Hilfe auf dem Weg zum Traumjob

Hilfe auf dem Weg zum Traumjob

Rosenheim / Landkreis  – Der Weg zum Traumjob führt über eine gute Bewerbung. Darum wird bei „Job in Sicht“ der „Ernstfall“ geübt. Nach drei Jahren Pause fand die Veranstaltung der „meine Volksbank Raiffeisenbank“ heuer zum 20. Mal statt – erstmals im Ballhaus Rosenheim. 

Blick von oben auf verschiedene Stationen bei Job in Sicht im Ballhaus Rosenheim mit Schülern

Das sogenannte „Assessment-Center“ spielt bei Bewerbungen heutzutage eine große Rolle. Hinter dem Ausdruck stecken Rollenspiele und Teamübungen – und diese wurden ebenfalls bei „Job in Sicht“ geübt. Fotos: Karin Wunsam

Im Jahr 2004  fand „Job in Sicht“ zum ersten Mal statt. Seitdem haben bereits über 25000 junge Menschen der Abschlussklassen aus Stadt und Landkreis Rosenheim diese Veranstaltung durchlaufen. Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien freuen sich gleichermaßen über dieses kostenlose Angebot. Das besondere dabei: geplant, organisiert und durchgeführt wird die Aktion von Azubis der „meine Volksbank Raiffeisenbank“.
Bis jetzt fand die Veranstaltung immer in der Rosenheimer Hammerhalle statt, weil diese nicht mehr zur Verfügung steht, wurde eine Alternative gesucht und im Saal des Rosenheimer Ballhaus gefunden.
Am heutigen Freitag war der letzte Tag der einwöchigen Messe. Insgesamt machten heuer über 1000 Schüler mit.
Im Zirkelsystem durchliefen sie verschieden Stationen. An jeder gab es konkrete Tipps und Hilfestellungen zu Themen wie „Bewerbungsschreiben“ oder „Berufs- und Zukunftsplanung“.
Durchgespielt wurde auch ein sogenanntes „Assessment-Center“. Darunter versteht man Rollenspiele und Teamaufgaben, die von Unternehmen heutzutage dazu verwendet werden, die Persönlichkeit ihrer Bewerber besser einzuschätzen. Für viele Teilnehmer war das erst einmal komplettes Neuland. „Ich hab gar nicht gewusst, dass es so etwas überhaupt gibt“, erzählte der 16-jährige Matthias, als er gerade mit seinen Klassenkameraden über dünne Balken balancierte.

Dominik Käsweber und Kevin Werndl sitzend im Ballhaus Rosenheim, lachen in die Kamera

Vor einigen Jahren waren sie selbst als Schüler Gast bei „Job in Sicht“. Nun gehörten die jungen Banker Dominik Käsweber (links) und Kevin Werndl (rechts) zu denjenigen, die Veranstaltung planten, organisierten und durchführten.

Nicht anders ging es dem 20-jährigen Dominik Käsweber und dem 19-jährigen Kevin Werndl, als sie vor einigen Jahren an „Job in Sicht“ teilnahmen. Damals noch als Schüler, diesmal gehörten sie zu denjenigen, die die Veranstaltung planten und durchführten. Denn im September vergangenen Jahres begannen sie bei „Meine Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim“ ihre Ausbildung.
Die Berufsorientierungsveranstaltung ist aus ihrer Sicht eine sehr gute Sache. „Wir haben selbst bei dieser Veranstaltung viel gelernt“, erinnern sich die beiden Banker. Obwohl seitdem erst ein paar Jahre vergangen sind, habe sich aber auch schon wieder viel verändert. „Beispielsweise spielt die digitale Welt bei den heutigen Schülern eine noch wesentlich größere Rolle als damals bei uns. Ohne Smartphone geht heute in diesem Alter gar nichts mehr“, meint Dominik Käsweber.

Vorstandssprecher von Meine Volksbank-Raifffeisenbank Rosenheim Mirco Gruber begrüßt Lehrer und Ehrengäste im Ballhaus Rosenheim

Mirco Gruber, Vorstandsmitglied der „meine Volksbank Raiffeisenbank“ (rechts im Bild) begrüßt Lehrer und Ehrengäste.

