Arbeiten in „kleiner Fußgängerzone“ im Zeitplan

Arbeiten in „kleiner Fußgängerzone“ im Zeitplan

Rosenheim – Die Bauarbeiten in der „kleinen Fußgängerzone“ zwischen Rathausstraße und Gillitzerstraße  in Rosenheim schreiten voran. Die Rohrleitungsarbeiten der Stadtwerke Rosenheim für die Wasser-, Fernwärme- und Fernkälteversorgung, die Kanalsanierung der Stadtentwässerung sowie die Straßenbauarbeiten verlaufen nach Plan.

Aktuell wurden 16 von bis zu 25 sogenannten Wurzelkammersystemen eingebaut, damit künftig den dort gepflanzten Bäumen ein ungehindertes, unterirdisches Wurzelwachstum ermöglicht wird. Außerdem wird im Zuge des Leitungsbaus die Straßenentwässerung überprüft und gegebenenfalls saniert oder erneuert.
Die Verlegung von Fernkälte ist eine wichtige nachhaltige Maßnahme, weil durch sie der Energieverbrauch bei der Kälteerzeugung – wie beispielsweise durch Klimaanalagen – drastisch gesenkt wird.

Die Bauarbeiten finden in der Münchener Straße, der in Kufsteiner Straße sowie an der Gillitzerstraße statt. Zusätzlich wird von der Tiefgarage des Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim ein Leitungsgraben in Richtung Kufsteiner Straße gelegt. Stand heute wird das Gesamtprojekt planmäßig vor Beginn der Adventszeit abgeschlossen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Nistkästen für Fledermäuse

Nistkästen für Fledermäuse

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Von A(lpenfledermaus) bis Z(wergfledermaus): In Deutschland leben 25 Arten der nachtaktiven Jäger. Sie geraten jedoch immer mehr unter Druck, denn sie finden immer weniger Rückzugsquartiere für die Tageszeit. Fledermauskästen können den Tieren daher eine wichtige Alternative bieten. Warum in den Sommerferien nicht eine solche Fledermaus-„Datsche“ bauen? Hier Tipps vom Industrieverband Heimtierbedarf.

Fledermaus-Wohnung an der Wand. Foto. IVH/BNA-Hirt

So sieht eine gemütliche Behausung für Fledermäuse aus. Foto: IVH/BNA-Hirt

Viele Fledermausarten sind vom Aussterben bedroht: Immer häufiger werden ihre durch Vielfalt charakterisierten Jagdreviere durch Monokulturen ersetzt. Alte, morsche Bäume werden oft schnell gefällt, um die Ansiedelung des Borkenkäfers zu verhindern. Auch die Sanierung von Gebäuden sorgt dafür, dass Fledermäuse immer weniger Spalten im Gebälk oder Dachstuhl finden. Damit schwinden die Rückzugsorte für die nachtaktiven Jäger, um die Tageszeit zu verbringen und ihre Jungen aufzuziehen. Fledermauskästen können den Tieren daher willkommenen Ersatz bieten.

