„Coffee with a Cop“ in Rosenheim

„Coffee with a Cop“ in Rosenheim

Rosenheim – Die Rosenheimer Polizei lädt ein zum „Coffee with a Cop“ am morgigen Freitag, 14. Juli, von 10 bis 16 Uhr am Ludwigsplatz in Rosenheim.

Bürger haben an dem Tag die Möglichkeit bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch mit den Rosenheimer Polizisten zu kommen und über polizeilich relevante Themen zu sprechen. Natürlich liegt für Interessierte auch Infomaterial zu vielen aktuellen Themen, wie Falsche Polizeibeamte, Schockanrufe, Internetbetrug oder Einbruchschutz aus. Die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums sind ebenfalls mit ihrem Infostand vor Ort.
Die Polizeiinspektion Rosenheim freut sich über regen Besuch und interessante Gespräche!
„Coffee with a Cop“ ist ein Projekt der Bayerischen Polizei für mehr Bürgernähe.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pkw-Fahrer verliert Bewusstsein

Pkw-Fahrer verliert Bewusstsein

Rosenheim – Ein 41-jähriger verlor in Rosenheim am Steuer seines Autos plötzlich das Bewusstsein und fuhr auf einen Pkw und einen Sattelzug auf.

Der Unfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei am gestrigen Mittwoch gegen 12.15 Uhr in der Münchner Straße. Der 41-jährige Rosenheimer fuhr stadteinwärts und wollte in die Hubertusstraße einbiegen. Vor ihm befand sich eine 66-jährige Autofahrerin und ein Sattelzuggespann. Plötzlich verlor der 41-jährige aus bislang ungeklärter Ursache das Bewusstsein und verlor damit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er fuhr auf den vor ihm stehenden Pkw und anschließend auf den abbiegenden Sattelzug auf.
Der 41-jährige erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde zur ärztlichen Untersuchung in das Krankenhaus eingeliefert. Die 66-jährige erlitt ebenfalls leichte Verletzungen, der Fahrer und Beifahrer des Sattelzuges blieben unverletzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls: Bastian Eckl kommt nach Rosenheim

Starbulls: Bastian Eckl kommt nach Rosenheim

Rosenheim –  Der 22-jährige Stürmer Bastian Eckl wechselt aus der DEL von den Straubing Tigers zu den Starbulls Rosenheim und bringt sowohl nationale als auch internationale Erfahrung mit nach Rosenheim.

Eckl blickt trotz seines jungen Alters auf einige Spiele in der DEL zurück, in der er insgesamt 71 Spiele für die Straubing Tigers und den EHC München absolviert hat. In der letzten Saison stand er in 21 DEL-Spielen auf dem Eis und bestritt weitere 29 Spiele für den EV Landshut dank einer Förderlizenz.

Seine Karriere ist geprägt von kontinuierlichem Aufstieg durch die Reihen der Nachwuchs-Nationalmannschaften, bis hin zur U20-Nationalmannschaft. Zudem sammelte er internationale Erfahrung in der kanadischen Quebec Major Junior Hockey League für die Drummondville Voltigeurs in der Spielzeit 2017/18. In 56 Spielen erzielte er 3 Tore und gab 15 Assists.

Mit 22 Jahren sehr komplett

„Wir sind begeistert, Bastian in unserem Team willkommen zu heißen“, sagt der Headcoach Jari Pasanen. „Seine bisherigen Erfahrungswerte und sein Talent werden uns dabei helfen, in der kommenden Saison stärker aufzutreten. Für sein junges Alter von 22 Jahren ist Basti schon sehr komplett als Spieler. Er hat sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene bewiesen, dass er ein außergewöhnlicher Spieler ist, und wir freuen uns darauf, ihn in der Starbulls-Familie zu haben.“
Eckl äußerte sich ebenfalls begeistert über seinen Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung bei den Starbulls Rosenheim. Ich bin gespannt auf die kommende Saison und werde alles daransetzen, zum Erfolg des Teams beizutragen.“

Die vorläufig Kaderliste der Starbulls Rosenheim für die Spielzeit 2023/24 in der DEL2:

Stürmer: Sebastian Cimmerman, Dominik Daxlberger, Bastian Eckl, Marvin Feigl, Norman Hauner, Lukas Laub, Tyler McNeely, Stefan Reiter, C.J. Stretch, Sebastian Streu, Manuel Strodel

Verteidiger: Shane Hanna, Hagen Kaisler, Dominik Kolb, Kilian Kühnhauser, Marius Möchel, Christian Obu, Denis Shevyrin, Maximilian Vollmayer

Torhüter: Christopher Kolarz (FL), Tomas Pöpperle
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

50 Jahre Diakonie Rosenheim

50 Jahre Diakonie Rosenheim

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – 50 Jahre Diakonie Rosenheim: Gefeiert wurde mit Podiumsdiskussion und anschließenden Sommerfest in der Geschäftsstelle in Bad Aibling. Rund 250 geladene Gäste nahmen daran teil.