Das weiß auch Mirko Gruber, Vorstandsmitglied der „meine Volksbank Raiffeisenbank“. Überhaupt habe sich auch noch vieles andere verändert, meint er. Flexible Arbeitszeiten seien der jungen Generation heute enorm wenig, ebenso wie die Möglichkeit Eigenverantwortung zu übernehmen.
Lob für die Veranstaltung kam von Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. Vor Bewerbungen verspüre man natürlich einen gewissen Druck. Da sei es gut, sich schon im Vorfeld darauf vorzubereiten können.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Karin Wunsam)

Blick auf Ehrengäste der Veranstaltung
Bekommt Rosenheim eine Babyklappe?

Bekommt Rosenheim eine Babyklappe?

Rosenheim – Als Reaktion auf das Neugeborene, das gestern in der Bahnhofstraße in Rosenheim gefunden wurde (wir berichteten), setzt sich der Förderverein der Kinderklinik Rosenheim nun für die Schaffung einer Babyklappe in der Stadt ein.

Eine Passantin entdeckte das Baby am frühen Morgen. Es war stark unterkühlt. Zum Glück konnten Ärzte des Gesundheitszustand des Säuglings stabilisieren. Diese Meldung löste auch beim Förderverein der Kinderklinik Rosenheim Bestürzung aus. 
Die Mitglieder setzten sich nun für die Schaffung einer Babyklappe ein. „Wir werden die Errichtung nach den finanziellen Möglichkeiten unseres Vereins größtmöglich unterstützen“, heißt es dazu in einer aktuellen Pressemitteilung.
Auch die Schirmherrin des Förderverein, Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, begrüßt die Initiative: „Dass der Förderverein auch hier Verantwortung übernehmen will, ist großartig. Um das Leben von Säuglingen zu retten, darf nichts unterlassen werden, das helfen kann.“
(Quelle: Pressemitteilung Förderverein der Kinderklinik Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Still-Infoabend für Schwangere

Still-Infoabend für Schwangere

Rosenheim – Für das Wohlergehen des Nachwuchses ist das Thema „Stillen“ besonders wichtig. Stillen ist ein natürlicher Vorgang, muss aber von Generation zu Generation weitergegeben oder neu erlernt werden. Ein Informationsabend dazu findet am Mittwoch, 15. März 2023 um 19 Uhr in der „Hebammerei“, RoMed-Klinikgelände, Ellmaierstraße 31, 8. OG in Rosenheim statt.

Mit dem Aufzug kommen die Teilnehmer bequem nach oben, lediglich das letzte Stockwerk ist über ein paar Stufen zu erreichen. Parkmöglichkeiten sind in der Nähe vorhanden.
Der Veranstaltung dauert rund zwei Stunden und ist für Schwangere ab der 25. Schwangerschaftswoche sinnvoll. Still- und Laktationsberaterin IBCLC Michaela Ziegler gibt Antworten auf die Fragen zum Thema Stillen sowie Tipps und praktische Tricks im Umgang mit dem Kind. Der Still-Infoabend ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt. Eine Anmeldung unter der Nummer 08031 365-3283 oder E-Mail an stillberatung-ziegler@gmx.de erleichtert die Organisation. Weitere Infos rund um die Begleitung vor und während der Schwangerschaft gibt es unter www.hebammerei-rosenheim.de.

(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neuer Patientenfürsprecher am RoMed Klinikum Rosenheim

Neuer Patientenfürsprecher am RoMed Klinikum Rosenheim

Rosenheim – Das Krankenhaus und die Menschen liegen ihm am Herzen: Volker Schmidt (links auf unserem Beitragsbild) wird neuer Patientenfürsprecher am RoMed Klinikum Rosenheim.

Kaum einer kennt die Strukturen, Gepflogenheit und auch Hindernisse im Klinikum besser als er. Denn vor seinem Eintritt in den Ruhestand im September 2022 war Volker Schmidt jahrzehntelanger Mitarbeiter als Gesundheits- und Krankenpfleger und zudem 26 Jahre lang Betriebsratsvorsitzender am RoMed Klinikum Rosenheim. Aber auch durch seine zahlreichen weiteren ehrenamtlichen Engagements in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen kennt er sich mit den Bedürfnissen der Menschen aus und scheut sich nicht davor, sich für diese einzusetzen.