Flach mit Anflugbrett: Der klassische Fledermauskasten

Den einen Kasten, der sich für alle heimischen Arten eignet, gibt es nicht. Denn die verschiedenen Fledermausarten haben sehr unterschiedliche Lebensweisen. Optimal ist es daher, mehrere Modelle anzubieten. Der Klassiker, den viele und vor allem in der Nähe des Menschen lebende Arten mögen, ist ein Flachkasten mit einer schrägen Vorderseite, sodass sich der Schutzraum innen nach oben hin verjüngt. Der Einflugspalt liegt an der Unterseite. Er sollte maximal 2,5 Zentimeter breit sein, sodass auch trächtige Tiere noch hineinkrabbeln können, Beutegreifer wie Katzen oder Marder jedoch nicht. Bei Nistkästen mit breiten Einflugöffnungen sollte darauf geachtet werden, dass im Inneren des Kastens eine vertikale Unterteilung angebracht ist, die den Nistkasten in kleinere Einheiten unterteilt, sodass dort auch eine größere Gruppe Unterschlupf finden kann. Ein unter der Einflugöffnung senkrecht nach unten reichendes Anflugbrett – am besten leicht aufgeraut oder mit Nuten versehen – erleichtert Fledermäusen das Anfliegen und Hineinklettern, so Dr. Martin Singheiser vom Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA).
Die meisten Fledermauskästen sind aus Holz oder Holzbeton. Damit sich die Fledermäuse im Inneren gut festhalten können, sollte die Oberfläche wie das Anflugbrett aufgeraut oder mit Nuten bestückt sein. Weiterhin sollte der Nistkasten unbedingt wetterfest sein, etwa dank einer Kunststofffolie oder einem dünnen Metallblech auf dem Dach. Dachpappe eignet sich hingegen nicht, denn das darin enthaltene Bitumen kann bei Sommerhitze entweichen und die Tiere schädigen. Auch Zugluft ist zu vermeiden. Kleine Ritzen und Schlitze im Fledermauskasten lassen sich zum Beispiel einfach mit Holzleim abdichten.

Lage, Lage, Lage: Der richtige Platz

Dr. Singheiser empfiehlt, mehrere Nistkästen am Haus und auf dem Grundstück verteilt anzubringen – möglichst witterungsgeschützt und nicht in praller Sonne – da Fledermäuse ihre Schlafquartiere häufiger wechseln. Damit die Tiere die Ruhestätten ungestört und sicher anfliegen können, sollten diese in einer Höhe von drei bis fünf Metern montiert werden. Dabei sollte der Anflugweg frei und nicht durch Sträucher oder Hecken zugewachsen sein.

Auf den Spuren bei Einzug – Hauswartung bei Umzug

Nun braucht es Geduld, denn es kann etwas dauern, bis die ersten Fledermäuse einziehen. Wenn der Fledermauskasten bewohnt ist, lässt sich das an ersten Kotspuren unter dem Kasten erkennen. Wegen der nach unten offenen Bauweise fallen die Ausscheidungen der Tiere leicht nach draußen. Tagsüber gilt es, die Tiere nicht zu stören. Aber in der Abenddämmerung kann man die Tiere beim Ausfliegen und bei der Jagd beobachten.
Wird es dann im Jahr kälter, ziehen sich Fledermäuse zum Winterschlaf in frostfreie Quartiere zurück, beispielsweise Höhlen. Nun bietet sich die Reinigung der Kästen an – sofern alle Fledermäuse ausgezogen sind. Mit einer feinen Bürste oder Stöckchen lassen sich die Kotreste meist leicht entfernen. Reicht das nicht, kann man diesen auch mit Wasser und etwas Schmierseife zu Leibe rücken. Anschließend sollte man den Kasten gut spülen. Auf aggressive oder chemische Reinigungsmittel sollte verzichtet werden. Gegebenenfalls sollten auch das Dach neu abgedichtet oder kleine Risse mit Holzleim verschlossen werden, sodass die Tiere im kommenden Jahr wieder ein intaktes Refugium vorfinden.

Navigation per Ultraschall: Wie sich die Jäger zurechtfinden

Neben Flughunden sind Fledermäuse die einzigen Säugetiere, die aktiv fliegen können. Um sich im Dunkeln zu orientieren, nutzen sie Echoortung: Sie geben Ultraschallsignale ab und empfangen über ihre großen Ohren die von Hindernissen oder Beutetieren reflektierten Signale. So manövrieren sie geschickt durch die Nacht. Die meisten Fledermäuse bei uns ernähren sich von Insekten, die sie im Flug erbeuten und fressen. „Fledermäuse sind wichtige Nützlinge und für uns Menschen ungefährlich, daher sollten wir mit einfachen Mitteln ihr Überleben unterstützen“, fasst Dr. Singheiser zusammen.
(Quelle: Pressemitteilung BNA/IVH / Beitragsbild: IVH /BNA-Hirt)

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Rosenheim – Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr: Zwei junge Männer wurden dabei beobachtet, wie sie in der Nacht in der Münchener Straße in Rosenheim eine Absperrung einer Baustelle zur Seite räumten und damit eine benachbarte Straße sperrten.

