Hygienekontrolleure starten Weiterbildung

Hygienekontrolleure starten Weiterbildung

Landkreis Rosenheim – Nicht nur für die Erstklässler hat in der vergangenen Woche der Ernst des Lebens begonnen.. Auch drei angehende Hygienekontrolleure des Landratsamts Rosenheim drücken nun wieder die Schulbank: René Engel, Martina Strobl und Florian Egger wurden deshalb mit eigens gestalteten Schultüten überrascht.

Aufgrund der Pandemie wurden im öffentlichen Gesundheitsdienst Stellen im Hygienekontrolldienst aufgestockt. Dringend benötigtes Personal wurde in die fachlich sehr spezifischen Gebiete wie Wasserhygiene, Umwelthygiene, Ortshygiene und Infektionsschutz eingearbeitet.
Nach der praktischen Tätigkeit vor Ort geht es nun für die drei im Jahr 2022/2023 in die schulische Ausbildung im Hygienekontrolleur-Lehrgang. In einem modularen System an der Akademie für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (AGL) werden die angehenden Hygienekontrolleure auf ihren abwechslungsreichen Arbeitsplatz des öffentlichen Gesundheitsdienstes vorbereitet.

Nach gestandener Prüfung geht es in
das Gesundheitsamt Rosenheim

Nach bestandener Prüfung werden sie das Team im Gesundheitsamt Rosenheim ergänzen. Der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim, Dr. Wolfgang Hierl, wünscht den ABC-Schützen eine schöne Zeit: „Ich bin mir sicher, dass alle gute Prüfungsergebnisse erzielen. Unsere Anwärter haben uns in allen Gebieten trotz schwieriger Zeiten bestens unterstützt. Vielen Dank und einen guten Start!“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim, zeigt: Gesundheitsamtsleiter wünscht den drei Anwärtern René Engel (links), Martina Strobl und Florian Egger viel Erfolg beim Hygienekontrolleur-Lehrgang.)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 19. September.

Namenstag haben: Igor, Januarius, Lambert, Theodor, Wilhelmine, 

3 bekannte Geburtstagskinder:

William Golding (1911 – war ein britischer Schriftsteller und Träger des Nobelpreises für Literatur im Jahr 1983. Werke von ihm u.a. „Herr der Fliegen“)

Emil Zàtopek (1922 – war ein tschechoslowakischer Leichtathlet, der als Langstreckenläufer, vierfacher Olympiasieger wurde und sich 19 Weltrekorde sowie den anerkennenden Beinamen „Tschechoslowakische Lokomotive“ erlief.)

Nile Rodgers (1952 – ist ein US-amerikanischer Musikproduzent, Komponist und Gitarrist, der mit seiner Discoband „Chic“ seinen ersten Hit „Le Freak“ im Jahr 1977 landete und an Welthits wie „Wie are Familie“ von Sister Sledge, „Like A Virgin“ von Madonna und „Get Lucky“ von Pharell Williams beteiligt war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1783: In Paris startet die erste „bemannte“ Montfoifère: Als Besatzung reisen ein Hammel, eine Ente und ein Hahn.
  • 1991: In den Ötztaler Alpen wird die Gletschermumie Ötzi gefunden.
  • 1996: Der Science-Fiction-Film „Intependence Day“ von Roland Emmerich läuft in den deutschen Kinos an.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Anton Hötzelsperger)
Nach Disco Autos beschädigt

Nach Disco Autos beschädigt

Rosenheim – Zuerst wollte ein 29-jähriger Bad Aiblinger eine Discothek in der Adlzreiterstraße in Rosenheim nicht verlassen. Dann beschädigte er mehrere geparkte Autos. 

