„Rote Karte für Erbschaftssteuer“

„Rote Karte für Erbschaftssteuer“

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Einen Infoabend zur Erbschaftssteuer veranstaltet die Landtagsfraktion der Freien Wähler am Mittwoch, 8. März, um 19. 30 Uhr im Gasthof Ochsenwirt in Oberaudorf (Carl-Hagen-Straße 14). Eintritt frei.  Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Seit dem Jahr 2023 ist das Vererben von Immobilien deutlich teurer geworden, da deren Wert von den Finanzämtern nun noch höher taxiert wird. Dabei beseht die Gefahr, dass Erben das Elternhaus verkaufen müssen, weil sie die hohe Steuer nicht bezahlen können – ein Umstand, den die Freien Wähler im Bayerischen Landtag nicht länger hinnehmen wollen. Darum veranstalten sie nun einen Infoabend zum Thema mit dem Titel“ Rote Karte für die Erbschaftssteuer“. Referenten sind die Fachanwälte Birgit Eibl und Dr. Michael Waxenberger. Nach ihren Vorträgen besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Anwesend werden an diesem Abend auch Mitglieder der Landtagsfraktion der Freien Wähler sein. Ihr Kommen zugesagt haben Bezirksrat Sepp Hofer und Kreisrat Josef Lausch.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Wähler / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auto angefahren – Polizei sucht Zeugen

Auto angefahren – Polizei sucht Zeugen

Rosenheim – Im Parkhaus P4 in der Heilig-Geist-Straße in Rosenheim wurde ein geparktes Auto beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.

Ein 77-jähriger Rosenheimer parkte seinen schwarzen Hyundai i30 im Parkhaus P4 am vergangenen Dienstag, 28. Februar im Bereich der Ebene 1. Als er sein Fahrzeug dort gegen 14.50 Uhr abstellte, war es noch unbeschädigt. Gegen 16 Uhr kam er zurück und stellte am linken hinteren Radkasten einen Blech- bzw. Lackschaden fest. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 1000 Euro. 
Hinweise vom Verursacher fand der Rosenheimer nicht. Die Polizei ermittelt wegen unerlaubten Entfernen vom Unfallort und bittet Zeugen, sich unter Telefon 08031 / 200-2200 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mann widersetzt sich Festnahme vehement

Mann widersetzt sich Festnahme vehement

Rosenheim – Am Dienstagnachmittag war die Bundespolizei in Rosenheim mehrere Stunden lang mit einem äußerst aggressiven Mann beschäftigt. Schließlich wurde dem 38-jährigen sogar von einem Arzt ein Beruhigungsmittel verabreicht.

Die Notfallleitstelle der Bahn informierte die Bundespolizei über einen Zwischenfall in einem Zug auf der Strecke von München nach Rosenheim. Nach ersten Erkenntnissen hat der Deutsche andere Reisende und zwei Zugbegleiterinnen feindselig angegangen und bedroht. Dabei soll es sogar zu einer Tätlichkeit gekommen sein. Auf die beiden Bahnangestellten ging der Tatverdächtige offenbar derart bedrohlich los, dass diese keine andere Möglichkeit mehr sahen, als die Flucht zu ergreifen. Da der Mann sie verfolgte, schlossen sie die Tür eines Abteils hinter sich zu, sodass sie nicht von ihm angegriffen werden konnten.

Nach Ankunft des Zuges in Rosenheim nahmen sich die eingeschalteten Bundespolizisten des Unruhestifters an. Dieser reagierte zunächst nicht auf die Beamten. Als er zur Dienststelle mitgenommen werden sollte, widersetzte er sich vehement und versuchte, sich gewaltsam dem polizeilichen Zugriff zu entziehen. Nachdem es gelungen war, dem aufgebrachten 38-Jährigen unter Zwang die Handschellen anzulegen, musste er von vier Beamten vom Bahnsteig zum Streifenfahrzeug vor dem Bahnhofsgebäude getragen werden.

