„Die Menschen zählen aus Sie“

„Die Menschen zählen aus Sie“

Landkreis Rosenheim – „Wer sich freiwillig engagiert und für die Menschen und die Gesellschaft eintritt, verdient höchsten Respekt.“ – Mit diesen Worten begrüßte Rosenheims Landrat Otto Lederer die Gäste auf Schloss Hartmannsberg. Zusammen mit Daniela Ludwig, Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des BRK-Kreisverbands Rosenheim, sowie Falk Brem, Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, ehrte er in einer feierlichen Zeremonie elf Personen für ihre langjährigen Verdienste beim Bayerischen Roten Kreuz und fünf Personen für ihre langjährige Tätigkeit als Feldgeschworene.

Für diesen feierlichen Anlass hat der Landrat an einen besonders geschichtsträchtigen Ort eingeladen: Schloss Hartmannsberg in Bad Endorf. „Auch Sie sind jetzt Teil der Geschichte dieses Schlosses“, richtete er seine Worte an die zu Ehrenden. „Ich möchte Ihnen allen herzlich für Ihr Engagement danken. Die Menschen zählen auf Sie.“
Die Mitglieder des Bayerischen Roten Kreuzes Rosenheim unterstützen hilfsbedürftige und in Not geratene Menschen. Dabei waren sie im Zuge der Corona-Pandemie besonders gefordert. „Sie alle setzen sich seit vielen Jahren mit Herzblut und Leidenschaft für das Leben, die Gesundheit und das Wohlergehen Ihrer Mitmenschen ein. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sprach Otto Lederer den elf BRK-Mitgliedern seinen Dank und seine Anerkennung aus. Auch Daniela Ludwig zeigte sich begeistert von dem Engagement. „Sie alle sind ein Aushängeschild, die beste Werbung, die man haben kann, um weiter Menschen für dieses Ehrenamt zu begeistern.“

Ehrenzeichen am Bande
sowie Ehrenurkunde überreicht

Im Auftrag des Bayerischen Innenministers, Joachim Herrmann, überreichten Otto Lederer und Daniela Ludwig zusammen mit den jeweiligen Bürgermeistern den BRK-Mitgliedern das Ehrenzeichen am Bande sowie die Ehrenurkunde. Für 25 Jahre Tätigkeit beim Bayerischen Roten Kreuz wurden Korbinian Brandmaier aus Rohrdorf, Johannes Dreikorn aus Prien, Siegfried Kaufmann aus Bernau, Franziska Krüger aus Bruckmühl, Anna-Maria Lichtmannegger aus Eiselfing und Monika Maurer aus Stephanskirchen geehrt. Für 40 Jahre Dienst wurden Anna Brunner aus Eiselfing, Gerhard Hintermeier aus Schechen und Walter Holdinger aus Prien geehrt. Zur Goldenen Hochzeit mit dem BRK, für 50 Jahre wurden Katharina Hellmeier aus Schnaitsee und Johann Retzer aus Raubling geehrt.
Im Anschluss wurden fünf langjährige Feldgeschworene geehrt. Feldgeschworene unterstützen die Vermessungsbehörden. Sie pflegen alte Ortsgrenzen, wissen, wo Grenzsteine liegen und treten als Vermittler und Schlichter auf. „Sie übernehmen freiwillig Verantwortung für Ihre Mitmenschen und unser Zusammenleben“, dankte Otto Lederer den Anwesenden. Auch Falk Brem vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung schloss sich dem Dank an. „Was Sie tun, ist gelebter Dienst am Bürger. Sie sind bei Wind und Wetter draußen – vielen Dank.“
Im Auftrag des Staatsministers Albert Füracker, überreichte Otto Lederer zusammen mit Falk Brem und den jeweiligen Bürgermeistern die Ehrenurkunde. Für 40 Jahre Dienst ehrten sie Christian Berndl aus Höslwang, Max Grießl aus Bad Endorf und Ludwig Schmidmaier aus Vogtareuth. Jakob Löw aus Eiselfing kann auf ein halbes Jahrhundert als Feldgeschworener zurückblicken, er wurde für 50 Jahre geehrt. Johann Rappel aus Prien bekam an diesem Tag den längsten Applaus: Er ist seit 60 Jahren im Dienst als Feldgeschworener.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim, zeigt von links: Landrat Otto Lederer, Anna Brunner aus Eiselfing, Korbinian Brandmaier aus Rohrdorf, Anna-Maria Lichtmannegger aus Eiselfing, Gerhard Hintermeier aus Schechen, Franziska Krüger aus Bruckmühl, Johannes Dreikorn aus Prien, Johann Retzer aus Raubling, Katharina Hellmeier aus Schnaitsee, Siegfried Kaufmann aus Bernau, Monika Maurer aus Stephanskirchen, Walter Holdinger aus Prien, Thomas Neugebauer (Stellvertretender Bereichsleiter Rettungsdienst beim BRK) und Daniela Ludwig, Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des BRK-Kreisverbands Rosenheim.) 

