Begegnungsfest mit Team Mauritius

Begegnungsfest mit Team Mauritius

Rosenheim –  Um als Gaststadt für die Special Olympics in Berlin das Team Mauritius willkommen zu heißen, findet am Mittwoch, 14. Juni, ein großes Begegnungsfest auf dem Rosenheimer Max-Josefs-Platz statt. Dabei lädt die Stadt Rosenheim als Host-Town für die Special Olympics World Games die Stadtbevölkerung ein, an der Entzündung des olympischen Feuers teilzuhaben.

Zunächst werden um 16  die Special Olympics Athletinnen und Athleten im Rosenheimer Rathaus von Oberbürgermeister Andreas März empfangen. Anschließend findet ein Fackellauf vom Rathaus durch die gesperrte Königsstraße bis zum Max-Josefs-Platz statt.
Am Max-Josefs-Platz findet dann bis 21 Uhr das eigentliche Begegnungsfest mit Musik, Vereinen, Trachtlern, der Stadtkapelle und verschiedenen Mitmachstationen wie Fußballdart, Schach, einem Kletterturm oder einem Fußballtor mit Schussgeschwindigkeitsmessung statt.

Die Special Olympics World Games vom 17. Juni bis zum 25. Juni . in Berlin und damit erstmalig in Deutschland statt. Über 200 Städte und Kommunen heißen als Host Towns die teilnehmenden Delegationen aus aller Welt willkommen. Die Stadt Rosenheim betreut zwischen dem 12. Juni und dem 15. Juni die Delegation aus Mauritius.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Party in Bad Feilnbach eskaliert

Party in Bad Feilnbach eskaliert

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – In Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) ist am gestrigen Mittwochabend eine Party eskaliert. Die Musik war zu laut, der DJ bedrohte Nachbarn und dann wurden auch noch andere Gäste der Polizei gegenüber immer aggressiver. 

Vor Ort wollten die Polizeibeamten bei dem alkoholisierten 53-jährigen DJ die Personalien feststellen. Nach den Angaben der Polizei zeigte er sich uneinsichtig und zunehmend aggressiv.
Ebenso reagierte dann auch eine 35-jährige, die bei den Feierlichkeiten zu Gast war. Sie störte die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte hierbei einen Polizeibeamten. Dann mischten sich auch noch andere Gäste ein. Weil die Lage zu eskalieren drohte, wurden mehrere Streifenbesatzungen von umliegenden Dienststellen angefordert.
Die 35-jährige war ebenfalls nicht unerheblich alkoholisiert und widersetzte sich der Feststellung ihrer Personalien. Sie wurde gefesselt und zur Polizeiinspektion Brannenburg gebracht. 
Den 53-jährigen DJ und die Frau erwarten nun mehrere Strafanzeigen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Feilnbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Namenstag haben: Chlodwig, Giselbert, Ilga, Elga, Hilga, Helga, Marie, Medard

3 bekannte Geburtstagskinder:

Kanye West (1977 –  ist ein populärer US-amerikanischer Musiker und Produzent.)

Bonnie Tyler (1951–  ist eine britische Rocksängerin, die in den 1970ern und 1980ern Welterfolge wie „Lost in France“, „Total Eclipse of the Heart“ und „Holding Out for a Hero“ hatte.)

Jürgen von der Lippe (1948 – ist ein deutscher Entertainer, Comedian und Fernsehmoderator, der in den 1980ern mit der TV-Show „So isses“ (1984–1989) bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1886: Der Schweizer Julius Maggi erfindet eine Würzsauce, die nach ihm benannte Maggi-Würze.
  • 1948: Der Porsche 356 Nr. 1 Roadster, das erste Fahrzeug, das den Namen Porsche trägt, erhält von der Kärntner Landesbaudirektion seine Einzelgenehmigung und startet zu seiner Jungfernfahrt.
  • 2003: In Polen stimmen in einem Referendum 77 Prozent der Wähler für den Beitritt zur EU.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Geflügelpest nachgewiesen

Geflügelpest nachgewiesen

Prien / Landkreis Rosenheim – Bei einer toten Möwe, die im Bereich der Marktgemeinde Prien am Chiemsee aufgefunden wurde, ist das Influenzavirus H5N1 nachgewiesen worden. Aus Sicht des Veterinäramtes Rosenheim ist es weiterhin notwendig, in Geflügelhaltungen erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten.

