Super Stimmung bei der „Skiroas“

Super Stimmung bei der „Skiroas“

Aschau / Landkreis Rosenheim – Motivierte Kinder beim Skifahren oder Sprungschanzenbauen und lachende Gesichter bei den Erwachsenen – die erste Aschauer Skiroas hielt genau das, was sich die Organisatoren erhofft haben. Den ganzen Tag „zusammen Skifahren und a Gaudi haben“ war schließlich die Idee und das Ziel, das sich fünf Freunde aus Aschau bei der Planung gesetzt hatten.

Skifahrer auf der Kampenwand in der Nähe der Hütte

Ein Skitag auf der Kampenwand ist für viele Einheimische schon immer ein Höhepunkt an sich. Abwechslungsreiche Skipisten, Variantenreichtum und das unglaubliche Panorama vom massiven Kampenwandstock bis Rosenheim oder Chiemsee sprechen für sich. Bei der Entstehung der Idee dachten die Organisatoren auch an die Schulzeiten zurück, in der es nichts Schöneres gab, als sich jeden Tag nach der Schule auf dem Berg zu verabreden, um Spaß beim Wintersport zu haben. Die Entwicklung der letzten Jahre mit schlechten Wintern, teilweise unregelmäßigen Betriebszeiten beim Skibetrieb und letztendlich auch der Pandemie, machten bewusst, dass viele Nachwuchsskifahrer diesen Spaß erst gar nicht kennenlernten und Erwachsene diesen sicherlich auch vermissen. Deshalb war der Gedanke vor allem der, allen zu einem gemeinsamen Tag einzusagen und das Ganze durch einige Attraktionen weiter aufzuwerten.

Der WSV Aschau als ausrichtender Verein lud am „Zielhäusl“ der ehemaligen Skirennen zum Aprés-Ski ein und steckte einen kleinen Trainingslauf für Jedermann. Die Sonnenalm begrüßte die Gäste unweit der Bergstation mit einer Schneebar und DJ-Musik. Auf der Steinlingalm sorgte bayerische Live-Musik für die unverwechselbare Almstimmung. Unmittelbar darunter konnte bei der Bergwacht Wasserburg an deren Hütte mit Glühwein den Vorbeifahrenden beim Wedeln zugesehen werden. Auch an der Gorialm sorgte Musik bei den Gästen für Stimmung.
Der Höhepunkt des Tages war dann sicherlich die Fackelabfahrt ins Tal, um dort im Eiskeller ausgelassen nochmals mit allen beim Aprés-Ski zu feiern.
Viele Veranstaltungen brauchen gewöhnlich erst einen Anlauf, um zu zeigen, ob das Potenzial und das Interesse vorhanden ist. Die Skiroas auf der Kampenwand bewies jedoch gleich im ersten Jahr auf Anhieb eindrucksvoll, dass der Berg beliebt ist wie eh und je, und alle Gäste freuen sich bestimmt schon auf den nächsten Winter, wenn es dann wieder heißt: „Auf zur Aschauer Skiroas!“
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild, Fotos. Tourist Information Aschau)

 

Vulkanausbruch im KuKo

Vulkanausbruch im KuKo

Rosenheim – Am kommenden Freitag, 10. März öffnet die Ausstellung „Vulkane“ im Rosenheimer Lokschuppen ihre Pforten für die Besucher. Die Weltmusik-Band „Quadro Nuevo“ stimmte bereits am gestrigen Dienstagabend musikalisch auf das neue Thema ein und begeisterte die rund 1100 Besucher im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim mit einer fulminanten Show.

