Sicher zur Schule: Fünf Tipps zum Schulstart in Bayern

Sicher zur Schule: Fünf Tipps zum Schulstart in Bayern

Rosenheim / Bayern  – Am Dienstag, 16. September beginnt in Bayern nach den Sommerferien wieder die Schule – für viele Kinder heißt es dann: ab auf den Schulweg. Das Deutsche Kinderhilfswerk (DKHW), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) geben Tipps, wie Schüler möglichst sicher unterwegs sind.

Ein aktiver Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad fördert nicht nur Bewegung, sondern auch Konzentration und Selbstständigkeit. Gleichzeitig appellieren die Verbände an alle Verkehrsteilnehmenden, in der Nähe von Schulen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren.

Fünf Tipps für einen sicheren Schulweg:
  1. Rücksicht im Straßenverkehr: Andere Verkehrsteilnehmende sollten langsamer fahren, besonders an Schulen oder Kitas, und Halteverbote ernst nehmen.
  2. Schulweg üben: Eltern sollten mit jüngeren Kindern gemeinsam einen sicheren Weg festlegen und einüben – nicht unbedingt der kürzeste, sondern ein möglichst ungefährlicher.
  3. Laufgemeinschaften bilden: Kinder können gemeinsam mit Freundinnen, Freunden oder älteren Geschwistern zur Schule gehen, unterstützt ggf. von einem Erwachsenen.
  4. Mobilität in Schule und Kita thematisieren: Unterricht, Projektwochen oder Kita-Aktivitäten können spielerisch Verkehrssicherheit und Bewegung integrieren.
  5. Fahrgemeinschaften in ländlichen Gegenden: Wo lange Schulwege und fehlende Busse das Auto nötig machen, helfen gemeinsame Fahrten. Kinder können die letzten Meter zu Fuß zurücklegen.

Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des DKHW, betont: „Elterntaxis möglichst vermeiden oder ein Stück entfernt parken, so dass Kinder den Schulweg aktiv zurücklegen – das reduziert das Verkehrschaos und schult ihre Selbstständigkeit.“ Die VCD-Vorsitzende Kerstin Haarmann empfiehlt Schulstraßen, die vor den Schultoren für Autos gesperrt werden – so ließe sich die Sicherheit der Kinder weiter erhöhen. VBE-Vorsitzender Gerhard Brand ergänzt: „Eltern sollten immer auf andere Kinder achten und das Schultor freihalten – kleine Fußwege tun den Kindern gut.“

Vom 15. bis 26. September 2025 laden die Verbände bundesweit Schulen und Kitas zu den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ ein. Infos, Aktionsideen und Materialien gibt es unter www.zu-fuss-zur-schule.de
(Quelle: Pressemitteilung Deutsches Kinderhilfswerk / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Plakat+Raritäten Markt und SingerSongwriter Abend in der Städtischen Galerie Rosenheim

Plakat+Raritäten Markt und SingerSongwriter Abend in der Städtischen Galerie Rosenheim

Rosenheim – Kunst, Kultur und Musik in einem: die Städtische Galerie Rosenheim lädt am kommenden Samstag (20.9.2025)  ab 12 Uhr zum Plakat+Raritäten Markt ein. Besucher haben die Gelegenheit, Kunstdrucke, Ausstellungs- und Veranstaltungsplakate sowie weitere Raritäten zu erwerben. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Ab 18 Uhr geht der Markt in einen SingerSongwriter Abend im Galeriegarten über. Auf der Bühne stehen Helga Brenninger, Micha Kern, Jan Wannemacher und Bob Eberl live.

Helga Brenninger präsentiert ein neues Programm mit bluesigen, jazzigen und bayerischen Chanson-Elementen – eine musikalische Weltreise voller Facetten, unbeschwert, fröhlich und berührend.
Micha Kern aus dem Chiemgau verbindet Gitarre, explosive Riffs, gefühlvolle Kompositionen und kreatives Storytelling auf meisterhafte Weise.
Jan Wannemacher begeistert mit sympathischem Mundart-Pop, Loop-Station und Gitarrenklängen – eine Einladung zum Mitsingen, Tanzen und gute Laune haben.
Bob Eberl interpretiert mit Gitarre nun auch bayrische Texte und besingt das Leben, die Liebe und die großen Fragen – humorvoll und originell.

