„GlasKlangFarbe“: Kunstausstellung in Prien am Chiemsee

„GlasKlangFarbe“: Kunstausstellung in Prien am Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Von Anfang März bis Mitte Mai 2025 sind im Rahmen der Ausstellung „GlasKlangFarbe“ zwei große Namen in der Galerie im Alten Rathaus in Prien am Chiemsee vertreten. Das Unsichtbare sichtbar machen zeichnet das künstlerische Werk von Fritz Harnest und Florian Lechner aus. In Auseinandersetzung mit Religion, Musik, Kalligrafie und Poesie werden Klang und Licht, in Farbe und Glas übertragen.

Die Galerie im Alten Rathaus zeigt von Samstag, 1. März bis Sonntag, 11. Mai 2025 die Ausstellung „GlasKlangFarbe“ mit Kunstwerken von Florian Lechner und Fritz Harnest. Fritz Harnest (1905 bis 1999), ein wichtiger Vertreter des deutschen Expressionismus, entwickelte nach 1945 eine eigene abstrakte Formensprache, die er bildhaft in großformatige Ölbilder, farbenfrohe Holzschnitte und Collagen übertrug. Sein Werk beinhaltet zwei wichtige Elemente: die Farbe Rot und die Musik. Prägend für die künstlerische Entwicklung Florian Lechners (geboren 1938) war der Eindruck absoluter Raumharmonie der Kathedrale von Chartres und die Strahlkraft der leuchtenden Glasfenster. Die Materialisierung des Lichts, in Verbindung mit dem Werkstoff Glas, wurde zu seiner Lebensaufgabe. Mit der von ihm entwickelten „Schmelzglastechnik“ schafft Florian Lechner großartige Glasskulpturen, Schalen und Klangobjekte.

Facettenreiches Rahmenprogramm für Kunstinteressierte

Rund um die Ausstellung erwartet Kunstinteressierte ein facettenreiches Rahmenprogramm. An den Sonntagen, 16. März sowie 4. Mai 2025 kann man jeweils um 14.30 Uhr an einer Führung mit Ausstellungskuratorin Ute Gladigau M.A. teilnehmen. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, regulärer Eintritt zzgl. Aufpreis Führung. Sonderführungen sind auf Anfrage jederzeit möglich. Nachwuchskünstler experimentieren bei dem Workshop „Kinder machen Kunst“ am Dienstag, 1. April 2025, um 14.30 Uhr. Geeignet für Kinder von sechs bis zwölf Jahren. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich, maximale Teilnehmeranzahl sind acht Personen. Der Eintrittspreis, inklusive Materialkosten, beträgt jeweils 8 Euro pro Kind. Am Sonntag, 6. April findet um 15 Uhr ein Podiumsgespräch mit dem Künstler Florian Lechner und dem Enkel von Fritz Harnest, Stephan Harnest statt. Anschließend ist eine Klang Performance mit Florian Lechner zu hören. Eine Anmeldung ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich. Später im Jahr, kann man am Freitag, 26. September an der ganztägigen Exkursion „Kunst am Bau – Werke von Florian Lechner und Fritz Harnest im öffentlichen Raum“ unter der Leitung von Ute Gladigau M.A. teilnehmen. Eine Anmeldung ist bei der vhs Chiemsee e.V. erforderlich.

Während der aktuellen Ausstellung hat die Galerie im Alten Rathaus mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt 4 Euro, Personen bis einschließlich 21 Jahre haben freien Eintritt. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Informationen unter galerie-prien.de und unter Telefon +49 8051 92928. Der Ausstellungsflyer „Florian Lechner und Fritz Harnest – GlasKlangFarbe“ ist im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online unter galerie-prien.de erhältlich. Änderungen vorbehalten!
(Quelle: Pressemitteilung Prien / Beitragsbild: Copyright: Florian Lechner und Fritz Hamest, VG Bild)

Besuch von Daniela Ludwig (CSU) und der Jungen Union bei den Bergbahnen Hocheck

Besuch von Daniela Ludwig (CSU) und der Jungen Union bei den Bergbahnen Hocheck

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Bergbahnen setzten heutzutage auf ganzjährigen Tourismus. Rosenheims Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig (CSU) machte sich jüngst zusammen mit der Jungen Union ein Bilder der Lage bei den Bergbahnen Hocheck (Landkreis Rosenheim).

