Reifen zerstochen – Polizei sucht Zeugen

Reifen zerstochen – Polizei sucht Zeugen

Redenfelden / Landkreis Rosenheim – In Redenfelden wurden bei einem schwarzen Renalt Twingo die Reifen aufgestochen. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise.

Das Fahrzeug stand auf einer Parkfläche hinter der Grund- und Mittelschule in der Straße Im Einfang. Der Vorfall ereignete sich, nach den Angaben der Polizei, in der Nacht von 28. Februar auf den1. März. Der Sachschaden beträgt rund 200 Euro. Die Polizei geht davon aus, dass die Reifen mit einem spitzen Gegenstand aufgestochen wurden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Brannenburg unter Telefon 08034 / 90680 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Verkehrsunfall fordert Leichtverletzte

Verkehrsunfall fordert Leichtverletzte

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall in Bad Endorf krachten zwei Autos frontal zusammen. Eine 42-jährige Münchnerin wurde leicht verletzt.

Der Verkehrsunfall ereignete sich  am gestrigen Mittwoch. Eine 42-jährige Münchnerin fuhr mit ihrem BMW die Staatsstraße 2095 von Eggstätt kommend in Richtung Bad Endorf.
An der Abzweigung Hofham wollte sie nach links abbiegen und übersah, laut Polizeimeldung, eine entgegenkommende VW-Fahrerin.
Die vorfahrtsberechtigte 46-jährige Ukrainerin aus Eggstätt konnte trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern und erfasste den abbiegenden BMW frontal.
Durch zwei Rettungswägen sowie einem Notarzt wurde bei der Frau aus München leichte Verletzungen diagnostiziert. Die VW-Fahrerin bleib unverletzt.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Fahrbahn bzw. der angrenzenden Wiese geborgen werden. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.
Die Feuerwehr Bad Endorf war mit 15 Personen vertreten und übernahm die Verkehrsregelung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Dachstuhl in Vollbrand

Dachstuhl in Vollbrand

Oberau / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Zuerst brach ein Feuer in einem Mülltonnenhäuschen aus. Dann griffen die Flammen in Oberau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen auf den Dachstuhl eines Einfamilienhauses über. Ursache für das Feuer: heiße Asche

Am gestrigen Mittwoch kurz nach 14 Uhr teilte der Bewohner des Einfamilienhauses im Sonnenweg in Oberau mit, dass im Bereich seines Einfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen war. Die daraufhin alarmierten Feuerwehren aus der Region konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Der Bewohner erlitt bei unternommenen Löschversuchen Brandverletzungen und musste nach medizinischer Erstversorgung vor Ort durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden.

Heiße Asche verursachte
den Brand

Ermittler des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim übernahmen noch vor Ort die Untersuchungen zur Brandursache. Bisherigen Erkenntnissen zufolge hatte sich das Feuer über das Mülltonnenhäuschen bis zum Dachstuhl hin ausgebreitet. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Kriminalpolizei im hohen fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen der Kripo ergaben, dass das Feuer durch heiße Asche verursacht worden war. Diese hatte der Hauseigentümer kurze Zeit zuvor in die Mülltonne eingebracht. Gegen ihn wird nun, unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II, wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weltgebetstag auch in Rosenheim

Weltgebetstag auch in Rosenheim

Rosenheim / Frasdorf / München – Gläubige aller christlichen Konfessionen begehen in mehr als 150 Ländern der Erde am morgigen Freitag, 3. März den Weltgebetstag der Frauen. Auch in Rosenheim und Frasdorf finden Gottesdienste statt.

Der Weltgebetstag der Frauen beschäftigt sich jedes Jahr am ersten Freitag im März mit der Lebenssituation von Frauen in einem anderen Land. Weine Wurzeln gehen bis ins 19. Jahrhundert zurück, in Deutschland wurde er erstmals 1949 mit ökumenischen Gottesdiensten gefeiert.
Die Gottesdienstordnung verfassen in jedem Jahr Frauen eines Landes für die ganze Welt. Heuer ist Taiwan an der Reihe. Das Motto lautet „Glaube bewegt“.  Mit der Kollekte aus den Gottesdiensten werden Frauen- und Mädchenprojekte rund um den Globus unterstützt.

Gottesdienst in der
Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter

Vielerorts finden dazu am morgigen Freitag Veranstaltungen statt. In Rosenheim wird um 19 Uhr ein Gottesdienst zum Weltgebetstag in der Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter (Krainstraße 23) gefeiert.

