Winterliche Natur-Entdeckungstour für kleine Kinder

Winterliche Natur-Entdeckungstour für kleine Kinder

Rosenheim / Landkreis – Eine winterliche Natur-Entdeckungstour durch den Keferwald in Rosenheim für Kinder ab vier Jahren veranstaltet der LBV Kreisgruppe Rosenheim am Sonntag, 19. Januar, von 10 bis 12 Uhr. 

Was passiert gerade zu dieser Jahreszeit im Wald? Was machen die Tiere und Pflanzen? Und warum machen die alle das so? Wer ist überhaupt da? Wer schläft und wer ist wach? Das sind Fragen, die bei dieser Tour durch die Natur beantwortet werden. Zudem wird Vogelfutter gebastelt und im Wald aufgehängt.
Leiterin der Entdeckungstour ist Genusstherapeutin Felicitas Wieser. Willkommen sind auch jüngere Kinder in Begleitung eines Erwachsenen.
Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro. Der genaue Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben. Anmeldung ist möglich bei Felicitas Wieser unter info@pflege-fee.de oder Telefon 0176/82189451.
(Quelle: Pressemitteilung LBV Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bürgerantrag für Klage gegen Asylunterkunft in Rott eingereicht

Bürgerantrag für Klage gegen Asylunterkunft in Rott eingereicht

Rott / Landkreis Rosenheim – Kurz vor Weihnachten hat das Landratsamt Rosenheim die Baugenehmigung für die umstrittene Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in Rott am Inn erteilt (wir berichteten). Der Widerstand geht weiter. Die AfD in Rott am Inn hat nun einen Bürgerantrag für Klage gegen die Asylunterkunft bei der Gemeinde eingereicht.

Die AfD Rott am Inn hat in den vergangenen Tagen Unterschriften für einen Bürgerantrag gesammelt, der zu einer Klage der Gemeinde gegen die Asylunterkunft am Eckfeld führen soll (wir berichteten).  Das nötige Quorum für den Bürgerantrag der AfD wurde erreicht und der Antag von über einem Prozent der Gemeindebürger gezeichnet.
Der Gemeinderat ist nun gefordert innerhalb der gesetzlichen Frist den Antrag im Gemeinderat zu behandeln. Wie die AfD in Rott am Inn von der Gemeinde in Erfahrung gebracht hat,  soll diesbezüglich bereits in den kommenden Tagen eine Sondersitzung statfinden, da die Frist zur Klageeinreichung am 20. Januar 2025 ausläuft. Die Initiatoren Dominic Raps und Andreas Glas haben den Antrag mit allen Unterschriften am Samstag (4.1.2025) bereits bei der Gemeinde Rott am Inn abgegeben.

„Vor allem Nicht-Mitglieder zur Unterschrift bewegt“

AfD-Kreisvorsitzender Andreas Winhart bedankt sich für die Initiative bei den AfD-Mitgliedern in Rott am Inn und stellt dazu fest, dass es innerhalb weniger Tage gelungen war, vor allem Nicht-Mitglieder zur Unterschrift zu bewegen. „Das ist ein großartiger Vertrauensbeweis für unsere Partei! Nach dem man von Seiten der etablierten Parteien versucht hat, den Bürgern hinsichtlich der Petition von ‚Rott Rot(t)iert‘ Sand in die Augen zu streuen, zeigt die AfD, dass sie auch selten benutzte politische Mittel im Repertoire hat, um sich für die Anliegen der Bürger einzusetzen.“, so der Landtagsabgeordnete Andreas Winhart.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Andreas Winhart / Beitragsbild: Copyright Abgeordnetenbüro Andreas Winhart)

Rosenheimer Senioren begrüßen das neue Jahr sportlich-aktiv

Rosenheimer Senioren begrüßen das neue Jahr sportlich-aktiv

Rosenheim / Aschau – Die Mitglieder der Rosenheimer Senioren-Union (CSU) haben das neue Jahr 2025 sportlich-aktiv begrüßt. Dick eingepackt machen sie sich unter Leitung ihrer Vorsitzenden Sigrid Knothe auf zur Winterwanderung entlang des idyllisch gelegenen Bankerlweges in Aschau im Chiemgau.

