Josefitag in Bayer: Ein Brauch mit Geschichte – und lebendige Tradition bis heute

Josefitag in Bayer: Ein Brauch mit Geschichte – und lebendige Tradition bis heute

Rosenheim / Landkreis / Region – Der 19. März ist in Bayern ein besonderer Tag: der Josefitag. Auch ohne gesetzlichen Feiertagsstatus wird er vielerorts noch bewusst begangen – vor allem von allen Josefs, Josefas und Josefinnen.

Woher der Josefitag kommt

Der Josefitag geht auf den heiligen Josef zurück, den Ziehvater Jesu. Bereits im Mittelalter wurde ihm am 19. März gedacht, seit dem 17. Jahrhundert gewann der Tag zunehmend an Bedeutung – besonders im katholisch geprägten Bayern.

Über Generationen hinweg war Josef einer der häufigsten Vornamen im Freistaat. Heute ist der Name zwar weiterhin bekannt, insgesamt aber deutlich rückläufig.

Früher Feiertag, heute Tradition

Bis 1968 war der Josefitag in Bayern sogar ein gesetzlicher Feiertag – zuletzt zumindest ein halber. Schulen blieben geschlossen, vielerorts ruhte die Arbeit.

Auch wenn das heute nicht mehr so ist, hat sich der Charakter des Tages erhalten:
Er gilt weiterhin als Anlass für Geselligkeit, den Namenstag – und für gelebtes Brauchtum.

Typisch ist dabei bis heute:
  • Feiern des Namenstags im Freundes- und Familienkreis
  • Einladungen durch die Namensträger
  • Kirchliche Feiern zu Ehren des heiligen Josef
  • Geselliges Beisammensein
Josefitag 2026: Aktionen auch rund um Rosenheim

Auch heuer gibt es wieder besondere Angebote für Namensträger – und Veranstaltungen für die ganze Familie:

Ein bekanntes Beispiel ist das Kloster Andechs:
Dort erhalten am 19. März alle Josefs und Josefas im Bräustüberl eine Maß Freibier – gegen Vorlage eines Ausweises. Ausschank ist von 11 bis 20 Uhr, zudem wird ein Gottesdienst gefeiert und Musik sorgt für Stimmung.

Auch in der Region bietet die Wendelsteinbahn eine Aktion:
Josefs und Josefas fahren am 19. März zum Kinderpreis auf den Wendelstein – ebenfalls gegen Ausweis. Dazu gibt es Musik und besondere Fahrzeiten.

Veranstaltungen rund um Josefi in der Region

Rund um den Namenstag zeigt sich, wie lebendig das Brauchtum weiterhin ist:

Die EDER GmbH lädt am 21. und 22. März zur großen Josefi-Ausstellung ein.
Geboten wird ein breites Spektrum von Landtechnik über Baumaschinen bis hin zu moderner Mobilität. Dazu kommen ein Familienprogramm, kulinarische Angebote und am Samstag ein traditionelles Kesselfleischessen. Besonders am Sonntag steht mit Kinderprogramm auch der Nachwuchs im Fokus.

In Bruckmühl findet am 21. und 22. März der Josefimarkt statt.
Während der Sonntag als klassischer Markttag mit verkaufsoffenem Sonntag gestaltet ist, wird der Samstag zur Mischung aus Markt und Abendveranstaltung. Neben einem vielfältigen Warenangebot gibt es ein Rahmenprogramm mit Kasperltheater, Musik und kulinarischen Ständen.

Am Samstagabend steht zudem italienisches Flair im Mittelpunkt, wenn Live-Musik für Stimmung sorgt. Parallel dazu läuft eine Typisierungsaktion zur Unterstützung von Leukämiepatienten.

Tradition am Petersberg

Auch in Flintsbach wird der Josefitag gepflegt:
Dort besteht seit dem 19. Jahrhundert eine Gemeinschaft zu Ehren des heiligen Josef. Rund um den Namenstag wird in der Kirche am Petersberg ein festlicher Gottesdienst gefeiert. Anschließend treffen sich Mitglieder, Namensträger und Gäste zu einem gemeinsamen Austausch – begleitet von regionaler Musik.

Ein besonderer Tag – auch bei Innpuls.me

Der Josefitag ist nicht nur historisch und regional bedeutsam – sondern auch ganz persönlich:
Denn auch bei Innpuls.me gibt es mit Josefa eine Namensträgerin, für die der 19. März ein besonderer Tag.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: ai generiert)

Osteraktion im Prienavera Erlebnisbad: Kinder dürfen sich auf Überraschungen freuen

Osteraktion im Prienavera Erlebnisbad: Kinder dürfen sich auf Überraschungen freuen

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Ostersonntag, 5. April, erwartet Familien in Prienavera Erlebnisbad eine besondere Osteraktion. Der Osterhase verteilt bunte Eier an Kinder, die beim Verlassen des Bades gegen kleine Gewinne eingetauscht werden können. Das Freizeitbad in Prien am Chiemsee ist an diesem Tag von 9 bis 22 Uhr geöffnet.

