Garmisch Partenkirchen: Chinese schleust 9 Landsleute

Garmisch Partenkirchen: Chinese schleust 9 Landsleute

Garmisch-Partenkirchen –  Mehr Insassen als Sitzplätze: Die Bundespolizei in Garmisch-Partenkirchen beschuldigt einen chinesischen Staatsangehörigen, neun Landsleute über die deutsch-österreichische Grenze geschleust zu haben. Auf richterliche Anordnung hin wurde er am Mittwoch (22. Januar) in Untersuchungshaft genommen. Der 43-Jährige war tags zuvor im Garmisch-Partenkirchner Zentrum festgenommen worden. Beamte der Murnauer Grenzpolizei hatten den von ihm geführten Kleinbus mit spanischen Kennzeichen auf der B2 angehalten. In dem Wagen mit neun Sitzplätzen befanden sich zehn Personen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Bei der Kontrolle der Insassen des überbesetzten Fahrzeugs kurz nach Mitternacht stellte sich heraus, dass sich lediglich der Fahrer ordnungsgemäß ausweisen konnte. Er verfügte über einen chinesischen Reisepass sowie eine spanische Aufenthaltserlaubnis. Visa oder Aufenthaltsgenehmigungen hatte keiner der neun Mitfahrer. Auf der hinteren Sitzbank saßen vier statt der zugelassenen drei Personen, darunter ein zehnjähriger Junge. Die Sicherheitsgurte waren dort nicht mehr nutzbar.
Aufgrund des Verdachts des Einschleusens von Ausländern wurde die hierfür zuständige Bundespolizei hinzugezogen. Der mutmaßliche Schleuser wurde zur Inspektion nach Rosenheim gebracht. Bei der Durchsuchung des von ihm in Spanien angemieteten Fahrzeugs fanden die Beamten unter dem Fahrersitz mehrere 100-Euro-Scheine auf dem Boden verteilt. Der Fahrer selbst führte zudem 900 Euro mit. Das Geld wurde sichergestellt.

Die neunköpfige Gruppe der Beförderten musste den Bundespolizisten zum örtlichen Revier folgen. Eigenen Angaben zufolge waren die 24 bis 52 Jahre alten Männer und Frauen von ihrem Landsmann in Serbien abgeholt worden. Die Bundespolizei geht davon aus, dass es sich bei der Fahrt mit dem Kleinbus um die letzte Etappe einer organisierten Schlepper-Tour handeln dürfte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der Junge und seine Mutter sowie zwei der in Gewahrsam genommenen Frauen einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet. Die übrigen fünf unerlaubt Eingereisten mussten das Land wieder verlassen, da ein Interesse an Schutz oder Asyl in Deutschland nicht nachvollzogen werden konnte. Vier von ihnen wurden noch am Tag ihrer Kontrolle, eine am darauffolgenden Tag per Flug nach China vom Münchner Flughafen aus abgeschoben. Ihren Fahrer führte die Bundespolizei beim Amtsgericht in München vor. Der zuständige Ermittlungsrichter ordnete die Untersuchungshaft des Chinesen an. Der Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim eingeliefert.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Bahnhof Grafing: 46-jähriger wird geschlagen und mit Messer bedroht

Bahnhof Grafing: 46-jähriger wird geschlagen und mit Messer bedroht

Grafing / München – Am Bahnhof Grafing wurde am Dienstagmittag (21.1.2025) ein 46-jähriger Deutscher von einem Unbekannten geschlagen und mit einem Messer bedroht. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 13 Uhr befand sich der 46-Jährige am Bahnhof Grafing, um ein Paket an der dortigen Paketstation aufzugeben. Beim Überqueren des Bahnsteigs blickte er zufällig in Richtung eines Unbekannten, der dort auf einer Bank saß. Vermutlich durch diesen Blick provoziert, sprang der Unbekannte auf und fing an zu pöbeln.
Nach einer kurzen Auseinandersetzung soll der Mann im jugendlichen Alter den Grafinger gegen den Körper geschlagen haben. Als der 46-Jährige den Angreifer von sich wegschob, soll dieser ihn beleidigt und mit dem Tod bedroht haben. Dabei soll er auch ein Messer in der Hand gehalten haben, dessen Klinge jedoch nicht ausgefahren gewesen sein soll. Der Bedrohte wandte sich an den Fahrdienstleiter, der die Bundespolizei verständigte. Kurz vor Eintreffen der Polizei flüchtete der Tatverdächtige in unbekannte Richtung.

