RoMed: Dr. Joji Kuramatsu wird außerplanmäßiger Professor

RoMed: Dr. Joji Kuramatsu wird außerplanmäßiger Professor

Rosenheim – Ein Meilenstein für die Neurologie in Rosenheim: Dr. Joji Kuramatsu, Chefarzt der Neurologischen Klinik am RoMed Klinikum, wurde mit dem Titel des außerplanmäßigen Professors ausgezeichnet.

Diese Ehrung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unterstreicht seine wissenschaftlichen Leistungen, seine klinische Expertise und sein Engagement für die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses. Der prägende Beitrag von Prof. Dr. Kuramatsu zur modernen Neurologie ist für die Region und darüber hinaus von beachtlicher Bedeutung.

Ein Spezialist für Schlaganfallmedizin

Als ausgewiesener Experte hat sich Prof. Dr. Kuramatsu auf die Behandlung von Schlaganfällen spezialisiert. Er entwickelte personalisierte Therapieansätze für Patienten mit hämorrhagischem Schlaganfall (Einblutung in das Gehirngewebe), um die Wirksamkeit und Sicherheit der Behandlung zu erhöhen. Zudem wirkt er als eine der tragenden Säulen bei der Etablierung des Thrombektomie-Zentrums am RoMed Klinikum Rosenheim und über die Region hinaus mit. Hier können mithilfe modernster Technik bei Patienten in lebensbedrohlichen Situationen Blutgerinnsel aus Gehirngefäßen entfernt werden. Ein weiterer Fokus des Chefarztes liegt auf Erkrankungen kleinster Blutgefäße, die oft mit der Entstehung von Demenzen einhergehen. „Im Zentrum unserer Arbeit steht die intensive Betreuung von schwersterkrankten Menschen, medizinisch und emotional“, erklärt Prof. Dr. Kuramatsu. „Es ist mein Hauptanliegen, die Patienten und ihre Angehörigen in ihrer herausfordernden Lebenslage vertrauensvoll zu begleiten und Stabilität zu vermitteln.“

Forschung und Lehre als Fundament

Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlagen-Nürnberg, würdigte mit der Auszeichnung von Prof. Dr. Joji Kuramatsu dessen wissenschaftliche Arbeiten und zahlreiche Publikationen sowie seine Entwicklung innovativer therapeutischer und diagnostischer Ansätze. Zudem leitete der RoMed-Chefarzt mehrere internationale Forschungsprojekte und erzielte bedeutende Fortschritte in der klinischen Behandlung von neurologischen Erkrankungen. Besonders sein Forschungserfolg zur Etablierung neuer therapeutischer Verfahren in der neurologischen Intensiv- und Schlaganfallmedizin fand große Beachtung und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und weiteren renommierten Organisationen ausgezeichnet.
Neben der Forschung liegt dem Professor die Lehre besonders am Herzen. „Die Ausbildung junger Ärzte und Nachwuchswissenschaftler ist ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Mein Wissen weiterzugeben und neue Impulse für die Neurologie zu setzen, ist eine der größten Motivationen“, betont er. So schafft sein Engagement eine Brücke zwischen Forschung und klinischer Praxis, von der sowohl Patienten als auch die nächste Generation von Medizinern profitieren. „Mein Ziel ist es, wissenschaftliche Entdeckungen schneller in die klinische Anwendung zu bringen und damit die Versorgung der Region Rosenheim nachhaltig zu verbessern“, so Prof. Dr. Kuramatsu weiter.