Quadro Nuevo bei ihrem Auftritt im KuKo. Im Hintergrund der Ausbruch eines Vulkans

Dazu gehört auch, dass die ECHO-Klassik-Preisträger seit vielen Jahren die Ausstellungsthemen im Lokschuppen Rosenheim musikalisch umsetzen. Von der Kälte der Eiszeit ging es damit nun zur Hitze der Vulkane.
Bei ihrer gut zweieinhalbstündigen Show setzte die Band dabei gezielt nicht auf große Effekte, sondern viel mehr auf ihre Musik – mit der sie die Besuchern zu  Orten mit bekannten Vulkanen mitnahmen, beispielsweise die Vulkaninsel Santorin, von der heute aufgrund eines katastrophalen Vulkanausbruchs in der Zeit vor Christi, nur noch ein Bruchteil der ehemaligen Größe vorhanden ist.
Vulkane faszinieren die Menschen eben auch nicht nur wegen ihrer oftmals atemberaubenden Schönheit, sondern auch wegen ihrem enormen Zerstörungspotenzial.
Die Band „Quadro Nuevo“ wurde mit ihrer Show allen Aspekten gerecht – mal umschmeichelten die Profi-Musiker ihre Besucher mit leisen und romantischen Tönen, um dann mit experimentellen Jazz-Klängen Chaos und Naturgewalt auf der Bühne zu symbolisieren. Passend dazu wurden im Hintergrund auf einer großen Leinwand Videos und Bilder  von den verschiedenen Orten gezeigt, die die Musiker im Vorfeld als Inspirationsquelle für ihr neues Konzert besucht haben. Besonders beeindruckend dabei der Ausbruch eines Vulkans. Bühne und Saal wurden dabei in rotes Licht getaucht. Dazu kam dann noch Bühnennebel zum Einsatz – und schon fühlten sich die Besucher dem Vulkankrater ganz nah.

Blick zur Leinwand, wo Musiker vor einem brodelnden Vulkankrater spielt

Inspiration für ihr neues Konzert holten sich die Musiker auch beim aktiven Vulkan Meradalir in Island. Von ihrer Reise dorthin brachten sie beeindruckende Bilder und Videos mit. Foto: Karin Wunsam

Chris Gall am Klavier

Am Klavier Chris Gall. 

Zwei Musiker von Quadro Nuevo

Die Musiker von Quadro Nuevo begeisterten auch mit einigen eher ungewöhnlicheren Instrumenten.

Gegründet wurde „Quadro Nuevo“ im Jahr 1996. Ihren Musikstil beschreiben die Musiker selbst als „Mischung aus Tango, Valse Musette, Flamenco, liebevoll entstaubte Filmmusik und ein fast schon verklungenes Italien“.  Ihre Melodien erzählen von ihren vielen Reisen in ferne Länder, von Menschen, Mythen und auch immer wieder von der Schönheit unserer Welt.
Über 4000 Konzerte haben sie bisher schon rund um den Erdball gegeben und immer wieder kommt die Kultband aus dem Rosenheimer Raum dafür auch gerne zurück zu ihren Wurzeln nach Rosenheim.

Gitarrist Ricardo Volkerts auf der Bühne. Dahinter auf Leinwand Bild von Chile

Der aus Peru stammende Sänger und Gitarrist Ricardo Volkerts sorgte für nachdenkliche und stimmungsvolle Momente bei dem Konzert.

Bei Konzerten von „Quadro Nuevo“ ist es mittlerweile schon fast Tradition, dass es Überraschungsgäste auf der Bühne gibt. Diesmal waren das der aus Peru stammende Sänger und Gitarrist Ricardo Volkerts, der die Bergwelt der Andenregionen besang.

Sänger Heavy Man Ibou und Band Xarrityii auf der Bühne

Sänger Heavy Man Ibou und die Band Xarrityii hatten bei ihrem Auftritt sichtlich Spaß auf der Bühne.