16 Mitglieder der Rosenheimer Senioren-Union wanderten in Aschau von Bankerl zu Bankerl. Fotos: Senioren-Union Rosenheim

Mit sportlichen Elan begrüßten die Mitglieder der Rosenheimer Senioren-Union das neue Jahr 2025. Fotos: Senioren-Union Rosenheim.

Schneebedeckte Felder, klirrende Kälte, blauer Himmel: beste Voraussetzungen für die 16 Wanderer, von einem Bankerl zum anderen zu marschieren und dabei die „Seele baumeln“ zu lassen. Lustig ging es zu, jedes der neun Bankerl wurde für eine kurze Verschnaufpause getestet.

16 Mitglieder der Rosenheimer Senioren-Union wanderten in Aschau von Bankerl zu Bankerl. Fotos: Senioren-Union Rosenheim

Zur Stärkung gab es Leberkässemmeln. 

Schließlich trennten sich aber ihre Wege: die „Leberkässemmel-Fraktion“ nahm eine Abkürzung durch Aschau, die andere Gruppe wanderte die gesamte Strecke des „boarischen Entschleunigungswegs“ ab. Zum Abschluss trafen sich alle Teilnehmer wieder im Café König bei Kaffee und Kuchen. „Schön war‘s. Das sollten wir wiederholen“, so die Mitglieder der Senioren-Union Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Senioren-Union Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Seniorenunion Rosenheim)

DEL2-Playoff-Vorgeschmack im Rosenheimer Eisstadion

DEL2-Playoff-Vorgeschmack im Rosenheimer Eisstadion

Rosenheim – Wenn die Starbulls Rosenheim am heutigen Dienstag (7.1.2024) um 19.30 Uhr die Ravensburg Towerstars zum direkten Rückspiel herausfordern, weht schon ein Hauch von Playoff-Luft durchs Rofa-Stadion.

Das Duell mit den Oberschwaben um Tabellenplatz vier ist zwar nur eine Momentaufnahme, könnte aber spannender und enger kaum sein. Dass die Starbulls am Sonntag in Ravensburg denkbar knapp und unglücklich mit 3:4 den Kürzeren zogen, macht die Sache zusätzlich pikant.
Rosenheim gegen Ravensburg: Die Nachholpartie der 18. Runde, die am 15. November über die Bühne ging, ist das einzige DEL2-Spiel an diesem Dienstag. Die Konkurrenz schaut zu, in welche Richtung sich der Kampf um den im Hinblick auf die Playoffs interessanten Tabellenrang vier (Heimrecht im Viertelfinale) entwickelt.
Noch stehen die Starbulls auf dieser Tabellenposition. Freiburg konnte am Sonntag durch einen Sensationssieg in Krefeld (mit nur 13 Feldspielern, davon drei Spieler aus dem Nachwuchs) nach Punkten gleichziehen. Die Towerstars Ravensburg sind den Grün-Weißen durch den Drei-Punkte-Erfolg im direkten Duell bis auf einen Zähler herangerückt und haben nun die Chance zum Überholmanöver. Das wollen die Starbulls natürlich mit einem Heimsieg verhindern. Die Ravensburger haben zudem noch ein weiteres Nachholspiel – zuhause gegen Weiden Mitte Februar – in der Hinterhand.
Auch Travis Ewanyk, am Sonntagabend für alle drei Rosenheimer Tore verantwortlich (wir berichteten), spricht von „Playoff-Feeling“, das der aktuelle Doppelvergleich mit den Towerstars für die Spieler ausstrahlt. Das Team brennt natürlich auf Revanche. In Ravensburg konnten sich die Grün-Weißen für die tolle Moral, mit der sie den 0:2-Rückstand des ersten Drittels in eine 3:2-Führung nach dem zweiten Spielabschnitt drehten, nicht belohnen.
Die Forderung von Cheftrainer Jari Pasanen für den neuen Vergleich zwei Tage später ist klar: Strafzeiten, vor allem derart unnötige wie im ersten Drittel am Sonntag, unbedingt vermeiden; schließlich sind die von Bo Subr trainierten Towerstars das effektivste Überzahlteam der Liga. Vor allem aber ärgerten den finnischen Headcoach die beiden Gegentore zu Beginn und Ende des letzten Drittels, die seiner Mannschaft die Punkte kosteten: „Beide Male war es dasselbe. Wir machen die Schussbahn nicht zu, nehmen dann aber selbst unserem Torwart die Augen“.