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit geht immer noch von einem hohen Risiko aus, dass Vogelgrippe-Viren in Geflügelhaltungen eingebracht werden können. Das Landratsamt Rosenheim weist daraufhin, dass die geltenden Regelungen der Allgemeinverfügung vom 25. November 2022 genau einzuhalten sind.

Diese war erlassen worden, um Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasanen, Laufvögel, Wachteln, Enten, Gänse oder andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel vor der Geflügelpest zu schützen. Halter mit einer Betriebsgröße bis einschließlich 1.000 Tiere haben seitdem eine ganze Reihe an Maßnahmen umzusetzen. Unter anderem dürfen unbefugte Personen, Ställe oder sonstige Standorte der Tiere nur noch mit betriebseigener Schutzkleidung oder Einwegschutzkleidung betreten. Dazu sind Einrichtungen zum Waschen der Hände, zum Wechseln oder Ablegen der Kleidung sowie zur Desinfektion der Schuhe vorzuhalten.

Geflügelschauen weiter verboten

Zudem sind Ausstellungen, Märkte und Schauen, bei denen Geflügel verkauft, gehandelt oder zur Schau gestellt wird, verboten. Die Allgemeinverfügung wurde im Amtsblatt Nr. 17. vom 25. November 2022 veröffentlicht. Sie kann im Internet unter www.landkreis-rosenheim.de nachgelesen werden.

Verendete Wildvögel melden

Bürger werden gebeten, verendetes Wassergeflügel wie Wildenten, Wildgänse oder Schwäne sowie größere Wildvögel wie Möwen oder Reiher dem Veterinäramt, der jeweiligen Gemeinde oder der Polizei zu melden. Tote Tiere sollten auf keinem Fall ohne Schutzhandschuhe berührt werden. Zudem ist die Fütterung von Wildwasservögeln derzeit nicht erlaubt. Fütterungsplätze stellen naturgemäß ein höheres Risiko für eine mögliche Übertragung dar, da hier viele Wildvögel zur gleichen Zeit zusammentreffen.

Zuletzt war im März bei einer toten Möwe in Prien das Influenzavirus H5N1 nachgewiesen worden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me – Chiemsee)

 

Innenstadt, Rosenheim, 1965

Innenstadt, Rosenheim, 1965

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1965. Diesmal präsentieren wir Euch mal wieder eine alPostkarte.

Darauf zu sehen natürlich einige der Wahrzeichen der Stadt wie das Mittertor mit dem Städtischen Museum, der Kirche St. Nikolaus, dem Riedergarten, dem Ludwigsplatz und dem Max-Josefs-Platz mit dem Nepomukbrunnen.
Vieles hat sich seit dem Jahr 1965 verändert. Schaut mal, was Ihr bei den einzelnen Motiven alles entdeckt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam) 