Kommunikationsschnittstelle
zwischen Patienten und Krankenhaus

All das sind Qualitäten, die ein Patientenfürsprecher braucht, denn er ist eine wichtige unabhängige Kommunikationsschnittstelle zwischen Patienten, deren Angehörigen und dem Krankenhaus. „Wir sind sehr froh, dass wir Herrn Schmidt für das Amt des Patientenfürsprechers gewinnen konnten. Von seinem Wissen und seiner Menschenkenntnis können alle Seiten nur profitieren“, sagt Dr. Max von Holleben, Kaufmännischer Leiter des RoMed Klinikums Rosenheim (rechts auf unserem Beitragsbild).

Ein Interessensvertreter
für die Patienten des Klinikums

Volker Schmidt sieht dieses Ehrenamt als Chance. „Als Patientenfürsprecher nehme ich persönlich die Wünsche, aber auch Kritik oder Lob von Patienten und Angehörigen entgegen und prüfe die vorgebrachten Anliegen.“ In seiner Mittlerrolle zwischen dem Patienten und dem Klinikpersonal trägt er somit zur Klärung und Entschärfung von Konflikten bei. Bei der Klinikleitung setzt er sich dafür ein, dass eventuelle notwendige Veränderungen in der Organisation des Klinikablaufs veranlasst werden. „Verschwiegenheit und Vertraulichkeit sind dafür eine wichtige Voraussetzung,“ betont Schmidt und erklärt: „So vertreten Patientenfürsprecher gegenüber der Klinikleitung und den Beschäftigten des Krankenhauses die Patientenanliegen nur im ausdrücklichen Auftrag und unter Entbindung der Schweigepflicht.“

Patienten und Angehörige können sich jederzeit per E-Mail patientenfuersprecher@ro-med.de an Volker Schmidt wenden, oder telefonisch unter der Nummer 08031 / 365-7122 einen Termin vereinbaren. Eine Sprechstunde ist jeden letzten Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr im Klinikum Rosenheim Ellmaierstr. 23, Haus 1 / 6. OG, Zimmer 1.604.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMe Kliniken)

Bezahlbare Wohnungen für Prien am Chiemsee

Bezahlbare Wohnungen für Prien am Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Wohnungsbau GmbH des Landkreises Rosenheim mit den drei Gesellschaftern Landkreis Rosenheim, Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und Sparkasse Wasserburg a. Inn hat erneut ein Bauprojekt begonnen. In Prien am Chiemsee wird auf einem 1.136 Quadratmeter großen Grundstück an der Trautersdorfer Straße in Bauabschnitt 01 ein Gebäude mit zwölf Wohneinheiten errichtet. Die Zwei- bis Dreizimmer-Wohnungen werden zwischen 55 und 72 Quadratmeter groß und barrierefrei sein. Bei der Hälfte der Wohnungen handelt es sich um Sozialwohnungen. Die Baustelle wurde jetzt eröffnet.

Sind froh, dass das Projekt jetzt gestartet ist. (von links) Architekt Oliver Schweder, Karl Seidl Geschäftsführer Wohnungsbau GmbH, Bürgermeister Andreas Friedrich, Landrat Otto Lederer, Harald Kraus Vorstand Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Architekt Florian Schindler.

Sind froh, dass das Projekt jetzt gestartet ist. (von links) Architekt Oliver Schweder, Karl Seidl Geschäftsführer Wohnungsbau GmbH, Bürgermeister Andreas Friedrich, Landrat Otto Lederer, Harald Kraus Vorstand Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling, Architekt Florian Schindler. Fotos: Landratsamt Rosenheim

Mit dabei waren neben dem Geschäftsführer der Wohnungsbau GmbH, Karl Seidl, auch Landrat Otto Lederer, Priens Bürgermeister Andreas Friedrich, die Architekten Florian Schindler und Oliver Schweder vom Architekturbüro Schindler in Rosenheim sowie Harald Kraus, Vorstand der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Wasserburg am Inn, Mischa Schubert, war verhindert.