Die Bedeutung für die Region Rosenheim

Die Klinikleitung zeigt sich stolz auf die Ernennung. Privatdozent Dr. Andreas Bauer, Ärztlicher Direktor, hebt hervor: „Prof. Dr. Kuramatsu bringt die neurologische Versorgung und Forschung entscheidend voran. Unsere Patienten profitieren direkt von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Seine Auszeichnung bestätigt die hohe Qualität am RoMed Klinikum und unterstreicht, dass die Region ein Standort für Spitzenmedizin ist.“ Prof. Dr. Kuramatsu selbst ist voller Tatendrang und blickt ambitioniert in die Zukunft: „Die Professur ist eine große Ehre und ein Ansporn, noch mehr für die medizinische Forschung und Ausbildung hier vor Ort zu tun. Mein Ziel ist es, die Neurologie in Rosenheim weiter zu entwickeln und so einen Beitrag zur medizinischen Versorgung auf höchstem Niveau zu leisten.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Klinik / Beitragsbild: Kaufmännische Leiterin Dr. Martina Bielawski, Chefarzt Prof. Dr. Joji Kuramatsu und Ärztlicher Direktor PD Dr. Andreas Bauer Copyright RoMed Kliniken)

Münchener Straße, Rosenheim, 1970

Münchener Straße, Rosenheim, 1970

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1970. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Münchener Straße in Rosenheim.

Dieser Fotooldie hat schon was von einem Wimmelbild. Es gibt so viel zu entdecken, was mittlerweile Geschichte ist. Dazu gehört beispielsweise das viele Jahre sehr beliebte Cafe Buchekcer oder auch das Foto-Geschäft. Letztendlich ist sogar die Straße an sich, zumindest vorläufig, Geschichte. Denn seit einigen Tagen gibt es dort eine weitere Fußgängerzone.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

„Ich werde Straßenwärter beim Staatlichen Bauamt Rosenheim“

„Ich werde Straßenwärter beim Staatlichen Bauamt Rosenheim“

Rosenheim – Die ersten drei Monate sind geschafft: Insgesamt sechs neue Kollegen haben im September ihre Ausbildung in den Straßenmeistereien des Staatlichen Bauamtes Rosenheim begonnen; die Begeisterung ist noch immer groß.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim kann sich über viel Zuwachs freuen. Gleich sechs neue Kollegen haben im September ihre Ausbildung in den vier Straßenmeistereien des Staatlichen Bauamtes Rosenheim begonnen und die Begeisterung ist noch immer groß. In drei Jahren werden sie zu Straßenwärtern ausgebildet. Alle praktischen Fertigkeiten erlernen die sechs jungen Männer in den Meistereien, die theoretische Ausbildung erhalten sie in der Berufsschule sowie in den Fachschulen in Würzburg und Gerolzhofen. Dazu gehören Fächer wie Straßen- und Verkehrskunde, Maschinenkunde, Holztechnik, aber auch Beton- und Metalllehre.
In der Straßenmeisterei in Ampfing haben Anthony Keil und Christoph Schwarzenböck angefangen, Valentin Thieme lernt in Hausham. Mit 22 Jahren ist er der älteste unter den neuen Auszubildenden. Er hat sich ganz bewusst für diesen Beruf entschieden: „Ein Schreibtischjob wäre für mich nicht in Frage gekommen, ich bin gerne draußen und mag die Abwechslung. In der Straßenmeisterei ist jeder Tag anders, da wird einem nie langweilig“. Den PKW-Führerschein brachte Valentin Thieme schon mit, das ist aber keine Voraussetzung. Hätte er noch keinen, könnte er ihn im Rahmen seiner Ausbildung machen, genauso wie den LKW-Führerschein. Sämtliche Kosten dafür übernimmt das Staatliche Bauamt Rosenheim. Valentin Thieme hatte die Stellenanzeige im Internet gesehen und sich direkt beworben. Nach einem Probetag in der Straßenmeisterei in Hausham stand für ihn fest: „Ich werd‘ Straßenwärter beim Staatlichen Bauamt Rosenheim“.
Bei Anthony Keil (16) und Christoph Schwarzenböck (16) war es der Tag der offenen Tür in der Straßenmeisterei Ampfing, der sie auf den Geschmack brachte. Beide machten direkt danach ein Schnupperpraktikum; ein Jahr später haben sie nun ihre Ausbildung begonnen. Vor allem die Teamarbeit gefällt ihnen und dass sie schon jetzt viel selbst machen dürfen. Und Antony Keil denkt auch schon weiter: „Wenn es gut läuft, möchte ich nach der Ausbildung weitermachen und entweder Kolonnenführer, Streckenwart oder Bauaufseher werden.“ Auch Bautechniker könnte er werden oder in die Beamtenlaufbahn einsteigen und später selbst eine Straßenmeisterei leiten.