Starbulls treten wohl mit der gleichen Aufstellung an, wie zwei Tage zuvor in Ravensburg

Die Starbulls werden am heutigen Dienstag aller Voraussicht nach mit der gleichen Aufstellung antreten wie zwei Tage zuvor in Ravensburg – mit U20-WM-Teilnehmer Kilian Kühnhauser und ohne den erkrankten Fabjon Kuqi. Bei den Towerstars könnte Nick Latta ins Team zurückkehren.
Eintrittskarten für das Dienstagsheimspiel der Starbulls Rosenheim gegen die Ravensburg Towerstars sind auf www.starbulls.de/tickets buchbar und ab 17:30 Uhr an der Kasse am ROFA-Stadion erhältlich. Einlass ins Stadion ist um 18:30 Uhr, Spielbeginn um 19.30 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright: Ludwig Schirmer / Peter Lion)

Großer Applaus für Einsatz der jungen Sterndeuter

Großer Applaus für Einsatz der jungen Sterndeuter

Babensham / Landkreis Rosenheim – Ende der ersten Januarwoche sind 35 Sternsinger im Babenshamer Gemeindebereich (Landkreis Rosenheim) unterwegs gewesen. Traditionsgemäß haben die Kinder den von ihnen besuchten Menschen die gesungenen Segenswünsche zum neuen Jahr übermittelt und sich gleichzeitig für die Sternsinger-Aktion des Kindermissionswerks eingesetzt. Dabei konnten sie Spenden in beachtlicher Höhe sammeln.

Im Rahmen einer Festmesse wurden die in acht Gruppen ausgesandten jungen Sterndeuter in der Pfarrkirche Sankt Martin am Dreikönigstag wieder „eingeholt“. Für ihr Engagement erhielten sie von den Gottesdienstbesuchern großen Applaus. Dank der ihnen zuvor entgegengebrachten Spendenbereitschaft hatten sie in Babensham und den umliegenden Ortsteilen 6.007 Euro gesammelt.
Das gespendete Geld wird von der Pfarrei dem Kindermissionswerk zugeleitet, das sich mit der Sternsinger-Aktion 2025 besonders der Umsetzung von Kinderrechten weltweit widmet. Im Fokus stehen Projekte, wie etwa in Kenia oder Kolumbien, die auf Bildung, Gesundheit oder Ernährung von Kindern ausgerichtet sind.
(Quelle: Pressemitteilung Pfarrgemeinderat Babensham / Beitragsbild: R. Scharf)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 7. Januar

Namenstag haben: Sigrid, Valentin

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Leonard Lansink (1959 – ist ein deutscher Schauspieler, der vor allem in seiner TV-Rolle als Münsteraner Privatdetektiv „Georg Wilsberg“ bekannt ist.)

– Christian Lindner (1979 – Christian Wolfgang Lindner ist ein deutscher FDP-Politiker, der seit Dezember 2021 Bundesminister der Finanzen ist, die Freien Demokraten seit 2013 als Bundesvorsitzender führt und Abgeordneter im Bundestag ist.)

