Tödlicher Motorradunfall bei Edling

Tödlicher Motorradunfall bei Edling

Edling / Landkreis Rosenheim – Tödlicher Verkehrsunfall auf der Kreisstraße Ro 42 bei Edling (Landkreis Rosenheim): Ein 26-jähriger Motorradfahrer kam am gestrigen Samstagnachmittag (4.5.2024) von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Samstag (4. Mai 2024), gegen 12.25 Uhr, befuhr ein 26-jähriger Motorradfahrer aus dem Altlandkreis Wasserburg die Kreisstraße RO 42 im Gemeindegebiet Edling in Fahrtrichtung Albaching. Auf Höhe Fußstätt setzte der Motorradfahrer in einer langgezogenen Rechtskurve zum Überholen eines vorausfahrenden Pkws an. Dabei geriet er noch im Überholvorgang ins Schlingern und verlor die Kontrolle über sein Motorrad. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.
Dabei verletzte sich der 26-Jährige so schwer, dass er noch an der Unfallverstelle seinen schweren Verletzungen erlag.

Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, wurden ein unfalltechnisches und unfallanalytisches Gutachten angeordnet.

Die Unfallstelle wurde durch die Feuerwehren Edling und Steppach abgesichert. Ein Rettungshubschrauber aus Österreich war ebenfalls im Einsatz. Die Straßensperrung wurde gegen 16.20 Uhr wieder aufgehoben.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 5. Mai

Namenstag haben: Gotthard, Jutta, Nunzio, Sigrid

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Chris Brown (1989 – ist ein US-amerikanischer Sänger, Songschreiber, Rapper und Tänzer.)

– John Batterson Stetson (1830– war ein US-amerikanischer Hut-Hersteller und der Erfinder des Cowboy-Huts.)

– Eddi Arent (1925 – war ein deutscher Schauspieler und Komiker, der in den 1960er Jahren durch seine Rollen in zahlreichen Edgar-Wallace-Verfilmungen und als „Lord Castlepool“ in drei Karl-May-Filmen bekannt wurde. Sein bürgerlicher Name: Gebhardt Georg Arendt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1835: In Belgien wird die erste Eisenbahnlinie auf dem europäischen Kontinent zwischen Brüssel und Mechelen in Betrieb genommen.
  • 1885: Für die Erfindung des Rollfilms erhält der US-amerikanische Unternehmer George Eastman das US-Patent 317,049.
  • 1891: In London können die ersten Briefmarken aus Automaten gekauft werden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Sparkassenstiftungen Zukunft vergeben über 100.000 Euro an Kindergärten in Region Rosenheim

Sparkassenstiftungen Zukunft vergeben über 100.000 Euro an Kindergärten in Region Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Die Spannung hat ein Ende: die Gewinner der Ausschreibung „Kindergarten – wünsch Dir was!“ wurden ausgelost. Gleich 38 Kindergärten aus der Stadt und dem Landkreis Rosenheim können sich freuen, denn ihre eingereichten Wünsche in Höhe von maximal 3.500 Euro werden nun in Erfüllung gehen. Und diese sind vielfältig – von einer Bobbycar-Tankstelle über eine Leseecke bis hin zu einem Erste-Hilfe-Kurs ist alles dabei.

„Diese Investition in unsere Jüngsten stärkt nicht nur die einzelnen Einrichtungen, sondern auch die gesamte Region.“, so Alexa Dietz, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Sparkassenstiftungen Zukunft. „Ich freue mich, dass so viele Kindergärten das Angebot angenommen haben. Gerade von der Kreativität der knapp 80 eingereichten Collagen sind wir überwältigt.“ Alle Collagen können ab sofort im Schaufenster der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling in der Kufsteiner Straße 1-5 83022 Rosenheim besichtigt werden. Neben der Auslosung wurden zusätzlich die zwei kreativsten Einreichungen prämiert: Der Kindergarten Rappelkiste aus Rosenheim und das AWO Haus für Kinder aus Heufeld erhalten jeweils 500 Euro für ein Kindergartenfest.