„Selbst machen dürfen“ ein wichtiger Teil 

Die Vielseitigkeit des Berufs und das „selbst machen dürfen“, das ist auch Andreas Eitner, Leiter der Straßenmeisterei Ampfing, sehr wichtig: „Theorie gehört dazu, selbstverständlich, aber das selbstständige Arbeiten und das Ausprobieren der eigenen Fähig- und Fertigkeiten, das ist uns sehr wichtig.“ Er und seine drei Straßenmeister-Kollegen in den Meistereien in Hausham, Ebersberg und Rosenheim freuen sich deshalb sehr, dass in diesem Jahr gleich sechs neue Auszubildende gestartet sind. Das ist ein neuer Rekord.
„Die Straßenmeistereien brauchen immer Nachwuchskräfte“, erklärt Anton Schwaiger, Leiter der Straßenmeisterei Hausham, „denn unsere Aufgabe ist es, ein verkehrssicheres und leistungsfähiges Straßen- und Radwegenetz zur Verfügung zu stellen. Im Sommer wie im Winter. Das ist eine Menge Arbeit.“
Die Straßenmeistereien des Staatlichen Bauamtes Rosenheim sind in den vier Landkreisen Rosenheim, Ebersberg, Mühldorf und Miesbach unter anderem zuständig für die Instandhaltung der Straßeninfrastruktur entlang der Staats-, der Bundes- und teilweise auch der Kreisstraßen, für Geh- und Radwege, für die Verkehrssicherung, für den Betriebsdienst, also zum Beispiel den Winterdienst, aber auch für landschaftspflegerische Maßnahmen. Mehr Infos zur Ausbildung und zum Beruf gibt es auf www.stbaro.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim  / Beitragsbild: von Links zeigt die beiden Auszubildenden in der Straßenmeisterei Ampfing, Anthony Keil und Christoph Schwarzenböck. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Mitgliederversammlung der Starbulls Rosenheim: Neuwahlen im Mittelpunkt

Mitgliederversammlung der Starbulls Rosenheim: Neuwahlen im Mittelpunkt

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim blicken auf eine erfolgreiche Mitgliederversammlung zurück, die am gestrigen Dienstagabend (17.12.202) im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim stattfand. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die turnusgemäße Neuwahl der Vorstandschaft sowie die Abstimmung über eine wichtige Satzungsänderung.

Mit großer Zustimmung aller anwesenden Mitglieder wurde die Vorstandschaft erfolgreich neu gewählt und setzt sich nun wie gewohnt zusammen: 1. Vorstand: Marcus Thaller, 2. Vorstand: Hans-Peter Schwarzfischer, 3. Vorstand: Christian Hötzendorfer. Der Verein freut sich, mit einer starken und motivierten Führungsspitze die kommenden Aufgaben zu bewältigen.

Darüber hinaus wurde eine Satzungsänderung verabschiedet, die den Verein in seiner organisatorischen und rechtlichen Ausrichtung zukunftssicher aufstellt. Die Änderungen wurden im Vorfeld ausführlich erarbeitet und in der gestrigen Mitgliederversammlung ausführlich diskutiert. Am Ende wurde die Satzungsänderung von den Mitgliedern in der Versammlung mit einer 2/3 Mehrheit (187 Ja-Stimmen, 50 Nein-Stimmen, 10 Enthaltungen) befürwortet.
„Wir danken allen Mitgliedern für ihre rege Teilnahme, ihr Vertrauen und ihre Unterstützung“, so die Vorstandschaft. „Die gestrigen Entscheidungen legen den Grundstein für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft unseres Vereins.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim, zeigt von links: Andreas März, Christian Hötzendorfer, Hans-Peter Schwarzfischer, Marcus Thaller)