– Nicolas Cage (1964 – ist ein populärer US-amerikanischer Schauspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1782: In Philadelphia nimmt die auf Initiative von Robert Morris gegründete Bank of North America, erste moderne Bank der Vereinigten Staaten, ihren Betrieb auf.
  • 1927: Das erste transatlantische Telefongespräch wird von New York City nach London geführt.
  • 1990: Der Schiefe Turm von Pisa wird aus Sicherheitsgründen für Besucher gesperrt, da sich der Turm noch stärker geneigt hat, und die Schräglage zu gefährlich wird. Die Sanierungsarbeiten dauern bis zum 15. Dezember 2001.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Rätselraten über weiße Kreuze in Kammer und Rettenbach

Rätselraten über weiße Kreuze in Kammer und Rettenbach

Rettenbach / Kammer / Landkreis Traunstein – Rätselraten über weiße Kreuze in Kammer und Rettenbach im Landkreis Traunstein: Plötzlich waren sie entlang der Kreisstraße TS1 da – und genau so schnell dort auch  wieder verschwunden, um wenig später anderenorts aufzutauchen. Was hat es damit auf sich?

Was hat es mit diesen weißen Kreuzen im Landkreis Traunstein auf sich? Foto: Hubert Hobmaier

Auch beim Feuerwehrhaus in Kammer ist eines der weißen Kreuze aufgetaucht. Fotos: Hubert Hobmaier

Vor einigen Tagen sind in Kammer und Rettenbach mehrere weiße Kreuze aufgetaucht, die im Dorf für Gesprächsstoff sorgen. Die Bewohner können sich dabei keinen rechten Reim darauf machen, wer die Kreuze aufgestellt hat und was sie Aussagen sollen. Eine Nachfrage bei der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Vera Reischl ergab, dass es sich jedenfalls nicht um ein Projekt der Pfarrgemeinde handle.

Rätselraten geht weiter/h6>

Die weiß bemalten Kreuze waren allesamt entlang der Kreisstraße TS 1 aufgestellt, was natürlich eine hohe Aufmerksamkeit erzielte. Dabei wurden sie an markanten Stellen wie der Ortseinfahrt von Rettenbach, dem Feuerwehrhaus in Neukammer, an der Raiffeisensiedlung in Kammer oder unmittelbar am Friedhofseingang der Pfarrkirche aufgestellt. Die Kreuze waren allesamt mit Schildern versehen, auf denen beispielsweise „PEACE“, „Rente“ oder „Recht“ in schwarzen Lettern geschrieben stand. Einen rechten Reim auf die Beweggründe oder die Intention kann sich niemand so recht machen und nach einigen Tagen sind die Schilder auch wieder „auf magische Art und Weise“ verschwunden. Dafür ist jetzt am Kreisverkehr Traunwalchen-Oderberg wieder eines dieser Schilder aufgetaucht. Egal mit wem man gesprochen hat, das Interesse nach den Beweggründen wäre groß und somit bleibt die Hoffnung, ob sich der oder die Aufsteller auch zu Wort melden.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Foto: Hubert Hobmaier)

Gedenkgottesdienst für Papst Benedikt in Traunstein

Gedenkgottesdienst für Papst Benedikt in Traunstein

Traunstein – Am 31.12.2022 starb der emeritierte Papst Benedikt XVI im Alter von 95 Jahren. Anlässlich seines zweiten Todestages wurde in der Traunsteiner Stadtpfarrkirche St. Oswald ein Gedenkgottesdienst gefeiert, der von Kardinal Reinhard Marx zelebriert wurde. 

