Gemeinsam wachsen auf dem Bauernhof

Gemeinsam wachsen auf dem Bauernhof

Irschenberg / Landkreis Miesbach – Die Caritas Kinderdorfgemeinschaft hat ihren neuen Kinderbauernhof in Irschenberg eröffnet. Dort sollen nicht nur gesunde Lebensmittel produziert werden, sondern Verbindungen geschaffen und gestärkt, Potenziale entfaltet und fürs Leben gelernt werden.

Kinder, Jugendliche, Betreuer und Gäste erkundeten am vergangenen Freitag gemeinsam das Gelände mit neuem Bauwagen in Grub in Irschenberg, auf dem letztes Jahr bereits Obstbäume und Beerensträucher gepflanzt worden waren. Bei trockenem Wetter wurden vorab mit Stöcken die Grenzen des gepachteten Grundstückes markiert, das rund 5.000 qm groß ist und einen schönen Mischwald mit Bachlauf beinhaltet.
Dorfleiterin Pia Klapos begrüßte die Anwesenden, darunter Miesbachs Landrat Olaf von Löwis, Irschenbergs 2. Bürgermeister Marinus Eyrainer, Kerstin Maier, Frau des Verpächters Gerhard Maier und ein Spenderehepaar.
Der Kinderbauernhof ist ein mehrjähriges Projekt, das durch die maßgebliche finanzielle Unterstützung eines Lehrerehepaars realisiert werden kann. Christina Strobel und Matthias Schweinberger aus Schaftlach sind durch einen Unfall zu Geld gekommen. Dieses wollten sie nach eigenen Angaben nicht für sich ausgeben und auch nicht einfach nur für eine Anschaffung spenden, sondern gezielt für etwas verwenden, bei dem sie langfristig mitwirken und sich persönlich für Kinder engagieren können. Auf dem Kinderbauernhof möchten sie Teil des Ganzen sein, ihrem Leben einen Sinn geben und hoffen, dadurch Heilung zu erfahren.
Zur Eröffnung wurden Kartoffeln und Zwiebeln im großen Bauerngarten eingesetzt. Für das Säen von Samen und das Einpflanzen vorgezogener Pflanzen war die Erde noch viel zu nass, erklärte Katharina Fichtner, Sozialpädagogin im Kinderdorf, die das Projekt vorstellte.
Die Kinderdorfkinder sollen dort zukünftig Pflanzen säen, pflegen, ernten, die Ernte verarbeiten und das Saatgut für das folgende Jahr aufbewahren. Ziele sind, die Selbstwirksamkeit der Mädchen und Jungen zu stärken und Gestaltungskompetenzen im Sinne der Bildung zur nachhaltigen Entwicklung (BNE) zu fördern. Den Kindern wird spielerisch der Wert von regionalen Lebensmitteln mit all ihren ökologischen Zusammenhängen vermittelt.

Kompetenzen fördern

 

In der Natur werden die Kompetenzen der Kinder gefördert. Sie lernen in den wechselnden Jahreszeiten Lebenszusammenhänge kennen. Und der Aufenthalt in der Natur hat eine beruhigende, fokussierende Wirkung auf die Mädchen und Jungen, weiß Katharina Fichtner: „Unsere Betreuten übernehmen auf dem Bauernhof Verantwortung für sich und andere. Es wird das Mitgefühl gestärkt durch die Sorge um die Sämlinge und die Pflege der Pflanzen. So werden Sozialkompetenzen und Empathie auf ungewohnter Ebene eingeübt“, erläuterte die Wildnispädagogin.
Wie eine Pflanze, die erst Wurzeln bilden muss, die sie widerstandsfähig machen, braucht das Projekt Kinderbauernhof Zeit, um sich zu entwickeln. Daher ist es langfristig angelegt und wächst in der Geschwindigkeit, die durch menschliche und natürliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund werden zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Tiere angeschafft. Als nächstes soll ein Tipi die Feuerstelle ergänzen und die Kinder aus dem Kinderdorf haben bereits weitere Ideen.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Kinderdorf Irschenberg / Beitragsbild: von Links Offiziell eröffnet wurde der Bauernhof für die Kinderdorfkinder vom Spender Matthias Schweinberger,Verpächterin Kerstin Maier, Landrat Olaf von Löwis und Dorfleiterin Pia Klapos Copyright Florian Lintz, bfl-relations.de / Caritas Kinderdorf Irschenberg)