Gottesdienst in der
Pfarrkirche St. Margareth

In Frasdorf im Landkreis Rosenheim (Pfarrverband Oberes Priental) wird um 14 Uhr in der der Pfarrkirche St. Margareth (Hauptstraße 24) ein Gottesdienst gefeiert. Anschließend geht es zum Treffen in die „Teestube“.
Weitere Infos zum Weltgebetstag gibt es hier.
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

So geht es weiter mit Wallfahrtsort Birkenstein

So geht es weiter mit Wallfahrtsort Birkenstein

Birkenstein / Miesbach / München – Ende Oktober 2022 verließen die Armen Schulschwestern die bekannte Wallfahrtsstätte Birkenstein im Landkreis Miesbach (wir berichteten). Nun steht fest, wie es weitergeht.

Die Erzdiözese München und Freising übernimmt die Gebäude und konnte eine Ordensgemeinschaft für eine Neuansiedlung an dem bedeutenden geistlichen Ort gewinnen, um diesen zu erhalten und zu stärken.

Garser Missionsschwestern betreuen
zukünftig Birkenstein

Von April 2023 an werden vier Schwestern aus der Kongregation der Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser, auch Garser Missionsschwestern genannt, in Birkenstein wohnen und wirken. Neben der Mitarbeit von zwei Schwestern in der Wallfahrtsseelsorge zusammen mit dem Wallfahrtskuraten wird eine Mitschwester auch einen pastoralen Dienst in einem Pfarrverband übernehmen. Die vierte Schwester wird Aufgaben in der Hausgemeinschaft wahrnehmen. Da das unmittelbar mit der Wallfahrtskapelle verbundene Klostergebäude einiger Sanierungsmaßnahmen bedarf, werden die Schwestern vorübergehend in das sogenannte Gästehaus Regina einziehen.

„Die Erzdiözese ist sehr dankbar, dass die Ordensgemeinschaft, die international und im Erzbistum in der Mission und schwerpunktmäßig in der Pastoral tätig ist, diesen Dienst übernimmt“, sagt Christoph Klingan, Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, der die Schwestern in einem feierlichen Gottesdienst am Sonntag, 16. April 2023, seitens der Erzdiözese begrüßen und in ihren Dienst am Wallfahrtsort einführen wird. Die Schwestern des 1957 in Gars gegründeten Ordens arbeiten außer in Deutschland auch in Japan, Bolivien, Chile, Österreich und in der Ukraine in der Seelsorge sowie im pflegerischen und sozialen Bereich.

Exerzitienhaus könnte
bald errichtet werden

Um das geistliche Angebot des Ortes weiter auszubauen, prüft die Erzdiözese derzeit auch die Errichtung eines Exerzitienhauses in Birkenstein. Menschen, die mit ihren Anliegen zur Gottesmutter Maria in Birkenstein kommen, sollen dort seelsorgliche Begleitung und innere Einkehr erfahren können. 
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Archiv Hendrik Heuser)

Gasthof König Otto, Rosenheim, 1930

Gasthof König Otto, Rosenheim, 1930

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1930. Auf der historischen Aufnahme blicken wir von der König-Otto-Kreuzung in Rosenheim auf den Max-Josefsplatz und das Mittertor.

Im Vordergrund zu sehen ist der ehemalige Gasthof zum König Otto. Zu seinem Namen kam er, weil im Dezember 1932 der bayerische Königssohn Otto als neuer König von Griechenland auf seiner Reise in sein künftiges Reich auch durch Rosenheim kam. 
Wegen seiner Lage unmittelbar am Eingang zur Altstadt beherbergte das Gebäude Max-Josefs-Platz 1 übrigens schon im 17. Jahrhundert einen Gasthof – und auch nach der Ära des Gasthof König Otto war dort noch viele Jahre Gastronomie zu finden, zuletzt mit „Wienerwald“. Das Restaurant schloss Ende der 1980er Jahre. Heute befinden sich in dem Haus Läden und Büros. Längst Geschichte ist auch der schattige Biergarten.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam / Info: stadtarchiv.de)

Daheim wohnen bleiben

Daheim wohnen bleiben

Soyen / Landkreis Rosenheim – Daheim wohnen bleiben, so lange wie möglich – das wünschen sich wohl die meisten Menschen. Für Ältere oder Menschen mit Handicap können aber schon Kleinigkeiten zum Problem werden. Die ehrenamtlichen Wohnberater des Landkreis Rosenheim helfen, die eigenen vier Wände an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Am 13. März findet dazu ein Vortrag von, 14 bis 16 Uhr, im Rathaus Soyen statt.