Er wird wie folgt beschrieben:

– 17 bis 20 Jahre
– helle Haut, schwarze Haare, flaumiger Bart
– schwarze Jacke, schwarze Hose, dunkle Mütze und Schuhe sowie ein
lachsfarbener Kapuzenpullover.
Die Bundespolizei bittet Zeugen der Tat und Personen, die Hinweise zum Täter geben können, sich unter der Rufnummer 089 515 550 0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto: Bundespolizei)

Kostenlose IHK-Beratung für Gründer

Kostenlose IHK-Beratung für Gründer

Rosenheim – Eine innovative und neue Geschäftsidee ist der erste Schritt zur Existenzgründung. Aber ein Unternehmen zu gründen, erfolgreich zu führen und dauerhaft auf dem Markt zu etablieren, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die IHK bietet eine kostenlose Beratung für Gründer an.

Neben Fachwissen, Kenntnis über die rechtlichen Bedingungen und unternehmerischem Denken braucht es auch viel Zeit und finanzielle Mittel. Die erfahrenen Berater der IHK für München und Oberbayern stehen angehenden Unternehmern mit viel Expertise und Ratschlägen bei allen Themen, die es zu beachten gibt, zur Seite.
Oliver Nerz, betriebswirtschaftlicher Berater der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim, beantwortet am Mittwoch, 5. Februar Stellwerk 18, Eduard-Rüber-Straße 7, 83022 Rosenheim, Fragen rund um die Selbstständigkeit. In persönlichen Einzelgesprächen gibt er unter anderem Tipps zu Gründungsformalitäten, Wahl der Rechtsform, wie ein Businessplan erstellt wird, welche finanziellen Förderhilfen es gibt oder was im Rahmen einer Unternehmensnachfolge zu beachten ist. Eine vorherige Anmeldung über www.ihk-muenchen.de/termin ist notwendig
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 29. Januar bis 14. Februar auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg / Kufstein Fahrplanabweichungen, Verbindungsausfälle und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Mittwoch, 29. Januar, bis Freitag,14. Februar, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg kommt es an einzelnen Tagen frühmorgens und nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall einzelner Verbindungen zwischen Übersee und Salzburg Hauptbahnhof und zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Bad Endorf beziehungsweise Prien am Chiemsee und Übersee.
Auf der Strecke München – Rosenheim – Kufstein kommt es ebenfalls frühmorgens und nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen, dem Ausfall einzelner Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und Rosenheim und zwischen Brannenburg und Kufstein sowie zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Kufstein und Rosenheim und zwischen Grafing Bahnhof und Rosenheim. Die Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vortrag und Führung durch die Ausstellung im Kloster Seeon

Vortrag und Führung durch die Ausstellung im Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Traunstein – Eine Führung zur Ausstellung „Wandel und Neubeginn – Der Künstler Franz Rudolf Wanka und die frühen Nachkriegsjahre in Kloster Seeon“ gibt es am 26. Januar im Mesnerhaus von Kloster Seeon.

