Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, 1954

Heilig-Geist-Straße, Rosenheim, 1954

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1954. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Heilig-Geist-Straße in Rosenheim.

Erkennbar ist die Heilig-Geist-Kirche. Von wo aus fotografiert wurde, können wir nicht sagen. Wem die Berge zu nahe erscheinen. Tatsächlich gab es auch in der damaligen Zeit schon Fotomontagen.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

 

Streit am Bahnhofsvorplatz eskaliert – Mann schlägt Bekannte ins Gesicht

Streit am Bahnhofsvorplatz eskaliert – Mann schlägt Bekannte ins Gesicht

Rosenheim – Ein Streit um Tabak und Zigaretten ist am späten Dienstagabend (10.2.2026) am Rosenheimer Südtiroler Platz eskaliert. Ein 30-Jähriger soll dabei einer 33-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben. Beide standen erheblich unter Alkoholeinfluss.

Gegen 23.30 Uhr gerieten die beiden Bekannten am Bahnhofsvorplatz, nach den Angaben der Polizei, zunächst verbal aneinander. Nach Angaben der Polizei entwickelte sich aus der Diskussion ein handfester Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug der 30-Jährige aus Prien der 33-jährigen Rosenheimerin mit der Hand ins Gesicht.

Es kam zu einem kurzen Handgemenge, bevor alarmierte Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim die Situation beruhigen und die beiden trennen konnten.
Die Frau erlitt Rötungen im Gesichtsbereich, benötigte jedoch keine medizinische Behandlung. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 30-Jährigen rund 1,5 Promille, bei der 33-Jährigen knapp drei Promille.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Staubsauger für 800 Euro gestohlen – Mitarbeiter stoppen Ladendieb

Staubsauger für 800 Euro gestohlen – Mitarbeiter stoppen Ladendieb

Rosenheim – Ein 36-jähriger Mann aus Rott hat am Dienstagnachmittag (10.2,2026) in einem Elektromarkt in der Georg-Aicher-Straße in Rosenheim versucht, einen hochwertigen Staubsauger zu stehlen. Der Mann wurde jedoch noch vor dem Geschäft von Mitarbeitern gestellt.

Gegen 14.15 Uhr betrat der 36-Jährige den Markt im Georg-Aicher-Gelände. Dort zeigte er Interesse an einem Staubsauger im Wert von rund 800 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen nahm er das Gerät aus dem Regal und ging damit direkt in Richtung Ausgang – ohne die Ware an der Kasse zu bezahlen.

Mitarbeiter bemerkten den Vorfall und sprachen den Mann im Außenbereich auf den Diebstahl an. Dieser versuchte zunächst zu flüchten. Weitere Angestellte eilten hinzu, konnten ihn jedoch einholen und ins Verkaufsbüro begleiten.

Die verständigte Polizei Rosenheim leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahls ein. Der Staubsauger wurde wieder ins Regal gestellt. Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von über einem Promille.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr verkaufsoffene Nächte in Rosenheim? Stadträte diskutieren neue Möglichkeiten

Mehr verkaufsoffene Nächte in Rosenheim? Stadträte diskutieren neue Möglichkeiten

Rosenheim – Am gestrigen Dienstagabend (10.2.2026) stand im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Rosenheim ein Thema auf der Tagesordnung, das zunächst wie ein reiner Verwaltungsakt wirkte, aber dennoch für rege Diskussion sorgte: Künftig könnten in Rosenheim bis zu acht verkaufsoffene Nächte möglich sein – und damit die im neuen Bayerischen Ladenschlussgesetz höchstzulässige Zahl.

Grundlage ist das Bayerische Ladenschlussgesetz (BayLadSchlG), das zum 1. August 2025 in Kraft getreten ist. Es erlaubt Städten und Gemeinden, durch Rechtsverordnung bis zu acht verkaufsoffene Nächte an regulären Werktagen (Montag bis Samstag) zwischen 20 Uhr und 24 Uhr festzulegen.