Wo früher nur ein alter Sessellift die Urlauber auf das Hocheck brachte, ist inzwischen der „Hocheck Erlebnisberg Oberaudorf“   entstanden : Die Bergbahnen Hocheck setzen auf den ganzjährigen Tourismus – mit Skifahren, Wandern, Freefall Rutsche, dem Oberaudorf Flieger und vielem mehr. „Wir bieten einen Ganzjahresurlaub mit immer mehr Fokus auf den Sommer. Der Klimawandel verschiebt die Skisaison immer weiter nach hinten,“ sagte der Geschäftsführer der Bergbahnen Hocheck Hannes Rechenauer der CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig bei einem Gespräch am Berggasthof Hocheck.

Die heimische Wahlkreisabgeordnete informierte sich mit dem Spitzenkandidaten der Jungen Union Bayern für die Bundestagswahl, Josef Rohrmoser und Mitgliedern der JU Rosenheim-Land vor Ort über das Thema Bergbahnen und Tourismus. „Oberaudorf hat die Bedeutung des ganzjährigen Tourismus früh erkannt“, so Ludwig. „Das zahlt sich jetzt aus. In unserer Region haben die Bergbahnen inzwischen den gleichen touristischen Stellenwert wie etwa der Chiemsee. Sie bieten nicht nur den Gästen, sondern auch vor allem den Einheimischen noch erschwingliche Möglichkeiten für Wintersport und attraktive Angebote im Sommer.“
Mit dem Erlebnisberg Hocheck sei die Gemeinde erfolgreich, auch dank eines ökologischen Konzepts, sagte Bürgermeister Matthias Bernhardt. „Wir betreiben unsere Anlagen zu 100 Prozent mit Ökostrom. Das Wasser für die Schneekanonen holen wir aus dem Luegsteinsee. Wir verwenden kein Trinkwasser dafür.“

Tourismus fördern oder nicht?

Was die Gemeinde und den Betreiber ärgert: „Staatliche Förderungen für kleine Lifte und Seilbahnen sind nicht pragmatisch“, so der Bürgermeister. „So bekommen kleinere Anlagen wie bei uns nur eine Förderung, wenn man nicht mehr als 2000 Gästebetten im Ort hat. Wir haben aber mehr.“ Da müsse man schon fragen, ob man nun den Tourismus fördern wolle oder nicht, so Bernhardt. Daniela Ludwig hat für diese Kritik volles Verständnis. „Das ist eine Regelung, die ich nicht nachvollziehen kann. Schließlich leben unsere Gemeinden vom Tourismus. Die Kommunen brauchen dringend mehr Betten, und vor allem bei den Hotels mehr Angebote.“

Rund 20 Prozent der Gäste kommen aus Tirol

Ohne Tourismus gäbe es den Erlebnisberg Oberaudorf nicht, so die Verantwortlichen in Oberaudorf. „Dank der Einnahmen aus dem Tourismus können wir unseren Einheimischen und den Menschen in der Region die ganze Infrastruktur bieten“, betont Bürgermeister Matthias Bernhardt. Bergbahnen beleben den Tourismus und lenken Touristenströme, erläuterte Hannes Rechenauer. „Ein Arbeitsplatz bei einer Bergbahn schafft vier bis fünf weitere Arbeitsplätze in der Region.“ Beliebt ist das Skigebiet im Winter besonders wegen seiner familienfreundlichen Preise. Eine Saisonkarte kostet vom 1.Oktober bis Oster 179 Euro. „Wir haben 500 Kinder, die mit einer Saisonkarte auf unseren Pisten unterwegs sind“, so Geschäftsführer Hannes Rechenauer. Rund 20 Prozent der Gäste kommen aus Tirol, viele auch aus München. Denn die Bergbahnen sind gut mit dem Zug erreichbar – auch ein Pluspunkt in Sachen Klimaschutz. Für die Touristiker und die Gemeinde ist das Projekt Erlebnisberg Oberaudorf noch nicht abgeschlossen. So soll auch das Thema Biken in Zukunft eine Rolle spielen.
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Wahlkreisbüro Daniela Ludwig)