Feier Diakonie Rosenheim 50 Jahre. Foto: Diakonie Rosenheim

Die Teilnehmenden der Podiumsdiskussion (von links: Moderator Norbert Blesch vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern, Dr. Andreas Dexheimer, Vorstand und Sprecher der Geschäftsleitung der Diakonie Rosenheim, Familienministerin Ulrike Scharf, Prof. Dr. Christian Albrecht von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Beatrix Frank-Baur, 1. Vorsitzende des Diakonischen Rats der Diakonie Rosenheim, und Regionalbischof Christian Kopp. Foto: StMAS /N.Schäffler

Die Jubiläumsfeier begann mit einer herzlichen Begrüßung durch die Erste Vorsitzende des Diakonischen Rats der Diakonie Rosenheim Beatrix Frank-Baur und Dr. Andreas Dexheimer, Vorstand und Sprecher der Geschäftsleitung der Diakonie Rosenheim
Im Anschluss fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Diakonie zwischen Kirche und Staat“ statt. Unter der Moderation von Norbert Blesch vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern diskutierten Professor Dr. Christian Albrecht von der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, die Bayerische Familienministerin Ulrike Scharf, der Regionalbischof und designierte Landesbischof Christian Kopp sowie Beatrix Frank-Baur und Dr. Andreas Dexheimer über die Erwartungen der verschiedenen Akteure an die Diakonie – und wie diese Erwartungen erfüllt werden können. Die Diskussion war geprägt von lebhaften Debatten und dem Streben nach Lösungen für aktuelle soziale Herausforderungen.

Mangel an Wohnraum nimmt Einfluss auf Familienplanung

Dr. Dexheimer und Beatrix Frank-Baur fassten neben den seit 50 Jahren in der Diakonie gelebten Werten auch die zwei größten gesellschaftlichen Herausforderungen zusammen, die im sozialen Bereich aktuell spürbar sind – den ausgeprägten Fachkräftemangel sowie den Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Letzterer nehme inzwischen bereits Einfluss auf so Persönliches wie die Familienplanung, warnte Dr. Dexheimer.

Zu Beginn der Podiumsdiskussion begrüßte Dr. Andreas Dexheimer, Vorstand und Sprecher der Geschäftsleitung der Diakonie Rosenheim, gemeinsam mit Beatrix Frank-Baur, 1. Vorsitzende des Diakonischen Rats der Diakonie Rosenheim, die Gäste der Jubiläumsfeier. Foto: StMAS/N.Schäffler</p>
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Zu Beginn der Podiumsdiskussion begrüßte Dr. Andreas Dexheimer, Vorstand und Sprecher der Geschäftsleitung der Diakonie Rosenheim, gemeinsam mit Beatrix Frank-Baur, 1. Vorsitzende des Diakonischen Rats der Diakonie Rosenheim, die Gäste der Jubiläumsfeier. Foto: StMAS/N.Schäffler

Professor Dr. Christian Albrecht benannte neben den Erwartungen der Gesellschaft an die Diakonie in seinen Ausführungen ebenso, was die Gesellschaft der Diakonie zu verdanken habe – nämlich ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Mitmenschen.
Staatsministerin Scharf fügte in ihrem Impulsreferat neben der Verantwortlichkeit der Politik für die Schaffung akzeptabler Rahmenbedingungen jedoch hinzu, dass den Arbeitgebern in der konkreten Ausgestaltung von Arbeitsbedingungen auf operativer Ebene eine Verantwortung für die Attraktivität sozialer Arbeitsplätze zukomme.

„50-Jahre-Diakonie Rosenheim_Sommerfest“: An die Podiumsdiskussion schloss sich ein fröhliches Sommerfest mit Foodtrucks auf dem Außengelände der Geschäfsstelle Bad Aibling an. Foto: Copyright Diakonie Rosenheim

„50-Jahre-Diakonie Rosenheim_Sommerfest“: An die Podiumsdiskussion schloss sich ein fröhliches Sommerfest mit Foodtrucks auf dem Außengelände der Geschäfsstelle Bad Aibling an. Foto: Copyright Diakonie Rosenheim

Dieser Punkt wurde in der späteren Diskussion von Dr. Dexheimer aufgegriffen und in der Folge kontrovers diskutiert, da auch attraktive Arbeitsbedingungen nichts daran änderten, dass es auf dem Arbeitsmarkt derzeit kaum genügend Fachkräfte gebe. „Wir finden nicht mehr genug persönlich geeignete und hinlänglich qualifizierte Mitarbeitende“, so Dr. Dexheimer. Dies wiederum führe immer häufiger zu einer Diskussion über Qualitätsstandards versus sozialer Gerechtigkeit, nämlich, wenn man sich zwischen einer „schlechteren Leistung für Alle oder einer besseren Leistung für Wenige“ entscheiden müsse.