 

„Thermen sind keine Spaßbäder“

„Thermen sind keine Spaßbäder“

Bad Füssing / Bayern Entsetzen beim Bayerischen Heilbäder-Verband (BHV): Die Bundesnetzagentur stuft Thermalbäder als Freizeiteinrichtungen ein. Die Folge: Bei einer Gasmangellage würden sie nicht mehr mit Gas versorgt werden und müssten komplett heruntergefahren werden. Der Verband schickte deshalb Brandbriefe an die Bundesnetzagentur und das Bundeswirtschaftsministerium. „Wir sind fassungslos über diese Einstufung und fordern die Bundesnetzagentur auf, das zu ändern und die Thermen als geschützte Kunden nach „SoS-Verordnung“ (2017/1938) einzustufen“, sagt der BHV-Vorsitzende und Landrat Peter Berek. „Wir fordern auch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck auf, hier unverzüglich tätig zu werden. Thermen sind keine Spaßbäder, sondern ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsprävention.“

Die Bundesnetzagentur setze mit ihrer falschen Einstufung nicht nur die Existenz von Thermen aufs Spiel, sondern gefährde auch die Zukunft der Heilbäder und Kurorte. „Und nicht nur das: Sie torpediert die Gesundheitsprävention in Deutschland, die gerade in Pandemiezeiten eine herausragende Bedeutung erlangt hat“, betont Berek. Die Thermen als Freizeiteinrichtungen einzustufen, widerspreche allen wissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnissen, erläutert BHV-Geschäftsführer Thomas Jahn. „Thermalwasser ist offiziell als Heilmittel deklariert und wird für therapeutische Zwecke eingesetzt, unter anderem bei Gelenkschmerzen oder bei Muskel- und Nervenleiden.“

„Therapien in Thermen wesentlicher
Bestandteil der ambulanten Vorsorgeleistungen“

Therapien in Thermen seien ein wesentlicher Bestandteil der ambulanten Vorsorgeleistungen, wie sie unter anderem auch im Sozialgesetzbuch V, §23 Absatz 2 festgehalten sind. Die ambulanten Vorsorgeleistungen sind seit Juni 2021 Pflichtleistung der Kassen. „Es ist unglaublich, dass diese Gesetzeslage noch nicht bei der Bundesnetzagentur und beim Bundeswirtschaftsministerium angekommen ist“, so BHV-Vorsitzender Peter Berek. „Im Übrigen sollte gerade das Bundeswirtschaftsministerium an die Wirtschaft denken. Werden Thermen geschlossen, hat das eine Kettenwirkung: Hotels machen Verluste und müssen möglicherweise schließen anschließende Branchen wie Handel und Handwerk würden ebenfalls massive Verluste erleiden. Das wäre ein gravierender Einbruch in unserer vornehmlich mittelständisch geprägten Wirtschaft.“
Der Bayerische Heilbäder-Verband hat auch die Bayerische Staatsregierung um Unterstützung gebeten. „Wir müssen und werden alle Hebel in Bewegung setzen, um die Existenz unserer Heilbäder und Kurorte zu sichern“, so Berek.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Heilbäder-Verband / Beitragsbild: Therme in Bad Füssing / Copyright Kur- & GästeService Bad Füssing)

Polizei stoppt Irrfahrt eines Autofahrers

Polizei stoppt Irrfahrt eines Autofahrers

Irschenberg / Bayern- Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten am gestrigen Freitag mittels Polizeinotruf einen roten SUV mit französischen Kennzeichen, der in halsbrecherischer Weise und überhöhter Geschwindigkeit auf mehreren Autobahnen unterwegs war. Die Polizei sucht Zeugen.