Die Ausstellung läuft noch bis 9. März. Interessierte haben am Sonntag, 26. Januar um 17:30 Uhr die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren. Knut Wanka, der Sohn von Franz Rudolf Wanka, gibt im Mesnerhaus Einblick in das besondere Leben seines Vaters und sein künstlerisches Schaffen in Seeon und Obing ab 1945 bis in die fünfziger Jahre. Anhand vieler Originale, die Wanka unter anderem im Flüchtlingslager „Schloss Seeon“ schuf, gelingt ein spannender Einblick in eine Zeit, die von Umsturz und Wandel radikal geprägt und dennoch ein hoffnungsvoller Neubeginn war.
Der Eintritt ist frei, um vorherige Anmeldung per E-Mail an kultur@kloster-seeon.de wird gebeten.
Öffnungszeiten Ausstellung: 10 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 17 Uhr (Dienstag Ruhetag).
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gmund am Tegernsee: 34-jähriger stirbt bei Verkehrsunfall

Gmund am Tegernsee: 34-jähriger stirbt bei Verkehrsunfall

Gmund am Tegernsee / Landkreis Miesbach – Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am heutigen Mittwochmorgen (22.1.2024) in Gmund am Tegernsee (Landkreis Miesbach): Ein 34-jähriger Wolfsburger kam mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Baumgruppe. Der Pkw fing Feuer. Der 24-jährige starb noch an der Unfallstelle.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 22.01.2025, gegen 04:00 Uhr, befuhr ein 34-jähriger Wolfsburger mit seinem Pkw, BMW, die Bundesstraße B472 von Kreuzstraße kommend in Richtung Miesbach. Hierbei kam er auf Höhe des Soldatenfriedhofs – Durnbach War Cemetery – aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum der dort befindlichen Baumgruppe. Aufgrund des starken Aufpralls fing der Pkw sofort zu brennen an.
Der 34-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ca. 15000,- Euro.

Die Polizeiinspektion Bad Wiessee führt nun in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen zum möglichen Unfallhergang. Hierzu wurde ein Gutachter hinzugezogen, welcher mit der Erstellung eines unfallanalytischen und technischen Gutachtens beauftragt wurde.
Aufgrund des Aufpralls und des Brandes musste ein beschädigter Baum durch die Straßenmeisterei des Landkreises Miesbach gefällt werden. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme und die Fällung des Baumes musste die Bundesstraße im Nahbereich der Unfallstelle in beiden Richtungen gesperrt werden.

Die Freiwilligen Feuerwehren Dürnbach, Waakirchen und die Landkreisführung war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Diese übernahmen die Löschung, technische Rettung sowie die Verkehrslenkung. Zudem war das Bayerische Rote Kreuz mit einem Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Kiefersfelden: Hoher Sachschaden nach Brand in Tedi-Filliale

Kiefersfelden: Hoher Sachschaden nach Brand in Tedi-Filliale

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim  – Am frühen Dienstagabend (21.1.2025) brach in einer Tedi-Filiale in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) ein Feuer aus. Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Dienstag (21. Januar 2025), gegen 17.30 Uhr, wurde über den Notruf des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mitgeteilt, dass im Verkaufsraum einer Tedi-Filiale in Kiefersfelden ein Brand ausgebrochen war. Bei Eintreffen der sofort alarmierten regionalen Feuerwehren konnte starker Rauch sowie Feuer im Inneren des gewerblichen Objekts festgestellt werden. Durch das rasche und professionelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Die aufwendigen Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.
Zwei im Objekt anwesende Personen konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Sie wurden zur medizinischen Vorsorge zusammen mit einem leicht verletzten Angehörigen der Feuerwehr (Rauchgasvergiftung) in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Euro-Betrag geschätzt.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Brannenburg. Noch am gleichen Abend übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die weiteren Ermittlungen in dieser Sache. Fortgeführt werden die weiteren Untersuchungen nun von den Brandfahndern des Fachkommissariats 1 der Kripo Rosenheim.