Handy am Steuer genutzt – Autofahrt vor Ort beendet

Handy am Steuer genutzt – Autofahrt vor Ort beendet

Rosenheim – Eine 30-jährige Autofahrerin wurde am Montag (17.2.2025) von der Polizei in der Angerstraße in Rosenheim beobachtet, wie sie während der Autofahrt verbotswidrig ihr Handy nutzte. Dann stellten die Beamten auch noch fest, dass für ihr Fahrzeug kein Versicherungsschutz mehr bestand.

Nun war die Fahrt für die Rosenheimerin noch vor Ort beendet. Ihr Pkw wurde durch Abkratzen der Zulassungsstempel von der Polizei zwangsstillgelegt. Ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz wurde eingeleitet. Auch das Nutzen des Handys hat ein Bußgeld mit Punkten in Flensburg zur Folge. Die Fahrt war anschließend für die 30-Jährige noch vor Ort beendet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: re)

Arbeitsunfall in der Rosenheimer Königstraße: Stahlträger trifft 54-jährigen am Fuß

Arbeitsunfall in der Rosenheimer Königstraße: Stahlträger trifft 54-jährigen am Fuß

Rosenheim – Bei den Bauarbeiten in der Königstraße in Rosenheim kam es am Montagnachmittag (17.2.2025) zu einem Arbeitsunfall: Ein Stahlträger traf einen 54-jährigen Mitarbeiter eines Abrissunternehmens. Dieser zog sich schwere Verletzungen im Fußbereich zu.

Nach den Angaben der Polizei hob ein 45-jähriger Baggerfahrer mit dem Auslegearm den schweren Stahlträger hoch. Dieser verkantete sich mit einem weiterem noch am Boden liegenden rund sechs Tonnen schweren Eisenträger, der dadurch mehr und mehr in Bewegung geriet und schließlich den Arbeiter am Fuß traf. 
Noch vor Ort wurde der 54-jährige vom Rettungsdienst versorgt und anschließend ins Klinikum Rosenheim transportiert. Der Mann erlitt nach ersten medizinischen Erkenntnissen schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen im Fuß- und Beinbereich, darunter auch mehrere Frakturen. Die Rosenheimer Polizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: re)

Söchtenau: 18-jährige verletzt sich bei Arbeiten mit Stanzmaschine

Söchtenau: 18-jährige verletzt sich bei Arbeiten mit Stanzmaschine

Söchtenau / Landkreis Rosenheim – Arbeitsunfall in Söchtenau (Landkreis Rosenheim) am Montagnachmittag (17.2.2ß25): Bei gewerblichen Arbeiten mit einer Stanzmaschine, verletzte sich eine 18-jährige Rosenheimerin an der Hand.

Aus bisher unbekannter Ursache geriet sie mit ihrer Hand in die Stanzmaschine. Das technische Gerät verletzte die 18-Jährige im Hand- Fingerbereich. Sie erlitt, nach den Angaben der Polizei, eine stark blutende Wunde, die von Mitarbeitern sofort im Rahmen der Ersten-Hilfe versorgt wurde.
Vom Rettungsdienst wurde sie anschließend ins Klinikum Rosenheim zur weiteren Versorgung transportiert. Fremdverschulden ist nach aktuellem Ergebnisstand auszuschließen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tierabwehrspray löst Großeinsatz bei „Kaufland“ in Happing aus

Tierabwehrspray löst Großeinsatz bei „Kaufland“ in Happing aus

Happing / Rosenheim – Große Aufregung am Montagabend (17.2.2025) bei „Kaufland“ in der Kufsteiner Straße in Rosenheim. Vor Ort ein Großaufgebot an Polizei und Einsatzkräften. Der Supermarkt wurde geräumt. Grund: Ein Streit unter Kunden war eskaliert und dabei kam ein Tierabwehrspray zum Einsatz.