Der Vorfall ereignete sich am gestrigen Sonntag kurz vor Mitternacht. Die beiden Männer, 19 und 20 Jahre alt, versetzten die rot-weißen Absperrgitter, machten damit den Baustellenbereich für den Straßenverkehr frei zugänglich und blockierten damit dann die Zufahrt zur Gillitzerstraße.
Beim Eintreffen der Polizeistreife versuchten die beiden zu flüchten, konnten aber vorläufig festgenommen werden.
Dabei zeigte sich der 22-jährige, nach den Angaben der Polizei, den Beamten gegenüber äußerst aufbrausend und uneinsichtig, so dass er schließlich in Sicherheitsgewahrsam genommen wurde.
Die beiden  Rosenheimer erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und zusätzlich wird auch noch die Führerscheinstelle über das unangebrachte Verhalten im Straßenverkehr informiert.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hubschrauberlandung in Kolbermoor

Hubschrauberlandung in Kolbermoor

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Für Aufsehen sorgte am heutigen Montag gegen 11.30 Uhr eine Hubschrauberlandung auf dem Sportplatzgelände des SV DJK in Kolbermoor (Landkreis Rosenheim) Hintergrund war die Rettung eines sechsjährigen Kindes.

Nach Auskunft der Polizeiinspektion Bad Aibling erlitt das Kind einen Krampfanfall und wurde ins Klinikum Traunstein geflogen.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte war es glücklicherweise wieder ansprechbar. Die Feuerwehr Kolbermoor übernahm die Absicherung der Hubschrauberlandung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

15-jähriger mit Schlagringen unterwegs

15-jähriger mit Schlagringen unterwegs

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat an der A93 nahe Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) zwei Schlagringe sichergestellt – bei einem 15-Jährigen! Der Minderjährige hatte die verbotenen Waffen in seinem Gepäck mitgeführt. Zuvor nahmen die Beamten im Rahmen der Grenzkontrollen sechs Personen die Messer ab. Sie wurden jeweils wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Der junge Bulgare war zusammen mit einem 20-jährigen Verwandten in dessen Auto in Richtung München unterwegs. Aufgefallen war den Kontrollbeamten zunächst der Wagen. Bei der Überprüfung des deutschen Pkw-Kennzeichens hatte sich herausgestellt, dass kein Versicherungsschutz mehr vorhanden war. Dementsprechend stellt das Führen dieses Fahrzeugs einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz dar. Hierzu hat die eingeschaltete Verkehrspolizei aus Raubling zuständigkeitshalber die weiteren Ermittlungen übernommen. Bei der Durchsuchung des Autos stießen die Bundespolizisten im Kofferraum auf eine Reisetasche, die dem 15-Jährigen zugeordnet werden konnte. Darin entdeckten die Beamten zwei Schlagringe, die in Kleidungsstücke gewickelt waren. Der Minderjährige erklärte, dass die verbotenen Waffen ihm gehören würden. Weitere Angaben wollte er jedoch nicht machen. Er wurde angezeigt und muss mit einem Strafverfahren rechnen.

Ungar mit Einhandmesser unterwegs

Tags zuvor hatte ein Ungar in der Mittelkonsole seines Fahrzeugs ein Einhandmesser mitgeführt. Die Bundespolizei beschlagnahmte die Waffe des 51-Jährigen in der Grenzkontrollstelle. Ebenfalls mit einem Einhandmesser überquerte ein 39-jähriger Litauer die deutsch-österreichische Grenze. Das Messer lag zugriffsbereit auf der Rückbank seines Wagens. Im Auto eines Ukrainers, 40 Jahre alt, fanden die Bundespolizisten in der Seitenablage der Fahrertüre das nächste Einhandmesser. Ein solches hatte auch ein 41-jähriger Deutscher dabei. Er trug es, wie die Rosenheimer Beamten feststellten, in seiner Hosentasche. Wiederum mit einem Einhandmesser in der Hosentasche war ein tschechischer Pkw-Beifahrer, 28 Jahre alt, unterwegs. Aus einer Dose, die sich zwischen dem Fahrer und Beifahrersitz eines Lastkraftwagens befand, zogen die Bundespolizisten ein Messer mit einer rund 14 Zentimeter langen Klinge. Es gehörte einem 36-jährigen Belarussen.
In allen sechs Fällen wurden den Männern die Messer abgenommen. Auf jeden von ihnen kommt ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz zu.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Wenn Häuser zur Leinwand werden