Seit 2006 bilden die beiden Sparkassenstiftungen Zukunft eine Plattform für gesellschaftliches Engagement in der Region. Sie fördern und initiieren zukunftsweisende Projekte, die das Leben in der Region noch lebenswerter machen. Ihr Ziel ist es, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung von Stadt und Landkreis Rosenheim nachhaltig zu stärken. Ihr breit gefächertes Engagement umfasst 17 Stiftungszwecke. Weitere Informationen und einen Förderantrag als Download gibt es hier.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkassenstiftung Zukunft / Beitragsbild: Copyright Sparkassenstiftung Zukunft, zeigt: Gewinnübergabe der Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim an das Integrative Kinderhaus St. Quirin und die Integrative Außengruppe Wurzelzwerge St. Quirin der Caritas)

Bahnhofstraße, Bad Aibling, 1942

Bahnhofstraße, Bad Aibling, 1942

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1942. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Bahnhofstraße in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim).

In der Bahnhofstraße in Bad Aibling waren auch zur damaligen Zeit schon einige Geschäfte und Gaststätten angesiedelt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext Karin Wunsam)

Umweltthemen im Fokus in der Rosenheimer Fußgängerzone

Umweltthemen im Fokus in der Rosenheimer Fußgängerzone

Rosenheim – Informationen und Mitmach-Angebote zum Thema Umwelt gab es am heutigen Samstag (4.5.2024) beim Umwelttag in der Rosenheimer Fußgängerzone. Die Resonanz war gut. 

Das Wetter spielte mit. Pünktlich zur Eröffnung zeigte sich wieder die Sonne am Himmel. Auf die Besucher wartete auf dem Max-Josefs-Platz und in der Heilig-Geist-Straße ein vielfältiges Programm.  Kinder konnten sich beispielsweise ein kleines Holzauto mit Solarantrieb bauen und für Erwachsene gab es Kräuter- und Gemüsepflanzen zum Mitnehmen. Auf reges Interesse stießen auch die Informationen über Windkraft und Mini-Solaranlagen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Innpuls.me)

Rosenheim: Brand im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses

Rosenheim: Brand im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses

Rosenheim -Am späten Freitagabend (3.5.2024)  brach in einem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Rosenheim ein Feuer aus. Bei dem Brand wurden nach aktuellen Erkenntnissen drei Personen leicht verletzt, der entstandene Sachschaden dürfte sich im mittleren vierstelligen Bereich bewegen. Die Kriminalpolizei Rosenheim übernahm die Ermittlungen zur Brandursache und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Freitag (3. Mai 2024) ging gegen 22.55 Uhr bei der Integrierten Leitstelle Rosenheim die Mitteilung über einen Brand in einem Gebäude, in der Lessingstraße, in Rosenheim ein. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte der regionalen Feuerwehren stellten fest, dass im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses ein abgestellter Kinderwagen in Brand geraten war. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte jedoch ein größeres Ausbreiten der Flammen auf Wohneinheiten verhindert und der Brand schnell abgelöscht werden.

Auf Grund der starken Rauchentwicklung wurden drei Personen leicht verletzt. Diese wurden durch ebenfalls alarmierte Rettungswagenbesatzungen zur medizinischen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Nach aktuellen Erkenntnissen wird der Sachschaden im mittleren vierstelligen Euro-Bereich geschätzt.

Die ersten Ermittlungen erfolgten durch Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim. Noch in der Nacht übernahmen Kräfte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, die weiteren Untersuchungen vor Ort.

