Fronleichnam in Rosenheim

Fronleichnam in Rosenheim

Rosenheim – Am morgigen Donnerstag, 8. Juni, ist Fronleichnam. Auch in der Stadt Rosenheim finden Gottesdienste und Prozessionen statt. Hier eine Terminübersicht.

Der Gottesdienst der katholischen Pfarreien der Rosenheimer Stadtteilkirchen Inn, Am Wasen und Am Zug beginnt am Donnerstag, 8. Juni, um 9 Uhr auf dem Ludwigsplatz (zwischen Kirche und Pfarrhaus) statt.  Anschließend startet die Stadtprozession. Bei Regen wird der Gottesdienst in die Kirche St. Nikolaus verlegt.

Die beiden Rosenheimer Pfarreien St. Josef der Arbeiter Oberwöhr und Heilig Blut feiern nach nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr auch dieses Mal das Fronleichnamsfest mit einem gemeinsamen Festgottesdienst und einer Prozession. Beginn ist am Sonntag, 11. Juni, um 9 Uhr, am Hirschbichlkreuz, Am Hirschbichl / Ecke Arnulfstraße in der Aisingerwies.

In der Pfarrei Pang findet auch heuer eine eigene Prozession statt. Beginn ist am Sonntag, 11. Juni, um 9 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.
Die Anwohner werden gebeten, ihre Häuser zu schmücken. Alle Erstkommunionskinder sind in ihren Kleidern eingeladen, das Allerheiligste zu begleiten.
(Quelle: Artikel: Martin Aerzbäck / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

 

Mit eine Tombola ins Eheglück

Mit eine Tombola ins Eheglück

Rosenheim – Der große Tag von Carolin und Christoph war da – sie gaben sich das Ja-Wort. Zu diesem schönen Ereignis hatten sie eine unterhaltsame und schöne Idee. Sie veranstalteten für ihre Gäste eine Tombola deren Erlös einer regionalen sozialen Einrichtung in Rosenheim zugute kommen sollte. Die Wahl fiel auf das BRK Herzenswunsch Hospizmobil.

Gegen kleines Geld konnten die Gäste die Lose erwerben, neben einer „Weltreise“ in Form von verschiedenen Teesorten oder kleinen weiteren Präsenten konnte man auch einen der drei Hauptgewinne ergattern: einen Ausflug mit der Familie, einen Grillabend bei dem Hochzeitspaar oder sogar eine Autowäsche. Der Gewinner der Autowäsche freute sich riesig, da sein fahrbahrer Untersatz ein Traktor ist – zum Leid des Bräutigams.

Die Tombola war ein großer Spaß für alle Hochzeitsgäste und es kam ein Erlös von 706 Euro zusammen. Carolin und Christoph verdoppelten die Einnahmen und so konnten sie dem Herzenswunsch Hospizmobil die stolze Summe von 1.412 Euro übergeben.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: BRK, zeigt von links: Sabrina Mentrup (BRK-Herzenswunsch-Team), das Ehepaar Christoph und Carolin mit Nachwuchs und Claudia Seethaler (BRK-Herzenswunsch Hospizmobil)

 

In Rosenheim wird gefeiert

In Rosenheim wird gefeiert

Rosenheim – Bald ist es soweit: vom 23.-25. Juni laden das City-Management und die Stadt Rosenheim zum Stadtfest in Rosenheim ein. Sabrina Obermoser, Geschäftsführerin des City-Managements, überreichte  jetzt Oberbürgermeister Andreas März und Judith Gebhart vom Stadtmarketing offiziell das Programmheft.

Dieses Jahr bietet das Stadtfest an drei Tagen Musik, Tanz, Sport und vieles mehr, eben ein Fest für die ganze Familie – das haben sich die Organisatoren auf die Fahnen geheftet. Italienisches Flair am Salinplatz, DJ Sound und eine Tanzarena am Salzstadel, jazzige Klänge beim 50-Jahr Jubiläum des Le Pirate am Grünen Markt, Mitmachaktionen beim Parkfest des Stadtjugendrings im Salingarten, Traditions- und Tanzprogramm, sowie jede Menge Live-Musik regionaler Bands am Max- Josefs-Platz, Stadtführungen, Museumöffnung.
Der Schirmherr, Andreas März freut sich endlich auf sein erstes Stadtfest als
Oberbürgermeister und wünscht allen Rosenheimern und Gästen wunderbare Stunden in der Innenstadt. Sowohl für ihn, als auch für Judith
Gebhart ist es dieses Jahr Premiere beim Stadtfest. Höchste Zeit endlich so richtig zu feiern und „das Stadtfest zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen“, so Andreas März.
Das Programmheft liegt in der Innenstadt auf oder ist unter www.ro-city.de
abzurufen.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheimer Citymanagement / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Radler bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Radler bei Verkehrsunfall leicht verletzt

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Leicht verletzt wurde ein 69-jähriger Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall, der sich am gestrigen Dienstagabend in Rohrdorf (Landkreis Rosenheim) ereignete.

