Blick in Mobilhome-Siedlung für Flüchtlinge

Blick in Mobilhome-Siedlung für Flüchtlinge

Rosenheim – Die Aufnahme von Flüchtlingen bereitet vielen Kommunen zunehmend Kopfzerbrechen. Denn es gibt große Platzprobleme. Rosenheim macht da keine Ausnahme. Nun wird dort eine Mobilhome-Siedlung im Norden der Stadt aufgebaut. Die ersten Familien sollen dort Ende März einziehen. Innpuls.me hat sich am gestrigen Mittwoch die neue Zufluchtstätte angesehen.

Die Fläche für die Mobilhomes in Rosenheim

Die ersten Mobilhomes stehen bereits. Insgesamt sollen es 15 Stück und ein Gemeinschaftshaus werden. Angeliefert werden die kleinen, mobilen Eigenheime in Fertigbauweise. Pro Einheit betragen die Kosten ca. 75.000 Euro. Insgesamt kommt man damit auf etwa 1,7 Millionen Euro. Mit Aufbau kostet die Maßnahme rund 2,7 Millionen Euro. Die Stadt übernimmt erst einmal die Kosten dafür, später soll das Geld vom Freistaat Bayern zurückkommen.

Blick auf ein Mobilhome für Flüchtlinge in Rosenheim

Insbesondere die Suche nach einem geeigneten Standort sorgte für großes Kopfzerbrechen. Denn frei Flächen sind in der Stadt Rosenheim schon lange Mangelware. Fündig wurde man schließlich auf dem Parkplatz der FOS / BOS an der Westerndorfer Straße:

Blick in ein Mobilhome in Rosenheim
Küchenzeile im Mobilhome für Flüchtlinge in Rosenheim
Sitzecke im Mobilhome für Flüchtlinge in Rosenheim

Eine Einheit ist 45 Quadratmeter groß. Vier Personen können darin maximal wohnen. Ausgestattet sind die Räumlichkeiten funktional, aber mit einer kleinen Wohnecke durchaus gemütlich. Es gibt eine Küchenzeile, ein kleines Bad mit WC und Dusche, ein extra Kinderzimmer mit zwei Einzelbetten und ein Eltern-Schlafzimmer mit Doppelbett und Schrank.

Stühle an langem Tisch in Gemeinschaftsunterkunft
Waschmaschinen in der Flüchtlingsunterkunft
Elternbett im Mobilhome für Flüchtlinge

Das Gemeinschaftshaus soll Miteinander fördern und auch von den Kindern für ihre Hausaufgaben genutzt werden. Dort gibt es Sitzmöglichkeiten und Waschmaschinen. Ebenfalls vorhanden Wäschetrockner, laut Auskunft der Stadt aufgrund mangelnder Fläche für Wäscheleinen im Freien. Dafür soll dort noch ein Spielplatz für die kleinen Bewohner entstehen.

Blick zur Eingangstür eines Mobilhomes

Bezogen werden sollen die Mobilhomes hauptsächlich von ukrainischen Flüchtlingen. Der Bezug durch Menschen aus anderen Ländern soll aber auch nicht ausgeschlossen werden. All diejenigen, die in Kürze dort einziehen sollen, sind bereits in Rosenheim angekommen und leben derzeit in Sporthallen oder anderen Wohnungen, die aber eigentlich für eine Familie zu klein sind.

Insgesamt können in der neuen Zufluchtstätte maximal 60 Menschen unterkommen. Weitere Mobilhomes können in Zukunft nicht mehr aufgestellt werden, weil der Platz damit schon komplett ausgenutzt ist.

Eine weitere Mobilhome-Siedlung in Rosenheim sei aktuell nicht geplant, so die Auskunft der Stadtverwaltung.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Handy schlagen wieder Alarm

Handy schlagen wieder Alarm

Rosenheim / Landkreis / Bayern –  Am heutigen Donnerstag, 9. März, punkt 11 Uhr schlugen in Bayern wieder Sirenen und Handys zwecks Probe Alarm.  Erneut scheint dies nicht überall funktioniert zu haben.

Für eine Minute sollten, wo vorhanden, die Sirenen heulen. Außerdem  wurden Warnmeldungen über die verschiedenen Warnapps wie NINA verschickt. Beim Team von Innpuls.me hat das diesmal gut geklappt. Wir haben aber auch von einigen Lesern schon mitgeteilt bekommen, dass das wieder nicht überall der Fall war. Und auch auf Social-Media machen dementsprechende Meldungen bereits die Runde.
(Quelle: Bildtext: Karin Wunsam / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer)

Einblick in die Arbeit des Zoll

Einblick in die Arbeit des Zoll

Rosenheim / München – Für was ist der Zoll zuständig und wie arbeitet er? Diese Fragen werden am kommenden Samstag, 11. März, von 10 bis 14 Uhr am „Tag der Ausbildung“ beim Hauptzollamt Rosenheim (Münchner Straße 51) Besuchern beantwortet.