Ein 25-ähriger Dachauer geriet im Bereich der Metzgerabteilung mit einem 24-jährigen Rohrdorfer in Streit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei war der Auslöser, dass der Dachauer mit seinem Einkaufswagen gegen die Füße der Begleiterin des 24-jährigen gestoßen war:
Der Streit lief aus den Rudern. Der Dachauer zog schließlich ein frei verkäufliches Tierabwehrspray aus seiner Tasche uns sprühte es dem Rohrdorfer ins Gesicht. Das Spray verströmte im Verkaufsraum. Teile des Strahls trafen auch andere zufällig vorbeikommende Kunden des Supermarkts.

Feuerwehralarm ging los

Durch den Vorfall wurde der Feueralarm des Geschäfts ausgelöst. Die Rettungskräfte erhielten mehrere Notrufe und rückten unverzüglich zum Ort des Geschehens an. Rund 30 Kunden waren zu diesem Zeitpunkt vor Ort. Zusammen mit dem Personal wurden sie gebeten, das Geschäft zu verlassen.
Auf den Dachauer traf die Rosenheimer Polizei im Eingangsbereich nach Hinweisen von Kunden.

Neun Personen mussten behandelt werden

Insgesamt mussten neun Personen behandelt werden, einige wurden zur weiteren ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht.  Aktuell sind die genauen Zahlen der verletzten Personen noch nicht bekannt.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 25-jährigen aufgenommen. Weitere Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter Telefon08031 / 200-2200 in Verbindung zu setzen.
Das Tierabwehrspray hat die Polizei in einem Mülleimer gefunden und sichergestellt.
Die Rosenheimer Feuerwehr lüftete nach diesem Zwischenfall gründlich. Der Supermarkt öffnete an diesem Abend nicht mehr.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nach Anschlag in München: Stadt legt Kondolenzbuch aus

Nach Anschlag in München: Stadt legt Kondolenzbuch aus

München – Nach dem brutalen Anschlag auf einen Demonstrationszug am Donnerstag (13.2.2025, wir berichteten) sind am Wochenende eine städtische Mitarbeiterin und ihre zweijährige Tochter ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Stadt München hat für die Getöteten an der Gedenkstätte im ersten Stock des Rathauses ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich Oberbürgermeister Dieter Reiter heute mit folgenden Worten eingetragen hat:

„München trauert. Wir alle sind zutiefst erschüttert. Der brutale Anschlag auf den Demonstrationszug hat uns mitten ins Herz getroffen. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei allen Opfern und ihren Familien – insbesondere bei der Familie der beiden Ermordeten und ihren Verwandten und Freunden. Lasst uns in dieser schwierigen Zeit fest zusammenstehen!“
Bürger können sich ab sofort in das Kondolenzbuch eintragen während der regulären Öffnungszeiten des Rathauses: Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr und Freitag von 9 bis 13 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Für mehr Sicherheit für Radler: Mit der Poolnudel durch Rosenheim

Für mehr Sicherheit für Radler: Mit der Poolnudel durch Rosenheim

Rosenheim – Mit der Poolnudel durch Rosenheim: mit dieser kreativen Aktion machten der Arbeitskreis Verkehr von Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit dem Radentscheid Rosenheim und dem ADFC am Montagnachmittag (17.2.2025) auf das Thema „sichere Überholabstände“ aufmerksam.

Poolnudel-Rad-Aktion in Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Poolnudeln kennt man eigentlich als Schwimmhilfe. Doch auch bei dieser ungewöhnlichen Fahrradaktion spielten sie eine wichtige Rolle. Fotos: Innpuls.me

