Frühschoppen mit den Heuberg Boarischen

Frühschoppen mit den Heuberg Boarischen

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Einen musikalischen Frühschoppen mit den „Heuberg Boarischen“ gibt es am Sonntag, 30. Juli, von 11 bis 13 Uhr im Brunnenhof (Wilhelm-Leibl-Platz1) des Bad Aiblinger Kurhauses (Landkreis Rosenheim). Eintritt frei, Spenden erwünscht.

Die vier Musikanten kommen aus  Nußdorf am Inn und präsentieren frisch, authentisch und schwungvoll die traditionelle Kultur und bayerische Lebensart. Mit Flügelhorn, Tuba, Basstrompete und Akkordeon spielen Andreas Oberauer, Josef Dräxl, Markus Weyerer und Fritz Lampersberger gepflegte bayerische Volks- und Blasmusik, wobei die alpenländische Musik im Vordergrund steht.
Das Team des Kurhauses Bad Aibling bewirtet seine Gäste mit Biergartenschmankerln und Getränken. Musiziert wird draußen im Brunnenhof, die Plätze sind überdacht. Mehr Infos und das gesamte Sommerprogramm sind auch online unter www.bad-aibling.de zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Aib-Kur / Beitragsbild: Copyright Aib-Kur)

Aggressiv im Straßenverkehr

Aggressiv im Straßenverkehr

Aising / Rosenheim – Aggressives Verhalten im Straßenverkehr endete am gestrigen Donnerstagnachmittag im Rosenheimer Stadtteil Aising beinahe mit einem Verkehrsunfall.

Ein 39-jähriger Bad Feilnbacher hatte sich beim Abbiegen in der Miesbacher Straße / Aisinger Straße, nach den Angaben der Polizei, falsch eingeordnet. Deshalb musste ein 31-jähriger Rosenheimer seinen Lkw stark bremsen. 
Nachdem der Verkehr wieder rollte, fuhr der 31-jährige hinter den Feilnbacher und betätigte fortlaufend die Hupe, was diesen wiederum störte und zum Abbremsen seines Autos animierte. Dies hatte zur Folge, dass der Lkw-Fahrer ebenfalls erneut stark bremsen musste, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Daraufhin soll der wütende Lkw-Fahrer einen Zündkerzenschlüssel an die Stoßstange des Autos geworfen haben.
Gegen beide Verkehrsteilnehmer wurden nun wegen verschiedener Vergehen, u. a. wegen Nötigung im Straßenverkehr, Strafverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Jesus“ greift Polizeibeamte an

„Jesus“ greift Polizeibeamte an

Pang / Rosenheim – Ein 46-jähriger Rosenheimer pöbelte vor einem Autohaus in Rosenheim Passanten an und bezeichnete sich dabei selbst als „Jesus“. Als Polizeibeamte seine wahre Identität feststellen wollten, bewarf er sie mit einer Getränkedose.

Der Vorfall ereignete sich am gestrigen Donnerstagnachmittag um 15.45 Uhr im Rosenheimer Ortsteil Pang in der Sepp-Heindl-Straße.
Der 46-jährige wurde, nach den Angaben der Polizei, aufgrund seines aggressiven Verhaltens vorläufig festgenommen und nach gefährlichen Gegenständen durchsucht. Dabei kamen verschiedene unbekannte Pillen und Medikamente zum Vorschein, die zur chemischen Untersuchung sichergestellt wurden.
Nachdem sich der Rosenheimer auch auf der Polizeidienststelle nicht beruhigte und sich weiterhin in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er in eine Fachklinik eingewiesen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Künftig 32 E-Ladesäulen in Aschau im Chiemgau

Künftig 32 E-Ladesäulen in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Die Gemeinde Aschau im Chiemgau hat einen großen Schritt in Richtung Elektromobilität gemacht. Bereits im September vergangenen Jahres wurden die veralteten Ladesäulen am Museum in Sachrang und an der Touristinfo in Aschau durch moderne und leistungsstarke Modelle ersetzt. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass die beiden Ladestationen für ein so touristisches Ausflugsziel und auch für die Bevölkerung nicht ausreichend sind. Die Gemeinde reagierte umgehend und beschloss, weitere Stellflächen für die Elektrifizierung freizugeben. Mit einem Blick in die Zukunft plant die Gemeinde die Elektrifizierung insgesamt 32 weiterer Stellplätze.