Die Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) München ist im Rahmen der Schmuggelbekämpfung unter anderem für die Kontrolle von Fahrzeugen auf Bundesautobahnen zuständig. Somit führten die Zollbeamten des Hauptzollamts Rosenheim im Februar eine geplante Kontrolle in ihrem Bezirk auf der A 9 durch. Ausgerückt sind an diesem Tag zwei Streifenwägen und ein Streifenbus sowie zwei mobile Dienstwägen. Technische Unterstützung erfolgte durch die mobile Gepäckröntgenanlage – im Fachjargon bekannt als „Scan-Van“ – und das dafür eigens geschulte Personal, zur Verfügung gestellt durch das Hauptzollamt München. Mithilfe der modernen Röntgenanlage ist es den Zollbeamten möglich, zügige Kontrollen des Reisegepäcks durchzuführen, indem diese nach dem Blick ins Innere von Behältnissen nicht nur die Erkenntnis liefert, um welche Materialien es sich handeln könnte, sondern auch konkrete Ansätze für die Durchsuchung von Reisegepäck in manueller Hinsicht gibt. Die Beeinträchtigung der Reisenden – man stelle sich vor, der Zoll kontrolliert einen ganzen Reisebus – wird somit zeitlich gesehen erheblich minimiert. Besteht Verdacht auf ein Rauschgiftdelikt, könnte außerdem Siri, die sogenannte „passive“ Rauschgiftspürhündin hinzugezogen werden.

„Zoll – bitte folgen“

Aber wie läuft der Vorgang ab? Wie gelangt ein Fahrzeug überhaupt in die Zollkontrolle? Das interessierte auch Pressesprecherin Marion Dirscherl und so war sie live dabei auf dem Rücksitz eines Streifenwagens. Auf Startposition neben einem weiteren Streifenwagen der KEV München auf einem Grünstreifen an der Autobahnauffahrt leisten die Zollbeamten Konzentrationsarbeit auf höchster Stufe: Aus dem vorbeifließenden Verkehr – zu diesem Zeitpunkt mit Geschwindigkeiten von etwa 100 Stundenkilometern – erfassen sie die Herkunft der Fahrzeuge und checken gleichzeitig die Fahrzeuginsassen. Passen beide Faktoren zum Einsatzziel, muss ad hoc die Verfolgung aufgenommen werden. In den Minuten, bevor es losgeht, ist die Anspannung der Zollbeamten deutlich spürbar. Hat sich der Fahrer entschieden, gibt es kein Zurück. Die Verfolgung wird aufgenommen. Ist das Zielobjekt eingeholt, lotsen sie dieses mittels Anzeige „Zoll – bitte folgen“ bis zur Kontrollstelle.
„Am Ende des Tages ist uns wichtig, dass auch der Bürger sieht, dass der Zoll präsent ist und seinem gesetzlichen Auftrag nachkommt, wozu auch gehört, dass die Durchführung solcher Kontrollen einen präventiven Charakter haben“ so das abschließende Resümee von Herrn Albrecht, Leiter der KEV München. Insgesamt wurden bei dieser Kontrolle ein Lkw, vier Transporter und zehn Pkw kontrolliert. Außerdem wurden 22 Personenüberprüfungen vorgenommen. Verstöße gegen die Ein- bzw. Ausreisebestimmungen, Reisefreimengengrenzen, Waffengesetz etc. wurden nicht festgestellt. Die Erfahrung zeigt aber, dass Schmuggler vor nichts zurückschrecken. Dabei sind den Zollbeamten die Bilder von unter üblen Umständen transportierten geschützten Schildkrötenbabys, geschmuggelten Zigaretten, Waffen, Rauschgift oder gefälschter Markenbekleidung stets vor Augen.

Auf welchen Bereichen sich außerdem der Zoll für das Wohl der Gesellschaft und für die Einhaltung geltender Gesetze, Verordnungen und Vorschriften einsetzt, demonstriert das Hauptzollamt Rosenheim am Samstag, 11. März,  von 10 Uhr bis 13 Uhr am „Tag der Ausbildung“. Die Zollbeamten/innen stehen dann persönlich für Fragen und Auskünfte zu den Tätigkeiten beim Zoll bereit.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild:

Pferde halten Bundespolizei auf Trab

Pferde halten Bundespolizei auf Trab

München – Ganz schön auf Trab hielten neun Pferde die Bundespolizeiinspektion München am gestrigen Mittwochabend. Die Tiere waren in Mammendorf von einer Pferdekoppel nahe der Bahnschienen ausgebüxt.