Der Vorfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei in der Nacht auf den heutigen Sonntag gegen 2.30 Uhr. Die Rosenheimer Polizei wurde zu der Diskothek gerufen, weil der 29-jährige Ärger machte und nicht gehen wollte. Noch vor dem Eintreffen der Beamten entfernte er sich aber dann in unbekannte Richtung.
Wenig später wurde er im Hofbräukomplex von zivilen Beamten der Zentralen Einsatzdienste Rosenheim festgenommen, da er mehrere Fahrzeuge beschädigt hatte. Der Sachschaden wird auf rund 1500 Euro geschätzt.
Aufgrund seines Verhaltens wurde der Bad Aiblinger in Gewahrsam genommen. gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Homepage der Stadt in neuem Design

Homepage der Stadt in neuem Design

Rosenheim – Mit dem Relaunch ihrer Homepage will die Stadt Rosenheim neue Wege in der Servicequalität gehen. Nicht die städtische Verwaltung oder die jeweiligen Ämter stehen im Vordergrund, sondern die Wünsche und Anliegen der Bürger.

„Die Neugestaltung der Homepage folgt dem sogenannten Lebenslagenprinzip. Beim Aufbau und der Gestaltung des städtischen Internetauftritts steht das Interesse der Bürger an einer bestimmten Verwaltungsleistung oder einer konkreten Information im Mittelpunkt. Dieser Perspektivenwechsel soll die Homepage noch leichter und intuitiver bedienbar machen“, so Rosenheims Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl, in dessen Dezernat die neue Homepage zusammen mit der Rosenheimer IT-Schmiede In2code entwickelt wurde. Nach einem Entwicklungsprozess von fast zwei Jahren ist der neue Auftritt nun online gegangen.

Rosenheim-Homepage soll
für Smartphone und Tablet nutzerfreundlich sein.

Ziel der Modernisierung war es, die Homepage speziell für Smartphone und Tablet nutzerfreundlicher zu machen. „Der bisherige städtische Internetauftritt ist nach sieben Jahren mit dem bisherigen Layout gerade im Hinblick auf die Integration digitaler Antragsverfahren an seine Grenzen gekommen. Inzwischen können die Bürgerinnen und Bürger Rosenheims schon über 60 Verwaltungs- bzw. Antragsverfahren vom heimischen PC oder auf der Couch von ihrem Tablet oder Smartphone aus anstoßen. Wöchentlich sollen neue Verfahren dazu kommen und der ‚Gang auf’s Amt‘ damit immer öfter unnötig werden“, begründet Rosenheim Oberbürgermeister Andreas März den Neustart von www.rosenheim.de
Antragsverfahren von Bürgerinnen und Bürgern sollen so einfach werden wie Online-Banking. Dahin ist aber, so Bugl, noch ein längerer Weg: „Die Authentifizierung, also der Nachweis der Identität der jeweiligen Nutzer, ist jetzt noch ein furchtbar komplizierter Prozess, bei dem wir über das sog. Bayernportal, also eine spezielle Registrierungs-Homepage des Freistaats Bayern, gehen müssen. Wenn es Bankkunden nach relativ simplen Authentifizierungsverfahren möglich ist, zehntausende Euros per PIN und TAN auf den Weg zu schicken, muss das eigentlich auch der Maßstab für Verwaltungsdienstleistungen sein. Da müssen Bund und Land mit ihren rechtlichen und technischen Vorgaben noch besser werden.“

Die Homepage erhielt ein neues Erscheinungsbild und ist mit neu aufbereiteten Inhalten befüllt. Es wurden vier Hauptbereiche – „Bürgerservice“, „Unternehmerservice“, „Politik & Verwaltung“ und „Online-Dienste“ – mit den entsprechenden Lebenslagen bzw. Interessengebieten geschaffen. Der Themenbereich „Freizeit und Tourismus“ wurde bereits vor gut einem Jahr ausgegliedert und ist seither unter „rosenheim.jetzt“ – einem neuen städtischen Portal für Freizeit und Kultur – zu finden.
Was heißt dies konkret für die Nutzung? Zieht nun beispielsweise jemand neu nach Rosenheim, so muss er oder sie auf der Homepage der Stadt nicht jedes einzelne Amt, das er möglicherweise benötigen könnte, suchen, sondern er oder sie kann die Lebenslage „Umzug“ im Bereich Bürgerservice anklicken und findet hier gebündelt alle Infos rund um das Thema Umzug.
„Das System wurde in einem ausführlichen Testverfahren von zahlreichen Rosenheimern ohne Bezug zur Verwaltung auf seine intuitive Nutz- und Steuerbarkeit hin geprüft. Die Resonanz war durchgängig positiv. Ich hoffe, dass das auch im Alltagsbetrieb so bleibt. Das städtische Hauptamt, bei dem die Redaktion der städtischen Homepage zusammenläuft, ist für jeden Verbesserungshinweis dankbar“, so Oberbürgermeister März.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Karin Wunsam)