„Nüchtern betrachtet handelt es sich bei diesem Tagesordnungspunkt um einen reinen Verwaltungsakt“, sagte Oberbürgermeister Andreas März zu Beginn der Beratung. Doch die Diskussion im Ausschuss zeigte, dass das Thema mehr Fragen aufwirft als gedacht.

Acht mögliche Termine – Rosenheim schöpft gesetzlichen Rahmen voll aus

Die Stadt Rosenheim nutzt die neue gesetzliche Möglichkeit vollständig und legt alle acht Termine per Verordnung fest:

  • Erster Freitag im März
  • Erster Donnerstag im April
  • Zweiter Freitag im Mai
  • Erster Freitag im Juli
  • Erster Freitag im August
  • Zweiter Freitag im Oktober
  • Freitag vor dem 1. Advent
  • Freitag vor Heiligabend

Damit nutzt Rosenheim den gesetzlich möglichen Höchstrahmen aus, den das Bayerische Ladenschlussgesetz vorsieht.

Wichtig dabei: Die Geschäfte dürfen öffnen, sie müssen nicht. „Es geht um die Möglichkeit, nicht um eine Verpflichtung“, stellte CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller klar. Ob alle Geschäfte mitmachen, werde die Realität zeigen, meinte auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März.

Unterschiedliche Rückmeldungen

Vor der Behandlung und Beschlussfassung wurden die IHK für München und Oberbayern, der Einzelhandelsverband sowie die Gewerkschaft ver.di offiziell beteiligt und um Stellungnahmen gebeten, informierte die Stadtverwaltung.

IHK und Einzelhandelsverband begrüßten die vorgesehenen Regelungen. Die Gewerkschaft ver.di lehnte den Entwurf hingegen in allen Punkten ab. Begründet wurde dies mit grundsätzlichen Erwägungen: Das Verkaufspersonal sei bereits stark belastet – unter anderem durch Personalnot, Fachkräftemangel, hohe Fluktuation und hohe Krankheitsquote. Spezifische Einwände gegen den Rosenheimer Entwurf oder besondere örtliche Situationen wurden nicht vorgetragen.

Aus Sicht der Verwaltung gelten die vorgesehenen verkaufsoffenen Nächte dennoch als „verträglich und umsetzbar“. Zudem wies der Einzelhandel darauf hin, dass voraussichtlich nicht alle acht Termine voll ausgeschöpft werden. Schon bei verkaufsoffenen Sonntagen nehme regelmäßig nur ein Teil der Geschäfte die Möglichkeit wahr.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern seien die Ladenöffnungszeiten in Bayern sehr restriktiv. In vielen Regionen Deutschlands seien werktägliche Öffnungen bis 22 Uhr und länger seit Jahren üblich, ohne dass es zu erkennbaren Problemen gekommen sei, heißt es in der Sitzungsvorlage.

Skepsis im Gremium

Trotz grundsätzlicher Zustimmung gab es kritische Stimmen. SPD-Fraktionsvorsitzender Abuzar Erdogan äußerte Zweifel, ob alle Einzelhändler – insbesondere mit Blick auf die Personalsituation – über die neue Regelung froh seien.

Peter Rutz (Bündnis 90 / Die Grünen) betonte, dass verkaufsoffene Nächte nur dann Anklang finden würden, wenn sie von der Stadt mit einem Rahmenprogramm begleitet werden. CSU-Stadtrat Florian Ludwig ergänzte: „Lieber auf einige wenige Abende konzentrieren und die dann gescheit machen.“ Er verwies auf die „Lange Shopping-Nacht“ („Rosige Zeiten“), die im vergangenen Jahr eher ernüchternd verlaufen sei.

Herbert Borrmann (CSU), viele Jahre selbst im Einzelhandel tätig, bewertete die Neuerung aus praktischer Sicht: „Das wird nicht die letzte Änderung des Ladenschlussgesetzes sein.“ Viele Geschäfte in der Innenstadt hätten ihre Öffnungszeiten bereits wieder auf 19 Uhr zurückgenommen –aufgrund des Kundenverhaltens. In Zeiten von Personalnot sei auch fraglich, ob zusätzliche Öffnungszeiten die Attraktivität des Berufs steigern könnten.

