Nach tödlichem Verkehrsunfall in Westerndorf bei Pang: Stadtrat fordert mehr Verkehrssicherheit in diesem Bereich

Nach tödlichem Verkehrsunfall in Westerndorf bei Pang: Stadtrat fordert mehr Verkehrssicherheit in diesem Bereich

Westerndorf am Wasen / Rosenheim – Am vergangenen Sonntag (15.12.2024) kam es in Westerndorf am Wasen (Stadt Rosenheim) zu einem tödlichen Verkehrsunfall. An der gleichen Stelle verlor bereits vor zwei Jahren ein 21-jähriger Autofahrer sein Leben. CSU-Stadtrat Georg Kaffl forderte deswegen in der gestrigen Stadtratssitzung (18.12.2024) mehr Verkehrssicherheit in diesem Bereich.

Bei dem schweren Verkehrsunfall am vergangenen Sonntag kam ein 54-jähriger Autofahrer aus Bad Aibling mit seinem Auto kurz nach der Einfahrt in den Ortsteil Westerndorf am Wasen von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.  Das Auto fing sofort Feuer. Der 54–jährige verstarb noch an der Unfallstelle (wir berichteten).
Es war nicht der erste Unfall an dieser Stelle. Anfang November 2022 kam ein 21-jähriger Slowake ebenfalls in der abschüssigen Rechtskurve von der Fahrbahn ab. Auch er prallte gegen einen Baum. Wenig später verstarb er aufgrund seiner schweren Verletzungen im Klinikum Rosenheim (wir berichteten).
CSU-Stadtrat Georg Kaffl kennte die besagte Stelle sehr genau. „Die Lage dort ist sehr unübersichtlich“, sagte er. Insbesondere Verkehrsteilnehmer ohne Ortskenntnisse würden aus dieser langgezogenen Rechtskurve heraus quasi direkt auf die Bäume zusteuern.
Kaffl forderte deshalb, eine Verbesserung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich. Für ihn denkbar wäre eine reflektierende Markierung direkt auf der Fahrbahn, die auf diese Gefahrensituation hinweist.
Die Stadt Rosenheim will aber erst einmal die Ergebnisse des Unfallanalytischen Gutachtens abwarten. CSU-Stadtrat Herbert Borrmann begrüßte dieses Vorgehen.
Denn bei den beiden tragischen Verkehrsunfällen gibt es neben der Örtlichkeit wohl eine weitere Gemeinsamkeit: In beiden Fällen verzichteten die Fahrer auf das Anlegen des Sicherheitsgurts. Der 54-jährige Bad Aiblinger war wohl zudem auch noch mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Thansau: Autofahrer landet im Graben

Thansau: Autofahrer landet im Graben

Thansau / Landkreis Rosenheim – Ein 66-jähriger kam am gestrigen Mittwoch (18.12.2024) in Thansau (Landkreis Rosenheim) nach rechts von der Staatsstraße ab. Erst geriet er in den Gegenverkehr, dann landete er neben den Bahngleisen im Graben. 

Der Mann wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste, nach den Angaben der Polizei, aus seinem Fahrzeug befreit werden. Leicht verletzt wurde er anschließend in ein Krankenhaus gefahren.
Sein Auto wurde total beschdigt. Zudem wurden mehrere Verkehrsschilder überfahren Der Zugverkehr auf der Bahnstrecke wurde für einige Zeit gesperrt. Die Staatsstraße war für zwei Stunden lediglich auf einem Fahrstreifen befahrbar. Gegen den 66-jährigen wurde nun ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, welches ein Bußgeld nach sich ziehen wird.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neues Kinderprogramm im Städtischen Museum Rosenheim

Neues Kinderprogramm im Städtischen Museum Rosenheim

Rosenheim – Mit Muckl und Wally auf den Spuren der Rosenheimer Stadtgeschichte – eine Maus und eine Tochter Rosenheims führen jetzt Kinder durch das Städtische Museum. Dabei gilt es jede Menge Rätsel zu lösen und den Museumbesuch interaktiv zu gestalten.