Mann war bereits in der
Vergangenheit mehrfach auffällig

Die anschließende Beförderung in die Dienststelle verlief weitgehend störungsfrei. In der Inspektion zeigte sich der Festgenommene jedoch wieder von seiner aggressiven Seite. Aufgrund seines gesamten Verhaltens musste davon ausgegangen werden, dass er unter erheblichem Drogeneinfluss stand. Sicherheitshalber forderte die Bundespolizei den Rettungsdienst an, dem auch sogleich ein Notarzt folgte. Erst ein ärztlich verabreichtes Beruhigungsmittel zog eine wesentliche Verhaltensänderung nach sich. Anschließend wurde der in Nürnberg gemeldete Mann mit dem Rettungswagen in die Rosenheimer Klinik gebracht. Er war den Recherchen der Bundespolizei zufolge in der Vergangenheit bereits wegen Verstößen unter anderem gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgefallen. Wegen der jüngsten Vorkommnisse muss er mit Verfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild Symbolfoto Bundespolizei)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 2. März

Namenstag haben: Agnes, Hubert, Karl, Volker
(Quelle: namenstage.katholisch.de)

3 bekannte Geburtstagskinder:

Bedřich Smetana  (1824 – war ein böhmischer Komponist. Sein wohl berühmtestes Werk: „Die Moldau“.)

Uschi Glas (1944 – ist eine bekannte deutsche Schauspielerin. Bekannt wurde sie Ende der 1960er mit ihren Rollen in der Filmkomödie „Zur Sache Schätzchen“ und de Filmreihe „Die Lümmel von der ersten Bank“.)

Marcel Hirscher (1989 – ist ein österreichischer Skirennläufer – zweifacher Olympiasieger und sechsfacher Weltmeister. Seit seinem Sieg beim Slalom der Weltmeisterschaften von Are am 17. Februar 2019 ist er der erfolgreichste männliche Skirennläufer in der Geschichte alpiner Skiweltmeisterschaften.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1861: In Emden wird ein Verein zur Menschenrettung auf See gegründet, der vier Jahre später in die neue gebildete Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger eingebracht wird.
  • 1969: Der Prototyp der Überschall-Verkehrsflugzeuges Concorde hat in Toulouse seinen Erstflug.
  • 1998: Die zehnjährige Natascha Kampusch wird in Österreich entführt. Die polizeilichen Ermittlungen führen zu keinem greifbaren Ergebnis, bis es ihr im Jahr 2006 gelingt, dem Täter zu entfliehen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Aus für Putenhalter in Bayern?

Aus für Putenhalter in Bayern?

Dasing / Landkreis Aichach-Friedberg – Vor einem Abwandern der Geflügelproduktion ins Ausland hat Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber dringend gewarnt. Wenn die Forderungen der Bundesregierung aus ihrem Eckpunktepapier zur Putenhaltung umgesetzt würden, wäre genau das die Folge, sagte die Ministerin beim Besuch eines Putenhalter-Betriebs in Dasing.

„Die Eckpunkte dieses Papiers bedrohen die heimische Produktion massiv. Wenn sie umgesetzt werden, dann würde sich die Putenmast bei uns nicht mehr lohnen. Mehr Tierwohl kann nur mit den heimischen Landwirten und auf europäischer Ebene gelingen. Statt nationaler Alleingänge braucht es eine europaweit einheitliche Regelung zur Haltung von Mastputen. Denn sonst verlagern wir die Produktion nur ins Ausland, wo deutlich geringere Standards gelten“, warnte die Ministerin. Das Vorhaben des grünen Bundesministers Özdemir mache einmal mehr deutlich, dass er die Tierhaltung nicht umbauen, sondern abbauen wolle.