„Bezahlbarer Wohnraum in
wunderschöner Lage“

Geschäftsführer Karl Seidl freute sich, in dieser wunderschönen Lage neuen bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können. „Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in der Marktgemeinde läuft wirklich sehr gut und auf Augenhöhe. Mit dem neuen Gebäude kann dringend benötigter, moderner und bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden. Dies ist ein Gewinn für Prien, aber vor allem für die zukünftigen Mieter“, so Seidl.
Auch Priens Bürgermeister Andreas Friedrich lobte die enge Abstimmung mit dem Landkreis und der Wohnungsbau GmbH. „Flächenschonende Nachverdichtung ist die Zukunft, darum haben wir das Projekt von Anfang an sehr positiv begleitet. Das Thema Wohnraum ist auch für uns wichtig, da es davon einfach zu wenig gibt. Gerade nach diesen Wohnungsgrößen besteht eine große Nachfrage“, so Friedrich.
Landrat Otto Lederer konnte dem nur zustimmen. „Wir sind froh, dass wir in der Lage sind, bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können und werden hier in Prien etwas Schönes entstehen lassen.“
Harald Kraus von der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling zeigte sich angesichts der aktuellen Wohnungssituation sehr zufrieden über diese Baumaßnahme.

Baukosten liegen bei 
rund 4,1 Millionen Euro

Der Entwurf und die Planungen für das Mehrfamilienhaus wurden durch das Büro Pfletscher und Steffan Architekten in München erstellt. Das Architekturbüro Schindler aus Rosenheim führt die Ausschreibungen und Vergaben durch und übernimmt die Bauleitung, Objektüberwachung und Projektbetreuung vor Ort. Die zwölf Wohnungen sollen bis voraussichtlich Sommer 2024 bezugsfertig sein. Die Baukosten liegen bei rund 4,1 Millionen Euro. Aufgrund der Hanglage des Grundstückes sind sehr anspruchsvolle Arbeiten für die Außenanlagen notwendig; dieser Mehraufwand bei den Außenarbeiten dient auch der Vorbereitung für eine spätere weitere Bebauung. In den kommenden fünf Jahren sollen auf der insgesamt rund 6.500 Quadratmeter großen Restfläche drei weitere Gebäude mit bezahlbarem Wohnraum entstehen. Auch eine Tiefgarage ist geplant, die dann von den Bewohnern aller vier Häuser genutzt werden kann.

Die Wohnungsbau GmbH des Landkreises Rosenheim wurde 1991 gegründet. Neben dem Landkreis Rosenheim sind auch die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling sowie die Sparkasse Wasserburg am Inn daran beteiligt. Aktuell befinden sich 81 Wohnungen im Besitz der GmbH. Zuletzt konnten im Juni 2022 insgesamt 21 Wohneinheiten in zwei Wohngebäuden in Kiefersfelden fertiggestellt und bezogen werden. Elf davon waren Sozialwohnungen. Zwei Jahre zuvor entstanden 16 Wohneinheiten, davon sechs Sozialwohnungen, aufgeteilt auf zwei Gebäude in Wasserburg am Inn.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim  / Beitragsbild, Foto: Copyright Landratsamt Rosenheim)

Rosenheim bekommt Berufsfachschule für Kinderpflege

Rosenheim bekommt Berufsfachschule für Kinderpflege

Rosenheim / Landkreis – Mit Begeisterung ist die Entscheidung des Kultus- und des Finanzministeriums für die Einrichtung einer Staatlichen Berufsfachschule für Kinderpflege in Rosenheim aufgenommen worden. Der neue Unterrichtszweig soll in der Berufsschule II angeboten werden. Erste Gespräche mit allen Beteiligten sollen nun zeitnah stattfinden, damit trotz des straffen Zeitplanes mit dem Start des neuen Ausbildungsjahres mit dem Unterrichtsbetrieb begonnen werden kann.

