Junge Rosenheimerin mit Kurzfilmen erfolgreich

Junge Rosenheimerin mit Kurzfilmen erfolgreich

Rosenheim – Antonia Lange (Beitragsbild rechts) hat ein festes Ziel vor Augen: sie will Produzentin und Regisseurin werden (wir berichteten). Die 22-Jährige Rosenheimerin verfolgt diesen Traum mit großer Konsequenz: sie studiert an der University of Westminster in London CMP (Contemporary Media Practice). Gerade hat sie ihre Bachelor-Arbeit zum Thema „The male gaze in cinema“ abgegeben – ein top-aktuelles Thema in Zeiten von Genderturbulenz und dem Streben nach wahrer Gleichberechtigung. Sie hat dieses Jahr ihren ersten Kurzfilm „88 MhZ“ gedreht – zusammen mit KommilitonInnen, darunter James Weisz.

Antonia Lange, Faten Bushehri und James Weisz (von links) bei der Premiere ihrer beiden Kurzfilme "Bloom" und "In Battle" in Amsterdam. Foto: re

Antonia Lange, Faten Bushehri und James Weisz (von links) bei der Premiere ihrer beiden Kurzfilme „Bloom“ und „In Battle“ in Amsterdam. Foto: re

Der 37-Jährige Theaterregisseur und Schauspieler, der in Brighton ein Theater führte, spielt darin die Hauptrolle und hat sich entschlossen, weiter mit Antonia zusammen zu arbeiten. Entstanden sind daraus drei Kurzfilme: Bloom, In Battle und Silver Lining. Die ersten beiden feierten vor wenigen Monaten Premiere in Amsterdam und sind seither auf Festivaltour: und das ziemlich erfolgreich. Vor kurzem bekam Bloom bei den New York Independent Cinema Awards den ersten Preis für den besten internationalen Kurzfilm und die beste Regisseurin.
Gewonnen hat der Kurzfilm auch bei der One-Reeler Short Film Competition: hier gab es den Award of Excellence.
In einigen anderen, darunter das European Short Film Festival, Lift-Off Filmmaker Session und Finalisten bei den Cooper Awards schafften es Antonia Lange, Faten Bushehri und James Weisz mit ihrer hochkreativen Arbeit, vom Drehbuch über Produktion und Regie bis hin zum Sound, für erste Plätze nominiert zu werden.

Der Dreh für Silver Lining, finanziert über Fundraising, begann im Februar letzten Jahres. Seit Januar wird auch dieser Kurzfilm bei Film Festivals eingereicht. Die Geschichte von Silver Lining stammt aus der Feder des preisgekrönten Autors Bob Eckhard. Lara, die Hauptfigur, findet in einer sterbenden Welt ein Baby, einzig Überlebender eines Autounfalls, scheinbar von aller Welt vergessen. Lara, gespielt von Lara Lemon, trifft eine Entscheidung, die ihr Leben verändern wird – und sei es nur für einen Moment.

„Silver Lining ist eine 
Geschichte der Hoffnung“

Im Grunde, so die beiden Produzenten, sei Silver Lining eine Geschichte der Hoffnung. „Gibt es keine Hoffnung mehr im Leben, kann sich das Leben sinnlos anfühlen.“ Den Silberstreif am Horizont zu entdecken, egal wie dunkel oder schwer es sein mag, das sei eine bemerkenswerte Fähigkeit des Menschen. Ohne sich auf die aktuelle Lage der Welt zu beziehen, ist es fast unvermeidlich, Vergleiche zu ziehen zwischen dem Film und den Schrecken, die das Leben da draußen bietet. „Auch wenn viele Menschen ohne Hoffnung sind, gibt es immer eine positive Wahl, die man treffen kann“: Dies wollen Antonia Lange und James Weisz mit Silver Lining klar machen.
„Nachdem ich die Story gelesen hatte, sah ich die Bilder genau vor mir“, schildert James Weisz.
Sehr schnell war ihm und Antonia Lange klar, dass dieser Film von diesen Bildern, und nicht vom Text leben sollte. Es gibt nur eine einzige Dialogzeile – Eindruck macht der Film durch die Visualisierung von Gefühlen. Der Zuschauer verfolgt die Geschichte durch Laras Augen. Er sieht, was sie sieht und beginnt zu fühlen, was sie fühlt. Auf diese Weise soll Silver Lining sprachliche und physische Barrieren überwinden. „Der moderne Stil des Films erlaubt es, eine innigere Beziehung zwischen der Welt, den Figuren des Films und dem Publikum aufzubauen. Ist die Szenerie anfangs apokalyptisch, mündet das Geschehen in einem geschützten, friedlichen und tröstlichen Ambiente“, erklärt die junge Regisseurin und Produzentin.
Gedreht wurde das Werk mit einer Blackmagic Pocket Cinema Kamera 6 K, die den Bildern eine hohe Qualität verleiht.

