Eintauchen in das Reich der Insekten

Eintauchen in das Reich der Insekten

Hilpoltstein / Bayern – Draußen summt und brummt es wieder – die Insekten sind los! Aber welche Sechsbeiner krabbeln eigentlich durch den eigenen Garten, flattern durch das Waldstück um die Ecke oder fliegen surrend über die Wiesen hinter dem Haus? Um das herauszufinden, lädt der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) gemeinsam mit seinem bundesweiten Partner NABU auch in diesem Jahr große und kleine Naturfans ein, noch bis zum 11. Juni sowie vom 4. Bis 13. August beim Insektensommer mitzumachen: Einfach eine Stunde Zeit nehmen, am Lieblingsplatz draußen in der Natur die Sechsbeiner zählen und anschließend melden.

Es gibt jede Menge zu entdecken im Reich der Insekten: Rund 33.000 Arten gibt es allein in Deutschland. „Viele Insekten bergen zudem spannende Talente. Es lohnt sich also aufmerksam zu beobachten und für eine kurze Zeit in die fremde aber unfassbar spannende Welt der Insekten einzutauchen“, sagt Entomologin Tarja Richter. Einige Arten kommen vor allen Dingen jetzt im Frühsommer vor. Der LBV empfiehlt deshalb, die Aufmerksamkeit bis zum 11. Juni besonders auf die acht Kernarten des ersten Zählzeitraums zu richten. Zu ihnen gehören Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral.

Insekten – Ein schwindendes Volk

Leider zeigen Studien, dass die Insektenbestände in Deutschland deutlich zurück gehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und der Verlust von Strukturen wie Hecken und Saumbiotopen in der Landschaft sind nur einige Gründe dafür. Dabei sind die kleinen Krabbler für uns Menschen und die Natur enorm wichtig. Fast alle Pflanzen werden von Insekten bestäubt. Zudem sind sie eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel, Reptilien, Amphibien und kleine Säuger. „Mit der Mitmachaktion wollen wir Menschen deshalb auch auf die Bedrohung unserer heimischen Insekten aufmerksam machen. Wer die Sechsbeiner im Rahmen der Aktion besser kennenlernt und ihre faszinierende Welt entdeckt, bekommt vielleicht auch Lust, sich zukünftig für ihren Schutz einzusetzen“, so Tarja Richter.
Insekten schützen, das funktioniert auch schon im Kleinen. „Im eigenen Garten, auf dem Balkon und sogar schon auf dem Fenstersims kann jeder etwas Nützliches für die Natur. Wer heimische Blumen und Sträucher pflanzt, Nisthilfen platziert und auf Gift verzichtet, bietet Insekten einen Zufluchtsort“, erklärt die LBV-Expertin.

Zur Aktion Insektensommer

Die gemeinsame Aktion von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU ist einzigartig. Bereits seit sechs Jahren werden jedes Jahr im Juni und August tausende Menschen zu Hobbyforschern. Die Daten zur Zählaktion werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst, von LBV und NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Mehr Infos  und die Möglichkeit, Insekten-Beobachtungen online zu melden unter www.lbv.de/insektensommer.

Beobachten und zählen kann jeder und das fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. 
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Licht und Farbe“ im Exter Kunsthaus

„Licht und Farbe“ im Exter Kunsthaus

Übersee / Landkreis Traunstein – Das Künstlerhaus Exter (Blumenweg 5, 83236 Übersee) war einst Wohn- und Atelierhaus des Malers Professor Julius Exter. Bis zum 10.September ist in dem rund 500 Jahre alten Anwesen die Sonderausstellung „Julius Exter (1863-1939) – Licht und Farbe“ in Zusammenarbeit von Trägerverein und Bayerischer Schlösserverwaltung zugänglich, ebenso der nach Motiven des „Farbenfürsten“ gestaltete Künstlergarten und Trödelmarkt zu Gunsten des Hauses. 

