Strom: Startschuss für den 24h-Lieferantenwechsel ist gefallen

Strom: Startschuss für den 24h-Lieferantenwechsel ist gefallen

Rosenheim / Bayern / Deutschland  –  Am gestrigen Freitag, 6. Juni 2025, veränderte sich der deutsche Strommarkt grundlegend. Mit dem verpflichtenden werktäglichen 24-Stunden-Lieferantenwechsel (LFW24) trat damit eine der bedeutendsten Neuerungen der letzten Jahre in Kraft. Stromkunden sowie Immobilienverwaltungen müssen sich auf neue Abläufe und Fristen einstellen. Die Rosenheimer Stadtwerke informieren.

Die gesetzliche Grundlage liefert die EU-Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie 2019/944, deren Ziel es ist, den Strommarkt kundenfreundlicher und wettbewerbsfähiger zu gestalten. In Deutschland wurde dies durch die Bundesnetzagentur im Beschluss BK6-22-024 sowie durch das „Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende“ (GNDEW) umgesetzt, das seit Mai 2023 in Kraft ist. Der ursprünglich für April 2025 geplante Start des 24h Lieferantenwechsel (LFW24) wurde aus technischen Gründen auf den 06.06.2025 verschoben.

Was ändert sich konkret?

Der bisher bis zu 10 Werktage dauernde Lieferantenwechsel wird nun werktags innerhalb von 24 Stunden vollzogen – inklusive Kündigung beim bisherigen Anbieter und Start der neuen Belieferung

Das hat weitreichende technische und organisatorische Folgen:

  • Einheitliche Prozesse: Ob Einzug, Auszug oder Anbieterwechsel – alle Prozesse laufen künftig standardisiert und digitalisiert ab.
  • Verbindliche Identifikation über MaLo-ID: Die Marktlokations-ID wird zum zentralen Identifikator. Netzbetreiber müssen diese innerhalb von zwei Stunden zur Verfügung stellen, falls sie nicht bekannt ist.
  • Datenmanagement dezentralisiert: Stammdaten werden nicht mehr zentral durch Netzbetreiber verteilt, sondern durch die Marktpartner selbst an alle Beteiligten übermittelt. Das verlangt verlässliche IT-Infrastrukturen und hohe Datenqualität.

Folgen für Immobilienverwaltungen:

Für Hausverwaltungen ergeben sich konkrete Anforderungen und Chancen: Mietwechsel absichern: Mieter müssen spätestens zum Einzugstag einen Stromvertrag abschließen. Ansonsten droht automatisch die kostenintensivere Grundversorgung – eine rückwirkende Vertragsübernahme ist ausgeschlossen. Zählerstände dokumentieren: Taggenaue Erfassung beim Ein- und Auszug wird Pflicht, idealerweise in digitaler Form.

Schnellere Wechsel von Allgemeinstromverträgen:

Vertragsänderungen lassen sich deutlich zügiger umsetzen – sofern Laufzeiten und Kündigungsfristen berücksichtigt werden.
Zentrale Datenpflege: Ein vollständiger Überblick über alle Zählpunkte und die korrekten MaLo-IDs ist entscheidend – insbesondere in älteren Gebäuden besteht häufig Nachbesserungsbedarf.

Digitalisierung als Schlüssel

Moderne digitale Werkzeuge werden unverzichtbar: Von der Leerstandsbelieferung über automatisierte Zählerstandserfassung bis hin zur Kommunikation mit Mietern. Insbesondere Smart-Meter-Systeme bieten neue Möglichkeiten zur tagesaktuellen Verbrauchsanalyse, zur Erkennung von Anomalien und zur Effizienzbewertung. Effizientere Energiebeschaffung Die neuen Regelungen verringern Transaktionskosten bei Anbieterwechseln, Ausschreibungen und Tarifoptimierungen. Gerade für Allgemeinstromverträge eröffnen sich neue Spielräume. Auch dynamische Stromtarife könnten durch die gesunkenen Wechselbarrieren an Bedeutung gewinnen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Motorradfahrer schwer verletzt bei Verkehrsunfall in Prien