Der Eintritt zum Markt ist frei. Für den SingerSongwriter Abend gilt das Prinzip „Zahl, was es dir wert ist“. Getränke und Snacks sind verfügbar, bei schlechtem Wetter finden Markt und Konzert in der Galerie statt.
(Quelle: Pressemitteilung Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild: Städtische Galerie Rosenheim)

Herbstfest, Rosenheim, 1969

Herbstfest, Rosenheim, 1969

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1969. Auf der historischen Aufnahme sehen wir das Riesenrad auf dem Rosenheimer Herbstfest. 🎡

Das Riesenrad ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil auf dem Rosenheimer Herbstfest. Im Jahr 1967 feierte es Premiere – damals war es knapp 29 Meter hoch. 1970 war es dann schon 40 Meter hoch und heute misst es sogar stolze 55 Meter.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Miss Herbstfest 2025 beginnt Innenarchitektur-Studium an der TH Rosenheim

Miss Herbstfest 2025 beginnt Innenarchitektur-Studium an der TH Rosenheim

Rosenheim – Eva Maria Bachmaier, Miss Herbstfest 2025, startet zum Wintersemester ihr Bachelorstudium Innenarchitektur an der Technischen Hochschule Rosenheim. Auf dem Rosenheimer Herbstfest traf sie die Hochschulleitung und verschaffte sich einen ersten Eindruck vom Hochschulleben.

„Wir freuen uns, dass Frau Bachmaier nun offiziell Teil unserer Hochschule wird“, sagte Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster beim Treffen im Flötzinger-Festzelt. „Ihr Weg zeigt, wie stark die TH Rosenheim in der Region verankert ist und junge Talente begeistert.“

Gänsehaut-Erlebnis auf der Festzelt-Bühne

Bereits vor Studienbeginn kam Bachmaier mit der Hochschulgemeinschaft in Kontakt: Am ersten Herbstfest-Sonntag spielte die Holzerband, die Studentenband der TH Rosenheim, in der Auerbräu-Festhalle. Vor Hunderten Studierenden und Hochschulangehörigen war auch die amtierende Miss Herbstfest dabei – und unterstützte die Band auf der Bühne. „Der Auftritt der Holzerband war ein Gänsehaut-Erlebnis. Jetzt freue ich mich noch mehr aufs Studium und die Gemeinschaft an der TH Rosenheim“, so Bachmaier.
Die 21-Jährige bringt für ihr Studium bereits praktische Erfahrung mit: eine Ausbildung zur Bauzeichnerin und ein Jahr Tätigkeit bei einem Kirchenmaler. „Für die TH Rosenheim habe ich mich entschieden, weil der Studiengang Innenarchitektur einen sehr guten Ruf hat und ich in der Region verwurzelt bin“, erklärt Bachmaier.

Neben dem Studium interessiert sie sich auch für Musik: „Singen kann ich nicht so gut, aber ich spiele Klavier.“ Vielleicht ist künftig also auch eine Miss Herbstfest am Keyboard in der Holzerband zu sehen.

Der Studiengang Innenarchitektur gehört zu den traditionsreichsten Fachrichtungen der TH Rosenheim und genießt überregional hohes Ansehen. Mit Bachmaiers Studienstart setzt sich diese Tradition fort – verbunden mit regionaler Verwurzelung und einem Hauch Herbstfest-Glanz.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Julia Hinterseer)

Traditioneller Wiesnbesuch der 60er beim Rosenheimer Herbstfest

Traditioneller Wiesnbesuch der 60er beim Rosenheimer Herbstfest

Rosenheim – Schee wars! Wie jedes Jahr stand auch in diesem Jahr wieder der gemeinsame Besuch der Fußballer des TSV 1860 Rosenheim auf dem Rosenheimer Herbstfest an.