Einzelne Stufen, hohe Teppichkanten, tiefe Duschwannen oder rutschige Badewannen – für ältere Menschen oder auch für Menschen mit Handicap können derartige Kleinigkeiten schnell zum großen Problem werden. Die ehrenamtlichen Wohnberater des Landratsamtes Rosenheim helfen, die eigenen vier Wände an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen. Neben individuellen Beratungen informieren sie Interessierte auch bei Infoveranstaltungen und Vorträgen über Möglichkeiten und Finanzierung, so demnächst im März in Breitbrunn und Soyen.

Vortrag am 13. März
im Rathaus Soyen

Brigitte Neumaier von der Fachstelle Wohnberatung im Landkreis Rosenheim informiert am 13. März, von 14 bis 16 Uhr im Rathaus Soyen in der Riedenerstraße 11 zum Thema „Barrierereduzierung Zuhause. Wie Sie mehr Komfort und Sicherheit im eigenen Zuhause erreichen können.“ Der Vortrag ist kostenfrei, es ist keine Anmeldung notwendig.

Etwa 20 ehrenamtliche Wohnberater sind
im Landkreis Rosenheim im Einsatz

Vorträge wie diese finden regelmäßig statt. Zudem sind etwa 20 ehrenamtliche Wohnberater im Landkreis Rosenheim im Einsatz. Sie bieten Senioren oder Menschen mit  Handicap Unterstützung bei Fragen rund um Komfort und Sicherheit in den eigenen vier Wänden
„Oft helfen schon kleine Veränderungen, wie eine WC-Sitz-Erhöhung, ein zweiter Handlauf oder ein Haltegriff an der richtigen Stelle“, betont Brigitte Neumaier. „Es muss nicht immer sofort das ganze Badezimmer renoviert werden, um Erleichterungen im Alltag zu spüren.“ Welche Möglichkeiten es gibt, das eigene Zuhause an die Bedürfnisse anzupassen und wie diese auch finanziert werden können, ist ebenfalls Thema der Beratung.
Beratungsschwerpunkt der ehrenamtlichen Wohnberater ist die eigene Heimatgemeinde. Sie kommen in die Wohnung und bieten eine kostenlose, vertrauliche und unverbindliche Beratung an und suchen zusammen mit den Interessierten nach passenden Lösungen.
Die Fachstelle für Wohnberatung im Landratsamt Rosenheim ist als Ansprechpartner bei Fragen unter der Telefonnummer 08031 / 392 2281 zu erreichen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Junge Rosenheimerin mit Kurzfilmen erfolgreich

Junge Rosenheimerin mit Kurzfilmen erfolgreich

Rosenheim – Antonia Lange (Beitragsbild rechts) hat ein festes Ziel vor Augen: sie will Produzentin und Regisseurin werden (wir berichteten). Die 22-Jährige Rosenheimerin verfolgt diesen Traum mit großer Konsequenz: sie studiert an der University of Westminster in London CMP (Contemporary Media Practice). Gerade hat sie ihre Bachelor-Arbeit zum Thema „The male gaze in cinema“ abgegeben – ein top-aktuelles Thema in Zeiten von Genderturbulenz und dem Streben nach wahrer Gleichberechtigung. Sie hat dieses Jahr ihren ersten Kurzfilm „88 MhZ“ gedreht – zusammen mit KommilitonInnen, darunter James Weisz.

Antonia Lange, Faten Bushehri und James Weisz (von links) bei der Premiere ihrer beiden Kurzfilme "Bloom" und "In Battle" in Amsterdam. Foto: re

Antonia Lange, Faten Bushehri und James Weisz (von links) bei der Premiere ihrer beiden Kurzfilme „Bloom“ und „In Battle“ in Amsterdam. Foto: re

Der 37-Jährige Theaterregisseur und Schauspieler, der in Brighton ein Theater führte, spielt darin die Hauptrolle und hat sich entschlossen, weiter mit Antonia zusammen zu arbeiten. Entstanden sind daraus drei Kurzfilme: Bloom, In Battle und Silver Lining. Die ersten beiden feierten vor wenigen Monaten Premiere in Amsterdam und sind seither auf Festivaltour: und das ziemlich erfolgreich. Vor kurzem bekam Bloom bei den New York Independent Cinema Awards den ersten Preis für den besten internationalen Kurzfilm und die beste Regisseurin.
Gewonnen hat der Kurzfilm auch bei der One-Reeler Short Film Competition: hier gab es den Award of Excellence.
In einigen anderen, darunter das European Short Film Festival, Lift-Off Filmmaker Session und Finalisten bei den Cooper Awards schafften es Antonia Lange, Faten Bushehri und James Weisz mit ihrer hochkreativen Arbeit, vom Drehbuch über Produktion und Regie bis hin zum Sound, für erste Plätze nominiert zu werden.

