Rosenheim: Mehrere betrunkene und berauschte Fahrzeugführer aus Verkehr gezogen

Rosenheim: Mehrere betrunkene und berauschte Fahrzeugführer aus Verkehr gezogen

Rosenheim – Die Rosenheimer Polizei hat in der Nacht auf Dienstag (2.9.2025)  mehrere Fahrzeugführer kontrolliert, die unter Einfluss von Alkohol oder Drogen standen.

Gegen 2 Uhr morgens stoppte eine Streife in der Nikolaistraße einen 20-jährigen Autofahrer aus Angerberg (Österreich). Bei der Kontrolle wurde deutlicher Alkoholgeruch festgestellt, ein Test ergab über 1,10 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt und eine Blutentnahme durchgeführt. Ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.

Bereits am späten Montagabend (1.9.2025, 23:45 Uhr) kontrollierten Beamte in der Rathausstraße einen 40-jährigen E-Scooter-Fahrer aus Rosenheim. Bei dem Mann wurde starker Alkoholgeruch festgestellt, der Atemalkoholtest ergab rund zwei Promille. Auch hier folgten Blutentnahme und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit.

Zeitgleich, ebenfalls um 23:45 Uhr, wurde in der Kufsteiner Straße ein 29-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Rosenheim kontrolliert. Auffälligkeiten deuteten auf Drogenkonsum hin, der Fahrer gab zu, vor der Fahrt Cannabis konsumiert zu haben. Ein Drogentest bestätigte dies. Auch in diesem Fall wurde eine Blutentnahme durchgeführt und ein Bußgeldverfahren mit Punkten eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Demonstration in Rosenheim gegen Militarisierung und Wehrpflicht

Demonstration in Rosenheim gegen Militarisierung und Wehrpflicht

Rosenheim – Am Samstag, 6. September, findet ab 18 Uhr am Ludwigsplatz in Rosenheim eine Demonstration unter dem Motto „Gegen Militarisierung und Wehrpflicht“ statt. Aufgerufen hat die Gruppe Roter Aufbruch Rosenheim.

Der „Rote Aufbruch Rosenheim“ ist eine seit 2024 bestehende außerparlamentarische Gruppierung, die sich selbst als unabhängig und basisorientiert versteht. Sie kritisiert die etablierten Parteien und setzt sich nach eigenen Angaben für eine Rätedemokratie ein – also eine Form von direkter Mitbestimmung durch gewählte Räte, die jederzeit abwählbar sind. Ziel der Gruppe ist nach eigener Darstellung eine Demokratisierung der Gesellschaft „von unten“.
(Quelle: Mitteilung „Roter Aufbruch Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Herzenswunsch erfüllt: Noch einmal an den Starnberger See mit der Familie

Herzenswunsch erfüllt: Noch einmal an den Starnberger See mit der Familie

Erding / Rosenheim / Landkreis Miesbach – Ein wunderschöner Tag am Starnberger See, mit der Familie und bei Kaiserwetter. Dieser Wunsch wurde für die schwerkranke Anna (Name geändert) und ihren Ehemann dank des Malteser Herzenswunsch-Teams möglich.

Bei strahlendem Sonnenschein und vor der Kulisse des Sees genoss die Familie mit der Begleitung der „Wunscherfüller“ einen Tag voller gemeinsamer Erinnerungen.
Andrea Hirth, Referentin Herzenswunsch-Krankenwagen bei den Maltesern im Erzbistum München und Freising, erklärt: „Vor etwa zwei Wochen erreichte uns die Anfrage, ob wir für eine schwerkranke Frau und ihre Familie noch einmal einen Ausflug zum Starnberger See möglich machen können. Natürlich haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, um diesen Wunsch schnellstmöglich zu erfüllen.“

