Neuheit auf der Wiesn: Trinkwasserstation am Glückshafen

Neuheit auf der Wiesn: Trinkwasserstation am Glückshafen

Rosenheim – Es muss ja nicht immer Bier sein auf der Rosenheimer Wiesn. Wer seinen Durst mit Wasser stillen will, für den gibt es heuer neu eine Trinkwasserstation am Glückshafen. 🫗

 

Blick auf die neue Trinkwasserstation am Rosenheimer Glückshafen. Foto: Innpuls.me

Kostenlos Trinkwasser schöpfen und Gesicht und Unterarme erfrischen – dank der neuen Trinkwasserstation beim Glückshafen ist das in diesem Jahr auf der Rosenheimer Wiesn möglich. Fotos. Innpuls.me

Die Trinkwasserstation wurde direkt am Glückshafengebäude angebracht – an der Hauptgasse gleich gegenüber dem Bierbichler Fischimbiss. Damit können sich die Herbstfestbesucher kostenlos mit frischen Trinkwasser versorgen oder an heißen Tagen auch mal Gesicht und Unterarme abkühlen. Für eine Fußwaschung, wie ein Rosenheimer Journalist bei der heutigen Wiesnpressekonferenz (14.8.2024) nachgefragt hat, ist die Neuheit aber aufgrund ihrer Höhe nicht geeignet. Da müsste man schon sehr sportlich sein. 😂
Damit aber auch Kinder problemlos Wasser schöpfen können, soll noch ein Podest angebracht werden. Realisiert wurde die Trinkwasserstation vom Wirtschaftlichen Verband gemeinsam mit der Stadt Rosenheim. Sie kann übrigens auch nach der Wiesnzeit weiter genutzt werden.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Innpuls.me)

Kloster Seeon zeigt Open-Air-Kinofilm „Jules & Jim“ am Seeufer

Kloster Seeon zeigt Open-Air-Kinofilm „Jules & Jim“ am Seeufer

Seeon / Landkreis Traunstein – Anlässlich der Veranstaltungsreihe „Suchers Seeoner Leidenschaften“ wird am Freitagabend, 16. August ab  21 Uhr der Film „Jules & Jim“ von François Truffaut am Seeufer des Kloster Seeon zu sehen sein.

Bei guter Witterung findet der Kinoabend auf der Halbinsel direkt am Seeoner See statt, bei schlechter Witterung im Festsaal. Einlass und Ticketverkauf beginnt um 20 Uhr. Vor Filmbeginn können Getränke vor Ort erworben oder auch selbst mitgebracht werden. Nach dem Ende des Films lädt das Klosterstüberl noch zur Einkehr ein. Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Kinokultur Rosenheim statt. Sie bringen, wie es sich für einen richtigen Kinoabend gehört, Popcorn und Nachos mit nach Seeon.
Der Film „Jules & Jim“ ist ein französischer Klassiker von 1962 und basiert auf dem gleichnamigen Roman von Henri-Pierre Roché. Die Geschichte dreht sich um die komplexe Dreiecksbeziehung zwischen zwei Freunden, Jules und Jim, und einer Frau namens Catherine. Der Film thematisiert Liebe, Freundschaft und die Herausforderungen, die mit emotionalen Bindungen verbunden sind. Catherine ist eine freie und unkonventionelle Frau, die sowohl Jules als auch Jim anzieht, was zu Spannungen und Konflikten führt. Der Film ist bekannt für seine innovative Erzählweise und seine tiefgründige Auseinandersetzung mit den Themen Liebe und Freiheit. 
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim und seine Rosen

Rosenheim und seine Rosen

Rosenheim – Ob die Stadt Rosenheim ihren wohlklingenden Namen der Königin der Blumen verdankt, ist nach wie vor umstritten. Aber dennoch spielt die Rose in der Stadt eine wichtige Rolle. Sie ziert nicht nur das Wappen sondern sorgt vielerorts für Farbenpracht – insbesondere im Riedergarten. Dort hat Innpuls.me Stadtgartenmeister Markus Sterzl bei der Rosenpflege über die Schulter geschaut. 🌹🌹🌹

Rosen Rosenheim. August 2024. Foto: Innpuls.me

Stadtgartenmeister Markus Sterzl bei der Rosenpflege im Rosenheimer Riedergarten. Fotos: Innpuls.me

Seit den ersten Anfängen der Rosenzüchtungen im 18. Jahrhundert bis heute sind weltweit über 30.000 verschiedene Rosensorten entstanden. Wer bei einem Bummel durch den Rosenheimer Riedergarten seinen Fokus auf die Königin der Blumen lenkt, findet über 1000 Exemplare, darunter verschiedenste Edelrosen, Bodendecker-Rosen, Strauchrosen, Beetrosen und Kletterrosen. Eine der vielen Rosen im Rosenheimer Riedergarten trägt sogar den Namen Rosenheim – um genau zu sein heißt sie „Out of Rosenheim“ und wurde speziell für die Rosenheimer Landesgartenschau im Jahr 2010 gezüchtet. Die Beetrose zeichnet sich durch ihre flammend-roten Blüten und große Widerstandsfähigkeit aus.