„50-Jahre-Diakonie Rosenheim_Ausstellung zur Vereinshistorie“: In den Gängen der Geschäftsstelle konnte am Tag der Jubiläumsfeier erstmals eine Ausstellung zur Historie des Vereins besucht werden. Foto: Copyright Diakonie Rosenheim

„50-Jahre-Diakonie Rosenheim_Ausstellung zur Vereinshistorie“: In den Gängen der Geschäftsstelle konnte am Tag der Jubiläumsfeier erstmals eine Ausstellung zur Historie des Vereins besucht werden. Foto: Copyright Diakonie Rosenheim

Regionalbischof Kopp verglich in seinem Referat das Verhältnis zwischen Diakonie und Kirche mit einem Geschwisterverhältnis. Beide brauchten und ähnelten einander, ohne jedoch identisch zu sein. Beide arbeiteten einander bestens ergänzend zusammen, könnten aber auch ungemein hart miteinander streiten.
(Quelle Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Bayerisches Staatsministerium für Familie Arbeit und Soziales (StMAS) /N.Schäffler, Fotos: Diakonie Rosenheim / StMAS/N.Schäffler)

 

 

Leonie Nerf mit Dualissimo-Preis ausgezeichnet

Leonie Nerf mit Dualissimo-Preis ausgezeichnet

Rosenheim / MühldorfAls eine der fünf besten Absolventen eines dualen Studiums in Bayern hat Leonie Nerf den Dualissimo 2023 erhalten. Die Absolventin des Studiengangs Soziale Arbeit am Campus Mühldorf am Inn der Technischen Hochschule Rosenheim nahm die Auszeichnung bei einem Festakt in München aus den Händen von Wissenschaftsminister Markus Blume entgegen. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Eine Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft hat die Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt und dabei neben den exzellenten Studienleistungen auch den Einsatz während der betrieblichen Praxis und weiterführendes Engagement, wie beispielsweise ehrenamtliche Tätigkeiten oder einen Auslandsaufenthalt, berücksichtigt. Mit Markus Prinz (Studiengang Innenausbau) und Franz Hohenadler (Studiengang Elektro- und Informationstechnik) haben es zwei weitere Absolventen der TH Rosenheim in die Top 20 geschafft.

„Ständige Reflexion des eigenen Handelns“

Die Verbindung von Theorie und Praxis ist für alle Preisträgerinnen und Preisträger der große Vorteil eines dualen Studiums. „Durch die praktische Arbeit und das gleichzeitige theoretische Studium wird eine ständige Reflexion des eigenen Handelns angeregt und eine professionelle Identität entsteht. sehe ich ein duales Studium als Karrieresprungbrett an, da aktives Networking ermöglicht wird. Man kann sich in der Einrichtung, aber auch einrichtungsübergreifend als professionelle Fachkraft im Berufsfeld etablieren“, beschreibt es Nerf, die in einer sozialtherapeutischen Einrichtung der AWO in Burghausen arbeitet. Sie freue sich sehr darüber, dass sie als Fachkraft der Sozialen Arbeit mit der Auszeichnung wertgeschätzt werde

Das Studium am Campus Mühldorf am Inn hat Nerf eigenen Worten zufolge als sehr familiär und professionell empfunden. „Dies schuf eine offene und unterstützende Lernumgebung, in der wir als Studierende von der Erfahrung und Expertise der Lehrenden profitieren konnten“, so die Absolventin. Es sei zudem sehr schön gewesen, den Campus mitzugestalten und eigene Ideen einbringen zu können.