Bundespolizei entlarvt gefälschte Papiere

Bundespolizei entlarvt gefälschte Papiere

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizei hat am Dienstag (17.12.2024) bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) mehrere Papiere als Fälschungen entlarvt. Auf die bei den Grenzkontrollen festgestellten Besitzer der gefälschten Urkunden kommen voraussichtlich schon bald die jeweiligen Strafverfahren zu.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Abend überprüften die Bundespolizisten an der A93 die Dokumente eines Syrers. Der Businsasse verfügte über einen syrischen Reisepass und einen internationalen Führerschein. Andere erforderliche Einreisepapiere, wie etwa ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis, besaß er nicht. Die Beamten erkannten, dass es sich bei dem Führerschein des 53-Jährigen um eine „glatte Fälschung“ handelt. Er wurde wegen eines illegalen Einreiseversuchs sowie wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt. Aufgrund seines Schutzersuchens ist er am Mittwoch einer Aufnahmestelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zugeleitet worden. Dort wird über seinen weiteren Verbleib im Land noch entschieden werden.

Italiener mit gefälschtem Führerschein ertappt

Bereits Dienstagnachmittag fanden die Kontrollbeamten einen weiteren gefälschten Führerschein. In diesem Fall führte ein italienischer Staatsangehöriger das offenkundig falsche Dokument in seinen Reiseutensilien mit. Der 37-Jährige musste den Bundespolizisten ebenfalls in die Rosenheimer Dienststelle folgen. Dort wurde auch er wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt. Nach dieser „zwangsweise“ eingelegten Reiseunterbrechung konnte er seine Fahrt wieder fortsetzen.

Zuvor nahmen die Bundespolizisten einen 38-Jährigen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie der versuchten unerlaubten Einreise fest. Dieser wies sich in der Kontrollstelle den Beamten gegenüber mit einer griechischen Identitätskarte aus. Rasch stellte sich bei der Überprüfung des Ausweises heraus, dass es sich dabei um einen Täuschungsversuch des Mannes handelte. Recherchen ergaben, dass der Busreisende tatsächlich aus Syrien stammt. Das vorgezeigte griechische Dokument war schlicht falsch. Der angezeigte Syrer wurde seinem Schutzersuchen entsprechend vorerst an eine Aufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet. Über seinen Aufenthalt in der Bundesrepublik wird noch zu entscheiden sein.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Fahrplanabweichungen bei der Bahn

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 9. auf den 10. Januar 2025 auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die nachts von Donnerstag, 9., auf Freitag, 10. Januar 2025, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Kreuzstraße. Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolforto re)

Jakob Rodemers gehört zu Deutschlands Super-Azubis

Jakob Rodemers gehört zu Deutschlands Super-Azubis

Rosenheim / Berlin – Jakob Rodemers, ehemaliger Auszubildender aus der Stadt Rosenheim, gehört zu Deutschlands besten Absolventen einer dualen Berufsausbildung in einem IHK-Ausbildungsbetrieb. In Berlin wurde er von Vizekanzler Robert Habeck geehrt: 

Rodemers wurde bei der Ericsson Antenna Technology Germany GmbH zum Elektroniker für Geräte und Systeme ausgebildet. Er schloss seine Prüfungen im Prüfungsjahr 2023/2024 mit der Note „sehr gut“ ab.  Zusammen mit weiteren 206 Bundesbesten wurde Rodemers auf der 19. Nationalen Bestenehrung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) in Berlin geehrt.
Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck gratulierte gemeinsam mit Peter Adrian, Präsident der DIHK, den ehemaligen Azubis. Alle 207 Absolventen hatten mit den jeweils höchsten Punktzahlen die Abschlussprüfungen in ihren Ausbildungsberufen bei den Industrie- und Handelskammern abgelegt. Damit sind sie die Bundesbesten von rund 250.000 Teilnehmern an den Abschlussprüfungen Winter 2023/2024 und Sommer 2024.