Um eine bessere Flächenabdeckung zu gewährleisten, hat man sich dazu entschieden, zentral an den Prientalpassagen acht Stellplätze mit sechs AC-Ladepunkten und zwei DC-Ladepunkten auszustatten. Diese Ladestationen sollen eine schnelle und effiziente Aufladung von Elektrofahrzeugen ermöglichen und den Besuchern somit  eine komfortable Lademöglichkeit bieten.
Neben den Ladestationen an den Prientalpassagen werden auch an anderen Standorten entsprechende Maßnahmen ergriffen. An der Festhalle, in Haindorf und am Wanderparkplatz Geigelstein in Sachrang werden jeweils sechs Stellflächen mit AC-Ladeinfrastruktur versehen. Dadurch sollen auch an diesen beliebten Orten Elektrofahrzeuge problemlos aufgeladen werden können.

Die Parkflächen an den Prientalpassagen und an der Festhalle sind bereits aktiv und für die Bevölkerung, den Tourismus und die Öffentlichkeit zugänglich. Hier können Besitzer von Elektrofahrzeugen ihre Autos problemlos aufladen und währenddessen die umliegende Infrastruktur nutzen. In Haindorf wird die Ladeinfrastruktur bis Ende Juli durch den Netzbetreiber aktiviert sein, sodass auch dort bald eine bequeme Lademöglichkeit zur Verfügung steht. Am Geigelsteinparkplatz werden die Baumaßnahmen voraussichtlich Ende September abgeschlossen sein.

Die Gemeinde Aschau will mit dieser Initiative ein Zeichen für umweltfreundliche Mobilität und den Ausbau der Infrastruktur für Elektrofahrzeuge setzen. Unser Foto zeigt Aschaus Bürgermeister Simon Frank und Energie- und Liegenschaftsmanager Stefan Aberger (links)
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

 

Kasperltheater mit echtem Bürgermeister

Kasperltheater mit echtem Bürgermeister

Gstadt / Rosenheim – Direkt am Chiemseeufer in Gstadt spielt das Chiemsee Kasperltheater jüngst. Das Besondere: diesmal machte der zweite Rosenheimer Bürgermeister Daniel Artmann mit. Er spielte quasi sich selbst. 

Chiemsee Kasperltheater direkt vor dem Chiemsee. Foto: Chiemsee Kasperltheater

Es war schon ein magischer Hintergrund für eine lustige Kasperlgeschichte: Unmittelbar am Chiemseeufer, direkt am Badestrand des Seehotels Schoiner in Schalchen bei Gstadt war der Bühnenanhänger des Chiemsee Kasperltheaters platziert. Dazu bildete der weißblaue Himmel über dem Bayerischen Meer die Kulisse für einen Auftritt von Stephan Mikats bayerischem Kasperltheater.
Wie immer unterhielt der Kasperl die Kinder in bairischer Mundart. „Kasperl und der entführte Bürgermeister“ klingt zwar recht spannend, dennoch stand die lustige Unterhaltung der vielen Kinder im Vordergrund. Dabei wurde der entführte Bürgermeister von einem „echten“ Politiker gespielt. Daniel Artmann, Zweiter Bürgermeister in Rosenheim, spielte sich dabei quasi selbst und hatte nicht weniger Freude, als die kleinen und großen Zuschauer.
Die politischen Gastauftritte beim Chiemsee Kasperltheater haben schon seit 2019 Tradition. Entstanden ist die Idee mit dem damaligen Priener Bürgermeister Jürgen Seifert. Aber auch sein Amtsnachfolger Andreas Friedrich und die Bürgermeister von Samerberg und Grassau waren bereits als Gastspieler dabei.