Ein Tag voller Freude 

Am letzten Mittwoch im August war es dann so weit: Bereits am frühen Morgen machten sich die ehrenamtlichen Helfer Reinhold Schilz von den Maltesern Erding und Sunny Klee von den Maltesern Rosenheim auf den Weg. Zusammen mit dem Ehemann holten sie Anna vom Hospiz im Landkreis Miesbach ab und fuhren zum See, wo schon weitere Familienmitglieder warteten.
Vor Ort gab es bei strahlendem Sonnenschein Essen, einen wunderschönen Blick auf den See und Badezeit für die Enkel. Der Tag war erfüllt von Lachen und der Freude, wertvolle Erinnerungen aufleben zu lassen und sollte am besten nicht enden. Nach einem Eiskaffee mit einem letzten Blick über den See und auf die Berge nahmen alle Abschied und es ging nach einem guten Tag wieder zurück.
Die beiden Ehrenamtlichen brachten Anna mit vielen bewegenden Eindrücken wohlbehalten ins Hospiz. Ihr Ehemann, der selbst jahrelang aktiver Malteser in Wolfratshausen war, verabschiedete sich mit tiefem Dank von den beiden Helfern. Auch für diese ging damit ein besonderer und emotionaler Tag zu Ende.

So kann man einen Wunsch erfüllen lassen:

Die letzten Wünsche von schwerstkranken Menschen sind sehr individuell. Aber eins haben sie gemeinsam: es geht oft um Menschen oder Orte, die im Leben wichtig waren. Wer einen unheilbar kranken Menschen durch die Erfüllung eines letzten Wunsches glücklich machen möchte, erreicht das Koordinierungsteam des Malteser Hilfsdienst e.V. im Erzbistum München und Freising unter 089-43608-120 oder per E-Mail unter herzenswunsch.muenchen@malteser.org. Eine Herzenswunsch-Fahrt ist für den Patienten mit Begleitperson kostenfrei und wird ausschließlich aus Spenden finanziert.
Spenden möglich unter https://www.malteser.de/spenden-und-helfen/online-spenden.html.
(Quelle: Pressemitteilung
Malteser im Bezirk Ost-Oberbayern / Beitragsbild: Manchmal reicht es, gemeinsam schweigend auf den See zu schauen: die schwerkranke Anna (links) mit Reinhold Schilz vom Malteser Herzenswunsch-Team. Copyright Malteser)

SPD Rosenheim besucht BRK auf dem Herbstfest

SPD Rosenheim besucht BRK auf dem Herbstfest

Rosenheim – Die SPD Rosenheim besuchte am gestrigen Mittwoch (3.9.2025) die BRK-Station auf dem Rosenheimer Herbstfest und verschaffte sich dabei einen Eindruck vom unermüdlichen Einsatz der zahlreichen Ehrenamtlichen.

Mit insgesamt rund 2.800 Stunden ehrenamtlicher Arbeit und über 400 Schichten leisten die Helferinnen und Helfer des BRK einen unverzichtbaren Beitrag, damit im Notfall jederzeit schnelle medizinische Hilfe verfügbar ist.
Rosenheims Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht (SPD) würdigte das Engagement der Freiwilligen: „Ich danke allen Mitgliedern des BRK herzlich. Ihr ehrenamtlicher Einsatz ist für die Sicherheit und Gesundheit der Festbesucher unverzichtbar.“
Auch SPD-Fraktionsvorsitzender Abuzar Erdogan lobte die professionelle Einsatzbereitschaft der Sanitäter: „Die Ehrenamtlichen des BRK leisten hier großartige Arbeit. Dank ihres Engagements können alle Gäste das Herbstfest sicher und unbeschwert genießen – das verdient größten Respekt.“
Fabian Eierle, selbst aktiver Rettungssanitäter, hob das Engagement der BRK-Kräfte hervor: „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viel Zeit, Herzblut und Energie hinter diesem Ehrenamt steckt. Die Helferinnen und Helfer beim Herbstfest leisten nicht nur medizinische Hilfe, sondern geben den Menschen auch ein Gefühl von Sicherheit. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung.“

Die Delegation informierte sich zudem ausführlich über die Arbeit der Sanitätsstation und betonte die zentrale Bedeutung des Ehrenamts für das Gelingen des Herbstfestes.
(Quelle: Pressemitteilung SPD Rosenheim / Beitragsbild: SPD Rosenheim)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen am 12. September auf der Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim zu Fahrplanabweichungen und Verbindungsausfälle.