In engster Zusammenarbeit mit Spezialkräften der Spurensicherung erfolgen nun unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, zeitnah weitere Untersuchungen am Brandort. Angaben zur Brandursache können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gemacht werden, diese ist nun unter anderem Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Viele Busausfälle: Stadt Rosenheim nimmt Stellung

Viele Busausfälle: Stadt Rosenheim nimmt Stellung

Rosenheim – Man steht an der Bushaltestelle – und der Bus kommt nicht! Für Fahrgäste in Rosenheim seit Weihnachten ein bekanntes Übel. Die Rede ist von teils über 50 Linienausfällen pro Tag. Der Grund dafür überrascht. Wie die Lage besser werden soll – darum ging es bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss am Dienstagabend (21.1.2024)

Das Thema ÖPNV stand nicht auf de Tagesordnung beim Haupt- und Finanzausschuss. Aber, nachdem die Verkehrsausschusssitzung für Ende Januar abgesagt wurde, war es Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März wichtig, die gehäuften Busausfälle nun dort zu thematisieren. Wichtig war ihm dabei, „nichts schön zu reden“. Er gab aber auch zu bedenken: Die Zahl 50 wirke für sich alleine sehr hoch. Man müsse aber auch sehen, dass im Rosenheimer Stadtgebiet zwischen 350 bis 380 Buslinien pro Tag unterwegs seien. Dies relativiere das Ganze dann wieder.
März hatte auch noch weitere Zahlen mit dabei, die zeigen sollten, dass es mit dem Busverkehr in Rosenheim dann doch weit weniger schlimm bestellt ist, als von vielen kritisiert. Demnach lag die Ausfallquote von Mai bis November bei unter einem Prozent. Zwischen dem 1. und 19. Dezember fielen sogar überhaupt keine Linien aus.

Nach den Weihnachtsfeiertagen stieg die Ausfallquote aber dann deutlich an und erreichte einen Wert von gut 10 Prozent. Jetzt im Januar liegt die Ausfallquote nach den Zahlen der Stadt bis jetzt immer noch bei 7 Prozent.

Krankmeldungen Hauptursache für die vielen Busausfälle

Als Hauptursache für die massiven Ausfälle nannte die Stadt die hohe Zahl an Krankmeldungen bei den Busfahrern und ließ anklingen, dass während der Weihnachtszeit dabei wohl auch die Ferienplanung mit Brückentagen eine Rolle gespielt hat.

Fahrpersonal wird aufgestockt

Welche Maßnahmen sind nun geplant, um das Problem mit den vielen Ausfällen schnellstmöglich in den Griff zu bekommen? Die Stadt setzt auf eine Aufstockung des Fahrpersonals. Aktuell seien bereits vier neue Busfahrer in der Einarbeitung, drei weitere neue Fahrer sollen bereits ab dem 1. Februar 2025 ihren Dienst antreten. Damit komme man rechnerisch  zu einem Überhang an Fahrpersonal, was zu mehr Flexibilität bei der Einteilung sorgen soll. Zukünftig könnten dann beispielsweise bei Krankheit  „Springer“ auf Abruf zum Einsatz kommen.

Auch Kommunikation mit den Fahrgästen soll verbessert werden

Verbessert werden soll jetzt aber auch so schnell wie möglich die Kommunikation mit den Fahrgästen. Geplant ist beispielsweise die Einführung von einer Art E-Reader an den Haltestellen, über die Fahrgäste  Echtzeitinformationen zu eventuellen Ausfällen vor Ort abrufen können. Vorteil dieser Lösung aus Sicht der Stadt: sie sind wesentlich kostengünstiger als große digitale Anzeigetafeln und werden darüber hinaus vom Staat gefördert.

Seit kurzem gibt es beim MVV auch eine telefonische Fahrplanauskunft, über die man sich auch über Busausfälle im Rosenheimer Stadtgebiet informieren kann: 089 / 41 42 43 44.

Außerdem wies März auch darauf hin, dass es neben der MVV-APP jetzt auch eine MVV-Telefonauskunft gibt, über die man erfahren kann, ob ein Bus kommt oder nicht.
Grundsätzlich will man zukünftig aber auch die Presse noch mehr einbeziehen, um die Öffentlichkeit möglichst frühzeitig über mögliche Ausfälle zu informieren.

