Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 3. Januar

Namenstag haben: Adele, Genoveva, Hermine, Odilo, Telemach

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Greta Thunberg (2003 – ist eine schwedische Klimaschutzaktivistin, die mit ihren Protesten für ein stärkeres Engagement gegen den Klimawandel im Herbst 2018 die internationale Schulstreik-Bewegung „Fridays For Future“ initiierte und zur weltweiten Symbolfigur für mehr Klimaschutz wurde.)

– Daniela Schadt (1960 –  ist eine deutsche Journalistin, die als Lebensgefährtin des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck die „First Lady“ der Bundesrepublik Deutschland war.)

– Mel Gibson (1956 – ist ein erfolgreicher US-amerikanisch-australischer Schauspieler, Filmregisseur und mehrfacher Oscar-Preisträger.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1871: Henry Bradley erhält ein US-Patent zur Herstellung von Margarine.
  • 1851: Der französische Physiker Léon Foucault führt im Keller seines Hauses erstmals ein Experiment mit dem Foucaultschen Pendel durch, mit dem ihm der Nachweis der Erdrotation gelingt.
  • 1987: Aretha Franklin wird als erste Frau in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Rottach:Egern: Hoher Sachschaden nach Zimmerbrand

Rottach:Egern: Hoher Sachschaden nach Zimmerbrand

Rottach-Egern / Landkreis Miesbach – Hoher Sachschaden entstand durch einen Zimmerbrand in der Wohnung eines Mehrparteienhauses in Rottach-Egern (Landkreis Miesbach) am heutigen Donnerstagmorgen (2.1.2025) Bei dem Brand verletzte sich ein Bewohner leicht. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Donnerstagmorgen (02.01.205) wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Rottach-Egern und Kreuth, der Rettungsdienst und die Polizei zu einem Brand in der Wohnung eines Mehrparteienhauses in der Ludwig-Thoma-Straße in Rottach-Egern alarmiert.
In einem Zimmer der Wohnung im ersten Obergeschoss war ein Feuer ausgebrochen, weitere Räume der Wohnung wurden vom Rußniederschlag in Mitleidenschaft gezogen. Bei eigenen Löschversuchen verletzte sich ein 37-jähriger Bewohner leicht, konnte sich aber zum Glück rechtzeitig aus der Wohnung in Sicherheit bringen. Er kam später zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Die rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren schnell am Einsatzort und hatten die Flammen schon 30 Minuten nach ihrer Alarmierung gelöscht. Dennoch beläuft sich der Sachschaden vermutlich auf einen sechsstelligen Euro-Betrag.
Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Bad Wiessee. Noch am Brandort übernahmen die Ermittler der Kriminalpolizeistation Miesbach die weiteren Ermittlungen in dieser Sache. Die Untersuchungen zur Brandursache dauern derzeit an.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schlittschuhe aktuell in Rosenheim Mangelware

Schlittschuhe aktuell in Rosenheim Mangelware

Rosenheim – Aufgrund anhaltend frostiger Temperaturen sind die ersten Seen in Rosenheim zugefroren (wir berichteten). Folge: Mittlerweile sind Schlittschuhe gar nicht merh so leicht zu bekommen.

Die Nachfrage nach Schlittschuhen in der Stadt Rosenheim ist aktuell groß. Viele Verkaufsregale präsentieren sich darum derzeit schon ziemlich leer (unser Beitragsbild). Grund dafür ist sicherlich, dass es in diesem Jahr endlich mal wieder möglich ist, auch auf Natureis zu fahren. Generell liegt Schlittschuhfahren aber aktuell wieder im Trend. Dabei reichen die Wurzeln dieses winterlichen Sportvergnügens weit zurück. Bereits 3000 vor Christus befestigten unsere Vorfahren Kufen aus Knochen an ihren Sandalen, wie archäologische Funde belegen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Die Silvesternacht hat bei Rosenheimer Wertstoffinseln deutliche Spuren hinterlassen

Die Silvesternacht hat bei Rosenheimer Wertstoffinseln deutliche Spuren hinterlassen

Rosenheim – Silvester wurde in Rosenheim bunt, fröhlich und größtenteils auch friedlich gefeiert. Es gibt aber diesmal auch eine Schattenseite: Insgesamt zehn Müllcontainer brannten.