Kasperl retten den entführten Bürgermeister

Der entführte Bürgermeister bekam vom Räuber übrigens ein Schlafmittel in den Kaffee und verschlief somit seine eigene Entführung. Gerettet wurde er natürlich vom Kasperl, der zur Belohnung eine Runde Gummibärchen an die kleinen Zuschauer spendiert bekam. Die süße Überraschung durfte am Ende wiederum  Bürgermeister Daniel Artmann an die Kinder verteilen. Ein Grillfest mit Steckerlfisch und andern Köstlichkeiten rundete einen wunderschönen Sommerabend direkt am Chiemseeufer ab.
Daniel Artmann und Oberkasperl Stephan Mikat waren von ihrer Zusammenarbeit übrigens so begeistert, dass ein weiterer Gastspielauftritt beim „Ameranger Sommergfui“ am Samstag, 5. August vereinbart wurde.

Die nächsten Räubergeschichten mit dem Chiemsee Kasperltheater gibt es am kommenden Sonntag (16. Juli) beim zweiten Priener Kasperltag mit Aufführungen um 11 Uhr und 14 Uhr im Pausenhof der Realschulen (Valdagno Platz). Weitere Infos, Termine und Tickets im Vorverkauf sind unter www.chiemsee-kasperl.de zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee Kasperltheater / Beitragsbild, Foto: Chiemsee Kasperltheater)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. Juli.

Namenstag haben: Camillo, Francisco, Franz, Goswin, Jacobus, Roland, Ulrich, Wando

3 bekannte Geburtstagskinder:

Emmeline Pankhurst (1858 – war eine britische Frauenrechtlerin, Suffragette und Mitgründerin der radikal-bürgerlichen „Women`s Social und Political Union“.)

Gertrude Bell (1868 – war eine bekannte britische Forschungsreisende, Historikerin, Schriftstellerin, Archäologin, Alpinistin, Regierungsberaterin und Agentin, die mit ihren Reisen in den Orient auch als weibliche „Lawrence von Arabien“ galt.)

William Hanna (1910 – war ein US-amerikanischer Zeichentrickfilmer, Regisseur und Produzent. Zusammen mit Joseph Barbera gründete er das Filmstudio „Hanna-Barbera“ im Jahr 1957 – bekannt für Trickfilmserien wie „Tom und Jerry“, „Yogi Bär“, Familie Feuerstein“ und „Die Jetsons“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1729: Der Physiker Stephen Gray baut die erste Freileitung der Welt, um nachzuweisen, dass man elektrische Energie übertragen kann.
  • 1865: Einer von Edward Whymper geführten Seilschaften gelingt die Erstbesteigung des Matterhorns. Beim Abstieg finden vier Alpinisten den Tod.
  • 1881: Der Revolverheld William Bonney, genannt „Billy the Kid“ wird von seinem früheren Freund Pat Garrett, nunmehr Sheriff in Lincoln County, erschossen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Seltener Gast am Chiemsee

Seltener Gast am Chiemsee

Übersee / Landkreis Traunstein – Ende Juni machte Peter Koller bei einem seiner Besuche am Chiemsee eine ganz außergewöhnliche Entdeckung: der Münchner Hobby-Ornithologe konnte am Lachsgang bei Übersee einen Schwarzstirnwürger beobachten. Die ihm geglückten Fotos erreichten nun den Gebietsbetreuer für den Chiemsee, Dirk Alfermann. „Ich bin regelrecht aus allen Wolken gefallen, als ich die Bilder sah!“, so Alfermann. „Der Schwarzstirnwürger ist bei uns eine absolute Ausnahmeerscheinung. Die letzte belegte Sichtung im Chiemgau stammt aus dem Jahr 1995.