Am gestrigen Freitag verständigten mehrere Verkehrsteilnehmer gegen 15 Uhr den Polizeinotruf und gaben an, dass auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung Salzburg ein roter SUV mit französischen Kennzeichen mehrfach über den Standstreifen überholt und in halsbrecherischer Weise überwiegend mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr. Die Geschwindigkeit betrug teilweise deutlich über 150 km/h. Auf Höhe des Irschenbergs wurde das Fahrzeug durch eine zivile Streifenbesatzung eines Video-Fahrzeuges der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim gesichtet. Der Fahrer überholte trotz starken Verkehrsaufkommen mehrfach rechts und gefährdete beim Einscheren andere Verkehrsteilnehmer. Zudem musste andere Fahrzeuge teilweise sehr stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
Nachdem der Fahrer des roten Renault durch das Polizeifahrzeug gestoppt werden sollte, entzog er sich der Kontrolle. Auch eine uniformierte Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim missachtete der Fahrer und fuhr mit ca. 140 km/h an einem Stau am Fuße des Irschenbergs vorbei. Hierbei benutzte der Fahrer auch den Pannenstreifen der Autobahn.

Teilsperrung
der Autobahn

Aufgrund der waghalsigen Fahrt und der extremen Gefährdungslage wurde das Fahrzeug zur Anhaltung gebracht und mit mehreren zivilen und uniformierten Streifenbesatzung der Grenzpolizei Raubling und Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim gestoppt. Unmittelbar vor der Anschlussstelle Bad Aibling konnte der Fahrer festgenommen werden. Im Zuge der Anhaltung und Festnahme kam es deshalb kurzzeitig zu einer Teilsperrung der Autobahn, welche jedoch nach 20 Minuten wieder aufgehoben werden konnte.
In dem roten Renault befand sich neben dem 55-Jährigen Fahrer aus Brasilien zwei deutsche Insassen. Bei den zwei deutschen Insassen handelte es sich um Tramper, welche auf dem Weg von Deutschland nach Italien waren und unmittelbar zuvor an einem Rasthof nach einer Mitfahrgelegenheit suchten. Ohne den Fahrer des roten SUV’s zu kennen, stiegen die zwei deutschen Urlauber in den Pkw. Bereits unmittelbar nach dem Verlassen des Rasthofes bereuten die zwei Männer ihre Entscheidung und forderten den Fahrer auf sein Fahrzeug zu stoppen. Dieser Aufforderung kam der Fahrer jedoch nicht nach und blieb nicht mehr stehen. Glücklicherweise wurden die zwei jungen Männer von der Polizei in Sicherheit gebracht, da das Fahrzeug gestoppt werden konnte. Beide blieben bei dem Vorfall unverletzt, erlitten jedoch einen Schock und bedankten sich mehrfach bei der Polizei für das rasche Eingreifen.

Anzeige wegen Freiheitsberaubung
und Gefährdung des Straßenverkehrs

Der 55-Jährige Fahrer befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln. Er wurde noch am selben Tag in eine Fachklinik eingewiesen. In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Traunstein und Staatsanwaltschaft München II führt die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim alle weiteren Ermittlungen. Unter anderen muss sich der Fahrer wegen Freiheitsberaubung, Gefährdung des Straßenverkehrs und Nötigung verantworten.
Weitere Ermittlungen ergaben zudem, dass der 55-Jährige Brasilianer bereits seit mehr mehreren Kilometern unter waghalsiger Fahrweise über die Autobahn A8, A99 und A9 fuhr. Sollten Sie von einem roten Renault SUV mit roten französischen Kurzzeitkennzeichen gefährdet worden sein oder sind Zeuge dieser Irrfahrt geworden, werden Sie gebeten die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08035-9068-0 zu verständigen.
In diesen Zusammenhang warnt die Polizei eindringlich: Steigen Sie niemals in ein fremdes Fahrzeug, ohne den Fahrer oder die Insassen zu kennen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

 

Grundlose Vollbremsung

Grundlose Vollbremsung

Rosenheim – Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr: Ein 60-jähriger Bad Feilnbacher legte mit seinem Auto bei 70km/h plötzlich eine Vollbremsung hin. Zwei hinter ihm fahrende Auto konnten einen Unfall gerade noch so verhindern.