 

Ludwigsbad, Bad Aibling, 1931

Ludwigsbad, Bad Aibling, 1931

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1931. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das ehemalige Kurhotel Ludwigsbad in Bad Aibling. 

Das ehemalige Kurhotel Ludwigsbad in Bad Aibling war das erste Moorheilbad Bayerns und das erste salinische Moorheilbad der Welt. E$s ging aus einer „Soolen- und Moorschlamm-Badeanstalt“, hervor, die Desiderius Beck 1845 gründete.
1871 erhielt das Hotel zu Ehren des Bayernkönigs den Namen Ludwigsbad.  1902 wurde das Ludwigsbad dann zwangsversteigert. Der Unternehmer und Bankier Ludwig Meggendorfer übernahm es und modernisierte es aufwendig, beispielsweise mit Dampfheizung, elektrischem Licht und Duschenzimmern. Danach erlebte das Haus bis zum Ersten Weltkrieg seine Blütezeit. In den 20er-Jahren wurde es erneut veräußert.  Bis 1936 befand es sich dann im Besitz der Stadt. Danach erwarb es die Familie Antretter und es ging noch einmal bergauf mit dem Ludwigsplatz. 
Ende des 20.Jahrhunderts wurde es aber im Zuge des Niedergangs des Kurwesens aus wirtschaftlichen Gründen endgültig eingestellt. 
(Quelle: Archiv: Beitragsbild Herbert Borrmann)

Werbung für Prien in Südfrankreich

Werbung für Prien in Südfrankreich

Prien / Landkreis Rosenheim – 50 Jahre Freundschaft zwischen Graulhet in Südfrankreich und Prien am Chiemsee – das war für die Prien Marketing GmbH (PriMa) ein guter Grund, zusammen mit der offiziellen Jubiläums-Delegation mit auf die 1.450 Kilometer lange Reise zu gehen. Besonders präsentierte sich die PriMa beim Besuch des Sonntags-Marktes mit einem eigens für die Freunde Frankreichs geschaffenen Werbe- und Informationsstand.

Zu den dabei gemachten Erfahrungen hielt PriMa-Geschäftsführerin Andrea Hübner folgendes Resümee fest: „Der Stand war sehr gut besucht und die Besucher aus Graulhet und der näheren Umgebung haben sich für unsere Broschüren, Flyer und Werbegeschenke sehr gefreut. Besonders unser `Wiggerl` wurde uns regelrecht aus den Händen gerissen“. Die Aktion war letztlich nicht nur eine Anregung für die Bürger von Graulhet, Bayern, den Chiemsee und die Partnergemeinde Prien zu besuchen, es war auch -so Bürgermeister Andreas Friedrich – ein sympathischer Beitrag zur Festigung der Freundschaft über Grenzen hinweg.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Prien Marketing GmbH, zeigt das enthüllte Kunstdenkmal „Hymne der Hoffnung“. 

Wenn Langeweile zum Problem wird

Wenn Langeweile zum Problem wird

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Schon der Lyriker Rainer Maria Rilke beschrieb 1902 in seinem Gedicht „Der Panther“ – „Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht“ – eindrücklich die dramatischen Folgen einer nicht verhaltensgerechten Tierhaltung. Zoologische Gärten haben die Konsequenzen aus ihren früheren Fehlern gezogen und versuchen heute unter anderem durch ein vielfältiges Beschäftigungsprogramm, Langeweile und daraus resultierende Verhaltensstörungen bei ihren Tieren zu vermeiden und somit deren Lebensqualität zu erhöhen. Welche Nutzen können Tierhalter aus diesen Erfahrungen ziehen und für welche Heimtiere ist Beschäftigung sinnvoll?