Sinnbildlich für die Vulkane des afrikanischen Kontinents kam der aus Mauretanien und Senegal stammende Sänger Heavy Man Ibou auf die Bühne. Begleitet wurde er von der noch jungen Band „Xarrityii“, die aus Chiemgauer Musikern besteht. Ihre Begeisterung darüber, vor so großem Publikum auftreten zu dürfen, und dann auch noch in Begleitung von einer so bekannten Band wie „Quadro Nuevo“, war ihnen deutlich anzumerken. Am liebsten hätten sie mit ihren Zugaben noch lange weitergemacht. Aber irgendwann muss dann halt immer Schluss sein. Nach ihrem temperamentvollen Auftritt gab es  zum Abschluss noch einmal leisere, nachdenkliche Klänge von Gitarrist Ricardo Volkerts.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 8. März

Namenstag haben: Gerhard, Gerd, Johannes, Hanno, Jens, Jan, Juan, Michael
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Timo Boll (1981 – ist ein deutscher Tischtennisspieler, der in seiner Sportart zur internationalen Weltspitze zählt, zeitweilig als erster Deutscher Platz 1 der Weltrangliste belegte und u. a. vielfacher Europameister im Einzel und Doppel ist.)

Otto Hahn (1879 – war ein deutscher Chemiker und Pionier der Radiochemie, der 1921 die ersten isomeren Kerne sowie 1938 zusammen mit Fritz Straßmann die Kernspaltung des Urans entdeckte und für seine Forschung mit dem Nobelpreis für Chemie 1944 geehrt wurde.)

Peggy March (1948 – ist eine überwiegend in den 1960er-Jahren erfolgreiche US-amerikanische Pop- und Schlagersängerin, die ihren internationalen Durchbruch mit „I Will Follow Him“ und in Deutschland mit „Mit 17 hat man noch Träume“ einen ihrer größten Hits hatte.
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1904: Über einen Teil des Großen Salzsees hinweg wird eine Eisenbahnstrecke eröffnet, deren auf Bohlen ruhender Bahndamm mit 12 Meilen (etwa 19 km) Länge weltweit kein Beispiel hat.
  • 1929: In der deutschen Geschichte des Fernsehens überträgt der Sender Witzleben die ersten Fernsehbilder zu Testzwecken in das Berliner Forschungslabor der Reichspost.
  • 2011: Die Internationale Anti-Korruptionsakademie wird gegründet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Was die Schlafposition der Katze verrät

Was die Schlafposition der Katze verrät

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Katzen schlafen einen Großteil des Tages. Manchmal nehmen sie dabei die unmöglichsten Positionen ein oder wechseln ihren Schlafplatz, um sich in wieder anderer Pose auszustrecken. Wer seine Katze beim Dösen beobachtet, kann dadurch viel über ihre Stimmung und ihren Gesundheitszustand lernen.

Katzen gelten als mystische Wesen, die man nur lieben, aber nicht verstehen kann. Stimmt nicht, meint die Katzenverhaltenstherapeutin Katja Rüssel: „Wer die Schlafposition seiner Katze analysiert, kann dabei viel über sie erfahren.“
Natürlich können auch äußere Reize die Körperhaltung der Katze beim Schlafen beeinflussen. Ist es sehr warm, wird der Körper eher ausgestreckt und eine kühle Fliese erscheint verlockend. Ist es kalt, rollt die Katze sich vermutlich stärker zusammen. Die Expertin betont aber auch die Rolle der inneren Einflüsse: „Hunger, Durst, Einsamkeit oder andere Grundbedürfnisse beeinflussen das Schlafverhalten. Dann wirkt die Katze häufig unruhig und kann nicht vollständig entspannen.“ Die Katzenverhaltenstherapeutin erklärt, was die verschiedenen Körperhaltungen bedeuten können:

Offene, seitliche Schlafposition

„Eine entspannte Katze, die sich wohlfühlt, liegt meist seitlich und offen“, sagt Rüssel. „Der Kopf zeigt dabei häufig locker nach vorne, das Fell liegt glatt und der Brustkorb hebt und senkt sich regelmäßig und ruhig.“

Entspannte Rückenlage

Legt sich die Katze zum Schlafen auf den Rücken und offenbart damit ihren empfindlichen Bauch, kann das als absolutes Vertrauen gedeutet werden. Sie fühlt sich sicher.