Motorradfahrer schwer verletzt bei Verkehrsunfall in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Schwerste Verletzungen zog sich ein 18-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2093 in Prien (Landkreis Rosenheim) zu. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der Stephanskirchner auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem Pkw zusammen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am 06.06.2025 gegen 16.50 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2093 in Prien zwischen den Ortsteilen Prutdorf und Atzing. Ein 18-jähriger Kradfahrer aus Stephanskirchen kam aus, bis dato, ungeklärter Ursache, auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem Pkw VW aus Gelsenkirchen zusammen. Der Kradfahrer wurde bei dem Zusammenstoß schwerst verletzt und wurde nach Stabilisierung mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das Urlauberpaar aus dem Pkw wurde leicht verletzt. Der erwachsene Sohn auf dem Rücksitz blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von 20.000 Euro. Die Staatsstraße war zwei Stunden gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Atzing und Wildenwart richtete in der Zeit eine Umleitungsstrecke ein. Vor Ort waren mehrere Rettungswägen, ein Notarzt und der Rettungshubschrauber Christoph 14.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorradfahrer stirbt nach Verkehrsunfall in Lenggries

Motorradfahrer stirbt nach Verkehrsunfall in Lenggries

Lenggries / Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Tödlicher Verkehrsunfall in Lenggries (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) am Freitagnachmittag (6.5.2025): Ein 26-jähriger Motorradfahrer kollidierte mit einem Baum und verstarb wenige Stunden später. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am Freitagnachmittag (6. Juni 2025), gegen 16.45 Uhr, befuhr eine Motorradgruppe (vier Fahrer) die Kreisstraße TÖL 24 von Vorderriß in Richtung Eng. Nach derzeitigen Erkenntnissen kamen in der ersten Linkskurve nach Vorderriß die ersten beiden Fahrer vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und mangelnder Ortskenntnis unabhängig voneinander nach rechts von der Fahrbahn ab.
Der erste Motorradfahrer, ein 26-Jähriger aus Berlin, rettete sich durch Abspringen von seiner BMW und verletzte sich nur leicht. Der hinter ihm fahrende 30-jährige Berliner prallte mit seiner Aprilia nach aktueller Spurenlage gegen einen Baum und wurde dabei von seinem Motorrad geschleudert. Er erlitt dadurch schwerste Verletzungen und wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen, in der er im Laufe der Nacht verstarb.

Der BMW-Fahrer erlitt leichte Verletzungen an der Hand und wurde zur Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 7000 Euro. An der Unfallörtlichkeit waren zahlreiche Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei eingesetzt. Die Unfallaufnahme sowie die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernahm die örtlich zuständige Polizeiinspektion Bad Tölz, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Platteln lernen mit den „Innviertlern“

Platteln lernen mit den „Innviertlern“

Rosenheim – Sommerzeit ist Lederhosenzeit. Aber nicht jeder, der eine Lederhose trägt, kann auch Schuhplatteln. Der Trachtenverein die „Innviertler“ Rosenheim bieten dafür einen Plattlerkurs an.

Ziel ist es an vier Kursabenden, die Ambosspolka einen Marschplattler, der am mittleren Wiesn-sonntag zum Blasmusikabend der Dreder Musi im Flötzinger Zelt geplattelt wird, zu erlernen.
Das Kursangebot der Innviertler startet am Mittwoch, 2. Juli, 18:30 Uhr im Saal des Stadtjugendringes Rosenheim. Anmeldung und weitere Informationen unter Telefon: 08036 – 9080560.
(Quelle: Pressemitteilung Innviertler / Beitragsbild: Copyright Innviertler)

Vorsicht Giftköder: Wie man seinen Hund schützt

Vorsicht Giftköder: Wie man seinen Hund schützt

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Über zehn Millionen Hunde leben in deutschen Haushalten. Das spricht für die große Beliebtheit der Vierbeiner. Dennoch gibt es immer wieder Berichte, dass aus Abneigung gegen Hunde Giftköder ausgelegt werden. Halter sollten sich und ihre Haustiere mit einem Training darauf vorbereiten, damit die Gassirunde sicher bleibt.

Benutzte Taschentücher, weggeworfene Lebensmittel und anderer Müll, Hinterlassenschaften von anderen Tieren sowie Pflanzen oder herumliegende Äste am Wegesrand – bei der Gassirunde gibt es viele Reize, die die Aufmerksamkeit von Hunden erregen können. Halter sollten dabei genau aufpassen: Frisst ihr Haustier etwas Gras, dann ist das normal, das Tier räumt damit seinen Magen auf. Tierhasser legen allerdings auch immer wieder Giftköder oder andere gefährliche Gegenstände aus, um Hunden gezielt zu schaden. Mit Blick auf diese Gefahr, sollte man das Tier mit einem Training vorbereiten, nicht alles direkt zu fressen.
Sonja Meiburg-Baldioli leitet die Hundeschule Holledau und hat unter anderem ein Buch über das Anti-Giftköder-Training geschrieben. Aus ihrem Arbeitsalltag weiß sie, dass immer mehr Menschen ein Anti-Giftköder-Training nachfragen, um ihre tierischen Freunde zu schützen.