Davor wurde der Schwarzstirnwürger einmal 1958 im Grabenstätter Moos beobachtet.“ Als Brutvogel konnte der zur Familie der Würger gehörende Vogel im Chiemgau bislang nicht nachgewiesen werden. Für ganz Bayern stammt der letzte gesicherte Brutnachweis aus dem Jahr 1976. Davor war er ein regelmäßiger, wenn auch seltener Brutvogel außerhalb der Mittelgebirge, der Alpen und des Alpenvorlandes. Auch in Deutschland gibt es seit Ende der 1980er Jahre keine Brutnachweise mehr. „Hier im Chiemgau dürfte für die wärmeliebende Art zudem das Klima während der Brutzeit doch auch zu nass und zu kalt sein, weshalb es hier bislang zu keiner Brut kam“, so der Gebietsbetreuer.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Traunstein  / Beitragsbild: Copyright Peter Koller)

„Ich esse die ganze Zeit zu viel“

„Ich esse die ganze Zeit zu viel“

Rosenheim – Regelmäßig schreibt der Rosenheimer Dr. Alexander Wurthmann M.A. auf Innpuls.me über ein psychologisches Thema und gibt Tipps, wie man damit umgehen kann. Diesmal geht es um Essstörungen.

Portrait Alexander Wurthmann

Dr. Alexander Wurthmann M. A. Fotos: re

Zu Dr. Alexander Wurthmann: Der Rosenheimer mit rheinischen Wurzeln ist Sohn eines Schriftstellers. Er hat schon im Alter von 9 Jahren seine erste handgeschriebene Zeitung verfasst. Mitte der 70er Jahre studienhalber nach München. Abschlüsse in Politologie und Geschichte (Thomas Nipperdey). Oft als Reiseleiter in Japan und China. Dann viele Bildungsprojekte auf Bundes- und Länderebene gemanaged und schließlich fast 30 Jahre eine berufsbildende Schule betrieben. Nunmehr im fünften Jahr bei einer lebensberatenden Hotline im kirchlichen Bereich tätig und betreibt in Rosenheim eine Praxis für psychologische Beratung und Coaching.
Hier gibt es dazu weitere Infos: 

Sandwich wird vermessen

„Ich esse die ganze Zeit zu viel“ hat sie gesagt. Genial. Man sieht ihr trotzdem nichts an. „Wie machst du das?“ Naja, Sport. Viel davon. Sie hat auch spezielle Produkte, die ihr abnehmen helfen. Diätpillen, Appetitzügler. Hat sie keine Bedenken, Pillen zu nehmen, statt weniger zu essen? Aber es geht doch nicht anders. Und andere nehmen auch Pillen für alles Mögliche: Vitaminpillen, Pillen für die Konzentration, gegen Allergien, gegen die Knieschmerzen nach dem Sport. Ach ja, sie treibt ja viel Sport. Jede Woche einen Halbmarathon. Mehrere, sagt sie.
Und im übrigen ist sie ja immer noch viel zu fett. Hier und da und am Po sowieso. Da muss noch viel mehr weg. Ob ich mal die neue Bachelorette gesehen habe? Möchte sie denn Model werden? Dafür hält sie sich mit Abstand für nicht schlank genug.
Was sie selbst denn für einen BMI hat (Anmerkung: Körpergewicht in kg geteilt durch Körpergrösse in m zum Quadrat. 19 – 25 gilt als normal). Egal. Das sieht man doch, sagt sie, dass da noch zu viel drauf ist. Und im übrigen bekommt das mit den Pillen eh keiner mit. Und dann erzählt sie auch noch etwas von Abführmitteln.
Wie sie das eines Tages mit ihren Kindern machen möchte. Ob dieses übermäßige Essen und dann mit Pillen und übermäßigem Sport für Kinder gut sein kann, will ich wissen. Ach, Kinder, bei ihr setzt manchmal die Regel aus. Aber das kann schon mal passieren. Bei anderen passiert das auch. Früher, als sie noch die Regel bekam, war das immer so ein Theater. Ist jetzt besser so.
Sie findet es eben schön, wenn sich so viele nach ihr umdrehen, wenn sie den Raum betritt. Wenn sie nicht so schlank ist, würde das bestimmt weniger. Davor hat sie richtig Angst. Schon die Eltern haben sie kritisiert, wenn sie zu dick wurde. Manchmal hat sie dann erst recht viel gegessen, nur um das Geschimpfe zu vergessen. Und dann musste sie wieder hungern etc..