Wenn Häuser zur Leinwand werden

Rosenheim – Wenn Hausfassaden zur Leinwand werden: das „Transit Art“-Festival in Rosenheim hat begonnen und in der Färberstraße ist das erste Kunstwerk auch schon fertig. Anderenorts hackt es dagegen noch etwas. Innpuls.me hat einige Künstler zum Start besucht. 

Street-Art-Künstlerin Emily Eldridge hat mit ihrem Werk an der Johann-Rieder-Realschule gerade begonnen. Foto: Innpuls.me

Street-Art-Künstlerin Emily Eldridge hat mit ihrem Werk an der Johann-Rieder-Realschule gerade begonnen. Foto: Innpuls.me

„Da ist diesmal etwas der Wurm drin“, schmunzelt Street-Art Künstler Kera 1, als wir ihn bei seiner Kollegin Emily Eldrigde bei der Johann-Rieder-Realschule am Nörreut treffen. Dort streikte die Hebebühne. Nach einer kleinen Zwangspause funktionierte sie aber wieder, dafür gab es dann Probleme mit den Spraydüsen.

Street-Art-Künstlerin Emily Eldridge. Foto: Innpuls.me

Emily Eldridge bei der Arbeit.

Aber schließlich konnte Emily Eldrigde mit ihrer Arbeit weitermachen. Die Wurzeln der Street-Art-Künstlerin liegen in den USA. Derzeit lebt und arbeitet sie in Berlin und Barcelona. Bei ihrer Kunst lässt sie sich von Mode, Popkultur und Alltag inspirieren und schafft mutige Bilder mit Humor und Witz.

Mural in der Färberstraße 33 in Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Das Mural in der Färberstraße 33 ist bereits fertig. 

Während sie mit ihrem Mural an der Fassade der Schule gerade begonnen ha, ist Kera1 mit seinem Werk am der Fassade in der Färberstraße 33 auch schon fertig. „Ich hab bereits am Donnertag damit begonnen und habe insgesamt vier Tage dafür gebraucht“, erzählt er. Der bürgerlicher Name des gebürtigen Berliners lautet Christian Hinz. Seit über 23 Jahren beschäftigt er sich mit Farben, Drucktechniken und Fassadenmalerei. Seine Arbeiten sind geometrisch abstrakt und zugleich räumlich. Sowohl die Umgebung und die dazugehörige Farbwelt als auch Impulse aus seinem Grafikdesign- Studium sowie seiner Liebe zum Haptischen und Handwerklichen fließen in seine Werke ein. 

Guido Palmadessa verschönert die Fassade der Astrid-Lindgren-Grundschule. Foto: Innpuls.me

Guido Palmadessa verschönert die Fassade der Astrid-Lindgren-Grundschule. 

Wohin die „Reise“ geht erkennt man auch beim Mural an der Astrid-Lindgren-Grundschule in der Innsbruckerstraße bereits deutlich. Das Pippi-Langstrumpf-Graffiti ist verschwunden, dafür blicken nun schon eindrucksvolle Gesichter nachdenklich auf die Betrachter. Künstler Guido Palmadesa, geboren 1988 in Buenes Aires, vergleicht sein Werk immer wieder mit seinem Entwurf am Smartphone.
Palmadessa studierte Bildende Kunst mit Schwerpunkt Zeichnen an der Nationalen Universität der Künste in Buenos Aires. Seitdem hat er an vielen Orten der Welt, u. a. Portugal, Deutschland, Italien, Spanien, Kroatien, Mexiko, Bolivien, Chile und Argentinien große Wandgemälde erschaffen. Seine Werke sind eine ästhetisch-anmutende Mischung aus Fantasie, Poesie und sozialem Realismus, das Motiv stets an sozial-politischen Dimensionen knüpft.