So sehen die Rosenheimer Stadträte die Lage

Die Rosenheimer Stadträte sahen in diesen Verbesserungsvorschlägen schon mal einen guten Ansatz. Insbesondere den Grünen gingen diese aber längst nicht weit genug. „Es gibt einen riesigen Vertrauensverlust. Die Stimmung bei den Fahrgästen ist hundsmiserabel“,  sagte die Grünen-Fraktionssprecherin Sonja Gintenreiter. Sie erwartet deshalb eine „Qualitäts- und Charmoffensive“ in Zusammenarbeit mit dem MVV, um das Ruder beim Rosenheimer ÖPNV wieder herumzureißen.

Auch für Abuzar Erdogan, Fraktionsvorsitzender der Rosenheimer SPD, steht fest, dass es so mit dem ÖPNV in Rosenheim nicht weitergehen kann. Seiner Meinung nach hilft jetzt nur noch, „wirklich Geld in die Hand zu nehmen“, um den Busverkehr in Rosenheim attraktiver zu bekommen.
Freie-Wähler-Fraktionssprecher Robert Multrus und CSU-Fraktionssprecher Herbert Borrmann sehen die Lage dagegen nicht ganz so schlimm. „Es sind schon viele gute Ansätze da“, meinte Borrmann und sein Fraktionskollege Florian Ludwig gab erneut zu bedenken, dass es keinen Sinn macht, über eine Ausweitung des ÖPNV nachzudenken, solange das Kerngeschäft nicht gut funktioniert. Vorrangig geht es ihm dabei um den Transport der Schulkinder, denn diese seien von Ausfällen besonders hart betroffen.

AFD-Stadtrat Andreas Kohlberger regte an, Werkstattmitarbeiter zu Busfahrern auszubilden, die dann beispielsweise bei Krankheitsausfällen einspringen könnten. Tatsächlich werde das auch schon so praktiziert, teilte die Stadt dazu mit.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gmund am Tegernsee: 34-jähriger stirbt bei Verkehrsunfall

Schwerer Verkehrsunfall in Saaldof-Surheim: 73-jähriger stirbt noch an der Unfallstelle

Saaldorf-Surheim /Landkreis Berchtesgadener Land – Schwerer Verkehrsunfall in Saaldorf-Surheim (Landkreis Berchtesgadener Land) am Dienstagnachmittag (21.1.2025): Ein 73-jähriger Autofahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen, eine 51-jährige Autofahrerin wurde schwer verletzt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 21. Januar 2025, gegen 14.10 Uhr, befuhr ein 73-jähriger Einheimischer mit seinem Pkw die Staatsstraße 2104 in Fahrtrichtung Freilassing. Hierbei kam er kurz nach der Ortschaft Neukling aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte hierbei mit einer 51-jährigen Pkw-Lenkerin, die ihm entgegenkam.

Der genaue Unfallhergang wird derzeit noch ermittelt

Der Unfallverursacher verstarb noch an der Unfallstelle. Die Unfallgegnerin wurde mit schweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. An beiden Pkws entstand wirtschaftlicher Totalschaden.
Die Polizeiinspektion Freilassing führt nun in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Traunstein Ermittlungen zum möglichen Unfallhergang.
Hierzu wurde ein Gutachter hinzugezogen, welcher mit der Erstellung eines unfallanalytischen und technischen Gutachtens beauftragt wurde.

Für den Zeitraum der Unfallaufnahme musste die Staatsstraße im Bereich Neusillersdorf in beiden Richtungen gesperrt werden.
Die Freiwilligen Feuerwehren Saaldorf und Weildorf waren mit ca. fünf Fahrzeugen und vierzig Einsatzkräften vor Ort. Sie übernahmen die technische Rettung sowie die Verkehrslenkungen. Zudem war das Bayerische Rote Kreuz mit mehreren Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Prien on Ice: Dorfturnier im Eisstockschießen

Prien on Ice: Dorfturnier im Eisstockschießen

Prien / Landkreis Rosenheim – Noch bis Sonntag, 23. Februar ist der kostenlose Eislaufspaß in der „Gesundheitswelt Chiemgau Arena“ am Wendelsteinpark möglich. Am Sonntag, 9. Februar findet dort ab 12 Uhr ein Dorfturnier im Eisstockschießen statt.