Duale Ausbildung als Erfolgsmodell der Wirtschaft

Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, gratuliert Jakob Rodemers ebenfalls zu seinem großartigen Prüfungsergebnis: „Sie haben Hervorragendes geleistet und sind mit Ihrem Abschluss bestmöglich für die
Zukunft gerüstet. Rund 700 IHK-Ausbildungsbetriebe in Stadt und Landkreis
Rosenheim stellen sicher, dass sich jungen Menschen vielfältige berufliche Perspektiven mit großartigen Aufstiegschancen eröffnen. Die duale Ausbildung ist und bleibt ein Erfolgsmodell unserer Wirtschaft.
Insgesamt ehrten Habeck und Adrian in Berlin 207 Bundesbeste in 204 IHK-Ausbildungsberufen, darunter 74 Frauen. Aus Bayern kamen heuer 37 Spitzenabsolventen. Der Freistaat belegte damit gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen den ersten Platz. Es folgte Baden-Württemberg mit 35 Bundesbesten.
(Quelle: Pressemitteilung: IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Copyright Jens Schicke / DIHK, zeigt DIHK-Präsident Peter Adrian zusammen mit dem Geehrten Jakob Rodemers. Foto: Copyright Jens Schicke-DIHK)

Goldene Bürgermedaille für Manfred Hellstern

Goldene Bürgermedaille für Manfred Hellstern

Rosenheim – Für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement hat Manfred Hellstern (Beitragsbild Mitte) die Goldene Bürgermedaille der Stadt Rosenheim verliehen bekommen. Er ist durch sein breitgefächertes Engagement eine unverzichtbare Stütze der Gemeinschaft und leistet einen außergewöhnlichen Beitrag zur sozialen Unterstützung und Förderung in Rosenheim.

Ob Brot verteilen, Sprechstunden anbieten oder Veranstaltungen organisieren, deren Erlös Bedürftigen zugutekommt – Manfred Hellstern leistet durch seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten einen wesentlichen Beitrag zur Förderung sozialer Projekte und Unterstützung Bedürftiger in der Region ohne dies an die große Glocke zu hängen. Sein stilles, aber wirkungsvolles Engagement und seine Hilfsbereitschaft machen ihn zu einem hochgeschätzten Mitbürger.
So ist er unter anderem im Vorstand des Vinzentiusvereins Rosenheim, Schriftführer bei der Kolpingfamilie oder engagiert sich bei der staatlich anerkannten Schwangerschaftsberatungsstelle Donum Vitae Rosenheim sowie bei der Senioren-Union Rosenheim-Stadt.

Die Goldene Bürgermedaille der Stadt Rosenheim kann an Persönlichkeiten verliehen werden, die durch hervorragende Leistungen auf den Gebieten der Kunst, der Kultur, der Wissenschaft, des Sozialwesens, des Sports, der Umwelt oder des öffentlichen Lebens das Wohl oder das Ansehen der Stadt in besonderer Weise gemehrt haben.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Toni Ilsanker)

 

Digitaler Aktivitätstisch begeistert geriatrische Patienten in RoMed Klinik Bad Aibling

Digitaler Aktivitätstisch begeistert geriatrische Patienten in RoMed Klinik Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – „Dass ich so viel Freude an einem digitalen Gerät haben könnte, hätte ich nie gedacht“, erzählt eine über 80-jährige Patientin begeistert. „Die Tierstimmen zu erraten war nicht nur unterhaltsam, sondern hat mich auch an meine Spaziergänge in der Natur erinnert. Es ist beeindruckend, wie solche Übungen helfen, gedanklich aktiv zu bleiben und positive Erlebnisse aus der Vergangenheit wieder aufleben zu lassen.“ Sie ist eine von vielen Patienten der Abteilung Akutgeriatrie an der RoMed Klinik Bad Aibling, die derzeit den „CareTable“ ausprobiert. Seit Anfang des Monats testet die Klinik den innovativen digitalen Aktivitätstisch, der für vier Wochen im Einsatz ist. Ziel ist es, den Alltag älterer Patienten durch interaktive Spiele, Übungen und Medienangebote abwechslungsreicher zu gestalten – mit ersten vielversprechenden Rückmeldungen.