Gekracht hat es, nach den Angaben der Polizei, gegen 18.45 Uhr an der Kreuzung Saliterstraße / Achenthalstraße. Eine Rohrdorferin war mit dem Auto unterwegs und übersah beim Abbiegen den Fahrradfahrer.
Da sowohl Radler als auch Auto sehr langsam fuhren, wurde der Fahrradfahrer glücklicherweise nur leicht am Bein verletzt. Auch Radl und Auto wurden nur minimal beschädigt. Der Fahrradfahrer setzte seine Fahrt nach der polizeilichen Unfallaufnahme fort. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alfa Romeo mutwillig beschädigt

Alfa Romeo mutwillig beschädigt

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Ein roter Alfa Romeo wurde in Au bei Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) mutwillig beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen.

Zu der Tag kam es nach den Angaben der Polizei zwischen dem 5. Juni und dem 6. Juni, 12 Uhr in der Kohlbachstraße oder am Penny Bad Feilnbach. Die Motorhaube und die Stoßstange des Fahrzeugs wurde mit einem unbekannten Gegenstand zerkratzt.
Zeugen, welche den Vorfall beobachten konnten, oder im Tatzeitraum eine verdächtige Wahrnehmung in Verbindung mit dem betreffenden Fahrzeug gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Brannenburg unter Telefon 08034 / 90680 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Körperverletzung am Bahnhof Kurpark

Körperverletzung am Bahnhof Kurpark

Bad Aibling – Zu einer Schlägerei zwischen zwei Männern kam es am gestrigen Dienstagabend in Bad Aibling(Landkreis Rosenheim) am Bahnhof Kurpark. Die Polizei geht derzeit von dem gezielten Angriff auf einen der Kontrahenten aus. Zeugen gesucht.

Nach den Angaben der Polizei wurde ein 25-jähriger tunesischer Staatsangehöriger aus München, der zu Besuch in Bad Aibling war, unvermittelt durch einen bislang unbekannten Mann mit einem Faustschlag attackiert. 
Der 25-jährige erlitt dadurch eine blutende Wunde an der Lippe und wurde zur weiteren Versorgung mit dem Rettungsdienst in ein nahegelegenes Klinikum eingeliefert. 
Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse geht die Polizei derzeit von einem gezielten Angriff auf den 25-jährigen aus. Grund hierfür dürften nach Einschätzung der Polizei Streitigkeiten im privaten Umfeld des Mannes sein.
Der Täter flüchtete noch vor dem Eintreffen der Polizei in unbekannte Richtung und konnte im Rahmen der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen auch nicht mehr angetroffen werden. Der Täter soll zum Tatzeitpunkt eine schwarze Winterjacke getragen haben.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Aibling zu melden unter Telefon 08061 / 9073-0.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Verkehrsunfall in Riedering

Tödlicher Verkehrsunfall in Riedering

Riedering / Landkreis Rosenheim – Tödlich endete ein Verkehrsunfall, der sich am gestrigen Dienstagabend in Riedering (Landkreis Rosenheim) ereignete. Eine 84-jährige Fahrradfahrerin wurde von einem Pkw erfasst und starb wenig später im Krankenhaus.

Nach den Angaben der Polizei fuhr die 84-jährige Riederingerin gegen 18 Uhr mit ihren Rad auf der Lauterbacher Straße in Fahrtrichtung Holzen. Zur gleichen Zeit war eine 30-jährige Rosenheimerin mit ihrem Auto in der Lauterbacher Straße in entgegengesetzter Richtung unterwegs.
Als die Fahrradfahrerin nach links in die Falkensteinstraße abbog, wurde sie frontal von dem entgegenkommenden Auto erfasst. Sie erlitt bei dem Unfall multiple Verletzungen und wurde daher in ein nahegelenges Krankenhaus gebracht, wo sie schließlich ihren schweren Verletzungen erlag.
Die 30-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 5500 Euro.
Zur Klärung des Unfallhergangs wurde auf Weisung der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein ein Gutachter an die Unfallstelle beordert und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. 
Die Lauterbacher Straße war für die Zeit der Unfallaufnahme voll gesperrt. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Guten Morgen

Guten Morgen

Namenstag haben: Adelar, Eoban, Anna, Anita, Bogumil, Gottlieb, Robert, Bob, Sophie, Theresia

3 bekannte Geburtstagskinder:

Prince (1958 – war ein mit Welthits wie „Purple Rain“ und „Kiss“ kommerziell sehr erfolgreicher US-amerikanischer Musiker, der u. a. mit sieben Grammys, einem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet wurde.)