Zur genauen Brandursache können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden. Die Untersuchungen hierzu dauern noch an und die Ermittler bitten zur Klärung des Sachverhalts auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat am Abend des 3. Mai 2024, zwischen 22.30 Uhr und 23.00 Uhr, im Bereich des Anwesens Lessingstraße 67 in Rosenheim verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die für die Ermittlungen von Bedeutung sein könnten?
    Hinweise werden an die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 / 2000 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten.
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Stadt Rosenheim: Deutliche Erhöhung der Kita-Gebühren

Stadt Rosenheim: Deutliche Erhöhung der Kita-Gebühren

Rosenheim – Eltern müssen sich bei den Gebühren für die Kindertageseinrichtungen der Stadt Rosenheim auf eine deutliche Erhöhung einstellen. Das war Thema bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Kinder, Jugendliche und Familien.

Fix ist aktuell noch nichts. Spätestens bei den Juli-Sitzungen 2024 von Haupt- und Finanzausschuss und Stadtrat will die Stadtverwaltung aber eine Beschlussvorlage zur Änderung der Gebührensatzung über die Benutzung der Kindertageseinrichtungen der Stadt Rosenheim einbringen. 
Im Gespräch ist eine Erhöhung um voraussichtlich ca. 8 Prozent zum 1.9. 2024 und zum 1.9. 2025.Zum Verständnis: Gehen wir von einer monatlichen Gebühr von aktuell 200 Euro aus, würden dann ab dem 1.9.2024 216 Euro fällig werden. Kommen darauf ab dem 1.9. 2025 noch mal 8 Prozent, sind wir rechnerisch bei 233,28 Prozent, 

Als Grund für den deutlichen Sprung wird die Tariferhöhung des Tarifvertrages für den Öffentlichen Dienst genannt. „Der Tarifabschluss 2023/2024 umfasst eine Zahlung eines Inflationsausgleichsgeldes von 3000 Euro sowie eine Entgelterhöhung von monatlich plus 200 Euro und plus 5,5 Prozent; mindestens insgesamt 340 Euro. Die Erhöhung bewegt sich damit je nach Entgeltgruppe in einem Bereich von plus 10,8 Prozent bis plus 13,8 Prozent und führt zu deutlich erhöhten Personalaufwendungen“, heißt es dazu in der Verwaltungsvorlage. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Reise in die „Sehnsuchtsblaue Ferne“

Reise in die „Sehnsuchtsblaue Ferne“

Rosenheim – Die aktuelle Ausstellung „Sehnsuchtsblaue Ferne Der Münchner Landschaftsmaler August Seidel (1820-1904) und Weggefährten“ ist noch bis einschließlich Sonntag, den 12. Mai, in der Städtischen Galerie Rosenheim zu sehen.

Die Ausstellung ist die erste derart umfangreiche Schau zum Maler August Seidel, der in seinen romantisch geprägten „Sehnsuchtslandschaften“ die Schönheit des Alpenraums im 19. Jahrhundert kraftvoll auf Leinwand bannte. Begleitend zu seinen Werken werden auch Arbeiten namhafter Weggefährten wie Adolf Lier, Christian Morgenstern, Carl Spitzweg, Eduard Schleich d. Ältere oder Albert Zimmermann gezeigt, darunter viele Ausstellungsstücke aus privaten Sammlungen, die nur für den Zeitraum der Ausstellung öffentlich zu besichtigen sind. Am letzten Ausstellungstag finden noch zwei Führungen mit der Ausstellungskuratorin Elisabeth Rechenauer statt (14 Uhr und 15.30 Uhr).
In der letzten Ausstellungswoche öffnet die Galerie auch an Christi Himmelfahrt (9. Mai) ihre Pforten zwischen 13 und 17 Uhr. Am Abend gibt es zudem noch einmal die Möglichkeit Ausstellungs- und Kinoerlebnis miteinander zu verbinden. Im Rahmen der Reihe Kino.Kunst präsentiert die Städtische Galerie gemeinsam mit soulkino um 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) die phantastische Komödie „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ über die beflügelnde Kraft des Reisens: Walter Mitty arbeitet seit Jahren im Fotoarchiv der Zeitschrift „Life!“. Er ist ein Einzelgänger, der seinem grauen Alltag immer wieder in abenteuerlichen Tagträumen entflieht. Als eines Tages der Beschluss fällt, „Life!“ zukünftig nur noch online zu publizieren und eine letzte Printausgabe mit dem berühmten „Life!“-Fotografen Sean O’Connell auf dem Titelbild geplant ist, gerät Walter unter Druck. Denn das besagte Titelfoto, das an ihn geschickt wurde, ist verschwunden. Motiviert durch seine Kollegin Cheryl („IM LEBEN GEHT ES UM MUT UND DEN AUFBRUCH INS UNBEKANNTE.“) nimmt Walter all seinen Mut zusammen, verlässt sein vertrautes Archiv und begibt sich auf die Suche, die für ihn zu einer wunderbaren Abenteuerreise wird…
Im Anschluss an den Film ist ein individueller Ausstellungsrundgang möglich.
Um Voranmeldung zum Kinoabend und den Führungen wird gebeten unter Tel. +49 (0) 8031 365 1447 oder per Email galerie@rosenheim.de