Einstimmige Empfehlung

Trotz Skepsis und kritischer Anmerkungen sprach sich der Haupt- und Finanzausschuss am Ende einstimmig für die neue Verordnung aus. Die endgültige Entscheidung fällt in der Stadtratssitzung am 25. Februar.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild. Archiv Innpuls.me und ai generiert)

Belastungstest für über 1.500 Feuerwehrkräfte im Landkreis Traunstein gestartet

Belastungstest für über 1.500 Feuerwehrkräfte im Landkreis Traunstein gestartet

Trostberg  / Landkreis Traunstein – Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren im Landkreis Traunstein absolvieren aktuell ihre jährlichen Belastungsübungen. Mehr als 1.500 Einsatzkräfte trainieren unter realistischen Bedingungen Ausdauer, Kraft und Teamarbeit, um im Ernstfall unter Atemschutz sicher helfen zu können.

Die jährlichen Belastungstests für Atemschutzgeräteträger zählen zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Feuerwehrdienst. Ausgerüstet mit Pressluftatmergerät und kompletter Schutzausrüstung meistern die Feuerwehmänner in Traunstein und Trostberg einen realitätsnahen Parcours mit Treppen, engen Durchstiegen und Hindernissen.
Begleitet werden sie von rund 25 ehrenamtlichen Ausbildern des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. Der Test startet mit Ausdauerübungen wie Leitersteigen oder Laufband, gefolgt vom Labyrinth-Parcours in Dunkelheit, und endet erneut mit einer Belastung auf Laufband oder Endlosleiter.

Belastungstest wie Aufstieg eines 80-Meter-Gebäudes

Regelmäßige und realistische Übungen seien unverzichtbar, um im Ernstfall sicher und effektiv handeln zu können erklärt Fach-Kreisbrandmeister Stefan Thurner. Feuerwehrfrauen erfüllen die hohen Anforderungen ebenso professionell wie ihre männlichen Kollegen.
Grundlage für den Test ist die Feuerwehr-Dienstvorschrift FwDV 7, die eine körperliche Mindestleistung von 80 Kilojoule vorsieht. Für eine Einsatzkraft mit rund 100 Kilogramm Einsatzgewicht entspricht dies bildlich gesprochen dem Erklimmen eines 80 Meter hohen Gebäudes, etwa der Spitze des Salzburger Doms, in voller Ausrüstung innerhalb von 20 Minuten.

Trotz krankheitsbedingter Ausfälle und enger Zeitpläne verlaufen die Tests planmäßig. Die Übungen unterstreichen die Leistungsfähigkeit der Einsatzkräfte und sichern die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren im Landkreis Traunstein – für die Sicherheit der Bevölkerung in Dörfern und Städten gleichermaßen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Eng und dunkel – die Übungsanlage für die Atemschutzgeräteträger Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Tabuzonen beim Katze-Kraulen: Wie Katzenhalter die Körpersprache richtig interpretieren

Tabuzonen beim Katze-Kraulen: Wie Katzenhalter die Körpersprache richtig interpretieren

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Streicheleinheiten gehören für Katzenhalter zum Alltag – doch was für den Menschen eine liebevolle Geste ist, kann die Samtpfote ganz anders empfinden. Wer ihre Körpersprache richtig deutet, weiß, wo sie sich gern berühren lassen – und wo eben nicht. So lässt sich Stress vermeiden und die Bindung nachhaltig stärken.

Katzen leben gern selbstbestimmt. Anders als Hunde suchen sie Nähe oft nur dosiert und aus eigenem Antrieb. Ob sie Berührungen als angenehm empfinden, hängt von ihrer Persönlichkeit und ihren bisherigen Erfahrungen ab – aber auch davon, wo und wie sie angefasst werden. „Katzen kommunizieren sehr subtil. Diese Anzeichen muss man lesen lernen, um zu erkennen, ob Streicheleinheiten gerade willkommen sind“, erklärt Dr. Katja Oelmann, Leiterin einer Tierarztpraxis für Katzen- und Verhaltensmedizin. Lieblingsstellen zum Kraulen und Streicheln vieler Stubentiger befinden sich am Kinn, an den Ohren oder am Rücken.

