsdatum immer nach hinten und verbrauchen Sie dadurch kürzer Haltbares zuerst. So behalten Sie einen guten Überblick.
• Beschriften Sie selbst eingekochte oder eingefrorene Lebensmittel mit Bezeichnung, Menge und Datum.
• Werden trockene Lebensmittel wie Mehl, Nudeln, Hülsenfrüchte oder Reis in luftdicht verschließbare Behältnisse umgefüllt, lässt sich Schädlingsbefall und vorzeitiger Verderb vermeiden.
• Achten Sie auf eine gute Küchenhygiene und kontrollieren und reinigen Sie Kühl- und Gefrierschrank wie auch Vorratsschrank, Speisekammer und Kellervorratsräume regelmäßig.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauern Verband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bauernmarktmeile in München

Bauernmarktmeile in München

München – Am 25. September  lädt der Bayerische Bauernverband zur Bauernmarktmeile in die Münchner Innenstadt ein. Beginn ist um 10 Uhr. Auf dem Odeonsplatz und in der Ludwigstraße bieten mehr als 90 Direktvermarkter aus ganz Bayern ihr vielfältiges Sortiment an selbst erzeugten Produkten – hier bleibt kein kulinarischer Wunsch offen. 

Die Standbetreiber auf der Bauernmarktmeile München locken mit regionalen Delikatessen: Ochsenschmankerl, Fisch- Lamm- und Wildspezialitäten oder darf’s auch mal was Außergewöhnliches wie Spezialitäten vom Strauß sein? Dazu gibt’s die Vielfalt regionaler Obst- und Gemüsesorten, eine Vielzahl an Kartoffelsorten, Milchprodukte, Käse- und Wurstdelikatessen, Brot Backwaren und feine Kuchen. Säfte, Cidre, Liköre, Wein und Edelbrände aus heimischem Obst dürfen nicht fehlen. Neben den kulinarischen Genüssen bietet die Bauernmarktmeile auch Nützliches und Dekoratives für daheim wie Alpaka-Wolle und Alpaka-Betten, handbedruckte Leinenartikel, gedrechselte Holzwaren und Trockenblumen-, Getreide und Hopfenkränze.

Käse-Genussmarkt
im Schmuckhof

Die Vielfalt der bayerischen Käsespezialitäten können die Besucher der Bauernmarktmeile im Schmuckhof des bayerischen Landwirtschaftsministeriums entdecken. Dort findet wieder der Käse-Genussmarkt statt.
Holen Sie sich die bunte Vielfalt von Bayerns Höfen direkt nach Hause! Kommen Sie mit den Erzeugern ins Gespräch und informieren Sie sich, wo die Lebensmittel herkommen. Die Bauernmarktmeile bietet genügend Gelegenheiten für den Austausch mit den Direktvermarktern. Im Bereich vor der Feldherrenhalle sind zahlreiche Infostände aufgebaut. So können Sie sich beispielsweise am Pavillon des Bayerischen Bauernverbands über die heimische Landwirtschaft informieren. Vor Ort dabei sein werden auch Obstbauern, die Äpfel zur Verkostung anbieten.
Im Biergartenbereich können sich die Besucher bei regionalen Schmankerln stärken, verweilen und dem bunten Treiben auf der Meile zuschauen.
Hauptveranstalter der 11. Bauernmarktmeile ist der Bayerische Bauernverband. Mitveranstalter sind das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der Bayerische Rundfunk BR Heimat mit Unterstützung der Markthallen München.