Die Hundesprache lesen lernen: Wenn Hunde sich bedroht fühlen

Die Hundesprache lesen lernen: Wenn Hunde sich bedroht fühlen

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Auch wer keinen eigenen Hund hat, sollte das Grundvokabular der Hundesprache kennen, schließlich leben Zwei- und Vierbeiner im städtischen Umfeld eng zusammen. Für Hundebesitzer gilt natürlich erst recht, dass sie erkennen müssen, wann ihr Tier sich bedroht fühlt. Der Hund hat vier verschiedene Reaktionsmuster, auf eine echte oder vermeintliche Gefahr zu reagieren, eine wichtige Grundlage für das richtige Verhalten des Menschen.
 
 
 
 
 
Wenn wir Menschen in eine bedrohliche Situation geraten, reagieren wir ganz unterschiedlich. Während die einen in eine Schockstarre verfallen, geraten andere in Panik, werden laut und versuchen, gegen die Situation anzugehen. Andere wiederum ergreifen die Flucht oder versuchen den Moment zu entschärfen, indem sie die Nervosität mit einem Witz überspielen.
 
Ähnlich ist es bei Hunden. Gerät der Vierbeiner in eine für ihn unangenehme Situation, hat er vier Möglichkeiten zur Reaktion. „Manchmal kommt uns das Verhalten unserer Hunde übertrieben vor“, sagt Sabine Winkler, Hundeausbilderin und Fachbuchautorin. „Es ist aber wichtig, die Reaktionen unserer Vierbeiner richtig zu deuten und entsprechend darauf zu reagieren, um die Situation zu entspannen und den Hund nicht noch weiter zu stressen.“ Im englischsprachigen Raum werden die Reaktionen des Hundes unter den „4 F“ zusammengefasst: flight, freeze, fight und fiddle about.
 
 
Flight: Der Hund flüchtet aus der Situation
 
Um der für ihn beunruhigenden Situation zu entkommen, entscheidet sich der Hund für die Flucht. „Das bedeutet nicht unbedingt, dass das Tier in hohem Tempo überstürzt wegläuft. Manche Tiere wenden sich ab und gehen langsam davon. Oder sie machen einen Bogen um die empfundene Gefahr, etwa um einen anderen Hund, der ihnen bei einem Gassigang entgegenkommt“, erläutert die Hundeexpertin. Dabei wird jede Möglichkeit genutzt, um die Distanz zum Auslöser der Bedrohung zu vergrößern.
 
 
Freeze: Der Hund erstarrt
 
„Bleibt der Hund wie angewurzelt stehen, befindet er sich in einem Konfliktzustand. In dem Moment kann der Vierbeiner nicht entscheiden, wie er nun am besten reagieren soll“, sagt Winkler. Wie lange der Hund so erstarrt stehen bleibt, ist unterschiedlich. Manchmal dauert dieser Zustand nur wenige Sekunden, in anderen Situationen so lange, bis der bedrohliche Moment vorüber ist.
 
Problematisch kann auch sein, wenn der Halter angespannt ist, den Hund aber zu sich ruft. Nun steht das Tier zwischen den Fronten: Auf der einen Seite der geliebte Mensch, der ungehalten wirkt und durch seine Körperhaltung eine Abwehrhaltung signalisiert. Auf der anderen Seite der Befehl, sich ihm zu nähern. Die Folge: Der Hund weiß nicht, was er tun soll, und bleibt stocksteif stehen. „Der Halter kann das Tier nun unterstützen, indem er sich zunächst einen Überblick verschafft, warum sich der Hund in einem Konflikt befindet, um ihm dann behutsam aus der Situation zu helfen“, so die Expertin. Eine Lösung könnte hier sein, dass der Hundehalter eine zugewandte und positive Körperhaltung einnimmt, das Tier erneut zu sich ruft und dann lobt.
 