Muckl, die Museumsmaus, ist ganz neu im Mittertor eingezogen und bringt den jungen Besucherinnen und Besucher mit dem kostenlosen Kinderführer „Von Schussern und Geheimschriften“ die Stadtgeschichte näher. Auf dem Weg durchs Museum können die Kinder spannende alte Spiele ausprobieren, eine Geheimschrift entziffern oder rätseln.
Für die älteren Kinder ab zwölf Jahren liegt das Juniorheft „Eine Tochter Rosenheims. Wally Steinbök erzählt.“ bereit. Hier erleben die Besucher hautnah, wie sich das Stadtleben zwischen 1810 und 1960 abgespielt hat, beispielsweise anhand früherer Spielsachen, einem Wohnzimmer aus dieser Zeit und weiterer Rätsel und Aktivitäten.
Das interaktive Angebot für Kinder soll auf spielerische und unterhaltsame Weise dazu anregen, sich selbstständig mit der Geschichte Rosenheims zu befassen.
Für weihnachtliche Stimmung in Städtischen Museum sorgen noch zwei Nachmittage vor dem Jahreswechsel: Am 20. und am 29. Dezember werden bei „Komm, ich erzähl Dir eine Geschichte!“ in der Wirtsstube des Mittertors von 17 Uhr bis 18 Uhr weihnachtliche Wintergeschichten frei nacherzählt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter museum@rosenheim.de wird jedoch gebeten.

Rätselheft in Holztechnischen Musem

Auch im Holztechnischen Museum erwartet junge Besucher ein Rätselheft mit Gewinnspiel, außerdem wurde die Sonderausstellung „Werkstoffe aus Holzfasern – Gewinnung. Verwendung. Forschung.“ verlängert.

Das Städtische Museum hat rund um die Weihnachtsfeiertage und Neujahr vom 27. bis zum 29. Dezember sowie vom 02. bis zum 05. Januar geöffnet. Das Holztechnische Museum öffnet am 27. und 28. Dezember sowie vom 02. bis zum 04. Januar.
(Quelle. Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Mit Neujahrsschießen in Happing 2025 begrüßen

Mit Neujahrsschießen in Happing 2025 begrüßen

Happing / Rosenheim – Die Happinger Böllerschützen (Stadt Rosenheim) begrüßen auch heuer am Neujahrstag traditionell lautstark das neue Jahr 2025.

Geschossen wird wie immer um 14 Uhr gegenüber vom Happinger Hof. Anschließend spielt die Wasner Musi für die Besucher auf. Für das leibliche Wohl wird mit Glühwein und Schmalzgebäck gesorgt.
(Quelle: Pressemitteilung Happinger Böllerschützen / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

OB März zur neuen Rosenheimer Fußgängerzone: „Funktioniert noch nicht“

OB März zur neuen Rosenheimer Fußgängerzone: „Funktioniert noch nicht“

Rosenheim – Vor gut einer Woche wurde in Rosenheim die Münchener Straße zwischen Gillitzer- und Salinstraße zur Fußgängerzone umgewidmet – eine vorerst temporäre Einrichtung. So richtig rund läuft die Neuerung aber noch nicht, wie auch Oberbürgermeister Andreas März bei der Stadtratssitzung am gestrigen Mittwochnachmittag (18.12.2024) eingestand: „Funktioniert noch nicht“. 

Trotz entsprechenden Verkehrsschildern an beiden Seiten der neuen Fußgängerzone und Pflanztrögen, fahren nach wie vor viele Autofahrer einfach munter weiter durch die Münchener Straße durch. Einige mit großem Selbstbewusstsein, andere merken nach einigen Metern, dass irgendetwas nicht stimmen kann, stoppen verunsichert und versuchen zu wenden. Was dann wiederum erst recht für Chaos sorgt, wenn gerade ein Bus von der einen oder anderen Richtung kommt. Hinzu kommen noch die Radler, die wie die Busse weiterhin durch diesen Bereich fahren dürfen und theoretisch natürlich auch noch die Fußgänger, die sich aber derzeit meistens doch noch lieber an die bisherigen Fußgängerwege auf beiden Seiten halten.
„Diese Situation ist gefährlich“, betonte Robert Lappy von der Grünen-Stadtratsfaktion bei der gestrigen Stadtratssitzung und forderte schnellstmögliche Nachbesserung, beispielsweise durch eine deutlichere Beschilderung direkt auf dem Asphalt.
Auch in der Stadtverwaltung weiß man, dass die aktuelle Situation noch nicht befriedigend ist. „Wir werden schauen, dass wir die neue Fußgängerzone nach dem Weihnachtsfrieden zum Laufen bringen“, erklärte Oberbürgermeister Andreas März.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Trinkwasserversorgung: Freistaat fördert Zusammenarbeit von Söchtenau und Prutting

Trinkwasserversorgung: Freistaat fördert Zusammenarbeit von Söchtenau und Prutting

Landkreis Rosenheim – Für eine gute und stabile Trinkwasserversorgung: Der Freistaat Bayern fördert die interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinden Söchtenau und Prutting (Landkreis Rosenheim) mit 50.000 Euro.