In allen Fällen geht die Rosenheimer Polizei von vorsätzlich oder unsachgemäßen Wegwerfen von Feuerwerkskörpern aus (wir berichteten). Die Spuren sind auch am zweiten Tag im neuen Jahr noch deutlich zu sehen, beispielsweise beim Einkaufszentrum am Aicherpark. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Reges Treiben auf dem Hofstätter See am Neujahrstag

Reges Treiben auf dem Hofstätter See am Neujahrstag

Prutting /Landkreis Rosenheim – Am gestrigen Neujahrstag (1.1.2025) zog es in der Region Rosenheim viele hinaus in die freie Natur. Besonders der Hofstätter See (Prutting) war ein beliebtes Ausflugsziel. Denn dort gibt es aufgrund aktuell anhaltend frostiger Temperaturen bereits eine tragfähige Eisfläche. 

Zugefrorener Hofstätter See. Fotos: Gisela Schreiner

Ganz schön viel los auf dem Hofstätter See am Neujahrstag 2025. Fotos: Gisela Schreiner 

Zugefrorener Hofstätter See. Fotos: Gisela Schreiner

Auch so mancher Vierbeiner hatte auf dem Eis seine Gaudi.

Eisstockschießen auf dem Hofstätter See. Foto: Gisela Schreiner

Auch die Eisstockschützen kamen auf ihre Kosten.

Zugefrorener Hofstätter See. Foto: Gisela Schreiner

Winterliche Idylle am Hofstätter See. 

Der Hofstätter See  wird dank seiner Tiefe von gerade mal vier Metern im Frühling sehr schnell warm. Im Winter wiederum friert er meist als einer der ersten Seen im Rosenheimer Landkreis zu. Jetzt ist es wieder soweit. Am gestrigen Neujahrstag zog es viele auf die Eisfläche zum Eislauf, Stockschießen oder einfach zu einer gemütlichen Wanderung. Selbst so manchen Vierbeiner fand das super. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

Raubling: Biberdämme mutwillig zerstört

Raubling: Biberdämme mutwillig zerstört

Raubling / Landkreis Rosenheim – Im Raublinger Ortsteil Kleinholzhausen (Landkreis Rosenheim) wurden mehrere Biberdämme mutwillig zerstört – und das gezielt und geplant mit schwerem Gerät. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Insbesondere bei aktuell frostigen Wintertemperaturen ist für die Biber wichtig, dass die Eingänge zu ihren Burgen unterhalb des Wasserspiegels liegen, so dass der Frost nicht in den Innenraum gelangen kann. Andernfalls droht Lebensgefahr für die Nager.
Kurz vor Silvester, mutmaßlich am Samstag, 29.Dezember, wurden nun am Oberen Tännelbach im Raublinger Ortsteil Kleinholzhausen mehrere Bauwerke der streng geschützten Tierart komplett zerstört. Die Polizei geht nicht von einem Vandalenakt aus, weil der Täter die Bauten mit schwerem Gerät (geländegängiges Fahrzeug mit Greifarm) aus dem Bach entnommen hat. Der Wasserspiegel des angestauten Teichs sank daraufhin um bis zu 1 Meter ab, so daass der Eingang zur Biberburg nun trocken liegt. 
Bei diesen Angriffen handelt es sich um Umweltstraftaten in Form von Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Die Polizei hat dementsprechend Ermittlungen eingeleitet. 
Wer zum geschilderten Sachverhalt Hinweise geben kann, möge sich bitte mit der Polizeiinspektion Brannenburg unter Telefon 08034 / 90680 in Verbindung setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Spektakulärer Sonnenaufgang in Rosenheim

Spektakulärer Sonnenaufgang in Rosenheim

Rosenheim. Der zweite Tag im Jahr 2025 startete in der Region Rosenheim mit einem spektakulären Sonnenaufgang.. Ebenso stimmungvoll verabschiedete sich der Neujahrstag.