Wertvolle Impulse durch dual Studierende

Beim Praxispartner ist man ebenfalls hocherfreut über die Auszeichnung. „Wir sind sehr stolz darauf, dass eine Kollegin für ihre herausragenden Tätigkeiten und Fähigkeiten geehrt wird. Wir hoffen damit zeigen zu können, dass die Ausbildung im Studium mit vertiefter Praxis für Studierende der Sozialen Arbeit attraktiv ist und sich viele junge Menschen für diesen Ausbildungsweg entscheiden“, sagt Felix Biegel, Leiter der AWO-Sozialtherapeutischen Einrichtung Burghausen. Das duale Studienmodell könne er auch anderen sozialen Einrichtungen empfehlen: „.Die Impulse der Kolleginnen und Kollegen in der Ausbildung wirken sich positiv auf die ganze Einrichtung aus. Ein neuer Blickwinkel von außen gibt die Möglichkeit zur Weiterentwicklung – persönlich und als Organisation.“

Die Laudatio für Leonie Nerf hielt Professor Dr. Robert Ott, Wissenschaftlicher Leiter des Bereichs Praxis und Transfer beim Bayerischen Zentrum für Innovative Lehre (BayZiel). Er hob das besondere Thema der mit 1,0 bewerteten Bachelorarbeit hervor: die Wirksamkeit der Sozialen Arbeit in der Sozialpsychiatrie, genauer gesagt bei der Betreuung von depressiv erkrankten Frauen im gehobenen Alter. „Diese Wirksamkeitsmessung bringt auch für ihren Arbeitgeber AWO in Burghausen einen erheblichen Mehrwert, durch den sich die Einrichtung von anderen abheben kann“, so Ott, der an der TH Rosenheim an der Fakultät für Angewandte Gesundheits- und Sozialwissenschaften lehrt.

Mit dem Preis Dualissimo würdigt das BayZiel, gemeinsam mit den bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbänden bayme vbm und der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die besondere Leistung von jungen Menschen, die ihr duales Studium hervorragend abgeschlossen haben. Mehr als 180 Absolventinnen und Absolventen eines dualen Studiums, so viele wie nie zuvor, waren in dieser Runde dem Bewerbungsaufruf gefolgt.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild Julia Bergmeister, zeigt: Leonie Nerf bedankte sich beim Festakt in München für die Auszeichnung mit dem Dualissimo Preis 2023.)

Kasperltheater erinnert an Ottfried Preußler

Rosenheim – In Kooperation mit dem „Chiemsee Kasperltheater“ erinnert die Sudetendeutsche Landsmannschaft Prien und Umgebung anlässlich des 100. Geburtstage bzw. 10 .Todestages von Ottfried Preußler an diesen weltberühmten Geschichtenerzähler.

Dazu gibt es am Sonntag, 16. Juli bei den Vorstellungen des Chiemsee Kasperltheaters um 11 Uhr und um 14 Uhr einen Infostand und Preisrätsel mit dem die die örtliche Gruppe der Landsmannschaft ihm Rahmen des 2. Priener Kasperltages im überdachten Pausenhof der Priener Realschulen  ihren vielfach ausgezeichneten Landsmann ehren möchte.
Der aus Reichenberg im Sudetenland (heute Tschechien) stammende Autor schrieb über 35 Bücher, die in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurden. Sein bekanntestes Werk ist wohl „Der Räuber Hotzenplotz“. Die letzten Jahres seines Lebens wohnte Otfried Preußler in Prien. Stephan Mikat hat zu Ehren von Ottfried Preußler eigens zwei Kinderstücke mit dem Kasperl und dem Räuber einstudiert.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee Kasperltheater / Beitragsbild: Symbolfoto re)

TH Rosenheim gründet gemeinsam MINT-Netzwerk

TH Rosenheim gründet gemeinsam MINT-Netzwerk

Rosenheim – Mit dem Kickoff für das Programm empowerMINT hat die Technische Hochschule Rosenheim ein neues Netzwerk zur Nachwuchsförderung in Südostoberbayern ins Leben gerufen. Ziel des MINTnetz18+ ist, junge Menschen für technisch und naturwissenschaftlich geprägte Berufe zu begeistern. Die Schirmherrschaft für empowerMINT hat Landtagspräsidentin Ilse Aigner übernommen.

Die Teilnehmerinnen des Pilotprogramms empowerMINT bei ihrem Besuch an der Technischen Hochschule Rosenheim.Bild: Steffi Panhans

Die Teilnehmerinnen des Pilotprogramms empowerMINT bei ihrem Besuch an der Technischen Hochschule Rosenheim. Fotos: Steffi Panhans

Der Arbeitsmarkt ist seit Jahren von Fachkräftemangel geprägt, und das Problem wird immer größer. Zuwanderung ist ein Mittel, um dieses Problem anzugehen. Doch es gibt auch erhebliches ungenutztes Potenzial im eigenen Land, gerade in den MINT-Berufen. Eine Studie des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau besagt: Würde man doppelt so viele Frauen wie momentan in diesem Bereich ausbilden, könnte der Fachkräftemangel zumindest aktuell gelöst werden.

