Hubertusstraße, Rosenheim, 1974

Hubertusstraße, Rosenheim, 1974

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1974. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Hubertusstraße in Rosenheim.

Auch da hat sich natürlich in den vergangenen Jahrzehnte so einiges verändert. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Auf Wohnsitzlosen eingeschlagen – Haftantrag gestellt

Auf Wohnsitzlosen eingeschlagen – Haftantrag gestellt

Rosenheim – Ein 37-jähriger Mann aus Rosenheim schlug am gestrigen Dienstagabend (30.4.2024) in der Mangfallstraße in Rosenheim auf einen wohnsitzlosen 50-jährigen Polen ein. Er hörte auch nicht auf, als dieser bereits am Boden lag. 

Zeugen verständigten die Polizei. Der 37-jährige soll mit den Füßen mehrfach gegen den Körper und den Kopfbereich des Polen getreten und geschlagen haben. Der Pole wurde schwer verletzt zur weiteren stationären Behandlung ins Klinikum Rosenheim gefahren. Lebensgefahr ist derzeit nach medizinischer Auskunft auszuschließen, ob Folgeschäden zu befürchten sind, steht derzeit noch nicht fest.
Ein Atemalkoholtest bei dem 37-jährigen Mann aus Rosenheim ergab zwei Promille. Gegen ihn wurde nach Rücksprache der Polizei mit der Justiz Haftantrag gestellt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer findet fremden Mann in seinem Bett

Rosenheimer findet fremden Mann in seinem Bett

Rosenheim – Als ein 24-jähriger Rosenheimer am heutigen Maifeiertag gegen 4.30 Uhr am Morgen nach Hause kam, fand er in seinem Bett schlafend einen fremden Mann.

Der 24-jährige weckte den Fremden und stellte ihn zur Rede. Dabei stellte sich heraus, dass sich dieser in der Wohnung geirrt hatte. Es handelte sich dabei um einen 23-jährigen Rosenheimer. Weil die Wohnungstür nicht seine war, verschaffte er sich gewaltsam Zutritt. Danach legte er sich ins Bett des 24-jährgien und schlief ein. 
An der Tür entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 300 Euro. Die Polizei erteilte dem 23-jährigen einen Platzverweis und gab Tipps, wo er seine „richtige“ Wohnung  finden kann. Ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch wurde eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

33-jährigen in Rosenheim niedergeschlagen

33-jährigen in Rosenheim niedergeschlagen

Rosenheim – Ein 33-jähriger wurde am heutigen sehr frühen Mittwochmorgen auf dem Nachhauseweg im Bereich des Binderwegs in Rosenheim von zwei Männern zusammengeschlagen. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 3.15 Uhr kam es zu dem Vorfall. Nach den Angaben der Polizei hielt hinter dem 33-jährigen plötzlich ein schwarzer BMW. Der Fahrer hupte den Rosenheimer an und hielt neben ihm an. Dann stiegen zwei Männer aus dem Auto aus und schrien den 33-jährigen an. Es entwickelte sich ein Wortgefecht.
Das Duo soll dann auf den Rosenheimer mit Händen und Füßen eingeschlagen haben, ihn auch mehrfach im Gesicht getroffen haben. 
Danach stieß das Schlägerduo wieder in den BMW ein und fuhr davon. Der 33-jährige wurde im Bereich des Oberkörpers verletzt und vom Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Beim BMW wurde das Zulassungskennzeichen Ro abgelesen. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei unter Telefon 08031 / 200-2200 in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sonniger Start in die Angelsaison am Chiemsee: Wasserschutzpolizei zieht Bilanz

Sonniger Start in die Angelsaison am Chiemsee: Wasserschutzpolizei zieht Bilanz

Prien / Landkreis Rosenheim – Mit frühlingshaften Temperaturen und einer insgesamt ruhigen und sonnigen Wetterlage, erfolgte pünktlich zum  heutigen 1. Mai der heiß herbeigesehnte Startschuss für die Sportangler am Chiemsee. Die Wasserschutzpolizei Prien zieht nach Kontrollaktion eine positive Bilanz: 

Nach Auskunft der Wasserschutzpolizei zog es heute eine Vielzahl von Fischern an und auf das Bayerische Meer. Die Wasserschutzpolizei Prien führte aus diesem Anlass gemeinsam mit der Fischereiaufsicht, eine größere Kontrollaktion an den neuralgischen Punkten des Gewässers durch.