Programmtipp: 

Einen Vorgeschmack auf die 11. Bauernmarktmeile gibt die Bäuerin Annemarie Lampl am kommenden Montag, 19. September 2022 von 10:05 bis 12 Uhr in BR Heimat . Annemarie Lampl ist Vorsitzende von „Einkaufen auf dem Bauernhof“ Bayern und von Anfang an auf der Bauernmarktmeile dabei. In der Sendung berichtet sie von ihrem Hof in Pfaffenhofen an der Glonn und von ihrer Erfahrung als Direktvermarkterin.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild: Copyright Astrid Schmidhuber-StMELF)

Den Herbst mit allen Sinnen erleben

Den Herbst mit allen Sinnen erleben

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein Tag zum Genießen erwartet die Besucher am Samstag, 15. Oktober, am Priener Marktplatz. Von 10 bis 14 Uhr kann man unter dem Motto „Des gibts bei uns – so schmeckts bei uns!“ an den vielen Ständen der Priener Direktvermarkter, Vereine, Gastronomiebetriebe und Ortsbäuerinnen die heimische Kulinarik mit allen Sinnen erleben.

Für Freunde der regionalen Küche gleicht der kulinarische Herbst in der Seegemeinde einem Ausflug ins Schlaraffenland – hier wird aufgetafelt, was die heimischen Felder, Wälder und das bayerische Meer in den vergangenen Monaten hervorgebracht haben. Auch in diesem Jahr wird hier unter freiem Himmel gemeinsam eine ökumenische Andacht gefeiert. Auf einen Ohrenschmaus dürfen sich die Marktbesucher ebenfalls freuen – der „Priener GenussTag“ wird musikalisch von einer Liveband begleitet.
Für Mädchen und Buben gibt es passend zur Jahreszeit ein buntes Mitmachprogramm. Und auch etwas Spannung ist an diesem Herbsttag geboten: Am Freitag, 3. Juni 2022 fiel der Startschuss für den Wettbewerb „Prien pflanzt – Prien erntet“ der Prien Marketing GmbH (PriMa) – über 150 kräftig gewachsene Kürbispflanzen der Sorte „Atlantic Giant“, allesamt gesponsort von dem Priener Gärtner Philipp Rother, gingen ins Rennen. Die drei beeindruckendsten Kürbisfrüchte werden im Rahmen des „Priener GenussTages“ von einer Jury – bestehend aus dem Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich, der Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, der Priener Umweltreferentin Angela Kind, einem Teammitglied von Rother’s Blumen-Paradies e.K. Philipp Rother, einem Vorstandsmitglied des Gewerbevereins PrienPartner und dem Priener Wirtschafts-, Tourismus- und Digitalisierungsreferenten Gunther Kraus – prämiert. Neben den Hauptpreisen – Priener Gutscheine im Wert von 100, 75 und 50 Euro – werden noch weitere Preise in den Kategorien „jüngste/r Kürbiszüchter/in“, „lustigste Kürbisform“ und „der am weitesten entfernt gewachsene Kürbis“ vergeben. Bei schlechter Witterung findet der „Priener GenussTag“ im Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11, statt.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Prien Marketing GmbH)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 16. September.

Namenstag haben: Andrè, Cornelius, Cyprian, Edith, Ludmilla, 

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Peter Falk (1927 – war ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent, der durch seine Rolle als Kommissar in der Krimiserie „Columbo“ bekannt wurde.)

– David Copperfield (1956 – ist ein international bekannter und kommerziell erfolgreicher Zauberkünstler. Richtiger Name: David Seth Kotkin)

– Christine Urspruch (1970 – ist eine deutsche Schauspielerin, die u. a. in den „Sams“-Kinderfilmen und als Rechtsmedizinerin in den „Tatorten“ aus München zu sehen ist.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1964: Die deutsche Bundesregierung beschließt die Gründung der Stiftung Wartentest.
  • 1975: Der sowjetische Abfangjäger MiG-31 startet zu seinem Jungfernflug. Erst 1981 wird die Maschine in den Dienst der Streitkräfte gestellt.
  • 1978: Die Dreharbeiten zu „Das Leben des  Brian“ von Monty Python beginnen.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Marion Protzek)
Wichtige Infos zu „Oper für alle“

Wichtige Infos zu „Oper für alle“

Rosenheim – Mit der „Oper für alle“ startet die Bayerische Staatsoper am morgigen Freitag, 16. September, im Mangfallpark Süd in Rosenheim in ihre neue Spielzeit. Beginn des Konzerts ist um 19 Uhr (wir berichteten). Hier wichtige Infos zum Einlass von der Stadt Rosenheim.