Ecstasy und Haschisch sichergestellt

Ecstasy und Haschisch sichergestellt

Ampfing / Landkreis Mühldorf –  Unter anderem 800 Gramm Amphetamin, knapp 500 Stück Ecstasy sowie 125 Gramm Haschisch wurden bei einem 28-Jährigen nach einem Bedrohungseinsatz der Polizei am gestrigen Dienstag in Mühldorf am Inn aufgefunden und sichergestellt. Der 28-Jährige wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Dienstagnachmittag (06. Juni 2023) wurden mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Mühldorf gegen 13.30 Uhr nach Ampfing in die Kraiburger Straße entsandt, da es dort zu einer Bedrohung gekommen war.
Im Rahmen der Anzeigenaufnahme wurden in der Wohnung unter anderem 800 Gramm Amphetamin, knapp 500 Stück Ecstasy, 125 Gramm Haschisch sowie Mobiltelefone und Betäubungsmittelutensilien festgestellt. Alle Gegenstände waren im Besitz des 28-jährigen Aggressors und wurden sichergestellt.Aufgrund der großen Betäubungsmittelmenge wurden unmittelbar die Beamten des Rauschgiftkommissariats der Kriminalpolizeistation Mühldorf hinzugezogen, welche gemeinsam mit dem Beamten der Polizeiinspektion Mühldorf die weiteren Maßnahmen durchführten.
Auf Anordnung der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein wurde Haftantrag gegen den 28-jährigen Wohnsitzlosen gestellt. Gegen die Festnahme leistete er Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten mit mehreren unflätigen Wörtern und Gesten.
Er wurde am heutigen 7. Juni dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Mühldorf vorgeführt, welcher einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Anschließend wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die weiteren Ermittlungen führen die Staatsanwaltschaft Traunstein und das für Rauschgiftdelikte zuständige Fachkommissariat 4 der Kriminalpolizeistation Mühldorf.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Bundespolizei vollstreckt mehrere Strafbefehle

Bundespolizei vollstreckt mehrere Strafbefehle

Rosenheim – Bei Grenzkontrollen hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim mehrere Männer nacheinander vor die Entscheidung gestellt, entweder die ihnen auferlegten Geldstrafen zu begleichen oder ersatzweise Freiheitsstrafen anzutreten. Offenkundig wollte keiner von ihnen ins Gefängnis. So konnten die Beamten bis Dienstagnachmittag (6. Juni) 4.200 Euro, 2.700 Euro und 1.200 Euro für die jeweils zuständige Justizkasse entgegennehmen. In zwei Fällen bedurften die Schuldner allerdings zunächst einer finanziellen Unterstützung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 

Bei der Überprüfung der Personalien eines chinesischen Businsassen an der A93 stellte sich heraus, dass das Amtsgericht Regensburg im Jahr 2022 gegen ihn einen Strafbefehl erlassen hatte. Demzufolge war ihm wegen Insolvenzverschleppung eine Geldstrafe in Höhe von 4.200 Euro oder alternativ eine 70-tägige Ersatzfreiheitsstrafe auferlegt worden. Der in Italien gemeldete 39-Jährige verfügte nicht über die geforderte Summe. Die Bundespolizisten brachten ihn daher von der Kontrollstelle bei Kiefersfelden in die Inspektion nach Rosenheim. Dort konnte er mit einem Freund telefonieren, der ihm seine Hilfe zusagte. Tatsächlich zahlte der Bekannte den Betrag wenig später bei einer Polizeidienststelle in Baden-Württemberg ein, sodass der Chinese seine Reise wiederaufnehmen konnte.

Mutter begleicht verbliebene Justizschulden

Aus einem anderen Fernreisebus musste ein 40-Jähriger aussteigen, nachdem die Bundespolizisten bei der Kontrolle festgestellt hatten, dass gegen den Deutschen ein Haftbefehl vorlag. Der in Nordbayern gemeldete Mann war 2020 vom Amtsgericht Köln wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt worden. Ersatzweise hätte er für 60 Tage ins Gefängnis gemusst. Sein mitgeführtes Bargeld reichte allein nicht aus, um die drohende Freiheitsstrafe abzuwenden. Dank der Unterstützung seiner Mutter, die er von der Bundespolizei-Dienststelle aus anrufen konnte, blieb ihm der Gang in eine Haftanstalt erspart. Die Mutter zahlte die verbliebenen Justizschulden bei einer Polizeistation in Mittelfranken ein. Anschließend konnte ihr Sohn aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden.