Insgesamt wurden zu Wasser und zu Lande etwa 60 Kontrollen durchgeführt.
Vor allem auf der Seefläche war die Begeisterung für den Angelsport deutlich sichtbar. So befanden sich ersten Schätzungen zur Folge, über 200 Bootsbesatzungen mit Angelausrüstung auf dem Wasser.
Die polizeiliche Bilanz der Kontrollaktion ist jedoch durchwegs positiv zu werten.
Nahezu alle kontrollierten Sportfischer verhielten sich demnach vorschriftsmäßig und waren im Besitz der erforderlichen Dokumente. Es kam lediglich zu geringfügigen Beanstandungen, welche keine Anzeigen nach sich zogen.
Im Zusammenhang mit dem allgemein bevorstehenden Saisonstart des Wassersports am Chiemsee, möchte die WSP Prien alle Bootsführer auf die geltenden Bestimmungen der bayerischen Schifffahrtsverordnung hinweisen.
Dort sind alle relevanten Ausrüstungs- und Verhaltensvorschriften enthalten. Jedes Wasserfahrzeug benötigt einen Schiffsführer, welcher für die Einhaltung dieser Vorschriften verantwortlich ist.

Promillegrenze gilt auch zu Wasser

Beispielsweise ist hervorzuheben, dass sich die Promillegrenze auf dem Wasser nicht von der im Straßenverkehr unterscheidet. Ebenso sind für die Besatzungen von Segel- und Elektrobooten geeignete Rettungsmittel an Bord mitzuführen.
(Quelle: Pressemitteilung Wasserschutzpolizei Prien / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Schnäppchenjagd zu Gunsten von Tieren in Not

Schnäppchenjagd zu Gunsten von Tieren in Not

Rosenheim – Groß war der Andrang an heutigen Mittwochvormittag (1.5.2024) beim Flohmarkt vor dem Media Markt Rosenheim am Aicherpark. Die Standgebühren gehen als Spende an das Tierheim Ostermünchen.

So mancher Schnäppchenjäger wurde schnell fündig. Das Angebot an den Ständen war breit gefächert. Kleidung, Deko, Spielzeug und Haushaltsgeräte – alles war mit dabei. Das sommerliche Wetter bot den passenden Rahmen für diese Veranstaltung. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer) 

Viel los beim Antik- und Trödelmarkt in Rosenheim

Viel los beim Antik- und Trödelmarkt in Rosenheim

Rosenheim – Der Antik- und Trödelmarkt am heutigen Feiertag, 1. Mai, in der Rosenheimer Innenstadt ist ein Besuchermagnet. Über 170 Aussteller bieten ihre nostalgischen Schätze an. Von Möbelstücken,  Gemälden und Geschirr über Kleidung und Stoffe bis hin zu Spielzeug, Schmuck und Dekostücken ist wieder alles mit dabei. 

Veranstalter ist das Rosenheimer Citymanagement. Schon vor dem offiziellen Start am Vormittag kamen die ersten Besucher vorbei auf der Suche nach besonderen Schätzen. Einige wurden dann auch schnell fündig. Andere genossen es einfach, beim Anblick der vielen nostalgischen Gegenstände in Erinnerungen zu schwelgen und mit Standbetreibern und anderen Besuchern zu ratschen und zu fachsimpeln. Geöffnet ist der Markt noch bis 18 Uhr.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos. Karin Wunsam)

Elektromobilität ist bei den Feuerwehren ein Thema

Elektromobilität ist bei den Feuerwehren ein Thema

Nußdorf / Landkreis Traunstein – Die Entwicklung in KFZ-Antrieben schreitet kontinuierlich voran und damit nimmt auch die Anzahl an Fahrzeugen mit Hochvolttechnik zu. Aus diesem Grund hat sich der Kreisfeuerwehrverband Traunstein dazu entschlossen, entsprechende Seminare für die heimischen Brandschützer anzubieten.