Filmabend
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
Donnerstag, 9. Mai, 19.30 Uhr
12  Euro 10 Euro erm. (inklusive Ausstellungsbesuch)

Führungen:
Rundgang mit Elisabeth Rechenauer, M.A.
Sonntag, 12. Mai, 14 Uhr
Sonntag, 12. Mai, 15.30 Uhr
jeweils 4 Euro (zzgl. Ausstellungseintritt)
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Sehnsuchtsblaue ferne blick in die Ausstellung Copyright Martin Weiand)

Schwerpunktegebiete sowohl für Windkraft als auch für Artenschutz

Schwerpunktegebiete sowohl für Windkraft als auch für Artenschutz

Hilpoltstein – Ab dem 6. Mai beginnt in Bayern die Auswahl potenzieller Vorranggebiete für den geplanten  Ausbau der Windkraft. In diesem Zusammenhang möchte der bayerische Naturschutzverband LBV betonen, den Klima- und den Artenschutz nicht gegeneinander auszuspielen.
 
„Wir brauchen dringend festgelegte Schwerpunktgebiete, auf denen neue Windkraftanlagen weitgehend problemlos errichtet werden können. Und genauso dringend brauchen wir großflächige Gebiete ohne Windkraftanlagen, wo windkraftsensible Tierarten ohne Einschränkungen leben und geschützt werden können“, so Dr. Andreas von Lindeiner, Landesfachbeauftragter für Naturschutz beim LBV.
Die Energiewende erfordert Kompromisse von allen Formen der Landschaftsnutzung. Daher darf der Naturschutz bei der Abwägung unterschiedlicher Belange zur Ausweisung von Vorranggebieten für die Windkraft nicht weniger berücksichtigt werden als andere. „Aktuell passiert es schnell, dass Lebensräume von windkraftsensiblen Tierarten einfach überplant werden, da neben dem berechtigten Mindestabstand von 800 Metern zur Wohnbebauung auch weiträumige Einschränkungen insbesondere durch Militär oder Denkmalschutz stärker berücksichtigt werden als der Artenschutz“, erklärt der LBV-Experte. Und ergänzt: „Vor allem bei Standorten, die in Wäldern geplant werden, wird der LBV besonders darauf achten, dass aus naturschutzfachlicher Sicht keine Roten Linien überschritten und Laub- und Mischwälder ausgespart werden.“
Aus Sicht des LBV müssen zukünftige Vorranggebiete für den Windkraftausbau auf der restlichen Landesfläche wiederum Gebiete im Sinne des Artenschutzes ausschließen. Nach sorgfältiger Vorab-Prüfung auf Naturschutzbelange können so zum einen sehr zügig und konzentriert Windkraftanlagen auch ohne Einzelfallprüfung gebaut werden. Zum anderen können sich die windkraftsensiblen Tierarten außerhalb dieser Flächen unbeeinflusst von den Anlagen entwickeln. Zudem bieten diese Gebiete dann auch die Möglichkeit für spezielle Schutzmaßnahmen, die ohnehin vom Gesetzgeber als Kompensation für Bauten vorgesehen sind. „Grundsätzlich von Vorranggebieten auszuschließen sind verschiedene Kategorien von Naturschutzgebieten, genauso wie für den Vogelzug bedeutsame Zugkorridore und Rastgebiete. Dabei müssen nicht nur kollisionsgefährdete Arten wie der Rotmilan ausschlaggebend sein, sondern auch besonders störungsempfindliche Arten wie Schwarzstorch, Wiesenbrüter oder Raufußhühner berücksichtigt werden“, sagt Andreas von Lindeiner.
 