Truthahnmast hat in Bayern
eine lange Tradition

Dabei hat die Truthahnmast in Bayern eine lange Tradition. „Wir haben hervorragend ausgebildete Familienbetriebe, die auf Tierwohl und Tiergesundheit achten. Hier werden für unsere Verbraucherinnen und Verbraucher beste Lebensmittel produziert, die sie mit gutem Gewissen essen können. Das alles dürfen wir nicht aufs Spiel setzen“, so Kaniber. Es bestehe die Gefahr, dass viele der 900 Mastputenhalter das Handtuch werfen würden. Das Beispiel Österreich zeige, wie eine zu starke Reduzierung der Besatzdichte die heimische Produktion von Putenfleisch zum Erliegen bringe. „Dann wird Putenfleisch aus Ländern bezogen, in denen die Besatzdichte noch deutlich höher ist. Dieses importierte Tierleid und diese zusätzlichen Transportwege kann aber niemand wollen“, sagte Kaniber.

Nachfrage an Geflügelfleisch
steigt in Deutschland

Dabei steige die Nachfrage an Geflügelfleisch in Deutschland kontinuierlich an: So habe sich der Pro-Kopf-Konsum von 7,3 Kilo im Jahr 1991 auf 13,1 Kilo im Jahr 2021 fast verdoppelt. „Wir brauchen eine vernünftige europäische Lösung, die das Tierwohl verbessert, aber gleichzeitig auch den heimischen Putenmästern eine Perspektive zur Zukunft ihrer Betriebe bietet. Nur so können wir die heimische Produktion aufrechterhalten, unseren Verbraucherinnen und Verbrauchern beste Qualität aus Bayern bieten und gleichzeitig eine Abhängigkeit von Exporten verhindern“, so die Ministerin.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Staatsregierung / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Grüngutsammlung im März

Grüngutsammlung im März

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim stellt auch in diesem Jahr wieder Großcontainer für die Grüngutsammlung zur Verfügung. An insgesamt sieben Standorten können Privatpersonen von Montag, 13. März, bis Samstag,  25. März, das Grüngut entsorgen.

Die Standorte der Großcontainer sind:

• Wertstoffinsel Lortzingstraße
• Wertstoffinsel Pürstlingstraße
• Wertstoffinsel Hochfellnstraße
• Wertstoffinsel Turnerweg
• Wertstoffinsel Max-Hickl-Straße (Schule Aising)
• Sportplatz Pang
• Wertstoffinsel Traberhofstr./Kaltwiesstraße.

Die Nutzung durch gewerbliche Betriebe ist nicht gestattet

Von der Grüngutsammlung ausgeschlossen sind: alle Gehölze der Gattung Prunus wegen der Verbreitungsgefahr des Asiatischen Moschusbockkäfers. Hierzu gehören z.B. Kirsch-, Pflaumen-, Zwetschgen-, Kriecherl-, Mirabellen-, Aprikosen- und Pfirsichbäume. Schnittgut dieser Gehölze ist kostenfrei am Wertstoffhof an der Innlände 25 in dafür vorgesehenen Containern zu entsorgen.

Zusätzlich stehen Privathaushalten aus dem Stadtgebiet Rosenheim für die Entsorgung des Grünguts ganzjährig die Grüngutcontainer an einigen Wertstoffinseln sowie der Wertstoffhof zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Geflügelpest bei Möwe in Prien

Geflügelpest bei Möwe in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Bei einer verendeten Möwe in Prien am Chiemsee wurde jetzt der Nachweis auf das hochpathogene Influenzavirus H5N1 erbracht. Es war der erste Fall von Geflügelpest bei einem Wildvogel in der Region in diesem Jahr.

Vor diesem Hintergrund bittet das Veterinäramt darum, verendetes Wassergeflügel wie Wildenten, Wildgänse oder Schwäne sowie größere Wildvögel wie Möwen oder Reiher dem Veterinäramt, der jeweiligen Gemeinde oder der Polizei zu melden. Tote Tiere sollten auf keinem Fall ohne Schutzhandschuhe berührt werden. Zudem ist die Fütterung von Wildwasservögeln derzeit nicht erlaubt. Fütterungsplätze stellen naturgemäß ein höheres Risiko für eine mögliche Übertragung dar, da hier viele Wildvögel zur gleichen Zeit zusammentreffen.