Mit dem neuen MINTnetz18+ setzt die TH Rosenheim genau dort an. Gemeinsam mit Schulen und Unternehmen aus der Region soll das Thema Technik/Naturwissenschaften attraktiv gemacht werden. „Wir wollen künftig im Kindergartenalter mit der MINT-Förderung beginnen und sie bis in die Oberstufen der Schulen fortführen. Das Pilotprogramm empowerMINT soll Mädchen zeigen, wie attraktiv Studiengänge und später Berufe in diesem Bereich sind“, erklärt Nicole Strübbe. Sie ist nicht nur Professorin für Kunststofftechnik an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, sondern auch stellvertretende Frauenbeauftragte der Hochschule. Gemeinsam mit ihrer Mitarbeiterin Steffi Panhans hat sie in den vergangenen Monaten das Netzwerk aufgebaut und das Programm von empowerMINT konzipiert.

26 Schülerinnen nehmen am Pilotprojekt teil

An dem auf ein Jahr angelegten Programm nehmen insgesamt 26 Schülerinnen im Alter von 16 und 17 Jahren aus Schulen in Rosenheim, Traunstein, Altötting und Burghausen teil. Sie erhalten Einblicke in Unternehmen, besuchen Veranstaltungen an verschiedenen Standorten der TH Rosenheim und beschäftigen sich zuhause via Online-Meetings mit Inhalten und Experimenten aus dem MINT-Bereich. Für Anna-Lisa Stempfle aus Traunreut ist das empowerMINT-Programm die ideale Möglichkeit, ihre schulischen Interessen zu vertiefen. „Ich mag sehr gerne naturwissenschaftliche Fächer und ich möchte nach meinem Abitur einen Studiengang im technischen Bereich belegen. Durch die Einblicke in die verschiedenen MINT-Unternehmen erhoffe ich mir Informationen, in welcher Branche ich in Zukunft arbeiten möchte“, so die Schülerin des Johannes-Heidenhain-Gymnasiums.

Unterstützt werden die Teilnehmerinnen von Studentinnen, die an der TH Rosenheim für einen naturwissenschaftlichen oder technischen Studiengang eingeschrieben sind. Eine von ihnen ist Nadja Gludovatz, die am Campus Burghausen Umwelttechnologie studiert. „Ich möchte gerne dazu beitragen, die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen und den Umweltschutz voranzubringen. Für mich war früh klar, dass ich einen Beruf aus dem MINT-Bereich ergreife“, so die Studentin. Als Mentorin wolle sie den Schülerinnen vermitteln, dass sie keine Berührungsängste gegenüber Technik zu haben brauchen. „Und sie müssen auch keine Überflieger in Mathe und Physik sein.“

Weibliche Fachkräfte haben besondere Stärken in der Kommunikation

Bei der Firma Duschl Ingenieure aus Rosenheim stieß die TH Rosenheim mit ihrer Initiative für das MINT-Netzwerk auf offene Ohren. Als einer von mittlerweile neun Unternehmenspartnern hat das Ingenieurbüro mit den Kernkompetenzen Energietechnik und technische Gebäudeausrüstung den Aufbau von Anfang an begleitet. „Wir haben durchaus Frauen in unserem Team, aber es dürften gerne ein paar mehr sein“, sagt Prokurist Christoph Winkler. Weibliche Fachkräfte leisten seinen Worten nach, neben ihrer technischen Kompetenz, auch mit ihren Stärken in der Kommunikation einen wichtigen Beitrag für den Projekterfolg.
Das Engagement seines Unternehmens für das MINTnetz18+ bewertet Winkler als wertvolle Nachwuchsförderung. „Mit dem Pilotprogramm holen wir junge Frauen in der Schule ab, bevor sie sich für eine Studienrichtung entscheiden. Es wäre prima, wenn ein paar von ihnen es später in Betracht ziehen würden, Ingenieurinnen zu werden.“
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Steffi Panhans)

Förderung der Jugendsozialarbeit an Schulen

Rosenheim – Jugendsozialarbeit an Schulen ist seit mehr als 25 Jahren eine niedrigschwellige präventive Jugendhilfeleistung und bietet eine Schnittstelle zwischen Schule und Jugendhilfe. Der Jugendhilfeausschuss hat mehrere Anträge zur Aufstockung dieser sozialpädagogischen Unterstützung an Schulen im Landkreis Rosenheim stattgegeben und zugestimmt, den Eigenanteil der Jugendhilfeträger im Landkreis Rosenheim zu übernehmen.