Was sind Giftköder?

„Unter Giftködern versteht man im allgemeinen Dinge, die absichtlich ausgelegt werden, um Tieren zu Schaden. Dazu gehört Rattengift, aber auch Rasierklingen, Glasscherben oder Nägel zählen dazu – meist versteckt in Leckereien“, erklärt Meiburg-Baldioli. Fressen die Hunde dies, führt das zu Verletzungen oder sogar bis zum Tod. Neben solchen bewusst ausgelegten Ködern können auch verwesende Lebensmittel am Wegrand oder tatsächlich für Ratten bestimmtes Rattengift gefährlich werden. Wegen der vielen Möglichkeiten ist ein Training deshalb nicht auf eine Variante wie zum Beispiel Rattengift fokussiert, sondern spricht das generelle Fressverhalten beim Spaziergang an: Es zielt darauf ab, den Hund vorzubereiten, nichts in der Natur sofort zu fressen.

Wie verhindere ich, dass mein Hund Giftköder frisst?

Das Ziel von Anti-Giftköder-Training in einer Hundeschule ist, dass der Hund nichts frisst, was er besser nicht verschlucken sollte. „Der Hund lernt, sich bereitwillig und schnell von etwas abrufen zu lassen, was am Boden liegt. Auch dann, wenn es fressbar ist und er es eigentlich gerne verspeisen möchte“, erklärt die Hundetrainerin. „Zusätzlich kann man einem Hund beibringen, seinem Menschen zu zeigen, wenn er etwas gefunden hat, was die Person noch nicht gesehen hat.“ So sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der Hund etwas Schädliches frisst.
Wichtig für den Erfolg ist, dass Halter ihren Hund für das gewünschte Verhalten loben und ihn darin bestärken. Findet er tatsächlich einen Giftköder, gilt es Ruhe zu bewahren und ihm den Gegenstand nicht einfach aus dem Maul zu reißen, wie Meiburg-Baldioli betont: „Lernt der Hund erst einmal, dass der Mensch unangenehm wird, sobald es um Fressbares geht, wird er eher dazu tendieren, es schnell herunterzuschlucken.“

Was tun, wenn ich einen Giftköder finde?

Wenn der Hund einen Giftköder frisst, sollte man unbedingt sofort eine Tierklinik aufsuchen. Die Bundestierärztekammer rät dazu in einer Pressemeldung, dass man den Hund beruhigen sollte. Wird er bewusstlos, sollte man den Vierbeiner flach auf die Seite legen, sodass Speichel und Erbrochenes aus dem Maul laufen können. Ein Erbrechen sollte man aber niemals selbst herbeiführen, da das schädlich sein kann. Mögliche Reste des Giftköders gilt es dann einzupacken, damit der Tierarzt sofort gezielt helfen kann.
Für einen Notfall wie diesen bietet sich der tierärztliche Notdienst an. Da es eine Stresssituation ist, sollten Halter sich bereits vorab informieren, welche Tierarztpraxen oder Tierkliniken in der Umgebung diesen Notdienst anbieten.
Wer einen Köder findet, ohne dass der Hund etwas davon frisst, sollte den Fund ebenfalls einpacken, sich die Stelle merken und beides bei der nächsten Polizeistelle melden. Damit werden auch andere Tiere geschützt.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Austropop-Band feiert ihr „Kultur im Park“-Debüt

Austropop-Band feiert ihr „Kultur im Park“-Debüt

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Austro-Pop Songs stehen bei Kultur im Park in Bad Aibling am Freitag, 13. Juni, um 19:30 Uhr auf dem Programm, wenn die Band „Olles Leiwand“ ihr Debüt auf der Open Air Bühne im Brunnenhof des Kurhauses feiert. Der Eintritt ist frei.