Ein eingesetzter Polizeihubschrauber konnte die Pferde lokalisieren. Gegen 22:30 Uhr informierte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord die Bundespolizeiinspektion München über die entlaufenen Tiere, die laut Besitzerin in Richtung der Gleise geflohen sind.

Betroffene Bahnstrecke
wurde gesperrt

Aufgrund der Gefährdung für den Bahnverkehr, veranlasste die Bundespolizei die Sperrung der betroffenen Bahnstrecke. Da in unmittelbarer Nähe ein Waldstück angrenzte, unterstützte ein Polizeihubschrauber der Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim die Suchmaßnahmen und konnte die Tiere in einem angrenzenden Waldstück, rund  150 Meter von den Gleisen entfernt, sichten. Die Einsatzkräfte am Boden konnten die Tiere somit sichern und an die 31-jährige Besitzerin übergeben. Aufgrund der rund zweistündigen Streckensperrung kam es zu erheblichen bahnbetrieblichen Einschränkungen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Karolinen-Gymnasium feiert Richtfest

Karolinen-Gymnasium feiert Richtfest

Rosenheim – Das Karolinengymnasium Rosenheim ist, gemessen an den Investitionskosten, das größte Bauvorhaben in der Stadt. Am gestrigen Mittwochnachmittag wurde Richtfest für den Altbau gefeiert. 

Ansprache beim Richtfest für das Karolinen-Gymnasium in Rosenheim in der Mensa mit Handwerkern und Gästen

Traditionell gehören zu einem Richtfest neben dem Richtspruch des Zimmerers auch kurze Grußworte und eine Brotzeit für die Handwerker. Fotos: Karin Wunsam

„Wir bauen hier eine Vorzeigeschule“, betonte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. Der Weg dahin ist aber lang und streckenweise auch sehr steinig. Die erste Machbarkeitsstudie wurde 2013 in Auftrag gegeben. 2017 gab es dann den Projektgenehmigungsbeschluss. Bei der Kostenberechnung ging man damals noch von 53, 60 Millionen aus. Mittlerweile bewegt sich die Gesamtprojektvolumen bei rund 66,32 Millionen Euro. Grund dafür nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine und damit verbundene steigende Preise und Rohstoffknappheit.

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März bei seiner Ansprache

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März bei seiner Ansprache.

Die umfangreichen Arbeiten starteten im Jahr 2016 mit der Sanierung des Dachtragwerks der denkmalgeschützten Hauskapelle, da diese von Einsturz bedroht war. Ab 2018 begann dann die Errichtung des neuen Schultrakts an der Stelle der ehemaligen Zweifachturnhalle.
Die Generalsanierung des Altbaus startete dann im Jahr 2021 und auch da gab es wieder einige unliebsame Überraschungen.

Blick in die ehemalige Hauskapelle des Karolinen-Gymnasiums Rosenheim

Innpuls.me durfte auch exklusiv in die ehemalige Kapelle des Karolinen-Gymnasiums werfen.

Richtspruch des Zimmerers beim Karolinen-Gymnasium in Rosenheim

Zum Richtspruch gehört auch der Schluck Wein und das anschließende Zerschlagen des Glases. Das soll Glück bringen.

Zimmerer hat als Geschenk eine kleine Holzfigur namens "Timmi" dabei

Als kleinen Glücksbringer brachten die Zimmerer eine Holzfigur – den Timmi – mit. 

Derzeit läuft aber alles nach Plan. Die Schadstoffsanierung ist fast abgeschlossen, Abbruch der obersten Geschossdecke und Dach erledigt und neue Stahlbetondecke erstellt.
Aktuell werden die Decken mit umfangreichen statischen Abstützmaßnahmen ertüchtigt und Baumeisterarbeiten durchgeführt.
In eineinhalb Jahren  – Sommer 2024 – sollen die Arbeiten am Altbau abgeschlossen sein. Danach geht es weiter mit dem Abbruch der Bestandsgebäude und Pavillon und an dessen Stelle dann mit der Errichtung einer Dreifachturnhalle. Was dann noch bleibt ist die Fertigstellung de Außenanlagen. Die Gesamtinbetriebnahme ist für 2026 geplant.

Lüftungsanlagen noch eingepackt im Dachgeschoss

Unter dem neuen Dach lagern die neuen Lüftungsanlagen – noch sind sie verpackt. 