„Im Lauf dieses Projekts 
sind Freundschaften entstanden“

James Weisz und Antonia Lange sehen dieses Projekt als Sprungbrett für alle Kreativen, die daran mitgewirkt haben und einen Zirkel aus innovativen, ambitionierten, inspirierten und frischen Filmschaffenden gründen. Jeder der Mitwirkenden ist ein herausragendes Talent in seinem Fach. „Im Lauf dieses Projekts sind Freundschaften entstanden“, freut sich die 22-Jährige. „Wir arbeiten jetzt gezielt zusammen an weiteren Projekten.“ Eine Tatsache, die Hoffnung darauf macht, noch mehr von der jungen Rosenheimerin zu hören und zu sehen.
(Artikel: Quelle: re / Beitragsbild, Foto: re)

 

Online Ticket für Schloss Herrenchiemsee

Online Ticket für Schloss Herrenchiemsee

Herrenchiemsee / Landkreis Rosenheim – Neues Angebot für den Besuch des Schloss Herrenchiemsee: Ab sofort können Gäste Tickets auch online reservieren und kaufen.

Das Kaufen und Reservieren der Tickets in online bis zum Vortrag möglich. Vorteil ist, dass die Gäste nun ihren Schlossbesuch konkret planen können.
Für Spontanbesucher besteht aber weiterhin die Möglichkeit Eintrittskarten an der Kasse im Besucherinformationszentrum am Anleger auf der Insel zu erhalten.
(Quelle: Mitteilung Chiemsee-Alpenland-Tourismus / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hier geht es zum Online-Ticketverkauf: 

Rosenheimer Wirtschaft pro MVV-Beitritt

Rosenheimer Wirtschaft pro MVV-Beitritt

Rosenheim / Landkreis – Die Wirtschaft in Stadt und Landkreis Rosenheim (IHK) steht dem geplanten Beitritt der Region zum Münchner Verkehrsverbund MVV (wir berichteten) positiv gegenüber, forderte aber bei einer virtuellen Sondersitzung zugleich aber flächendeckende Verbesserungen beim ÖPNV.

Die Mitglieder des IHK-Regionalausschusses Rosenheim haben sich bei einer virtuellen Sondersitzung sehr deutlich für die Erweiterung des
MVVs um Stadt und Landkreis ausgesprochen.
„Für unsere Unternehmen ist ein besserer ÖPNV, eine gute Bus- und Bahntaktung sowie eine verlässliche Anbindung der Stadt Rosenheim an die Gemeinden im Landkreis genauso wie nach München sehr relevant und wichtig“, erklärt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK- Regionalausschusses, im Nachgang.
„Ein attraktiver Wirtschaftsstandort braucht nämlich einen verlässlichen öffentlichen Nahverkehr, damit  Arbeitnehmer sowie minderjährige Azubis ohne Auto zur Arbeit kommen und Gäste sowie Touristen die Region mit Bus und Bahn umweltschonend erkunden können – das Ganze ohne Tarifdschungel.“

Deutliche Vereinfachung erhofft

Die Ausschussmitglieder sahen vor allem die Vorteile eines MVV-Beitritts. „Ich bin gegen Kleinstaaterei beim ÖPNV“, sagte ein Unternehmer. „Ich erhoffe mir eine deutliche Vereinfachung“, erklärte ein anderer Unternehmer. Eine Unternehmerin machte deutlich, dass derzeit die Verbindungen für Azubis und Mitarbeiter – gerade in den Randzeiten – nicht attraktiv seien und diese damit auf das Auto oder Mitfahrgelegenheiten angewiesen seien.