Ein reines Best-of-Programm ist den vier Musikern von Olles Leiwand eindeutig zu wenig. Die Musik, die unter dem Namen Austropop populär wurde, bietet viele Facetten, und spielt nicht nur bekannten Songs. Trotzdem kommen die Mitsing-Lieder von Wolfgang Ambros, STS, Georg Danzer, Rainhard Fendrich, Seiler & Speer und anderen am Freitag, von 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr auch zum Zug.
18 Jahre sind seit der Bandgründung Band mittlerweile vergangen. Neben den zwei Bayern Florian Bredl am Schlagzeug und Peter Mühlbauer sind jetzt noch zwei Salzburger mit im Team: Hartl Stöllinger am Bass und Manfred „Fred C“ Stoiss an den Gitarren und Gesang.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten. Die meisten Plätze sind überdacht. Für das leibliche Wohl sorgt das Kurhaus-Team ab 18:30 Uhr mit einem  Getränke- und Speisenangebot. Mehr Infos und das komplette Programm sind unter www.bad-aibling.de/open-air-kultursommer zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Olles Leiwand Copyright Olles Leiwand)

Bundesstraße B 999: Einzigartiges Projekt an der Rossfeld-Panoramastraße

Bundesstraße B 999: Einzigartiges Projekt an der Rossfeld-Panoramastraße

Berchtesgaden – Ein Alpengarten, Schautafeln und mehr: Ab Mitte Juni beginnen die Bauarbeiten am ehemaligen „Harfenparkplatz“ an der Rossfeld-Panoramastraße (Berchtesgaden). Das Projekt sieht den Rückbau der versiegelten Asphaltflächen vor, um Platz für Bergwiesen und einen Alpengarten zu schaffen.

Ziel des Projektes ist es, die alpine Flora und Fauna der Region zu fördern und gleichzeitig den Besuchern der Rossfeldstraße ein attraktives und informatives Umfeld zu bieten.
Als Herzstück der Anlage wird ein Informationspavillon die Besucher empfangen und anhand von Schautafeln die Möglichkeit bieten, mehr über die heimische Bergwelt zu erfahren. Im direkten Umfeld des Pavillons wird ein Alpengarten entstehen. Dieser speziell angelegte Bereich wird typische Pflanzengesellschaften der Berchtesgadener Alpen präsentieren. Im Rahmen des Projekts wird auch ein Arboretum mit heimischen Baumarten angelegt. Die Sammlung von Bäumen und Sträuchern bietet die Möglichkeit, die Vielfalt der alpinen Gehölze in den östlichen Kalkalpen zu entdecken.

Lehrpfad und Sitzgelegenheiten die zum Verweilen einladen sollen

Die Anlage wird durch einen informativen Lehrpfad verbunden, der Einblicke in die Ökologie und die Besonderheiten der jeweiligen Lebensräume bietet. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Zudem werden barrierefreie Parkplätze zum Alpengarten eingerichtet, um allen Besuchern, einschließlich Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, den Zugang zu erleichtern.
Neben der Attraktivitätssteigerung leistet dieses Projekt auch einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz. Durch die Renaturierung wird die Biodiversität gefördert.
Die Eröffnung des Alpengartens ist für das Frühjahr 2026 geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Traunstein)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 10. bis 13. Juni auf den Strecken München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein und München – Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanabweichungen und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Dienstag, 10., bis Freitag, 13. Juni, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben.
Auf der Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim kommt es von Dienstag, 10., bis Freitag, 13. Juni 2025, ganztags zu Fahrplanänderungen und dem Ausfall fast aller Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und Holzkirchen.
Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein fährt am Mittwoch,11. Juni, der letzte BRB-Zug von Rosenheim nach Kufstein nachts eine Viertelstunde später ab.
Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts von Dienstag, 10., auf Mittwoch, 11. Juni, zu Fahrplanabweichungen und zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Holzkirchen und Bruckmühl. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Biberburg an der Weißach in Kreuth beschädigt

Biberburg an der Weißach in Kreuth beschädigt

Kreuth / Landkreis Miesbach – Eine Biberburg wurde in Kreuth (Landkreis Miesbach) zerstört. „Zwei ältere Herren wurden erstaunlich agil, entfernten Teile der Biberburg und schlugen mit Stöcken drauf ein“, heißt es dazu in dem Polizeibericht. 