Für die vierköpfigen Mannschaften wird es drei Bahnen geben. Jedes Team tritt unter einem Motto an, hat einen lustigen Mannschaftsnamen und ist entsprechend kostümiert. Die drei besten Mannschaften im Turnier und die Mannschaft mit dem lustigsten Motto erwarten Preise. Bei Interesse kann der „Mannschaftskapitän“ (unter Angabe des Namens, Vornamens, der Mobilnummer und Mailadresse sowie des Namens und Mottos der Mannschaft) das vierköpfige Team mit dem Betreff „Dorfturnier Eisstockschießen“ im Tourismusbüro Prien unter info@tourismus.prien.de sowie unter der Telefonnummer +49 8051 6905-0 oder online unter diesem Link anmelden.
Die Mannschaften treffen sich vorab, um 11.30 Uhr, an der „Gesundheitswelt Chiemgau Arena“ am Wendelsteinpark. Die Gastronomie hat an diesem Tag geöffnet: Eisstockschützen und Zuschauer werden hier mit regionalen Schmankerln, wärmenden Getränken und eiskalten Drinks verwöhnt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Neben dem täglich öffentlichen Eislaufen wird die Kunsteisfläche am Wendelsteinpark unter dem Titel „Prien on Ice“ für besondere Events genutzt. Unterhaltsam für alle Anwesenden wird sicherlich das Dorfturnier im Eisstockschießen Anfang Februar. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Poetry Slam begeistert mit Schönheit der Sprache

Poetry Slam begeistert mit Schönheit der Sprache

Seeon / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen des Literaturfests „Leseglück – grenzenlos Literatur“ findet am Samstag, 25. Januar um 19:30 Uhr im Restaurant Ex Libris von Kloster Seeon der mit Spannung erwartete Poetry Slam, mittlerweile bereits zum achten Mal, statt.

Die etablierte Wortkünstlerin Meike Harms bringt fünf Wortkünstler mit nach Seeon, die alle einen Abend voller Leidenschaft für die Sprache, Kreativität und mitreißenden Darbietungen versprechen: Philipp Potthast, Darryl Kiermeier, Elena Calliopa, Lea Loreck und Nica. Am Ende eine Wettbewerbs kürt das Publikum den Slam-Champion des Abends.
Die aus dem Outback Münchens stammende Moderatorin, Bühnenpoetin und Poesiepädagogin Meike Harms bereist mit ihren Texten den gesamten deutschsprachigen Raum. 2014 wurde sie bayerische Meisterin, 2019 Münchner Stadtmeisterin und 2023 Vizemeisterin im Poetry Slam. Ihre Texte vereinen Wortakrobatik mit Gesellschaftskritik und lieben es, im Ernst des Lebens den Humor aufzuspüren.
Der Münchner Philipp Potthast steht seit mehr als 10 Jahren auf den Slam-Bühnen. 2019 wurde er bayerischer Meister, 2022 und 2023 gewann er die Münchner Stadtmeisterschaft.

Noch Restkarten verfügbar 

Mehr als 11 Jahre Erfahrung als Slam Poet bringt Darryl Kiermeier mit. Der Jogginghosenliebhaber kategorisiert seine Texte als „positiv-melancholische Gedichte über die bittersüße Schönheit des Lebens“.
Elena Calliopa lässt Lyrik achtsam wahrnehmen: Sie sammelt Geschmäcker und Düfte, Augenblicke und Gefühle, Geräusche und Orte, Berührungen und Gedanken und versucht, das Gesammelte mit Worten zu malen.Mit Charme und Wortwitz wirbelt Lea Loreck über die Slam-Bühnen des Landes. Da Therapieplätze schwer zu kriegen sind, verarbeitet sie ihren verrückten Alltag vor Publikum. Ihre Texte treffen immer punktgenau, mal ins Herz aber meistens mitten ins Zwerchfell.
Nica, Singer-Songwriterin aus Augsburg, schafft es mit ihren gefühlvollen Liedern und tiefgründigen Texten, Momente der Ruhe und Verbundenheit zu schaffen in einer Welt, die oft von Hektik und Lärm geprägt ist.
Die Besetzung des Dichterwettstreits verspricht einen fulminanten Abend. Die Veranstaltung ist schon fast ausgebucht, Restkarten sind noch erhältlich. Der Einlass mit Bewirtung beginnt um 18:30 Uhr (freie Platzwahl).