Die DB InfraGO AG führt Gleiserneuerungen durch, die am Freitag, 12. September, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim kommt es ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen und dem Ausfall aller Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und Holzkirchen. Auf diesem Streckenabschnitt kann auf die die Züge der Linien RB 55 oder 56 ausgewichen werden. Diese fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

So wird der Herbstgarten zum Igelparadies

So wird der Herbstgarten zum Igelparadies

Hilpoltstein / Bayern – Noch bevor sich die Blätter bunt färben, bereitet sich der Igel in Bayern auf den Winter vor. Dafür frisst er sich jetzt im Spätsommer wichtige Fettreserven an und ist eifrig auf Nahrungssuche. Doch der nachtaktive Gartenbewohner hat es immer schwerer: Wie der Herbstgarten zum Igelparadies wird verrät der LBV.

Insektensterben, versiegelte Flächen und Mähroboter machen dem stacheligem Tier  zu schaffen. Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) gibt deshalb Tipps, wie jeder den eigenen Garten im Herbst igelfreundlich gestalten kann. „Einen großen Reisighaufen anlegen, auf Gift verzichten und Durchgänge im Zaun lassen – schon kleine Schritte helfen dem Igel“, sagt LBV-Igelexpertin Dr. Angelika Nelson. Gleichzeitig ruft der LBV gemeinsam mit der Deutschen Wildtierstiftung, NABU|naturgucker und weiteren Partnern auch in diesem Herbst dazu auf, vom 19. bis 29. September bundesweit lebende oder tote Igel zu melden. In Bayern können diese Sichtungen online eingetragen werden unter www.igel-in-bayern.de.

Tipp 1: Laub ist Lebensraum – nicht Abfall

Für den Winter braucht der Igel ein sicheres Quartier, am besten einen großen Laubhaufen, der auf eine Schicht aus dicken und dünneren Zweigen aufgebaut und mit weiteren Ästen gegen den Wind geschützt ist. Darum sollte das bunte Herbstlaub nicht in Abfallsäcke, sondern unbedingt im Garten bleiben. Auch im Hochbeet verteilt oder als Frostschutz unter der Hecke bietet es vielen Tieren wertvollen Lebensraum. „Wer Äste, Heckenschnitt oder andere Gartenabfälle hat, sollte diese nicht häckseln oder entsorgen, sondern zu einem Totholzhaufen aufschichten. Dort fühlt sich der Igel während der kalten Jahreszeit wohl“, erklärt die LBV-Biologin.

Tipp 2: Igelhaus selber bauen

Wer gerne handwerklich aktiv werden möchte, kann den Igeln ein Häuschen aus Holz bauen – auch für Kinder eine Bastelidee. „Das fertige Versteck sollte mit Laub und Reisig isoliert werden. Trockene Laubblätter trägt der Igel selbst hinein. Am besten steht das Haus in einer ruhigen, schattigen Gartenecke, zum Beispiel unter Sträuchern“, rät Angelika Nelson. Der Standort sollte möglichst trocken und der Eingang am besten zur wetterabgewandten Seite ausgerichtet sein. Eine Bauanleitung stellt der LBV unter www.lbv.de/igelburg bereit.