Die Gemeinden Söchtenau und Prutting haben einen Betriebsführungszweckverband für die Wasserversorgung der beiden Gemeinden gegründet. Brunnen und Leitungen bleiben in der Hand der jeweiligen Gemeinde, aber klassische Aufgaben der Betriebsführung, wie z.B. Personal für eine ständige Rufbereitschaft werden gemeinsam erledigt. Vorbild für die Zusammenarbeit von Söchtenau und Prutting ist die „Schonstetter Gruppe“, in der sich die Gemeinden Amerang, Eiselfing und Schonstett für ihrer Wasserversorgung zusammengeschlossen haben.
Solche Zusammenschlüsse mit beispielgebender interkommunaler Zusammenarbeit fördert die Regierung von Oberbayern. Im Fall von Söchtenau und Prutting mit insgesamt 50.000 EUR. „Gemeinsam lassen sich zahlreiche kommunale Aufgaben besser, schneller und wirtschaftlicher erledigen. Dabei profitieren nicht nur die Kommunen selbst durch Synergieeffekte, sondern auch die Bürger durch ein verbessertes Leistungsangebot“, sagte Rosenheims Landtagsabgeordneter Daniel Artmann (CSU) bei einem Vor-Ort-Termin mit den Bürgermeistern Bernhard Summerer/Söchtenau und Johannes Thusbaß/Prutting.

Gemäß Förderrichtlinie soll sich die Zusammenarbeit auf wesentliche Bereiche des Verwaltungsverfahrens, die mit personellen, strukturellen oder organisatorischen Veränderungen bei den an der Kooperation Beteiligten verbunden sind, beziehen und dabei pro Jahr mindestens 15 Prozent der Ausgaben in diesen Bereichen einsparen. „Effizient und kostensparend und zum Wohl der Bürger – die interkommunale Zusammenarbeit von Söchtenau und Prutting hat Vorbildcharakter“, so Artmann abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Artmann / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Artmann, zeigt von links: Bernhard Summerer, Bürgermeister Söchtenau; Daniel Artmann, MdL; Johannes Thusbaß, Bürgermeister Prutting)

Rosenheimer Stadtarchiv erhält Originaltagebuch von Karel Hobo

Rosenheimer Stadtarchiv erhält Originaltagebuch von Karel Hobo

Rosenheim – Dem Stadtarchiv Rosenheim ist eine bedeutende historische Quelle vermacht worden. Der ehemalige Zwangsarbeiter Karel Hobo überlässt das Original seines Tagebuchs dauerhaft der Stadt Rosenheim.

Für den Leiter des Stadtarchivs, Dr. Christian Höschler, stellt das Tagebuch einen bedeutenden Zuwachs dar: „Mit diesem wertvollen Zeugnis eines ehemaligen Zwangsarbeiters, der in Rosenheim unter Lebensgefahr eingesetzt wurde, hat das Stadtarchiv Rosenheim eine einzigartige historische Quelle erhalten. Das Tagebuch ermöglicht einerseits einen authentischen Zugang zur Geschichte der NS-Verfolgung in Rosenheim. Andererseits verpflichtet es uns, durch historische Bildungsarbeit und den Einsatz für demokratische Werte sicherzustellen, dass sich eine so furchtbare Episode der Stadtgeschichte niemals wiederholt.

Der Niederländer Karel Hobo war während des Zweiten Weltkrieges aus seiner Heimat nach Rosenheim verschleppt und hier als Zwangsarbeiter eingesetzt worden. Der heute 96-Jährige führte sein Tagebuch ab dem ersten Tag seiner Deportation. Heute lebt er in Neuseeland, erst im September wurde ihm zu Ehren ein Gedenkzeichen für die Verfolgten des NS-Regimes in Rosenheim am Bahnhofsvorplatz angebracht.
Bereits vor einigen Jahren erschien sein Tagebuch als limitierte Auflage in englischer Fassung. Das Stadtarchiv plant, auch eine deutsche Fassung zu veröffentlichen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Julia Dolan, zeigt: Das historische Zeugnis ein letztes Mal in den Händen halten: Kurz vor dem Versand des Original-Tagebuchs ans Stadtarchiv Rosenheim entstand in Neuseeland diese Aufnahme von Karel Hobo mit seinen Töchtern, den Zwillingsschwestern Julia und Irena)