Des Weiteren weißt das Landratsamt noch einmal eindringlich darauf hin, die derzeit geltenden Regelungen der Allgemeinverfügung vom 25. November 2022 genau einzuhalten. Diese war erlassen worden, um Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasanen, Laufvögel, Wachteln, Enten, Gänse oder andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel vor der Geflügelpest zu schützen. Halter mit einer Betriebsgröße bis einschließlich 1.000 Tiere haben seitdem eine ganze Reihe an Maßnahmen umzusetzen. Unter anderem dürfen unbefugte Personen, Ställe oder sonstige Standorte der Tiere nur noch mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegschutzkleidung betreten. Dazu sind Einrichtungen zum Waschen der Hände, zum Wechseln oder Ablegen der Kleidung sowie zur Desinfektion der Schuhe vorzuhalten.

Geflügelschauen
sind verboten

Zudem sind Ausstellungen, Märkte und Schauen, bei denen Geflügel verkauft, gehandelt oder zur Schau gestellt wird, verboten.

H5N1-Virus kann durch den direkten
Kontakt von Wildvögeln erfolgen

Eine Übertragung des H5N1-Virus kann durch den direkten Kontakt zu Wildvögeln erfolgen. Geflügelpest-Viren können aber auch durch Kot oder anderweitig viruskontaminierte Materialien wie Einstreu, Gerätschaften, Schuhwerk oder Schutzkleidung durch den Tierhalter weiterverbreitet werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Baustellenbesichtigung im Lokschuppen

Baustellenbesichtigung im Lokschuppen

Rosenheim – Der Countdown für die nächste große Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim läuft: von der Kälte der Eiszeit geht es zu der Hitze der Vulkane. Am 10. März ist offizielle Eröffnung. Innpuls.me durfte aber schon jetzt bei einer Baustellenführung sehen, was die Besucher alles erwartet.

Jennifer Morscheisner erklärt eines der Exponate der Ausstellung Vulkane

Vulkane sorgten schon immer für Furch und Faszination gleichermaßen, wie Jennifer Morscheisner, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen anhand dieses Gemäldes erläutert, dass ebenfalls in der Ausstellung zu sehen sein wird. Fotos: Josefa Staudhammer

Vieles ist schon fertig, aber es gibt auch immer noch einiges zu tun. Nach und nach treffen derzeit die Exponate ein, sicher verpackt in vielen kleinen und großen Kisten.
Neben spektakulären Exponaten gibt es diesmal auch ein paar Dinge zu sehen, die auf den ersten Blick eher unscheinbar wirken, dafür aber eine spannende Geschichte zu erzählen haben- wie ein Besen, den Jennifer Morscheiser, Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen, eigenhändig von der Insel La Palma nach Rosenheim gebracht hat. Am 19. September 2021 brach dort ein Vulkan aus und verschlang gierig Natur, Gebäude und Straßen. Teile der Kanaren-Insel glichen mehr und mehr einer Mondlandschaft. Schwarze Asche legte sich auf alles nieder. Verzweifelt versuchten die Bewohner mittels Schaufeln und Besen, ihr Hab und Gut zu retten. Genau davon erzählt nun der Besen mit seinen schwarzgefärbten Borsten, der bereits  seinen  Platz in der Ausstellung „Vulkane“ gefunden hat.

Animierter Vulkanausbruch
auf großer Leinwand

Die Feuerberge der Welt verbreiten aber nicht nur immer wieder Schrecken, sondern üben seit jeher auch eine ganz besondere Faszination auf die Menschen aus.
Bei der Ausstellung im Lokschuppen sollen die Besucher diese Faszination nun aus sicherer Entfernung, aber so real wie möglich erleben zu können. Höhepunkt ist dabei ein animierter Vulkanausbruch auf einer 20,5 x 4,2 Meter großen Leinwand.
Auch sie ist mittlerweile schon aufgebaut. Von dort nur einige Schritte entfernt wird Pompeji wieder lebendig. Ein Maler hat dort in den vergangenen Tagen viele Stunden damit verbracht mit viel Liebe zum Detail eine Wohnung der damaligen Zeit nachzugestalten. Von dort aus werden die Besucher dann den Untergang der antiken Stadt sehr bildlich nachvollziehen können.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)
Hier Impressionen der Baustellenführung: 

Holzkisten vor Wand mi Bildern

Einiges hängt oder steht schon an seinem richtigen Platz, andere Exponate müssen erst noch ausgepackt werden. 