Das Transit Art Festival dauert noch bis zum 16. Juli. Interessierte können die Entstehung der Kunstwerke live erleben und mit den Künstlern vor Ort persönlich ins Gespräch kommen. Veranstalter ist die Städtische Galerie in Kooperation mit der „Meine Volksbank Raiffeisenbank eG“.Wo überall neue Murals entstehen, kann man dem Flyer Transit Art 2023 entnehmen. Das Wachsen der neuen Kunstwerke im öffentlichen Raum kann man außerdem über den Instagram-Kanal der Städtischen Galerie miterleben: @staedtische.galerie.rosenheim).
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Vortrag „Doppelt ausgebeutet“

Vortrag „Doppelt ausgebeutet“

Rosenheim – „Doppelt ausgebeutet: Prekäre Beschäftigung und Armut sind weiblich“ lautet der Titel eines Vortrags am heutigen Montag, 10. Juli im DGB Gewerkschaftshaus in Rosenheim (Brixtraße 2). Veranstalter ist der „Arbeitskreis linker Frauen“, ein Zusammenschluss von Frauen verschiedener politischer, gesellschaftspolitischer und sozialer Gruppen.

Den Vortrag hält Bundestagsabgeordnete Susanne Ferschl. Anschließend gibt es eine Diskussion mit Rechtsanwältin Adelheid Rupp, Landessprecherin Die Linke! Bayern und Spitzenkandidatin zur Landtagswahl und Rechtsanwältin und Wirtschaftsmediatorin Sabine Rechmann, parteilose Kandidatin zur Landtagswahl.
Der Vortrag gibt einen Überblick auf die Beschäftigungssituation von Frauen, beleuchtet die Einkommens- und Rentensituation und gibt einen Ausblick, welche Maßnahmen aus linker Sicht notwendig wären
Textzitat aus der Einladung: „Frauen werden in unserer patriarchalen kapitalistischen Gesellschaft in zweifacher Hinsicht ausgebeutet. Sie tragen zum einen den Großteil der unbezahlten Reproduktionsarbeit, wie Hausarbeit und Kinderbetreuung, zum anderen werden Frauen in der Lohnarbeit immer noch schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen.
Verdienstungleichheit beschränkt sich jedoch nicht nur auf Bruttostundenverdienste. Nicht am Erwerbsleben teilzunehmen oder über Jahre nur in Teilzeit zu arbeiten, birgt mittel- bis langfristige Verdienstfolgen und verschärft möglicherweise die Abhängigkeit vom Partner. Für Millionen Frauen droht zudem eine Rutschbahn in die Altersarmut.“
(Quelle: Pressemitteilung Arbeitskreis linke Frauen / Beitragsbild: Symbolfoto: Innpuls.me)

Münchner Straße, Rosenheim, 1986

Münchner Straße, Rosenheim, 1986

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1986. Auf dem alten Foto zu sehen ist die Münchner Straße in Rosenheim.

Aktuell laufen die Bauarbeiten dort auf vollen Touren. Dieses Bild dokumentiert die Entstehung der Fußgängerzone in diesem Bereich von Rosenheim. Das Pflaster ist verlegt. Bäume werden frisch gepflanzt. Auch sie sind nun wieder Geschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Beschwingter Start ins Wochenende

Beschwingter Start ins Wochenende

Rosenheim – Die Big Band des renommierten Bundespolizeiorchesters München gastiert im Rahmen eines Platzkonzerts am Samstag, 15. Juli, ab 10:30 Uhr am Ludwigsplatz in Rosenheim. Der Eintritt ist frei.