Wie Rosenheims Landrat Otto Lederer sagte, sei die Berufsfachschule für Kinderpflege ein absoluter Gewinn für die gesamte Region: „Die Zusage darüber, dass in Zukunft der Ausbildungszweig der Kinderpflege bei uns in Rosenheim angeboten wird, ist ein großer Gewinn und Erfolg für Stadt und Landkreis. Es ist ein weiteres wichtiges Puzzleteil für unsere „(Digitale) Bildungsregion“. Zudem ist es ein enorm wichtiger Schritt im Kampf gegen den Fachkräftemangel in diesem Bereich. Wir hoffen, dass wir viele junge Menschen aus der Region für die Ausbildung der Kinderpflege begeistern können und es uns gelingt, diese wichtigen Fachkräfte dauerhaft für unsere Region zu gewinnen.“

Auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März freute sich über die Entscheidung: „Wir hoffen, dass wir unseren künftigen Kinderpfleger bereits in ihrer Ausbildung an der Berufsfachschule Rosenheim unsere Stadt so ans Herz legen können, dass sie hier auch nach ihrem Abschluss arbeiten möchten. Denn das zeigt die diesjährige Kita-Anmeldewoche: Es reicht nicht nur Kitas zu bauen, sondern wir müssen vor allem qualifiziertes Personal in der Region halten. Die Zukunft gehört den Kindern und unsere Aufgabe ist es, ihnen die bestmögliche Betreuung zu bieten.“

Leiterin der Berufsschule II
wurde von Nachricht überrascht

Die Leiterin der Berufsschule II, Christiane Elgass, wurde gestern von der Nachricht überrascht: „Auch wenn jetzt alles sehr schnell gehen muss, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir pünktlich starten können. Den Ausbildungsberuf der Kinderpflege hier vor Ort anbieten zu können, ist ein absoluter Gewinn und eine Erweiterung und Ergänzung des breiten Ausbildungsangebotes in der Region.“
Im Mai 2022 hatten Stadt und Landkreis Rosenheim beim Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus die Errichtung einer staatlichen Berufsschule für Kinderpflege beantragt. Nach Abstimmung mit dem Finanzministerium bekam Rosenheim neben Eichstätt und Garmisch-Partenkirchen nun die Freigabe für den Betrieb einer Staatlichen Berufsschule für Kinderpflege ab dem 1. August 2023.

In Zukunft kann damit an der Berufsschule II die Ausbildung zur „Staatlich geprüften Kinderpfleger/in“ angeboten werden. Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger leisten durch die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern vom Säuglingsalter bis ins frühe Schulalter einen wichtigen Beitrag zum funktionierenden Gemeinwesen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Pädagogische Fachtage waren voller Erfolg

Pädagogische Fachtage waren voller Erfolg

Aschau / Landkreis Rosenheim – Traumhafte Landschaft, inspirierende Workshops, tolle Menschen … solche und ähnliche Worte hört man, wenn man die Teilnehmerinnen der ersten pädagogischen Fachtage in Aschau im Chiemgau nach ihren Erfahrungen befragt.

Pädagoginnen und andere Interessierte aus ganz Deutschland und der Umgebung fanden sich in den Seminarräumen von Hotel Hohenaschau ein, um sich fortzubilden. Initiiert wurde die Veranstaltung vom Team „Wir bauen Brücken“ unter der Leitung von Marion Bischoff, die als langjähriger Gast Aschau die Treue hält, und der Aschauerin Petra Knickenberg.