25 Radler und Radlerinnen trotzten Schnee und Kälte und trafen sich am Montagnachmittag warm verpackt am Rosenheimer Ludwigsplatz. Da wurden dann zuerst einmal die Poolnudeln an die Fahrräder angebracht. Die eigentlichen Schwimmhilfen haben einen großen Vorteil: sie sind 1,50 Meter lang und symbolisieren damit den gesetzlich vorgeschriebenen Überholabstand, den Autofahrer laut Straßenverkehrsordnung (StVO) beim Überholen von Fahrradfahrern einhalten müssen.
Zusätzlich statteten viele der Teilnehmer ihre Radler noch mit Pappschildern aus mit Aufschriften wie „Mehr Platz fürs Rad!“ Die Fahrt führte vom Ludwigsplatz durch die Inn-, Kaiser- und Ebersbergerstraße und von dort wieder zurück.
Begleitet und abgesichert wurde die Radlerkolonne von zwei Polizeiautos vorne und hinten. Ganz realistische Bedingungen im Straßenverkehr waren damit zwar nicht gegeben, aber die Organisatoren und Teilnehmer zeigten sich dennoch mit ihrer Poolnudel-Aktion zufrieden.

Poolnudel-Rad-Aktion in Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Neben den Poolnudeln wurden auch Schilder an den Fahrrädern befestigt.

„Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, wie wichtig es ist, dass Autofahrer Rücksicht nehmen und den notwendigen Abstand einhalten“, erklärt Andreas van Eyken, Sprecher des Arbeitskreises Verkehr. Dies gelte auch für Schutz- und Radfahrstreifen, wie das Bayerische Innenministerium und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft bestätigen würden. Eine sichere Fahrradinfrastruktur in der Stadt sei daher dringend notwendig. „Farbe auf der Straße ist kein ausreichender Schutz für die schwächsten Verkehrsteilnehmer“, so Andreas van Eyken weiter. Besonders gefährdet seien Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg: „Nur wenn die Stadt für ein sicheres Radwegenetz sorgt, werden mehr Eltern den Schulweg mit dem Fahrrad als sicher einschätzen und ihr Auto stehen lassen.“
„Ein sicherer Schulweg ist ein entscheidender Schritt für eine nachhaltige Verkehrswende“, ergänzt Uwe Hammer, Vorsitzender des ADFC Rosenheim. „Unser Zielt ist es, die Infrastruktur so zu gestalten, dass Eltern ihre Kinder ohne Sorge allein mit dem Fahrrad zur Schule fahren lassen können. So fördern wir nicht nur die Selbständigkeit der Kinder, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Verkehrsaufkommen.“

Poolnudel-Rad-Aktion in Rosenheim. Foto: Innpuls.me

25 Radler trotzten der Kälte und machten mit. 

Die Aktion sollte auch auf die vom Stadtrat beauftragten Mobilitätskonzepte aufmerksam machen. Diese schlagen unter anderem ein flächendeckendes Fahrradstraßennetz sowie ein Einbahnstraßenkonzept für die Innenstadt vor. Dadurch könnte mehr Platz für Radler und Fußgänger geschaffen werden. „Mit Maßnahmen wie diesen wollen wir Rosenheim zu einer sicheren, klimafreundlichen und fahrradfreundlichen Stadt machen“, erklärt Armin Stiegler vom Radentscheid.

Poolnudel-Rad-Aktion in Rosenheim. Foto: Innpuls.me

Mit den Poolnudeln ging es durch die Stadt.

Er und die anderen Organisatoren wollen weiterhin aktiv daran arbeiten, „das Bewusstsein für sichere und nachhaltige Mobilität zu schärfen und die Umsetzung des Mobilitätskonzepts voranzutreiben.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)

Kabarettist Helmut Schleich im Interview: „Die Wirklichkeit überbietet das Kabarett Tag für Tag“

Kabarettist Helmut Schleich im Interview: „Die Wirklichkeit überbietet das Kabarett Tag für Tag“

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Freitag, 21. März, um 20 Uhr gastiert der Kabarettist Helmut Schleich in Prien im König Ludwig Saal, Stauden 3. Vor seinem Auftritt in der Seegemeinde spricht der Kabarettist und Parodist im Interview darüber, was man so alles sagen kann und sollte.

In seinem aktuellen Live-Programm mit dem Titel „Das kann man so nicht sagen“ geht es auf abenteuerliche Reisen in die Tiefen der deutschen Befindlichkeit. Das Vorbild des 57-jährigen Münchners ist die Regierung, was also kümmert ihn sein Geschwätz von gestern.