Der Einlass beginnt um 17:30 Uhr über die Zugänge Süd / Rathausstraße, Nord / Innstraße und für körperlich beeinträchtigte Personen über den Mangfalldammweg. Eine Einlasskarte ist erforderlich.
Wetterbedingt dürfen kleine Regenschirme mitgebracht werden, festes Mobiliar wie beispielsweise Campingstühle hingegen nicht.
Sollte die Wetterlage eine Absage der „Oper für alle“ erfordern, wird dies zeitnah über www.rosenheim.de, die Social-Media-Accounts der Stadt Rosenheim, www.staatsoper.de und natürlich auch hier bei uns auf Innpuls.me bekannt gegeben.
Am Veranstaltungstag ist der Mangfalldammweg für Fußgänger und Fahrradfahrer gesperrt, es kann über den Hermann-Gröber-Weg ausgewichen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Was ist nun mit schwangeren Lehrkräften?

Was ist nun mit schwangeren Lehrkräften?

Bayern – Schwangere Lehrerinnen sollen in Bayern wieder freiwillig unterrichten dürfen – so Bayerns Kultusminister Michael Piazolo. Diese Aussage sorgt nun für Wirbel bei verschiedenen Lehrergewerkschaften. „Mal wieder reibe man sich aufgrund der Informationspolitik des Kultusministerium verwundert die Augen“, meldet bspw. aktuell die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern (GEW).

In den Medien macht nach den Aussagen von Kultusminister Piazolo die Schlagzeile die Runde, dass schwangere Lehrkräfte unter Umständen wieder in Präsenz unterrichten können. Bislang gab es ein betriebliches Beschäftigungsverbot („Betretungsverbot“) aufgrund fehlender belastbarer Aussagen zu den möglichen Folgen einer Coronainfektion für Schwangere. Die Arbeit musste aus dem Homeoffice erfolgen, auch der freiwillige Einsatz war nicht möglich.
Das soll sich laut Aussagen von Kultusminister Piazolo nun ändern. Der Presse teilte er mit, dass das Betretungsverbot bald fallen wird. Das ärgert Florian Kohl, stellvertretender Vorsitzender der GEW Bayern und Mitglied im Hauptpersonalrat: „Wir wissen im Hauptpersonalrat und in den örtlichen Personalräten von nichts. Es gibt bislang kein Schreiben an die Schulen und meiner Kenntnis nach auch keinen wissenschaftlichen Standpunkt, der ein erhöhtes Risiko ausschließt. Allerdings erreichen uns in den Personalräten jetzt natürlich die Anfragen von Betroffenen, die nicht wissen, wie sie vorgehen sollen. Und außer, dass wir das auch nicht wissen, können wir kaum etwas sagen. Hier handelt das Kultusministerium unprofessionell. Das ist ärgerlich.“

„Desolate Informationspolitik
beinahe schon Gewohnheit“

Man sei die desolate Informationspolitik des Kultusministeriums mittlerweile ja beinahe schon gewohnt. Dennoch sei es absolut nicht nachvollziehbar, warum am ersten Schultag des neuen Schuljahres die Presse mit so einer Information gefüttert werde. „Das ist unverständlich. Die Planungen sind jetzt durch, die Stundenpläne stehen. Diese Information an die Presse verunsichert und verwirrt. Sowas muss gegen Ende des Schuljahres intern kommuniziert werden, damit alle Beteiligten planen und beraten können, bevor man das öffentlich macht. Ob und wann schwangere Lehrkräfte wieder freiwillig in Präsenz arbeiten können, ist außerdem überhaupt nicht klar. Bislang gilt weiterhin das Betretungsverbot“, sagt Ruth Brenner, ebenfalls Mitglied im Hauptpersonalrat. „Das wirkt eher wie politischer Aktionismus, was Piazolo da macht. Wichtig ist, sollte das Ganze konkret werden, dass der Arbeits- und Gesundheitsschutz der Mütter und ihrer Kinder im Vordergrund stehen. Schwangere Beschäftigte sollten sich nicht unter Druck setzen lassen. Eine individuelle Gefährdungsbeurteilung ist Pflicht und auch eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung sollte unbedingt eingefordert werden. Auskunft gibt das Arbeitsmedizinische Institut AMIS.“
(Quelle: Pressemitteilung GEW / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Workshops im Holztechnischen Museum