Das Gerät erinnert an ein riesiges Tablet und kann flexibel als Tisch oder Wandtafel genutzt werden. Seine robuste, desinfizierbare Oberfläche und einfache Bedienbarkeit machen es perfekt für den klinischen Alltag. Besonders vorteilhaft ist seine Mobilität: Pflegekräfte können den Apparat direkt zu bettlägerigen Patienten bringen. „Der CareTable schafft neue Möglichkeiten, unsere Patientinnen und Patienten gezielt zu fördern – sei es kognitiv, motorisch oder durch soziale Interaktion“, erklärt Birgit Govori, Betreuungsassistentin der akutgeriatrischen Abteilung. „Damit können wir sowohl Einzel- als auch Gruppenaktivitäten unkompliziert umsetzen.“

Abwechslungsreiche Anwendungen für Körper, Geist und Seele

Die Einsatzmöglichkeiten des digitalen Aktivitätstisches sind so vielseitig wie die Bedürfnisse der geriatrischen Patienten. Interaktive Spiele wie Memory, Bingo oder Tierstimmenraten fördern Gedächtnis und Konzentration, während Bewegungsübungen – beispielsweise Yoga oder koordinative Aufgaben wie das digitale Schneiden von Früchten – zur aktiven Abwechslung beitragen. Medienangebote, darunter Tageszeitungen, Nachrichten oder LiveÜbertragungen wie Gottesdienste, ermöglichen den Patienten, am Weltgeschehen teilzuhaben. Auch Nostalgie-Inhalte erfreuen sich großer Beliebtheit: Digitale Zeitreisen oder alte Rezeptbücher wecken Erinnerungen und regen Gespräche an. „Es ist schön zu sehen, wie die Patienten bei bekannten Liedern oder Bildern aus ihrer Jugend aufblühen“, erzählt Govori.

Besonders positiv wird die Möglichkeit bewertet, Angehörige einzubinden. Besucher können mit ihren Verwandten Spiele spielen, Übungen durchführen oder Erinnerungen teilen – eine willkommene Abwechslung, die den Klinikalltag bereichert. „Es ist toll, wie einfach man damit Generationen zusammenbringen und wertvolle gemeinsame Erlebnisse schaffen kann“, berichtet auch Betreuungsassistentin Anke Gräbitz.

Zukunftsweisender Ansatz in der geriatrischen Betreuung

Mit dem Testlauf des CareTables möchte die RoMed Klinik Bad Aibling neue Impulse in der Betreuung geriatrischer Patienten setzen. „Wir sind gespannt, welche Erfahrungen wir aus diesem Zeitraum gewinnen können“, sagt Yvonne Behrendt, kommissarische
Pflegedienstleiterin. „Unser Ziel ist es, den Alltag unserer Patienten noch lebenswerter zu gestalten und ihre Förderung individuell weiterzuentwickeln.“ Die neue Technologie zeigt bereits jetzt, wie digitale Lösungen nicht nur den Klinikalltag erleichtern, sondern auch für mehr Lebensfreude sorgen können – ein zukunftsweisender Beitrag zur geriatrischen Pflege von morgen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

Daniela Ludwig: „Auf der Brennerautobahn droht ein Verkehrschaos“

Daniela Ludwig: „Auf der Brennerautobahn droht ein Verkehrschaos“

Rosenheim – Die bayerischen Transportunternehmen befürchten ab 2025 erhebliche Probleme im Güterverkehr Richtung Italien. Grund dafür ist die Baustelle an der Lueg-Brücke in Tirol ab Anfang Januar (wir berichteten). Rosenheims Landtagsabgeordnete Daniela Ludwig (CSU) sprach dazu mit dem Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT):

Diese Baustelle wird zu massiven Staus mit einem Verkehrschaos führen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT) e.V. Stephan Doppelhammer der CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig bei einem Gespräch in Rosenheim. Die heimische Wahlkreisabgeordnete teilt diese Befürchtung. „Erst vor wenigen Wochen gab es aufgrund von Baustellen in diesem Bereich kilometerlange Staus. Dabei waren an diesen Wochenenden keine LKW unterwegs. Es geht hier nicht nur um die Geduld der LKW-Fahrer, sondern um einen wichtigen bayerischen Wirtschaftszweig. Die bayerische Transport- und Logistikbranche beschäftigt insgesamt über 400.000 Mitarbeiter bei einem Umsatz von etwa 36 Milliarden Euro.“