Sonnenuntergang am 1. Januar. Foto: Gisela Schreiner

So schön verabschiedete sich der ersteTag im Jahr. Foto: Gisela Schreiner

Mit diesen Aufnahmen fängt das Jahr 2025 schon mal gut an. Wettertechnisch bleibt es aber in den kommenden Tagen jetzt erst einmal in der Region Rosenheim bewölkt. Sogar leichter Schneefall ist am morgigen Freitag insbesondere in den höheren Lagen möglich. 
(Quelle: Bildtext: Karin Wunsam / Beitragsbild: re / Foto: Gisela Schreiner)

Kino Capitol, Rosenheim, 1980er

Kino Capitol, Rosenheim, 1980er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1980er Jahre. Auf der alten Aufnahme sehen wir das Kino „Capitol“ in Rosenheim. 

Im Jahr 1951 galt Rosenheim, laut einer Statistik des Bayerischen Städtetags, als kinofreudigste Stadt Westdeutschlands. Vier Kinos gab es damals. sie zählten jährlich rund 750.00 Besucher. Im Jahresdurchschnitt gingen die Rosenheimer damit also 25-mal ins Kino. Bundesdurschnitt waren 18 Mal (Quelle: Kinokultur Rosenheim)
Das „Capitol“ in der Prinzregentenstraße öffnete seine Pforten in den 1950er Jahren.  Der Einzug der Fernseher beendete die Hoch-Zeit des Kinos und so setzte auch in Rosenheim ab den 1960er Jahren langsam das große Kinosterben ein. 2001 schloss das „Capitol“ seine Pforten. Das Gebäude wurde im Jahr 2012 abgerissen. 
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Jahrgang 1971 und älter: Nur noch wenige Wochen für den Führerscheintausch

Jahrgang 1971 und älter: Nur noch wenige Wochen für den Führerscheintausch

Rosenheim / Landkreis –  Das Landratsamt Rosenheim informiert: Wer 1971 oder davor auf die Welt gekommen ist und noch einen alten Papierführerschein besitzt, sollte sich baldmöglichst um einen Tauschtermin beim Verkehrszentrum des Landratsamtes Rosenheim kümmern. Stichtag ist der 19. Januar 2025, dieser Tag fällt auf einen Sonntag. Bis dahin muss das alte Papierdokument in einen neuen Führerschein im Scheckkartenformat umgetauscht werden.

„Der Andrang bei der Führerscheinstelle des Landratsamtes Rosenheim ist nach wie vor sehr groß, doch dank unserer Mitarbeiter sind wir gut für die Situation aufgestellt“, betont Bianco Domprobst, Leiter der Fahrerlaubnisbehörde im Verkehrszentrum Rosenheim. Er weist in diesem Zusammenhang auch auf das umfangreiche Online-Angebot für die  Bürger hin. Über die Webseite des Landkreises Rosenheim gibt es die Möglichkeit, den Führerscheintausch online zu beantragen:
Für persönliche Vorsprachen gibt es dort zudem die Möglichkeit, Termine zu reservieren. Die Terminreservierung ist online unter diesem Link erreichbar.

Die bisherigen „alten“ Papierführerscheine können auch in den 46 Gemeinden des Landkreises Rosenheim umgetauscht werden. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben ist es nötig, für den Umtausch mindestens einmal bei der Behörde persönlich vorzusprechen. Zudem muss neben dem Ausweis ein aktuelles biometrisches Foto vorgelegt werden. Die Bearbeitungszeit für den neuen Führerschein im Scheckkartenformat liegt wegen dem aktuell sehr hohen Andrang bei zwei bis vier Wochen.