Der Vorfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei am gestrigen Freitag gegen 10.50 Uhr auf der Staatsstraße 2363 von Reischenhart kommend in Richtung Raubling. Nach seiner Vollbremsung fuhr der Bad Feilnbacher dann demonstrativ mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h weiter. Einer der geschädigten Personen erstattete Strafanzeige bei der Polizeiinspektion Brannenburg. Der Mann konnte noch am gleichen Tag identifiziert werden. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Nötigung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1890

Ludwigsplatz, Rosenheim, 1890

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1890. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Ludwigsplatz in Rosenheim. 

Beschaulich wirkt der Ludwigplatz auf diesem Foto. Die meisten Gebäude, die zu sehen sind, existieren auch heute noch – auch wenn sich in dieser langen Zeit dann doch so einiges verändert hat. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

„Oper für alle“ trotzte dem Regen

„Oper für alle“ trotzte dem Regen

Rosenheim – Zum zweiten Mal überhaupt eröffnete die Bayerische Staatsoper die Opernsaison außerhalb von München. Die Wahl fiel nach Ansbach im vergangenen Jahr heuer auf Rosenheim. Rund 3000 Menschen trotzten am gestrigen Freitagabend im Mangfallpark Süd Regen und Kälte und lauschten den klassischen Klängen der Superlative – und das bei freiem Eintritt.

Die Wettervorhersage war für eine Open Air Veranstaltung alles andere als günstig. Bis zuletzt war es darum am gestrigen Freitag unklar, ob das Konzert überhaupt stattfinden kann. Aber die Bayerische Staatsoper entschied sich schließlich doch zur Durchführung. 5000 Karten wurden im Vorfeld für das Konzert kostenlos herausgegeben. Aufgrund des regnerischen, kalten Wetters blieben dann doch einige der Kartenbesitzer der Veranstaltung fern. Aber gut 3000 wurden es doch, die den ungemütlichen Witterungsbedingungen trotzten und mit winterlicher, regendichter Kleidung zum Mangfallpark Süd kamen.

Auch für die Zuschauer
gab es Applaus

Die Erleichterung über diesen Zuspruch war dann auch bei den Musikern und Sängern groß. Darum applaudierten sie zu Beginn des zweieinhalbstündigen Konzerts dann auch gleich einmal den Zuschauern dafür, dass sie trotz schlechten Wetters gekommen waren.
Warum sich die Bayerische Staatsoper für ihren zweiten Saisonauftakt außerhalb München für Rosenheim entschieden hat, begründete Staatsintendant Serge Dorny so: „Rosenheim hat ein sehr reichhaltiges Kulturleben. Aber noch kein eigenes Opernhaus“.
Sonya Yoncheva singt an den bedeutendsten Opernhäusern weltweit, darunter die Mailänder Scala und die Metropolitan Opera in New York. In Rosenheim bezauberte die Sopranistin nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch mit Herzlichkeit und Charme. Der britisch-italienische Tenor Freddie De Tommaso machte sich einen Namen, als er 2018 den ersten Preis, den Plàcido-Domingo-Tenor Preis und den Verdi-Peis beim Vinas- Gesangswettbewerb in Barcelona gewann.
Auf dem Programm standen Werke von Guiseppe Verdi, Jules Massenet, Pietro Mascagni und Giacomo Puccini. Die Musikalische Leitung lag bei Daniele Rustioni.
Sänger und Musiker waren mit so viel Herzblut, Temperament und Ausdrucksstärke bei der Sache, dass die Zuschauer das schlechte Wetter schnell ausblendeten und sich völlig dem musikalischen Großereignis hingaben. Selbst die Regenschirme blieben allesamt zu, um den Gesamteindruck nicht zu schmälern. Ein unvergesslicher Abend.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier Bilder von der „Oper für Alle“: 

 

Oper fuer alle in Rosenheim - Blick ins Publikum
Oper fuer alle in Rosenheim. Blick auf die Buehne
Oper fuer alle in Rosenheim
Oper fuer alle in Rosenheim
Oper fuer alle in Rosenheim
Oper fuer alle in Rosenheim
Oper fuer alle in Rosenheim
Oper fuer alle in Rosenheim
Oper fuer alle in Rosenheim
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 16. September.