An den beiden Grund- und Mittelschulen in Eiselfing und in Rott a. Inn gibt es bereits seit 2012 sozialpädagogische Unterstützung. An beiden Schulstandorten werden die Wochenstunden künftig erhöht – in Eiselfing von 20 auf 25 Stunden und in Rott a. Inn von 20 auf 30 Wochenstunden. Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt zudem, den Aufstockungsantrag für das staatliche Förderprogramm Jugendsozialarbeit an Schulen aufzunehmen.
Der Landkreis Rosenheim übernimmt ab 2023 hierfür den Eigenanteil von zehn Prozent der Personalkosten für die Jugendsozialarbeit an Schulen, die aufgrund von erhöhten finanziellen Belastungen unter anderem bei den Personalkosten einen entsprechenden Antrag gestellt haben. Dieser Änderung hat der Jugendhilfeausschuss ebenfalls zugestimmt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Beim Thema „Wasserstoff“ am Ball bleiben

Beim Thema „Wasserstoff“ am Ball bleiben

Rosenheim – Über 80 Teilnehmer, darunter auch der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger sowie die Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Michaela Kaniber, nahmen bei der Abschlussveranstaltung zur Wasserstoff-Machbarkeitsstudie Inntal-Rosenheim-Traunstein im Landratsamt Rosenheim teil. Fazit: Kurzfristig ist ein Wasserstoff-Hochlauf in der Region Inntal-Rosenheim-Traunstein nicht umsetzbar, aber „wir bleiben am Ball“.

Zu Beginn der Veranstaltung stellte der Rosenheimer Landrat Otto Lederer, auch stellvertretend für die Stadt Rosenheim, dem Landkreis Traunstein sowie dem Tiroler Inntal die große zukünftige Bedeutung des Energieträgers Wasserstoff heraus, welcher „als Energiespeicher Angebot und Nachfrage ausgleichen, der Industrie als Grundstoff zur Verfügung stehen und in Brennstoffzellen die Mobilität befördern kann“.
In seinem anschließenden Eingangsstatement betonte auch Staatsminister Hubert Aiwanger die besondere Rolle eines CO2-frei erzeugten grünen Wasserstoffs für die Energie- und Mobilitätswende und zur Erreichung der bayerischen Klimaziele. Staatsministerin Michaela Kaniber freute es sehr, dass die Wasserstoff-Machbarkeitsstudie mit 60.000 Euro LEADER-Mitteln aus dem Bayerischen Landwirtschaftsministerium erarbeitet wurde.

Nachdem der Auftraggeber der Studie, Georg Dettendorfer von der gleichnamigen Spedition Dettendorfer aus Nußdorf am Inn, seine Beweggründe für die Initiierung der H2-Studie aufgezeigt hatte, stellte Tim-Luca Knaack, Projektingenieur vom Auftragnehmer Wenger Engineering, die Ergebnisse der Studie vor. Demnach bestünden große Absatzpotenziale in den Bereichen Mobilität und Wärme, für Strom mit die besten Bedingungen für Photovoltaik in Deutschland sowie ein großer Wille zum Wandel.

Grenzwertige Wirtschaftlichkeit beim Einsatz von Wasserstoff

Als Hürden wurden unter anderen eine grenzwertige Wirtschaftlichkeit beim Einsatz von Wasserstoff, ein zu langsamer Ausbau erneuerbarer Energien, eine hohe Netzauslastung und lange Genehmigungsdauern genannt. Risiken würden sich allen voran in einer extremen Abhängigkeit von den Strompreisen und einer fehlenden Planungssicherheit auf Grund Unsicherheiten in der Gesetzgebung widerspiegeln. Bemerkenswert war die rege Teilnahme an der Studie, in dem Experteninterviews mit 45 aussichtsreichen Akteuren bzw. Unternehmen zum Thema Wasserstoff geführt wurden. In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurden gewisse aus den Hürden abgeleitete Forderungen an die Politik unter der Teilnahme von Staatsminister Hubert Aiwanger, Geschäftsführer Dr. Götz Brühl von den Stadtwerken Rosenheim, Präsident Professor Heinrich Köster von der Technischen Hoch- schule Rosenheim sowie Geschäftsführer Thomas Eberl von der Spedition Eberl diskutiert. Dabei wurde auch auf die benötigten Fachkräfte im Wasserstoffsektor und auf eine notwendige Erhöhung der Wirkung von Förderungsinstrumenten hingewiesen. Zahlreiche Fragen und H2-Praxisbeispiele im Transportbereich aus dem Auditorium rundeten die erkenntnisreiche Podiumsdiskussion ab.