Diese Bereiche sind oft Tabuzonen

Ähnlich wie wir Menschen haben auch Katzen bestimmte Bereiche, in denen Berührungen nicht oder nur bei viel Vertrauen erwünscht sind. Besonders empfindlich reagieren viele Katzen in drei Körperzonen:

  • Wenn Katzen ihren Bauch zeigen, ist das bereits ein großer Vertrauensbeweis. In der Natur versuchen sie diese empfindliche Region vor Feinden und Verletzungen zu schützen. Berührungen empfinden sie hier schnell als Bedrohung.
  • Die Pfoten sind funktional extrem wichtig und daher bei vielen Katzen erst einmal tabu. Wer diese etwa auf Verletzungen untersuchen oder die Krallenlänge prüfen möchte, sollte seine Katze langsam und mit vielen Belohnungen daran gewöhnen.
  • Insbesondere Ziehen, Festhalten oder festes Streicheln am Schwanz kann schnell Stress oder Abwehrreaktionen auslösen.

„Diese Körperstellen sind bei den meisten Katzen sehr sensibel – da braucht es viel Vertrauen seitens der Katze und Achtsamkeit bei ihren Menschen“, sagt Dr. Oelmann. „Ein plötzliches Beißen oder Kratzen kommt oft scheinbar überraschend, ist aber fast immer eine Reaktion auf zuvor ignorierte Warnsignale.“

Erkennen, ob die Katze Berührungen genießt

Es gibt eine Vielzahl an Signalen, mit denen Katzen ihre Gemütslage mitteilen. Oft handelt es sich dabei nur um kleine Details, die vor allem im Zusammenspiel ein Gesamtbild ergeben.

Fühlt sich eine Katze wohl, zeigt sie das durch Anzeichen wie

  • Schnurren in entspannter Körperhaltung,
  • halb geschlossene Augen, langsames Blinzeln,
  • einen ruhigen, locker liegenden Schwanz,
  • aktive Suche nach Nähe und Verharren in der Position.

Stress und Unbehagen zeigen sich dagegen durch

  • zuckende Haut, peitschenden Schwanz,
  • angelegte Ohren, geweitete Pupillen,
  • plötzliche Unruhe, Wegdrehen des Kopfes,
  • Knurren, Fauchen oder abruptes Weggehen.

Katzenfreunde sollten diese Warnsignale ernstnehmen und die Streicheleinheit beenden. Wer das respektiert, wird langfristig als verlässlicher Sozialpartner geschätzt.

Die Katze entscheidet über die Dauer

Grundsätzlich gilt: Kurze Streicheleinheiten, die positiv enden, sind besser als zu langes Festhalten. Kraulpausen, in denen die Katze selbst entscheidet, ob sie bleiben möchte, fördern Vertrauen. „Respekt ist der Schlüssel zu einer guten Mensch-Katze-Beziehung“, sagt Dr. Oelmann. „Katzen zeigen sehr genau, was sie mögen – wir müssen nur lernen, hinzuschauen.“ (Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Evaluationsbericht bestätigt: Alpenverein München und Oberland treibt nachhaltige Mobilität im Alpenraum voran

Evaluationsbericht bestätigt: Alpenverein München und Oberland treibt nachhaltige Mobilität im Alpenraum voran

Bayern / Rosenheim – Der Alpenverein München und Oberland zieht nach knapp drei Jahren Projektlaufzeit eine positive Bilanz: Ein unabhängiger Evaluationsbericht bescheinigt dem Projekt „Nachhaltige Mobilität (NaMo) im Alpenraum“ große Wirkung im Freizeit- und Bergsportverkehr. Mit Aktionstagen, DAV-Mitfahrbankerln und starken regionalen Partnerschaften – insbesondere in der Modellregion Graswangtal – setzt der Verein neue Maßstäbe für zukunftsfähige Mobilitätslösungen im Alpenraum.