Verkehr an vielen Tagen nur einspurig möglich

An der Baustelle wird für einige Jahre der Verkehr von und nach Italien an vielen Tagen nur einspurig möglich sein. „An 170 Tagen wird es zweispurig Richtung Süden, an 160 Tagen zweispurig Richtung Norden“, so Stephan Doppelhammer. „Das Problem ist aber, dass die LKW die Fahrbahn kreuzen müssen, um das Gewicht auf der Brücke nach innen zu verlagern. Genau das wird die Staus verursachen.“

LBT-Vizepräsident Christian Huber aus Albaching wies darauf hin, dass es auch zusätzliche Tage mit einem totalen Fahrverbot geben wird. „Es sind zusätzlich 15 Tage mit Fahrverbot vorgesehen, insgesamt also 40. Durchschnittlich können wir weniger als 50 Prozent der Wochenstunden durch Tirol fahren.“ Dabei sei ein reibungsloser Verkehr über den Brenner ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. „Italien ist mit einem Handelsvolumen von 16 Milliarden Euro viertwichtigster Handelspartner Bayerns“, so Huber. „Wir stehen vor großen Herausforderungen. Das Thema muss in Berlin auf den Tisch.“

Daniela Ludwig kann in Richtung Berlin derzeit wenig Hoffnung machen. „Die Bundesregierung interessiert sich für den alpenquerenden Verkehr nicht. Bei Vorschlägen von uns verweigert man Verhandlungen. Auch das Thema Güterverkehr und seine wirtschaftliche Bedeutung ist bei der noch amtierenden Regierung nicht hoch angesiedelt.“
Einig waren sich Ludwig und der LBT deshalb, dass sich Tirol bewegen muss. Eine Lösung wäre die temporäre Aussetzung des LKW-Nachtfahrverbotes während des Neubaus der Luegbrücke. „Eine temporäre Aussetzung war auch während Corona ohne Gesetzesänderungen sofort möglich“, betont Stephan Doppelhammer. Daniela Ludwig hofft, dass die erwarteten Staus auch die Tiroler Regierung unter Zugzwang setzen werden. „Vielleicht wird der Druck der Bevölkerung in Tirol stark, wenn auch dort der Verkehr auf der Brennerautobahn steht.“

Erleichterungen könnte auch ein Erfolg der Klage Italiens gegen die Transitbeschränkungen in Tirol vor dem Europäischen Gerichtshof bringen. Daniela Ludwig und der Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen begrüßen es sehr, dass sich die EU-Kommission der Klage angeschlossen hat. „Damit ist das Thema jetzt vor dem höchsten Gericht in Europa“, so Ludwig. „Ich hoffe, dass es eine baldige Entscheidung gibt. Wir brauchen ein rasches Urteil, auch damit die kilometerlangen Staus bei Blockabfertigungen auf bayerischer Seite ein Ende haben. Für die Transportunternehmen wie auch für den Wirtschaftsstandort Bayern wäre das eine große Erleichterung.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Wahlreisbüro Daniela Ludwig, zeigt von links: LBT-Vizepräsident Christian Huber, MdB Daniela Ludwig, LBT-Hauptgeschäftsführer Stephan Doppelhammer)

Vorderkaiserfeldenhütte im Zahmen Kaiser wird erneuert

Vorderkaiserfeldenhütte im Zahmen Kaiser wird erneuert

Ebbs – München – Der Alpenverein München & Oberland erneuert die Vorderkaiserfeldenhütte im Zahmen Kaiser. Nach 130 Jahren intensiver Nutzung stellt der Umbau sicher, dass die Hütte auch für kommende Generationen erhalten bleibt.