Tipp 3: Naturnahe Gärten sind das beste Buffet

Um sich reichlich Speck für den Winterschlaf anzufressen, sucht der Igel bis in den November nach Nahrung. In naturnahen Gärten findet er dafür ein vielfältiges Menü an Insekten wie Laufkäfern, Ohrwürmern oder Larven von Nachtschmetterlingen, aber auch Asseln oder Spinnen. „Damit diese Nahrungsquellen erhalten bleiben, haben chemische Dünger, Insektizide, Pestizide und Schneckenkorn im igelfreundlichen Garten nichts verloren. Besser sind umweltverträgliche Alternativen wie Komposterde oder Brennnesseljauche“, so die LBV-Biologin. Schwache Tiere, die vor allem später im Herbst noch tagsüber unterwegs sind und weniger als 500 Gramm wiegen, können übergangsweise mit etwas Katzenfutter unterstützt werden.

Tipp 4: Dem Igel Eintritt gewähren

Der beste Naturgarten nützt den Igeln und anderen Tieren nichts, wenn sie ihn nicht betreten können. „Abhilfe schafft bereits ein etwa zehn mal zehn Zentimeter großer Durchgang in Bodennähe. So kann der Igel ohne Probleme den Garten betreten und wieder verlassen“, erklärt Angelika Nelson. Sein Revier, in dem er genug Nahrung findet, erstreckt sich nämlich oft über mehrere Gärten. Eine Igelpforte für den Zaun ist im LBV-Naturshop erhältlich unter www.lbv-shop.de/igelpforte.

Tipp 5: Beobachtungen für die Wissenschaft melden

Im August sind die meisten Jungtiere zur Welt gekommen. Viele Igelweibchen sind daher jetzt mit ihrem Nachwuchs in Gärten und Parks unterwegs oder überqueren auf ihren Streifzügen auch Straßen. Diese Beobachtungen können bayerische Bürger vom 19. bis zum 29. September, im zweiten Meldezeitraum der bundesweiten Aktion „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“ unter www.igel-in-bayern.de eintragen. Neben Ort und Datum sind auch Angaben zum Zustand der Tiere – etwa ob sie lebendig oder tot gefunden wurden – hilfreich.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tipps für junge Obstbäume: Eine Praxis-Anleitung wie sie gut wachsen

Tipps für junge Obstbäume: Eine Praxis-Anleitung wie sie gut wachsen

Ansbach / Nürnberg/ Hilpoltstein / Bayern – Trockenheit, Hitze und Spätfröste – junge Obstbäume auf Streuobstwiesen geraten oft unter Druck. Das Aktionsbündnis Streuobst, bestehend aus Deutschem Verband für Landschaftspflege (DVL), Bund Naturschutz in Bayern (BN) und Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV), zeigt mit Praxis-Anleitung und Veranstaltungen, wie Jungbäume mit gezielter Pflege gesund wachsen und Streuobstwiesen als Lebensraum für Mensch und Natur erhalten bleiben.

Gerade frisch gepflanzte Jungbäume litten in diesem Frühjahr unter ausbleibendem Niederschlag. Damit Streuobstwiesen auch in Zukunft blühen und gedeihen, kommt es auf gezielte Pflege an

Neue Praxis-Anleitung

Zu diesem Zweck hat der DVL eine neue Praxis-Anleitung zur Jungbaumpflege veröffentlicht. Die kompakte Anleitung richtet sich an Streuobst-Aktive, Ehrenamtliche, Kommunen und private Pflanzende. Schritt für Schritt erklärt sie, wie junge Obstbäume gezielt vor Trocken- und Hitzestress geschützt werden können, von effektivem Gießen über die Pflege der Baumscheibe bis zu reflektierenden Stammanstrichen. „Jungbäume haben noch ein begrenztes Wurzelvolumen und reagieren daher besonders empfindlich auf Trocken- und Hitzestress“, erklärt Alena Vogt, Projektmanagerin des DVL. „Mit den richtigen Pflegemaßnahmen lassen sich Ausfälle deutlich reduzieren.“
Bereits im Juni 2025 brachte das Aktionsbündnis Streuobst bei der Fachveranstaltung „Trockenheit auf der Streuobstwiese – worauf ist bei der Pflege zu achten?“ auf dem Bayerischen Staatsgut in Grub Fachleute und Interessierte zusammen, um praxisnahe Lösungen zu diskutieren und zu vermitteln. Die nun veröffentlichte Praxis-Anleitung bündelt diese und weitere Erkenntnisse in kompakter Form. Weitere Veranstaltungen in ganz Bayern sind bereits in Planung.