Datenlage verbessern
 
Auf der Suche nach geeigneten Standorten für neue Windkraftanlagen weist der LBV explizit darauf hin, dass sich die Lage der vorhandenen Daten über das Artenvorkommen dringend verbessern muss. Dies ist notwendig um einerseits Vorranggebiete ausweisen und andererseits Schutzmaßnahmen vorschreiben zu können. „Nur wenn vorher auch alle Arten erfasst worden sind, kann objektiv bewertet werden, ob windkraftsensible Arten potenziell betroffen sein können.“ Auch an bestehenden oder vorgesehenen Standorten mit hohem oder unklarem Konfliktpotential fehlen Daten. „Hier gilt es dringend, Monitoring-Maßnahmen durchzuführen, um das Gefährdungspotenzial von kollisionsgefährdeten Fledermaus- und Vogelarten erfassen und auf dieser Basis Abschaltzeiten festlegen zu können“, erklärt der LBV-Biologe.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Die Floriansjünger gedenken ihrem Schutzpatron

Die Floriansjünger gedenken ihrem Schutzpatron

Traunstein – Heute ist internationaler Tag der Feuerwehrleute oder auch „Florianitag“. Trotz modernen und schnelllebigen Zeit ist der Schutzpatron der Feuerwehrleute noch allgegenwärtig und die Floriansjünger vertrauen auch noch heute auf den Schutz des Heiligen Florians. Am 4. Mai gedenken diese traditionell ihrem Schutzheiligen anlässlich des sogenannten „Floriani Tages“, der seit 1999 auch als Internationaler Tag der Feuerwehrleute gefeiert wird.

Der Heilige Florian ist gerade in der Alpenregion auf zahlreichen Hausfassaden zu sehen oder findet sich den Wohnhäusern als Aufstellfigur wieder. Dargestellt wird er meistens mit einem Wassereimer, dessen Inhalt sich über ein brennendes Haus ergießt. So steht der Heilige Florian, wie kaum ein anderer Schutzpatron, für den Schutz von Hab und Gut sowie von Leib und Leben der Bewohner und letztlich auch für den Schutz seiner „irdischen Vertreter“, den Floriansjüngern oder auch Feuerwehrleuten. 
4.851 ehrenamtliche Frauen und Männer sind im Landkreis Traunstein als Helfer in den 80 Feuerwehren bereit und vertrauen auf den Schutz des Heiligen Florians.
Sie stehen an vorderster Front, wenn es darum geht, Gefahren zu bekämpfen und Menschen in Not zu helfen. Tag und Nacht sind sie bereit, sich den Flammen, Überschwemmungen, Unfällen und anderen Notfällen zu stellen, um Leben zu retten und Eigentum zu schützen. Dabei stellen sie ihre eigenen Interessen hinten an und sind binnen weniger Minuten zur Stelle, um professionelle und unbürokratische Hilfe zu leisten.
Auf die Fürsprache eines Schutzpatrons zu vertrauen, mag vielleicht nicht mehr in die heutige Zeit passen, dennoch pflegen die Feuerwehrleute auch noch heute eine sehr enge Verbindung zu ihrem Schutzpatron. Dies zeigt sich beispielsweise darin, dass alle Einsatzfahrzeuge den Namen „Florian“ sowie den Ortsnamen und eine Fahrzeugkennung tragen. Darüber hinaus beginnen und enden Funksprüche stets mit „Florian“ als Kennung der Feuerwehr. Selbst Kommandanten tragen während der Ausübung ihrer Funktion den „Florian“ in der Amtsbezeichnung sowie im Funkrufnamen.
Es ist durchaus eine interessante Verbindung. Die heutigen Feuerwehren sind vielerorts moderne Dienstleister „in jeder Lebenslage“ und rücken dank des guten „vorbeugenden Brandschutzes“ immer seltener zu Bränden aus. Dennoch bewahren sie sich auch in unserer schnelllebigen und modernen Zeit ein stückweit „Tradition und Glaube“, um den Dienst am Nächsten mit „Feuereifer“ zu verrichten und in den Städten und Gemeinden rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger im Notfall da zu sein. Aus diesem Grund erhalten auch alle neuen Feuerwehrfahrzeuge, die den kirchlichen Segen erhalten, vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein eine kleine „Florians Medaille“, die für den Schutz der Mannschaft sorgen soll.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Wolfgang Gasser Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Leistungsprüfung: „Blitzsaubere und flotte Arbeit“