„Beitritt zum MVV
nur der erste Schritt“

Ebenfalls einig war sich der Ausschuss, dass der Beitritt zum MVV nur der erste Schritt sein dürfe. Die Mitglieder forderten, dass nach der Einführung des einheitlichen MVV-Tarifsystems dringend die Verbindungen, die Anschlüsse, die Taktung und die Leistungsstärke des ÖNPVs in der Region deutlich ausgebaut und verbessert werden müsse. Ein Ausschussmitglied appellierte, dass es unter anderem für in Schicht arbeitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch Busverbindungen in den Randzeiten sowie am Wochenende brauche. Konsens bestand auch in der Forderung, dass die sogenannte „letzte Meile“ erschlossen werden müsse. „Der ÖNPV muss auch bis in die Gewerbegebiete gehen, damit die Mitarbeiter von der Haustür ohne Auto bis zur Arbeit kommen“, so Bensegger. „Der geplante MVV-Beitritt ist also der richtige Schritt in Richtung Mobilitätswende, der Ausbau des ÖNPNVs muss dann aber erst richtig starten und ernsthaft vorangetrieben werden.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tom Gregory kommt zum Sommerfestival

Tom Gregory kommt zum Sommerfestival

Rosenheim – Die Nachfrage zu Konzerttickets für das Rosenheimer Sommerfestival im Juli ist ungebrochen. Mit Tom Gregory kommt ein weiterer internationaler Top Künstler auf die Sommerfestival-Bühne.

Der Singer- und Songwriter ist vor One Republic am 21. Juli zu hören. Das Konzert ist bereits restlos ausverkauft, wer also Tickets für die Band aus Colorado besitzt, darf sich gleich doppelt freuen. Aufgewachsen in der kleinen Küstenstadt Fleetwood, Blackpool, hat Tom Gregory in kürzester Zeit als einer der vielversprechendsten neuen Künstler Großbritanniens in der Musikszene seinen festen Platz gefunden. Sein Debütalbum „Heaven in a World So Cold“ ist eine atemberaubende Sammlung großartiger Pop-Hymnen sowie stimmungsvoll, berührender Balladen, darunter die mitreißende Single „Fingertips“, die bereits mehr als 90 Millionen Streams verzeichnet hat. In Gregorys eigener, unverkennbarer Musik schwingt immer auch ein rockiger Einfluss mit.

Für Zucchero gibt es nur
noch wenige Tickets

Auch für das Konzert mit dem Weltstar Zucchero am 22. Juli gibt es nur noch wenige Tickets. Welcher namhafte Künstler den Abend mit der italienischen Rock-Ikone noch ergänzt, wird in Kürze bekanntgegeben.

Tickets für Zucchero, Sportfreunde Stiller und Granada (14.Juli), Wanda und Oimara (15. Juli), Simply Red (19. Juli) und Roland Kaiser (20. Juli) sind erhältlich unter www.eventim.de, www.reservix.de, www.muenchenticket.de oder an den lokalen Vorverkaufsstellen im KuKo Rosenheim und bei Kroiss Ticketcenter.
(Quelle: Pressemitteilung Landesgartenschau Rosenheim 2010 GmbH /  Beitragsbild: Copyright: Kolja Eckert)

Antriebswellenschaden stoppt RGR Rallye-Team

Antriebswellenschaden stoppt RGR Rallye-Team

Rosenheim /Ramberg – „Game over“: Ein Antriebswellenschaden in der letzten Wertungsprüfung stoppte das Team der Rallye-Gemeinschaft-Rosenheim beim Wettbewerb in der Pfalz.