 
Fight: Der Hund beginnt zu bellen oder zu knurren
 
Hat der Hund die Erfahrung gemacht, dass andere Verhaltensmuster keine Wirkung zeigen, dann reagiert der Hund unter Umständen mit einer Form von Aggression, etwa indem er den ungeliebten Artgenossen anknurrt oder laut bellt. „Meist stürzt sich der Vierbeiner nicht sofort auf die Bedrohung, denn es ist ihm durchaus bewusst, dass er durch den Angriff nach vorne Gefahr läuft, selbst verletzt zu werden. Daher versuchen Hunde die direkte Konfrontation über aggressive Verhaltensweisen eher zu vermeiden und wenden diese Reaktion erst an, wenn sie keine andere Möglichkeit mehr sehen“, sagt Winkler.
 
 
Fiddle about: Der Hund versucht, spielerisch von der Situation abzulenken
 
Bei dieser Strategie gibt es unterschiedliche Verhaltensweisen. Einige Vierbeiner zeigen zum Beispiel eine Art Spielverhalten, indem sie herumhüpfen oder den Vorderkörper tiefstellen. „Dieses Verhalten empfinden wir häufig als spielerisch, aber in Wahrheit möchte der Hund seine Unsicherheit und Nervosität verbergen. Außerdem teilt er anderen Hunden so mit, dass er nicht an Streit interessiert ist“, erklärt die Fachbuchautorin. Hört das Spiel mit dem Artgenossen nicht auf und wirkt der Hund gestresst, ist es meist ratsam, ihn aus der Situation herauszuholen. Auch Übersprunghandlungen, etwa Gähnen oder Lecken, können andeuten, dass der Vierbeiner versucht, eine unangenehme Situation zu überspielen.
 
Wer dieses Grundvokabular kennt, unterstützt das harmonische Zusammenleben mit dem tierischen Begleiter.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. Mai

Namenstag haben: Aribo, Briktius, Florian, Guido, Martin, Valeria

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Peter Boenisch (1901 –war ein deutscher Journalist, der das Jugendmagazin „Bravo“ im Jahr 1956 gründete.)

– Audrey Hepburn  (1929 – war eine britisch-niederländische Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch ihr Mitwirken beim Film „Ein Herz und eine Krone“ im Jahr 1953.)

– Inger Nilsson (1959 – ist eine schwedische Schauspielerin, die mit ihrer Rolle als „Pippi Langstrumpf“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1833:In Leipzig erscheint die Erstausgabe des Pfennig-Magazins, der ersten deutschen Illustrierten.
  • 1989: Die NASA-Raumsonde Magellan, zur Erforschung des Planeten Venus, wird gestartet.
  • 2010: Bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie’s wird das Bild Akt mit grünen Blättern und Büste von Pablo Picasso bei einem Rekordpreis von 95 Millionen Euro zugeschlagen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Fest der Demokratie in Rosenheim

Fest der Demokratie in Rosenheim

Rosenheim – Ein „Fest für die Demokratie“ findet am Samstag, 11. Mai. rund um das Rosenheimer Gewerkschaftshaus in der Brixstraße statt. Veranstalter ist der DGB zusammen mit vielen Partnern. Start ist um 12 Uhr.

Über 20 Organisationen und Vereine werden sich beteiligen. Geboten werden eine Hüpfburg, Kinderschminken, Pizzawagen, veganer Foodtruck, Fußball-Parcours der Frauengemeinschaft, ein Buffet des alevitischen Kulturvereins, Fotoausstellung, Popcorn und verschiedene politische Workshops. Außerdem lädt Jan Wannemann mit Mundart-Pop zum Mitsingen und Tanzen ein. Die Veranstaltung geht bis in den frühen Abend hinein.
(Quelle: Pressemitteilung DGB / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Kino Centralpalast, Rosenheim, 1972

Kino Centralpalast, Rosenheim, 1972

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1972. Auf der historischen Aufnahme sehen wir das ehemalige Kino „Centralpalast“ in Rosenheim.