26 Teilnehmer aus den Feuerwehren im Landkreis Traunstein hatten nun die Chance, sich in den Bereichen Fahrzeug- und Löschtechniken fortzubilden und sich somit mit dem nötigen Fachwissen bei Verkehrsunfällen oder Bränden zu versorgen.
Bereits im März wurden zwei Lehrveranstaltungen mit den grundlegenden Theoriemodulen in einem jeweils dreistündigen Online-Seminar angeboten. Hier wurden die theoretischen Grundlagen zu Elektro-Fahrzeugen aller Art, von Fahrrad bis LKW sowie für das private und gewerbliche Umfeld vermittelt. Bei der darin enthaltenen Gefahrenbeurteilung wurde intensiv auf die modernen Elektrospeicher eingegangen, die nicht nur in Kraftfahrzeugen eingesetzt, sondern mit gleicher oder ähnlicher Technik auch als Handyakku oder Heimspeicher von Photovoltaikanlagen verbaut werden.
26 Einsatzkräfte absolvierten kürzlich das entsprechende Aufbaumodul „Praxistraining“, dass in zwei Lehrgängen durch die Firma Q4Flo GmbH durchgeführt wurde. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Eisenärzt, Holzhausen, Pietling, Reit im Winkel, Ruhpolding, Surberg, Tacherting, Traunreut, Vogling und der Werkfeuerwehr BSH Traunreut verbrachten dazu einen Tag bei der Feuerwehr Nußdorf, die ihr Gerätehaus für das Training zu Verfügung stellten.

Praxisteil der Übung

In diesem Praxistraining werden die Inhalte aus den theoretischen Ausbildungsmodulen vertieft und dabei Einsatzszenarien an einem speziell präparierten Übungsfahrzeug durchgespielt. Die Schwerpunkte des Tages liegen auf Unfälle, Brände und Havarien von Elektrofahrzeugen sowie der Umsetzung von theoretischen Grundlagen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das Erkennen von speziellen Gefahren, wie das richtige Bewerten und Stabilisieren der vorgefundenen Einsatzlage gelegt. Darüber hinaus wird auch Wissenswertes bis hin zum Abtransport verunfallter E-Fahrzeuge vermittelt.
Inhaltlich beschäftigen sich die Teilnehmer auch mit den unterschiedlichen Bauteilen wie beispielsweise den Abschalteinrichtungen. Ein speziell ausgestattetes Übungsfahrzeug wurde unter anderem die Statusanzeigen präpariert, damit die Übenden möglichst realitätsnah die Herangehensweise trainieren können und mit den derzeit gängigen Systemen vertraut gemacht werden.
Florian Ettmayr, der sich im Kreisfeuerwehrverband Traunstein für den Lehrgangsbetrieb verantwortlich zeigt dankte insbesondere den Verantwortlichen der Feuerwehr Nußdorf, die einen Maschinisten samt Fahrzeug, Geräte und Material für die Lehrgänge zur Verfügung gestellt haben. „Vergelt´s Gott auch an den Kameraden aus Nußdorf, der einen E-Transporter als Anschauungsobjekt zur Verfügung gestellt hat und an die Firma Fuhrmann Nutzfahrzeuge Service GmbH, die ebenfalls die Ausbildung mit einem Demo-Fahrzeug unterstützt hat“, so der Fach-Kreisbrandmeister Ausbildung bei der Abschlussbesprechung.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Nußdorf Florian Ettmayr, Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Antifa dominieren bei DGB-Kundgebung in Rosenheim

Antifa dominieren bei DGB-Kundgebung in Rosenheim

Rosenheim – Der 1. Mai gilt als Kampftag der Arbeiterbewegung. Auch in Rosenheim fanden am heutigen Mittwochvormittag Demozug und Kundgebung statt. Für Wirbel sorgte im Vorfeld ein „Mobilisierungs“-Video der Antifa. Sie war dann auch tatsächlich stark vertreten.