Einheitliches Führerscheindokument für jeden EU-Bürger

Hintergrund für die Tauschaktion ist eine EU-Richtlinie, wonach in Zukunft nur noch fälschungssichere Führerscheindokumente in Umlauf sein sollen. Bis zum 19. Januar 2033 müssen daher alle Führerscheine in einen befristeten EU-Kartenführerschein umgetauscht sein. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder EU-Bürger ein einheitliches Führerscheindokument besitzt.
Um den Andrang bei den Behörden zu entzerren, wurde ein Stufenplan für den Umtausch beschlossen, der sich an Geburts- und Ausstellungsjahren orientiert. Entsprechend läuft aktuell auch die Frist für alle Inhaber eines Papierführerscheins ab, die 1971 oder später geboren wurden. Hier gilt der 19. Januar 2025 als Stichtag für den Umtausch. Die Fahrerlaubnis, also die Berechtigungen zum Führen einzelner Fahrerlaubnisklassen, bleibt hierbei unberührt.
Der neue Kartenführerschein ist zukünftig auf 15 Jahre befristet. Durch die Befristung soll der Führerschein schwerer zu fälschen, da Passfoto und Daten – vergleichbar mit dem Personalausweis – regelmäßig aktualisiert werden.

Mit alten Führerscheine auch Probleme bei Mietautos möglich

Domprobst weist darauf hin, dass, nach dem genannten Stichtag, abgelaufene Papierführerscheine auch im Ausland ungültig sind. In solchen Fällen ist mit Bußgeldern zu rechnen. Es könne aber auch vorkommen, dass die alten Papierführerscheine bei Mietwagenausgaben nicht mehr anerkannt werden.

Das Verkehrszentrum des Landkreises Rosenheim befindet sich seit über drei Jahren in der Äußeren Oberaustraße 4 im Rosenheimer Aicherpark. Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich dort um die unterschiedlichsten Belange im Zulassungs- und Führerscheinwesen. Die Lage im Aicherpark bietet zahlreiche Vorteile. Spätestens seit der Öffnung der Anschlussstelle der B15 liegt der Standort besonders verkehrsgünstig in unmittelbarer Nähe zur Auf- bzw. Abfahrt zur Westtangente. Direkt am Gebäude stehen ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Außerdem befindet sich der Bahnhaltepunkt „Rosenheim Aicherpark“ in der Nähe.

Wichtig sind in diesem Zusammenhang die geänderten Öffnungszeiten im Verkehrszentrum Rosenheim ab dem 01.01.2025:
Montag 07:30-12:00
Dienstag 07:30-12:00 und 13:00-17:00
Mittwoch 07:30-12:00
Donnerstag 07:30-12:00 und 13:00-17:00
Freitag 07:30-12:00
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aal ist Fisch des Jahres

Aal ist Fisch des Jahres

Bayern / Deutschland – Der europäische Aal (Anguilla anguilla) ist Fisch des Jahres 2025. Er ist sicher einer der faszinierendsten Fische, denn das Leben jedes Aals beginnt und endet in der Sargassosee östlich von Florida. 

Die Sargassosee ist ein Meeresgebiet im Atlantik. Die Bermuda-Inseln liegen in ihrer westlichen Randzone. Dort beginnt der Lebenszyklus aller Alle – auch von denjenigen, die bei uns in Gewässern in der Region Rosenheim leben.
Die ersten ein bis drei Lebensjahre treiben die jungen Fischlarven mit der nordatlantischen Strömung vor die europäischen Küste. Manche bleiben lebenslang im Meer. Die meisten Aale wandern aber weiter in die Süßgewässer. 
Im Alter von 15 bis 30 Jahren werden die Aale geschlechtsreif und damit beginnt die letzte Phase ihres Lebenszyklus. Sie wandern zurück zu ihrem Geburtsort in die Sargassosee. Die Wanderung dauert zwischen ein bis drei Jahre. Während dieser Zeit fressen sie nicht mehr. Ihr Verdauungssystem hat sich dafür zurückgebildet. An ihrem Geburtsort angekommen, laichen sie ab und sterben (Quelle: bund.net)
Nach wie vor gibt dieser Fisch der Wissenschaft Rätsel auf. Vieles in seinem Leben ist nach wie vor rätselhaft.  Seit dem Jahr 1998 gilt der Aal als vom Aussterben bedroht.  Probleme bereiten ihm unter anderem Fischerei, Schiffsverkehr und Wasserkraft. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