Im Jahr 1951 galt Rosenheim laut einer damaligen Statistik (Quelle: Stadtarchiv Rosenheim) als kinofreudigste Stadt Westdeutschlands. In den damals vier Kinos zählte man rund 750.000 Besucher im Jahr.
Den „Centralpalast“ gab es in der Rathausstraße. Eröffnet wurde er im Jahr 1957. 1972 wurde er geschlossen – also in dem Jahr, in dem unser heutiger Fotooldie entstand.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Benefiz-Fußballspiel in Rosenheim

Benefiz-Fußballspiel in Rosenheim

Rosenheim – Ein Benefiz-Fußballspiel zwischen dem FC Sternstunden und dem Verein „Athletes for Ukraine“ findet am morgigen Samstag, 4. Mai, im Josef-März-Stadion in Rosenheim statt.

„Die Vorbereitungen laufen bereits seit einigen Monaten“, sagt Jonah Werner, Pressesprecher des Vereins. Bereits in der Vergangenheit habe es Überlegungen gegeben, ein Benefizspiel in Rosenheim zu veranstalten, um Spenden für die Ukraine zu sammeln. Schnell sei klar gewesen, dass man den Sportbund Rosenheim als Unterstützer mit ins Boot holen will. Denn die beiden Vereine haben seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs eng zusammengearbeitet – sei es durch finanzielle Spenden oder aber die Bereitstellung der Busse, mit denen die Mitglieder des Vereins „Athletes for Ukraine“ in die Ukraine fahren konnten, um mit Sach- und Geldspenden direkt vor Ort zu helfen.

Bekannte Fußballspieler mit dabei

Das Team des Vereins „Athletes for Ukraine“ kann sich sehen lassen. So sind neben Trainerlegende Wolfgang Pichler auch Fußballprofi Tobias Schweinsteiger, der ehemalige deutsche Rennradfahrer Marcus Burghardt, Rennrodlerin Dajana Eitberger und der Biathlon-Trainer Ricco Groß Teil der Mannschaft. Auf der Seite des FC Sternstunden spielen unter anderem Christian Moser, Michael Niklas, Dieter Schönberger und Oliver Brüggen. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, so viele bekannte Sportler nach Rosenheim zu holen. Dadurch können wir das Thema wieder in den Fokus der Öffentlichkeit rücken“, sagt Abuzar Erdogan, Dritter Vorsitzender des Sportbunds, der ebenfalls mitspielen wird.

Beginn der Veranstaltung ist um 12 Uhr. Um 14 Uhr findet ein Heimspiel des Sportbunds Rosenheim statt, um 16 Uhr tritt dann der FC Sternstunden gegen den Verein „Athletes for Ukraine“ an. Neben den sportlichen Höhepunkten gibt es auch Hüpfburgen sowie eine Tombola, bei der unter anderem signierte Trikots gewonnen werden können.
Eintritt und Getränke sind frei, um Spenden wird gebeten. Unterstützt wird die Veranstaltung von Auerbräu und Libella.
(Quelle: Pressemitteilung SB DJK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„BIENE & Friends unplugged“ in Bad Aibling

„BIENE & Friends unplugged“ in Bad Aibling

Rosenheim – Ein Benefizkonzert mit „BIENE & Friends“ gibt es am Donnerstag, 09. Mai, im Weinkeller des Romantik-Hotel „Das Lindner“ in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim“. Start ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.

Gestaltet wird der Abend von Annette Weckenmann. Sie singt und spielt ihre Lieder an der Gitarre. Für das Benefizkonzert hat sie ein Repertoire an Frühlingsliedern zusammengestellt.
Annette Weckenmann lebt seit 1983 in Rosenheim, Geboren wurde sie in Zwiefalten, Schwäbische Alb. Sie war Sängerin in der Frauencountryband „Queens of Heart“ bis 1992, in der Jazzband „Juzzt friends“ bis 2022 und leitet nun nach einer Weltreise den Rosenheimer Mantrasingkreis. Seit sechs Jahren singt sie in verschiedenen Chören mit.
Zum Abschluss des Abends gibt es den „Mut & Courage-Song“: Gib mir die Hand, den Christina Ullmann geschrieben hat.
Veranstalter ist der Verein „Mut & Courage Bad Aibling“. Dieser engagiert sich seit 2010 für ein starkes „Wir“ mit einem klaren Ja zur Demokratie.  Die Spenden gehen zu seinen Gunsten. Das Konzert startet um 19.30 Uhr im Romantik-Hotel „Das Lindner“ (Marienplatz 5, 83043 Bad Aibling)
(Quelle: Pressemitteilung: Verein Mut & Courage Bad Aibling / Beitragsbild: Copyright Annette Weckenmann)