Die Angst vor dem Übergewicht

Und heute, wenn die Ängste vor dem Übergewicht wieder kommen und davor, dass die anderen sie dann nicht mehr mögen, ist sie manchmal etwas niedergeschlagen. Wenn sie ganz verzweifelt ist, steckt sie auch schon mal den Finger in den Hals. Beim genauen Hinschauen, kann man sogar Narben am Finger wahrnehmen. Die kommen von den Zähnen.
Wie kann ich ihr nur helfen? Ehrlicherweise muss man sagen: Das ist nicht leicht. Ein allgemeines Bewusstsein für eine krankhafte Entwicklung ihrer Essgewohnheiten gibt es bei ihr nicht. Immerhin hat sie sich mir schon unerwartet weit offenbart. Da kann ich vielleicht anknüpfen.

Deshalb sollte ich den Kontakt auf keinen Fall abreißen lassen. Extremes Hungern kann körperliche Schäden auslösen, die bis an die Grenze zum Verhungern reichen können. Das kann sogar mit dem Tod enden. Und überall wo Niedergeschlagenheit bzw. Depression anzutreffen sind, sollte man genau auf etwaige Anzeichen von Verdruss am Leben achten und ob Zweifel daran geäußert werden, ob es Sinn macht ein solches Leben weiter fortzuführen. Ob also ein Suizid droht.

Offenkundig braucht sie also Hilfe. Die wird sie vermutlich nur annehmen, wenn sie sich einen Nutzen davon verspricht, bzw. wenn ich ihr einen aufzeigen kann. Wenn ich Glück habe, bekomme ich mit, wenn es ihr schlecht geht. Dann kann ich ihr vorschlagen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Von Experten, die vielleicht eine Idee haben, wie man dieses ewige hin und her von übermässigem Essen und Hungern, Sport etc. so modifizieren und trotzdem schlank bleiben kann. Vielleicht auch mal für eine gewisse Zeit an einer Kur teilnehmen. Wenn sie sich davon einen Vorteil verspricht, habe ich schon halb gewonnen.
Der Zeitpunkt, an dem es ihr so schlecht geht, dass sie sich darauf einlässt, wird kommen. Mangelnde Krankheitseinsicht und eine gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers (Körperschemastörung) lassen eine Umkehr des schädlichen Abwärtstrends ohne externe Hilfe unwahrscheinlich werden.

Anderen Umgang mit Lebensmitteln anregen

Im Grunde genommen geht es um grundlegende Neuorientierungen. Tief eingebrannte Vorstellungen davon, wie ein schöner, schlanker Körper aussieht, müssen korrigiert werden. Es muss ein anderer Umgang mit Lebensmitteln und Essen angeregt werden. Das Einkaufen von Nahrung sollte in Begleitung von Therapeuten umorientiert werden. Das Essen muss unter Aufsicht von Therapeuten ganz anders erlernt werden. Schließlich haben wir möglicherweise auch noch eine Depression, die wenn möglich in die Therapie eingebunden werden sollte.
Du siehst schon, die Wörter Therapie und Umorientierung kommen in der Beschreibung oft vor. Das legt nahe, dass man die Hilfe von Spezialisten hinzuzieht. Dies kann auch ambulant erfolgen. Es gibt sehr bewährte Wege, mit Essstörungen umzugehen und Kliniken, die große Erfahrung damit haben.