In ihrem natürlichen Lebensraum werden Tiere – unabhängig von ihrer Art – mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Hierzu gehören vor allem die zeitintensive Suche nach Nahrung und Wasser sowie geeigneten Partnern oder Revieren. Gleichzeitig müssen sie sich vor Fressfeinden schützen oder ihr Revier gegen ungewollte Konkurrenten verteidigen. Hinzu kommt, dass sich die Umwelt permanent verändert und die Tiere auch darauf adäquat reagieren müssen. In einer vorbildlich eingerichteten Voliere oder einem Gehege bleibt von diesen (natürlichen) Herausforderungen und Aufgaben jedoch kaum etwas übrig. Futter und Wasser sind ständig vorhanden und beides befindet sich an seinem gewohnten Platz. Fressfeinde können die Pfleglinge nicht erreichen und im Falle von Nahrungskonkurrenten wird ausreichend Futter für alle Tiere zur Verfügung gestellt, sodass niemand hungern muss.

Reizarmes „Paradies“
fördert Langeweile

Ein solch eher reizarmes „Paradies“ kann letztendlich zu Langeweile und damit zu schwerwiegenden physischen und psychischen Gesundheitsstörungen führen. Dazu gehören etwa Verhaltensstörungen, die nicht nur die Lebensqualität, sondern auch die Lebenserwartung der Tiere teilweise deutlich reduzieren. Besonders betroffen sind dabei Vögel und Säugetiere, die aufgrund ihrer evolutionären Entwicklung über komplexe Verhaltensweisen verfügen. Normale Tätigkeiten, etwa die Gefiederpflege bei Vögeln, werden dann immer häufiger wiederholt oder intensiver durchgeführt, bis sie irgendwann zu einem schädlichen Federknabbern oder gar Rupfen ausarten. Aber auch bei Reptilien und sogar bei Amphibien und Fischen mehren sich die Hinweise, dass diese Tiere unter Langweile leiden können.

Selbst Fische können
sich langweilen

Um Langeweile zu vermeiden und die Lebensqualität der Pfleglinge zu steigern, gibt es mehrere Möglichkeiten, die gut miteinander kombiniert werden können. Die Bereitstellung von möglichst viel Platz ermöglicht den Tieren, sich Mikrohabitate und Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen. Je nach Tier oder Tierart lassen sich auch mehrere Pfleglinge als „Spielgefährten“ in einer Gruppe halten. Zusätzliche Beschäftigung, wie das Erarbeiten von Futter, sorgt für Unterhaltung und stärkt die kognitiven Fähigkeiten. Wie die einzelnen Aspekte umgesetzt werden und welche sich besonders eignen, ist nicht nur abhängig von der Tierart und ihren natürlichen Verhaltensweisen, sondern letztendlich auch von den individuellen Fähigkeiten des Tieres. Viele Tiere reagieren auf Veränderungen ihrer Umwelt im ersten Moment panisch oder haben Angst vor unbekannten Gegenständen. Gerade bei älteren oder ängstlichen Tieren sollte jede Veränderung daher langsam und nur unter Kontrolle erfolgen.
Platzangebot: Schon bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, möglichst große Gehege zu erwerben. Idealerweise sind diese größer, als es in den jeweiligen „Gutachten über die Mindestanforderungen“ empfohlen wird. Denn je mehr Platz vorhanden ist, desto mehr Möglichkeiten haben Tierhalter, die Gehege verhaltensgerecht einzurichten. Bestehende Gehege können gegebenenfalls mithilfe von Etagen, Zwischenwänden oder auch modularen Erweiterungen ergänzt und somit aufgewertet werden. Der Zoofachhandel berät hier gerne.

Freilauf bei Kaninchen,
Meerschweinchen und Co.