Vielfältige Themenfelder wurden
in drei Tagen abgedeckt

Vielfältige Themenfelder wurden während der drei Tage abgedeckt. So lernten die Pädagoginnen unter Anleitung von Silvia Jahn-Erbe unter anderem wie man trauernde Kinder und Familien professionell begleitet und was Alltagstrauer bedeutet. Ein Workshop galt der Partizipation, ein weiterer dem wichtigen Thema Kinderschutz. Die Fachkräfte vertieften auch ihr Wissen zur Entspannung und Biografiearbeit mit den Referentinnen Petra Falter, Angelika Kirn, Petra Knickenberg und Marion Bischoff. Auch das Krisenmanagement, das derzeit an vielen Stellen nötig ist, war Teil der dreitägigen Veranstaltung. Mit den Themen Kommunikation und Motivation schlossen Bischoff und Knickenberg am Samstag die pädagogischen Fachtage ab.
Die Teilnehmerinnen schätzten vor allem die überschaubare Gruppengröße. So konnten individuelle Fragen und Bedürfnisse angesprochen werden. Abgerundet wurden die lehr- und arbeitsreichen Tage von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm und den Besuchen des Aschauer Ersten Bürgermeisters Simon Frank sowie des Tourismuschefs Herbert Reiter. Die wertschätzenden Worte der beiden Aschauer Offiziellen verursachten bei den Pädagoginnen zufriedenes Lächeln.
Für das kommende Jahr steht der Termin bereits fest: Von 29. Februar bis 02. März finden die nächsten pädagogischen Fachtage in Aschau im Chiemgau statt. Alle weiteren Informationen dazu, die Anmeldemöglichkeiten und evtl. Wartelisten findet man auf der Homepage von „Wir-bauen-Brücken“.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau / Beitragsbild: Tourist Information Aschau)

Technologie-Wettbewerb für Schüler

Technologie-Wettbewerb für Schüler

Rosenheim / Bayern / Berlin – Nachwuchs-Tüftler aufgepasst: Zum 22. Mal startet der bundesweite Wettbewerb „INVENT a CHIP (IaC).“  Schüler der Klassen 9 bis 13 messen sich bei einem Quiz, einer Challenge und einem Camp. Das Motto in diesem Jahr lautet „Unser Universum, denn Mikrochips sind auch im All unverzichtbar“.

Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig ruft Schüler in ihrem Wahlkreis auf, daran teilzunehmen. „Es ist ein spannender Wettbewerb, und es gibt nicht nur tolle Preise zu gewinnen. Die Sieger bekommen auch attraktive Praktika und wertvolle lndustriekontakte.“ Der Wettbewerb wird von der Technologieorganisation VDE und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltet.

Diesmal blickt „INVENT a Chip“ mit den Schülern in den Weltraum und damit in die Zukunft der Menschheit. Auch im Weltraum sind Mikrochips unverzichtbar. Raumschiffe und Transportraketen, Raumstationen im Orbit, auf dem Mond oder Mars mit Forschungseinrichtungen oder als Lebensumgebung für Menschen ohne Mikrochips? Undenkbar – ohne Mikrochips bliebe die Raumfahrt auf dem Boden und könnte nicht abheben.

Zu gewinnen gibt es unter
anderem Mikrocontroller

Den Start in die Welt der Mikroelektronik bietet das IaC-Online-Quiz mit 16 bis 20 Fragen rund um Mikrochips. Das Quiz läuft bis zum 31. Mai 2023 und enthält Fragen zur Elektronik im Weltall und rund um Mikrochips. Zu gewinnen gibt es Mikrocontroller und Preise für die Schulen, an denen die Schülerinnen und Schüler am besten abgeschnitten haben.

Die IaC-Challenge ist der Einstieg in den Praxisteil des Wettbewerbs. Die Teilnahme ist bis zum 3. September 2023 möglich. Im Verlauf der Challenge mit insgesamt fünf Aufgaben entwerfen die Jugendlichen schließlich eine integrierte Schaltung. Ziel ist es, einen komplexen Zähler mit Anzeige in echter Hardware umzusetzen.

Wer weiter in die Praxis eintauchen möchte, kann sich für das IaC-Camp bewerben. Stichtag ist der 31. März 2023. Unter Leitung der Leibniz Universität Hannover vertiefen die 25 Besten der IaC-Challenge in einem viertägigen Workshop Ende April ihre Kenntnisse und wenden sie mit der Ansteuerung eines Solartrackers auch praktisch an.
(Quelle: Pressemitteilung Wahlreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es hier:

Feuerwehr spendet für „Hilfe für Helfer“

Feuerwehr spendet für „Hilfe für Helfer“

Marquartstein / Landkreis Traunstein – Bei ihrer 150-Jahr-Feier im vergangenen Jahr verzichtete die Feuerwehr Marquartstein bewusst auf Gastgeschenke. Stattdessen ließen sie das Geld lieber dem Sonderkonto „Hilfe für Helfer“ zugute kommen. Stolze 1250 Euro kamen auf diesem Wege zusammen und wurden jetzt überreicht. 