Rosen Rosenheim. August 2024. Foto: Innpuls.me

Die Königin der Blumen findet man im Rosenheimer Riedergarten in den unterschiedlichsten Farben und Formen. 

Viele gedeihen über viele Jahre hinweg prächtig, andere bekommen irgendwann Probleme und müssen ausgetauscht werden. Dieses Schicksal ereilt wohl in Kürze eine der Kletterrosen. „Der Baumbestand um sie herum ist in den vergangenen Jahren gewachsen und spendet damit nun sehr viel Schatten. Rosen sind aber sonnenhungrig und darum fühlt sich diese Kletterrose nun an diesem Platz nicht mehr wohl“, Stadtgartenmeister Markus Sterzl.

Rosen Rosenheim. August 2024. Foto: Innpuls.me

Zu viel Schatten mittlerweile – darum gefällt es dieser Rose im Riedergarten nicht mehr ganz so gut. 

An sich ist die Königin der Blumen aber keine Diva. Sie hält so einiges aus, wenn man ihre Vorlieben beachtet. Neben Sonne freut sie sich über einen ständigen Luftzug und einen humosen, nährstoffreichen, durchlässigen Boden.. Hitzestau,  stehende Luft oder stauende Nässe dagegen, mag sie gar nicht. Da kommt es dann gerne mal zu Mehltau oder Spinnmilben.

Beim Kauf einer Rose auf das Prüfsiegel ADR achten

Auch die Rosen im Riedergarten sind davor nicht immer gefeit. Zu chemischen Mitteln greift Markus Sterzl aber so gut wie nie. Sein Tipp für den oftmals bei Rosen auftretenden Sternrußtau, der sich als schwarze Flecken auf den Blättern zeigt: Ackerschachtelham-Sud  im Frühjahr und Sommer auf die Blätter sprühen. Blattläuse kann man mit Florfliegen bekämpfen und manchmal, so der Experte, muss man auch einfach nur Geduld haben und darauf vertrauen, dass sich die Pflanzen selbst zu helfen wissen.

Rosen Rosenheim. August 2024. Foto: Innpuls.me - mit Stadtgätner

Beim Kauf neuer Rosen achtet der Experte auf das ADR-Siegel.

Wenn Markus Sterzl neue Rosen kauft, achtet er auf das Gütesiegel ADR ( Allgemeine Deutsche Rosenprüfung): „Seit den 1950er Jahren werden damit Rosen ausgezeichnet, die besonders robust, gesund und blühfreudig sind“.
Wer sich mit Rosen einmal näher beschäftigt merkt schnell, das ist eine ganz eigene Welt für sich. Das weiß auch Stadtgartenmeister Markus Sterzl: „Wenn man wollte, könnte man sich ein Leben lang nur mit Rosen beschäftigen.“

(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Nach Golfplatz-Beschädigung – Jugendlicher gesucht

Nach Golfplatz-Beschädigung – Jugendlicher gesucht

Valley /Landkreis Miesbach – Nachdem Teile des Golfplatz Valley (Landkreis Miesbach) mit einem Fahrrad beschädigt wurde (wir berichteten)  – hat sich ein ein Jugendlicher bei den Eigentümern entschuldigt. Die Polizei bittet ihn, sich noch mal zu melden. 