Der Evaluationsbericht hebt insbesondere die Kombination aus praxisnahen Angeboten, regionaler Vernetzung, strategischem Austausch und der Rolle des Alpenvereins München und Oberland als glaubwürdigem Akteur hervor. Die Modellregion Graswangtal soll zeigen, wie Veränderungen entstehen: durch Erlebnisse statt Appellen. Probefahrten, inklusive Mobilitätsangebote, persönliche Beratung und ein Netzwerk aus Gemeinden, Naturpark, Tourismus, sozialen Einrichtungen und Ehrenamt sorgten für hohe Reichweite – und dafür, dass nachhaltige Mobilität im Tal sichtbar und erlebbar wurde.
Auch die DAV-Mitfahrbankerl entwickeln sich zu einem Symbolprojekt. Mehr als 50 Standorte schaffen inzwischen Mitfahrmöglichkeiten an Wanderparkplätzen.

Lenkungskreis und Alpines Forum stärken den Dialog zur Mobilität im Alpenraum

Parallel dazu gelang es dem Alpenverein München und Oberland, mit dem Lenkungskreis “Nachhaltige Mobilität im Alpenraum” aus fünf Landkreisen im Münchner Süden, der Landeshauptstadt München und Mobilitätsexperten erstmals einen politischen Raum für den Freizeitverkehr zu etablieren. Das Alpine Forum wiederum setzte Impulse für den öffentlichen Diskurs.

„Mit unserem Ansatz bringen wir Kommunen, Gastwirte, Tourismusverwalter und örtliche Partner zusammen und stoßen konkrete Veränderungen an“, sagt Dr. Matthias Ballweg, 1. Vorsitzender der Sektion Oberland des DAV e.V. „Der Bericht bestätigt, dass Mobilitätswandel nicht mit Verboten beginnt, sondern mit Erlebnissen, die Menschen überzeugen.“
„Die Nachfrage aus anderen Regionen zeigt, dass wir mit unseren Projekten ein großes Potenzial haben – auch über das Graswangtal hinaus“, so Ballweg. „Der Alpenraum braucht mutige, praxistaugliche Lösungen. Und wir werden unseren Beitrag dazu weiter leisten.“

Der Evaluationsbericht ist hier online abrufbar.
Weitere Informationen zum Projekt „Nachhaltige Mobilität im Alpenraum“ gibt es unter: Alpenverein
(Quelle: Pressemitteilung Alpenverein München und Oberland / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Älteren Menschen eine Stimme geben: Seniorenbeirat Rosenheim stellt sich neu auf

Älteren Menschen eine Stimme geben: Seniorenbeirat Rosenheim stellt sich neu auf

Rosenheim – Im Zuge der Kommunalwahl am 8. März wird der Seniorenbeirat der Stadt Rosenheim neu berufen. Engagierte Bürger ab 60 Jahren können sich ab sofort für das 22-köpfige Gremium bewerben und aktiv die Interessen älterer Menschen in der Stadt vertreten.

Älteren Menschen eine Stimme verleihen und sich für deren Belange einsetzen: Das macht der Seniorenbeitrat der Stadt Rosenheim. Im Rahmen der Kommunalwahl stellt er sich neu auf, Bewerbungen dafür sind ab sofort möglich.
„Eine Stadt, in der es sich gut altern lässt, ist eine starke Stadt. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass ältere Menschen in Rosenheim ihre Interessen aktiv einbringen und mitgestalten können. Themen wie Selbstbestimmung und Würde im Alter, mehr Sicherheit im Alltag sowie der Erhalt von Eigenständigkeit und Mobilität betreffen uns alle. Gleichzeitig brauchen Wirtschaft und Gesellschaft die Erfahrung, das Wissen und die Kompetenzen älterer Menschen. Ich lade daher alle Engagierten herzlich ein, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und unsere Stadt generationengerecht weiterzuentwickeln.“ so Oberbürgermeister Andreas März.