Im Juni vergangenen Jahres feierte die Feuerwehr Marquartstein ihr 150-jähriges Gründungsfest. Zusammen mit den Ortsvereinen sowie den Achentalfeuerwehren aus dem Bereich „Florian Traunstein Land 2/2“ und der Feuerwehr Siegsdorf als Patenverein begingen sie den Festsonntag mit einem Gottesdienst sowie einer gemeinsamen Feier. „Wir haben bewusst auf die Ehrengaben für die Gastvereine verzichtet und wollten dieses Geld stattdessen dem Sonderkonto „Hilfe für Helfer“ des Landesfeuerwehrverbandes Bayern zukommen lassen“, sagt Marquartsteins Feuerwehrvorstand Simon Aigner.

Neben den bewussten Verzicht auf Ehrengaben an die Gastvereine kamen noch die Einnahmen aus der Kollekte im Festgottesdienst hinzu. Somit konnte der Vorstand Simon Aigner im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Marquartstein eine Spende in Höhe von 1.250 Euro an den Traunsteiner Kreisbrandrat und stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern, Christof Grundner, übergeben.
„Es kann jeden von uns treffen und daher halten wir dies für eine sehr sinnvolle Einrichtung“, erzählt Simon Aigner. Das Sonderkonto unterstützt schnell und unbürokratisch verunfallte und geschädigte Feuerwehrleute sowie deren Angehörige und Familien. Zuwendungen gibt es unter anderem bei Unfällen oder bei Sterbefällen im Feuerwehrdienst. „Es wünscht sich ja niemand, dass man im ehrenamtlichen Einsatz selbst einen Schaden erleidet, wenn doch aber mal etwas passiert, dann ist man um jede Hilfe froh“, so der Marquartsteiner Vorstand.

Hilfsfond wurde bereits
1886 aus der Taufe gehoben

Christof Grundner freut sich indessen, „dass jeder Euro ist sinnvoll investiert ist“. Der Hilfsfond ist komplett spendenfinanziert und wurde bereits 1996 aus der Taufe gehoben. In all den Jahren konnten 24 Hinterbliebene unterstützt werden und 46-mal wurden Feuerwehrkräfte finanziell bedacht, die während ihres Dienstes einen Schaden erlitten haben. Knapp 150.000 Euro wurden seit der Gründung ausbezahlt, um die erste große Not zu lindern. Christof Grundner betont aber auch, „dass Einsatzkräfte über die Kommunale Unfallversicherung abgesichert sind, hier dauert es aber in der Regel länger, bis die Hilfsgelder fließen“.
Ein großer Unterstützer des Sonderkontos ist die Aktion „Grisu hilft“. Wenn Feuerwehren bei Veranstaltungen das kleine Plüschmaskottchen Grisu sowie Malbücher, Schlüsselanhänger oder ähnliches anbieten, fließt mit dem Verkauf automatisch ein Teil des Erlöses in das Sonderkonto „Hilfe für Helfer“. Rund 55.000 Euro sind auf diesem Weg in den letzten Jahren an Spenden in das Sonderkonto des Landesfeuerwehrverbandes Bayern geflossen.
(Quelle: Artikel Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Florian Wölkl, zeigt: Marquartsteins Feuerwehrvorstand Simon Aigner (links) übergibt an Christof Grundner in dessen Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern einen Spendencheck in Höhe von 1.250 Euro für das Sonderkonto „Hilfe für Helfer“ des Landesfeuerwehrverbandes Bayern)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. März

Namenstag haben: Emil, Gustav, John, Maria-Elisabeth, Marlies
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Marianne Rosenberg (1955 – ist eine seit den 1970er Jahren bekannte deutsche Schlagersängerin, die mit Hits wie „Fremder Mann“ und „Er gehört zu mir“ große Erfolge für sich verbuchen kann.)