Tag der Arbeit 2024. Foto: Innpuls.me

Vor den Kundgebung in der Brixstraße stand ein Demonstrationszug auf dem Programm. Fotos: Innpuls.me

„Zum Glück ist es ruhig geblieben“ – diesen Satz hörte man bei der diesjährigen Kundgebung am Gewerkschaftshaus in der Brixstraße oft. Denn ein Video der Rosenheimer Antifa, das in den vergangenen Tagen in den sozialen Medien kursierte und zeigt, wie Vermummte auf ein Baugerüst klettern und dort mit Signalfeuer und Bannern mit der Aufschrift  „Heraus zum 1. Mai“ zur Teilnahme an dieser Veranstaltung auffordern, sorgte für Aufregung.
Dementsprechend hoch war dann auch die Polizeipräsenz. Die Veranstaltung verlief aber friedlich. Beim Demonstrationszug durch die Stadt dominierte aber die Antifa diesmal klar sowohl bei der Zahl der Teilnehmer, zu der auch eine Motorradgruppe gehörte, als auch bei der lautstarken Verkündung ihrer Forderungen, die sich vor allem gegen den Kapitalismus und die AFD wendeten.

Auch bei der Zwischenkundgebung am Salzstadel gab die Antifa den Ton an. Bei der Endkundgebung vor dem Gewerkschaftshaus waren dann auch Vertreter der Kommunalpolitik mit dabei. Rosenheims Landrat Otto Lederer erinnerte an die Geschichte der Arbeiterbewegung, die vor gut 130 Jahren begann und betonte deren Wichtigkeit.  Viel habe sich seitdem in der Arbeitswelt zum Besseren gewendet. Die Berufsaussichten sei angesichts extrem niedriger Arbeitslosenzahlen in Stadt und Landkreis derzeit sehr gut. 
Es gäbe aber auch Schattenseiten: „Immer mehr Menschen sind verunsichert. Zuerst Corona, dann der Krieg in der Ukraine, Flüchtlingskrise, Inflation und nun  der Konflikt im Nahen Osten“. Solidarität und Zusammenhalt seien darum wichtiger denn je: „Wir müssen gemeinsam einen Weg finden und dabei darf niemand auf der Strecke bleiben“, so Lederer. Das Demonstrationsrecht sei ein hohes Gut Es müsse aber immer friedvoll und respektvoll bleiben: „Es braucht eine klare Abgrenzung von Hass und Hetze, egal ob von linker oder von rechter Seite“. 

Tag der Arbeit 2024. Foto: Innpuls.me

Nach dem offiziellen Teil stand Geselligkeit auf dem Programm. 

Nach den Reden stand gemütliches Beisammensein auf dem Programm. Die Band „Two Faces“ war für die musikalische Umrahmung zuständig. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgte die Alevitische Kulturgemeinde.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Ein Hoch auf die Tradition bei der 4. „Rosenheimer Wirtshaus-Roas“

Ein Hoch auf die Tradition bei der 4. „Rosenheimer Wirtshaus-Roas“

Rosenheim – Zum vierten Mal fand in der Rosenheimer Innenstadt die „Wirtshas-Roas“ statt. Über 25 Wirtshäuser und Lokale, mehr als 25 Kapellen, Bands und Künstler machten mit. Das Wetter trug auch noch seinen Teil dazu bei, dass diese Veranstaltung ein voller Erfolg war. 

Wer mitmachen wollte bei der „Wirtshaus-Roas“, der brauchte ein Einlass-Bändchen. Das konnte man zwar bereits im Vorfeld über das Internet erhalten, dennoch bildeten sich zum Start der Veranstaltung an den Ausgabestellen teils lange Warteschlangen. Diejenigen, die zu diesem Zeitpunkt aus einem anderen Grund in der Stadt waren, fiel schnell auf, dass es an diesem Abend etwas Besonderes geben muss. Denn Dirndlkleider und Lederhosen prägten das Bild.

In der Fischküche fiel der offizielle Startschuss

Der offizielle Startschuss fiel diesmal in der Fischküche. Dort gab es auch eine VIP-Area mit Cocktailbar im alten Sudhaus. Die Stimmung war von Anfang an ausgelassen. „Es ist eines der ersten Veranstaltungen im Jahr, bei der man wieder Tracht trägt. Ein Fest voller Lebensfreude mit Musik, kulinarischen Schmankerln und gutem Bier“, freute sich Marisa Steegmüller von der Flötzinger Brauerei.