Herr Schleich, Sie zählen zu den deutschen Kabarett-Größen. Wann war Ihnen das erste Mal klar, dass Sie auf die Bühne gehören?

Schleich: Das ist lange her. Es war, man höre und staune, bei der Schwabinger 1200- Jahr- Feier im Sommer 1982. Da hatten die Schwabinger Gymnasien einen Nachmittag zur Verfügung, der kabarettistisch gestaltet werden sollte. Ich habe das mit zwei Mitschülern für unseren Teil getan. Mit diesem Programm traten wir danach öfters in Nachbar-Schulen auf und ab 1984 dann auch auf den damals legendären Münchner Kleinkunstbühnen „Muh“, „KEKK“ und „Robinson“.

Neben Ihrer Bühnenarbeit mit preisgekrönten Kabarett-Programmen kennt man Sie aus dem Fernsehen als Protagonist der Satire-Sendung „SchleichFernsehen“, aus dem Radio als wöchentlichen Kommentator der Bayern2 Glosse „Ende der Welt“ und aus der Zeitung als Verfasser der wöchentlichen Kolumne „Schleichweg“ in der tz/Münchner Merkur. Was bevorzugen Sie?

Schleich: Es ist schon toll, wenn man so viele Möglichkeiten hat, seine Themen, Späße und Aufreger unters Volk zu bringen. Dafür bin ich auch dankbar, wenngleich ich ja „Schleichfernsehen“ seit Ende 2023 nicht mehr mache. Eventuell gibt’s da aber bald was Neues im BR. Nichtsdestotrotz ist und bleibt die Live-Bühne die Heimat des Kabaretts. Der direkte Draht zwischen Publikum und Bühne ist durch nichts zu toppen. Da synapsiert’s.

Sie sind ein Meister der Verwandlung. Welche prominente Rolle war eine besondere Herausforderung für Sie?

Schleich: Je profilloser ein Prominenter ist, umso schwerer ist es, ihn oder sie zu parodieren. Wo nichts ist, kann man auch nichts überzeichnen. Insofern war etwa Olaf Scholz eine Herausforderung an der ich gescheitert bin. Ich habe ihn nur einmal gespielt und das war optisch eher ein Uli Hoeneß mit implantierter Badehaube. Ansonsten gilt: Wer liefert, kommt dran. Unser Ministerpräsident zum Beispiel, ist ja seit Jahren ein sehr zuverlässiger Kabarett-Lieferant.

Haben Sie wegen einer Parodie schon mal Ärger bekommen und muss man als Kabarettist damit rechnen?

Schleich: Aber sicher. Es heißt, Kardinal Marx war nicht amüsiert über meine Darstellung als barocker Genussmensch im Interview mit Traugott Sieglieb bei SchleichFernsehen und dann natürlich die Maxwell-Strauß-Geschichte und der damit verbundene Vorwurf des „blackfacing“, den ich im Kontext der Figur und der Nummer bis heute zurückweise. Was mir an der damaligen Debatte direkt Angst gemacht hat, war die deutsche Gründlichkeit und Gnadenlosigkeit, mit der die Cancel Culture arbeitet.

Wir befinden uns mitten in der „heißen“ Wahlkampfphase und viele Themen sorgen für eine unruhige, zugleich aufregende Zeit. Wie wichtig ist es Ihrer Meinung nach, der Gesellschaft einen satirischen Blick auf aktuelle politische Probleme zu ermöglichen?

Schleich: Spott, Witz, Kabarett und Satire sind unverzichtbare Bestandteile einer Gesellschaft. Im Moment gibt es da aus meiner Sicht mehrere Probleme. Leute, die Satire und Information verwechseln. Das beste Kabarett-Publikum ist jenes, das schon einigermaßen informiert in die Vorstellung kommt und dann Freude am Verwursteln hat. Auf der anderen Seite gibt es Kabarettisten oder auch Comedians, die Kabarett moralisch so weit aufladen, bis es von einer protestantischen Sonntagspredigt nicht mehr zu unterscheiden ist. Und dann kommt noch diese neue, überempfindliche Haltung mancher Politiker dazu, die juristisch gegen Witze vorgehen. Anzeigenhauptmeisterin ist dabei Strack-Zimmermann, die über 1900 Anzeigen rausgehauen hat. Habeck mit über 800 in drei Jahren spielt auch weit vorne mit. Wenn Strauß oder Kohl so empfindlich gewesen wären, hätten die Staatsanwaltschaften in den 70er und 80er Jahren nichts anderes mehr zu tun gehabt.