In Prien am Chiemsee wird das Osterfest auch 2026 wieder zu einem Erlebnis für Familien. Am Ostersonntag bringt der Osterhase im Prienavera Erlebnisbad für jedes Kind ein buntes Osterei mit. Beim Verlassen des Bades können die kleinen Gäste ihre Eier gegen spannende Überraschungen eintauschen.
Das Angebot richtet sich insbesondere an Kinder und Familien, die einen abwechslungsreichen Feiertag am Chiemsee verbringen möchten. Für den Besuch gilt der reguläre Badeintritt.
Weitere Informationen sind direkt beim Prienavera Erlebnisbad erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prein am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Chiemsee-Marina-GmbH)

Zwei Brände an Müllcontainern in Kolbermoor – zwei Tatverdächtige gestellt

Zwei Brände an Müllcontainern in Kolbermoor – zwei Tatverdächtige gestellt

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Innerhalb weniger Stunden wurden in Kolbermoor gleich zwei Müllcontainer in Brand gesetzt – die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Flammen gerade noch verhindern.

Gegen 3 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeitungszusteller der Polizei einen brennenden Müllcontainer in der Filzenstraße. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei war der Container bereits vollständig niedergebrannt. Hinweise auf den Verursacher lagen zunächst nicht vor.
Rund 50 Minuten später brannte ein weiterer Container in der Nähe des ersten Brandorts. Während der Löscharbeiten bemerkten Einsatzkräfte mehrere Personen, die sich beim Eintreffen der Polizei schnell zu Fuß entfernten.
Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten kurze Zeit später zwei junge Frauen im Alter von 17 und 18 Jahren aus Kolbermoor gestellt werden. Sie stehen im dringenden Tatverdacht, beide Brände gelegt zu haben. Die genauen Tatumstände werden derzeit von der Polizeiinspektion Bad Aibling untersucht.

Durch die Brände wurden die beiden Container zerstört, außerdem wurden Einrichtungen in der unmittelbaren Umgebung beschädigt. Dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr Kolbermoor konnte eine weitere Ausbreitung der Brände verhindert werden.
Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Spende für regionale Dorfläden im Aschau

Spende für regionale Dorfläden im Aschau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Die Kolpingfamilie Aschau (Landkreis Aschau) hat den Erlös ihrer Nikolausaktion gespendet. Insgesamt 1.000 Euro gingen an zwei Projekte im Priental.

Die Kolpingfamilie Aschau im Chiemgau hat den Reinerlös ihrer Nikolausaktion aus dem vergangenen Jahr an zwei regionale Projekte gespendet. Insgesamt 1.000 Euro wurden zu gleichen Teilen an den Prientaler Bergbauernladen und den Sachranger Dorfladen übergeben.
Die Aktion hat in Aschau eine lange Tradition: Jedes Jahr am Nikolaustag organisiert die Kolpingfamilie Besuche des „heiligen Mannes“ bei Familien im Tal. Die dabei gesammelten Einnahmen kommen regelmäßig sozialen oder gemeinnützigen Zwecken zugute.

In diesem Jahr profitieren zwei Einrichtungen aus der Region, die zur Nahversorgung im Priental beitragen. Der Erste Vorstand der Kolpingfamilie, Hans Berghammer, überreichte die Spenden in Höhe von jeweils 500 Euro an Vertreter der beiden Betriebe.
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau im Chiemgau / Foto: H. Reiter)

Mehrere tausend Forellen in die Prien eingesetzt

Mehrere tausend Forellen in die Prien eingesetzt

Aschau / Landkreis Rosenheim – In der Prien bei Aschau im Chiemgau sind jüngst mehrere tausend Bach- und Regenbogenforellen ausgesetzt worden. Hintergrund sind rückläufige Fischbestände in vielen Fließgewässern.

 

In mehreren Abschnitten der Prien bei Aschau im Chiemgau sind umfangreiche Besatzmaßnahmen durchgeführt worden. Dabei wurden mehrere tausend Bach- und Regenbogenforellen in den Wildbach eingesetzt, der zu den längsten seiner Art in den bayerischen Alpen zählt.

Die Maßnahme erfolgte durch die Freiherrlich von Cramer-Klett’schen Forstbetriebe als Gewässereigentümer. Beteiligt waren unter anderem Ludwig Freiherr von Cramer-Klett, Revierjagdmeister Josef Rinner, Revierjäger-Auszubildender Maximilian Jöchler sowie Markus Vordermayer. Auch Aschaus Erster Bürgermeister Simon Frank unterstützte die Aktion vor Ort.
Die eingesetzten Fische sind einjährige Jungtiere und stammen aus der Fischzucht Alpenland in Karlstein bei Bad Reichenhall. Übergeben wurden sie durch den Auszubildenden Xaver Streitwieser. Finanziert wurde der Besatz durch eine Spende des Aschauer Bürgers Karl Sollinger.