Zuckende Pfoten, leise Laute

Die Katzenexpertin entwarnt bei kleinen Bewegungen und Geräuschen: „Wenn das Tier in entspannter Lage zwischendurch nach etwas schnappt, leise maunzt oder ihre Pfoten zucken, dann ist das an sich unproblematisch. Vermutlich träumt sie gerade einfach.“

Kauerhaltung

Fühlt eine Katze sich unwohl oder hat sogar Schmerzen, dann nimmt sie häufig eine Kauerhaltung ein. „Sie liegt nicht mehr seitlich, sondern kauert sich zusammen, die Beine untergeschlagen, der Rücken vielleicht etwas aufgewölbt – man spricht deshalb auch von der Sphinx-Haltung“, erklärt die Katzenverhaltenstherapeutin. „Ein wichtiges Merkmal ist dabei der Kopf: Ist er Richtung Brust gesenkt und die Ohren sind nach außen und unten gedreht, spricht das für Schmerzen. Ist der Kopf aufmerksam erhoben und sie schaut sich hin und wieder neugierig um, kann es auch nur ein Dösen oder Langeweile sein.“

Schnelle Atmung

Auch an einer schnelleren Atmung oder empfindlichen Reaktionen auf Berührungen können Schmerzen erkannt werden. Katzenhalter sollten ihr Heimtier daher regelmäßig beobachten und den Tierarzt aufsuchen, wenn ihnen verschiedene untypische Verhaltensweisen auffallen.
(Quelle: Pressemitteilung Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Einsatzjahr geprägt von Verkehrsunfällen

Einsatzjahr geprägt von Verkehrsunfällen

Tittmoning / Landkreis Rosenheim – Eindrucksvolle Rechenschaftsberichte präsentierten sowohl der Kommandant als auch der neue Vorstand der Feuerwehr Törring bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Ledern.

Zahlreiche Feste und Feiern, wie die Patenschaft bei den Nachbarn der Feuerwehr Tengling und der Ausflug zur Partnerfeuerwehr nach Imsum sorgten für ein reges Dorf- und Vereinsleben. Die 81 Aktiven der Wehr wurden gleich zu mehreren teils schweren Verkehrsunfällen gerufen. In seinem flammenden Grußwort bezeichnete Tittmonings 1. Bürgermeister Andreas Bratzdrum die Feuerwehrler „als Stützen der Gesellschaft“ und Kreisbrandinspektor Günter Wambach dankte ihnen insbesondere „für einen perfekt organisierten Übungssamstag“.

Mit dem Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren wurde im Rahmen der Versammlung der langjährige Kommandant Markus Wagner aus den Reihen der Aktiven verabschiedet

Ein Bild über das gute Miteinander in Törring machte der Bericht des Vorstands. So wurden zahlreiche Versammlungen der Ortsvereine besucht und viel für das gesellschaftliche Leben geleistet. Am Vereinsheim wurde ein Defibrillator angebracht, der im Notfall Leben retten soll. Das 3.600 Euro teure Gerät wurde von der Raiffeisenbank Oberbayern Südost gespendet.

In diesem Jahr nimmt man an den Feuerwehrfesten in Freutsmoos, Fridolfing, Asten und Lampoding teil. Außerdem soll im Juli erneut ein Ausflug nach Imsum zum dortigen Nachtmarsch unternommen werden.

Kassier Robert Pfeffer informierte über die Ausgaben und Einnahmen der Vereinskasse. Bei der Beschaffung des neuen Einsatzfahrzeugs hat der Verein einen Eigenanteil geleistet. Außerdem wurde ein Alarmdrucker für die Einsatzmannschaft angeschafft. Neben dem Verkaufserlös des alten Feuerwehrfahrzeugs freute man sich über Zuwendungen seitens der Stadt und des Landkreises.