Kann man sagen, dass die Wirklichkeit das Kabarett Tag für Tag überbietet?

Schleich: Vielleicht nicht überbietet, aber die Konkurrenz ist nicht zu leugnen.

Was vereint anspruchsvolles Kabarett und politisches Geschehen?

Schleich: Das Überraschende. Wer hätte gedacht, dass das Ampel-Ende und die Trump-Wahl auf denselben Tag fallen? Wer hätte gedacht, dass Angela Merkel drei Wochen vor der Bundestagswahl 2025 noch mal unter ihrem Salatblatt hervorkriecht und Merz in den Rücken fällt!? Die Politik zieht allerdings vollkommen andere Schlüsse aus den Ereignissen wie das Kabarett. Zum Glück.

Zuletzt waren Sie 2023 zu Gast auf der Bühne im König Ludwig Saal. Erwartet das Priener Publikum in diesem Jahr ein neues Programm?

Schleich: Mein Anspruch lautet ja: „täglich frisch“. Insofern sind zwei Jahre ein Erdzeitalter und es ist jede Menge Neues im Programm. Eigentlich ist alles neu bis auf den Titel.

Ihre Texte sind so böse wie brillant. Geben Sie einen kleinen Einblick, wer an diesem Abend – wenn man das so sagen kann – alles sein Fett wegbekommt?

Schleich: Im Laufe des Abends kommen sie alle dran. Grundsätzlich natürlich diejenigen, die die Macht innehaben oder die Deutungshoheit in der Gesellschaft für sich beanspruchen, deutlich mehr, als die anderen. Insofern hat mich in den letzten Jahren das Gerede vom angeblich „rechten“ Kabarett g’scheit genervt. Wer liefert, kommt dran. Und die Grünen haben einfach viel geliefert.

Eine letzte Frage Herr Schleich. Es heißt, Sie machen, was Sie wollen, wie wichtig ist Ihnen Meinungsfreiheit?

Schleich: Meinungsfreiheit ist ein zentrales Gut einer offenen Gesellschaft. Und Angst ist dabei eine schlechte Ratgeberin. Die einen drehen am Rad, weil sie Angst vor „rechts“ haben, die anderen aus Angst vor der „Islamisierung des Abendlandes“. Mir ist das zu eng. Wir brauchen das souveräne Lachen der Demokraten im Lande. Das der Demokratinnen natürlich erst recht, eh klar.
(Interview von Lisa Morgenstern, Pressearbeit der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee, Abteilung Tourismus)
Kartenvorverkauf im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 unter Telefon +49 8051 965660 oder ticketservice@tourismus.prien.de sowie an allen München Ticket Verkaufsstellen. Weitere Informationen unter tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Interview mit Kabarettist Helmut Schleich vor seinem Auftritt in Prien am Chiemsee. Copyright Susie Knoll)

Tiere suchen ein Zuhause: Gretchen und Goofy wünschen sich ein liebevolles Heim

Tiere suchen ein Zuhause: Gretchen und Goofy wünschen sich ein liebevolles Heim

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Die Zwei bezaubernden Katzengeschwister Goofy und Gretchen die sich dringend ein neues Zuhause wünschen.