Starke Stimme für ältere Menschen in Rosenheim

Der Seniorenbeirat ist das Bindeglied zwischen den älteren Bürgern und der Politik und gibt Impulse für kommunale Entscheidungen. Er dient als erster Ansprechpartner für die ältere Generation und kann beraten, an Fachstellen und Einrichtungen weitervermitteln, aber auch die Bedürfnisse und Probleme an den Stadtrat rückkoppeln. Er arbeitet eigenständig, und ist konfessionell, verbands- und parteipolitisch unabhängig.
Der 22-köpfige Beirat wird durch den Stadtrat für eine Dauer von sechs Jahren berufen. Kandidaten müssen dafür vorgeschlagen und von mindestens 20 Bürgern der Stadt Rosenheim unterstützt werden. Das Mindestalter für den Posten im Beirat liegt bei 60 Jahren.

Derzeit sind über 20 % der Rosenheimer Bürger im Seniorenalter. Die demographische Entwicklung zeigt einen weiteren Anstieg. Im Jahr 2028 wird in Bayern jeder Dritte über 60 Jahre alt sein.
Weiterführende Infos zum Seniorenbeirat und der Neuaufstellung 2026 gibt es hier: Stadt Rosenheim: Seniorenbeirat
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Showtanz statt Schuhplattler: Innviertler Trachtler laden zum Lumpenball in Stephanskirchen

Showtanz statt Schuhplattler: Innviertler Trachtler laden zum Lumpenball in Stephanskirchen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Fasching einmal anders: Der Innviertler Trachtenverein Rosenheim tauscht Dirndl und Lederhosen gegen moderne Tanzrhythmen und lädt am 14. Februar zum stimmungsvollen Lumpenball ins Gasthaus Antretter nach Stephanskirchen ein.

Im Fasching schlüpfen viele gern in eine andere Rolle – so auch die Mitglieder des Innviertler Trachtenvereins Rosenheim. Für die närrische Zeit legen die Trachtler ihre traditionellen Gewänder beiseite und präsentieren sich als moderne Showtanzgruppe. Inspiriert von zeitgenössischen Tanzgarden wurden im gesamten Januar neue Choreografien zu aktuellen Rhythmen einstudiert.
Ihren großen Auftritt hat die „Innviertler Showtanzgruppe“ beim Lumpenball am Freitag, 14. Februar, im Gasthaus Antretter in Stephanskirchen. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Neben der Showtanzgruppe dürfen sich die Besucher auf beste musikalische Unterhaltung durch Stephs House Band sowie auf einen Auftritt der Kastenauer Prinzengarde freuen.
(Quelle: Pressemitteilung Innviertler Rosenheim / Beitragsbild: Die „Innviertler Showtanzgruppe“ Copyright Innviertler Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 11. Februar
Es ist der 42. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 323 Tage (in Schaltjahren 324 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Benedikt, Eleonora, Gregor, Theodor, Theodora

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Gotthilf Fischer (1928 – war ein populärer deutscher Chorleiter, Dirigent und Komponist, der als „König der Chöre“ und „Herr der singenden Heerscharen“ zum Star wurde.)

– Paul Bocuse (1926 – war ein französischer Koch, Gastronom und Kochbuchautor, der die „Nouvelle Cuisine“ mitprägte, mit seinem Restaurant „L’Auberge du Pont de Collonges“ seit 1965 drei Michelin-Sterne trug und weithin als „Jahrhundertkoch“ gefeiert wurde.)