Gemälde Julius Exter. Repro: Hendrik Heuser
Gemälde Julius Exter. Repro: Hendrik Heuser
Gemälde von Julius Exter.  Repro Hendrik Heuser
Gemälde von Julius Exter. Repro Hendrik Heuser

Kein anderer Maler wird im Chiemgau mit derart umfangreichen Ausstellungen gewürdigt. In dem verwinkelten Exter Kunsthaus in Feldwies sind aktuell rund 100 Bilder, teils frisch restauriert, von Professor Julius Exter zu sehen, darunter auch zehn bisher gänzlich unbekannte aus der Zeit um 1920.
Öffnungszeiten sind bis einschließlich Sonntag, 19. September: Jeweils Dienstag bis Sonntag von 17 bis 19 Uhr. Montags bleibt die Ausstellung geschlossen. Am letzten Öffnungstag, dem Denkmaltag, ist von 14 bis 19 Uhr geöffnet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos, Info: Hendrik Heuser)

Sportsgeist im politischen Alltag

Sportsgeist im politischen Alltag

Rosenheim / Ruhpolding / Bayern – Eine Delegation bayerischer SPD-Politiker aller politischer Ebenen kam auf Einladung des ehemaligen Profisportlers und aktuellen Kandidaten zur Bezirkswahl in Oberbayern, Jonah Werner, in die Chiemgau Arena nach Ruhpolding: Aus dem Europaparlament Maria Noichl, aus dem Deutschen Bundestag Carmen Wegge, der Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Markus Rinderspacher, Bezirksrätin Elisabeth Jordan, Bezirkstagskandidatin für Traunstein; Daniela Baumann; Gemeinderäte sowie Bürgermeister der Region, der stellvertretende Generalsekretär der BayernSPD, Nasser Ahmed, sowie die beiden Landtagskandidaten Thomas Frank aus Rosenheim und Sepp Parzinger aus Traunstein.

Eines der Hauptthemen des Besuchs war die politische Unterstützung im Bereich Sportförderung. „Es ist wichtig zu gewährleisten, dass sich Athletinnen und Athleten auf die notwendigen Ressourcen stützen können, um in ihren Disziplinen herausragende Leistungen erbringen und Deutschland auf internationaler Ebene vertreten zu können“, forderte Jonah Werner.
Das zweite große Anliegen des Besuchs war die Arbeit der Organisation Athletes for Ukraine-vorzustellen. „Wir haben die Bedeutung von Solidarität und Unterstützung für ukrainische Athleten angesichts ihrer Herausforderungen im Heimatland hervorgehoben und deutlich gemacht, dass die Sportwelt geschlossen auf der Seite all jener Athleten steht, die Opfer dieses schrecklichen Krieges wurden“, so Werner.
„Es braucht daher Maßnahmen und Richtlinien, die fairen Wettbewerb und Integrität gewährleisten und dabei gleichzeitig den olympischen Gedanken von Inklusion und Zusammenarbeit zwischen den Nationen wahren“, so Thomas Frank.
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: SPD Rosenheim)

 

Bahnhofstraße, Rosenheim, 1905

Bahnhofstraße, Rosenheim, 1905

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1905. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Bahnhofstraße in Rosenheim.

Aufgenommen wurde das Foto vom Bahnhofsvorplatz aus.  Im Vergleich zur heutigen Zeit hat sich da unglaublich viel verändert – und natürlich waren zu dieser Zeit noch Kutschen statt Autos unterwegs.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext Karin Wunsam)

Brandalarm in Hackschnitzelfirma

Brandalarm in Hackschnitzelfirma

Schechen / Landkreis Rosenheim – Früh am Morgen kam es am heutigen Dienstag in einer Hackschnitzelanlage in Schechen (Landkreis Rosenheim) zu einem Großaufgebot der Feuerwehr aufgrund starker Rauchentwicklung.

Ein aufmerksamer Zeitungsausträger bemerkte bei seiner Tour gegen 5.25 Uhr den Rauch und verständigte umgehend die Integrierte Leitstelle. Nach Einschätzung der Polizei verhinderte er wohl damit Schlimmeres.
Beim Eintreffen der Feuerwehren konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Brandursache war nach Angaben der Polizei ein Stück Asche, welches im Restesack noch Sauerstoff abbekommen hatte und sich entzündete.
Ein Bedienfehler oder Fremdverschulden wird ausgeschlossen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Paketdieb gesucht

Paketdieb gesucht

Rosenheim – Ein Paketfahrer erstattete am gestrigen Mittwoch Anzeige, weil ihm in Rosenheim drei Pakete und ein Einschreiben gestohlen wurden. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach den Angaben der Polizei muss sich der Diebstahl im Zeitraum zwischen 11.30 bis 13 Uhr ereignet haben. Der 31-jährige Kurierfahrer arbeitet für ein deutsches Paketunternehmen und fährt kleine Briefe und Pakte mit seinem Fahrrad aus. Auf seine Route im Bereich der Hubertusstraße fiel ihm auf, dass drei Pakete und ein Einschreiben fehlten. Hinweise auf den Dieb konnte er der Polizei nicht geben.
Die Polizei Rosenheim sucht nun unter Telefon 08031 / 200-2200 nach Zeugen, die etwas im Tatzeitraum in der Hubertusstraße in Rosenheim beobachtet haben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mann onaniert vor Mädchen