Liam Neeson (1952– ist ein irischer Schauspieler, der u. a. den Industriellen Oskar Schindler in dem Steven-Spielberg-Film „Schindlers Liste“ verkörperte.) 

Dean Martin (1917 – war ein als „King of Cool“ gefeierter US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Entertainer.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1951: Das bundesdeutsche Montan-Mitbestimmungsgesetz, ein Meilenstein in der Geschichte der Mitbestimmung, tritt in Kraft.
  • 1968: Im dänischen Billund wird das erste Legoland eröffnet.
  • 1742: In einem Brief an Leonhard Euler äußert der Mathematiker Christian Goldbach die später nach ihm benannte, bis heute unbewiesene Vermutung, nach der sich jede gerade Zahl größer 2 als Summe zweier Primzahlen darstellen lassen soll.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Pferd aus Graben gerettet

Pferd aus Graben gerettet

Raubling / Landkreis Rosenheim – Eine tierische Rettungsaktion mit Happy End gab es in Raubling (Landkreis Rosenheim) . Ein Pferd war beim Spaziergang im Graben gelandet. Mittels Bagger wurde es aus seiner misslichen Lage befreit.

Mittels Bagger befreit die Freiwillige Feuerwehr Raubling ein Pferd aus einem Graben. Foto. Copyright Feuerwehr Raubling

Mittels Bagger geht es für das Pferd schließlich wieder vorsichtig aus dem Graben heraus. Fotos: Freiwillige Feuerwehr Raubling

Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Raubling zusammen mit der Feuerwehr Degerndorf. Eine Firma stellte einen Bagger zur Verfügung, mittels diesem das Pferd vorsichtig wieder aus dem Graben herausgezogen werden konnte. 
(Quelle: Pressemitteilung Freiwillige Feuerwehr Raubling / Beitragsbild, Foto: Copyright Freiwillige Feuerwehr Raubling)

Nachwuchs bei den Elchen

Nachwuchs bei den Elchen

München – Im Tierpark Hellabrunn freut man sich über Nachwuchs bei den Elchen. Brüderchen „Xantorin“ und Schwesterchen „Xyntia“ hatten jüngst den ersten Jungtier-Check durch die Tierärzte und werden in den kommenden Wochen immer besser für Besucher zu sehen sein.

Elche-Kühe bringen ihre Jungtiere im Frühsommer zur Welt und werden etwa ein Jahr lang von diesen begleitet. Noch sehen sie aus wie unbeholfene, kleine Kopien ihrer Mutter Beate: Elch-Kälber sind bei der Geburt zwischen 70 und 80 cm hoch und ungefähr 80 bis 100 Zentimeter ang – was ungefähr der Kopflänge der Elch-Kuh entspricht. Neben der Aufnahme von Muttermilch beginnen die Kälber bereits kurz nach der Geburt, auch schon neugierig an Gräsern zu knappern. Nach etwa drei Wochen kauen sie bereits auf Zweigen herum. Die Kälber werden bis in den Spätherbst gesäugt und wiegen dann bereits über hundert Kilo. Bis dahin ist es für die Zwillinge in Hellabrunn aber noch ein weiter Weg, aktuell wiegt das junge Männchen 15,4 Kilo. Seine Schwester ist mit 12,3 Kilo etwas leichter.