Streuobstwiesen im Klimawandel

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Ihre Zukunft hängt entscheidend davon ab, wie wir heute pflanzen und pflegen. „Wenn wir diese Mühe investieren, sichern wir Lebensraum für Steinkauz, Wildbienen und alte Obstsorten“, betont Leonie Gloß, LBV-Projektmanagerin.
„Wer heute einen Streuobstbaum pflanzt, übernimmt Verantwortung für kommende Generationen“, betont Nicole Bottesch, Projektmanagerin des BN. „Nur mit konsequenter Pflege haben junge Bäume im Klimawandel eine Chance.“
Die kostenfreie Praxis-Anleitung zur Jungbaumpflege sowie viele weitere Fachinformationen und Schulungsmaterialien stehen auf der Wissensplattform des Aktionsbündnisses Streuobst unter www.streuobst.dvl.org/praxisanleitungen zum Download zur Verfügung.(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bad Endorf: Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen – zwei Personen leicht verletzt

Bad Endorf: Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen – zwei Personen leicht verletzt

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Unachtsamkeit im Kolonnenverkehr führte am Mittwochvormittag (03.09.2025) in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) wohl zu einem Auffahrunfall mit hohem Sachschaden und zwei Leichtverletzten.

Gegen 09:20 Uhr fuhr eine 67-jährige Autofahrerin auf der Traunsteiner Straße in Richtung Kirchplatz hinter zwei weiteren Fahrzeugen. Als das vorderste Fahrzeug an einer Ampel verkehrsbedingt anhielt, übersah die Frau, nach den Angaben der Polizei, offenbar die Situation und fuhr auf das Fahrzeug vor ihr auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses auf das erste Fahrzeug in der Kolonne geschoben.
Alle drei beteiligten Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der Pkw der Unfallverursacherin war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf rund 21.000 Euro geschätzt.
Zwei der beteiligten Fahrerinnen erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Feuerwehr sowie die Straßenmeisterei unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme und Verkehrslenkung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Schechen: Pkw-Fahrer übersieht Verkehrsinsel – hoher Sachschaden

Schechen: Pkw-Fahrer übersieht Verkehrsinsel – hoher Sachschaden

Schechen / Landkreis Rosenheim – Ein Blick aufs Navi genügte: In Schechen (Landkreis Rosenheim) führte am Mittwochabend (3.9.2025) die kurze Ablenkung eines Autofahrers zum Unfall mit rund 5.000 Euro.

Ein 21-jähriger Autofahrer aus Netphen befuhr gegen 21.45 Uhr die Kreisstraße RO53 im Gemeindegebiet von Schechen. Laut eigenen Angaben war er durch sein Navigationsgerät abgelenkt, als er sich einer Verkehrsinsel näherte.
Dabei übersah er, nach den Angaben der Polizei, den Fahrbahnteiler und überfuhr die Verkehrsinsel, wodurch mehrere Verkehrsschilder zu Boden gerissen wurden. Am Pkw entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro an Front und Achse. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: E-Scooter-Fahrerin bei Unfall mit Auto schwer verletzt

Rosenheim: E-Scooter-Fahrerin bei Unfall mit Auto schwer verletzt

Rosenheim  – Ein Zusammenstoß an der Kreuzung Eichfeldstraße/Kirchenweg in Rosenheim führte am Mittwoch (03.09.2025) zu schweren Verletzungen einer 39-jährigen E-Scooter-Fahrerin.