Zwei Arbeiter mit dem Modell eines Satelliten

Auch dieser Modell-Satellit bekommt seinen Platz in der Ausstellung „Vulkane“.

Ein Vulkanstein wird gehalten

Auch dieser Vulkanstein wird in der Ausstellung seine Geschichte erzählen.

Ein Sextant

Ebenfalls ein Exponat: ein Sextant

Arbeiter und Leiterin des Ausstellungszentrums Lokschuppen beim Aufbau der Ausstellung Vulkane
Ein Mitarbeiter mit einem Exponat
Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, um 1900

Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, um 1900

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise führt heute zurück in die Zeit um 1900. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Heilig-Geist-Straße in Rosenheim.

Benannt wurde die Straße nach der Heilig-Geist-Kirche, die auf dieser Aufnahme ganz weit hinten vor der deutlich größeren Kirche St. Nikolaus zu sehen ist. Früher wurde die Heilig-Geist-Straße Marktgasse genannt. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts war sie am Marktgraben durch ein Tor mit offener Einfahrt, der sogenannten schwarzen Brücke, abgeschlossen. 
Heute sind die Flächen links und rechts neben der Heilig-Geist-Straße vollkommen zugebaut. Welch ein Gegensatz zu diesem alten Foto, dass leider kein genaues Datum trägt, aber wohl um 1900 herum oder sogar noch ein paar Jahre früher entstanden sein dürfte. Wieder ein wahrer Fotoschatz.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam / Info: stadtarchiv.de)

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Rosenheim / Holzkirchen – Bauarbeiten der DB Netz AG bedeuten vom 4. bis 17. März  auf den Strecken München – Rosenheim – Kufstein/Salzburg und Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die DB Netz AG führt Bauarbeiten durch, die von Samstag, 4., bis Freitag, 17. März 2023, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben.
Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es am Samstag, 4. März 2023, in beiden Richtungen von morgens bis abends zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Bad Aibling und Rosenheim.Auf den Strecken München – Rosenheim – Salzburg und München – Rosenheim – Kufstein kommt es zwischen Samstag, 4., und Freitag, 17. März 2023, ebenfalls wegen Bauarbeiten der DB Netz AG ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, Ausfällen einzelner Verbindungen und zu SEV zwischen Rosenheim und Prien am Chiemsee sowie Ersatzverkehr mit der S-Bahn zwischen München Hauptbahnhof und Grafing. In Richtung München kommt es an einigen Tagen zusätzlich zu SEV zwischen Traunstein und Übersee.

Zwischen München Hauptbahnhof und Grafing Bahnhof kann die S-Bahn genutzt werden. Alle Fahrkarten der BRB werden anerkannt. Sowohl die Busse als auch die Züge und S-Bahnen fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.

Die unterschiedlichen Tage und Strecken, die betroffen sind, finden Fahrgäste in den Sonderfahrplänen auf der Webseite der Bayerischen Regiobahn.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit dem Frühling kommt die Wanderlust

Mit dem Frühling kommt die Wanderlust

Prien / Landkreis Rosenheim – Mit dem Frühling steigt auch die Wanderlust. Eine gute Möglichkeit dazu bietet der gemeindeübergreifende Erlebnisweg „Prientaler Flusslandschaft“. Er führt von der Quelle bis zur Mündung der Prien und verbindet bei einer Gesamtlänge von 36 Kilometern 42 Stationen in den Ortschaften Aschau, Frasdorf, Prien und Rimsting.