Europäische Elche in Hellabrunn – Eine fruchtbare Erfolgsgeschichte 

In Hellabrunn freut man sich über die beiden gesunden Kälber, wie Vorstand und Tierparkdirektor Rasem Baban verdeutlicht: „Elche spielen eine wichtige Rolle für die Biodiversität in Deutschland und Europa. Sie gelten als die größten Hirsche, wobei vor allem die langen Beine den Körper so groß erscheinen lassen, welche eine evolutionäres Körpermerkmal sind, denn die Tiere leben in ihrem natürlichen Habitat häufig in schlecht zugänglichen, sumpfigen Wäldern. Die langen Beine helfen dabei Hindernisse zu überwinden und kommen somit auch auf feuchtem und morastigem Boden gut voran. Dabei helfen ihnen auch ihre besonderen Hufe: Zwischen den beiden Hufteilen haben die Elche eine Haut, die sie spreizen können. Diese wirkt wie eine Schwimmhaut und der Huf sinkt nicht so tief ein“, so Baban abschließend über die Besonderheiten der Tiere.
Für Carsten Zehrer, Leiter der Zoologischen Abteilung in Hellabrunn, ist die erfolgreiche Nachzucht eine besonders schöne Nachricht, um Besucher für diese faszinierenden Tiere zu begeistern: „Seit der Ankunft der beiden neuen Elch-Kühe aus einem schwedischen Zoo im letzten Herbst, war das Zusammenleben der drei Kühe und dem Bullen auf der Anlage insgesamt sehr friedlich. Umso mehr freuen wir uns über die beiden gesunden Jungtiere unseres bisherigen Zuchtpaars. Bisher zusammen mit Mutter Beate im rückwärtigen Teil der Anlage, werden das Männchen und das Weibchen jetzt bald beginnen, die ganze Anlage zu erkunden. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr auch mit den beiden, 2022 zugezogenen, Elch-Damen“, so Zehrer zuversichtlich.

Elche in Deutschland – Auf gute Nachbarschaft

Europäische Elche sind Einzelgänger und leben in lichten Wäldern, in denen sie Brachflächen, Flussauen, Sümpfe und Gebiete mit Kahlschlägen vorfinden. Die beeindruckenden nordischen Huftiere haben sich bei ihrer Nahrungswahl auf Blätter spezialisiert; zusätzlich gehören auch Triebe und Rinde zum Speiseplan. Während der kalten Wintermonate leben sie in losen Gemeinschaften zusammen. Die knorpelige, übergroße Oberlippe ermöglicht es, Zweige von den Bäumen zu brechen und die Rinde abzustreifen. Noch bis vor 100 Jahren in Deutschland ausgerottet, haben sich in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bereits wieder kleine Populationen ansiedeln können. Auch in Bayern gibt es bereits Sichtungen der Tiere, die über die Tschechische Republik in den Freistaat gekommen sind. Die Tiere beeinflussen, wie alle Pflanzenfresser, durch selektive Beweidung ihren Lebensraum und gelten als „Ökosystem-Ingenieure“. Durch die Nahrungswahl tragen sie zu einem strukturreichen und heterogenen Wald bei und leisten dadurch einen positiven Beitrag zur Artenvielfalt in ihren Habitaten.
(Quelle: Pressemitteilung Tierpark Hellabrunn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Knapp 6800 illegale Grenzübertritte in 4 Monaten

Knapp 6800 illegale Grenzübertritte in 4 Monaten

München / Bayern – Seit dem Jahr 2022 stellt die Bundespolizeidirektion München einen kontinuierlich ansteigenden Trend in Bezug auf unerlaubte Einreisen in Bayern fest. In den ersten vier Monaten dieses Jahres waren es 6.772 illegale Grenzübertritte:

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Die für die grenzpolizeilichen Aufgaben im Freistaat Bayern zuständige Bundespolizeidirektion München hatte im Jahr 2022 insgesamt 29.229 unerlaubte Einreisen registriert – knapp ein Drittel der bundesweiten Feststellungen. Im Vergleich zu den 15.699 Fällen im Vorjahr waren es rund 86 Prozent mehr. Dies war der höchste Wert seit dem Jahr 2016.

Monatlich stellten die Beamten im Zeitraum Januar 2021 bis April 2023 folgende Anzahl unerlaubt eingereister Personen in Bayern fest:

Januar 2021 / 2022 / 2023: 881 / 1.380 / 1.936

Februar 2021 / 2022 / 2023: 998 / 1.243 / 1.288

März 2021 / 2022 / 2023: 1.042 / 1.438 / 1.751

April 2021 / 2022: 1.011 / 1.778 / 1.797

Mai 2021 / 2022: 928 / 1.781

Juni 2021 / 2022: 1.238 / 2.685

Juli 2021 / 2022: 1.355 / 2.286

August 2021 / 2022: 1.401 / 2.778

September 2021 / 2022: 1.511 / 3.685

Oktober 2021 / 2022: 2.050 / 4.157

November 2021 / 2022: 1.742 / 3.510

Dezember 2021 / 2022: 1.542 / 2.508

Führerscheintausch in zehn Minuten

Führerscheintausch in zehn Minuten

Landkreis Rosenheim – Andrea Groeger vom Verkehrszentrum des Landratsamtes Rosenheim wechselt ihren Arbeitsplatz derzeit recht häufig. Immer wieder packt sie ihren Laptop, ihren Scanner und ihren Drucker ein und richtet sich ihr mobiles Büro an einem anderen Ort neu ein. Sie tauscht als „mobiles Verkehrszentrum“ alte Führerscheine um – direkt in den Heimatgemeinden der Bürger im Landkreis Rosenheim.