Bei vielen Arten, wie Ziervögeln, Kaninchen und Meerschweinchen, muss zusätzlich noch Freiflug bzw. Freilauf angeboten werden. Hierfür eignen sich entsprechend ausgestattete Zimmer oder abgetrennte Bereiche, die keine Gefahren für die Tiere aufweisen (etwa Zimmerpflanzen) und von diesen ständig oder zumindest stundenweise genutzt werden können. Die den Tieren zur Verfügung stehende Fläche sollte entsprechend gestaltet und abwechslungsreich eingerichtet werden. Über Sitzplätze (idealerweise an Fenstern) und Spielplätze für Vögel oder Buddelkisten und Höhlen für Kaninchen freuen sich die tierischen Mitbewohner besonders.
Futterangebot verändern: Damit die Tiere nicht nur zwischen Schlaf- und Futterplatz „pendeln“, kann zumindest ein Teil des Futters im Gehege verteilt oder etwas schwerer zugänglich angeboten werden. Das mag sich im ersten Moment zwar gemein anhören, aber die Suche und damit das Erarbeiten von Futter gehört bei vielen Tierarten zum natürlichen Verhalten und ist sehr zeitaufwendig. So benötigen beispielsweise Wellensittiche in ihrem natürlichen Lebensraum ca. 80 Prozent der Tageszeit für die Suche nach Futter. Studien mit Graupapageien haben gezeigt, dass die Tiere Futterangebote bevorzugen, bei denen sie sich ihr Futter erarbeiten müssen. Folgende Möglichkeiten gibt es, die Futtersuche bzw. Aufnahme zu verlängern:
– Energiearmes Futter anbieten: Manche Futterbestandteile wie Sonnenblumenkerne oder Nüsse sind relativ groß und haben einen hohen Energiegehalt – die Tiere werden hiervon schnell satt. Energiereduzierte Futtermischungen bestehend aus kleineren Sämereien können dabei helfen, Langeweile zu verhindern, da die Tiere einfach mehr Zeit aufwenden müssen, um von den kleinen Nahrungsbestandteilen satt zu werden. Auch Frischfutter, wie Gemüse, Salate und Kräuter sowie ein wenig Obst, verlängert die Fresszeiten und ist zudem noch gesund.
– Zugang zu Futter erschweren: Futter kann an nicht so leicht zugänglichen Stellen platziert oder sogar versteckt werden. So lässt sich zum Beispiel ein Teil des (Körner-)Futters für Hamster oder Rennmäuse als eine Art Suchspiel auf die Einstreu verteilen. Karotten und anderes Gemüse, welches leicht erhöht angeboten wird, animiert die Tiere zum Klettern. Der Futternapf für Vögel kann von der Decke abgehängt werden, sodass er nur fliegend erreicht werden kann. Besondere Leckerlis lassen sich schnell und einfach in Pappschachteln, Papiertüten oder einfach nur in Papier einwickeln, und sorgen beim Auspacken für Aktivität im Gehege. Für eine Erarbeitung des Futters können auch Futterspielzeug, Futterbälle, -spieße oder -klammern gute Dienste leisten.

Artgenossen als
 „Beschäftigungstherapie“

Soziale Gruppen: Insbesondere bei natürlicherweise in Gruppen lebenden Tierarten – hierzu zählen fast alle haltungsrelevanten Ziervögel und Kleinsäuger – sind Artgenossen eine hervorragende „Beschäftigungstherapie“. Aber welches ist die ideale Haltungsform? Einige Arten, beispielsweise Wellensittiche oder Meerschweinchen, fühlen sich nachweislich in der Gruppe (Schwarm, Rudel) von mindestens 4 Tieren wohler als bei einer paarweisen Haltung. Idealerweise sollte die zukünftige Gruppengröße schon bei der Anschaffung der Tiere geklärt werden, da sich junge Tiere deutlich einfacher vergesellschaften lassen.
Zusätzliche Beschäftigung: Neben ihrem gewohnten Umfeld sollten Tiere immer wieder gezielt mit neuen Impulsen und Aufgaben konfrontiert werden, die es ihnen ermöglichen, ihre Sinne und Fähigkeiten einzusetzen, und Neues kennenzulernen. Eine Möglichkeit hierfür ist ein gezieltes Training, beispielsweise Clicker-, Target- oder Agility-Training. Neben Kenntnissen in der korrekten Durchführung der jeweiligen Trainingsmethode ist ein kontinuierliches Üben entscheidend für den Erfolg. Eine abwechslungsreiche Beschäftigung kann aber auch mit weniger Zeitaufwand erfolgen: Für Ziervögel bieten sich frische Äste mit Blättern von Laubbäumen an. Rennmäuse oder Hamster lassen sich mit etwas zusätzlichem Heu, Stroh und Körnern in einer Pappröhre oder einem Karton unterhalten. Wenn die Körner gefressen sind, kann der Karton als zusätzliches Spielmaterial zernagt und zerlegt werden. Mit ein wenig Fantasie lassen sich viele Möglichkeiten kreieren, um den tierischen Mitbewohnern das Leben abwechslungsreicher und spannender zu gestalten.
(Quelle: IVH/BNA / Beitragsbild: Symbolfoto: Josefa Staudhammer)