Erhalt eines alten Brauches: Remobacha Trachtenkinder waren beim „Klöpfln“

Erhalt eines alten Brauches: Remobacha Trachtenkinder waren beim „Klöpfln“

Traunstein – Erhalt eines alten Brauches im Landkreis Traunstein: die Remobacha Trachtenkinder waren beim „Klöpfln“. Insgesamt 20 Buben und Mädchen sowie sieben aktive Dirndl überbrachten bei ihrem Weg von Haus zu Haus Segenswünsche und sammelten Geld für den guten Zweck. 

Seit vielen Jahrhunderten waren die ärmeren Menschen aber auch Kinder an den Donnerstagen vor Weihnachten in den Dörfern und Gemeinden unterwegs, um den „Bauersleuten“, deren Knechtschaft und den Tieren Segenswünsche in Form von Liedern überbringen und dafür mit Nüssen, Äpfeln, „Kletznbrot” oder auch Geld bedacht wurden. Damit dieser alte Brauch nicht ausstirbt, haben sich die Kinder der Rembocher Trachtler rund um deren Jugendleiterin Franziska Gartner vor einigen Tagen auf den Weg gemacht und sind in Kammer und Rettenbach sowie in den Weilern Alterfing und Roitwalchen von Haus zu Haus gezogen.
Insgesamt 20 Kinder sowie sieben aktive Dirndel haben sich in vier Gruppen aufgeteilt, um den Familien im Ort eine Freude zu bereiten und ihnen frohe und gesegnete Weihnachten zu wünschen. Diese wiederum haben sich sehr großzügig gezeigt und die „Klöpflsinger“ mit reichlich Süßigkeiten bedacht. Gleichzeitig haben sie rund 750 Euro gesammelt. „Dieser Betrag soll dem Irmengard-Hof in Gstadt gespendet werden“, betont Franziska Gartner und ergänzt schmunzelnd „aber die Süßigkeiten hat unser Nachwuchs am Ende nicht mehr rausgerückt“.

(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Auf der Slackline über den Rosenheimer Christkindlmarkt

Auf der Slackline über den Rosenheimer Christkindlmarkt

Rosenheim – Der Rosenheimer Christkindlmarkt feiert in diesem Jahr sein 40. Jubiläum und bietet den Besuchern ein Highlight der besonderen Art: Am Sonntag, 22. Dezember 2024 wird der Profi-Slackliner und Weltrekordhalter Friedi Kühne in schwindelerregender Höhe über den Max-Josefs-Platz balancieren. Mitten in der festlich geschmückten Innenstadt zeigt der Ausnahmeathlet bei drei Vorstellungen um 15 Uhr, 17 Uhr und 19 Uhr sein Können auf der Slackline.

Das Bühnenprogramm um 14 Uhr, 16 Uhr und 18 Uhr bleibt davon übrigens unberührt und findet davon unbeeindruckt ganz normal statt.

Der Rosenheimer Slackline-Weltrekordhalter Friedi Kühne spaziert auf einer Slackline über die Innenstadt von Berchtesgaden. Foto: Copyright Friedi Kühne

der Rosenheimer Slackline-Weltrekordhalter Friedi Kühne in Aktion in Berchtesgaden. Fotos: Copyright Friedi Kühne

Friedi Kühne, der in der Welt des Extremsports längst einen Namen hat, machte erst vor wenigen Wochen international Schlagzeilen, als er einen Weltrekord aufstellte, indem er zwischen zwei Heißluftballons über Riedering balancierte. Doch die Verbindung des 33-Jährigen zu Rosenheim ist mehr als nur sportlicher Natur: Einige
Jahre lebte und Kühne in der Stadt und bezeichnet sie bis heute als einen wichtigen Abschnitt seines Lebens. Umso mehr freut er sich, Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten des Rosenheimer Christkindlmarktes zu sein.