Musikalisch beschwingt beginnt das kommende Wochenende am Samstagvormittag, 15. Juli, am Ludwigsplatz in Rosenheim. Dort spielt die Big Band des Bundespolizeiorchesters aus München von 10.30 Uhr bis 12 Uhr. Das Repertoire der Big Band reicht von typischen Jazz- und Swing-Arrangements bis zu modernen Pop- und Rocknummern. Die Rosenheimer Bundespolizei lädt herzlich zu diesem besonderen Musik-Event ein.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Copyright Bundespolizei)

Rosenheim übertrifft Stadtradelrekord deutlich

Rosenheim übertrifft Stadtradelrekord deutlich

Rosenheim – Rosenheim hat seinen Stadtradelrekord pulverisiert! Beim dreiwöchigen Stadtradeln sind die Rosenheimer ganze 412.633 Kilometer fahrradgefahren und haben somit den Vorjahresrekord um über 108.000 Kilometer verbessert.

„Das ist nicht nur eine ganz starke Leistung der Rosenheimer, sondern es hat sich auch ganz konkret auf den Stadtverkehr ausgewirkt. Während des Stadtradelns waren spürbar weniger Autos auf den Straßen. Außerdem wird das Narrativ der „fahrradunfreundlichen Stadt“ widerlegt: 1780 Teilnehmer – übrigens auch ein Rekord – zeigen eindrucksvoll, wie gut und sicher Fahrradfahren in Rosenheim ist. Ich gratuliere allen zu diesem tollen Ergebnis und freue mich schon auf das nächste Jahr“, so Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.
Die Rosenheimer hatten sich zu 83 Teams zusammengeschlossen und haben durch ihre Fahrradfahrten rechnerisch betrachtet 67 Tonnen CO2 vermieden.
Das Stadtradeln geht auf eine Initiative des Klima-Bündnisses zurück, bei dem die Stadt Rosenheim seit 2008 Mitglied ist.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Ein Meilenstein in Eurem Leben“

„Ein Meilenstein in Eurem Leben“

Rosenheim – Vor so guten Leistungen verbeugte sich sogar die stellvertretende Rosenheimer Landrätin Alexandra Burgmaier: 483 erfolgreiche Absolventen hat die FOS/BOS Rosenheim in diesem Jahr. 37 von ihnen erreichten eine Durchschnittsnote von 1,5 oder besser und zwei Abiturientinnen wurden bei der Abschlussfeier im Ballhaus Rosenheim für herausragende Leistungen ausgezeichnet.

Blick in den Saal des Ballhauses bei der Abschlussfeier der FOS/BOS Rosenheim. Foto Innpuls.me

Viele Abiturienten ließen sich von Eltern, Großeltern und Geschwistern zu feierlichen Abschlussfeier in den Saal des Rosenheimer Ballhaus begleiten. Fotos: Innpuls.me

„Dieser Moment ist ein Meilenstein in Eurem Leben!“ Mit diesen Worten begrüßten die beiden Lehrkräfte Helene Trenkler und Tobias Angerer die Gäste im vollbesetzten Saal des Rosenheimer Ballhaus. Viele der Abiturienten ließen sich zu diesem besonderen Moment von Eltern, Großeltern und Geschwistern begleiten und auch wenn die Abschlussnoten natürlich schon längst feststanden, war bei einigen der Absolventen dann doch eine gewisse Aufregung vor der Zeugnisübergabe zu spüren.

FOS/BOS Rosenheim Abschlussfeier. Foto Innpuls.me

Schüler und Lehrer umrahmten die Abschlussfeier musikalisch.

Von den 483 erfolgreichen Absolventen haben 349 die Fachhochschulreife, 22 die fachgebundene Hochschulreife und 112 die Allgemeine Hochschulreife erworben. Der Weg dorthin war wohl für die wenigsten immer leicht. „Ihr seid während dieser Zeit persönlich gewachsen und habt es geschafft. Darauf könnt Ihr sehr stolz sein und jetzt Eure Zukunft feiern“, so Helen Trenkler und Tobias Angerer, die den Abend moderierten.