Leistungsprüfung: „Blitzsaubere und flotte Arbeit“

Kammer / Landkreis Traunstein – In einer vierwöchigen Vorbereitungsphase mit jeweils zwei Übungen pro Woche haben sich zwei Gruppen der Feuerwehr Kammer auf das Leistungsabzeichen „Technische Hilfeleistung“ vorbereitet. Vor wenigen Tagen haben sie sich nun den Herausforderungen auf dem Sportplatzgelände der DJK-Kammer gestellt.

Unter den wachsamen Augen der drei Schiedsrichter des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein haben sie den mehrteiligen Test als „blitzsaubere und flotte Arbeit“ mit beiden Mannschaften erfolgreich absolviert, wie es Schiedsrichter Konrad Unterstein am Ende der Prüfung feststellte.
Insgesamt achtmal haben sie sich im Vorfeld zusammengefunden, um mit dem Chefausbilder und Gruppenführer Franz Maier die unterschiedlichen Aufgaben zu trainieren. Neben dem Kernstück der Prüfung, innerhalb weniger Mininuten alle Maßnahmen einzuleiten, die bei einem schweren Verkehrsunfall nötig sind, mussten die Teilnehmer verschiedene Gerätschaften erklären und aufbauen können oder Gefahrensymbole erkennen. Der stellvertretende Kommandant Tobias Heigermoser stellte sich den Aufgaben der Stufe 6, dem Abzeichen in „Gold-Rot“ und musste dafür zusätzlich sein „Technisches Feuerwehrwissen“ in Form eines Fragebogens zum Besten geben.
Anna Specht und Martin Schmalzbauer waren zum ersten Mal bei dieser Prüfung angetreten und schafften auf Anhieb das Abzeichen in „Bronze“. Sie waren als sogenannter Angriffstrupp eingesetzt und hatten unter anderem die Aufgabe, mit der Rettungsschere und dem Spreizer die verunfallte Person aus dem Fahrzeug zu befreien.
Bei der Vergabe der Abzeichen betonte Kreisbrandmeister und „Oberschiedsrichter“ Albert Rieder, „standardisierte Abläufe tragen wesentlich dazu bei, dass Einsätze schneller und ruhiger abgearbeitet werden. Ich freue mich, dass ihr euch in Kammer Jahr für Jahr ein Abzeichen ablegt und damit über eine gute Basisausbildung verfügt“. 
Anschließend erhielten Anna Specht und Martin Schmalzbauer das Abzeichen mit einem „Spreizer Symbol“ in Bronze. Max Schuster und Florian Wimmer haben die Plakette in Silber erhalten und das Abzeichen in Gold wurde an Alexander Maier überreicht. Gold-Blau haben Stefan Kreiler und Michael Maier abgelegt und die vorletzte Stufe haben Peter Freutsmiedl, Kilian Söldner, Michael Wilka und Bernhard Wolkersdorfer absolviert und damit die Plakette in Gold-Grün erhalten. Tobias Heigermoser hat mit „Stufe 6“ die höchste Stufe erreicht und darf ab sofort das Abzeichen in „Gold-Rot“ an der Uniform tragen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