Gegen 10.30 Uhr fuhr eine 39-jährige Rosenheimerin mit ihrem E-Scooter die Eichfeldstraße entlang. Gleichzeitig näherte sich, nach den Angaben der Polizei, ein 68-jähriger Autofahrer aus Stephanskirchen der Einmündung des Kirchenwegs, wo für ihn „Rechts vor Links“ galt. Beide Fahrzeuge befuhren zeitgleich die Kreuzung und kollidierten. Die E-Scooter-Fahrerin stürzte und zog sich schwere, jedoch nicht lebensgefährliche Rückenverletzungen zu. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Klinikum Rosenheim gebracht. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf rund 300 Euro geschätzt.
Gegen die E-Scooter-Fahrerin wird ein Bußgeldverfahren geprüft.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim & Stephanskirchen: Zwei Radfahrer bei Unfällen leicht verletzt

Rosenheim & Stephanskirchen: Zwei Radfahrer bei Unfällen leicht verletzt

Rosenheim / Stephanskirchen – Gleich zwei Fahrradunfälle mit verletzten Radfahrern beschäftigten am Mittwoch (03.09.2025) die Polizei in Rosenheim und Stephanskirchen – in beiden Fällen ging es glimpflich aus.

Am Nachmittag gegen 17 Uhr stürzte ein 67-jähriger E-Bike-Fahrer aus Schloß Holte-Stukenbrock (Stadt in Nordrhein-Westfalen) alleinbeteiligt auf der Gefällstrecke des Schloßbergs in Stephanskirchen. Nach einem Fahrfehler verlor er, nach den Angaben der Polizei, die Kontrolle über sein Rad und stürzte auf den Asphalt. Der Mann erlitt Schürfwunden und Prellungen im Oberkörperbereich und wurde zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Am Fahrrad entstand kein erkennbarer Sachschaden.

Bereits am Vormittag gegen 11.30 Uhr kam es an der Kreuzung Wittelsbacher-/Stemplingerstraße in Rosenheim zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Fahrrad. Ein 20-jähriger Autofahrer aus Bad Aibling missachtete beim Einfahren die Vorfahrt eines 69-jährigen Radfahrers aus Stephanskirchen und touchierte diesen mit der Fahrzeugfront. Der Radfahrer kam zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu, eine ärztliche Behandlung vor Ort war aber nicht erforderlich. Gegen den Autofahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: 100 Euro vom Staat – Betrunkener beleidigt Polizistin nach Fantasieforderung

Rosenheim: 100 Euro vom Staat – Betrunkener beleidigt Polizistin nach Fantasieforderung

Rosenheim – Mitten in Rosenheim forderte ein stark alkoholisierter 21-Jähriger lautstark 100 Euro vom Staat – und beleidigte eine Polizeibeamtin, als ihm dieser Wunsch nicht erfüllt wurde.

In der Nacht auf Donnerstag (04.09.2025) kam es in der Rosenheimer Rechenauerstraße gegen 2.45 Uhr zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein 21-jähriger Rosenheimer wiederholt über Notruf Kontakt zur Polizei aufgenommen hatte. Zunächst beschwerte er sich darüber, dass ihm der Zutritt zu Lokalen durch Türsteher verwehrt werde – dabei betonte er mehrfach, ein Einschreiten der Polizei sei nicht nötig.
Kurze Zeit später wählte der Mann erneut den Notruf und teilte mit, dass ihm sein Geldbeutel gestohlen worden sei. Beim Eintreffen der Streife zeigte sich der stark alkoholisierte Mann (über 2 Promille) zunehmend aggressiv. Er behauptete, ihm seien 100 Euro gestohlen worden – und forderte nun lautstark, der Staat solle ihm den Betrag sofort ersetzen.
Die Situation eskalierte weiter: Der 21-Jährige schrie herum, bedrängte die Einsatzkräfte und beleidigte eine Polizistin in massiv ausfälliger Weise. Daraufhin wurde er in Gewahrsam genommen und zur Ausnüchterung in eine Zelle der Rosenheimer Polizei gebracht.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)