Gedenkgottesdienst für Papst Benedikt in Traunstein. Fotos: Hubert Hobmaier

Kardinal Reinhard Marx beim Einzug in die KIrche. Fotos: Hubert Hobmaier

Kardinal Reinhard Marx gab zu Beginn des Gottesdienstes bekannt, dass er sich sehr über die Einladung zum Gottesdienst gefreut habe und er derzeit ohnehin ein paar Tage Urlaub in Adelholzen mache. „Da konnte ich einfach nicht nein sagen und freue mich, dass ich heute hier sein darf“, so der Erzbischof. Begleitet wurde er von dem emeritierten Erzbischof von Hamburg, Werner Thissen sowie Rolf Lohmann, dem Weihbischof von Münster, mit denen Reinhard Marx derzeit im Urlaub verweilt.

Traunsteins Stadtpfarrer Konrad Roider stellte bei seiner Begrüßung fest, „Papst Benedikt war der Stadt Traunsteins zeitlebens besonders verbunden“. Neben vielen Gläubigen sowie zahlreichen weltlichen und kirchlichen Amtsträgern nahmen unter anderem Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer und der Landtagsabgeordnete Konrad Baur an dem Gottesdienst teil. Einige Vertreter der Gebirgsschützenkompanie Traunstein bildeten für den Altardienst außerdem „Ehrenspalier“.

„Das geistige Erbe Josef Ratzingers weiter denken“

Reinhard Marx ergänzte die Worte des Stadtpfarrers und sagte „er gehört für immer zur Geschichte des Erzbistums, des Chiemgaus und Traunsteins“. Darüber hinaus sprach der Geistliche über seine langjährige Verbundenheit zum Verstorbenen. „Wenige Wochen vor seinem Tod habe ich mit ihm noch gesprochen“, sagte Reinhard Marx und betonte, „Benedikt XVI war bis zum Schluss theologisch anregend und sehr inspirierend“. Reinhard Marx sieht es deshalb als Verpflichtung das geistige Erbe Josef Ratzingers weiter zu denken „und dies nicht im Sinne von Wiederholen“.
„Was wird dieses Jahr bringen?“, so eröffnete der Kardinal seine Predigt und erzählte, davon, dass es heuer sein drittes Heiliges Jahr der Kirche sei, dass er erleben darf. „1975 bin ich als Student von Paris nach Rom gereist, um dort die Feierlichkeiten der Karwoche miterleben zu können. 2000 beim Weltjugendtag in Rom herrschte große Aufbruchsstimmung und 2025 sind nun die Einschnitte groß. Es bleibt die Hoffnung das vieles wieder besser wird, wobei ich hier mitunter sorgenvoll bin“, so Reinhard Marx.

Gedenkgottesdienst für Papst Benedikt in Traunstein. Fotos: Hubert Hobmaier

Gedenkbild im Altarraum. 

Dabei griff er beispielsweise auch politische Themen wie den neuen US-Präsidenten Donald Trump, den Klimawandel, die Integrierung von armen Menschen oder die verschiedenen Kriegsgebiete auf der Erde auf. „Derzeit entsteht eine neue Weltordnung, bei der der Stärkere die Macht hat, aber das ist nicht das Christentum“, stellte der Kardinal fest und ermutigte die Gläubigen dazu „wir dürfen nicht die Hände in den Schoss legen und darauf hoffen, dass alles besser wird. Jeder von uns muss schauen, was man tun kann“.

„Mensch zu sein, ist ein sehr kostbares Geschenk“

„Wenn Gott Mensch geworden ist, dann ist es doch gut ein Mensch zu sein“, zitierte Reinhard Marx den verstorbenen Pabst Benedikt XVI und fügte hinzu „es ist ein sehr kostbares Geschenk Mensch zu sein“. Deshalb brauche es seiner Meinung nach auch eine Zeitenwende in der Kirche. „Notwendig ist ein frischer Blick auf die Botschaft Jesu“ stellte der Kardinal fest und fügte mit einem Augenzwinkern hinzu, „auch in Bayern ist das Evangelium noch nicht ausgereizt“. Religion dürfe seiner Aussage nach auch nicht benutzt werden wie beispielsweise „die russisch-orthodoxe Kirche, die derzeit zum Kriegstreiber wird“.
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbil, Fotos Hubert Hobmaier)

Zu schnell und mit zusätzlichen Scheinwerfern unterwegs

Zu schnell und mit zusätzlichen Scheinwerfern unterwegs

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Einer Polizeistreife fiel am Samstagnachmittag (4.1.2025) in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) ein Pkw auf, der deutlich zu schnell und mit zusätzlichen Schweinwerfern auf Fahrzeugdach und Motorhaube unterwegs war. 