„Wände streichen. Segel setzen“  Luise Kinseher brilliert in drei Rollen

„Wände streichen. Segel setzen“ Luise Kinseher brilliert in drei Rollen

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – In bester Manier und drei Rollen eroberte Luise Kinseher die Bühne in der ausverkauften Kulturmühle in Bruckmühl, mit ihrem Programm „Wände streichen. Segel setzen“.

Zunächst hatte Frau Frese den ersten Auftritt. Ihr greiser Gatte Heinz ist verstorben und nun bereist sie auf der „Aida“ die Weltmeere mit elitärem Gehstock, Trenchcoat und mondäner Brille. Mit ihrem Mann Heinz führt sie dabei als reinkarnierte Möwe pointierte Zwiegespräche, die bereits das Publikum überaus amüsierten.
 Dann kam Luise Kinseher als sie selbst auf die Bühne und fängt mit ihrer einzigartigen Mimik und ihrem hintergründigen Humor die Lacher der Zuschauer ein. Mitgefühl gibt es bei ihrer Not mit einem Riss in der Wohnung, der sich zum Biotop mit speziellen Libellen- und Pilzarten ausweitete und nun mit dem Vermieter, einer Immobilienfirma namens Hai, per Anwalt streitet. Der Riss im Fußboden ist dabei eine Metapher für den Riss, der – seit der Coronazeit und aktuell mehr denn je – durch die ganze Welt geht. Eingebettet in zahlreiche Nebengeschichten zeigt Kinseher ihre kabarettistische Kunst in Hochform. Die Grand Dame des Kabaretts hat zahlreiche Anekdoten, Bonmots und neckische Seitenhiebe gegen die CSU-Größen sowie die Regierung im Gepäck. Dabei hatte sie den revolutionären Vorschlag, angesichts von gendern und überarbeiten alter Statuten, den Löwen als Wappentier auszuwechseln gegen ein weibliches Pendant: eine Kuh samt „Muh“ als bayerische Antwort auf das buddhistische „Om“. Anwalttricks, Kita-Kids und die neuen Welten der Erziehung mit Tipps einer Vierjährigen zum Handy etc. werden ebenfalls pointiert angerissen wie die Themen Altenpflege, Bildungspolitik, Umweltprobleme oder Technikabhängigkeit. Letztere untermauert sie mit Saugrobotern, die den Haushalt übernehmen und mit Nachfolgemodellen neue Generationen „züchten“.

Mary from Bavaria 

Auch eine weitere Kultfigur Kinsehers war in Bruckmühl dabei: Mary from Bavaria. Im Walküren-Look á la Wagner schmettert sie dann – live wie sie mitten im Lied betonte – die Arie der Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“. Der Titel des Programms „Wände streichen. Segel setzen“ steht dabei für zwei Strategien der Generation Corona: Während die einen den Rückzug in die häusliche Idylle lebten, setzten die anderen den Aufbruch in neue Gefilde auf ihre Lebensagenda. Kochen lernen, die Natur erobern seien hier nur als Beispiele genannt. „Mary from Bavaria“ war hierbei beim Waldbaden.
Mit ihrer populären Kunstfigur, Frau Frese, beginnt und endet Luise Kinsehers Programm durch eine Tour menschlicher und gesellschaftspolitischer Gipfel und Täler. Musikalisch dabei das Duett Kinseher und ihr Tourbegleiter Simon Ernst zu Elton Johns „Don’t let the sun go down on me“…. 
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl Silvia Mischi / Beitragsbild: Copyright Silvia Mischi)