Musikalische Repertoire war breit gefächert

Die Sitzplätze im Freien waren in kürzester Zeit voll belegt. In den meisten Innenräumen blieb es dagegen erst einmal recht leer. Sänger und Musiker Hans Seer war noch für sich ganz allein im Obergeschoss des Valentino, als er den Kulthit „Es lebe der Sport“ von Reinhard Fendrich zum Besten gab. 

Rosenheimer Wirthausroas. Foto: Innpuls.me

Hans Seer spielte Austro-Pop im Valentino. Fotos: Innpuls.me

Normalerweise tritt der 59-jährige Alleinunterhalter auf Hochzeiten und Geburtstagen auf. „Das ist jetzt für mich mal was anderes“, sagte er und erzählte noch einiges über sein bewegtes Leben: „Ich war Soldat, war beispielsweise auch in Afghanistan im Einsatz und auch da war meine Gitarre mit dabei. Aber jetzt wohne ich in einem Wohnwagen und reise mit meiner Musik um die Welt. Damit geht für mich ein Traum in Erfüllung.“
Während die ersten Besucher dann den Weg hinauf zu Hans Seer fanden, stimmte die „Chaingang“ – eine acapella Formation aus dem Raum Rosenheim, ihr erstes Stück im Gewölbe von Hans im Glück an. „Mit etwas Verspätung“, wie sie ihrem Publikum verkündeten. Grund war die Warteschlange, die sich auch dort vor dem Einlass gebildet hatte.

Rosenheimer Wirthausroas. Foto: Innpuls.me

Einen leeren Sitzplatz im Freien zu finden, war gar nicht so einfach. 

Bayerische Musik ist vielseitig. Das Repertoire an diesem Abend war breit gefächert. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Mit der Musik erlebten die Besucher auch verschiedenste Wirtshäuser und Lokale in der Innenstadt. Sogar das derzeit geschlossene Augustiner (wir berichteten) öffnete für diesen Abend ausnahmsweise seine Pforten.

Rosenheimer Wirtshausroas - Die Guten A-Band

Schlussrunde der Wirthausroas mit der Guten A-BAnd im Ballhaus und Mitorganisator Günter Wimmer (rechts im Bild) auf der Bühne. Im Publikum herrschte beste Laune.

Zu späterer Stunde verlagerte sich das Geschehen zunehmend nach drinnen. Ein besonderer Besuchermagnet war dabei das Ballhaus. Dort heizten zuerst „Lenze und die Buam“ und zum Abschluss „Die Guten A-Band“ noch mal kräftig ein.
Das Fazit von Ben Kobe, Geschäftsführer der „Wirtshausroas GmbH“ fällt sehr positiv aus: „Wetter, Stimmung, alles hat gepasst“.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Seit 75 Jahren zuverlässig Trinkwasser für Kammer und Umgebung

Seit 75 Jahren zuverlässig Trinkwasser für Kammer und Umgebung

Kammer / Landkreis Traunstein – Am 5. Dezember 1948 wurde der Wasserbeschaffungsverband (WBV) Kammer-Rettenbach infolge eines dramatischen Dürresommers aus der Taufe gehoben. Dies nahmen die Verantwortlichen nun zum Anlass, das 75-jähre Bestehen mit einem Tag der offenen Tür sowie einem Festakt am Kellerberg zu feiern.