Zu tief ins Glas geschaut

Zu tief ins Glas geschaut

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Ein Auto kollidierte auf einem Supermarkt-Parkplatz in  der Nußdorfer Straße in Brannenburg mit der Schranke an der Zufahrt. Sie wurde durch die Wucht des Aufpralls sogar teilweise aus der Bodenverankerung gerissen. Den Grund für die Kollision konnte die Polizei schnell ermitteln:

Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei der 67-jährigen Fahrerin ergab einen Wert deutlich über zwei Promille. Ihr Führerschein wurde sichergestellt und sie musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
Zeugen, die den Unfallhergang beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Brannenburg unter 08034 / 90680 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rauchentwicklung in Wohnung

Rauchentwicklung in Wohnung

Rosenheim – Zu einer größeren Rauchentwicklung kam es in der Nacht auf den heutigen Sonntag in einer Wohnung in Rosenheim. Die Rettungskräfte konnten die Ursache schnell ausfindig machen.

Der 58-jährige Bewohner wollte sich sein Essen auf der Herdplatte erwärmen und schlief dabei, nach den Angaben der Polizei, ein. Er wurde mit einer leichten Rauchvergiftung ins Klinikum Rosenheim gefahren. Die betreffende Wohnung wurde durch die Feuerwehr Rosenheim gründlich gelüftet. Zu einem Sachschaden kam es nicht. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aggressiver Gast auf Party in Prutting

Aggressiver Gast auf Party in Prutting

Prutting / Landkreis Rosenheim – Trotz mehrfacher Aufforderung und Platzverweis wollte ein aggressiver Gast eine Party in Prutting nicht verlassen. Die Polizei kam. 

Der Vorfall ereignete sich am gestrigen Samstagabend. Zuerst wurde der 24-jährige durch den Security vom Party-Gelände verwiesen. Dann erteilte ihm die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rosenheim einen Platzverweis, doch auch diesem kam er, nach den Angaben der Polizei, nicht nach. 
Nachdem der Mann nach mehrfacher Aufforderung noch immer nicht gehen wollte, wurde er schließlich von der Polizei in Gewahrsam genommen. Herbei habe er die Beamten mehrfach beleidigt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren u. a. wegen Beleidigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 17. September.

Namenstag haben: Herlinde, Lambert, Reinfried, Ricarda

3 bekannte Geburtstagskinder:

William Brodie (1741 – war ein schottischer Tischler und Stadtrat von Edinburgh, der zur Finanzierung seiner Spielsucht ein zweites Leben als Einbrecher führte. Damit war er die Inspiration für die Novelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“.)

Greta Garbo (1905 – war eine schwedische Schauspielerin, die durch Filme wie „Es war“, „Anna Christie“, „Mata Hari“ oder „Die Kameliendame“ berühmt wurde. Richtiger Name: Greta Lovisa Gustafsson.)