Technische Highlights im Altbau soll es einige geben, beispielsweise moderne Lüftungsgeräte mit hoher Luftwechselrate, LED-Beleuchtung mit Präsenzmelder, Moderne Mediensteuerung und Sonnenschutz mit automatischer Regelung.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier aktuelle Bilder von der Baustelle:

Baustelle Karolinen-Gymnasium Rosenheim
Baustelle Karolinen-Gymnasium Rosenheim
Baustelle Karolinen-Gymnasium
Blick in die Baustelle Karolinen-Gymnasium
Blick in die Baustelle Karolinen-Gymnasium
Blick auf die Baustelle Karolinen-Gymnasium. Man sieht von innen auf den Richtfest-Baum
Baustelle Karolinen-Gymnasium in Rosenheim
Baustelle Karolinen-Gymnasium-schwere Eisenträger als Stütze
Baustellenbesichtigung Karolinen-Gymnasium Rosenheim
Blick auf die Baustelle-Karolinen-Gymnasium in Rosenheim von außen
Foto mit Gästen des Richtfests mit Bauhelmen beim Karolinen-Gymnasium Rosenheim
Feuershow zur Vulkane-Premiere

Feuershow zur Vulkane-Premiere

Rosenheim – Zu den Vulkanen gehört das Feuer. Die neue Erlebnisausstellung im Rosenheimer Lokschuppen wurde darum mit einer spektakulären Feuershow eröffnet. Zu Gast war auch Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags.

Für die Grußworte und Informationen über die Ausstellung „Vulkane“ ging es zuerst einmal in das Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim. Eingeladen zu der Veranstaltung waren zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Weltmusik-Band „Quadro Nuevo“, die schon am Vorabend musikalisch auf das neue Thema einstimmte (wir berichteten).

„In Rosenheim gibt es jetzt Vulkane“, sagte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März. Doch zum Glück könne man ihre Faszination hier, anders als in der Realität, in völliger Sicherheit erleben. März hat sich die neue Ausstellung bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung angesehen und war begeistert. Den zukünftigen Besuchern garantierte er „Gänsehaut-Momente“.
Gezeigt werden auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern 269 Exponate, davon 134 Originale, 14 Modelle und drei Rekonstruktionen. Besonders spektakulär ist die riesige, gewölbte Leinwand, auf der ein Vulkanausbruch simuliert wird.

Blick in den vollbesetzten Saal im Rosenheim Kultur- und Kongresszentrum mit Vulkanprojektion an der Seitenwand

An der Eröffnungsfeier nahmen zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teil. Fotos: Karin Wunsam

Band Quadro Nuevo auf Bühne im Lokschuppen

Die Band „Quadro Nuevo“ sorgte für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung.

Blick auf erste Reihe der Ehrengäste im Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum

Mit in der ersten Reihe Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausbildunszenrums Lokschuppen (zweite von links), Ilse Ainer, Präsidentin des Bayerischen Landtags (vierte von links) und neben ihr Florian Englert, Geschäftsführer der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim.

Für Ilse Aigner zählt der Lokschuppen Rosenheim ohnehin zu den „schönsten Ausstellungszentren in ganz Deutschland“. Die neue Ausstellung setze einen neuen Maßstab – nicht nur für den Lokschuppen, die Stadt und die ganze Region: „Was Ihr hier in Rosenheim auf die Beine stellt, damit seit Ihr Vorbild für ganz Bayern“.
Die Präsidentin des Bayerischen Landtags mit Wurzeln in Rosenheim eröffnete bereit vor knapp dreieinhalb Jahren die „Saurier“-Ausstellung im Lokschuppen. Schon damals habe sie gemerkt, wie viel Kreativität, unendlich viel Arbeit und große Leidenschaft hinter diesem Ausstellungskonzept steckt. „Das macht den Lokschuppen einzigartig“, so Ilse Aigner.
Dabei sei diese Form der Ausstellungen auch unglaublich wichtig für die Bildung. „Lebenslanges Lernen tut uns allen gut. Ebenso wie der Blick über den eigenen Tellerrand“, meinte die Politikerin und schlug dann zum Abschluss ihrer Rede noch nachdenkliche Töne an. Gegen Naturgewalten sei der Mensch nach wie vor machtlos, das zeige nun auch wieder das verheerende Erdbeben in der Türkei und Syrien, dessen Ausmaß der Zerstörung fassungslos und gleichzeitig demütig mache: „Naturgewalten führen uns auf drastische Art und Weise vor Augen: Die Natur beherrscht den Menschen. Nicht umgekehrt“. Sie wünsche sich, dass die Gesellschaft dieses Bewusstsein, ja die Ehrfurcht vor der Schöpfung, wieder stärker in den Fokus rücke.