Das Besucherinteresse war so groß, dass die Führungen zu den Verbandseinrichtungen kurzerhand ausgeweitet wurden. Über die Höhen und Tiefen der nach wie vor ehrenamtlich aufgestellten Genossenschaft sowie über die Herausforderungen der Zukunft informierte der Vorsitzende Josef Wolkersdorfer sehr eindrücklich.
Der Verband versorgt rund 450 Haushalte und Betriebe in der ehemaligen Gemeinde Kammer sowie einigen Ortsteilen Traunwalchens täglich mit etwa 240 Kubikmetern Trinkwasser. Dieses Wasser stammt aus den der „Emer-“, „Tischler-“, und der „Wirtsholzquelle“, die allesamt in der Pumpstation am Rettenbach zusammengefasst sind und die beiden Hochbehälter in Rettenbach sowie in Kammer speisen. Zusammen mit den Grundstückseigentümern der Quellen, den Verbandsmitgliedern sowie den Fachbehörden ist es gelungen, die Qualität des Wassers durch die Ausweisung von Wasserschutzgebieten nachhaltig zu sichern.
Das Besucherinteresse an den Führungen zu den Quellen sowie zur Pumpstation war so groß, dass sich die Verantwortlichen kurzerhand dazu entschlossen haben, eine weitere Führung anzubieten. „Es freut mich unheimlich, dass so viele Menschen Interesse an unserer Trinkwasserversorgung haben“, betonte der sichtlich erfreute Josef Wolkersdorfer.
„Für die Stadt Traunstein ist es ein großes Glück, dass sich die Kammerer und Rettenbacher eigenständig mit dem Lebensmittel Trinkwasser versorgen und deren Verantwortliche gewissenhaft und zukunftsweisend die Geschicke des Verbandes lenken“, hob Traunsteins 3. Bürgermeister Josef Kaiser die Bedeutung des Verbandes hervor. Neben dem Vertreter der Stadt nahm Franz Hasholzner, Werkleiter der Otting – Pallinger sowie der Surgruppe als Ehrengast an der Veranstaltung teil.

Rückblick auf vergangene Jahrzehnte

Einen Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte lieferte Josef Wolkersdorfer in seiner Ansprache. „Die ursprüngliche Errichtung des Trinkwassernetzes erfolgte noch ohne Maschineneisatz. Viele Kilometer Leitung und wurden von den Mitgliedern per Handarbeit durch Wald und Wiesen gegraben und verlegt“, so der Vorsitzende.
Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfolgte 1965 zusammen mit dem Wasserwirtschaftsamt die Erschließung der „Wirtsholzquelle“. 1972 wurde in Folge eines großen Wasserverlustes und einem damit einhergehenden Versorgungsengpass eine Notversorgungsleitung zum Hochbehälter nach Siegelberg errichtet und damit ein Notverbund zur „Otting-Pallinger Gruppe“ geschaffen.
In den Jahren 1988 bis 1990 stand der Verband an einem Scheideweg. Neue gesetzliche Bestimmungen, umfangreiche Sanierungen sowie neu ausgewiesene Baugebiete wurden zur Zerreißprobe. „Die Vorstandschaft hatte aufgrund der damit verbundenen erforderlichen finanziellen Mittel den Beschluss gefasst, sich einem größeren Versorger anzuschließen. Dies haben allerdings die Mitglieder in einer denkwürdigen Versammlung mehrheitlich abgelehnt“, betonte Josef Wolkersdorfer. In den darauffolgenden Jahren ist es gelungen, die notwendigen baulichen Maßnahmen umzusetzen und das Netzgebiet umfangreich zu sanieren.
In gemütlicher Runde endete der Jubiläumstag „der Kammerer Wasserer“ im Bierzelt, bei dem sich die Gäste noch einige Anekdoten rund um das Trinkwasser im Ort erzählten.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Traunstein Hubert Hobmaier)

Rosenheim: Nachhaltigkeit mitgestalten

Rosenheim: Nachhaltigkeit mitgestalten

Rosenheim – Für die erste Nachhaltigkeitswochein Rosenheim im Juli sind Bürger eingeladen, sich mit Aktionen, Projekten oder Veranstaltungen zu beteiligen. Auch Vereine, Kultureinrichtungen, Schulen oder Einzelhandel können bei der Nachhaltigkeitswoche mitmachen. Ziel ist, das Stadtleben nachhaltiger zu gestalten.

Dabei sind die verschiedensten Beteiligungen denkbar, beispielsweise die Ausrichtung eines Frühstücks mit Fairtrade-Produkten oder Ausstellungen und Kunstformen zum Thema Nachhaltigkeit. Organisatorische und finanzielle Unterstützung ist möglich.
Die Aktionswoche geht vom 15.Juli bis zum 21.Juli.  Am Samstag, den 20. Juli findet am Salzstadel ein großer Aktionstag statt. Hier können Interessierte mit einem eigenen Stand dabei sein.
Wer sich an der Nachhaltigkeitswoche beteiligen möchte kann sich bei Stella Benedickt unter 08031 / 365 83 09 oder stella.benedickt@rosenheim.de melden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter
rosenheim.jetzt/kampagnen/nachhaltigkeit/nachhaltigkeitswoche-2024.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)