Auch wenn in der untersuchten Region Inntal-Rosenheim-Traunstein ein kurzfristiger Wasserstoff- Hochlauf der Pioniere als Start zwar möglich wäre, aber auf Grund der wirtschaftlichen Lage sowie den bestehenden Hürden und Risiken derzeit nicht umsetzbar ist, bleibt Georg Dettendorfer optimistisch: „Wir werden beim Thema Wasserstoff am Ball bleiben, indem wir die Entwicklung des Marktes und der Gesetzgebung beobachten und uns weiterhin innerhalb des Steuerkreises der Studie entsprechend austauschen, um dann gegebenenfalls H2-Projekte in der Zukunft starten zu können“.

Die Wasserstoffstudie steht ab sofort als Download hier zur Verfügung.

Die Projektpartner der H2-Studie sind neben der Johann Dettendorfer Spedition die/der ezro Energiezukunft/Landkreis Rosenheim, Chiemgau GmbH Wirtschaftsförderung/Landkreis Traunstein, Stadtwerke Rosenheim, INNergie Rosenheim, Eberl Internationale Spedition Nußdorf bei Traunstein, TI-
WAG-Tiroler Wasserkraft AG Innsbruck und die LEADER-Aktionsgruppen (LAG) Mangfalltal-Inntal und Chiemgauer Seenplatte.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim, zeigt von links: Daniel Jakob (TIWAG-Tiroler Wasserkraft), Anton Wallner (LAG Mangfalltal-Inntal), Marvin Krüger (Wenger Engineering), Daniel Mair (LAG Chiemgauer Seenplatte), Georg Dettendorfer (Johann Dettendorfer Spedition), Heiko Peckmann (INNergie), Hubert Aiwanger (Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie), Andreas März (Oberbürgermeister Stadt Rosenheim), Michaela Kaniber (Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Thomas Eberl (Eberl Internationale Spedition), Otto Lederer (Landrat Landkreis Rosenheim), Dr. Götz Brühl (Stadtwerke Rosenheim), Peter Heßner (Wirtschaftsförderung Landkreis Rosenheim), Christoph Kellner (Wirtschaftsförderung Landkreis Traunstein).

Dankeschön für Pflegeeltern

Dankeschön für Pflegeeltern

Riedering / Landkreis Rosenheim – Bei schönstem Sommerwetter kamen 35 Pflegefamilien mit 74 Kindern auf dem Zeltplatz in Kohlstatt (Landkreis Rosenheim) zum jährlichen Pflegefamilientreffen zusammen. Das Treffen ist ein Dankeschön an die Pflegeeltern und die Familien und ist ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für das Engagement. Sabine Stelzmann, Leiterin des Rosenheimer Kreisjugendamtes, bedankte sich bei allen Familien für ihre wichtige Unterstützung.

Für die jüngeren und auch älteren Kinder war ein vielfältiges Programm geboten – von Kinderschminken, über Eselreiten bis hin zu Sportangeboten und einer Mal- und Künstlerecke. Zwölf Kinder haben ein eigenes Kaspertheater einstudiert und am Nachmittag gab es eine große Aufführung von Kathis Kasperltheater.
Die Eltern nutzten die Gelegenheit zum gemeinsamen Gedankenaustausch.
Im Landkreis Rosenheim werden derzeit 130 Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien erzogen. Das Kreisjugendamt ist weiterhin auf der Suche nach weiteren Pflegeeltern. Dabei gibt es neben der Vollzeitpflege auch weitere Möglichkeiten wie die Bereitschafts- oder Kurzzeitpflege, bei der die Kinder und Jugendlichen nur eine begrenzte Zeit über betreut werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

 

„Holz wichtiger Baustein für Wärmewende“

„Holz wichtiger Baustein für Wärmewende“

Muenchen  – Landtags-Grüne und Bayerischer Bauernverband (BBV) sind sich einig: Holz ist ein wichtiger Baustein für die Wärmewende. Als symbolisches Zeigen übergab der BBV jetzt 150.000 Unterschriften von Menschen, die auf eine Änderung des Kabinettsentwurfs drängen. 

Der Bayerische Bauernverband hatte mehr als 150.000 Unterschriften von Menschen gesammelt, die auf eine Änderung des Kabinettsentwurfs drängten und sich für das Heizen mit Holz aussprachen. Als symbolisches Zeichen und als Dank für ihren guten Einsatz in Berlin übergaben BBV-Präsident Günther Felßner, Siegfried Jäger, BBV-Waldpräsident und Bezirksvorsitzender Niederbayern, und Ralf Huber, Bezirksvorsitzender Oberbayern, die Unterschriften an Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag, Hans Urban, forst- und jagdpolitischer Sprecher, und Gisela Sengl, Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft.