Der Dreh für Silver Lining, finanziert über Fundraising, begann im Februar letzten Jahres. Seit Januar wird auch dieser Kurzfilm bei Film Festivals eingereicht. Die Geschichte von Silver Lining stammt aus der Feder des preisgekrönten Autors Bob Eckhard. Lara, die Hauptfigur, findet in einer sterbenden Welt ein Baby, einzig Überlebender eines Autounfalls, scheinbar von aller Welt vergessen. Lara, gespielt von Lara Lemon, trifft eine Entscheidung, die ihr Leben verändern wird – und sei es nur für einen Moment.

„Silver Lining ist eine 
Geschichte der Hoffnung“

Im Grunde, so die beiden Produzenten, sei Silver Lining eine Geschichte der Hoffnung. „Gibt es keine Hoffnung mehr im Leben, kann sich das Leben sinnlos anfühlen.“ Den Silberstreif am Horizont zu entdecken, egal wie dunkel oder schwer es sein mag, das sei eine bemerkenswerte Fähigkeit des Menschen. Ohne sich auf die aktuelle Lage der Welt zu beziehen, ist es fast unvermeidlich, Vergleiche zu ziehen zwischen dem Film und den Schrecken, die das Leben da draußen bietet. „Auch wenn viele Menschen ohne Hoffnung sind, gibt es immer eine positive Wahl, die man treffen kann“: Dies wollen Antonia Lange und James Weisz mit Silver Lining klar machen.
„Nachdem ich die Story gelesen hatte, sah ich die Bilder genau vor mir“, schildert James Weisz.
Sehr schnell war ihm und Antonia Lange klar, dass dieser Film von diesen Bildern, und nicht vom Text leben sollte. Es gibt nur eine einzige Dialogzeile – Eindruck macht der Film durch die Visualisierung von Gefühlen. Der Zuschauer verfolgt die Geschichte durch Laras Augen. Er sieht, was sie sieht und beginnt zu fühlen, was sie fühlt. Auf diese Weise soll Silver Lining sprachliche und physische Barrieren überwinden. „Der moderne Stil des Films erlaubt es, eine innigere Beziehung zwischen der Welt, den Figuren des Films und dem Publikum aufzubauen. Ist die Szenerie anfangs apokalyptisch, mündet das Geschehen in einem geschützten, friedlichen und tröstlichen Ambiente“, erklärt die junge Regisseurin und Produzentin.
Gedreht wurde das Werk mit einer Blackmagic Pocket Cinema Kamera 6 K, die den Bildern eine hohe Qualität verleiht.

„Im Lauf dieses Projekts 
sind Freundschaften entstanden“

James Weisz und Antonia Lange sehen dieses Projekt als Sprungbrett für alle Kreativen, die daran mitgewirkt haben und einen Zirkel aus innovativen, ambitionierten, inspirierten und frischen Filmschaffenden gründen. Jeder der Mitwirkenden ist ein herausragendes Talent in seinem Fach. „Im Lauf dieses Projekts sind Freundschaften entstanden“, freut sich die 22-Jährige. „Wir arbeiten jetzt gezielt zusammen an weiteren Projekten.“ Eine Tatsache, die Hoffnung darauf macht, noch mehr von der jungen Rosenheimerin zu hören und zu sehen.
(Artikel: Quelle: re / Beitragsbild, Foto: re)

 

Online Ticket für Schloss Herrenchiemsee

Online Ticket für Schloss Herrenchiemsee

Herrenchiemsee / Landkreis Rosenheim – Neues Angebot für den Besuch des Schloss Herrenchiemsee: Ab sofort können Gäste Tickets auch online reservieren und kaufen.