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der MSC Ramberg e.V. im ADAC die „40. ADAC Rallye Südliche Weinstrasse“. Die Veranstaltung wurde für die diesjährige ADAC Rheinland-Pfalz Rallye Meisterschaft und die Saarland-Pfalz-Rallye Meisterschaft gewertet. Spannung war bei der Rallye für die 57 Teilnehmer geboten, galt es doch insgesamt 35 Kilometer Bestzeitstrecke mit sechs Wertungsprüfungen zu absolvieren. Erstmals waren Start und Ziel in Ramberg, von wo aus der MSC das Spektakel am Samstag ausrichtete. Pünktlich um 12:01 Uhr schickte Rallyeleiter Frank Kuntz den ersten Teilnehmer auf die Strecke. Geboten wurden die je zweimal zu befahrenden Strecken „Ramberg“, „Heldenstein“ und natürlich der Klassiker, der Rundkurs bei Großfischlingen. Mit Startnummer acht ging die ober-/niederbayerische Rallye Paarung Thomas Sobek (RG Rosenheim) /Nicole Scheungraber (AC Deggendorf) mit dem Mitsubishi EVO X in den Wettbewerb.

Das Wetter spielte perfekt mit und es war ein genialer Tag mit besten, trockenen Bedingungen. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase bewegten Sobek/Scheungraber den EVO in vorbildlicher Manier im Grenzbereich über die Kurven, Kuppen und Bremspunkte der Weinberge. In den Wertungsprüfungen eins „Ramberg 1“ erreichten sie als Elfte das Ziel und in der nächsten Prüfung realisierte sie Rang zwölf. Im folgenden Rundkurs „Großfischlingen 1“, der Zuschauermagnet der Veranstaltung wurde unplanmäßig kurzfristig die Wertungsstrecke verlassen, ein kleiner Graben und eine Sträuchergruppe nebst dort parkenden Sportwart PKW passiert, aber mit Zeitverlust das Zwischenziel erreicht. Im Regrouping wurde im Zwischenergebnis Gesamtrang 17 notiert. Nach dem Restart setzten Sobek/Scheungraber auf der Prüfung „Ramberg 2“ mit Rang neun die erste Top Ten Zeit. Es folgte „Heldenstein 2“ mit einem viel beachteten Rang acht. Mit dieser Steigerung wollten die beiden zur Spitzengruppe aufschließen und gingen voll motiviert in die Schlussprüfung „Großfischlingen 2“ an. Nach gutem Start wollte man sich weiter nach vorne verbessern – nur ein Antriebswellen defekt an der Hinterachse machte diesem Vorhaben ein Ende. Somit wurde das Ziel der tollen Veranstaltung leider nicht erreicht.

58 Teams gingen
in den Wettbewerb

Im Rahmen der Bestzeit Rallye veranstaltete der MSC Ramberg e.V. im ADAC auch die „18. Rallye Südliche Weinstrasse Historic“, mit Wertung auf Gleichmäßigkeit. Insgesamt 58 Teams gingen in den Wettbewerb. Mit dabei die Rallye Mannschaft Frank Huber (RG Rosenheim)/Florian Huber (AC Maikammer) mit Peugeot 306 am Start. Aufgrund einer Zeitstrafe wurden Sie als 47. gewertet.
(Quelle: Pressemitteilung RGR / Beitragsbild: Copyright Manfred Weber)

„Rote Karte für Erbschaftssteuer“

„Rote Karte für Erbschaftssteuer“

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Einen Infoabend zur Erbschaftssteuer veranstaltet die Landtagsfraktion der Freien Wähler am Mittwoch, 8. März, um 19. 30 Uhr im Gasthof Ochsenwirt in Oberaudorf (Carl-Hagen-Straße 14). Eintritt frei.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Seit dem Jahr 2023 ist das Vererben von Immobilien deutlich teurer geworden, da deren Wert von den Finanzämtern nun noch höher taxiert wird. Dabei beseht die Gefahr, dass Erben das Elternhaus verkaufen müssen, weil sie die hohe Steuer nicht bezahlen können – ein Umstand, den die Freien Wähler im Bayerischen Landtag nicht länger hinnehmen wollen. Darum veranstalten sie nun einen Infoabend zum Thema mit dem Titel“ Rote Karte für die Erbschaftssteuer“. Referenten sind die Fachanwälte Birgit Eibl und Dr. Michael Waxenberger. Nach ihren Vorträgen besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Anwesend werden an diesem Abend auch Mitglieder der Landtagsfraktion der Freien Wähler sein. Ihr Kommen zugesagt haben Bezirksrat Sepp Hofer und Kreisrat Josef Lausch.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Wähler / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 2. März

Namenstag haben: Agnes, Hubert, Karl, Volker
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Bedřich Smetana  (1824 – war ein böhmischer Komponist. Sein wohl berühmtestes Werk: „Die Moldau“.)