Hintergrund der Maßnahme ist die Entwicklung vieler Fischbestände, die sich in Flüssen zunehmend nicht mehr selbst erhalten können. Als Gründe werden unter anderem begradigte Flussläufe, verschiedene Umwelteinflüsse sowie natürliche Fressfeinde genannt.

Fischpopulation in der Prien stützen

Der Besatz soll dazu beitragen, die Fischpopulation in der Prien zu stützen und langfristig zu erhalten. Solche Maßnahmen gelten als Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Fließgewässern.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Blick zum Himmel: Astronomietag lädt in Rosenheim ein

Blick zum Himmel: Astronomietag lädt in Rosenheim ein

Rosenheim – Der Astronomietag 2026 seht vor der Tür – und auch in Rosenheim lohnt sich am Samstag, 28. März der Blick nach oben. Besonders ein seltenes Mondphänomen verspricht faszinierende Eindrücke.

Am Samstag, 28. März, beteiligen sich deutschlandweit zahlreiche Sternwarten am Astronomietag – darunter auch die Sternwarte der Technischen Hochschule Rosenheim. Besucher haben dabei die Gelegenheit, den Nachthimmel aus nächster Nähe zu erkunden und ihre Fragen rund um die Astronomie direkt an Fachleute zu richten.

Der Mond mit dem „Goldenen Henkel“

Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der zunehmende Mond mit dem sogenannten „Goldenen Henkel“. Dieses besondere Schauspiel entsteht, wenn die rund 3000 Meter hohen Jura-Berge auf dem Mond bereits von der Sonne beleuchtet werden, während die sogenannte Regenbogenbucht – der Sinus Iridum im Mare Imbrium – noch im Schatten liegt. Dadurch scheint sich ein heller, bogenförmiger „Henkel“ am Mondrand abzuzeichnen.

Bei gutem Wetter öffnet die Sternwarte auf dem Dach des D-Gebäudes der Technischen Hochschule von 19 bis 21 Uhr ihre Türen. Neben dem Mond können auch die Planeten Venus und Jupiter beobachtet werden. Letzterer zeigt dabei nicht nur seine markanten Wolkenstrukturen, sondern auch seine vier galileischen Monde. Ergänzend erklärt das Astro-Team die wichtigsten Sternbilder sowie die Bewegungen der Himmelskörper – sowohl durch Teleskope als auch mit bloßem Auge.

Sollte das Wetter nicht mitspielen, wird das Programm nach innen verlegt: Dann hält Professor Dr. Elmar Junker einen Vortrag mit dem Titel „Woher wissen die Astronomen das alles eigentlich?“. Dabei geht es unter anderem um die Erstellung von Polarlichtwarnungen sowie um Methoden zur Bestimmung von Sterntemperaturen und Entfernungen im Weltall. Der Vortrag findet von 19:30 bis 21 Uhr im Raum E.002 im E-Gebäude statt.

So oder so bietet der Astronomietag in Rosenheim eine gute Gelegenheit, einen verständlichen und zugleich unterhaltsamen Zugang zur Welt der Astronomie zu bekommen – und vielleicht einen neuen Blick auf den Nachthimmel zu gewinnen.
(Quelle: Pressemitteilung Sternwarte Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Einzigartig bewegter Ölberg zur Fastenzeit in Aschau im Chiemgau

Einzigartig bewegter Ölberg zur Fastenzeit in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Ein besonderes Ereignis findet am Donnerstag, 26. März 2026, um 19 Uhr in der Aschauer katholischen Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ (Landkreis Rosenheim) statt. Auch in diesem Jahr wird das Mysterienspiel der Aschauer Ölbergandacht zur Fastenzeit gezeigt.

Bewegter Ölberg zur Fastenzeit in Aschau im Chiemgau. Foto: H. Reiter

Das Mysterienspiel ist auch in heutiger Zeit noch ein Erlebnis. Fotos: H. Reiter

Im Hochaltar bewegen sich die Figuren der Ölbergszenerie, während der Mond langsam durch die Kulisse wandert. Zum Höhepunkt steigt ein Engel aus dem Gewölk herab, um dem leidenden Christus Stärkung zu reichen. Die musikalische Gestaltung übernehmen die Riederinger Sängerinnen, und Erich Gawlik begleitet die Fastenandacht. Hinter dem Fastenbild sorgen handbetriebene Kurbeln dafür, dass die mechanisch bewegten Szenen wie vorgesehen ablaufen. Die überlieferte Tradition der mechanisch bewegten Ölbergszenerie wird vom Heimat- und Geschichtsverein Aschau im Chiemgau veranstaltet.
(Quelle: Pressemitteilung Touristinfo Aschau im Chiemgau / Beitragsbild, Foto: H. Reiter)

Römer-Ausstellung, Lokschuppen, 2000

Römer-Ausstellung, Lokschuppen, 2000

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute mal nicht ganz so weit zurück. Wir erinnern damit an die Römer-Ausstellung im Rosenheimer Lokschuppen im Jahr 2000.