Menschenrettung mit
teil schwerem technischen Gerät

Kommandant Wolfgang Eder informierte über die 50 Übungen und neun Einsätze im vergangenen Jahr. Gleich mehrmals mussten die Aktiven bei Verkehrsunfällen helfen und dabei teils mit schwerem technischem Gerät arbeiten, um die Menschenrettung durchführen zu können. Außerdem wurden sie zu einem Brandeinsatz nach Tengling gerufen, dort wurde ein Wohnhausbrand gemeldet, „der sich glücklicherweise nicht als so dramatisch entpuppte“, so der Aktiven Chef. Neben ausgelösten Brandmeldeanlagen und einer Ölspur waren die Aktiven auch in der eigenen Unterkunft gefordert. Mitte Februar kam es dort zu einem Wasserschaden, der umfangreiche Pump- und Reinigungsarbeiten nach sich zog.

Zahlreiche Termine und Fortbildungen wurden vergangenes Jahr wahrgenommen.  Jugendwart Manuel Brandmaier informierte über 23 Übungen des Nachwuchses und sprach dabei von einem „mehr als ereignisreichen Jahr“ für die elfköpfige Mannschaft. Sechs Buben und Mädchen haben das Jugendleistungsabzeichen abgelegt, einige legten außerdem das Leistungsabzeichen „Wasser“ zusammen mit den Aktiven ab.

„Feuerwehrleute sind die
Stützen der Gesellschaft“

„Bei euren Berichten bekommt man richtig Gänsehaut“, gab der 1. Bürgermeister Andreas Bratzdrum zu und schob hinterher, „wir als Stadt wissen ganz genau, was wir an euch Feuerwehren haben“. In seinem flammenden Grußwort sagte er außerdem „im Gegensatz zu den Klimaaktivisten, die sich auf den Straßen festkleben, somit dem gesellschaftlichen Zusammenhalt nur schaden und dafür noch hohes mediales Interesse genießen, seid gerade ihr Feuerwehrleute die Stützen der Gesellschaft und ein positives Beispiel für ein gutes Miteinander“.

Auszeichnung für
treuen Dienst bei der Feuerwehr

Ein Ärmelabzeichen samt Urkunde für zehn Jahre aktiven Dienst haben Johannes Baumgartner, Johann Glück und Anita Reiter erhalten. Für 30 Jahre Dienst in der Feuerwehr wurden Stephan Fuchs, Martin Poller und der 2. Kommandant Andreas Schuhbäck gewürdigt. Majhid Ghaderi wurde zum Feuerwehrmann befördert. Oberfeuerwehrmänner bzw. -frau wurden Johann Glück, Christian Baumgartner, Anton Mader, Stefan Perschl, Tom Perschl, Anita Reiter und Florian Seehuber. Zum Hauptfeuerwehrmann bzw. -frau wurden Rupert Brandmayer jun., Franz Schuhbäck jun., Bettina Wagner und Christian Zillner ernannt. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Gruppenführerlehrgangs wurde Andreas Mörtl zum Löschmeister befördert.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Weißstörche kehren aus dem Süden zurück

Weißstörche kehren aus dem Süden zurück

Hilpoltstein / Bayern –  Den bayerischen Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) erreichten schon über 50 Meldungen von bereits besetzten Weißstorchennestern im Freistaat Bayern.

Ehrenamtliche Horstbetreuer und Anwohnende haben die vorzeitigen Frühlingsboten zum Beispiel in Pettstadt (Landkreis Bamberg) und in Schierling (Landkreis Regensburg) schon vor dem 1. März gesichtet. „Rund 300 Weißstörche überwintern mittlerweile im Freistaat. Nun kehren auch die ersten Störche aus den südeuropäischen Überwinterungsgebieten zurück“, erklärt Oda Wieding, LBV-Weißstorchexpertin. Die Zugrouten der in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut in Radolfzell mit Satellitensendern ausgestatteten Störche lassen sich verfolgen unter www.lbv.de/senderstoerche.