Workshops im Holztechnischen Museum

Rosenheim – Im September bietet das Holztechnische Museum in Rosenheim zwei unterschiedliche Workshops zur aktuellen Themenausstellung „Holz – mit allen Sinnen entdecken“ an. Sie sind für Kinder von 6 bis 10 Jahren geeignet.

Der erste Workshop ist am Samstag, 24. September von 14.30  bis 16.30 Uhr. Dort gestalten die Kinder phantasievoll kleine Gegenstände aus Holz in Dioramen. Die Werke werden dann zwei Monate lang im Museum ausgestellt.
Der zweite Workshop findet am Freitag, 30. September, von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt. Hier entdecken die Kinder, welches Baumaterial Wespen verwenden und versuchen es ihnen nachzumachen. Gestaltet wird mit Hobelspänen und Kleister.
Beide Workshops werden von Christa Lüdecke, Museumspädagogin und Künstlerin, durchgeführt.
Eine Anmeldung ist unter 08031/16900 oder HolztechnischesMuseums@rosenheim.de erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Auszeichnung für TH Rosenheim

Auszeichnung für TH Rosenheim

Rosenheim / Mühldorf am Inn – Die Technische Hochschule Rosenheim hat beim Themenwettbewerb „10 Jahre Effizienzhaus Plus“ zwei Preise gewonnen. In der Kategorie Modellstandorte wurde ein Projekt zum Energie-Monitoring eines staatlichen Gebäudes in Mühldorf am Inn ausgezeichnet. Zu den Preisträgern in der Kategorie studentische Projekte zählt das Team „levelup“ mit seinem Entwurf für den Solar Decathlon Europe 21/22, einen universitären Wettbewerb für nachhaltiges Bauen und Wohnen.

Zu ihrem zehnjährigen Bestehen hat die Initiative Effizienzhaus Plus der Bundesregierung, die sich für mehr Klimaschutz beim Bauen stark macht, im vorigen Jahr den Ideen- und Kreativwettbewerb gestartet. Beteiligen konnten sich alle, die sich kreativ mit dem Thema Effizienzhaus Plus auseinandersetzen möchten, beispielsweise Schülerinnen und Schüler, aber auch Studierende und Auszubildende sowie weitere Interessierte. Gesucht wurden Beiträge, die sich mit dem Effizienzhaus Plus auseinandersetzen und hier die Themen energieeffizientes Bauen, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie Arbeiten, Wohnen und Leben behandeln.

Besonderer Fokus auf
erneuerbare Energiequellen

Als Modellstandort reichte die TH Rosenheim zusammen mit dem Landkreis Mühldorf am Inn ein Projekt am Beruflichen Schulzentrum in Mühldorf ein. Dort wurde im Zuge einer Komplettsanierung ein Energiemonitor installiert, der die wichtigsten Energieflüsse und die Anlagenkomponenten mit besonderem Fokus auf erneuerbare Energiequellen darstellt. Er enthält animierte sowie von den jeweiligen Messwerten abhängige Elemente. Veranschaulicht werden die Werte Bezug und Erzeugung des Vortags, zudem gibt es eine detailliertere Grafik über den entsprechenden Leistungsverlauf mit Aufteilung in Verbrauchergruppen sowie eine Grafik zur aktuellen Leistung der Photovoltaik-Anlage. Zusammenfassend wird im Energiemonitor die Gesamtenergiebilanz der Gebäude sowie das Äquivalent an zusätzlich ausgestoßenem beziehungsweise eingespartem CO2 dargestellt.
„Es ist wichtiger denn je, von fossilen Energieträgern wegzukommen. Die Auszeichnung unterstreicht das Bewusstsein dafür“, so Dominik Aimer, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für Forschung, Entwicklung und Transfer den Energiemonitor entworfen hat. Er habe besonders darauf geachtet, die gewonnenen Daten möglichst anschaulich darzustellen, damit sie bei den Schülerinnen und Schülern Interesse für das Thema wecken. „Die Auszeichnung ist der Beleg dafür, dass wir uns bei dieser großen Baumaßnahme ökologisch sinnvoll aufgestellt und richtig in die Zukunft investiert haben. Darüber hinaus zeigt sie, dass unsere zusätzliche Investition den gewünschten Effekt hat. Dabei hatten wir nicht nur das große Glück, dass wir von Seiten der Architekten und Planer hochprofessionell betreut wurden, sondern auch, dass wir mit der TH Rosenheim den perfekten Partner für das Monitoring gefunden haben“, sagte Landrat Max Heimerl (CSU) bei der Preisübergabe.