Uschi Glas (1944 – ist eine bekannte deutsche Schauspielerin. Bekannt wurde sie Ende der 1960er mit ihren Rollen in der Filmkomödie „Zur Sache Schätzchen“ und de Filmreihe „Die Lümmel von der ersten Bank“.)

Marcel Hirscher (1989 – ist ein österreichischer Skirennläufer – zweifacher Olympiasieger und sechsfacher Weltmeister. Seit seinem Sieg beim Slalom der Weltmeisterschaften von Are am 17. Februar 2019 ist er der erfolgreichste männliche Skirennläufer in der Geschichte alpiner Skiweltmeisterschaften.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1861: In Emden wird ein Verein zur Menschenrettung auf See gegründet, der vier Jahre später in die neue gebildete Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eingebracht wird.
  • 1969: Der Prototyp der Überschall-Verkehrsflugzeuges Concorde hat in Toulouse seinen Erstflug.
  • 1998: Die zehnjährige Natascha Kampusch wird in Österreich entführt. Die polizeilichen Ermittlungen führen zu keinem greifbaren Ergebnis, bis es ihr im Jahr 2006 gelingt, dem Täter zu entfliehen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Aus für Putenhalter in Bayern?

Aus für Putenhalter in Bayern?

Dasing / Landkreis Aichach-Friedberg – Vor einem Abwandern der Geflügelproduktion ins Ausland hat Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber dringend gewarnt. Wenn die Forderungen der Bundesregierung aus ihrem Eckpunktepapier zur Putenhaltung umgesetzt würden, wäre genau das die Folge, sagte die Ministerin beim Besuch eines Putenhalter-Betriebs in Dasing.

„Die Eckpunkte dieses Papiers bedrohen die heimische Produktion massiv. Wenn sie umgesetzt werden, dann würde sich die Putenmast bei uns nicht mehr lohnen. Mehr Tierwohl kann nur mit den heimischen Landwirten und auf europäischer Ebene gelingen. Statt nationaler Alleingänge braucht es eine europaweit einheitliche Regelung zur Haltung von Mastputen. Denn sonst verlagern wir die Produktion nur ins Ausland, wo deutlich geringere Standards gelten“, warnte die Ministerin. Das Vorhaben des grünen Bundesministers Özdemir mache einmal mehr deutlich, dass er die Tierhaltung nicht umbauen, sondern abbauen wolle.

Truthahnmast hat in Bayern
eine lange Tradition

Dabei hat die Truthahnmast in Bayern eine lange Tradition. „Wir haben hervorragend ausgebildete Familienbetriebe, die auf Tierwohl und Tiergesundheit achten. Hier werden für unsere Verbraucherinnen und Verbraucher beste Lebensmittel produziert, die sie mit gutem Gewissen essen können. Das alles dürfen wir nicht aufs Spiel setzen“, so Kaniber. Es bestehe die Gefahr, dass viele der 900 Mastputenhalter das Handtuch werfen würden. Das Beispiel Österreich zeige, wie eine zu starke Reduzierung der Besatzdichte die heimische Produktion von Putenfleisch zum Erliegen bringe. „Dann wird Putenfleisch aus Ländern bezogen, in denen die Besatzdichte noch deutlich höher ist. Dieses importierte Tierleid und diese zusätzlichen Transportwege kann aber niemand wollen“, sagte Kaniber.

Nachfrage an Geflügelfleisch
steigt in Deutschland

Dabei steige die Nachfrage an Geflügelfleisch in Deutschland kontinuierlich an: So habe sich der Pro-Kopf-Konsum von 7,3 Kilo im Jahr 1991 auf 13,1 Kilo im Jahr 2021 fast verdoppelt. „Wir brauchen eine vernünftige europäische Lösung, die das Tierwohl verbessert, aber gleichzeitig auch den heimischen Putenmästern eine Perspektive zur Zukunft ihrer Betriebe bietet. Nur so können wir die heimische Produktion aufrechterhalten, unseren Verbraucherinnen und Verbrauchern beste Qualität aus Bayern bieten und gleichzeitig eine Abhängigkeit von Exporten verhindern“, so die Ministerin.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Staatsregierung / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Grüngutsammlung im März

Grüngutsammlung im März

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim stellt auch in diesem Jahr wieder Großcontainer für die Grüngutsammlung zur Verfügung. An insgesamt sieben Standorten können Privatpersonen von Montag, 13. März, bis Samstag,  25. März, das Grüngut entsorgen.