Update 12. Juni 2025: Polizei-Bericht im Wortlaut –  „Am 10.06.2025 meldeten sich die in der Presse beschriebenen Rentner (85 und 77 Jahre alt aus Kreuth) telefonisch bei der Polizei Bad Wiessee und räumten ihre Tat ein. Bei einer anschließenden Ortsbegehung konnte durch die Polizei festgestellt werden, dass nicht die Biberburg, sondern der Biberdamm beschädigt wurden.
Der Biber benötigt einen Zugang der unter Wasser liegt zu seiner Biberburg. Aus diesem Grund baut der Biber einen Biberdamm und reguliert so die Höhe des Gewässers und stellt so sicher, dass der Zugang zur Burg unter Wasser liegt. In ihrer Vernehmung äußerten die beiden Senioren, dass ihre Intension nicht die Beschädigung des Biberdamms gewesen sei, sondern das sie mit ihrem Eingriff verhindern wollten, dass der Wiesenbach auf Grund des Damms den Fußweg des Weissach-Damms überspült. Sie wollten sichergehen, dass Fußgänger und Wanderer keine nassen Füße bekommen.
Trotz ihrer gut gemeinten Absichten wird die bereits vorliegende Strafanzeige zur Entscheidung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Diese entscheidet über den Ausgang des Verfahrens.“

Zu der Tat kam es am Donnerstag, 5. Juni, gegen 16.30 Uhr. So werden die Täter beschrieben: 65 bis 75 Jahre alt, beide schlank und sportlich, beide weißes Haar – einer davon mit weißem kurzgeschnittenen Vollbart. Der Mann mit dem weißen Vollbart hatte eine blau/türkise Schirmkappe auf, eine rote Wetterjacke, eine blaue Jeans und braune Outdoorschuhe an.

Der Mann ohne Bart hatte eine dunkelgraue Outdoorjacke, eine dunkelgraue Hose von Salewa und graue Outdoorschuhe an.

Es war auch noch ein weiterer älterer Mann und eine Frau vor Ort, die offenbar zu den beiden Männern gehörten.
Die Polizei Bad Wiessee hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetzes eingeleitet und bittet um Hinweise zu den beiden Tätern unter Telefon 08022 98780.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Vespa-Fahrer samt 16-jähriger Tochter bei Verkehrsunfall in Wasserburg schwer verletzt

Vespa-Fahrer samt 16-jähriger Tochter bei Verkehrsunfall in Wasserburg schwer verletzt

Wasserburg / Landkreis Rosenheim Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Pkw und einer Vespa kam es am Freitagabend (6.6.202) in Wasserburg an Inn. Ein 51-jähriger Vespa-Fahrer und die Sozia, seine 16-jährige Tochter, wurden schwer verletzt.

Gegen 17.55 Uhr kam es, nach den Angaben der Polizei, an der Kreuzung des Ausläufers der B304 und der Staatsstraße 2092, im Bereich Äußere Lohe, zu dem Verkehrsunfall. Ein 26-jähriger Fahrer eines VW-Golfs kam von der Bundesstraße und wollte nach links auf die Staatsstraße abbiegen. Dabei übersah er den von links kommenden 51-jährigen Vespa-Fahrer und es kam im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß.
Der Vespa-Fahrer und seine 16-jährige Tochter, wurden jeweils schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht, dabei kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. 
Der Pkw-Fahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund ca. 15.000 Euro. 
Die Feuerwehren Penzing und Wasserburg waren mit ca. 20 Kräften vor Ort, zudem waren zwei Rettungswägen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizei Wasserburg. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Blick in die Zukunft an der Technischen Hochschule Rosenheim

Blick in die Zukunft an der Technischen Hochschule Rosenheim

Rosenheim – Der Tag der Lehre an der TH Rosenheim vermittelte Einblicke in Lehrformate, die Studtenten auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereiten. Experten tauschten sich über Erfahrungen und neue Ansätze zur Weiterentwicklung der Hochschullehre aus.

Im Fokus stand der Rückblick auf das Projekt HiGHRoQ („Hybride, individuelle und greifbare Hochschullehre in Rosenheimer Qualität“), das Ende des Jahres ausläuft. Das Projekt hat die digitale Lehre an der Hochschule maßgeblich vorangebracht. Durch den Einsatz digitaler Technologien können Studtenten heute individueller und flexibler lernen. „Wir möchten die Studierenden bestmöglich fördern und auf eine komplexe sowie sich wandelnde Arbeitswelt vorbereiten“, erklärte Prof. Dr. Sabine Ittlinger, Vizepräsidentin für Studium und Lehre. Prof. Dr. Sandra Bley, Projektleiterin, ergänzte, dass wichtige Grundlagen geschaffen wurden, um die digitale Lehre langfristig weiterzuentwickeln und die gesamte Hochschule zu unterstützen.
In Fachvorträgen wurden Best-Practice-Beispiele aus der Hochschullehre vorgestellt. Prof. Dr. Dirk Heckmann von der TU München betonte die zunehmende Bedeutung Künstlicher Intelligenz bei Prüfungen: „Verbote sind keine Lösung. Vielmehr sollten KI-Anwendungen genutzt werden, um Prüfungsformate zu modernisieren und an die aktuellen Anforderungen anzupassen.“