Namenstag haben: Ariane, Colomba, Paloma, Hildegard, Hilde, Lambert, Reinfried, Robert

3 bekannte Geburtstagskinder:

Käthe Kruse (1883 – war eine weltbekannte deutsche Puppenmacherin, deren Werke nach wie vor gefragte Sammlerstücke sind.)

Robert Lembke (1913 – war ein bekannter deutscher Journalist und Fernsehmoderator der einst beliebten Ratesendung „Was bin ich?“.)

Reinhold Messner (1944 – ist ein bekannter Tiroler Bergsteiger, der als erster Mensch all 14 Achttausender der Erde bestieg.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1861: Der Straßburger Buchhändler Oscar Berger-Levrault gibt in einer Auflage von wenigen Dutzend den weltweit ersten Briefmarkenkatalog heraus.
  • 1904: Der Drogist Max Riese meldet die von ihm erfundene Penaten-Creme beim Reichspatentamt in Berlin an.
  • 1931: Die erste für die Öffentlichkeit bestimmte Langspielplatte mit 33⅓ Umdrehungen pro Minute wird in New York vorgesellt.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Marion Protzek)
Bahnhofstraße, Rosenheim, 1959

Bahnhofstraße, Rosenheim, 1959

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht zurück in das Jahr 1959. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Bahnhofstraße in Rosenheim. 
(Quelle: Archiv: Beitragsbild: Herbert Borrmann)

Neue Kaufland-Filiale eröffnet

Neue Kaufland-Filiale eröffnet

Rosenheim Gut ein halbes Jahr liefen die Umbauarbeiten am ehemaligen Real-Standort an der Kufsteiner Straße in Rosenheim auf Hochtouren. Am gestrigen Donnerstag wurde die neue Kaufland-Filiale eröffnet. Der Andrang dort ist auch am heutigen Freitag noch groß.

Einiges ist gleich geblieben. Beispielsweise gibt es wieder einen Schlüsseldienst und ein Zeitschriftengeschäft. Nicht mehr da ist dafür der Frisör. Weitere Neuerungen: die Rossmann-Filiale und der Döner-Imbiss.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)

Rosenheim bleibt „Fairtrade-Stadt“

Rosenheim bleibt „Fairtrade-Stadt“

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim ist seit 2016 „Fairtrade-Stadt“. Dieses Siegel wurde jetzt rezertifiziert. Zur Überreichung der Urkunde fand am heutigen Freitagvormittag eine kleine Feierstunde mit Musik der Wasner Musi, „fairem“ Kaffee und „fairen“ Süßigkeiten am Mittertor statt. 

 

Fairtrade Rosenheim-Rezertifizierung

Der Weg hin zur Fairtrade-Stadt im Jahr 2016 war mit viel Arbeit, enormer Planung und zahlreichen Diskussionen verbunden. Seitdem trinken Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März und der Rat fair gehandelten Kaffee und halten die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss fest, eine Steuerungsgruppe koordiniert alle Aktivitäten, in Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten, die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.
Ein Selbstläufer ist der Titel nach wie vor nicht. „Die Hürden für die Rezertifizierung sind hoch“, erklärte Christian Baab bei der heutigen Feierstunde. Der Pressesprecher der Stadt Rosenheim sprang beim Grußwort kurzfristig für den erkrankten Oberbürgermeister ein.
Das Engagement in Rosenheim in Sachen „Fairer Handel“ ist aber auch nach wie vor sehr vielfältig und reicht von der Verteilung fairerer Rosen zum Valentinstag, fairem Einkaufsführer und Fairtrade-Sportbällen für Schulen und Vereinen über Plakataktionen, eigenen Social-Media-Accounts bis hin zu Stadtführungen und einem Schokoladenprojekt für Grundschulen.
„Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement“, sagt Dr. Beate Burkl, Vorsitzende des Fördervereins Fairtrade-Stadt Rosenheim. Geplant seien Projekte zur öffentlichen Beschaffung und in Kooperation mit den Schulen.
Rosenheim ist eine von fast 800 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst mittlerweile über 2000 Fairtrade-Towns in insgesamt 26 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.
Mit der heutigen Feierstunde startete auch die Faire Woche. Sie steht heuer unter dem Motto „Fair steht dir“ und beschäftigt sich mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und nachhaltigem Wirtschaften in der Textil-Lieferkette.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Der Terminkalender zur Fairen Woche 2022 in Rosenheim:

Freitag, 23. September, 19.30 Uhr: Bildungswerk St. Nikolaus, Pettenkoferstraße 5, Vortrag: „Schokolade fair naschen“. Über den fairen Handel von Kakao und die Produktion von Schokolade berichten in einer Multivisionsshow Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner bekannt als LobOlmo. Es gibt Kostproben von Schokoladeprodukten vom Weltladen. Gebühr: 10 Euro.

Dienstag, 4. Oktober, 19.30 Uhr, Bildungswerk St. Nikolaus, Pettenkoferstraße 5, Vortrag: Ultra Fast Fashion – Schluss mit der Wegwerfmode“. Der bekannte Sachbuchautor Frank Herrmann (Fair einkaufen – aber wie, FAIR-Reisen) berichtet authentisch und aus eigener Erfahrung über die Folgen für Mensch und Umwelt durch die Wegwerfmode. Gebühr: 8 Euro.

Samstag, 8. Oktober, 11 bis 13 Uhr, vor der Stadtbibliothek am Salzstadel, bei Regen drinnen, Modenschau „Fair steht mir“. Faire Mode vom Weltladen und von Precious wird von Models aus dem Tanzraumstudio Stefanie Scheidler präsentiert. Die Moderation übernimmt Helmut Enzinger vom Weltladen.

Hier noch einige Impressionen von der heutigen Rezertifizierungsfeier am Ludwigsplatz in Rosenheim: 

Dr. Beate Burkl links überreicht die Rezertifizierungsurkunde für Fair-Trade-Town Rosenheim an Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim - Schokolade in der Schuessel
Wasner Musi am Ludwigsplatz in Rosenheim
Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim bei seinem Grußwort
Dr. Beate Burkl bei ihrer Rede
Tisch mit einigen fairen Suessigkeiten
Wasner Musi wird gefilmt
Vorräte anlegen, aber richtig!

Vorräte anlegen, aber richtig!

Rosenheim / Bayern – Herbstzeit ist Erntezeit. Gerade jetzt werden mit dem Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten Wintervorräte angelegt. Einen Grundstock an Getränken und Lebensmitteln als Vorrat zu haben, ist nicht nur praktisch, sondern wird auch vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfohlen. Die Landfrauen des Bayerischen Bauern Verbandes (BBV) geben Tipps, was bei der Lagerung beachtet werden sollte.

„Um nicht zu riskieren, dass Lebensmittel unnötig im Müll landen, muss sich jeder Einzelne Gedanken zu seinem Lebensmittelvorrat machen“, sagt Landesbäuerin Anneliese Göller. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt einen Getränke- und Lebensmittelvorrat für 10 Tage anzulegen, das bedeutet pro Person:

  • 20 Liter Getränke
  • 3,5 kg Getreide
  • Getreideprodukte
  • Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis
  • 4 kg Gemüse und Hülsenfrüchte
  • 2,5 kg Obst und Nüsse
  • 2,6 kg Milch und Milchprodukte
  • 1,5 kg Fisch, Fleisch und Eier
  • ca. 0,4 kg Fette und Öle und Süßigkeiten oder Knabberartikel nach Belieben.
    „Eine richtige Lagerung ist wichtig und sollte unbedingt berücksichtigt werden, um einen Verderb der Lebensmittel zu verhindern“, so Göller.
Tipps der Landfrauen für die Vorratshaltung:.