Am vergangenen Sonntag (8.9.2025)  besuchten die Herrenmannschaften, das U19-Team sowie der Vorstand der Fußballabteilung das Flötzinger Festzelt. Unter der Leitung von Cheftrainer Wolfgang Schellenberg stießen die Spieler und der  1. Vorsitzende des Hauptvereins Herbert Borrmann auf die abgelaufene Saison an.
Die Veranstaltung war von guter Stimmung geprägt und bot Gelegenheit zum Austausch zwischen den Teams und Vereinsvertretern.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Gashochdruckleitung in der Oberaustraße in Rosenheim wird erneuert

Gashochdruckleitung in der Oberaustraße in Rosenheim wird erneuert

Rosenheim – Die Stadtwerke Rosenheim erneuern ab Montag, 15. September 2025 die Gashochdruckleitung in der Oberaustraße zwischen der Abzweigung von der Äußeren Münchener Straße und dem Bahnübergang Fürstätt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich rund vier Monate und sollen noch vor Weihnachten abgeschlossen werden.

Nach der Information der Stadtwerke Rosenheim wird zunächst die Oberaustraße ab der Einmündung Äußere Münchener Straße bis zur Oberaustraße 6 halbseitig gesperrt, der Verkehr stadtauswärts wird per Einbahnregelung geführt.
Anschließend werden die Arbeiten in der Sackgasse Oberaustraße 1 bis 4 fortgesetzt, die für den Durchgangsverkehr gesperrt bleibt, Anlieger können jedoch weitgehend zufahren. Im letzten Bauabschnitt betrifft die Maßnahme den Bereich entlang der Bahnlinie bis zum Bahnübergang Fürstätt. Hier wird der Geh- und Radweg zwischen Bahnlinie und Autohaus gesperrt, Fußgänger und Radfahrer müssen über die Äußere Münchener Straße ausweichen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtwerke Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

76-jähriger stirbt nach Leitersturz in Rohrdorfer Betrieb

76-jähriger stirbt nach Leitersturz in Rohrdorfer Betrieb

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Ein 76-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim ist am Freitag, 12. September 2025, bei Arbeiten auf einer Leiter in einem Betrieb in Rohrdorf gestürzt. Er wurde reanimiert und ins Klinikum Rosenheim gebracht, wo er am Abend verstarb.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd ereignete sich der Unfall gegen 10 Uhr. Der Mann stürzte seitlich von einer Leiter. Unter laufender Reanimation wurde er ins Klinikum Rosenheim gebracht, wo er im Laufe des frühen Abends verstarb.

Die ersten Maßnahmen vor Ort wurden von der Polizeiinspektion Brannenburg koordiniert. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Rosenheim übernahm die weiteren Ermittlungen. Nach aktuellem Stand gehen die Beamten von einer medizinischen Ursache für den Sturz aus. Hinweise auf Fremdverschulden oder die Beteiligung Dritter liegen nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Beinahe-Frontalzusammenstoß in Rohrdorf – Polizei sucht Zeugen

Beinahe-Frontalzusammenstoß in Rohrdorf – Polizei sucht Zeugen

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Auf der Staatsstraße 2359 in Rohrdorf (Landkreis Rosenheim) ist es am Freitagmorgen (12.9.2025)  zu einer gefährlichen Situation gekommen. Ein 28-jähriger Autofahrer musste ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Brannenburg ereignete sich der Vorfall gegen 6:20 Uhr auf Höhe des Rohrdorfer Sportplatzes. Ein unbekannter Fahrer setzte trotz Gegenverkehrs zum Überholen an. Der 28-Jährige wich geistesgegenwärtig ins angrenzende Maisfeld aus und kam nach rund 100 Metern zum Stehen.
Der Unfallverursacher fuhr weiter, ohne anzuhalten. Nun ermittelt die Polizei, um dessen Identität festzustellen.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08034/9068-110 bei der Polizeiinspektion Brannenburg zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Feuerwehreinsatz am Chiemsee: Treibstofffilm im Hafen Gollenshausen

Feuerwehreinsatz am Chiemsee: Treibstofffilm im Hafen Gollenshausen

Gollenshausen / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstagabend (11.9.2025)  ist im Hafenbereich von Gollenshausen am Chiemsee eine kleinere Menge Treibstoff ins Wasser gelangt. Ursache war nach ersten Erkenntnissen ein Defekt am Zusatzmotor eines Segelbootes. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte ein Umweltschaden verhindert werden.