Ilse Aigner bei ihrer Ansprache im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim

Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, bei ihrer Ansprache im Kultur- und Kongresszentrum.

Talkrunde im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim

Auf dem Programm stand auch eine kurze Talkrunde (von links): Ethnologe Professor Dr. Christian Feest, Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen, Professor Dr. Martin Meschede, Präsident der Deutschen Geologischen Gesellschaft und Vulkanologin Professor Dr. Nicole Richter.

Wie schwer es tatsächlich auch in Zeiten modernster Technik nach wie vor ist, Naturgewalten vorherzusagen und sie abzuwenden, darüber ging es dann auch in der kurzen Talkrunde mit den Kuratoren der Ausstellung, moderiert von Siebo Heinken, Herausgeber des Begleitbuches der Ausstellung und Redakteur bei Geo.
Dabei stellte Kuratorin Professor Dr. Nicole Richter gleich einmal klar, dass sie das Wort“ Vorhersage“ in Bezug auf Naturgewalten gar nicht so gerne höre. Sie als Vulkanologin spreche eher von Prognosen. Diese seien je nachdem, wie gut man einen Vulkan schon erforscht habe, mehr oder weniger zutreffend.
Großen Raum in der Ausstellung „Vulkane“ nimmt der Vulkanausbruch auf La Palma im Jahr 2021 ein. Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrum Lokschuppen und Kurator Professor Dr. Martin Meschede statten der Insel genau ein Jahr später einen Besuch ab. „Mich faszinierte dort besondere die ungeheure Kraft der Gesellschaft, die dennoch an ihre Insel glauben“, so Professor Dr. Martin Meschede dazu.
Wie wichtig die Feuerberge tatsächlich für die Welt und damit auch für uns Menschen sind, darüber klärte Kurator Holger Freiherr von Neuhoff auf. „Vulkane sind das Kühlsystem unserer Erde. Ohne sie würde unsere Welt überhitzen“, erklärte er und zuletzt lenkte Ethnologe Professor Dr. Christian Feest den Blickwinkel auch noch auf die vielen Mythen und Sagen, die es in Bezug auf die Feuerberge gibt.

Feuershow vor Lokschuppen Rosenheim
Feuershow vor Lokschuppen Rosenheim
Feuershow vor Lokschuppen Rosenheim

Trotz strömenden Regen glückte eine eindrucksvolle Feuershow vor dem Lokschuppen Rosenheim.

Vom Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim ging es gemeinsam zum Ausstellungszentrum Rosenheim. Trotz Regen konnten die Besucher auf dem Vorplatz eine beeindruckende Feuershow bewundern. Außerdem feierte dort der künstliche Geysire seine Premiere. Danach gab es für die Ehrengäste die Möglichkeit an Führungen durch die Ausstellung teilzunehmen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 9. März

Namenstag haben: Anne, Annette, Bruno, Dominik, Franziska, Fanny
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Juri Alexejewitsch Gagarin (1934 – war ein sowjetischer Kosmonaut, der am 12. April 1961 an Bord der „Wostok 1“ als erster Mensch in den Weltraum flog, die Erde umkreiste und als Held seiner Nation und Vorbild für zukünftige Raumfahrer in die Geschichte einging.)

Jef Raskin (1943 – war ein Designer interaktiver Schnittstellen, der als Leiter des Entwicklungsteams als Vater des Apple „Macintosh“-Computers gilt.)

Bobby Fischer (1943 – war ein US-amerikanischer Schachspieler und von 1972 bis 1975 der  elfte offizielle Schachweltmeister. Als 16-jähriger nahm er am Kandidatenturnier teil, dessen Sieger den Weltmeister herausfordern durfte. Den Titel gewann er 1072 in einem als „Match des Jahrhunderts bezeichneten Wettkampf gegen Boris Spasski.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1822: Für Zahnersatz wird das erste Patent bewilligt. Der New Yorker Charles M. Graham erhält es für den von ihm erfundenen verbesserten Aufbau künstlicher Zähne.
  • 1945: Der Luftangriff auf Tokio mit B-29 Bombern durch die USA im Pazifikkrieg gilt als der schwerste konventionelle Bombenangriff aller Zeiten. Mit rund 100.000 Toten ist die Zahl der Opfer vergleichbar mit denen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki.
  • 2094: Der weltweit erste Kriseninterventionsdienst im Rettungsdienst wird vom Arbeiter-Samariter-Bund in München eingerichtet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Rosenheim, Panorama, 1912

Rosenheim, Panorama, 1912

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1912. Wir präsentieren Euch eine Panorama-Aufnahme der Stadt Rosenheim.