Ob zu Fuß, mit dem Rad oder in Teilstrecken mit dem Bus wird man hier von den beiden Regenbogenforellen Toni und Vroni begleitet und erfährt Wissenswertes über die einmalige Natur- und Kulturlandschaft. Bereits 2015 wurden erste Holzstelen zum Innehalten und Verweilen am Wegesrand aufgestellt. Bis heute begegnen einem die von den Bürgern der vier Nachbargemeinden kreativ gestalteten Objekte.

Gesucht werden noch 
Priener für das Stelenprojekt

Aufgrund witterungsbedingter Schäden werden einige Stelen entlang der Priener Teilstrecke ausgetauscht. Priener, die sich gerne an dem Stelen-Projekt beteiligen möchten, können sich bis Montag, 17. April 2023 bei Nina Mroczeck von der Prien Marketing GmbH unter nmroczeck@tourismus.prien.de melden.

Die kostenlose Wanderkarte „Prientaler Flusslandschaft – das ‚blaue Gold‘ aus den Chiemgauer Alpen“ ist online zum Download sowie im praktischen Mitnehmformat bei den örtlichen Tourist-Informationen erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Tanja Ghirardini)

BDS Stimmungstest: Klatsche für Regierung

BDS Stimmungstest: Klatsche für Regierung

München / Bayern – Der aktuelle Stimmungstest des Bund der Selbständigen Bayern (BDS) stellt der Bundesregierung kein gutes Zeugnis aus. Die Ampelparteien kommen gemeinsam gerade mal auf 18,1 Prozent und 30,5 Prozent der Befragten fühlen sich von keiner Partei mehr gut vertreten.

Der BDS-Stimmungstest wird seit Sommer 2005 in Form einer Online-Umfrage halbjährlich unter allen BDS-Mitgliedsunternehmen durchgeführt. Er entsteht in Kooperation mit Prof. Dr. Karlheinz Zwerenz von der Hochschule München

.Die CSU gewinnt laut dem aktuellen BDS Stimmungstest deutlich an Zuspruch bei den bayerischen Selbständigen. Im Vergleich zur letzten Erhebung vom Sommer 2021 hat die Partei um ca. fünf Prozentpunkte zugelegt und kommt nun auf eine Zustimmungsquote von 31,0 Prozent. Die FDP hat sich hingegen im selben Zeitraum nahezu halbiert und liegt nur noch bei 12,9 Prozent Prozent.

30,5 Prozent der Befragten
fühlen sich von keiner Partei mehr vertreten

Besonders interessant ist laut BDS, dass sich 30,5 Prozent der Befragten von keiner Partei mehr vertreten fühlen. Das sind 5,4 Prozent mehr als 2021. Bei der Frage „Welche Partei trägt am meisten zur Allgemeinen Krisenbewältigung bei?“, sagten im Sommer 2022 sogar 42,6 Prozent, dass dies keine Partei täte.

Die Ergebnisse stellen vor allem der Regierung in Berlin kein gutes Zeugnis aus. Die Ampelparteien kommen gemeinsam gerade mal auf 18,1 Prozent (12,9 % FDP, 4,1 % Grüne, 1,1 % SPD). Vor allem für die Grünen bedeutet das einen herben Rückschlag. Im Sommer 2022 waren noch 26,3 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Grünen am meisten zur allgemeinen Krisenbewältigung beitragen.

Der Koalitionspartner der CSU in Bayern, die Freien Wähler kommen auf 10 Prozent. Die AFD erreicht 8 Prozent Zustimmung.
BDS Sprecher Stefan Julinek mahnt: „Mittlerweile sagen nahezu konstant 30 Prozent der bayerischen Selbständigen, dass sie keine Partei vertritt. Dies sollte allen Parteien zu denken geben. Es braucht mehr Unternehmergeist in diesem Land. Wir brauchen aber nicht nur mehr Anerkennung, sondern wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen.“
(Quelle: Pressemitteilung BDS / Beitragsbild: Symbolfoto re)