Heimkehrer haben vermutlich
in Spanien überwintert

Als klassische Zugvögel verbrachten die meisten Weißstörche bis in die 1980er Jahre das Winterhalbjahr in West- und Ostafrika. Die bereits jetzt zurückgekehrten Störche haben vermutlich in Spanien überwintert oder sogar noch kürzere Strecken, wie zum Beispiel aus der Rhonemündung in Südfrankreich, zurückgelegt. „Manche Störche ziehen nur bei echtem Wintereinbruch, als sogenannte Winterflucht, für einige Wochen zum Beispiel ins Rheintal. Wird das Wetter wieder milder kommen sie zurück nach Bayern, oft schon Ende Januar oder Anfang Februar“, so die LBV-Weißstorch-Expertin.
Weißstörche binden sich stärker an ihre Nester als an ihre Partner und führen eine sogenannte „Saisonehe“. Meist kommen die Männchen zuerst aus dem Süden zurück und beginnen, das alte Nest auszubessern. Vorzeitig zurückgekehrte Westzieher, die nur in Spanien überwintert haben und somit einen kürzeren Rückweg ins bayerische Brutgebiet haben, sind dabei im Vorteil. „Ostzieher fliegen über die Türkei und Israel und suchen dann Winterquartiere in Zentralafrika oder noch südlicher auf. Sie machen sich meist erst Ende Februar oder Anfang März auf den vierwöchigen Rückflug nach Bayern und kommen im April im Brutgebiet an. In diesem Winter hat sich einer unserer bayerischen Senderstörche im Tschad aufgehalten, dem klassischen Überwinterungsbereich in Nordafrika“, sagt Oda Wieding. Alle Weißstörche umfliegen das Mittelmeer, weil ihnen dort die fürs Fliegen nötige Thermik fehlt.
Ganz Bayern kann in den nächsten Wochen die Rückkehr der bekannten Frühlingsboten beobachten. 
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Salinplatz, Rosenheim, 2002

Salinplatz, Rosenheim, 2002

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 2002. Auf der alten Aufnahme  sehen wir einen Teil des Salinplatz Rosenheim.

Eine alte Tankstelle und ein verlottertes Hotel – Mehr gab es vor knapp 40 Jahren nicht auf dem Rosenheimer Salinplatz. Dann gestaltete ein Investor das Areal komplett um. Es entstand ein Ort mit ansprechender Architektur und mediterranem Flair. Die Gaststätten und Geschäfte haben aber in den vergangenen Jahrzehnten ganz schön oft gewechselt. Das „Salineum“ ist Geschichte. Danach folgten indisch, italienisch und schließlich „Salz“. Heute findet man dort den Katzentempel. Ebenfalls ein Fall für unser Archiv ist der Drogeriemarkt Schlecker gleich daneben.
(Quelle: Beitragsbild: Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Heuer wieder Rosenheimer Sportgala

Heuer wieder Rosenheimer Sportgala

Rosenheim – Nach zwei Jahren Pause zeichnet die Stadt Rosenheim wieder die Sportlerin, den Sportler und die Mannschaft des Jahres im Rahmen der Sportgala in der Gaborhalle aus. Ziel ist es, die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler zu würdigen und ihre Leistungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Sportgala findet am Freitag, 10. März ab 19 Uhr in der Gaborhalle in Rosenheim (Ebersberger Straße 32 A)  statt. Neben den Sportehrungen zeigen verschiedene Vereine Showprogramme und es werden Mitmachstationen wie Laser-Biathlon oder Basketball angeboten. Die Verpflegung übernimmt der Ester Partyservice.

Alle Besucher nehmen automatisch an einer Verlosung teil. Zu gewinnen gibt es drei Gutscheine im Wert von 250 Euro von Adlmaier for men, Weko und Guiseppe e amici. Zusätzlich werden ein Wiesntisch in der Auerbräu-Festhalle mit 20 Biermarken und ein Lasertag-Gutschein der Black Fox World im Wert von 100 Euro verlost. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Probealarm am 9. März

Probealarm am 9. März

Landkreis Rosenheim – Am kommenden Donnerstagvormittag, 9. März, wird in weiten Teilen Bayerns die Warnung der Bevölkerung geprobt, auch im Landkreis Rosenheim.

Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen. Der landesweite Warntag ist eine Übung. Die Bevölkerung soll sensibilisiert werden und technischen Abläufe im Fall einer Warnung und auch die Warnmittel selber auf ihre Funktion und auf mögliche Schwachstellen überprüft werden.
Ab 11 Uhr wird über verschiedene Kanäle eine Warnung ausgelöst – darunter auch wieder das neue Warnsystem Cell Broadcast. Bei dieser Methode wird die Warnnachricht direkt aufs Handy geschickt. Es sind keine zusätzlichen Apps nötig – die Warnung kommt als Textnachricht direkt auf das empfangsfähige Handy. Damit möglichst viele diese Nachricht aber auch erhalten, müssen alle Updates durchgeführt sein und das Handy darf zum Warnzeitpunkt nicht ausgeschaltet oder im Flugmodus sein. In Absprache mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz wird die Warnung über Cell Broadcast um 11.05 Uhr ausgelöst.
Die üblichen Warnwege, wie die Warn-Apps „NINA“, „KATWARN“ oder „BIWAPP“ und die Information über Radio oder Fernsehen, werden ebenfalls aktiviert. Da neben der zentralen Meldung auch alle dezentralen Kanäle der Kommunen ebenso getestet werden, kann es zum Teil zu Doppelmeldungen über die Warnapps kommen.

Keine Warnung über Sirenen
im Landkreis Rosenheim

Im Landkreis Rosenheim wird es keine Warnung über Sirenen geben. Die Feuerwehr-Sirenen können den speziellen Heulton zur Warnung der Bevölkerung derzeit nicht abspielen. An einem möglichen Konzept zur Umrüstung der Sirenen wird derzeit gearbeitet.

Weitere Informationen zum Probealarm gibt es auf  Webseite des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Die Leiche unterm Laminat“

„Die Leiche unterm Laminat“

Rosenheim – Wo ist Tante Traudel? Diese Frage stellt sich im Laufe des neuen Frühlingsstücks der Heimatbühne Rosenheim. Der Titel lautet. „Die Leiche unterm Laminat“. Premiere ist am 1. April um 20 Uhr im Vereinsheim der Freien Turnerschaft Rosenheim (Klepperstraße 18 Z, 83026 Rosenheim). 

Regie für die Komödie von Andreas Heck aus dem Plausus Theaterverlag führt Martina Klimm. Die Proben bei dem achtköpfigen Ensemble der Heimatbühne Rosenheim laufen derzeit auf Hochtouren.
Und darum geht’s:
Heiko (Matthias Bauer) hat sich, zusammen mit seiner Freundin Daniela (Susi Zweckstätter), ein sehr preiswertes, aber auch sehr altes und stark sanierungsbedürftiges Haus gekauft, welches die beiden nun renovieren. Dabei unterstützt sie der osteuropäische Universalhandwerker Ladislaus Kowalski (Florian Sieber). Damit Heikos Tante Traudel (Renate Gantner) nicht vereinsamt ihren Lebensabend verbringen muss, darf sie bei Heiko und Daniela einziehen. Sobald alles fertig renoviert ist, soll sie in eine kleine Einliegerwohnung des Hauses einziehen. Solange muss man sich halt auf der „Baustelle“ behelfen.
An und für sich kein Problem, bringt man eine entspannte Grundeinstellung mit, doch leider hat sich die liebenswürdige Tante Traudel als wahrer Haustyrann entpuppt und macht den beiden jungen Leuten und Ladislaus das Leben recht schwer. Traudels Nichte, Ludmilla (Marion Bachun) und ihr Mann Bertram (Hans Garnreiter) vermuten, dass Heiko und Daniela nur hinter dem Geld von Traudel her sind und versuchen alles, der Tante die Vorzüge einer betreuten Altenwohnung nahe zu bringen, und ihr Vermögen bereits jetzt in ihre berufenen Hände zu geben.
So kommt es, dass Tante Traudel plötzlich verschwindet und eine große Beule im Laminat unterm Esszimmertisch, die sich trotz Ladislaus‘ handwerklichen Fähigkeiten gebildet hat, für Aufregung sorgt und das Interesse der Beamtin der Bauaufsichtsbehörde (Anneliese Wieser) weckt.
Unklar ist auch woher der Taxler Girgl (Martin Stelzer) eigentlich den Bertram kennt und wo ist denn nun Tante Traudel?