Mann onaniert vor Mädchen

Rosenheim – Zu einer exhibitionistischen Handlung kam es am gestrigen Montag im Riedergarten in Rosenheim. Ein Mann onanierte vor zwei Mädchen. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach den Angaben der Polizei saßen die beiden Mädchen im Rosenheimer Riedergarten, als sie ungefähr 30 Meter neben sich einen Mann dabei beobachteten, wie er in einen Busch urinierte. Der Mann drehte sich plötzlich zu den Mädchen um, suchte den Blickkontakt und begann zu onanieren. Als die Mädchen zu schreien begannen, flüchtete der Mann in Richtung Lokschuppen und war verschwunden.
Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos. Die Polizei wertet nun Bildmaterial aus. Der Mann wurde als ungefähr 60 Jahre alt mit braunen mittellangen Haaren beschrieben. Bekleidet war er mit einer blauen Jacke und einer blauen Hose.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, diese an die Polizei Rosenheim unter Telefon 08031 / 200-2301 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Beim Theater Rosenheim geht eine Ära zu Ende

Beim Theater Rosenheim geht eine Ära zu Ende

Rosenheim – Wird in Rosenheim über Theater gesprochen, fällt oft ganz automatisch der Name Horst Rankl. Vor 60 Jahren stand er zum ersten Mal für das Theater Rosenheim auf der Bühne. Vor 24 Jahren wurde er zum ersten Vorsitzenden ernannt. Nun will der 83-jährige kürzer treten und hat den Vorsitz an Frank Kefer übergeben.

Frage: Sich nach so langer Zeit vom Theaterleben zu verabschieden, fällt sicher nicht leicht?
Antwort: Natürlich nicht. Aber auch ich werde nicht jünger und vieles fällt mit zunehmenden Alter eben schwerer. Darum ist es jetzt für mich an der Zeit kürzer zu treten. Ganz verabschieden werde ich mich vom Theater Rosenheim aber sowieso noch nicht.

Frage: Wie bleiben Sie dem Theater denn noch erhalten?
Antworten: Ich werde bei unserem Tabaluga-Kindertheater im kommenden Dezember noch mal Regie führen. Außerdem stehe ich natürlich meinem Nachfolger jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, wenn gewünscht.

Frage: Nach den vielen Jahren überwiegend hinter den Kulissen, könnte es doch auch noch mal an der Zeit sein für eine Hauptrolle?
Antwort: Vielleicht noch die eine oder andere Nebenrolle. Aber Hauptrolle glaube ich eher nicht.

Frage: Was war denn Ihre Lieblingsrolle?
Antwort: Gerne gespielt habe ich die Titelrolle in „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“. Am schwierigsten war für mich „Der Hauptmann von Köpenick“.

Frage: Hauptberuflich waren Sie erst beim Bundesgrenzschutz und Bundesbehörden beschäftigt, dann bis zu Ihrem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2005 bei der Stadt Rosenheim, zuletzt als Leiter des Hauptamtes. Wann haben Sie eigentlich als Hobby das Theaterspielen entdeckt?
Antwort: Schon in meiner Jugendzeit. ich war immer der Clown und Unterhalter. Ich kann mich noch an so manchen Kameradschaftsabend beim Bundesgrenzschutz erinnern, für den ich Sketche geschrieben habe. Die kamen dann auch gut an.

Frage: Wer hat Ihnen das Theaterspielen beigebracht?
Antwort: Wie sagt man heutzutage so schön, Learning by doing.  Ich war Autodidakt und hab mir vieles bei den Profis abgeschaut.

Frage: Können Sie ich noch an Ihre erste große Rolle erinnern?
Antwort: Natürlich. Damals war ich 24 Jahre alt. Entdeckt wurde ich von dem damaligen großen Rosenheimer Theaterfachmann Rolf Cattepoel. Der sprach mich spontan auf der Straße an. Ich sagte sofort zu und spielte den Peppone in dem Theaterstück „Don Camillo und Peppone“.