Das Kaufen und Reservieren der Tickets in online bis zum Vortrag möglich. Vorteil ist, dass die Gäste nun ihren Schlossbesuch konkret planen können.
Für Spontanbesucher besteht aber weiterhin die Möglichkeit Eintrittskarten an der Kasse im Besucherinformationszentrum am Anleger auf der Insel zu erhalten.
(Quelle: Mitteilung Chiemsee-Alpenland-Tourismus / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hier geht es zum Online-Ticketverkauf: 

Rosenheimer Wirtschaft pro MVV-Beitritt

Rosenheimer Wirtschaft pro MVV-Beitritt

Rosenheim / Landkreis – Die Wirtschaft in Stadt und Landkreis Rosenheim (IHK) steht dem geplanten Beitritt der Region zum Münchner Verkehrsverbund MVV (wir berichteten) positiv gegenüber, forderte aber bei einer virtuellen Sondersitzung zugleich aber flächendeckende Verbesserungen beim ÖPNV.

Die Mitglieder des IHK-Regionalausschusses Rosenheim haben sich bei einer virtuellen Sondersitzung sehr deutlich für die Erweiterung des
MVVs um Stadt und Landkreis ausgesprochen.
„Für unsere Unternehmen ist ein besserer ÖPNV, eine gute Bus- und Bahntaktung sowie eine verlässliche Anbindung der Stadt Rosenheim an die Gemeinden im Landkreis genauso wie nach München sehr relevant und wichtig“, erklärt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK- Regionalausschusses, im Nachgang.
„Ein attraktiver Wirtschaftsstandort braucht nämlich einen verlässlichen öffentlichen Nahverkehr, damit  Arbeitnehmer sowie minderjährige Azubis ohne Auto zur Arbeit kommen und Gäste sowie Touristen die Region mit Bus und Bahn umweltschonend erkunden können – das Ganze ohne Tarifdschungel.“

Deutliche Vereinfachung erhofft

Die Ausschussmitglieder sahen vor allem die Vorteile eines MVV-Beitritts. „Ich bin gegen Kleinstaaterei beim ÖPNV“, sagte ein Unternehmer. „Ich erhoffe mir eine deutliche Vereinfachung“, erklärte ein anderer Unternehmer. Eine Unternehmerin machte deutlich, dass derzeit die Verbindungen für Azubis und Mitarbeiter – gerade in den Randzeiten – nicht attraktiv seien und diese damit auf das Auto oder Mitfahrgelegenheiten angewiesen seien.

„Beitritt zum MVV
nur der erste Schritt“

Ebenfalls einig war sich der Ausschuss, dass der Beitritt zum MVV nur der erste Schritt sein dürfe. Die Mitglieder forderten, dass nach der Einführung des einheitlichen MVV-Tarifsystems dringend die Verbindungen, die Anschlüsse, die Taktung und die Leistungsstärke des ÖNPVs in der Region deutlich ausgebaut und verbessert werden müsse. Ein Ausschussmitglied appellierte, dass es unter anderem für in Schicht arbeitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch Busverbindungen in den Randzeiten sowie am Wochenende brauche. Konsens bestand auch in der Forderung, dass die sogenannte „letzte Meile“ erschlossen werden müsse. „Der ÖNPV muss auch bis in die Gewerbegebiete gehen, damit die Mitarbeiter von der Haustür ohne Auto bis zur Arbeit kommen“, so Bensegger. „Der geplante MVV-Beitritt ist also der richtige Schritt in Richtung Mobilitätswende, der Ausbau des ÖNPNVs muss dann aber erst richtig starten und ernsthaft vorangetrieben werden.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tom Gregory kommt zum Sommerfestival

Tom Gregory kommt zum Sommerfestival

Rosenheim – Die Nachfrage zu Konzerttickets für das Rosenheimer Sommerfestival im Juli ist ungebrochen. Mit Tom Gregory kommt ein weiterer internationaler Top Künstler auf die Sommerfestival-Bühne.

Der Singer- und Songwriter ist vor One Republic am 21. Juli zu hören. Das Konzert ist bereits restlos ausverkauft, wer also Tickets für die Band aus Colorado besitzt, darf sich gleich doppelt freuen. Aufgewachsen in der kleinen Küstenstadt Fleetwood, Blackpool, hat Tom Gregory in kürzester Zeit als einer der vielversprechendsten neuen Künstler Großbritanniens in der Musikszene seinen festen Platz gefunden. Sein Debütalbum „Heaven in a World So Cold“ ist eine atemberaubende Sammlung großartiger Pop-Hymnen sowie stimmungsvoll, berührender Balladen, darunter die mitreißende Single „Fingertips“, die bereits mehr als 90 Millionen Streams verzeichnet hat. In Gregorys eigener, unverkennbarer Musik schwingt immer auch ein rockiger Einfluss mit.