Studentisches Team überzeugt mit
Konzept für energetische Sanierung

Den dritten Platz bei den studentischen Projekten belegte das Team „levelup“ mit seinem Konzept für die energetische Sanierung und modulare Erweiterung von Bestandsgebäuden vor allem aus den 1950er bis 1970er Jahren. Grundlegend für den Entwurf sind eine modulare und adaptierbare Holzbauweise sowie eine serielle Fertigung, die bezahlbare Wohnraum in urbanen Räumen ermöglicht. „Unser Konzept steht für nachhaltige, energieeffiziente und sozialverträgliche Architektur, indem wir keine Grünflächen versiegeln, sondern vorhandenen Wohnraum aufwerten und erweitern“, so Projektleiter Andreas Boschert. Beim Solar Decathlon erreichte das Team der TH Rosenheim den  sechsten Platz unter 16 teilnehmenden Universitäten und Hochschulen.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: TH Rosenheim, zeigt (von links): Der Mühldorfer Landrat Maximilian Heimerl freut sich mit Dominik Aimer und Prof. Uli Spindler von der Fakultät für Angewandte Natur- und Geisteswissenschaften der TH Rosenheim über die mit 1.560 Euro dotierte Auszeichnung des Energiemonitors)

Sprichwörtlich durch Rosenheim

Sprichwörtlich durch Rosenheim

Rosenheim – Wenn wiedermal die Milchmädchenrechnung zum Bankrott führt und eine Portion Fersengeld fällig ist, um der Gardinenpredigt zu entgehen. Wenn man meint alles sei in Butter und einem doch nur ein dicker Bär aufgebunden wurde. Wenn man lieber die Kurve kratzt, bevor man auf den Hund kommt und man kein Fettnäpfchen auslässt bevor der Löffel abgegeben wird, dann ist es allerhöchste Eisenbahn für eine Sprichwörterführung. Am Samstag, 24. September heißt es immer der Nase nach auf einem vergnüglichen Spaziergang durch die Rosenheimer Altstadt.

Passend zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt erfahren die Teilnehmer der Führung neben der Stadtgeschichte so auch anschaulich die Entstehung von manchem altbekannten Sprichwort. Darunter natürlich auch das bayerische Sprichwort: „Wer ko, der ko!“. Die Führung startet am Samstag, 24. September um 15 Uhr am Parkhaus P1.
Jetzt Teilnahme sichern! Tickets zu den Stadtführungen gibt es online im
Ticketshop unter www.rosenheim.jetzt/touristinfo.de oder im Vorverkauf der
Touristinfo Rosenheim im Parkhaus P1, Hammerweg 1. Tickets kosten Euro 8 Euro
für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Infos auch telefonisch unter 08031/365
9061 von Dienstag bis Freitag 10 bis 13: Uhr und 14 bis 17 Uhr, samstags von
10bis 14 Uhr oder per Email unter touristinfo@vkr-rosenheim.de
(Quelle: Pressemitteilung: VKR Rosenheim / Beitragsbild: Copyright VKR)

Max-Brahm-Platz, Rosenheim, 1924

Max-Brahm-Platz, Rosenheim, 1924

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1924. Die historische Aufnahme zeigt den Max-Brahm-Platz in Rosenheim. 