Die Führerscheinstelle des Landratsamtes Rosenheim hat das „Mobile Verkehrszentrum“ im zurückliegenden Jahr als Pilotprojekt in vier Kommunen getestet. Es geht um den Pflichtumtausch der alten, grauen und rosafarbenen Führerscheine. Die Resonanz war so gut, dass das Projekt auch 2023 fortgeführt wird.
Am Dienstag, 6. Juni, war Andrea Groeger in Amerang, davor in Flintsbach am Inn – wie auch in den vorherigen Gemeinden kamen auch hier vor Ort und im Nachgang viele positive Rückmeldungen: „Die Aktion war wunderbar. Alles wurde in wenigen Minuten und sehr unkompliziert erledigt. Ich danke Ihnen sehr herzlich für diese Aktion“, schreibt eine Bürgerin im Anschluss an Ihren Termin in Flintsbach per Mail. Eine weitere berufstätige Frau bedankt sich für die große Erleichterung und Zeitersparnis durch das Angebot.
Durch das „Mobile Verkehrszentrum“ ist es nicht nötig, für den Umtausch des Führerscheins ins Landratsamt nach Rosenheim zu kommen. Alle notwendigen Arbeitsschritte für den Pflichtumtausch werden bei dem Termin vor Ort in der Heimatgemeinde erledigt. Der neue EU-Kartenführerschein wird im Anschluss automatisch zugeschickt. Zum Termin muss nur der Ausweis, ein biometrisches Passbild und der alte Führerschein mitgebracht werden.

Bislang war jeder Termin zum Führerscheintauch ausgebucht

50 bis 60 Führerscheine tauscht Andrea Groeger pro Einsatztag in einer Gemeinde um, ein Termin dauert dabei rund zehn Minuten. In diesem Jahr war sie bereits in acht Gemeinden. Jeder Termin war bislang ausgebucht.
Wie oft und wann das „Mobile Verkehrszentrum“ im Landkreis Rosenheim Station macht, hängt von den Kapazitäten der Behörde und dem Wunsch der Gemeinden ab. Der Führerscheinumtausch im Landratsamt ist natürlich weiterhin möglich, das mobile Verkehrszentrum ist ein zusätzliches Service-Angebot.
An den bisherigen Terminen in den Gemeinden des Landkreises wurden im Rahmen des mobilen Verkehrszentrums fast 400 Führerscheine getauscht. Bis 19. Januar 2024 müssen noch mehrere Tausend Führerscheine getauscht werden.

Das Landratsamt Rosenheim bittet daher eindringlich, auch die freien Termine der Fahrerlaubnisbehörde im Verwaltungszentrum Rosenheim zu nutzen. Der Pflichtumtausch ist nach Geburtsjahrgängen gestaffelt. Aktuell sind die Geburtsjahrgänge von 1965 bis 1970 aufgerufen, ihre alten Führerscheine umzutauschen. Die Frist endet am 19. Januar 2024. Im Anschluss folgen die Geburtsjahrgänge von 1971 oder später. Auch Führerscheine der ersten Antragswelle (Jahrgänge 1953 bis 1958 sowie 1959 – 1964) müssen aufgrund von Corona jetzt noch getauscht werden.
Der Gesetzgeber hat am 15. Februar 2019 beschlossen, dass alle Führerscheindokumente, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden, bis zum 19. Januar 2033 in einen befristeten EU-Kartenführerschein getauscht werden müssen. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder EU-Bürger ein einheitliches Führerscheindokument besitzt. Die Fahrerlaubnis bleibt davon unberührt.
Weitere Informationen zum Führerscheinpflichtumtausch gibt es unter: https://www.landkreis-rosenheim.de/verkehr/#fahrerlaubnis-fuehrerschein-pflichtumtausch.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim, zeigt: Bianco Domprobst, Gruppenleitung der Fahrerlaubnisbehörde, begleitet Andrea Groeger in die Gemeinden (hier in Eiselfing). Dieses Angebot ist ein zusätzlicher Service für die Bürger vor Ort, um unkompliziert und schnell den alten Führerschein zu tauschen)