„Es ist eine Freude, bei einem so besonderen Anlass in Rosenheim aufzutreten. Der
Christkindlmarkt hier hat eine einzigartige Atmosphäre, und es ist etwas ganz Besonderes, diese Kulisse aus meiner Perspektive, von oben, zu erleben“, so Kühne im Vorfeld.
Die Veranstalter des Christkindlmarkts, der Wirtschaftliche Verband Rosenheim, hat für das 40. Jubiläum ein vielseitiges Programm zusammengestellt, bei dem Tradition und besondere Highlights Hand in Hand gehen. Seit seiner ersten Ausgabe im Jahr 1984 hat sich der Christkindlmarkt Rosenheim zu einem der beliebtesten in der Region entwickelt und lockt jedes Jahr hunderttausende Besucher in die Innenstadt.
Die Slackline-Performance von Friedi Kühne bildet den Höhepunkt des diesjährigen Christkindlmarktes. Die Shows sind kostenlos und können von verschiedenen Standpunkten rund um den Max-Josefs-Platz aus beobachtet werden
(Quelle: Pressemitteilung Wirtschaftlicher Verband / Beitragsbild, Foto: Copyright Friedi Kühne)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 19. Dezember

Namenstag haben: Benjamin, Edwina, Susanna, Urban

3 bekannte Geburtstagskinder:

Jake Gyllenhaal (1980 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler.)

– Till Schweiger (1963 – ist ein populärer deutscher Schauspieler und Filmemacher.)

Alberto Tomba (1966 –  ist ein ehemaliger italienischer Skirennläufer.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1938: Otto Hahn und Fritz Straßmann suchen in einer mit Neutronen bestrahlten Uranprobe nach Transuranen und finden Spuren des Elements Barium. Hahn informiert brieflich Lise Meitner über das ihm unerklärliche Geschehen bei der Entdeckung der Kernspaltung.
  • 1970: Kurt Cannon fliegt mit 355,5 km/h neuen Weltrekord für Hubschrauber mit seinem Sikorsky S-67 Blackhawk.
  • 1967: Der Spielfilm Bonnie und Clyde von Arthur Penn, mit Warren Beatty und Faye Dunaway, wird in Deutschland erstmals aufgeführt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Theater Rosenheim begeistert mit der „Kleinen Hexe“

Theater Rosenheim begeistert mit der „Kleinen Hexe“

Rosenheim – So klein ist die „Kleine Hexe“ eigentlich gar nicht – aber mit ihren gerade einmal 127 Jahren zu jung, um mit den großen Hexen in der Walpurgisnacht auf dem Blocksberg mitzutanzen. Also muss sie sie sich beweisen: Mit der Theaterfassung des Kinderbuchklassikers aus der Feder von Ottfried Preußler begeisterte das Theater Rosenheim bei der heutigen Premiere (18.12.2024) im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim.

Theater Rosenheim spielt die "Kleine Hexe", Dezember 2024. Foto: Josefa Staudhammer

Bei einem Schützenfest rettet die „Kleine Hexe“ einen Ochsen dafür, zum Festmahl zu werden. Fotos: Josefa Staudhammer

Jedes Jahr zu Weihnachtszeit führt das Theater Rosenheim im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim ein Stück speziell für Kinder auf.  Im vergangenen Jahr schlüpfte die 27-jährige Elisabeth Pangerl zum zweiten Mal in die Rolle des Drachenkinds Tabaluga (wir berichteten). Heuer mimt sie die „Kleine Hexe“.  So wie „Tabaluga“ kennt auch diese Geschichte fast jedes Kind. Der bekannte Stephanskirchner Kinderbuchautor Otfried Preußler schrieb die Geschichte im Jahr 1957. Seither wurde sie in 47 Sprachen übersetzt. An Beliebtheit hat sie in all den Jahren nichts verloren, wie auch Horst Rankl vom Theater Rosenheim weiß. „Die Kleine Hexe ist eben eine liebenswerte Figur, schließlich will sie nur Gutes tun“, meint er.

Theater Rosenheim spielt die "Kleine Hexe", Dezember 2024. Foto: Josefa Staudhammer

Für die Theaterspieler geht es sogar mitten durch das Publikum. Dafür gibt es von den Kindern begeisterten Applaus. 

Genau deswegen hat das Theater Rosenheim diese Geschichte in der Vergangenheit auch schon öfters aufgeführt. Diesmal führt Jogi Gaschke, Erster Vorsitzender des Theater Rosenheim, Regie. Auf der Bühne zu sehen sind gut 30 Mitwirkende, darunter auch wieder einige Kinder und Jugendliche, außerdem viele der langjährigen, routinierten Mitglieder des Vereins.
Renate Benner war für die Auswahl der Kostüme zuständig und bewies dabei einmal mehr ein gutes Gespür. Ebenso viel Liebe wurde auch von Hans Veit, Albert Schmidsedeer und Georg Böhm in die Gestaltung des Bühnenbilds gesteckt.