Tanzend hinein in das Wochenende

Tanzend hinein in das Wochenende

Rosenheim – Tanzend hinein in das Wochenende geht es am Freitag, 24. Mai, am Salzstadel in Rosenheim – mit der „City Tanz Arena“. Start ist um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter ist die Stadtbibliothek Rosenheim. Für die musikalische Unterhaltung sorgt DJ Helmut mit seiner Musicbox. Bis 21 Uhr kann das Tanzbein geschwungen werden zu: Disco Fox, Boogie-Woogie, Salsa, Bachata, Kizomba, West-Coast, Tango Argentino, Cha-Cha,Rumba, Walzer und Co.
(Quelle: Pressemitteilung DJ Helmut / Beitragsbild. Symbolfoto re)

Auftaktveranstaltung zu „Fahr 50!“ in Bruckmühl

Auftaktveranstaltung zu „Fahr 50!“ in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr startet jetzt die zweite Auflage von „Fahr 50!“ in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim).

„Kommen Sie auf Touren mit der vhs, dem Stadtmarketing und der Soli Bruckmühl“ heißt das Credo im doppelten Sinne. Landschaftliche und kulturelle Highlights, theoretisches Wissen (Gesundheit, Training, Technik am Rad, Fahrsicherheit) und gemeinsames Sporteln erwartet die Teilnehmer bei diesem gemeinschaftlichen Projekt. Analog zum Lauftraining Lauf10! – dort lernen die Teilnehmer mithilfe eines sich langsam steigernden Intervalltrainings, wie man ökonomisch läuft, um nach 10 Wochen eine Strecke von 10 Kilometer absolvieren zu können – soll hier
die Kondition für am Ende 50 Kilometer aufgebaut werden. Achtmal geht es freitags, jeweils von 13.30 bis 17 Uhr. Treffpunkt ist immer an der Kulturmühle, Bahnhofstraße 10.

Gemeinsam mit Bürgermeister, Altbürgermeister und der Volkshochschule erkunden die Teilnehmer Bruckmühl und die nähere Umgebung. „Die letzten drei Termine liegen im Zeitraum des Bruckmühler Stadtradelns und sind somit perfekt für alle Kilometersammler geeignet“, betont Bürgermeister Richard Richter. Initiator der Aktion, Max Heinritzi freut sich, dass neben dem positiven sportlichen und gesundheitlichen Aspekt bei der Aktion auch die Landschaft der Region mit allen Sinnen erlebt wird.

Die Aktion „Fahr50! quasi ein Trainingslager für das Stadtradeln. „Jeder kann fit werden oder sogar sehen, wie weit er bereits mit dem Fahrrad kommt und sich vielleicht eine größere Strecke zunächst nicht zutraut. Zudem fallen Touren auch in den Stadtradl-Zeitraum und die erfahrenen Kilometer der Teilnehmer, wenn sie auch beim Stadtradeln mitmachen, zählen dann auch in diese Wertung“, schlüsselt der Bürgermeister auf.
Die Veranstaltung ist für alle Altersgruppen (auch Kinder in Begleitung eines Erwachsenen) und alle Fahrradarten (kein Rennrad) geeignet. Sie können auch nur einzelne Termine wahrnehmen.

Die kommenden Termine: 

10.05.24, 13.30 Uhr
25 – 30 km, Polder Feldolling, B&O Gelände,
Tropenhaus

17.05.24, 13.30 Uhr
30 – 35 km, Kolbermoor, B15, Fahrradvorrangstraße, Fahrradzählstelle

07.06.24, 13.30 Uhr
35 – 40 km, 390 hm, Eutenhausen, Frauenbründl, Schloss Zinneberg, Arche Hermannsdorf

14.06.24, 13.30 Uhr
40 – 45 km, 470 hm, Miesbacher Aquädukt und Reisacher Wasserschloss, Kloster Weyarn