Ein aus Österreich stammender türkischer Pkw-Fahrer wurde bei der Grenzkontrolle auf der Inntalautobahn mit einem Strafbefehl des Amtsgerichts Altötting konfrontiert. In diesem Fall waren im Jahr 2021 wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis 2.700 Euro als Geldstrafe oder alternativ 90 Tage Haft gerichtlich festgesetzt worden. Der 34-Jährige konnte seine Justizschulden noch in der Kontrollstelle begleichen und daraufhin seine Fahrt mit „erleichterter Brieftasche“ fortsetzen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Vier Inder in Gewahrsam genommen

Vier Inder in Gewahrsam genommen

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen auf der A93 nahe Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim)  vier indische Staatsangehörige im Alter von 26 bis 36 Jahren in Gewahrsam genommen. Für ihren geplanten Arbeitsaufenthalt in Deutschland hatten sie keine Papiere. Einer von ihnen saß am Steuer des geliehenen Wagens mit deutschem Kennzeichen. Gegen ihn wird wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Eigenen Angaben zufolge war das Quartett in Richtung Rheinland-Pfalz unterwegs. Dort sollten die Männer einen Messestand aufbauen. Die Bundespolizisten stellten fest, dass weder der Fahrer noch seine drei Mitfahrer über gültige Einreise- oder Aufenthaltspapiere für die Bundesrepublik verfügten. Ersten Ermittlungen zufolge hatten sich die vier zuletzt in der Schweiz aufgehalten. Dort waren sie jedoch im Mai von den zuständigen Behörden mangels Aufenthaltserlaubnissen zum Verlassen des Landes aufgefordert worden.

Die Inder wurden jeweils wegen eines illegalen Einreiseversuchs, der 36-jährige Fahrzeugführer zusätzlich wegen Schleuserei angezeigt. Er hatte den Beamten bei der Festnahme zunächst erklärt, dass er nichts über die fehlenden Aufenthaltserlaubnisse seiner Mitfahrer gewusst und für die Beförderung der Landsleute auch kein Geld verlangt hätte. Als die Bundespolizisten jedoch anfingen, das Fahrzeug zu durchsuchen, räumte er ein, dass im Innenraum mehrere tausend Euro versteckt wären. Das Geld stamme von seinen Mitreisenden. Er habe es von ihnen für die Fahrt bekommen. Tatsächlich fanden die Beamten im Bereich der Kunststoffverkleidung des Lenkrads einen Geldbeutel mit rund 3.000 Euro. Unmittelbar nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurden die vier Inder zurückgewiesen und der österreichischen Polizei überstellt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Zeche geprellt und geflüchtet

Zeche geprellt und geflüchtet

Rosenheim – Weil eine Frau in einer Rosenheimer Gaststätte am Max-Josefs-Platz Getränke bestellte, diese aber nicht zahlen wollte, wurde am gestrigen Dienstag die Polizei gerufen. 

Nach den Angaben der Polizei weigerte sich die 43-jährige Rosenheimerin den Betrag in Höhe von 7,30 Euro zu begleichen und wurde dabei zunehmend aggressiver. Nachdem sie immer lauter herumschrie, bat der Kellner sie zum Schutz der anderen Gäste, die Gaststätte zu verlassen. 
Sie steig schließlich auf ihr Fahrrad und entfernte sich in Richtung Innenstadt. Die Polizei fand die betreffende Dame vor einer anderen Gaststätte und führte eine Kontrolle durch.
Ein Atemalkoholtest ergab bei der 43-jährigen einen Wert von knapp 2 Promille. Nachdem sich die Frau auch den Beamten gegenüber aggressiv zeigte, wurden ihr Handfesseln angelegt. Sie wurde wegen Trunkenheit im Verkehrt zur Blutentnahme zur Polizeiinspektion gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wassergaudi am Bahnhofsvorplatz

Wassergaudi am Bahnhofsvorplatz

Rosenheim – Am Bahnhofvorplatz in Rosenheim gibt es neuerdings einen begehbaren Brunnen. Bei den derzeitigen sommerlichen Temperaturen bietet das kühle Nass insbesondere für Kinder eine willkommene Abwechslung.