Ohne die Zustimmung meiner Freundin wird sich nichts ändern. Es wird schwer sein, mit anzuschauen, wie es ihr immer schlechter geht und ihre Verzweiflung immer grösser wird. Zu ihrem Glück zwingen kann man sie nicht. Ausser, wenn Gefahr, ernsthafte Gefahr für ihren eigenen Leib und ihr Leben besteht. Darüber haben wir schon gesprochen.

Hast Du noch Fragen, frag mich. info@psychologische-beratung-rosenheim.de oder Telefon 0170/5395483.
Du kannst mir auch Themen vorschlagen, über die ich einmal schreiben sollte.
Beim nächsten Mal glaubt jemand, dass sie fremdgesteuert ist.
Alexander Wurthmann M.A.
(Quelle: Kolumne Dr. Alexander Wurthmann M. A. / Beitragsbild, Foto: re)

„Tracht und Landwirtschaft als wichtige bayerische Kulturgüter“

„Tracht und Landwirtschaft als wichtige bayerische Kulturgüter“

Pfaffenhofen / Landkreis Rosenheim – Zum Ausklang des Gaufestwochenendes in Pfaffenhofen (Landkreis Rosenheim, wir berichteten) war die bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, Ehrengast und Hauptrednerin beim politischen Abend.

Begrüßt wurde die Staatsministerin durch den Bezirksrat und Landtagskandidaten für Rosenheim-West, Sebastian Friesinger, der basierend auf seinem Engagement für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie mit einem klaren Bekenntnis zu Tradition und Brauchtum seine politischen Ziele hochmotiviert vorstellte.

In ihrer Ansprache betonte Staatsministerin Michaela Kaniber die Bedeutung der Tracht als Teil der bayerischen Identität und Tradition und bedankte sich beim Trachtenvorstand des Trachtenvereins „Immergrün“, Andreas Rausch für die Ausrichtung des Gautrachtenfestes. „Ich freue mich darüber, dass immer mehr junge Menschen auf die Tracht setzen und damit zum Erhalt dieser wichtigen Kulturgüter beitragen“, so die Landwirtschaftsministerin, „denn neben dem Feiern der bayerischen Kultur setzen sich die Trachtlerinnen und Trachtler auch aktiv für den Erhalt regionaler Produkte, einer nachhaltigen Landwirtschaft und unserer wunderbaren Kulturlandschaft ein.“
„Gerade in der Corona-Pandemie haben sich die bayerischen Bauern als unverzichtbare Säule für unsere Versorgung erwiesen. Sie haben mit viel Einsatz und Engagement dafür gesorgt, dass die Menschen in Bayern auch während der Krise ausreichend mit Lebensmitteln versorgt wurden. Dafür gebührt ihnen unser großer Dank“, stellt die Landwirtschaftsministerin anerkennend fest.

Bei der Energieversorgung aufholen

Die Ministerin hob jedoch auch hervor, dass Bayern bei der Energieversorgung aufholen müsse, um die Energiewende voranzutreiben und umweltfreundliche Alternativen fördern müsse. Sie kritisierte die aktuelle Regierungskoalition aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in Berlin für ihre vermeintliche Arroganz gegenüber Bayern. Laut Kaniber zeigen sie kein Interesse an einer starken Landwirtschaft und am ländlichen Raum.
Um dem entgegenzuwirken, habe die bayerische Staatsregierung zum Beispiel die Holzbauoffensive ins Leben gerufen, um den Holzbau in Bayern weiter zu stärken. Kaniber befürwortete die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit des Holzbaus sowie dessen positive Auswirkungen auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und damit die Stärkung der ländlichen Regionen.