Auffallend auf dieser alten Aufnahme sind besonders die vielen hohen Kamine. Im Hintergrund dann die schöne Bergkulisse.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Vulkanausbruch in Rosenheim

Vulkanausbruch in Rosenheim

Rosenheim – Vulkanausbruch mitten in der Stadt Rosenheim – und das ab jetzt gleich mehrmals am Tag! Mit der Ausstellung „Vulkane“ im Rosenheimer Lokschuppen kommt man den feuerspuckenden Bergen, dank modernster Technik, so nah wie nie. Am Freitag, 10, März, ist offizielle Eröffnung. Innpuls.me durfte bereits heute an einer Presseführung teilnehmen. 

Vulkanausstellung im Lokschuppen Rosenheim. Blick auf die riesige Leinwand, auf der ein Vulkanausbruch simuliert wird

Eine von vielen Medienstationen, die den Besuchern das Thema „Vulkane“ anschaulich nahe bringen. Fotos: Karin Wunsam

Von der Eiszeit geht es in die „Heißzeit“. Drei Monate Zeit blieben dem Team des Ausstellungszentrums Lokschuppen, um die alte Ausstellung ab- und die neue Ausstellung aufzubauen. Eine sportliche Leistung, die nicht nur Dr. Jennifer Morscheiser, Leisterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen an manchen Tagen ganz schön ins Schwitzen brachte.
Auch Florian Englert, Geschäftsführer der Veranstaltungs- und Kongress GmbH, gestand bei der Pressekonferenz am heutigen Mittwochabend, dass es insbesondere in den vergangenen Tagen dann doch ein paar Augenblicke gegeben hat, an denen er seine Zweifel hatte, ob tatsächlich alles bis zu Eröffnung an seinem Platz ist und funktioniert. Doch es hat geklappt.
Die Besucher erwarten auf rund 1500 Quadratmetern 269 Exponate, davon 134 Originale, 14 Modell und drei Rekonstruktionen.

T-Shirt und Vulkanstein

Auch dieses T-Shirt hat eine interessante Geschichte zu erzählen.

Interaktion mit den Besuchern spielt im Ausstellungszentrum Lokschuppen schon seit einigen Jahren eine sehr wichtige Rolle. So viel zum mitmachen und erforschen gab es aber bis jetzt noch nie. Möglich machen dies 35 Medienstationen. Highlight ist dabei sicherlich die 20 Meter breite und 4,50 Meter hohe Leinwand, auf der regelmäßig ein Vulkan ausbricht. Dank gewölbter Scheibe fühlt man sich tatsächlich mittendrin. Ein unglaubliches Erlebnis, von dem man gar nicht genug kriegen kann.

 

Quizspiel für Besucher auf riesiger Leinwand

Auch das ist neu: Besucher können vor der riesigen Leinwand bei einem interaktiven Quizspiel ihr Wissen testen und in Teams gegeneinander antreten.

Ein pulsierender Lavastrom fungiert quasi als roter Faden. Er leitet die Besucher durch die Ausstellungsräume. Das Thema „Vulkane“ wird dabei aus den verschiedensten Blickwinkeln heraus beleuchtet. Das Konzept dafür erarbeitet wurde von den Kuratoren Professor Dr. Martin Meschede, Präsident der Deutschen Gesellschaft, Vulkanologin Professorin Dr. Nicole Richter, Ethnologe Professor Dr. Christian Fest und Wissenschaftlicher Autor und Kommunikator Holger Freiherr von Neuhoff.

Aus wissenschaftlicher Sicht beinhaltet die Ausstellung die neuesten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Vulkane. Vermittelt wird dieses Wissen aber sehr gut verständlich, anschaulich und teils auch spielerisch. Speziell Kinder- und Jugendliche dürften bei den „Vulkanen“ auf alle Fälle ihren Spaß haben, beispielsweise beim Forscherdeck, an dem es so einiges auszuprobieren gibt oder im digitalen Aufzug zum Mittepunkt der Erde.

Kleines Fahrzeug mit Exponaten
Ein Pendel schwingt hin und her

Eine große Rolle bei der Ausstellung spielt der Vulkanausbruch auf La Palma. „Wir wollten vermitteln, wie Menschen an und mit Vulkanen leben. Deshalb haben wir ein Jahr nach dem Ausbruch die Menschen auf der Insel gefragt, wie es ihnen geht. Auch das macht unsere Ausstellung besonders“, so Dr. Jennifer Morscheisner.