Die Premiere findet am 1. April um 20 Uhr statt. Weitere Vorstellungen sind am Samstag, 8. April – 19 Uhr, Ostersonntag, 9. April – 18 Uhr, Freitag, 14. April – 20 Uhr, Samstag, 15. April – 19 Uhr, Freitag, 21. April – 20 Uhr, Samstag, 22. April – 19 Uhr, Freitag, 28. April – 20 Uhr, Samstag, 29. April – 19 Uhr.
Ticket gibt es über die Homepage der Heimatbühne Rosenheim.
(Quelle: Presseinformation Heimatbühne Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neue Bereitschaftsleitung bei Johannitern

Neue Bereitschaftsleitung bei Johannitern

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – Die 150 Ehrenamtlichen der Johanniter im Ortsverband Oberbayern Südost haben eine neue Bereitschaftsleitung. Bernd Koblechner (32 Jahre alt, links im Bild) übernimmt die Aufgabe von Sylvia Trapp-Örtl (rechts im Bild), die die Bereitschaft die letzten elf Jahre zunächst als stellvertretende Bereitschaftsleiterin, später als Bereitschaftsleiterin geführt hat.

In dieser Zeit ist das Ehrenamt der Johanniter in Wasserburg und im Landkreis Rosenheim mächtig gewachsen: Die Ausstattung für den Sanitätsdienst und Bevölkerungsschutz haben die Johanniter umfassend erneuert und erweitert, Corona-Testzentren betrieben und neue Einheiten wie die Rettungshundestaffel Rosenheim und die Krisenintervention sind hinzugekommen.
Bernd Koblechner engagiert sich seit 2015 ehrenamtlich als Rettungssanitäter bei den Johannitern in Wasserburg. Der hauptberufliche Elektrotechniker war zuletzt stellvertretender Leiter für den Sanitätsdienst und Zugführer im Bevölkerungsschutz.
Bei der Wahl der Bereitschaftsleitung dankte der Ortsbeauftragte Gerd Peiss der scheidenden Bereitschaftsleiterin für das kontinuierliche Engagement und wünschte Bernd Koblechner in seiner neuen Funktion viel Erfolg.
(Quelle: Pressemitteilung Johanniter / Beitragsbild: Copyright Johanniter / Bieber)

 

 

Kunst und Kino in der Städtischen Galerie

Kunst und Kino in der Städtischen Galerie

Rosenheim – Die Städtische Galerie Rosenheim (Max-Bram-Platz 2, 83022 Rosenheim) zeigt am Donnerstag, 9. März, 19 Uhr, den Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“. Er erzählt die Geschichte namhafter Politikerinnen der Bonner Republik aus der Perspektive der Frauen.

Verflochten mit teils ungesehenen Archivaufnahmen, kommen die Politikerinnen von damals heute zu Wort. Ihre Erinnerungen sind komisch, bitter, absurd und oft erschreckend aktuell. Die Städtische Galerie Rosenheim zeigt diesen außergewöhnlichen Film von Torsten Körner im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Wegschauen verboten! Das politische Bilderbuch“.

Wie Frauen sich ihre Beteiligung an den
demokratischen Entscheidungsprozessen erkämpfen mussten

Entlang markanter Etappen der deutschen Nachkriegsgeschichte führt der Film vor Augen, mit welcher Vehemenz Frauen – die wohlgemerkt seit 1919 in Deutschland wählen durften – ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen erkämpfen mussten. Erfrischend und eindrucksvoll bietet dieser Rückblick wichtige Impulse für die Gegenwart und die Zukunft.

Die Filmvorführung verbindet Kino und Kunst und bietet die Möglichkeit zu einem außergewöhnlichen Filmabend in ganz besonderer Atmosphäre, inmitten zeitgenössischer Kunst. Der Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch beträgt 10 Euro. 
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Majestic)