Mark Shuttleworth  (1973 – ist ein südafrikanischer Unternehmer, der der Begründer des Linux-Projekts „Ubuntu“ ist und mit seinem Flug zur ISS der zweite Weltraumtourist sowie der erste Afrikaner im Weltraum war.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1837: In New York City gründen Charles Lewis Tiffany und John B. Young ein Schmuckunternehmen, aus dem die Firma „Tiffany & Co.“ hervorgeht.
  • 1927: In den USA beginnt das Vorläuferunternehmen der Columbia Broadcasting System mit den Senden von Radioprogrammen.
  • 2004: Die Radiokohlenstoffdatierung von menschlichen Skelettresten aus einer Höhle bei Hagen ergeben ein Alter von 10.700 Jahren Damit handelt es sich um die ältesten Überreste von anatomisch modernen Menschen in Deutschland
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Marion Protzek)
Spannende Übung für Nachwuchsretter

Spannende Übung für Nachwuchsretter

Kirchanschöring, Lampoding / Landkreis Traunstein – Bei einer großangelegten Übung der Jugendfeuerwehren Lampoding, Kirchanschöring und Petting trainierten die Nachwuchsretter die Abläufe. Angenommen war ein Brand in einer Maschinenhalle bei dem es auch eine Person zu retten galt. Ausgearbeitet hatten die Übung die stellvertretenden Kommandanten Hannes Wagner und Hermann Langbauer von der Feuerwehr Lampoding. Trainiert wurden unter anderem ein kompletter Aufbau der Wasserversorgung sowie die schonende Menschenrettung und die eigentliche Brandbekämpfung aus mehreren Strahlrohren.

junge Feuerwehrler

„Wie im echten Leben“ rückten die Jugendfeuerwehrler mit ihren Ausbildern nach der Übungsdurchsage zum angenommenen Brandort nach Lampoding aus. Dort angekommen erhielten sie ihre Einsatzaufträge und mussten beispielsweise Hydranten in Betrieb nehmen, Schläuche verlegen und zum Löschen des Feuers vorgehen. Eine knifflige Aufgabe hatten einige Jugendliche, die mit der Menschenrettung betraut worden waren. Dabei brachten sie unter anderem ein Rettungsbrett zum Einsatz, mit dem das Manöver durchgeführt wurde.
Nach rund einer halben Stunde waren sämtliche Aufgabenstellungen bewältigt und das Feuer gelöscht. Insgesamt setzten die Mitglieder der drei Wehren sieben Strahlrohre ein, um den angenommenen Brand in der Maschinenhalle zu löschen. „Weils eben dazugehört“ wurden im Anschluss sämtliche Gerätschaften wieder in den Fahrzeugen verstaut und die nassen Feuerwehrschläuche fachmännisch aufgerollt. Bei der anschließenden Nachbesprechung wurden sämtliche Abläufe nochmals diskutiert und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Nach getaner Arbeit
stand Geselligkeit auf dem Programm

Geleitet wurde der Übungseinsatz von Jugendwart Thomas Huber aus Lampoding und seinem Jugendausbildungsteam. „Ich bin mit dem Ablauf wirklich zufrieden. Die Übungsteilnehmer haben allesamt bewiesen, dass sie die grundlegenden Aufgaben bereits beherrschen und mit Freude bei der Sache sind“, so sein Fazit. Nach getaner Arbeit stand dann noch der gesellige Teil auf dem Programm. Im Feuerwehrhaus Lampoding hatten die Organisatoren eine gemeinsame Brotzeit organisiert. „Wenn auch einiges an Vorbereitungszeit hinter größeren Übungen steckt und im Vorfeld organisiert werden muss, so freut es mich jetzt umso mehr, dass alle Beteiligten mit Feuereifer und viel Freude dabei waren“, so Lampodings Kommandant Christian Steinmaßl.
Neben der Fach-Kreisbrandmeisterin für die Jugendarbeit, Martina Steinmaßl, war auch der zuständige Kreisbrandmeister Hans Heinrich als Übungsbeobachter vor Ort, um sich ein Bild über die Arbeit des Feuerwehrnachwuchses zu machen. „Ich freue mich insbesondere darüber, dass nach der langen Zwangspause durch Corona nun auch wieder solche Gemeinschaftsübungen durchgeführt werden können. Das stärkt den Zusammenhalt und fördert das Teamwork der Jugend“, so die Jugendverantwortliche im Kreisfeuerwehrverband.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild, Fotos: Feuerwehr Lampoding)