Aufgrund der Berichterstattung über die Beschädigungen am Golfplatz Valley am vergangenen Sonntag (11.8.2024) hat sich, nach den Angaben der Polizei, ein Jugendlicher in Begleitung seiner Mutter bei den Eigentümern des Golfplatzes gemeldet und für sein Verhalten entschuldigt. 
Die die Personalien des Jugendlichen jedoch nicht bekannt sind, wird er und seine Eltern gebeten, sich für eine etwaige Schadensregulierung entweder erneut bei den Eigentümern des Golfplatzes oder bei der Polizeiinspektion Holzkirchen unter Telefon 08024 / 9074-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Verkehrsunfall in Mühldorf am Inn: 48-jähriger Motorradfahrer stirbt

Tödlicher Verkehrsunfall in Mühldorf am Inn: 48-jähriger Motorradfahrer stirbt

Mühldorf am Inn – Tödlicher Verkehrsunfall am gestrigen Dienstagnachmittag (13.8.2024) in Mühldorf am Inn: Bei einer Kollision mit einem Lkw stirbt ein 48-jähriger Motorradfahrer.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Dienstag (13. August 2024), um 14.25 Uhr, befuhr ein 48-jähriger Motorradfahrer die Staatsstraße 2550 von Mettenheim kommend in Fahrtrichtung Mühldorf. Zur selben Zeit wollte ein 41-jähriger Lkw-Fahrer an den Parkplätzen ein Wendemanöver durchführen.
Zwischen beiden Fahrzeugen kam es zum Zusammenstoß, der Motorradfahrer wurde bei der Kollision getötet.
Die Polizeiinspektion Mühldorf am Inn hat, mit Unterstützung der Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn, die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen.

Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein wurde ein unfalltechnisches- und analytisches Gutachten zur Klärung des Unfallherganges angeordnet. Während der Bergungsarbeiten und Unfallaufnahme war die Staatsstraße durch die Feuerwehren Altmühldorf, Mühldorf und Mößling voll gesperrt. Weiterhin waren der Rettungsdienst und die Straßenmeisterei im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern)

 

 

RGR-Rallye-Team beendet Rallye Sprint mit Podestplatz

RGR-Rallye-Team beendet Rallye Sprint mit Podestplatz

Rosenheim / Forchtenberg –  Das Rosenheimer Rallye Team Tomas Sobek und Hartmut Geist sind zurück auf der Erfolgsspur. Den „1. HWRT Rayyle-Sprint“ im Forchtenberger Teilrt Wohlmutshausen in Baden Württemberg beendeten sie mit einem Podestplatz.

Das Hohenloher Whisky Racing Team, kurz HWRT Wohlmuthausen e. V. im AvD genannt, organisierte mit dem „1. HWRT Rallye-Sprint“ im dem Forchtenberger Teilort Wohlmuthausen in Baden-Württemberg, eine erste eigene Veranstaltung. Für die 47 startenden Rallyeteam´s galt es drei Sprintstrecken a´ fünf Kilometer Länge, bestehend aus 75 % Festbelag und 25 % Schotter auf Bestzeit zu bewältigen.

Der Großkarolinenfelder Rallye Pilot Thomas Sobek, mit dem Schmalkaldener Copiloten Hartmut startete hier mit dem Ehrle Mitsubishi EVO in der Wertungsklasse NC1. Nach den technisch bedingten Ausfällen und „Hoppalas“ abseits der Piste bei vergangenen Rallye´s war beim HWRT Rallye Sprint oberstes Ziel in Wertung anzukommen.
Die erste Runde wurde daher sehr solide und auf Ankommen in Angriff genommen. Daraus resultiert eine neunt beste Gesamtzeit und in der Wertungsklasse NC1 Rang fünf. Aus den Erfahrungen des ersten Wertungsrunde, dem wiedergefunden Selbstvertrauen der beiden Piloten zur Technik und Material wollte man jetzt nachlegen. Kontrolliert, aber sehr flott und sicher wurde die selektive Stecke mit der wechselnden Bodenbeschaffenheit unter die Räder genommen. Dass Sobek/Geist besser in Schwung kamen zeigte sich bei den Verbesserungen auf den siebten Gesamt- und den dritten Klassenrang.

Rallye-Auto lief wie ein Uhrwerk

In der Finalrunde lief es für die beiden Rallye Piloten noch besser. Der Ehrle Mitsubishi EVO lief wie ein Uhrwerk und die Besatzung war auch wieder Top aufgelegt. So wurde eine Dritt Beste Gesamtzeit und eine Klassenbestzeit in den Boden gefräst.
In der Addition der drei Wertungsrunden beendeten Thomas Sobek/Hartmut Geist den Ausflug nach Baden-Württemberg mit Rang fünf in der Gesamtwertung. In der Wertungsklasse NC1 standen sie nach Klassensieger Ralf Stütz/Leon Stütz, dem zweitplatzierten Uli Kübler/Armin Seeger, als dritte auf dem Siegerpodest. Alle drei unterwegs auf Mitsubishi EVO.