„Bayerisches Holz wichtiger Baustein“

„Den Bauernverband und uns Grüne als bayerische Waldpartei eint, dass wir beim Heizen die dreckigen Zeiten von Öl und Gas schleunigst hinter uns lassen wollen. Die Wärmewende kommt dank Robert Habeck – und bayerisches Holz ist dabei ein wichtiger Baustein. Wir beenden 16 Jahre Stillstand, verabschieden uns von teuren fossilen Heizstoffen und gehen in eine günstige erneuerbare Zukunft“, so Ludwig Hartmann, Vorsitzender der Landtags-Grünen.
BBV-Präsident Felßner sagte bei der Übergabe der Unterschriften: „Tausende von Unterstützer unserer Aktion haben deutlich gemacht: Wärmewende geht nur mit Holz! Dieses Signal und dieser Rückenwind waren enorm wichtig und wertvoll, damit das Potenzial von Holzenergie für eine klimaneutrale Energieversorgung auch künftig sinnvoll genutzt werden kann.“ Durch den notwendigen Waldumbau und Schäden durch den Klimawandel werde laut Felßner in Zukunft mehr Energieholz zur Verfügung stehen. Die energetisch verwertbare Holzmenge wird um rund 30 Prozent steigen. „Vielen Dank an alle Unterzeichner und auch an die bayerischen Grünen, die dazu beigetragen haben, dass in Berlin doch noch Änderungen möglich wurden und Holz aus den bayerischen Wäldern als das eingestuft werden soll, was es ist: ein nachwachsender Rohstoff, der klimafreundliche Wärme liefern kann.“
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild. Copyright BBV, zeigt von links: BBV-Präsident Günther Felßner, BBV-Bezirkspräsident Oberbayern Ralf Huber, Grünen-Fraktionschef Ludwig Hartmann, Agrarpolitische Sprecherin B90/Die Grünen Gisela Sengl, Forstpolitischer Sprecher B90/Die Grünen Hans Urban, BBV-Waldpräsident Siegfried Jäger)

„Wir brauchen mehr Apotheken und nicht weniger“

„Wir brauchen mehr Apotheken und nicht weniger“

Nürnberg – Das Spardiktat im Gesundheitswesen muss ein Ende haben – diese Botschaft ging von der Mitgliederversammlung des Bayerischen Apothekerverbandes e.V. (BAV) am gestrigen Mittwoch in Nürnberg aus. Anhand der Arzneimittellieferengpässe sehe man, was es bedeutet, ein funktionierendes System kaputt zu sparen. Die nach wie vor rückläufigen Apothekenzahlen in Bayern seien Mahnung an den Gesetzgeber, die Honorierung für rezeptpflichtige Arzneimittel nach jahrelangem Stillstand anzupassen.

Zu Beginn des 3. Quartals gab es in Bayern 2.833 öffentliche Apotheken. Weniger waren es zuletzt im Jahr 1979. „Allerdings ist die Einwohnerzahl Bayerns seit Ende der siebziger Jahre um mehr als 2 Millionen gestiegen. Wir brauchen also mehr Apotheken und nicht weniger“, sagt Dr. Hans-Peter Hubmann, 1. Vorsitzender des BAV. Hier sei die Politik gefragt. So müssten die Rahmenbedingungen für junge Apotheker wieder attraktiv und sicher genug sein, sich mit einer Apotheke selbstständig zu machen. „An einer deutlichen Anhebung der Vergütung für rezeptpflichtige Arzneimittel führt kein Weg vorbei“, so Hubmann. Diese sei seit über zehn Jahren auf dem gleichen Niveau eingefroren und sei bei der Abgabe von Arzneimitteln an gesetzlich Krankenversicherte im Februar dieses Jahres sogar gesenkt worden. Im selben Zeitraum seien jedoch die Ausgaben der Apotheken für Gehälter und Betriebskosten massiv gestiegen. Dass die Apothekerschaft geschlossen hinter dieser Forderung steht, habe die hohe Beteiligung beim Protesttag am 14. Juni gezeigt.

Neuer Schub beim eRezept durch Versichertenkarte als Transportweg

Positiv bewertete der BAV-Vorsitzende Dr. Hubmann, dass über die Versichertenkarte (eGK) der gesetzlich krankenversichertenPatienten nun das eRezept eingelöst werden kann. Die Möglichkeit besteht seit Anfang Juli. „Das ist ein großer Schritt weg vom Papier, hin zur rein digitalen Übermittlung des Rezepts in die öffentliche Apotheke.“ Umfragen unter den BAV-Mitgliedern haben gezeigt, dass bis Ende des Monats mindestens 80 Prozent der Apotheken das eRezept über die Versichertenkarte technisch beliefern können.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Apothekerverband / Beitragsbild: Copyright BAV/Sabrina Spies)