Die rund 1000 kleinen Zuschauer bei der Premiere begeisterten insbesondere die buchstäblich „zauberhaften“ Effekte:  Simsalabim erwachte ein Schneemann zum Leben und verpasst den beiden frechen Buben Fritz und Sepp eine kleine Lektion, aus einem Besen sprießen Blumen und ein „Stein“ ändert auf ein Schnippen der „Kleinen Hexe“ die Farbe..
Elisabeth Pangerl spielt die „Kleine Hexe“ einfühlsam und kindgerecht. Ihr zur Seite steht der Rabe Abraxas, verkörpert von Trixi Gaschke. Die beiden verstehen es gut, die Kinder in die Handlung miteinzubeziehen. Sie sprühen vor Temperament und Frohsinn. Selbst die Erwachsenen im Saal klatschten da am heutigen Mittwochvormittag immer wieder begeistert mit. Aber auch alle anderen Mitwirkenden überzeugten mit großer Spielfreude und witzigen Dialogen.

Zu sehen ist das Theaterstück „Die Kleine Hexe noch am Freitag, 20. Dezember, 2024, Sonntag, 29. Dezember, 2024 und Samstag, 4. Januar 2025. Beginn ist jeweils um 15 Uhr, Gespielt wird ohne Pause. Geeignet ist die Vorstellung für Kinder ab drei Jahren. Tickets gibt es im Vorverkauf im KuKo Rosenheim (Kufsteiner Straße 4), Telefon 08031 / 365-9365.

Damit die Hanldung auch kleine Kinder nicht überfordert, wird die Geschichte in kurzen, in sich abgeschlossenen Szenen erzählt. Die Übergänge werden geschickt genutzt, um das Bühnenbild hinter dem Vorhang in Windeseile zu verändern, während die „Kleine Hexe“ und ihr schlauer Rabe den Zuschauern im Vordergrund erzählen, was sie als nächstes erwartet. Weitere Infos zum Theater Rosenheim und dem Stück gibt es hier.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

Lebenshilfe: Einladung auf den Christkindlmarkt

Lebenshilfe: Einladung auf den Christkindlmarkt

Rosenheim – Diesen Tag werden die knapp 70 Rosenheimer noch lange in Erinnerung behalten: Die Lebenshilfe Rosenheim e.V. hat traditionell auf den Rosenheimer Christkindlmarkt eingeladen und ihnen schöne Stunden beschert.

Die Gruppe von Rosenheimern leben in ihren eigenen Wohnung, werden überwiegend durch das Katholische Jugendsozialwerk München e.V. begleitet und betreut. Erstmals dabei waren auch Betreute der Stiftung Attl bei Wasserburg.
„Nicht nur, aber gerade in der Vorweihnachtszeit sind gemeinsame Unternehmungen und eine gleichermaßen gelebte Inklusion sind wichtig“, erklärt Thomas Frank, Vorsitzender der Lebenshilfe Rosenheim. Begleitet wurde die Gruppe unter anderem noch von Astrid Fiebiger, Stefan Wagner und Andi Schupp sowie Rosmarie Höfler, Matthias Mörtl und Christian Käsweber für die Lebenshilfe Rosenheim.
Die „Mannschaft“ wurde am Glühweinstand der Familie Fahrenschon willkommen geheißen, wo sie einen erfreulichen Preisnachlass auf Glühwein und Punsch erhielt. Am Würstlstand Palmberger waren schließlich alle zur Bratwurst eingeladen. Renate Ottisch, die den Würstlstand mit ihrem Team organisiert und betreut, erklärt, dass sie jedes Jahr zu Weihnachtszeit ein soziales Projekt unterstütze. „Und diesmal ist das ‚Projekt‘ zu uns an den Stand gekommen.“
Die Lebenshilfe Rosenheim setzt sich für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen, insbesondere geistiger Behinderung, ein. Sie fördert, unterstützt und berät Personen, Organisationen und Projekte, basierend auf der Überzeugung, dass jeder Mensch einzigartig und wertvoll ist und die gleichen Rechte und Würde besitzt. Auch gemeinsame Freizeitangebote, wie der Ausflug auf den Christkindlmarkt, werden unterstützt.
(Quelle: Pressemitteilung Lebenshilfe Rosenheim e.V. / Beitragsbild, Foto: Copyright Lebenshilfe Rosenheim e.V.)

Auf dem Christkindlmarkt Copyright Lebenshilfe Rosenheim e.V.