Aus den Händen von Rallyeleiter Benjamin Schmidt, der sich über eine glänzend durchgeführte Erstveranstaltung freuen konnte, erhielten sie bei der Siegerehrung ihre Ehrenpreise.
(Quelle: Pressemitteilung RGR-Rosenheim-biwi / Beitragsbild: Copyright Sobek, zeigt: Vor dem Start zum Rallye Sprint: Thomas Sobek/Hartmut Geist, mit Mitsubishi EVO IX, unterstützt von Team Ehrle, brt Automotive, H2O, Ravenol und Griesser Moto-Sport)

Feuerwehrleute auf viertägiger Bildungsreise

Feuerwehrleute auf viertägiger Bildungsreise

Traunstein / Berchtesgadener Land / Berlin – Auf Einladung des Bundespresseamtes und des Wahlkreisbüros von Dr. Peter Ramsauer erhielten Mitglieder der Kreisfeuerwehrverbände Berchtesgadener Land und Traunstein die einmalige Möglichkeit, eine viertägige politische Bildungsreise in die Bundeshauptstadt zu unternehmen.

Dabei erhielten die Mitreisenden viele interessante Einblicke in die verschiedensten Institutionen und konnten obendrein das Museum der Berliner Feuerwehr besuchen.
„Wir durften vier perfekt organisierte und spannende Tage erleben“, freute sich der Traunsteiner Kreisbrandrat Christof Grundner am Ende der Reise. Mit dem Reisebus ging es für die Gruppe auf „große Fahrt“. Auf den Weg nach Berlin wurde zunächst in Leipzig ein Zwischenstopp eingelegt und die Nikolaikirche zu besichtigen. Diese wurde im Jahr 1989 zum Symbol der Friedlichen Revolution, da bereits lange Zeit vorher wöchentlich Friedensgebete abgehalten wurden, was maßgeblich zur „Wende“ beigetragen hat.
Am zweiten Tag der Reise wurde zunächst die „parlamenthistorische Ausstellung des deutschen Bundestages“ im Deutschen Dom besucht. Dort übte sich manch ein Reisegast an als Redner im nachgebauten Plenarsaal des Deutschen Bundestages. Außerdem erhielten die Besucher tiefe Einblicke in die geschichtliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland.
Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen folgte bereits ein weiteres Highlight der Fahrt. Auf dem Programm stand die Besichtigung des Reichstagsgebäudes einschließlich des Plenarsaals. Ein Vortrag über die Arbeit und die Aufgaben des Deutschen Bundestages rundete das Programm ab. Auf der Dachterrasse des Gebäudes konnten sich die Mitreisenden über einen großartigen Blick über die Dächer Berlins erfreuen.Eine einstündige Schiffsrundfahrt rundete am zweiten Tag das Programm ab. Viele Mitreisende besuchten am Abend noch die halbstündige Installation „Menschen und Parlament – 75 Jahre. Demokratie lebendig“ – eine beeindruckende Film-, Licht- und Tonprojektion an der Fassade des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses im Regierungsviertel.

Zum Schluss ein Abstecher nach Potsdam

Der dritte Tag startete mit einem Besuch des Museums der Berliner Feuerwehr, das in der Feuerwache Tegel beheimatet ist. Insbesondere bei den Feuerwehrleuten funkelten bei vielen ausgestellten Exponaten die Augen. Im Anschluss folgte eine zweistündige Stadtrundfahrt „durch das politische“ Berlin und ein Besuch der Dauerausstellung „Alltag in der DDR“. Abgerundet wurde der Tag mit einem Rundgang durch das „alte Berlin“. Die Reiseteilnehmer durften in das Treiben an den Hackeschen Höfen eintauchen und konnten damit das „quirlige Großstadtleben“ hautnah erfahren.
Bei der Heimreise machte die Reisegruppe einem Abstecher nach Potsdam, der Landeshauptstadt Brandenburgs, und besuchte dort die wunderschönen Gärten am Fuße des Schlosses Sanssouci. Darüber hinaus erkundeten viele Mitfahrer die historische und sehenswerte Altstadt, ehe die Fahrt in Richtung Heimat fortgesetzt wurde. Erschöpft, aber zufrieden ist die Reisegruppe in den Abendstunden in Traunstein angekommen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Darum sollten Mähroboter während dem Urlaub aus bleiben

Darum sollten Mähroboter während dem Urlaub aus bleiben

Hilpoltstein / Bayern – Für den auch in Bayern immer seltener werdenden Igel, sind Gärten und Parks im Siedlungsraum ein wichtiger Lebensraum. Doch genau dort droht dem Stachelritter häufig eine tödliche Gefahr.  Der LBV warnt: Mähroboter während dem Urlaub aus zu lassen.