Der Platz erinnert an den einstigen Oberlehrer Max Bram, der als Gründer der städtischen Gemäldesammlung und Förderer der Kunst im Jahr 1905 zum Ehrenbürger der Stadt Rosenheim ernannt wurde. 
Auf dem alten Foto zu sehen ist neben der Evangelischen Erlöserkirche auch das heutige Finsterwalder-Gymnasium.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann)

Jetzt für den Vereinstag anmelden

Jetzt für den Vereinstag anmelden

Landkreis Rosenheim – Die Ehrenamtskoordinatorin des Landkreises Rosenheim, Giulia Giardina, lädt zusammen mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern Verantwortliche aus Vereinen im Landkreis Rosenheim am 15. Oktober, von 9 bis 16:30 Uhr, zu einem Vereinstag ins Landratsamt Rosenheim ein. Die Anmeldefrist läuft bis 30. September 2022.

„Die Hälfte allen Ehrenamts findet in Vereinen statt. Wir möchten die Verantwortlichen unterstützen und bei den besonderen Herausforderungen helfen, vor denen sie stehen“, erklärt Giulia Giardina die Intention des Vereinstages. „Wie können Sie neue Mitglieder gewinnen? Wie organisieren Sie Ihr ehrenamtliches Team? Oder wie finden Sie sich zurecht in dem Gestrüpp der rechtlichen Anforderungen?“ Das und vieles mehr soll der Vereinstag klären.

Zertifizierte Coaches
geben Tipps für die Praxis

Neben dem Austausch und einem Impulsvortrag steht vor allem der praktische Charakter im Vordergrund. Zwei zertifizierte Coaches erarbeiten mit den Teilnehmern in zwei Workshop-Runde viele praktische Tipps für den Vereinsalltag. Die Teilnehmenden können aus vier Workshop-Themen zwei auswählen:
„Öffentlichkeitsarbeit in Vereinen“, oder „Motivierte Mitglieder – das wär’s“ (Runde 1) oder „Führungskräfte suchen und finden“ oder „Fundraising für Vereine“ (Runde 2).
Der Vereinstag wendet sich an Menschen, die in Vereinen Verantwortung tragen oder tragen wollen. An diesem Tag steht der gemeinsame Austausch im Vordergrund.
Interessierte Vereine können sich bis 30. September 2022 per Mail mit Angabe der persönlichen Kontaktdaten, des Vereins und der Funktion sowie der Auswahl der Workshops unter ehrenamtskoordination@lra-rosenheim.de anmelden. Die Teilnehmerplätze sind beschränkt, die Auswahl erfolgt nach Eingang der Anmeldungen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wahl der Landesbäuerinnen

Wahl der Landesbäuerinnen

Bayern – Bei der Sitzung des Landesvorstands der Landfrauen im Bayerischen Bauernverband hat die 1. Stellvertretende Landesbäuerin Christine Singer ihre Kandidatur für die Wahl zur Landesbäuerin bekanntgegeben. Landesbäuerin Anneliese Göller wird nach zwei Wahlperioden nicht mehr für das Amt kandidieren. Die Wahl zur Landesbäuerin findet am 17. Oktober 2022 im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching statt. Gewählt werden dann auch zwei Stellvertreterinnen. Dazu haben heute die aktuell 2. Stellvertretende Landesbäuerin Christine Reitelshöfer und die Bezirksbäuerin des BBV Schwaben, Christiane Ade, ihre Kandidatur erklärt.