Sharon Stone (1959 – ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin, die nach ersten Rollen in den 1980er Jahren vor allem mit ihrem erotischen Auftritt in dem Streifen „Basic Instinct“ berühmt wurde.)

Toni Polster (1964 – ist ein ehemaliger in den 1980er und 1990er Jahren erfolgreicher österreichischer Fußballspieler, der u. a. viele Jahre beim 1. FC Köln spielte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1867: Im Cortischen Kaffeehaus des Wiener Volksgartens dirigiert Johann Strauss (Sohn) die erste rein instrumentale Aufführung des Walzers „An der schönen blauen Donau“.
  • 1891: Der US-Amerikaner Almon Strowger erhält ein Patent für den „Stronger Switch“, einen Schrittschaltwähler als technische Grundlage für die weltweit ersten automatisch arbeitenden Telefonvermittlungsstellen.
  • 2009: In Sipplingen wird der Fund einer aus Gehölzbast geflochtenen Sandale aus der Zeit 2900 vor Christus der Öffentlichkeit bekanntgegeben. Taucharchäologen haben einige Wochen zuvor in der Pfahlbaubucht im Bodensee das gut erhalten Stück entdeckt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)
Bensegger weiter Starbulls Business-Partner

Bensegger weiter Starbulls Business-Partner

Rosenheim – Die Partnerschaft zwischen dem Experten fürs Büro und dem Eishockeyverein besteht seit vielen Jahren und wurde nun erneut verlängert. Bensegger wird weiterhin die Starbulls Rosenheim in den Bereichen IT und Digitalisierung unterstützen und die Wartung der Bürosysteme übernehmen.

Die Bensegger GmbH ist der führende Büro- und Digitalisierungsexperte aus Rosenheim. Das Unternehmen ist seit über 160 Jahren professioneller Dienstleister rund um den Büro- und Arbeitsalltag und bietet maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen und Organisationen jeder Größe an. Die Partnerschaft mit den Starbulls Rosenheim hat sich in den vergangenen Jahren als äußerst erfolgreich erwiesen und wird nun fortgesetzt. Die Starbulls Rosenheim sind einer der traditionsreichsten Eishockeyvereine Deutschlands und spielen in der Oberliga Süd. Bensegger unterstützt den Verein dabei, seine IT-Infrastruktur zu optimieren und zu digitalisieren. Außerdem ist das Unternehmen für die Wartung der Drucker im Stadion zuständig und unterstützt so die tägliche Arbeit aller Mitarbeiter und Trainer im Verein.
Die Partnerschaft wird durch eine Eisbande im TV-Bereich sichtbar, sowie durch ein Kartenpaket für die Bulls-Lounge.

Digitale Transformation
gemeinsam meistern

„Wir freuen uns sehr, unsere langjährige Partnerschaft mit den Starbulls Rosenheim fortzusetzen“, sagte Andreas Bensegger, Geschäftsführer der Bensegger GmbH. „Als Rosenheimer Unternehmen sind wir stolz darauf, den lokalen Eishockeyverein zu unterstützen und ihm bei der digitalen Transformation zur Seite zu stehen. Und tatsächlich war ich sogar selber im Stadion, als unser Verein zuletzt Deutscher Meister wurde. Das verbindet ein Leben lang!“

Prozesse verbessern
und effizienter arbeiten

„Wir sind stolz darauf, einen so erfahrenen und zuverlässigen Partner wie die Bensegger GmbH an unserer Seite zu haben“, sagt Darwin Kuhn, Sponsoring Leiter der Starbulls Rosenheim. „Die Zusammenarbeit mit Bensegger hat uns geholfen, unsere Prozesse zu verbessern und unsere Effizienz zu steigern. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Partnerschaft.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim)

 

Sudetenlandstraße, Rosenheim, 1970er

Sudetenlandstraße, Rosenheim, 1970er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1970er Jahre. Auf der alten Aufnahme zu sehen ist die Sudetenlandstraße in Rosenheim.

Die Straße war zu diesem Zeitpunkt für Autofahrer noch eine echte Herausforderung. So viel steht fest. Verändert hat sich in diesem Bereich von Rosenheim seitdem auch noch einiges andere.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)