Da Igel bei Gefahr nicht davonlaufen, sondern sich zu einer Stachelkugel zusammenrollen, sind sie den Maschinen schutzlos ausgeliefert. Vielen Mähroboterbesitzern ist nicht bewusst, welchen Schaden diese Geräte an der Natur im eigenen Garten anrichten. „Bei Zusammenstößen mit Mährobotern erleiden die Igel oft Wunden, die sich leicht infizieren können. Regelmäßig werden Tiere von den vermeintlich hilfreichen Gartenmaschinen verstümmelt oder getötet. Das Ausmaß dieser Gefahr ist schwer abzuschätzen, da viele Roboter-Opfer einfach in der Mülltonne entsorgt oder gar nicht erst gefunden werden. Wir müssen daher, von einer hohen Dunkelziffer ausgehen“, erklärt Nelson.
Einige der Hersteller weisen sogar darauf hin, dass ihre Mähroboter nicht unbeaufsichtigt laufen sollen. „Leider ist aber genau das oft einer der Hauptgründe für die Anschaffung eines Mähroboters, er arbeitet ganz allein, man muss nicht daneben stehen und wenn man aus dem Urlaub nach Hause kommt, wartete keine lästige Gartenarbeit“, so die Biologin. Deshalb halten sich viele Roboterbesitzer nicht an die Vorgabe und lassen den automatischen Helfer auch während ihrer Abwesenheit laufen. Die meisten Roboter sind darauf programmiert nachts zu fahren. Gerade dann sind aber die vielen nachtaktiven Wildtiere gefährdet. Der LBV spricht sich deshalb für ein Nachfahrverbot von Mährobotern im Tierschutzgesetz aus.

Auch tagsüber in Verstecken nicht mehr sicher

Besondere Vorsicht sollten Gartenbesitzer auch walten lassen, wenn sie nach dem Urlaub mit elektrischen oder anderen motorbetriebenen Gartengeräten Bereiche freischneiden, die der Mähroboter nicht erreicht hat, zum Beispiel unter Hecken oder in Strauchecken. Denn dorthin ziehen sich Igel besonders gerne zum Schlafen zurück. Jetzt im August besteht zudem die Gefahr, beim unachtsamen Umgang mit Fadenmäher oder Freischneider das Nest eines Igelweibchens mit Jungen aufzuspüren. „Diese Geräte sind stark genug, um kleine Bäume zu durchtrennen. Man kann sich vorstellen, was sie mit den kleinen Igeln machen. Am besten ist es deshalb, auf solche Geräte zu verzichten und Mut zum Wildwuchs im Garten zu zeigen“, empfiehlt die LBV-Biologin. Wer das nicht will, sollte die Flächen vor dem Einsatz der Geräte gründlich nach Tieren absuchen.

Mähroboter gefährden die Artenvielfalt

Der Einsatz von Mährobotern verhindert zudem, dass sich im Garten ein vielfältiger Lebensraum entwickeln kann. Auf täglich gemähten und damit sterilen Rasenflächen finden Igel keine Nahrung. „Wo regelmäßig Mähroboter fahren, wächst keine Blüte mehr. Damit bleiben auch die Insekten aus, die für den Igel und andere Wildtiere ein wichtiger Bestandteil der Nahrung sind. Und die wenigen Insekten, die sich doch auf den Rasen verirren, werden vom Mähroboter eingesaugt und zerhäckselt. Deshalb sind Mähroboter eine große Gefahr für die gesamte Artenvielfalt“, sagt Angelika Nelson.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. August.

Namenstag haben: Eberhard, Maximilian, Meinhard, Werenfried

3 bekannte Geburtstagskinder:

–  Mila Kunis  (1983 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin, die als „Jackie“ in der TV-Sitcom „Die wilden Siebziger“ bekannt wurde.)

– Earvin Johnson (1959 – ist ein auch als „Magic Johnson“ bekannter ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler der Los Angeles Lakers, der in den 1980ern als einer der besten Spielmacher der NBA galt.)