Lehrförderpreis 2025

Den Abschluss bildete die Verleihung des Rosenheimer Lehrförderpreises 2025. Dieser wurde zum zweiten Mal vergeben und richtet sich an Lehrende, die innovative Konzepte zur Stärkung von KI-Kompetenzen bei Studierenden entwickeln. In der Kategorie „Senior“ wurde Prof. Dr. Edeltraud Botzum mit ihrem Team aus der Fakultät für Sozialwissenschaften ausgezeichnet. Den Preis in der Kategorie „Junior“ erhielt Prof. Dr. Thomas Landinger von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften. Beide Preisträger erhalten über zwei Semester Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Lehrkonzepte.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Professorin Sandra Bley und Professorin Sabine Ittlinger blickten im Gespräch mit Moderatorin Talea Schubert (von links) auf das Projekt HiGHRoQ zurück. Copyright: Felix Huber) 

Italienisches Flair in Oberbayern: 10 Orte die südländisches Lebensgefühl bringen

Italienisches Flair in Oberbayern: 10 Orte die südländisches Lebensgefühl bringen

Rosenheim / Bayern – Wer denkt bei Oberbayern nicht zuerst an Berge, Seen und gemütliche Biergärten? Dabei gibt es hier auch viele Orte, die mediterranes Flair haben – mit italienischem Charme, leckerem Essen und schöner Architektur. Wir stellen zehn Ausflugsziele vor, an denen man das südländische Lebensgefühl mitten in Bayern erleben kann.

Wer italienischen Flair mag muss dafür nicht weit fahren, an diesen Orten in Bayern ist man genau richtig aufgehoben:

  •  München weist zahlreiche italienische Einflüsse auf, insbesondere aus der Barockzeit. Künstler brachten damals Stilelemente wie Fresken und Stuck nach Bayern. König Ludwig I. orientierte sich bei Bauprojekten an italienischen Vorbildern, was sich etwa an der Residenz oder der Feldherrnhalle zeigt. Auch heute sind italienische Einflüsse in Architektur und Kultur sichtbar.
  •  Der Kochelsee bietet Naturnähe und Freizeitmöglichkeiten wie Wanderungen im umliegenden Gebirge. Die Gastronomie vor Ort umfasst auch vegetarische und kreative Angebote, die teils an mediterrane Küche erinnern.
  •  In Landsberg sind italienische Einflüsse besonders in der Gastronomie und an historischen Bauwerken erkennbar. Das Bayertor mit dem Wappen einer italienischen Familie weist auf die Verbindung zur italienischen Geschichte hin.
  • Bad Reichenhall ist geprägt von mildem Klima und mediterraner Architektur. Einrichtungen wie das Gradierhaus und die Therme bieten gesundheitliche Anwendungen, während öffentliche Plätze und Brunnen das Stadtbild gestalten.
  • Die Region Pfaffenwinkel verbindet bayerische Landschaft mit mediterran Angeboten. Neben Restaurants gibt es kulturelle Einrichtungen und gut ausgebaute Radwege.
  • Die Städte der Inn-Salzach-Region zeigen mit ihren Fassaden und Laubengängen architektonische Ähnlichkeiten zu italienischen Städten. Italienische Spezialitäten werden in zahlreichen gastronomischen Einrichtungen angeboten.
  •  Burghausen verbindet mittelalterliche Bauwerke mit einer Stadtplatzgestaltung, die an italienische Piazzas erinnert. Gastronomische Angebote ergänzen das historische Stadtbild.
  • Wasserburg zeichnet sich durch seine Inn-Salzach-Architektur mit pastellfarbenen Fassaden und Arkaden aus. Die Altstadt bietet eine Vielzahl an Cafés und Restaurants.
  • Das Stadtbild von Neuburg wird vom Residenzschloss mit italienischen Renaissance-Elementen geprägt. Das Schlossmuseum zeigt barocke Kunst.
  • Die Promenade des Ammersees an der Ostseite bietet zahlreiche gastronomische Einrichtungen, die mediterranes Ambiente vermitteln.

(Quelle: Pressemitteilung Tourismus Oberbayern München e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re )