Vor allem beim Thema Nutztierhaltung zeigte die Staatsministerin klare Kante: „Die Reduzierung um 50 Prozent ist für uns nicht durchzusetzen. Wir setzen uns für ein realistisches und praxistaugliches Tierwohlprogramm ein, das eine Weiterentwicklung in der Tierhaltung ermöglicht. Nur so können wir eine starke Landwirtschaft erhalten und gleichzeitig das Tierwohl verbessern. Ein Abbauprogramm, wie es die sogenannte Ampel-Koalition plant, lehnen wir entschieden ab!“

Schließlich betonte Kaniber den Schutz der landwirtschaftlichen Flächen und kritisierte, dass der geplante Nordzulauf für den Brenner-Basis-Tunnel nicht auf Kosten der Bauern gehen dürfe. Sie forderte eine angemessene Beteiligung der Bauernschaft bei der Tunnelplanung, um ihre Flächen zu schützen.

Daniel Artmann: „Wir brauchen wieder mehr klare Kante“

Daniel Artmann, zweiter Bürgermeister der Stadt Rosenheim und Landtagskandidat für den Stimmkreis Rosenheim-Ost, unterstützte die Ausführungen der Landwirtschaftsministerin voll und ganz: „Wir brauchen wieder mehr klare Kante und Haltung, wie es unsere Ministerin heute gezeigt hat”, machte Artmann am Ende der Veranstaltung deutlich. Artmann ärgern die Beliebigkeit und der Weg des geringsten Widerstands bei vielen Entscheidungen. Gerade in der derzeitigen Krise müsse man pragmatisch und nicht ideologisch handeln. “Ich stehe dabei für Klartext, auch wenn man mal im Feuer steht”, betonte er. Nur so würden die Menschen wieder mehr Vertrauen in die Politik gewinnen. Er wolle seiner Tochter und seinem Sohn einmal sagen können: „Wir haben die Weichen für Euch richtig gestellt.“
CSU-Kreisvorsitzender für Rosenheim-Land und Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner dankte abschließend der Staatsministerin für Ihren Einsatz für die bayerische Landwirtschaft und insbesondere für die Region Rosenheim: „Du hast immer ein offenes Ohr für die Belange der Rosenheimerinnen und Rosenheimer. Dafür sind wir Dir zu großem Dank verpflichtet!“
(Quelle: Pressemitteilung CSU Rosenheim / Beitragsbild: CSU Rosenheim)

Großes Interesse am Aiwanger-Auftritt

Großes Interesse am Aiwanger-Auftritt

Ramerberg / Landkreis Rosenheim – Bis zu 350 Personen kann der große Saal beim Gasthof Bichler in Ramerberg aufnehmen und doch reichten die Plätze nicht für den Besucheransturm aus, den der Besuch von Hubert Aiwanger beim politischen Abend der Freien Wähler auslöste. Sogar im Freien verfolgten noch die Menschen den Ausführungen des Bayerischen Wirtschaftsminister durch die geöffneten Saalfenster.

Zuvor begrüßte der FW- Kreisvorsitzende, stellvertretende Landrat und Bezirksrat Sepp Hofer alle anwesenden Besucher, zahlreiche Mandatsträger der FW und die Freie-Wähler-Musi, die den Abend umrahmte. Hofer berichtete von einer kurzfristigen Ausladung Hubert Aiwangers von einem Festzeltauftritt bei einer großen Festwoche eines Trachtenvereins, obwohl dieser noch zuvor mit der Bitte um einen Termin auf die FW zugekommen war. „Der betreffende Trachtenverein ist unschuldig an der Ausladung, hier wurde starker Druck von gewisser Seite auf die Vorstandschaft aufgebaut“ nahm Sepp Hofer die Trachtler in Schutz.