21.06.24, 13.30 Uhr
45 – 50 km, 270 hm, Zementwerk Litzldorf

28.06.24, 13.30 Uhr
56 km, 390 hm, Skulpturlichtung Aying
Kurzfristige Änderungen vorbehalten

Eine Anmeldung bei der vhs ist dennoch immer notwendig unter info@vhs-bruckmuehl.de. Mitmachen kann im Prinzip jeder, der sich mit den Verkehrsregeln konform sieht und so eine Gemeinschaftsaktion als Ansporn nimmt, um in die Pedale zu treten. Die eigene Gesundheit zu fördern und ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz zu setzen, ist für Bruckmühls Bürgermeister ein wichtiger Faktor beim Fahrradfahren. Er selbst legt den Weg zum Rathaus auf dem Drahtesel zurück und zu 90 Prozent seiner Termine erscheint er ebenfalls per Fahrrad. Bei Fahr 50! sei es zudem eine tolle Gelegenheit, auf gemeinsamen Radtouren „unsere schöne Umgebung neu zu entdecken“.

Bei der Auftaktveranstaltung ging es um Fahrregeln

Bei der Auftaktveranstaltung in der Kulturmühle ging es um Fahrregeln, wurden die einzelnen Touren vorgestellt, der „Hausaufgabenplan“ zum Trainieren während der Touren und und und besprochen. Über 20 Fahrradbegeisterte kamen dabei wieder zusammen. „Wiederholungstäter vom letzten Jahr haben sich bereits angemeldet, aber die haben den Auftakt ausgelassen, da sie die Richtlinien und Co. ja schon kennen“, so Heinritzi.

Gesundheitskurse beim BRK – noch Plätze frei

Gesundheitskurse beim BRK – noch Plätze frei

Rosenheim – Das Rote Kreuz geht neue Wege im Gesundheitsbereich. Im Sommer 2024 gibt es verschiedene über die Krankenkassen zertifizierte Gesundheitskurse in Rosenheim und Bad Aibling. An beiden Orten sind noch Plätze frei.

Es finden pro Kursreihe jeweils acht Termine statt. Die Kursgebühr beläuft sich auf 112 Euro und ist (je nach Kasse) anteilig oder zu 100 Prozent über die Krankenkasse erstattbar. Angeboten werden: Funktionelles Training, Rückentraining und Progressive Muskelentspannung. Die Kurse werden von einer qualifizierten Physiotherapeutin durchgeführt.

Hier die Orte und Termine:

Rosenheim, BRK-Kaiserhof, Kaiserstr. 15:
Dienstag, den 04.06.- 30.07.2024: Ausfall am 25.06.
16:40- 17:40: Rückentraining
17:50- 18:50h: Progressive Muskelentspannung

Bad Aibling, BRK-Haus, Kolbermoorer Str. 14:
Donnerstag, den 06.06.- 01.08.2024: Ausfall am 27.06.
16:10- 17:10h: Rückentraining
17:20- 18:20h: Progressive Muskelentspannung

Bad Aibling, BRK-Haus, Kolbermoorer Str. 14:
Montag, den 29.07.- 23.09.2024: Ausfall am 19.08.
15:00- 16:00h: Progressive Muskelentspannung
16:10- 17:10h: Funktionelles Training
17:20- 18:20h: Rückentraining

Anmeldung unter gesundheitsprogramme@kvrosenheim.brk.de oder per Telefon unter 08031 3019-945.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild. Copyright BRK)

„Kinder im Blick“ – Ein Kurs für Eltern in Trennung 

„Kinder im Blick“ – Ein Kurs für Eltern in Trennung 

Rosenheim – Im Jahr 2022 betrug die Scheidungsrate in Deutschland 35,5 %, jede dritte Ehe wird geschieden. Kinder sind oft die Leidtragenden, weil sie emotional tief betroffen sind und die Trennung ihrer Eltern als Verlust der familiären Einheit und Sicherheit erleben können. Um dieses Thema geht es bei einem Kurs der Caritas.
 