Die Standorte der Großcontainer sind:

• Wertstoffinsel Lortzingstraße
• Wertstoffinsel Pürstlingstraße
• Wertstoffinsel Hochfellnstraße
• Wertstoffinsel Turnerweg
• Wertstoffinsel Max-Hickl-Straße (Schule Aising)
• Sportplatz Pang
• Wertstoffinsel Traberhofstr./Kaltwiesstraße.

Die Nutzung durch gewerbliche Betriebe ist nicht gestattet

Von der Grüngutsammlung ausgeschlossen sind: alle Gehölze der Gattung Prunus wegen der Verbreitungsgefahr des Asiatischen Moschusbockkäfers. Hierzu gehören z.B. Kirsch-, Pflaumen-, Zwetschgen-, Kriecherl-, Mirabellen-, Aprikosen- und Pfirsichbäume. Schnittgut dieser Gehölze ist kostenfrei am Wertstoffhof an der Innlände 25 in dafür vorgesehenen Containern zu entsorgen.

Zusätzlich stehen Privathaushalten aus dem Stadtgebiet Rosenheim für die Entsorgung des Grünguts ganzjährig die Grüngutcontainer an einigen Wertstoffinseln sowie der Wertstoffhof zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Geflügelpest bei Möwe in Prien

Geflügelpest bei Möwe in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Bei einer verendeten Möwe in Prien am Chiemsee wurde jetzt der Nachweis auf das hochpathogene Influenzavirus H5N1 erbracht. Es war der erste Fall von Geflügelpest bei einem Wildvogel in der Region in diesem Jahr.

Vor diesem Hintergrund bittet das Veterinäramt darum, verendetes Wassergeflügel wie Wildenten, Wildgänse oder Schwäne sowie größere Wildvögel wie Möwen oder Reiher dem Veterinäramt, der jeweiligen Gemeinde oder der Polizei zu melden. Tote Tiere sollten auf keinem Fall ohne Schutzhandschuhe berührt werden. Zudem ist die Fütterung von Wildwasservögeln derzeit nicht erlaubt. Fütterungsplätze stellen naturgemäß ein höheres Risiko für eine mögliche Übertragung dar, da hier viele Wildvögel zur gleichen Zeit zusammentreffen.

Des Weiteren weißt das Landratsamt noch einmal eindringlich darauf hin, die derzeit geltenden Regelungen der Allgemeinverfügung vom 25. November 2022 genau einzuhalten. Diese war erlassen worden, um Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasanen, Laufvögel, Wachteln, Enten, Gänse oder andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel vor der Geflügelpest zu schützen. Halter mit einer Betriebsgröße bis einschließlich 1.000 Tiere haben seitdem eine ganze Reihe an Maßnahmen umzusetzen. Unter anderem dürfen unbefugte Personen, Ställe oder sonstige Standorte der Tiere nur noch mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegschutzkleidung betreten. Dazu sind Einrichtungen zum Waschen der Hände, zum Wechseln oder Ablegen der Kleidung sowie zur Desinfektion der Schuhe vorzuhalten.

Geflügelschauen
sind verboten

Zudem sind Ausstellungen, Märkte und Schauen, bei denen Geflügel verkauft, gehandelt oder zur Schau gestellt wird, verboten.

H5N1-Virus kann durch den direkten
Kontakt von Wildvögeln erfolgen

Eine Übertragung des H5N1-Virus kann durch den direkten Kontakt zu Wildvögeln erfolgen. Geflügelpest-Viren können aber auch durch Kot oder anderweitig viruskontaminierte Materialien wie Einstreu, Gerätschaften, Schuhwerk oder Schutzkleidung durch den Tierhalter weiterverbreitet werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Baustellenbesichtigung im Lokschuppen

Baustellenbesichtigung im Lokschuppen

Rosenheim – Der Countdown für die nächste große Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim läuft: von der Kälte der Eiszeit geht es zu der Hitze der Vulkane. Am 10. März ist offizielle Eröffnung. Innpuls.me durfte aber schon jetzt bei einer Baustellenführung sehen, was die Besucher alles erwartet.