Hubert Aiwanger bei seiner Rede. Foto: Freie Wähler

Hubert Aiwanger. Fotos: Freie Wähler

Sepp Lausch, Fraktionsvorsitzender der FW-Kreistagsfraktion bei seiner Rede. Foto. Freie Wähler

Sepp Lausch, Fraktionsvorsitzender der FW-Kreistagsfraktion. 

Kreisrätin Barbara Stein aus Prutting stellte sich als Bezirkstagskandidatin vor und verwies auf die Anekdote, dass ihre eigene Schwester ihre direkte Gegenkandidatin sei.
Auch der Landtagskandidat für Rosenheim Ost, Gemeinderat Gerhard Schloots aus Bad Endorf stellte sich kurz vor, als ehemaliger Obermeister der Kreishandwerkerschaft lege er seinen Focus natürlich auf die Unterstützung der arbeitenden Bevölkerung, so Gerhard Schloots.
Sepp Lausch, Fraktionsvorsitzender der FW- Kreistagsfraktion und Landtagskandidat für Rosenheim West ging in seinem Grußwort kurz auf die Vorgänge rund um die Demo in Erding ein, forderte die Grünenpolitikerin Katharina Schulze und den linken Kabarettisten Christian Springer zu einer Entschuldigung bei Hubert Aiwanger auf. Das Urteil des Verfassungsgerichtes zum Heizungsgesetz zeige, dass Aiwanger mit seinem Demokratieaufruf vollkommen recht habe. Bundestagsabgeordneten und Ex-Verkehrsminister Andreas Scheuer forderte er auf, sein Bundestagsmandat auf Grund einer von ihm selbst, aber auch von seinen CSU-Vorgängern verschuldeten Strafzahlung von fast 250 Millionen Euro Steuergeld niederzulegen.

Hauptredner des Abends war aber Wirtschaftsminister Aiwanger, der eine Stunde lang  die ganze Bandbreite des politischen Geschehens analysierte. Von der Erbschaftsteuer, die abgeschafft gehöre, über ideologische Verwirrungen in Berlin und über die mangelnde Integration der Migranten von 2015 spannte sich sein Bogen.
In vielen Branchen herrsche akuter Arbeitskräftemangel, auch für einfache Tätigkeiten. Daher sollten die ersten 2000 Euro Lohn für Arbeitnehmer steuerfrei sein, damit ein deutlicher Einkommensunterschied zum Bürgergeld zum Tragen kommt. „Dann hätten wir auf einmal wieder viele mehr Menschen in Lohn und Brot, arbeiten muss sich wieder lohnen!“, so der stellv. Ministerpräsident.
Am Schluss gab es für Aiwanger stehende Ovationen. Danach stellte er sich noch 45 Minuten lang den Fragen der Bürger. 
(Quelle: Pressemitteilung Freie Wähler / Beitragsbild, Fotos: Freie Wähler)

Sechs Personen machen sich an Kiosk zu schaffen

Sechs Personen machen sich an Kiosk zu schaffen

Happing / Rosenheim – Eine Anwohnern beobachtete im Rosenheimer Ortsteil Happing in der Nacht auf den heutigen Donnerstag sechs Personen, die sich an der Eingangstür des dortigen Kiosks zu schaffen machten. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich um 2 Uhr am Morgen in der Loisachstraße. Die Anwohnerin wurde durch laute Geräusche auf das Treiben aufmerksam. Noch vor dem Eintreffen der Polizeistreife entfernten sich die verdächtigen Personen. Zur Klärung des Sachverhalts bittet die Polizeiinspektion Rosenheim unter Telefon 08031 / 200-2200 um Hinweise.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kaiserstraße, Rosenheim, 1928

Kaiserstraße, Rosenheim, 1928

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1928. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Kaiserstraße in Rosenheim.

So viel erscheint sich auf den ersten Blick gar nicht verändert zu haben. Und doch war es eine ganz andere Zeit. Der Blick auf die die vielen kleinen Details lohnt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)