Mit Wasser versorgt wird der neue Brunnen nach Auskunft der Stadt Rosenheim durch eine unterirdisch angelegte Brunnenstube gleich daneben. 23 unabhängig voneinander agierende Pumpen führen computergesteuerte Fontänen – Zyklen aus. 
Bei Dunkelheit sorgten die in den Wasseraustrittsdüsen integrierten farbigen LEDs zusätzlich zusätzlich für ein Schauspiel für das Auge.
Trinkqualität hat der begehbare Brunnen nicht.  Für alle Durstigen gibt es neben dem Brunnen einen Trinkwasserspender.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Viel Geduld auf den Straßen nötig

Viel Geduld auf den Straßen nötig

Rosenheim / Landkreis / Bayern / Deutschland – Auf Deutschlands Fernstraßen ist ab dem heutigen Mittwoch, 7. Juni bis Sonntag, 11. Juni,  laut ADAC Stauprognose, viel Geduld nötig. Denn da kommt einiges zusammen. Staus damit vorprogrammiert. 

Aktuelle Baustellen auf den Fernstraßen in Deutschland. Infografik: Copyright ADAC

Zum vermehrten Reiseverkehr kommen dann auch noch die Baustellen. Wo diese aktuell überall sind, ist hier zu sehen. Infografik: Copyright ADAC

Wegen des Feiertags Fronleichnam am Donnerstag, 8. Juni, in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie in Teilen Sachsens und Thüringens starten einige Autofahrer schon am Mittwochnachmittag oder Donnerstag in einen Kurzurlaub.

Pfingsturlauber fahren heimwärts

Gegen Ende der Woche kommen dann viele Pfingsturlauber aus Bayern und Baden-Württemberg zurück. Hier enden die zweiwöchigen Ferien. Der Rückreiseverkehr erreicht seinen Höhepunkt am Samstag, 10. Juni. Dann bilden sich vor allem Staus im Süden Deutschlands und auf den Routen in Richtung Norden.
Am Sonntagnachmittag sind hauptsächlich Heimkehrer aus dem Kurzurlaub auf Deutschlands Fernstraßen unterwegs. Auch jetzt sind wieder die süddeutschen Fernstraßen und Ballungsraumautobahnen besonders betroffen.

Das sind die besonders belasteten Strecken (beide Richtungen):

• Großräume Stuttgart, Köln, Frankfurt, München
• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• A1 Köln – Dortmund – Bremen – Lübeck
• A1/A3/A4 Kölner Ring
• A3 Passau – Nürnberg – Frankfurt – Oberhausen
• A4 Kirchheimer Dreieck ¬– Erfurt – Dresden
• A5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt – Hattenbacher Dreieck
• A6 Nürnberg – Heilbronn – Mannheim – Kaiserslautern
• A7 Hamburg – Flensburg
• A7 Füssen/Reutte – Würzburg
• A8 Salzburg – München – Stuttgart – Karlsruhe
• A9 München – Nürnberg – Leipzig
• A61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A81 Singen – Stuttgart
• A93 Kufstein – Inntaldreieck
• A95 / B2 Garmisch-Partenkirchen – München
• A99 Umfahrung München

Der verstärkte Reiseverkehr macht sich laut ADAC auch im benachbarten Ausland bemerkbar. Fronleichnam ist auch in Österreich und der Schweiz Feiertag.
Geduld braucht man vor allem auf den klassischen Urlaubsstrecken Brenner-, Inntal-, Tauern-, Pyhrn- und Rheintalautobahn sowie auf der Schweizer Gotthard-Route aber auch auf den Fernstraßen von den kroatischen Küsten in Richtung Deutschland. Eine besondere Engstelle ist hier der Karawankentunnel.
Bei der Einreise nach Deutschland sind an den bayerischen Übergängen Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) Wartezeiten möglich.
(Quelle: ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re/ Foto. Infografik. Copyright ADAC)

Gute Nachrichten von den Salamandern

Gute Nachrichten von den Salamandern

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Gute Nachrichten von den Feuersalamandern: LBV, Bund Naturschutz und LARS haben bisher erfreulicherweise keinen neuen Ausbruchsort des bedrohlichen Salamanderfresserpilzes „Bsal“ feststellen können.