Frage: Wie sehr hat sich die Welt des Theaters in unserer Region seitdem verändert`?
Antwort: Sehr. Damals gab es in ganz Bayern um die 150 Vereine. Heute sind es über 700 Ensembles mit rund 60.000 Mitglieder. Und leider werden damit Vorschriften, Auflagen, Bürokratismus und auch die finanzielle Belastung immer mehr. Auch bei der Suche nach Sponsoren tut man sich zunehmend schwieriger.

Frage: Seit 2003 sind Sie auch Präsident des Verband Bayerischer Amateurtheater. Legen Sie nun auch diese Tätigkeit nieder?
Antwort: Noch nicht gleich, aber im kommenden Oktober werde ich auch dieses Amt an einen Nachfolger übergeben.

Frage: Wie viele Stunden Arbeit steckten in den vergangenen Jahrzehnten in so viel ehrenamtlichen Engagement?
Antwort: Das war für mich schon immer eine 40 Stunden Woche.

Frage: Und in den ganzen Jahren haben Sie nie darüber nachgedacht, Ihre Freizeit und dann den Ruhestand ruhiger angehen zu lassen?
Antwort: Sicher gab es immer mal wieder Augenblicke, wo ich dachte, so jetzt reicht es. Aber wenn man dann die Freude des Publikums sieht und der Applaus kommt, ist auch schon wieder alles vergessen und man plant wieder für das nächste Stück.

Frage: Sie haben die Theaterwelt aus den verschiedensten Blickwinkeln heraus kennengelernt: als Theaterspieler, als Regisseur und als Schreiber. Was war am schwierigsten?
Antwort: Das Schreiben ist schwerer als das spielen. Für die historischen Stadtspiele musste ich immer viel recherchieren. Das dauerte immer mindestens ein bis zwei Jahre.

Frage: Wird es die historischen Stadtspiele auch nach der Ära Horst Rankl noch geben?
Antwort: Ja, mein Nachfolger will diese Tradition unbedingt weiter am Leben erhalten.

Frage: Werden Sie dafür noch ein weiteres Stück schreiben?
Antwort: Mal schauen. Auf alle Fälle bietet die Rosenheimer Stadtgeschichte noch vieles, was sich dafür eignet, auf die Bühne gebracht zu werden.

Frage: Die historischen Stadtspiele lagen Ihnen immer auch ganz besonders am Herzen?
Antwort: Das erste Rosenheimer Historienspiel fand im Jahr 1995 als Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Salz Macht Geschichte“ im Lokschuppen statt. Das Drehbuch dafür schrieb der renommierte Autor Dr. Carl Oskar Renner und ich führte Regie. 200 Mitwirkende machten die Geschichte auf dem Max-Josefs-Platz lebendig. Über 10.000 Zuschauer kamen. Das forderte natürlich zu eine Fortsetzung heraus.

Frage: Es folgte die „Schwedenplag am Inn“ und 1999 „Im Spiel der Mächte“. Da haben Sie dann auch erstmals das Drehbuch geschrieben.
Antwort: Carl Oskar Renner war inzwischen verstorben und so fragte man schließlich mich, ob ich nicht auch diese Aufgabe übernehmen will und ich sagte zu.

Antwort: Für Ihr Engagement und Können gab es viele Auszeichnungen, darunter das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten, das Bundesverdienstkreuz am Bande, den Bayerischen Verdienstorden und die Goldene Bürgermedaille der Stadt Rosenheim.
Frage: Ja und diese Anerkennung tut natürlich gut. Der beste Lohn für einen Theatermenschen ist aber natürlich immer der Applaus des Publikums.
(Quelle: Das Interview führte Karin Wunsam / Beitragsbild: Foto: Karin Wunsam)

Warnung vor Betrugs-Mails

Warnung vor Betrugs-Mails

München / Bayern – Die Bundespolizei warnt vor betrügerischen E-Mails, die aktuell im Namen der Bundespolizei verschickt werden. Durch die Verwendung offizieller Logos und Bildwortmarken wirken diese Schreiben authentisch und vertrauenerweckend.