• Wählen Sie Ihren Lebensmittelvorrat nach Ihren Vorlieben und Ihrer Verträglichkeit aus.
• Verbrauchen Sie regelmäßig Ihren Vorrat, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, und sorgen Sie dann umgehend wieder für gefüllte Schränke.
• Beachten Sie bei Ihrer Planung, dass Lebensmittel in Gläsern oder Dosen in der Regel bereits gekocht sind. Im Unterschied zu getrockneten Produkten wird nicht zusätzlich Flüssigkeit für die Zubereitung benötigt. Auch im Falle eines länger andauernden Stromausfalls ist es gut, Lebensmittel in Dosen oder Gläsern im Vorrat zu haben.
• Stellen Sie neu gekaufte Lebensmittel bzw. Lebensmittel mit einem längeren Haltbarkeitsdatum immer nach hinten und verbrauchen Sie dadurch kürzer Haltbares zuerst. So behalten Sie einen guten Überblick.
• Beschriften Sie selbst eingekochte oder eingefrorene Lebensmittel mit Bezeichnung, Menge und Datum.
• Werden trockene Lebensmittel wie Mehl, Nudeln, Hülsenfrüchte oder Reis in luftdicht verschließbare Behältnisse umgefüllt, lässt sich Schädlingsbefall und vorzeitiger Verderb vermeiden.
• Achten Sie auf eine gute Küchenhygiene und kontrollieren und reinigen Sie Kühl- und Gefrierschrank wie auch Vorratsschrank, Speisekammer und Kellervorratsräume regelmäßig.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauern Verband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bauernmarktmeile in München

Bauernmarktmeile in München

München – Am 25. September  lädt der Bayerische Bauernverband zur Bauernmarktmeile in die Münchner Innenstadt ein. Beginn ist um 10 Uhr. Auf dem Odeonsplatz und in der Ludwigstraße bieten mehr als 90 Direktvermarkter aus ganz Bayern ihr vielfältiges Sortiment an selbst erzeugten Produkten – hier bleibt kein kulinarischer Wunsch offen. 

Die Standbetreiber auf der Bauernmarktmeile München locken mit regionalen Delikatessen: Ochsenschmankerl, Fisch- Lamm- und Wildspezialitäten oder darf’s auch mal was Außergewöhnliches wie Spezialitäten vom Strauß sein? Dazu gibt’s die Vielfalt regionaler Obst- und Gemüsesorten, eine Vielzahl an Kartoffelsorten, Milchprodukte, Käse- und Wurstdelikatessen, Brot Backwaren und feine Kuchen. Säfte, Cidre, Liköre, Wein und Edelbrände aus heimischem Obst dürfen nicht fehlen. Neben den kulinarischen Genüssen bietet die Bauernmarktmeile auch Nützliches und Dekoratives für daheim wie Alpaka-Wolle und Alpaka-Betten, handbedruckte Leinenartikel, gedrechselte Holzwaren und Trockenblumen-, Getreide und Hopfenkränze.

Käse-Genussmarkt
im Schmuckhof

Die Vielfalt der bayerischen Käsespezialitäten können die Besucher der Bauernmarktmeile im Schmuckhof des bayerischen Landwirtschaftsministeriums entdecken. Dort findet wieder der Käse-Genussmarkt statt.
Holen Sie sich die bunte Vielfalt von Bayerns Höfen direkt nach Hause! Kommen Sie mit den Erzeugern ins Gespräch und informieren Sie sich, wo die Lebensmittel herkommen. Die Bauernmarktmeile bietet genügend Gelegenheiten für den Austausch mit den Direktvermarktern. Im Bereich vor der Feldherrenhalle sind zahlreiche Infostände aufgebaut. So können Sie sich beispielsweise am Pavillon des Bayerischen Bauernverbands über die heimische Landwirtschaft informieren. Vor Ort dabei sein werden auch Obstbauern, die Äpfel zur Verkostung anbieten.
Im Biergartenbereich können sich die Besucher bei regionalen Schmankerln stärken, verweilen und dem bunten Treiben auf der Meile zuschauen.
Hauptveranstalter der 11. Bauernmarktmeile ist der Bayerische Bauernverband. Mitveranstalter sind das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und der Bayerische Rundfunk BR Heimat mit Unterstützung der Markthallen München.

Programmtipp: 

Einen Vorgeschmack auf die 11. Bauernmarktmeile gibt die Bäuerin Annemarie Lampl am kommenden Montag, 19. September 2022 von 10:05 bis 12 Uhr in BR Heimat . Annemarie Lampl ist Vorsitzende von „Einkaufen auf dem Bauernhof“ Bayern und von Anfang an auf der Bauernmarktmeile dabei. In der Sendung berichtet sie von ihrem Hof in Pfaffenhofen an der Glonn und von ihrer Erfahrung als Direktvermarkterin.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild: Copyright Astrid Schmidhuber-StMELF)