Gegen 17.30 Uhr war der 22-jährige auf der Staatsstraße in Richtung Halfing unterwegs. Die Polizei spricht in ihrer Meldung von einer „rücksichtslosen Fahrt und gewagten Überholmanövern“. In Eiselfing wurde der Autofahrer dann angehalten und kontrolliert. Dabei stellte die Polizei jeweils zwei zusätzliche Scheinwerfer auf dem Fahrzeugdach, der Motorhaube und im Kühlergrill fest.
Da der 22-jährige dafür keine gültige Betriebserlaubnis vorlegen konnte, musste er die Scheinwerfer abstecken. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

ÖPNV in Rosenheim: Neue Haltestellen – aber bis jetzt noch ohne Beschilderung

ÖPNV in Rosenheim: Neue Haltestellen – aber bis jetzt noch ohne Beschilderung

Rosenheim – Am 15. Dezember fand in Rosenheim der Fahrplanwechsel statt. Seitdem werden im Osten des Stadtgebietes auch wieder Bushaltestellen angefahren, die in den vergangenen Jahren nicht mehr bedient wurden. Problem: Bis jetzt ist es mit dem Ein- und Aussteigen aber schwierig. Denn eine entsprechende Beschilderung fehlt aktuell noch. 

Screenshot Fahrtstrecke Buslinie 410 in Rosenheim

In der App ist die neue Fahrtstrecke der Linie 410 so eingezeichnet. Foto: Screenshot

Nach einigen Jahren Pause fahren laut neuem Fahrplan seit drei Wochen nun wieder regelmäßig Busse durch das Gewerbegebiet Ost und durch die Wohngebiete rund um das Freibad mit unter anderem Ein- und Aussteigemöglichkeit in der Brückenstraße, bzw. in der Königseestraße und in der Chiemseestraße (wir berichteten).
An sich eine klare Verbesserung, aber was aktuell noch fehlt, ist der dementsprechende Hinweis darauf, meint ein aufmerksamer Leser Innpuls.me. „Keine Schilder, keine Fahrpläne, keine Informationen, weder in der Brückenstraße, noch in der Königseestraße oder in der Chiemseestraße“, ärgert er sich. und schreibt in einer Mail an uns weiter: „Die Fahrgäste sind also derzeit auf sich allein gestellt und müssen ihre Fahrt mit einer gehörigen Portion Abenteuerlust angehen. Denn, wo man in die Busse ein- und aussteigen kann – diese Frage bleibt offen“. Der Rosenheimer hofft jetzt darauf, dass sich an dieser Situation nun nach den Feiertagen bald etwas ändert.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage: re) 

Frühjahrsblumen oft giftig für Hunde

Frühjahrsblumen oft giftig für Hunde

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Schneeglöckchen am Wegesrand, ein Blütenmeer im Park oder prachtvolle Pflanzen im heimischen Beet: Im Frühling entfaltet die Natur ihre ganze Schönheit und bietet Hundefreunden wundervolle Anblicke. Auch so mancher Vierbeiner wird beim Gassi-Gehen oder beim Auslauf im Garten von den Blumen magisch angezogen, schnuppert daran, möchte sie anknabbern oder sogar die Blumenzwiebeln ausbuddeln. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn viele Frühblüher sind giftig für Hunde.