Die neue Ausstellung der Veranstaltungs- und Kongress GmbH wartet gleich mit mehreren Premieren auf: Erstmals gibt es einen eigenen musikalischen Soundtrack, komponiert von Raphael Jaklitsch. Außerdem sind zum ersten Mal ein einem Ort über 60 Gemälde und Repliken aus der ganzen Welt und verschiedensten Zeit- und Stilepochen versammelt, die Vulkanausbrüche thematisieren. Die dritte Premiere ist eine wissenschaftliche Ringvorlesung in Kooperation mit der Volkshochschule Rosenheim. Vulkanforscher geben einen Blick in die Tiefe des Vulkanausbruchs von La Palma und die Gäste erfahren aus erster Hand, ob auch in der Eifel in Deutschland ein Vulkanausbruch möglich sein könnte. 

Raum Pompeji

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 10. Dezember diesen Jahres. Investiert wurden in Konzeption und Durchführung  rund 2,5 Millionen Euro. Die Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim erwartet rund 175.000 Besucher. Weitere Infos zur Ausstellung gibt es auf der Website des Lokschuppens.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Weitere Impressionen:

Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Blick in Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim
Florian Englert

Florian Englert, Geschäftsführer der Veranstaltungs- und Kongress GmbH Rosenheim.

Dr. Jennifer Morscheiser

Dr. Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen.

Blick in die Pressekonferenz zur Eröffnung der Ausstellung Vulkane im Lokschuppen Rosenheim

Die Kuratoren der Ausstellung „Vulkane“ standen den Journalisten bei der heutigen Pressekonferenz im Ausstellungszentrum Rosenheim für Fragen zur Verfügung.

Die Kuratoren der Ausstellung

Die Kuratoren der Ausstellung.

BRK ehrt langjährige Mitarbeiter

BRK ehrt langjährige Mitarbeiter

Rosenheim – Am gestrigen Dienstag wurden knapp 40 hauptamtliche Mitarbeiter des BRK Kreisverband Rosenheim im Rahmen einer würdigen Veranstaltung in der Bulls Lounge der Starbulls Rosenheim geehrt. Ein besonderes Highlight war die Ehrung der 25- bis 45-jährigen Dienstjubiläen.

Eine so lange Treue zu seinem Arbeitgeber ist keine Selbstverständlichkeit. Wenn man alle Jubilare zusammenrechnet, kommt man auf 550 Dienstjahre.„Als Vorsitzende des BRK Rosenheim, weiß ich, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Tätigkeiten ist. Mir ist aber auch bewusst, dass ein gut funktionierendes Ehrenamt, ein ebenso starkes Hauptamt benötigt, um so leistungsstark zu sein, wie wir es sind. Das eine funktioniert ohne das andere nicht und aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass diese Synergie bei uns im BRK Rosenheim besonders gut funktioniert.“, betonte Daniela Ludwig, Vorsitzende des BRK Rosenheim, in ihrer Begrüßungsansprache.

Drei Mitarbeiter in den
wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Ebenfalls wurden neue Funktionsträger und Kollegen, welche eine neue Funktion übernommen haben an diesem Abend geehrt. Zum Abschluss durften die Bereichsleiter noch drei Mitarbeiter in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden.
„Es macht mich stolz, so viele langjährige Mitarbeiter in unserem Kreisverband zu sehen. Auch die Kolleginnen und Kollegen, die bereit sind eine Führungsposition zu übernehmen, zeigen uns wie gut wir in unseren eigenen Reihen aufgestellt sind und machen deutlich, welche gute und wertvolle Arbeit wir im BRK Rosenheim leisten.“, so Direktor Martin Schmidt, Geschäftsführer des BRK Kreisverband Rosenheim.
Christian Hötzendorfer, Vorstand der Starbulls Rosenheim, war ebenfalls Gast der Veranstaltung und ließ es sich im Anschluss nicht nehmen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Führung durch das Eisstadion zu geben.

25 Jahre dabei sind Juri Becher, Rudolf Gurgiesser und Robert Höhensteiger. 30 Jahre im Dienst des BRK sind Gerhard Karl, Bernhard Rieger, Anton Stuber und Heike Widauer. Auf 40 Jahre können Ralf-Anton Kröger und Christine Retzer zurückblicken und auf 45 Jahre Franz-Xaver Maier.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto BRK Rosenheim, von links: Direktor Martin Schmidt, Juri Becher, Franz-Xaver Maier, Ralf-Anton Kröger, Heike Widauer, Rudolf Gurgiesser und Vorsitzende Daniela Ludwig)

U20 sichert sich Einzug ins Halbfinale

U20 sichert sich Einzug ins Halbfinale

Rosenheim – Die U20-Junioren der Starbulls Rosenheim konnte sich den Einzug in das Playoff-Halbfinale sichern und auch die U15-Schüler konnten im Spiel gegen Füssen punkten. Die U13-Knaben mussten sich im Spiel der Meisterrunde gegen Ingolstadt geschlagen geben.