Jennifer Morscheisner erklärt eines der Exponate der Ausstellung Vulkane

Vulkane sorgten schon immer für Furch und Faszination gleichermaßen, wie Jennifer Morscheisner, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen anhand dieses Gemäldes erläutert, dass ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sein wird. Fotos: Josefa Staudhammer

Vieles ist schon fertig, aber es gibt auch immer noch einiges zu tun. Nach und nach treffen derzeit die Exponate ein, sicher verpackt in vielen kleinen und großen Kisten.
Neben spektakulären Exponaten gibt es diesmal auch ein paar Dinge zu sehen, die auf den ersten Blick eher unscheinbar wirken, dafür aber eine spannende Geschichte zu erzählen haben- wie ein Besen, den Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen, eigenhändig von der Insel La Palma nach Rosenheim gebracht hat. Am 19. September 2021 brach dort ein Vulkan aus und verschlang gierig Natur, Gebäude und Straßen. Teile der Kanaren-Insel glichen mehr und mehr einer Mondlandschaft. Schwarze Asche legte sich auf alles nieder. Verzweifelt versuchten die Bewohner mittels Schaufeln und Besen, ihr Hab und Gut zu retten. Genau davon erzählt nun der Besen mit seinen schwarzgefärbten Borsten, der bereits  seinen  Platz in der Ausstellung „Vulkane“ gefunden hat.

Animierter Vulkanausbruch
auf großer Leinwand

Die Feuerberge der Welt verbreiten aber nicht nur immer wieder Schrecken, sondern üben seit jeher auch eine ganz besondere Faszination auf die Menschen aus.
Bei der Ausstellung im Lokschuppen sollen die Besucher diese Faszination nun aus sicherer Entfernung, aber so real wie möglich erleben zu können. Höhepunkt ist dabei ein animierter Vulkanausbruch auf einer 20,5 x 4,2 Meter großen Leinwand.
Auch sie ist mittlerweile schon aufgebaut. Von dort nur einige Schritte entfernt wird Pompeji wieder lebendig. Ein Maler hat dort in den vergangenen Tagen viele Stunden damit verbracht mit viel Liebe zum Detail eine Wohnung der damaligen Zeit nachzugestalten. Von dort aus werden die Besucher dann den Untergang der antiken Stadt sehr bildlich nachvollziehen können.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)
Hier Impressionen der Baustellenführung: 

Holzkisten vor Wand mi Bildern

Einiges hängt oder steht schon an seinem richtigen Platz, andere Exponate müssen erst noch ausgepackt werden. 

Zwei Arbeiter mit dem Modell eines Satelliten

Auch dieser Modell-Satellit bekommt seinen Platz in der Ausstellung „Vulkane“.

Ein Vulkanstein wird gehalten

Auch dieser Vulkanstein wird in der Ausstellung seine Geschichte erzählen.

Ein Sextant

Ebenfalls ein Exponat: ein Sextant

Arbeiter und Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen beim Aufbau der Ausstellung Vulkane
Ein Mitarbeiter mit einem Exponat
Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, um 1900

Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, um 1900

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise führt heute zurück in die Zeit um 1900. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Heilig-Geist-Straße in Rosenheim.

Benannt wurde die Straße nach der Heilig-Geist-Kirche, die auf dieser Aufnahme ganz weit hinten vor der deutlich größeren Kirche St. Nikolaus zu sehen ist. Früher wurde die Heilig-Geist-Straße Marktgasse genannt. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war sie am Marktgraben durch ein Tor mit offener Einfahrt, der sogenannten schwarzen Brücke, abgeschlossen. 
Heute sind die Flächen links und rechts neben der Heilig-Geist-Straße vollkommen zugebaut. Welch ein Gegensatz zu diesem alten Foto, dass leider kein genaues Datum trägt, aber wohl um 1900 herum oder sogar noch ein paar Jahre früher entstanden sein dürfte. Wieder ein wahrer Fotoschatz.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam / Info: stadtarchiv.de)