„Schnee- und Maiglöckchen, Narzissen, Tulpen und Veilchen beispielsweise enthalten Stoffe, die bei Hunden Vergiftungserscheinungen auslösen können“, sagt Tierärztin Dr. Tina Hölscher. Die Giftstoffe sitzen dabei in verschiedenen Pflanzenteilen; die höchste Konzentration findet sich meist in den Blumenzwiebeln. „Besonders häufig treten derlei Vergiftungen im Frühjahr und im Herbst auf – wenn die Blumen blühen und wenn sie gepflanzt werden. Je nach Art und gefressener Menge kann es von leichten Symptomen wie Speicheln und Durchfall bis zu Herzproblemen kommen. In schweren Fällen kann die Vergiftung sogar zum Tod führen, wenn die Tiere nicht rechtzeitig behandelt werden.“

Tipps für die Pflanz- und Blütezeit

Damit der Blütentraum nicht zum Albtraum wird, sollten Frauchen und Herrchen beim Spaziergang und im eigenen Garten darauf achten, dass ihre Hunde keine Blumen fressen oder in bepflanzten Flächen graben. Darüber hinaus lässt sich möglichen Gefahren vorbeugen, indem die Zwiebeln der Frühblüher stets außerhalb der tierischen Reichweite aufbewahrt werden. Beim Anlegen der Beete sollten Hundehalter die Blumenzwiebeln zudem so tief eingraben, dass ihre Vierbeiner nicht in Versuchung geraten, sie auszubuddeln und aufzufressen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, entscheidet sich von vornherein für Pflanzen, die für Hunde unbedenklich sind. Dazu zählen zum Beispiel Sonnenblumen, Ringelblumen und Lavendel. Sie werden im Frühjahr eingepflanzt und stehen im Sommer in voller Blüte.

Giftige Pflanze gefressen? Schnell zum Tierarzt!

„Hat ein Hund doch einmal Blumenzwiebeln oder Teile von für ihn giftigen Pflanzen gefressen, sollte sein Halter ihn so schnell wie möglich zum Tierarzt bringen“, rät Dr. Hölscher. „Dieser kann ein Präparat spritzen, das Erbrechen auslöst. So verlässt das Gift den Körper, ohne Schaden anzurichten. Das funktioniert allerdings nur ein bis zwei Stunden nach dem Verschlucken der Pflanzenteile. Vergeht mehr Zeit, zeigt der Hund meist schon Symptome, die dann behandelt werden müssen.“ Für eine gezielte Behandlung ist es oft hilfreich, wenn Tierfreunde Teile der gefressenen Pflanzen oder die Verpackung der Blumenzwiebeln mit in die Praxis bringen.

„Bei einem Vergiftungsverdacht können Halter ihren Hunden auch Aktivkohle verabreichen“, ergänzt die Expertin. „Die Kohle bindet Toxine im Darm und verhindert die Aufnahme in den Körper. Allerdings wird sie oft viel zu niedrig dosiert. Pro Kilogramm Körpergewicht braucht ein ganzes Gramm Kohle, damit diese ihre Wirkung entfalten kann.“ Im Zweifelsfall sollte man hier ebenfalls Rücksprache mit dem Tierarzt halten.
Mit ein bisschen Vorsicht und Achtsamkeit muss es zu all dem aber erst gar nicht kommen. Dann können Mensch und Tier den Frühling mit all seinen fröhlichen Farben unbeschwert genießen.
(Quelle: Pressemitteilung Industrieverband Heimtierbedarf IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Lebensmittelladen Kiesmüller, Rosenheim, 1952

Lebensmittelladen Kiesmüller, Rosenheim, 1952

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1952, Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der ehemalige Lebensmittelladen Kiesmüller in Rosenheim.

Laut Angaben auf dem Fotooldie gab es den liebenswerten Tante-Emma-Laden in der Kufsteiner Straße. Wir konnten dazu leider nicht mehr in Erfahrung bringen. Wer Näheres weiß, gerne unter dem Bild kommentieren. 😊👍
So viel kam man mit Blick auf das Foto auf alle Fälle sagen: es gab alles, was man für den täglichen Bedarf so brauchte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)