Starbulls U20-Junioren

Am vergangenen Samstag stand den Junioren der Starbulls Rosenheim das dritte Spiel in der ersten Playoff-Runde bevor. Nach drei Siegen in Folge gegen den ESV 03 Chemnitz sicherte sich die Mannschaft von Gerhard Unterluggauer den Einzug ins Halbfinale. Der Spielentstand lautete 4:6 für die Starbulls. Da eine Playoff-Serie nach dem Konzept „best of five“ handelt, konnten sich die Junioren die letzten beiden Spiele sparen. „Das Spiel war sehr kompakt. Die ersten zwei Drittel haben wir sehr gut gespielt. Im letzten Drittel wurde es aufgrund der Anspannung etwas hektischer, aber wir konnten uns den Sieg sichern. Wir sind glücklich mit dem Einzug ins Halbfinale. Ab morgen geht es schon wieder mit den Vorbereitungen auf die nächste Serie los“, so der Headcoach Unterluggauer.

U15-Schüler mit
zwei Heimspielen

Die U15 der Starbulls hatte am vergangenen Wochenende zwei Heimspiele im ROFA-Stadion. Das erste Spiel gegen den EC Bad Tölz verloren die Schüler mit 2:6. Nachdem es nach dem ersten Drittel 0:2 für Tölz stand, hatte die Mannschaft in den darauffolgenden Dritteln den roten Faden im Spiel verloren. Am Sonntag empfingen das Team von Martin Reichel den EV Füssen im Heimatstadion. Nach einem schwachen Start in das Spiel stand es nach dem ersten Drittel 0:2 für den Gast. Dennoch kämpfte sich die Mannschaft in das Spiel zurück und konnte das Spiel drehen. Nach einem spannenden Penaltyschießen gewannen die Schüler mit 3:2. „Die Mannschaft kehrte nach dem ersten Drittel als eine andere Mannschaft zurück. Die Jungs traten mit sehr viel Druck und Leidenschaft und vor allem als Mannschaft auf. Sie haben sich den Sieg verdient“, so der Headcoach, Martin Reichel, zum Spiel am Sonntag.

U13-Kleinschüler
mit Heimspiel

Für das Team von Robert Plank stand am vergangenen Sonntag ein Heimspiel auf dem Programm. Das Spiel gegen den ERC Ingolstadt verloren die Starbulls mit 5:6. Robert Plank, Trainer der U13, zum Spiel: „Wir haben in den ersten beiden Dritteln nicht richtig ins Spiel gefunden. Zudem haben wir viele unnötige Strafen bekommen. Der Gegner hat diese Chance ergriffen und somit das Spiel für sich entschieden. Nun heißt es diese Niederlage zu akzeptieren, abzuhaken und uns auf das nächste Spiel vorzubereiten.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Starbulls Rosenheim)

Warnstreik sorgt für Einschränkungen

Warnstreik sorgt für Einschränkungen

Rosenheim – Der Warnstreik zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst führt am heutigen Mittwoch, 8. März, auch zu Einschränkungen in der Rosenheimer Stadtverwaltung. So bleibt das Melde- und Passwesen geschlossen. Bereits vergebene Termine fallen dementsprechend aus. Terminkunden mit Kontaktdaten wurden informiert.

Wenn in Kitas gestreikt wird, wurden die Eltern im Regelfall vorher darauf hingewiesen.

Auch Müllabfuhr
ist vom Streik betroffen

Gestreikt wird auch bei der Straßenreinigung und der Müllabfuhr. Sollte der Müll morgen nicht abgeholt werden, gibt es keinen Ersatztermin und die Müllabfuhr kommt regulär erst wieder am Mittwoch in einer Woche. Bürgerinnen und Bürger können ihre zusätzlichen Müllbeutel dann ausnahmsweise zu den Mülltonnen stellen.

Generell kann der Betrieb auch in weiteren Bereichen der Stadtverwaltung oder städtischen Kultureinrichtungen eingeschränkt sein. Möglicherweise können Termine nicht wahrgenommen werden und Telefone können unbesetzt bleiben.

Zu dem Warnstreik vor der dritten Verhandlungsrunde der Tarif- und Besoldungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommen Ende März hat die Gewerkschaft ver.di aufgerufen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)