Den Adressaten wird vorgeworfen, eine bestimmte Straftat begangen zu haben. Zudem wird dazu aufgefordert, innerhalb einer Frist Stellung zum Sachverhalt zu nehmen. Verstreicht diese, so werde eine Festnahme des Empfängers veranlasst.
Die Bundespolizei rät: Sollten auch Sie eine solche E-Mail erhalten haben, antworten Sie nicht darauf und zahlen Sie auf keinen Fall einen möglicherweise geforderten Betrag. Strafanzeige können Sie auf jeder Polizeidienststelle in Ihrer Nähe erstatten.
Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den/die Ersteller dieser Betrugs-Mails werden von der Bundespolizeiinspektion München geführt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

„Wirtschaft in Südostoberbayern steckt fest“

„Wirtschaft in Südostoberbayern steckt fest“

München / Bayern – Die Wirtschaft in Südostoberbayern steckt fest. Das ist das Ergebnis der aktuellen IHK-Konjunkturumfrage. Demnach ist kein Aufschwung in Sicht. Unternehmen bewerten Energie- und Rohstoffpreise als größtes Risiko

Die IHK hatte für ihren Konjunkturbericht Mitte April zahlreiche Unternehmen in den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunstein sowie in Stadt und Landkreis Rosenheim befragt. Dreimal im Jahr wird der IHK-Konjunkturbericht veröffentlicht.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Für die Wirtschaft in Südostoberbayern ist aktuell kein Aufschwung in Sicht. Eine schwächelnde Nachfrage und starke Preissteigerungen bei Energie, Rohstoffen und Waren bremsen die Unternehmen in der Region aus. Die heimische Wirtschaft kommt derzeit nicht von der Stelle, wie die traditionelle Konjunkturumfrage der IHK für München und Oberbayern zum Frühjahr zeigt. Der regionale IHK-Konjunkturindex bleibt im Vergleich zum Jahresbeginn nahezu unverändert und sinkt minimal von 110 auf 108 Punkte.

Die Belastungen der regionalen Wirtschaft zeigen sich vor allem in der Bewertung der aktuellen Geschäftslage: Etwa mehr als jedes dritte Unternehmen spricht von einer guten Geschäftslage, 15 Prozent sind unzufrieden mit der aktuellen Lage. Das ist ein deutlich schlechteres Verhältnis aus positiven und negativen Antworten als noch zu
Jahresbeginn.
Die Preissteigerungen bereiten den Unternehmen derzeit ähnlich große Probleme wie zum Jahresbeginn: 78 Prozent der Betriebe melden starke Preissteigerungen bei Energie und 75 Prozent bei Rohstoffen und Waren. Fehlende Nachfrage wird zunehmend zum Problem: Hatten zum Jahresbeginn noch 48 Prozent dieses Problem genannt, waren es nun 58 Prozent. Über Spannungen in den Lieferketten berichten hingegen nur noch 32 Prozent der Unternehmen, zu Jahresbeginn waren es 48 Prozent.

Bei den Geschäftserwartungen überwiegen, wie bereits in den vergangenen drei Umfragen, noch immer die pessimistischen gegenüber den optimistischen Stimmen: 18 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer Belebung ihrer Geschäfte, ebenso rund jedes fünfte mit einer Verschlechterung. 61 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus.

Die Risikogemengelage bleibt weiterhin hoch: Das größte Geschäftsrisiko für die kommenden Monate sehen die Betriebe mit 64 Prozent wieder in den hohen Energie- und Rohstoffpreisen, dicht gefolgt vom Arbeitskräftemangel mit 61 Prozent. Die Investitionsdynamik nimmt nur leicht zu: 28 Prozent möchten Investitionen ausbauen, 25 Prozent wollen Investitionen zurückfahren.
Der Anteil der Unternehmen, der gar keine Investitionen plant, ist von 15 Prozent auf 17 Prozent wieder leicht gestiegen. Beim Beschäftigungsaufbau tut sich wenig: 18 Prozent wollen zusätzliches Personal einstellen, 13 Prozent müssen Stellen streichen.

Bensegger: „Mehr Freiraum für Unternehmertum und weniger Belastungen“

„Die Zahlen zeigen, dass die Wirtschaft dringend auf den Wachstumspfad zurückkommen muss“, sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK- Regionalausschusses Rosenheim. „Wachstum sichert Wohlstand und Arbeitsplätze – und ist damit der Garant, dass Südostoberbayern mit seinen leistungsstarken Unternehmen auch in Zukunft ein wettbewerbsfähiger und erfolgreicher Wirtschaftsstandort bleibt. Damit unsere Unternehmen wieder optimistisch nach vorne schauen können, braucht es konkrete, realistische und langfristige Ansätze für eine verlässliche sowie kostengünstige Energieversorgung, aber auch Konzepte zur Abmilderung des Arbeitskräftemangels, der sich aufgrund der Demographie weiter verschärfen wird.“
Bensegger betont: „Wachstum entsteht, wenn die Unternehmen genügend Freiraum haben, neue Innovationen zu entwickeln, nachhaltige Geschäftsmodelle auf den Weg zu bringen und Lust am Unternehmertum haben. Mehr Freiraum für Unternehmerinnen und Unternehmer muss auch weniger Belastungen aller Art bedeuten, wie zum Beispiel die Flut an Bürokratie. Die Politik darf Unternehmen nicht einschränken, sondern muss sie stärken und fördern, damit hier vor Ort in der Region ein Wirtschaftswachstum entstehen kann.“
(Quelle: Pressemitteilung IHK München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Paul Fietzke holt Silber