Am 11. September gegen 17:20 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungskräfte mit dem Einsatzstichwort „Öl auf Gewässer“ in den Hafen bei Gollenshausen alarmiert. Vor Ort bestätigte sich ein leichter Treibstofffilm.
Rund 20 Minuten nach der Alarmierung traf das Feuerlöschboot aus Chieming ein und lieferte erste Erkundungsergebnisse. Der Treibstoff stammte vom Zusatzmotor eines Segelbootes. Der Bereich im Hafen wurde mit Ölsperren eingegrenzt, das Boot per Kran aus dem Wasser gehoben. Mit einem Bindemittel ließ sich der Treibstofffilm aufnehmen und entfernen.

Beteiligt waren die Feuerwehren Gollenshausen, Seebruck und Chieming sowie Vertreter der Kreisbrandinspektion Traunstein, der Landratsämter Rosenheim und Traunstein, der Wasserschutzpolizei und des Bauhofs. Der Einsatz war gegen 20:20 Uhr beendet.

Kreisbrandrat Christof Grundner hob hervor, dass die Zusammenarbeit der beteiligten Stellen entscheidend für den Einsatzerfolg gewesen sei. Erst wenige Tage zuvor hatten Einsatzkräfte ein ähnliches Szenario in einer Übung durchgespielt.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert  Hobmaier – Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: KFV Traunstein)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. September.

Namenstag haben:  Amat, Johannes, Johann, Notburga, Tobias.

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Burghart Klaußner (1949 – ist ein deutscher Schauspieler.)

– Thomas Müller (1989 – ist ein deutscher Fußballspieler.)

– Knut Kiesewetter (1941 – war ein deutscher Liedermacher und Jazzmusiker, der sich mit Folksongs, Jazz-Stücken und plattdeutschen Liedern wie „Fresenhof“ in die Herzen seiner zumeist norddeutschen Fans sang.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1979: Der erste bundesdeutsche Prozess gegen Neonazis endet mit der Verurteilung von sechs rechtsradikalen Straftätern zu Freiheitsstrafen zwischen vier und elf Jahren. Unter den Verurteilten ist der frühere Bundeswehr-Leutnant Michael Kühnen.
  • 1946: Personen deutscher Nationalität werden in Polen durch ein Bierut-Dekret aus der polnischen Volksgemeinschaft ausgeschlossen.
  • 1980: Kurt Semm führt in Kiel die weltweit erste Blinddarmoperation auf laparoskopischem Weg durch.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Tag der Ersten Hilfe: Lebensrettende Maßnahmen lernen

Tag der Ersten Hilfe: Lebensrettende Maßnahmen lernen

Rosenheim – Wenn es um Erste Hilfe geht haben viele Menschen Ängste. Laien können beim Helfen aber eigentlich nichts Falsch machen, darauf weist der Malteser Rosenheim hin. Zum Tag der ersten Hilfe der am morgigen Samstag, 13. September stattfindet will der Hilfsdienst auf das Thema aufmerksam machen. Die Malteser und viele andere Hilfsorganisationen vermitteln in ihren Kursen sinnvolle und möglicherweise lebensrettende Maßnahmen.

Fast 60 Prozent der Menschen in Deutschland haben den letzten Erste-Hilfe-Kurs vor mehr als fünf Jahren besucht. Acht Prozent haben sogar noch nie einen Ersthelfer-Kurs absolviert. So lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Malteser.
Das Thema Erste Hilfe ist bei vielen Menschen mit Ängsten verbunden. „Laien können in der Ersten Hilfe eigentlich nichts falsch machen – außer nicht aktiv zu werden“, beruhigt Wilhelm Bothar, Leiter der Ausbildung bei den Maltesern Rosenheim-Miesbach. „Den Patienten ansprechen, einen Notruf an die 112 absetzen und beim Patienten bleiben, bis die Profis nach wenigen Minuten übernehmen – das kann jeder“, erklärt er. Da oft auch andere Menschen in der Nähe sind, sollte ein Ersthelfer auch diese um Unterstützung bitten.