Der Ersatzbau wird etwa 5,2 Millionen Euro kosten und soll bis 2026 fertiggestellt werden. Ziel der Sektion Oberland des Alpenvereins ist es, den Charme der klassischen Berghütte mit moderner Energieversorgung zu paaren. Der Grundriss und die Kapazität der Hütte werden nicht erweitert. Interessierte können sich am Bau beteiligen.
„Die Vorderkaiserfeldenhütte ist seit Generationen ein Ort der Begegnung unter Bergsteigenden. Mit dem Umbau bleibt die Hütte auch in den kommenden Jahrzehnten ein Zuhause in den Bergen – für Familien, Jugendgruppen und Bergsportbegeisterte gleichermaßen“, erklärt Dr. Matthias Ballweg, Vorsitzender der Sektion Oberland des DAV.

Warum ein Neubau notwendig ist

Die Vorderkaiserfeldenhütte, 1890 errichtet und danach mehrfach erweitert, weise gravierende Mängel auf. Niedrige Decken, unzureichende Brandschutzmaßnahmen, eine veraltete Infrastruktur und vor allem der schlechte Zustand der Bausubstanz machen eine vollständige Sanierun laut dem Alpenverein München und Oberland unwirtschaftlich.
Im Fokus des Bauvorhabens stehen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Der historische Baukörper woll, wo möglich, erhalten bleiben. Ergänzt wird er durch Neubauten aus regionalen Materialien. Eine Photovoltaikanlage, eine Stückholz-Heizanlage mit regionalem Holz sowie eine Regenwasserzisterne für die WC-Spülung sind nur einige der Maßnahmen, die den ökologischen Fußabdruck senken werden. Der neue Gastraum und die modernisierten Schlafkojen sollen dabei zeitgemäße Bedingungen schaffen, ohne den ursprünglichen Flair traditioneller Berghütten zu verlieren.

Nebenhaus wird zur Selbstversorgerhütte

Das Nebenhaus wird zur neuen Selbstversorgerhütte. Diese bietet Platz für 20 Personen und ist eine kostengünstige Alternative, insbesondere für Familien und Jugendgruppen.
Um die Finanzierung stemmen zu können, ruft der Alpenverein München & Oberland Mitglieder und Bergbegeisterte zur Mithilfe auf. Unterstützer haben die Möglichkeit, mit einer persönlichen Würdigung dauerhaft sichtbar zu bleiben. Je nach Spendenhöhe sind Widmungen auf der Ehrenwand, einzelnen Betten oder sogar dem ganzen Nebengebäude möglich.
Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.
(Quelle: Pressemitteilung DAV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weihnachtsspendenaktion: Polizeipräsidium Oberbayern Süd zeigt Herz

Weihnachtsspendenaktion: Polizeipräsidium Oberbayern Süd zeigt Herz

Rosenheim / Landkreis / Region – Seit Jahren beweisen die Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mit der Spendenaktion „Wir zeigen Herz“ Nächstenliebe und Großherzigkeit. Hierbei liegt dem Polizeipräsidium die Unterstützung von Hilfsbedürftigen in der Region am Herzen. Im Rahmen der diesjährigen Weihnachts-spendenaktion wurden EUR 5.310,00 an den SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Südostbayern übergeben.

Der SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Südostbayern ist ein Frauen- und Fachverband, der in der Region Südostbayern Beratung und Unterstützung für Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien anbietet.
Die Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd beteiligten sich wieder an der vorweihnachtlichen Spendenaktion. Der Polizeipräsident, Herr Manfred Hauser, überreichte an Frau Marita Koralewski, Leiterin des SkF Frauenhauses und Frau Elke Herrmann, Geschäftsführerin des SkF Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Südostbayern einen Scheck in Höhe von 5.310,00 Euro. Diese nahmen den Spendenbetrag mit großer Freude entgegen und bedankten sich im Namen des SkF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Südostbayern bei allen Spendern recht herzlich.
Die Spende wird für das Frauenhaus Rosenheim-Traunstein, die Interventionsstelle Traunstein / Berchtesgadener Land und den Aufbau einer Beratungsstelle „Häusliche Gewalt“ im Berchtesgadener Land verwendet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)