– Burt Reynolds (1936 – war ein US-amerikanischer Schauspieler der den Emmy sowie zwei Golden Globes gewann.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1990: Michail Gorbatschow gibt bei einem Besuch Helmut Kohls seine Zustimmung zu Deutschlands Wiedervereinigung.
  • 1809: Robert Fulton erhält ein US-Patent auf seine Version für ein Dampfschiff. Er hat frühere Entwürfe entscheidend modifiziert und verleiht der Seefahrt damit neue Impulse.
  • 1945: US-Präsident Franklin D. Roosevelt, Großbritanniens Premierminister Winston Churchill und der sowjetische Staatschef Josef Stalin unterzeichnen am letzten Tag der Konferenz von Jalta eine Erklärung, mit der die Neuordnung Europas nach dem Zweiten Weltkrieg festgelegt wird. Unter anderem soll Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt werden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Spatenstich für neues Krones-Betriebsgebäude in Bad Aibling

Spatenstich für neues Krones-Betriebsgebäude in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Mit dem symbolischen Spatenstich am heutigen Dienstag (10.2.2026) fiel in Bad Aibling(Landkreis Rosenheim)  der Startschuss für ein neues Betriebsgebäude der Krones AG im Technologiepark Mietraching. Das Projekt setzt ein starkes Zeichen für die wirtschaftliche Zukunft der Region.

Realisiert wird das Vorhaben von der Retis Holding GmbH, der Dachgesellschaft der Unternehmerfamilie Schatt. Künftig wird die Immobilie von der Krones AG genutzt. Sie entsteht auf einem Teil des ehemaligen Kasernengeländes, das seit 2014 von der Retis Holding in enger Abstimmung mit der Stadt Bad Aibling zu einem modernen Wirtschaftsstandort entwickelt wird. Auf einer Grundstücksfläche von rund 33.000 m² entstehen insgesamt 18.000 m² Neubaufläche: 14.000 m² für Produktion und 4.000 m² für Büro- und Verwaltungsbereiche.

Für langfristigen Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit

„Der Neubau bündelt mehrere bislang verteilte Flächen, verbessert unsere Abläufe und schafft moderne Produktions- und Büroflächen am Standort“, erklärt Ralf Goldbrunner, Vorstand Operations bei Krones, und ergänzt: „Die Konsolidierung und Optimierung unserer Ablaufprozesse stellt einen wesentlichen Schritt dar, um die Produktivität in der Pack- und Palettiertechnik nachhaltig zu sichern und ihre langfristige Wettbewerbsfähigkeit am Markt zu stärken.“

Besonderen Wert legt Krones zudem auf die neue zusammenhängende Ausbildungsfläche. Sie ermöglicht praxisnahe und technisch hochwertige Nachwuchsförderung direkt am Standort. „Mit der Bebauung dieser ersten Teilfläche schaffen wir die Grundlage für eine zukunftsfähige Wirtschaftsansiedlung“, erklärt Hartmut Auer, Geschäftsführer der Retis Holding GmbH. Walter Schatt, Vertreter der Unternehmerfamilie, ergänzt: „Als Unternehmerfamilie setzen wir damit ein klares Zeichen für unsere Region: Wer hier verwurzelt ist und an den Standort glaubt, muss sich trauen, zu investieren – nicht nur in Gebäude, sondern in Menschen und die Zukunft unserer Heimat.“

Auch die Politik würdigt das Engagement. Landtagspräsidentin Ilse Aigner sagt: „Ich bedanke mich für dieses starke Bekenntnis der Krones AG und der Retis Holding GmbH zum Standort Bayern. Nicht zuletzt mit den vielen Auszubildendenstellen übernehmen Sie wirtschaftlich wie gesellschaftlich Verantwortung: Das macht Mut – auch auf lange Sicht!“ Landrat Otto Lederer unterstreicht das starke Signal für den Wirtschaftsstandort Landkreis Rosenheim: „Die Investition zeigt das Vertrauen des weltweit agierenden Unternehmens in unsere Region und ihre Zukunftsfähigkeit und setzt zugleich wichtige Impulse für moderne Arbeitsplätze und die Fachkräfteentwicklung.“ Bürgermeister Stephan Schlier würdigt die Ansiedlung für Bad Aibling als Standort: „Krones ist ein echter Glücksfall für die Stadt.“

Die Umsetzung der größten Produktionshalle der Region übernimmt der Generalunternehmer GOLDBECK. „Wir bringen mit unserem industriellen Bausystem die besten Voraussetzungen mit, dieses Vorhaben nachhaltig zu realisieren“, sagt Niederlassungsleiter Felix Limmer.