Abschussfeier FOS/BOS Rosenheim. Musikauftritt. Foto: Innpuls.me

Diese beiden Schülerinnen bekamen für ihre Eigenkomposition besonders viel Applaus.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Schüler und Lehrer der FOS/BOS Rosenheim, teils sogar mit selbst komponierten Stücken. Höhepunkt des Abends war die Zeugnisübergabe, die aufgrund der vielen Abiturienten auf mehrere Durchgänge aufgeteilt wurde.
Besonders geehrt wurden dabei zwei Abiturientinnen für ihre herausragenden Leistungen: Elena Wagner kann das beste Fachabitur in Bayern vorweisen und Emily Demmel das bayernweit beste Fachabitur in der Ausbildungsrichtung Gestaltung.
Gratulation gab es da auch von Rosenheims stellvertretender Landrätin Alexandra Burgmaier. Sie dachte in ihrer Rede auch an die Eltern. „Das war sicher auch für sie eine anstrengende Zeit“. Nun aber könnten ihre Kinder mit einem „tollen Abschluss“ ins Leben starten. Die FOS/BOS Rosenheim sei ein Beispiel für das sehr gute Bildungssystem in Bayern.
Die Möglichkeiten und Angebote für die Absolventen seien derzeit so groß wie nie zuvor.. Aber dieses Überangebot habe nicht nur positive Seiten. „Viel kann auch zu viel werden“.
Wie sehr die Absolventen sich mit der FOS/BOS Rosenheim verbunden fühlen, zeigte eine kleine Fragerunde zwischendurch. „Die Zeit an der BOS war die beste Zeit meines Lebens“, meinte ein Absolvent. Eine Absolventin sage: „Wir Schüler sind so gut zusammengewachsen. Es sind richtig tolle Freundschaften entstanden und die Lehrer waren auch toll“.
Martin Niedermeier sprach als Elternbeirat und „stolzer Papa“. Er wünschte den Absolventen alles Gute bei ihren nächsten Schritten, egal ob Studium, Ausbildung oder Auslandsaufenthalt.
Lob und Anerkennung für das Erreichte kam auch von Schulleiterin Vilma Sieß. Sie ermutigte die Absolventen Pfade zu beschreiten, die noch nicht ausgetreten sind, um sich so den Herausforderungen der Zukunft zu stellen.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Karin Wunsam)

 

Vorträge zur Lokalgeschichte

Vorträge zur Lokalgeschichte

Rosenheim – Mit zwei Vorträgen zur lokalen Geschichte der KPD in der Region Rosenheim beteiligt sich die „Initiative Erinnerungskultur – Stolpersteine für Rosenheim“ in dieser Woche an der Rosenheimer Veranstaltungsreihe „Antifaschismus bleibt notwendig“. Eintritt frei.

Erstmalig wird am morgigen Dienstag, 11. Juli,  im Rosenheimer linken Zentrum die lokale Geschichte der Ortsgruppe der „Kommunistischen Partei Deutschlands“ (KPD) vorgestellt. Andreas Salomon beleuchtet deren Arbeit von der Gründung 1919 bis zum Verbot 1933 und darüber hinaus während der Illegalität.
einen Tag später, m Mittwoch, 12. Juli,  wird der Referent dann jene 28 Kommunisten aus der Stadt Rosenheim und dem Bezirk vorstellen, welche am 26. April das Konzentrationslager Dachau gebracht wurden. In verschiedenen Archiven hat Salomon sämtliche Biografien erforscht und wird anhand von ausgewählten Beispielen berichten, welche politische Arbeit sie in Rosenheim geleistet haben. 
Beide Vorträge beginnen um 19 Uhr im Rosenheimer Z linken Zentrum in
der Innstaße 45a. Der Eintritt ist frei. An beiden Tagen kann in den
Räumen auch die Ausstellung über den rechts esoterischen Anastasia-Kult besichtigt werden. Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe gibt es im Internet unter: https://antifaschismusbleibtnotwendig.rosenheim.tk
(Quelle: Pressemitteilung No AfD Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)