36 Jahre altes Feuerwehrfahrzeug erhält ein zweites Leben

36 Jahre altes Feuerwehrfahrzeug erhält ein zweites Leben

Traunstein / Zirc – Von der Feuerwehr Hochberg (Landkreis Traunstein) nach Ungarn: Ein 36 Jahre altes Feuerwehrfahrzeug erhält ein zweites Leben. Bei der Übergabe gab es bei den Empfängern Freudentränen. 

Die Ungarnhelfer der Feuerwehren Surberg und Traunstein sorgten mit ihrer jüngsten Spende für emotionale Momente bei der Übergabe eines Einsatzfahrzeuges. Sie konnten der Feuerwehr Taliándörögdi Önkéntes Tűzoltó Egyesület, einer Dorffeuerwehr nahe der ungarischen Stadt Zirc, ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) übergeben, dass zuvor mehr als drei Jahrzehnte auf dem Hochberg seinen Dienst verrichtet hatte. Das Fahrzeug ergänzt vor Ort ein 50 Jahre altes Tanklöschfahrzeug und führt dazu, dass zum ersten Mal in der Geschichte der Ortsfeuerwehr ausreichend Material für einen selbstständigen Löschangriff vorhanden ist.

„Es sind immer wieder sehr bewegende Momente, voller Freude und Dankbarkeit“, betont Stefan Burghartswieser im Gespräch mit Hubert Hobmaier von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein und zeigt sich sehr dankbar darüber, dass die Stadt Traunstein das ausrangierte Fahrzeug der Ungarnhilfe zur Verfügung gestellt hat. „Ein dickes Dankeschön geht aber auch nach Vachendorf. Die Feuerwehr hat das TSF noch mit einer funktionsfähigen Tragkraftspritze sowie Atemschutzgeräten und verschiedenen weiteren Ausrüstungsgegenständen ergänzt“.
Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer zeigt sich sehr bewegt von der Tatsache, „dass dieses Fahrzeug in Ungarn auf sehr viel Freude stößt und das wir als Stadt Traunstein damit Gutes tun konnten. Es ist schön zu wissen, dass mit der Technik die Menschen von einer höheren Sicherheit profitieren dürfen“. Gleichzeitig lobt er „das Engagement aller beteiligten Feuerwehrler, die seit vielen Jahren eine Brücke der Solidarität zu den ungarischen Freunden geschlagen haben“.
Das TSF wurde von der Stadt Traunstein im Jahr 1988 für die Feuerwehr Hochberg beschafft und bildete dort 33 Jahre lang das technische Rückgrat der Aktiven. „Ich blicke schon mit etwas Wehmut zurück“, betont Hochbergs Kommandant Franz Geisreiter, bringt aber dennoch seine Freude zum Ausdruck, „dass unser Fahrzeug nun ein zweites Einsatzleben geschenkt bekommen hat und hoffentlich noch viele Jahre Menschenleben retten und das Hab und Gut der Bevölkerung schützen wird“.

Die Feuerwehr Taliándörögdi Önkéntes Tűzoltó Egyesület ist etwa 60 Kilometer von der Stadt Zirc entfernt und für ein Gebiet von rund 30 Quadratkilometern zuständig indem etwa 750 Menschen leben. Bisher stand den Einsatzkräften ein sogenanntes Tanklöschfahrzeug (TLF) 8/18 mit drei Sitzplätzen zur Verfügung. „Beide Fahrzeuge zusammen haben nun die Ausrüstung für eine Gruppe im Löscheinsatz samt Atemschutz und Löschwasser – was einen enormen Zugewinn der Schlagkraft bedeutet“, informiert Franz Reitschuh.