–  Halle Berry (1966 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1879: Der deutsche Kaufmann Leonhard Tietz eröffnet mit Unterstützung seines Onkels Hermann in Stralsund sein erstes Kaufhaus und räumt als erster seinen Kunden ein Umtauschrecht ein. Er legt damit den Grundstein für die spätere Kaufhof AG.
  • 1975: Premiere des Films The Rocky Horror Picture Show in London.
  • 2003: Ein Stromausfall legt die nordöstlichen USA und Teile Kanadas lahm. Etwa 50 Millionen Menschen haben keinen Strom.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Das nächste Gewitter kündigt sich an

Das nächste Gewitter kündigt sich an

Rosenheim – Nach der Hitze ist vor dem Gewitter – das ist ja in diesem Jahr nichts Neues – und so braut sich auch am heutigen Dienstagabend (13.8.2024) bei Rosenheim wieder was am Himmel zusammen. ⛈️⚡🌩️Vom DWD gibt es bereits eine Warnung.

29 Grad zeigt das Thermometer aktuell (18.21 Uhr) bei uns in Rosenheim. Es ist also immer noch ganz schön heiß. Abkühlung, zumindest eine kleine, ist in Sicht: ein Gewitter baut sich aktuell zusammen. Vom Deutschen Wetterdienst gibt es dazu auch bereits wieder eine Warnung – gültig bis 20 Uhr. Demnach kann es zu Sturmböen mit einer Geschwindigkeit bis 70 km/h sowie Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 25 Liter pro Quadratmeter pro Stunde und kleinkörnigen Hagel kommen. Also Wäsche wieder rein, sensible Pflanzen und Deko sichern – und nach dem Gewitter Türen und Fenster für frische Luft auf.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eggstätt: Firma nach Gasaustritt evakuiert

Eggstätt: Firma nach Gasaustritt evakuiert

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Ein Firmengebäude in Eggstätt (Landkreis Rosenheim) musste am heutigen Dienstagmorgen (13.8.2024) evakuiert werden: Grund war ein Gasaustritt.

Gegen 8 Uhr bemerkten Mitarbeiter einer Firma in der Obinger Straße einen vermeintlichen „Schwimmbadgeruch“ im Betriebsgebäude. Daraufhin wurde das Gebäude evakuiert und der Gefahrenbereich großräumig gesperrt.
Die Feuerwehr fand dann auch schnell den Grund für den seltsamen Geruch: bei Bauarbeiten war eine Gasleitung beschädigt wurden und trotz Abdichtung strömte Ozongas aus. 
Das Gebäude wurde gelüftet und die betroffene Abteilung bis zur endgültigen Behebung des Schadens durch eine Spezialfirma geschlossen.
Neun Mitarbeiter klagten über Augen- und Atemwegsreizungen und wurden deshalb ambulant behandelt. Die regionalen Feuerwehren und der Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hitze macht durstig: Die Rosenheimer Trinkwasserbrunnen

Hitze macht durstig: Die Rosenheimer Trinkwasserbrunnen

Rosenheim – Hitze macht durstig. Wer Trinkwasser will, muss dafür in der Stadt Rosenheim nicht mal was zahlen – dank 14 Brunnen, aus denen das Wasser in Trinkqualität sprudelt. Hier eine Übersicht.

Der wohl bekannteste und meist fotografierte Brunnen Rosenheims ist der Nepomuk-Brunnen zentral am Max-Josefs-Platz. Tatsächlich sprudelt das Wasser dort aus den Hähnen in Trinkwasserqualität. Grundsätzlich wichtig: Nicht das abgestandene Wasser aus dem Becken entnehmen, sondern nur frisch am Zufluss. Weitere Durstlöscher sind:

  • der Rosenbrunnen in der Nähe des Holztechnischen Museums auf dem Max-Josefs-Platz
  • der Mädchenbrunnen im Riedergarten – nahe bei der Kneipp-Anlage
  • der Florianbrunnen in der Kaiserstraße vor dem Gebäude des ehemaligen Pernlohner Bräu (zählt zu den ältesten Brunnen der Stadt
  • Trinkwasser-Stele im Salinpark
  • Trinkwasser-Stele im Luitpoldpark
  • Trinkwasser-Stele am Salzstadel vor der Stadtbibliothek
  • Trinkwasserbrunnen beim Friedhof am Klosterweg gegenüber der Klosterkirche
  • Brunnen am Eßbaum
  • Brunnen im Spielplatz im Mangfallpark Süd
  • Brunnen bei der Loretokapelle bei der Loretowiese
  • Trinkwasser-Stele beim Innbalkon im Mangfallpark Nord
  • Vogelbrunnen hinter der Kirche St. Nikolaus
  • Dorfbrunnen im Stadtteil Happing
    (Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archivfoto Christian Baab)