Lernen Leben zu retten

Weitere sinnvolle und möglicherweise lebensrettende Maßnahmen vermitteln die Malteser und andere Hilfsorganisationen in ihren Kursen. Was war noch mal stabile Seitenlage? Wann ist sie Überlebenswichtig? – Fragen wie diese können schnell und einfach beantwortet werden. In einem Erste-Hilfe-Kurs, der einen Tag oder zwei Abende dauert, lernen die Teilnehmer die Handgriffe für den Notfall. „Unser Appell zur Teilnahme richtet sich zum Tag der Ersten Hilfe besonders an diejenigen, die viel unter Menschen sind. Denn bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit als erster helfen zu müssen am höchsten“, so Bothar.
Informationen und Termine unter: www.malteser.de/kursangebote. Für Gruppen und Firmen sind auch individuelle Termine und Kurse möglich. Beratung und Terminvereinbarung unter Telefon 08031-80957-118 oder per Mail an ausbildung.rosenheim@malteser.org.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild:
Die Wiederbelebung durch Herzdruckmassage ist Teil aller Erste-Hilfe-Kurse der Malteser. Copyright Lena Kirchner/Malteser)

Biberdamm in Bad Endorf zerstört – Wildkamera überführt Täter

Biberdamm in Bad Endorf zerstört – Wildkamera überführt Täter

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Am Brandbach in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) wurde ein Biberdamm wiederholt zerstört. Eine Wildkamera filmte den Täter, der die Dämme seit Jahren regelmäßig entfernt hat. Die Wasserschutzpolizei Prien ermittelt.

In der Nähe des Pelhamer Sees hat ein 76-jähriger Mann aus Bad Endorf vor zwei Wochen an mehreren Tagen hintereinander einen Biberdamm vollständig entfernt – ohne Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde. Dadurch war der Eingang zur Biberburg teilweise trocken und nicht mehr vor Feinden geschützt.
Nach Angaben der Polizei nahm die Wasserschutzpolizei Prien Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz auf. Mit Hilfe einer Wildkamera konnte der Mann auf frischer Tat mit einem Misthaken ertappt und am Tatort angetroffen werden.

Der 76-Jährige räumte die Tat ein, zeigte sich jedoch uneinsichtig und gab an, die Biberdämme seit etwa fünf Jahren regelmäßig zu entfernen, um den Wasserfluss zu sichern. Bei einer Tatortbegehung stellte die Polizei an vier verschiedenen Stellen große Asthaufen mit teils verwittertem Holz fest. Dies deutet darauf hin, dass der Biber in den vergangenen Jahren wiederholt versucht hat, Dämme zu bauen, um seine Burg und Familie zu schützen.
Die Anzeige wird nach Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Traunstein zur weiteren Bearbeitung vorgelegt.

Schutzstatus des Bibers

Der Biber ist laut Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (EU-Richtlinie) streng geschützt. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, dem Biber nachzustellen, ihn zu fangen, zu verletzen, zu töten oder seine Fortpflanzungs- und Ruhestätten zu beschädigen oder zu zerstören.
Biber bauen Dämme, um den Eingang ihrer Burg unter Wasser vor Feinden zu schützen. Wird ein Damm zerstört, beginnt der Biber sofort mit dem Wiederaufbau, was weiteren Baumverlust zur Folge haben kann. Der Schutz des Tieres umfasst daher auch seinen Lebensraum.

Warum der Biber geschützt ist

Biber sind seit rund 15 Millionen Jahren in Bayern heimisch. Nach fast vollständiger Ausrottung konnte sich ihre Population durch Schutzmaßnahmen erholen. Biber regulieren ihren Bestand über ein Reviersystem, sodass es von Natur aus nicht zu Übervermehrung kommt. Die streng geschützte Art spielt eine Schlüsselrolle für die Artenvielfalt: Sie schafft Lebensräume für andere seltene Arten und trägt zum Hochwasserschutz und zur Renaturierung von Auen bei. Die EU-Richtlinie Fauna-Flora-Habitat dient dem Schutz dieser natürlichen Lebensräume und wildlebender Arten.
Ausschließlich die Naturschutzbehörden können Genehmigungen zur Entnahme der  Tiere sowie deren Dämme unter bestimmten Voraussetzungen erteilen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)