Für Zucchero gibt es nur
noch wenige Tickets

Auch für das Konzert mit dem Weltstar Zucchero am 22. Juli gibt es nur noch wenige Tickets. Welcher namhafte Künstler den Abend mit der italienischen Rock-Ikone noch ergänzt, wird in Kürze bekanntgegeben.

Tickets für Zucchero, Sportfreunde Stiller und Granada (14.Juli), Wanda und Oimara (15. Juli), Simply Red (19. Juli) und Roland Kaiser (20. Juli) sind erhältlich unter www.eventim.de, www.reservix.de, www.muenchenticket.de oder an den lokalen Vorverkaufsstellen im KuKo Rosenheim und bei Kroiss Ticketcenter.
(Quelle: Pressemitteilung Landesgartenschau Rosenheim 2010 GmbH /  Beitragsbild: Copyright: Kolja Eckert)

Antriebswellenschaden stoppt RGR Rallye-Team

Antriebswellenschaden stoppt RGR Rallye-Team

Rosenheim /Ramberg – „Game over“: Ein Antriebswellenschaden in der letzten Wertungsprüfung stoppte das Team der Rallye-Gemeinschaft-Rosenheim beim Wettbewerb in der Pfalz.

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der MSC Ramberg e.V. im ADAC die „40. ADAC Rallye Südliche Weinstrasse“. Die Veranstaltung wurde für die diesjährige ADAC Rheinland-Pfalz Rallye Meisterschaft und die Saarland-Pfalz-Rallye Meisterschaft gewertet. Spannung war bei der Rallye für die 57 Teilnehmer geboten, galt es doch insgesamt 35 Kilometer Bestzeitstrecke mit sechs Wertungsprüfungen zu absolvieren. Erstmals waren Start und Ziel in Ramberg, von wo aus der MSC das Spektakel am Samstag ausrichtete. Pünktlich um 12:01 Uhr schickte Rallyeleiter Frank Kuntz den ersten Teilnehmer auf die Strecke. Geboten wurden die je zweimal zu befahrenden Strecken „Ramberg“, „Heldenstein“ und natürlich der Klassiker, der Rundkurs bei Großfischlingen. Mit Startnummer acht ging die ober-/niederbayerische Rallye Paarung Thomas Sobek (RG Rosenheim) /Nicole Scheungraber (AC Deggendorf) mit dem Mitsubishi EVO X in den Wettbewerb.

Das Wetter spielte perfekt mit und es war ein genialer Tag mit besten, trockenen Bedingungen. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase bewegten Sobek/Scheungraber den EVO in vorbildlicher Manier im Grenzbereich über die Kurven, Kuppen und Bremspunkte der Weinberge. In den Wertungsprüfungen eins „Ramberg 1“ erreichten sie als Elfte das Ziel und in der nächsten Prüfung realisierte sie Rang zwölf. Im folgenden Rundkurs „Großfischlingen 1“, der Zuschauermagnet der Veranstaltung wurde unplanmäßig kurzfristig die Wertungsstrecke verlassen, ein kleiner Graben und eine Sträuchergruppe nebst dort parkenden Sportwart PKW passiert, aber mit Zeitverlust das Zwischenziel erreicht. Im Regrouping wurde im Zwischenergebnis Gesamtrang 17 notiert. Nach dem Restart setzten Sobek/Scheungraber auf der Prüfung „Ramberg 2“ mit Rang neun die erste Top Ten Zeit. Es folgte „Heldenstein 2“ mit einem viel beachteten Rang acht. Mit dieser Steigerung wollten die beiden zur Spitzengruppe aufschließen und gingen voll motiviert in die Schlussprüfung „Großfischlingen 2“ an. Nach gutem Start wollte man sich weiter nach vorne verbessern – nur ein Antriebswellen defekt an der Hinterachse machte diesem Vorhaben ein Ende. Somit wurde das Ziel der tollen Veranstaltung leider nicht erreicht.

58 Teams gingen
in den Wettbewerb

Im Rahmen der Bestzeit Rallye veranstaltete der MSC Ramberg e.V. im ADAC auch die „18. Rallye Südliche Weinstrasse Historic“, mit Wertung auf Gleichmäßigkeit. Insgesamt 58 Teams gingen in den Wettbewerb. Mit dabei die Rallye Mannschaft Frank Huber (RG Rosenheim)/Florian Huber (AC Maikammer) mit Peugeot 306 am Start. Aufgrund einer Zeitstrafe wurden Sie als 47. gewertet.
(Quelle: Pressemitteilung RGR / Beitragsbild: Copyright Manfred Weber)