Am Spatenstich nahmen neben Mitgliedern des Krones-Vorstands auch Werksleiter, Führungskräfte von Krones Rosenheim, Landtagspräsidentin, Landrat, Erster Bürgermeister der Stadt Bad Aibling sowie die Geschäftsführer der Retis Holding und Vertreter der Unternehmerfamilie Schatt teil.
Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2026 beginnen, die Fertigstellung des Neubaus ist für Mitte 2027 geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Krones AG / Retis Holding GmbH / Beitragsbild: Copyright Krones AG / Retis Holding GmbH)

Symbolischer Spatenstich in Pang: Ende der Platznot an Grundschule und Kinderhaus rückt näher

Symbolischer Spatenstich in Pang: Ende der Platznot an Grundschule und Kinderhaus rückt näher

Rosenheim – Mit dem symbolischen Spatenstich am heutigen Dienstagnachmittag (10.2.2026) ist im Rosenheimer Stadtteil Pang der Startschuss für ein Bauprojekt gefallen, das die Platznot an der Grundschule und im benachbarten Kinderhaus beenden soll. 

Ziel der Baumaßnahme ist die Schaffung von Klassenräumen für vier zusätzliche Grundschulklassen sowie neuer Aufenthalts- und Mittagsessensräume für die offene Ganztagesschule. Gleichzeitig wird das benachbarte Kinderhaus deutlich erweitert: Künftig entstehen dort Betreuungsplätze für insgesamt 125 Kinder in drei Kindergarten- und zwei Hortgruppen. Bisher standen lediglich 50 Plätze zur Verfügung. Träger der Einrichtung bleibt die Caritas.

Beim symbolischen Spatenstich am heutigen Dienstagnachmittag betonte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März die Bedeutung des Projekts mit Blick auf die künftige Entwicklung der Stadt. „In den nächsten Jahren wird die Zahl der Grundschüler in unserer Stadt stark steigen. Deswegen haben wir ein massives Investitionsprogramm für die Rosenheimer Grundschulen und die Ganztagesbetreuung auf den Weg gebracht. Mit dem Erweiterungsbau in Pang startet nun das erste Projekt .Denn für gute Bildung müssen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden – und das sind auch Raumbedingungen“, erklärte März. An dem Termin nahmen neben Vertretern der Stadtverwaltung auch Vertreter der Grundschule Pang sowie des für die Planung zuständigen Architekturbüros WSB teil.

Vorgesehen ist ein dreigeschossiger Anbau an das bestehende Schulgebäude im Bereich des südlichen Pausenhofs. Zudem wird das bestehende Hortgebäude um ein Geschoss aufgestockt und das Erdgeschoss des früheren Gemeindehauses umgebaut. Sämtliche Gebäude sollen nach aktuellen Nachhaltigkeitsstandards errichtet werden – in Holzbauweise, mit Photovoltaikanlage und Luft-Wärmepumpen. Ein Aufzug sorgt künftig sowohl in der Schule als auch im Kinderhaus für Barrierefreiheit.

Die Gesamtkosten der Maßnahme beziffert die Stadt Rosenheim aktuell auf rund 13,6 Millionen Euro. Damit liegen die Kosten über der Summe von rund 13,1 Millionen Euro, die beim Grundsatzbeschluss im September 2024 genannt worden war. Damals hatten sich die Stadträte einstimmig für die Realisierung des Projekts ausgesprochen (wir berichteten). Die Maßnahme wird voraussichtlich vom Freistaat Bayern mit FAG-Mitteln sowie Fördermitteln nach dem Ganztagesförderungsgesetz in Höhe von insgesamt rund 6,1 Millionen Euro unterstützt.
Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist bis Herbst 2027 vorgesehen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Copyright Karin Wunsam)