Insgesamt haben die Experten im Rahmen des Artenhilfsprogramms für den Feuersalamander 900 Tiere aus acht Projektgebiete beprobt. Die Hautabstriche wurden anschließend von der Universität Tier ausgewertet.

Bereits im dritten Jahr zählen die Verantwortlichen in diesem Jahr die gewässerbewohnenden Feuersalamander-Larven in genau festgelegten, repräsentativen Bachabschnitten. In Kombination mit Hautabstrichen bei erwachsenen Feuersalamandern sollen neue Ausbruchsorte von „Bsal „so schnell erkannt werden. Nach rund 900 Beprobungen fällt die Bilanz positiv aus: „Wir freuen uns, dass wir in den untersuchten Regionen bisher keinen neuen Ausbruchsort von Bsal feststellen konnten. Denn der Salamanderfresserpilz ist eine echte Bedrohung für unsere heimischen Schwanzlurche“, erklärt Malvina Hoppe, Projektmanagerin beim LBV.

Um weitere Erkenntnisse zu sammeln, wollen die Verantwortlichen bis zum Ende der Projektlaufzeit im August 2024 noch rund 1300 weitere Tiere beproben – neben Feuersalamandern vor allem auch Bergmolche. Die meisten heimischen Molcharten kommen zwar recht gut mit dem Hautpilz zurecht, können aber Überträger sein. Für Feuer- und Alpensalamander dagegen ist diese eingeschleppte Erkrankung tödlich. Sichtbare Läsionen, das sind kreisförmige, kraterartige Hautveränderungen, deuten auf einen Bsal-Befall hin, ebenso wie gehäuft aufgefundene, tote Feuersalamander ohne erkennbare Verletzung. „Der Chytridpilz Batrachochytrium salamandrivorans, kurz Bsal ist für Menschen nicht ansteckend. Deutschland gilt als Bsal-Hotspot mit über 50 Nachweisen, unter anderem leider auch im bayerischen Landkreis Unterallgäu und im Steigerwald“, so Horst Schwemmer, Projektmanager beim BUND Naturschutz.

Insbesondere der Verlust seines Lebensraumes sowie die zunehmende Hitze und Dürre machen dem Feuersalamander ebenfalls zu schaffen. Um ihm zu helfen, wurden im Rahmen des AHP bereits zahlreiche Hinweisschilder aufgehängt, kleine Becken für die Larven angelegt und mehrere Quellfassungen zurückgebaut. So können die Quellbäche wieder natürlich fließen und dienen den Larven des Feuersalmanders als Lebensraum. „Das Projekt ist auch wichtig, um mit den renaturierten Quellen ein sehr sensibles Ökosystem mit einem ganz eigenen Spektrum an hochspezialisierten Tier- und Pflanzenarten wiederherzustellen“, so Christian Köbele vom LARS. Als wichtige Ergänzung wurde vor kurzem eine Machbarkeitsstudie für die Erhaltungszucht des Feuersalamanders in menschlicher Obhut veröffentlicht.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger
Wer einen Feuersalamander sieht, sollte diesen nicht berühren, um einer weiteren Ausbreitung von Bsal vorzubeugen. Zudem ist es wichtig, die Lebensräume der Tiere – sowohl an Land als auch am Wasser – nicht zu betreten. Wer im Wald unterwegs ist, sollte seine Schuhe zuerst an Ort und Stelle gründlich von der anhaftenden Erde befreien und anschließend desinfizieren. Dazu eignet sich eine 70-prozentige Alkohollösung, die großzügig auf Sohle und Schaft gesprüht wird und mindestens zwei Minuten einwirkt.

Personen, die einen Feuersalamander mit sichtbaren Läsionen oder tote, unverletzt erscheinende Tiere auffinden, melden ihre Beobachtung bitte mit den Koordinaten, dem Funddatum und einem scharfen Foto an: info@feuersalamander-bayern.de. Bitte nicht berühren! Eine Online-Meldeplattform für gesunde Tiere folgt.