Die 57-jährige Christine Singer, 1. Stellvertretende Landesbäuerin, kommt aus Hofheim im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Die gelernte Hauswirtschaftsmeisterin bewirtschaftet mit ihrer Familie einen Milchviehbetrieb. Seit 25 Jahren engagiert sich Christine Singer im Bayerischen Bauernverband auf Orts-, Kreis-, Bezirks und Landesebene. Vergangene Woche wurde sie zum dritten Mal in ihrem Amt als Bezirksbäuerin des BBV Oberbayern bestätigt.
Zu ihrer Kandidatur für die Wahl zur Landesbäuerin erklärt Christine Singer: „Mir ist es ein großes Anliegen, die Rahmenbedingungen für unsere bäuerlichen Betriebe mitzugestalten und anzusprechen, was uns auf den Betrieben belastet, was uns Sorgen macht. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, unseren Betrieben eine Zukunftsperspektive zu geben, damit sie mit gutem Gewissen ihren Hof an die nächste Generation weitergeben können. Wir leisten in unseren Betrieben enorm viel für diese Gesellschaft, darauf dürfen wir stolz sein. Das Bild der Land- und Forstwirtschaft in der Gesellschaft ist geprägt durch Narrative, die nicht der Realität entsprechen. Es liegt auch an uns, die Menschen mit unseren Werten, Angeboten und Leistungen zu erreichen. Aktuell ist vieles in Bewegung. Wir werden gebraucht und können Lösungen für aktuelle Themen in den Bereichen Umwelt, Klima, Ernährung und Natur anbieten. Dafür möchte ich mich einsetzen.“

Landfrauen als
Motor in den Regionen“

Die 55-jährige Christine Reitelshöfer aus Petersaurach im Landkreis Ansbach möchte als 1. Stellvertreterin der Landesbäuerin gewählt werden. Die gelernte Technikerin für Hauswirtschaft und Ernährung bewirtschaftet mit ihrer Familie einen Milchviehbetrieb und ein Lohnunternehmen. Reitelshöfer ist ebenfalls seit 25 Jahren ehrenamtlich im Bayerischen Bauernverband tätig – von der Orts- bis zur Landesebene und vielfältig ehrenamtlich engagiert. Zu ihrer Kandidatur für das Amt als 1. Stellvertretende Landesbäuerin sagt sie: „Die Chance und die Möglichkeiten, meine Heimat und unsere Landwirtschaft mit zu gestalten, treiben mich an. Ich sehe uns Landfrauen als Motor in den Regionen und für intakte ländliche Räume mit funktionierenden Infrastrukturen, Daseinsvorsorge und Entwicklungsmöglichkeiten für die Landwirtschaft, die hier klar eine Schlüsselrolle übernimmt. Unsere Land- und Forstwirtschaft trägt dazu bei, Probleme zu lösen sowohl in Fragen der Ernährungssicherheit, der Energiegewinnung als auch im Klima- und Artenschutz. Ein großes Anliegen ist mir, den Kindern die Landwirtschaft wieder näher zu bringen.“

Christiane Ade, die seit fünf Jahren Bezirksbäuerin des BBV Schwaben ist, möchte die Landfrauen-Spitze ergänzen und kandidiert deshalb als 2. Stellvertretende Landesbäuerin. Die 50-Jährige bewirtschaftet mit ihrer Familie im Landkreis Neu-Ulm einen Milchvieh- und Ackerbaubetrieb mit Direktvermarktung. Seit 2008 ist sie im Bayerischen Bauernverband aktiv und kennt die Arbeit dort von Orts- bis zur Landesebene. Zu ihrer Kandidatur sagt sie: „Ich möchte weiterhin auf Landesebene im Team konstruktiv für den Berufsstand und die vielfältigen Themen der Landfrauen tätig sein und diese vertreten. Neben unserer vielfältigen Arbeit zu Ernährung und Bildung liegen mir besonders unsere Schulprojekte wie ‚Landfrauen machen Schule‘ oder ‚Schule fürs Leben‘ sowie die Kontakte zu Verbraucherinnen und Verbrauchern am Herzen. Mir ist es wichtig, ein positives, motivierendes Bild der Landwirtschaft und des Berufsstands zu präsentieren. Nur so können wir die Gesellschaft und die Verbraucher für uns und unsere Arbeit gewinnen und vielleicht auch sogar begeistern!“
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Copyright BBV, zeigt von links Christine Reitelshöfer, Christine Singer und Christiane Ade)