 
In diesen herausfordernden Situationen ist es wichtig, die Kinder, die Jugendlichen, aber auch die Eltern gut zu stützen und zu begleiten.
Im Sommer bietet die Caritas Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstelle in Rosenheim wieder einen KIB-Kurs für Elternteile an, die sich getrennt haben. Er richtet sich an Eltern, die sich nach einer Trennung folgende Fragen stellen:
 
  • Was ist für meine Kinder in der gegenwärtigen Situation wichtig?
  • Wie kann ich bei hohem Stresspegel eine gute Beziehung zu meinem Kind pflegen?
  • Wie trage ich dazu bei, dass mein Kind sich trotz Trennung/Scheidung gut entwickelt?
  • Wie kann ich dabei auch noch gut für mich selbst sorgen?
  • Was kann ich zu einer guten Kommunikation mit dem anderen Elternteil beitragen?
 
Diese und andere wichtige Fragen sind Thema im KIB-Kurs (www.kinder-im-blick.de). In dem Gruppenangebot bekommen Eltern wichtige Informationen und haben die Möglichkeit, Gelerntes praktisch auszuprobieren und sich mit Müttern und Vätern in ähnlichen Situationen auszutauschen.
Der Kurs findet 8 mal donnerstagsvormittags statt und wird von Inken Sievers und Stefanie Speicher geleitet. Insgesamt können 8 Elternteile teilnehmen (Mütter und Väter, nicht ein Elternpaar gemeinsam), die ein Kind im Alter von mind. 3 Jahren und regelmäßig Kontakt zum Kind haben).
Kostenbeitrag 80 € (Ermäßigung bei finanziellen Engpässen möglich).
Aktuell  werden die Gruppe zusammen gestellt und Interessierte eingeladen zu einem Vorgesprächen.  Entsprechend den Bedürfnissen der Teilnehmenden findet der Kurs dann vor oder nach den Sommerferien statt.
 
Bei Interesse an das Sekretariat (Tel. 08031 – 203740) wenden.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Zentrum in Stadt und Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Europa-Union Rosenheim zeigt Flagge am Europabus

Europa-Union Rosenheim zeigt Flagge am Europabus

Rosenheim – Anlässlich des Besuchs des Europabusses der Bayerischen Staatskanzlei auf dem Ludwigsplatz in Rosenheim, zeigte dort auch die überparteiliche Europa-Union mit einem Infostand Flagge für ein demokratisches Europa. Mit vor Ort waren neben Mitgliedern des Europa-Union Kreisverbands Rosenheim auch Vertreter der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Bayern – der jungen Organisation der Europa-Union in Deutschland.

Am Stand gab es ein kleines Buchstabenrätsel zum Europäischen Parlament. Dazu Informationsmaterial, Karten und Bücher zu Europa und dem Europäischen Parlament für jedes Alter. Mehrere ehrenamtlich Aktive der beiden Verbände standen für Fragen zur Verfügung.
Ziel der Aktion;: Junge Menschen und Passanten für ein geeintes Europa zu begeistern und dazu zu animieren, ihre Stimme auch wirklich zu nutzen. Europabus-Besucher und Passanten, die versprachen wählen zu gehen, durften sich ein kleines Geschenk aussuchen, das sie bis Juni an dieses Vorhaben erinnert.

Mehrfach diskutiertes Thema aus dem Quiz war unter anderem die Frage, warum Straßburg und nicht Brüssel Sitz des Europäischen Parlaments ist. Auch wie die Arbeit im Parlament mit Parteivertretern der 27 Mitgliedsstaaten, Fraktionen etc. eigentlich funktioniert war von großem Interesse. Hingewiesen wurde am Stand auch auf das nächste für alle Interessierten offene Treffen der Europa-Union Rosenheim am 16. Mai um 18.30 Uhr im griechischen Restaurant Delphi. Näheres dazu hier.
(Quelle: Pressemitteilung Europa-Union Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Engelbert Hopf-Europa-Union Rosenheim zeigt: Die Standbesetzung der Europa-Union Rosenheim und der JEF Bayern nach dem Graupelschauer: v.l. Johannes Hubmann, JEF Bayern / Miriam Leunissen & Othmar Probst, beide Stellv. Vors. Europa-Union Rosenheim / Florian Gerthner, Beisitzer Europa Union Rosenheim)