Weitere Veranstaltungen 

Neben dem Poetry Slam findet noch drei weitere Veranstaltungen im Rahmen von „Leseglück“ im Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern statt.
Am Samstag, 1. Februar, 19:30 Uhr, liest der Autor Titus Müller im Klosterstüberl aus seinem Spiegel-Bestseller „Der letzte Auftrag vor“. Das Duo HafnerBurgmayr kommt am 7. Februar, 19:30 Uhr nach Seeon und gestaltet im Klosterstüberl einen Abend voller Lieder und Gedichte, die es gestern noch nicht gab aber heute schon Gassenhauer sind. Am Samstag, 8. Februar um 19:30 Uhr, ist der bayerische Musiker Andreas Martin Hofmeir zu Gast. Er hat sein neues Musikkabarettkonzert „Konzertante Aneignung – eine musikalische Frechheit“ zu seinem Buch „Hundsgemeine Instrumentenkunde“ dabei. Am Klavier wird er im Festsaal von Barbara Schmelz begleitet. Tickets für die Veranstaltungen sind im Klosterladen Seeon, im Web-Shop www.kloster-seeon.de oder über München Ticket und deren Vorverkaufsstellen erhältlich. Kurzentschlossene bekommen eventuelle Restkarten auch an der Tageskasse.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Meike Harms bei einem ihrer Auftritte am Mikrofon Copyright Florian Peljak)

Danke Buchpate – Bücherei Prien verloste Jahresgebühr

Danke Buchpate – Bücherei Prien verloste Jahresgebühr

Prien / Landkreis Rosenheim – Danke dem Projekt „Patenprojekt für Buchliebhaber“ kann die Bücherei Prien die Buchwünsche der Leser noch besser berücksichtigen. Als Dank an alle „Paten“ verloste die Bücherei nun einen Jahresbeitrag.

Auf dem deutschen Markt erscheinen pro Jahr weit über 60.000 neue Buchtitel. Obwohl der umfangreiche Medienbestand der Bücherei Prien regelmäßig um aktuelle Bestseller und zahlreiche Entdeckungen aus unterschiedlichen Bereichen erweitert wird, kann nicht jedes Buch aufgenommen werden. Um Empfehlungen und Wünsche der Büchereimitglieder zu berücksichtigen, hat das Bücherei-Team 2020 das „Patenprojekt für Buchliebhaber“ ins Leben gerufen. In vorheriger Absprache mit den Büchereimitarbeiter kaufen Leser aktuelle Bücher, die dann in den Bestand aufgenommen werden. 2024 wurden 34 Bücher, doppelt so viele wie im Vorjahr, von Paten in den örtlichen Buchhandlungen erworben und anschließend der Bücherei Prien gespendet. Als Dank verloste die Büchereileiterin Melanie Schieber gemeinsam mit ihrem Team im Januar 2025 einen Jahresbeitrag unter allen Buchpaten des letzten Jahres. Die Gewinnerin ist Manja Klingelhöffer. Die begeisterte Leserin ist seit über fünf Jahren Mitglied in der Bücherei Prien und hat 2024 die Patenschaft für fünf verschiedene Buchtitel übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: von Links Büchereileiterin Melanie Schieber gratuliert der Gewinnerin der Verlosung „Danke Buchpate“. Manja Klingelhöffer freut sich über eine Jahresgebühr für die Bücherei Prien. Zweimal im Monat besucht die Leserin die Einrichtung im Dachgeschoss des Haus des Gastes und leiht überwiegend Romane sowie Kinderbücher aus. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)