Gretchen, mit dem süßen, halben Schnurrbart und ihr Bruder Goofy sind Mitte Juli 2024 geboren. Die Beiden wurden auf einem Betriebsgelände gefunden, als sie gerade mal 8 Wochen alt waren. Eine Katzenmutter konnte weit und breit nicht ausgemacht werden. Das kleine Katzenpaar hatte bis zu seiner Auffindung auch offenbar keinerlei Kontakt zu Menschen gehabt. Sie waren kleine „Spukis“ und „Fauchis“, wie die Tierheimmitarbeiter solche Kätzchen liebevoll nennen.
Mittlerweile haben sie sich jedoch an die Gesellschaft von Zweibeinern gewohnt und wissen sehr wohl die Annehmlichkeiten dieser zu schätzen. Während Goofy noch etwas zurückhaltend ist, ist Gretchen einen freche kleine Maus. Beide wissen das Leben zu schätzen, spielen fröhlich und ausdauernd.
Auch sind sie kastriert, gechipt und geimpft. Es könnte also los gehen in ein neues und hoffentlich endgültiges Zuhause. Ihr Wunsch wäre es auch, zusammen in einer verkehrsberuhigten Gegend die Welt draußen kennen zu lernen.
Wenn jemand das Herz der beiden erobern will, dann bitte an das Tierheim Ostermünchen unter der Tel.-Nr. 08067 180301 oder  info@tierheim-ostermuenchen.de wende.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei der Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Goofy und Gretchen )

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 18. Februar

Namenstag haben: Angelikus, Constanze, Koloman, Simon

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Roberto Baggio (1967 – ist ein ehemaliger italienischer Fußballspieler.)

– Armin Laschet (1961 – ist ein deutscher CDU-Politiker, der von 2017 bis 2021 als Ministerpräsident das Land Nordrhein-Westfalen regierte.)

– Yoko One (1933 – ist eine japanische Künstlerin, Filmemacherin, Musikerin und Friedensaktivistin, die als Ehefrau von John Lennon einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1869: Die erste Eisenbahnstrecke in Griechenland wird eröffnet. Sie führt von Athen nach Piräus.
  • 1911: Der französische Pilot Henri Pequet führt die erste Postbeförderung mittels Flugzeug durch. Er transportiert in Indien mit seinem Doppeldecker 6000 Briefe und Postkarten von Allahabad ins acht Kilometer entfernte Naini.
  • 2006: Bei der Preisverleihung der Berlinale wird der Spielfilm Esmas Geheimnis – Grbavica der bosnischen Regisseurin Jasmila Žbanić mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Mann in psychischen Ausnahmezustand – SEK-Einsatz in Winhöring

Mann in psychischen Ausnahmezustand – SEK-Einsatz in Winhöring

Winhöring / Landkreis Altötting – Am Montagmittag (17..2. 2025), kam es in Winhöring (Landkreis Altötting) zu einem Polizeieinsatz, bei welchem auch Spezialeinsatzkräfte (SEK) im Einsatz waren. Ein 41-Jähriger befand sich in einem psychischen Ausnahmesituation. Der Mann konnte einige Zeit später in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Montag (17. Februar 2025), gegen 12.00 Uhr, wurde über den Notruf des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mitgeteilt, dass sich ein 41-Jähriger aus Winhöring in einer psychischen Ausnahmesituation befinden solle. Dabei ergaben sich auch Hinweise, dass der Mann im Besitz eines Messers sei und unmittelbaren Zugriff auf dieses habe.
Da zu diesem Zeitpunkt konkrete Anhaltspunkte vorlagen, dass von dem Mann zunächst eine Eigen bzw. Fremdgefährlichkeit ausgehen könnte, wurden unter der Einsatzleitung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zahlreiche Einsatzkräfte der umliegenden Dienststellen zum Einsatzort beordert und Beamte des Spezialeinsatzkommandos Südbayern (SEK) sowie der Verhandlungsgruppe angefordert.

Da hinsichtlich der weiteren polizeilichen Maßnahmen eine Gefährdung für die eingesetzten Polizeibeamten nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde das Wohngebäude, in welchem sich der 41-Jährige aufhielt, zunächst umstellt und ein möglicher Zugriff durch Kräfte des SEK vorbereitet. Die Ingewahrsamnahme durch die Spezialkräfte erfolgte kurze Zeit darauf und der Mann konnte für weitere polizeiliche Maßnahmen zur Polizeiinspekton Altötting verbracht werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)