Paul Fietzke holt Silber

Raubling / Landkreis Rosenheim – Rennradfahrer Paul Fietzke vom Team Auto Eder holt Silber bei der Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren. Am Ende fehlten nur sieben Sekunden auf den Gewinn des Meistertitels. 

Paul Fietzke hat bei der Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren die Silbermedaille gewonnen. Bei den am Sonntag ausgetragenen Titelkämpfen im niedersächsischen Esplingerode musste sich der 17-Jährige aus den Reihen des Team Auto Eder nur Ian Kings (VfR Büttgen/Rose-Team NRW) geschlagen geben. Nach 25,5 Kilometern, die auf einem 8,5 Kilometer langen Rundkurs bewältigt werden mussten, fehlten Fietzke am Ende gerade einmal sieben Sekunden auf den Titelgewinn.
Dritter wurde Louis Leidert (RSV rad-net/Rose-Team NRW) mit 13 Sekunden Rückstand. Hinter den ersten drei Fahrern klaffte dann bereits eine erhebliche Lücke: Bruno Kessler (SC DHfK Leipzig/Junioren Schwalbe-Team Sachsen), der als Vierter einlief, hatte schon 45 Sekunden Rückstand. Wie schnell die Ersten unterwegs waren, zeigt ein Blick auf Fietzkes Durchschnittsgeschwindigkeit: So legte der Auto-Eder-Youngster den Kurs mit im Schnitt 48,6 Kilometern pro Stunde zurück.

Bereits der zweite große Erfolg

Für das Team Auto Eder ist Fietzkes Silbermedaille unterdessen bereits der zweite große Erfolg bei nationalen Meisterschaften in diesem Jahr: Anfang Mai hatte der Belgier Duarte Marivoet bei den Zeitfahrtitelkämpfen in seinem Land triumphiert und die Goldmedaille gewonnen.
(Quelle: Pressemitteilung Team Auto Eder / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Amphitryon“ im Aiblinger Stadtpark

„Amphitryon“ im Aiblinger Stadtpark

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Das Ensemble des Münchner Sommertheaters ist auch heuer wieder zu Gast in Bad Aibling und präsentiert am Samstag, 17. Juni, um 19.30 Uhr im Stadtpark „Amphitryon“ von Heinrich von Kleist. Eintritt frei, Spenden erbeten.

Der Obergott Jupiter liebt das Liebesabenteuer und hat es auf die schöne und sittsame Alkmene abgesehen. Er nähert sich ihr in Gestalt ihres Mannes – des thebanischen Feldherrn Amphitryon – und verbringt mit ihr eine wahrlich „göttliche“ Liebesnacht. Als schon am nächsten Morgen der echte Amphitryon von einem siegreichen Feldzug heimkehrt, ist er nicht wenig erstaunt, als er hört, dass er in der vergangenen Nacht angeblich schon da war. Er schwört, das Rätsel zu lösen und Rache zu üben an dem nächtlichen Eindringling. Dabei ist Amphitryon nicht der Einzige, der durch einen Doppelgänger genarrt wird. Auch sein Diener Sosias muss sich mit einem zweiten Ich herumschlagen. Bis die ganze Verwirrung schließlich ihre Auflösung findet, vergehen für die Zuschauer höchst kurzweilige zweieinhalb Stunden.
Das Lustspiel nach einer Vorlage von Molière vereint dessen große komödiantische Leichtigkeit mit der überragenden Kraft der Sprache von Kleist. Dazu kommen die beliebten Sommertheaterlieder – hohe Anforderungen, denen das junge Ensemble auch in diesem Jahr mit erfrischender Leichtfüßigkeit gerecht wird.

Bei schönem Wetter findet die Aufführung im Stadtpark an der Rosenheimer Straße statt, bei Regen wird im kleinen Kurhaussaal gespielt.
Für Speisen und Getränke sorgt die Bad Aiblinger Tafel.
Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Aib Kur GmbH / Beitragsbild: Copyright Jochen Peschel)