Neben den beiden Hauptorganisatoren Stefan Burghartswieser und Franz Reitschuh begleiteten den jüngsten Spendentransport Franz Reitschuh jun., Erwin Eichschmid und Heinz Wurm. „Die Firma Lamminger hat uns dazu eigenes einen Transportanhänger zur Verfügung gestellt, wofür wir sehr dankbar sind“, so Stefan Burghartswieser, der sich auch bei allen anderen Unterstützern der jüngsten „Spendenfahrt“ bedankt.

Freude bei der Übergabe des Fahrzeugs war groß

Vor Ort wurden sie vom örtlichen Feuerwehrpräsidenten Berki Sándor, dem Kommandanten Magvas Mihály und einer Schar Jugendlichen sowie den Aktiven freudig empfangen. „Allesamt standen in ausrangierter Einsatzkleidung aus Bayern vor uns“, so Stefan Burghartswieser. Erst vor wenigen Monaten konnte die heimischen Ungarnhelfer zahlreiche Schutzkleidungen übergeben, die beispielsweise aus Ruhpolding und Neukirchen gespendet wurden. Mit Tränen in den Augen berichtete der örtliche Kommandant, „dank eurer Hilfe stehen nun allen unseren Feuerwehrleuten zumindest ein Paar Einsatzhandschuhe zur Verfügung“.
Wieder in der Heimat angekommen schmieden die „Ungarnhelfer“ bereits Pläne für die kommende Zeit. „Da die Feuerwehrleute derzeit komplett in Eigenregie und mit eigenen Mitteln für die beiden Fahrzeuge ein Feuerwehrhaus bauen, würden wir die Wehr gerne mit ausrangierten Spind-Reihen der Feuerwehr Vachendorf unterstützen“, informiert Franz Reitschuh und ergänzt, „dazu sind wir derzeit auf der Suche nach einem Transportmittel mit einer Ladefläche von etwa sechs Metern“.

Auf der Suche nach einem Führungsfahrzeug

Da die finanzielle Ausstattung bei den Berufsfeuerwehren ebenfalls sehr gering ist, wurden die Ungarnhelfer der Feuerwehren darüber hinaus durch Evelin Hedl von der deutschen Minderheitenverwaltung in Ungarn informiert, dass die Berufsfeuerwehr der Stadt Zirc dringend auf der Suche nach einem Führungsfahrzeug ist. „Wer hier helfen kann und möchte beziehungsweise ein ausrangiertes Mehrzweckfahrzeug oder einen Mannschaftsbus anbieten kann, der kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen“, so Stefan Burghartswieser abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Feuerwehren Surberg und Traunstein)

Stunde der Wintervögel 2025 startet

Stunde der Wintervögel 2025 startet

Hilpoltstein / Bayern – Vom 10. bis 12. Januar 2025 findet zum 20. Mal die „Stunde der Wintervögel“ statt: Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) und sein bundesweiter Partner NABU rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten des Siedlungsraums wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist die größte bürgerwissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise zur Entwicklung der heimischen Vogelbestände geben. Die Langzeitstudie liefert Naturschützern  eine Fülle wertvoller Informationen zum Schutz der Artenvielfalt. 2024 beteiligten sich an der Aktion in Bayern über 26.000 Naturbegeisterte, die mehr als 600.000 Vögel zählten.

Schulstunde der Wintervögel

Die „Schulstunde der Wintervögel“ findet im Anschluss vom 13. bis 17. Januar 2025 statt. Der verlängerte Zählzeitraum soll es Schulen ermöglichen, im Rahmen des Unterrichts an der Aktion teilzunehmen. Alle Infos dazu und die Möglichkeit zum Bestellen von praktischen Klassenpaketen hier: naturschwaermer.lbv.de/themen/vögel/schulstunde-der-wintervögel/
Meldeschluss für die „Stunde der Wintervögel“ 2025 ist der 20. Januar.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)