Am morgigen Freitag, 20.März, eröffnet im Rosenheimer Lokschuppen die neue Ausstellung „Römer – Gesichter eines Weltreiches“ (wir berichteten). Zum ersten mal wird damit ein Thema ein zweites Mal aufgegriffen, denn auch schon im Jahr 2000 waren die Römer zu Gast im Lokschuppen, wie dieses alte Foto dokumentiert.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann – Toni Sket / Bildtext: Karin Wunsam)

Mutmaßliche Brandlegung an Bahnstrecke Mühldorf-Freilassing – Ermittlungen laufen

Mutmaßliche Brandlegung an Bahnstrecke Mühldorf-Freilassing – Ermittlungen laufen

Mühldorf am Inn – Am Dienstagnachmittag (17.3.2026)  wurden entlang der Bahnstrecke Mühldorf–Freilassing mehrere mutmaßlich vorsätzlich herbeigeführte Schäden am elektrischen Leitungssystem festgestellt. Der kriminalpolizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Gegen 17.15 Uhr meldete die Bundespolizei Mühldorf mehrere Stellen, an denen Kabel in den Trogtrassen verschmort oder verschmolzen waren. Offenbar wurden die Schäden absichtlich verursacht. Aufgrund ausgefallener Signalanlagen musste der Personenverkehr eingestellt und ein Schienenersatzverkehr eingerichtet werden. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch unklar.
Die ersten polizeilichen Maßnahmen führten die Beamten der Bundespolizei Mühldorf durch. Anschließend übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Traunstein die Ermittlungen vor Ort. Die weiteren Ermittlungen liegen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein beim kriminalpolizeilichen Staatsschutz.

  • Die Ermittler wenden sich mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit:

    Wer hat am 17. März 2026 oder im Vorfeld verdächtige Beobachtungen entlang der Strecke gemacht?

  • Wem sind verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
    Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter (0861) 98730 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Ermittlungen dauern an.
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Brand in Mehrfamilienhaus in Rottach-Egern – zwei Personen leicht verletzt

Brand in Mehrfamilienhaus in Rottach-Egern – zwei Personen leicht verletzt

Rottach-Egern / Landkreis Miesbach – Am Dienstagabend (17.3.2026)  brach in Rottach-Egern (Landkreis Miesbach) in einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil Hagrain ein Feuer aus. Zwei Personen wurden leicht verletzt, das Dachgeschoss brannte komplett aus. Der Sachschaden wird auf einen mittleren sechsstelligen Euro-Betrag geschätzt. Die Kriminalpolizei Miesbach ermittelt zur Brandursache.

Gegen 22.30 Uhr wurde der Brand in der Ludwig-Thoma-Straße gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren aus dem Dachstuhl starke Rauchentwicklung und offene Flammen sichtbar. Alle Bewohner konnten das Gebäude selbstständig verlassen. Dank des schnellen Einsatzes von rund 200 Feuerwehrkräften aus der Region konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Auch der Rettungsdienst war umfangreich vor Ort.
Ein Bewohner erlitt, nach den Angaben der Polizei,  eine leichte Rauchgasintoxikation, ein Feuerwehrmann verletzte sich bei einem Sturz durch eine Zwischendecke leicht. Das Mehrfamilienhaus ist derzeit unbewohnbar, die Bewohner wurden durch die Gemeinde Rottach vorübergehend untergebracht.

Die ersten polizeilichen Ermittlungen führten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Bad Wiessee durch. Noch vor Ort übernahm der Kriminaldauerdienst Rosenheim die Ermittlungen für die Brandfahnder der Kriminalpolizei Miesbach. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat liegen bislang nicht vor. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pkw in Warngau von Zug erfasst – Insassen bleiben unverletzt

Pkw in Warngau von Zug erfasst – Insassen bleiben unverletzt

Warngau / Landkreis Miesbach – Am unbeschrankten Bahnübergang zwischen Warngau und Piesenkam (Landkreis Miesbach) ist es am Mittwochmittag (18.3.2026) zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Zug gekommen. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.

Nach den Angaben der Polizei übersah ein 50-jähriger Audi-Fahrer aus Lettland am Bahnübergang auf der Ortsverbindungsstraße gegen 12.45 Uhr den aus Richtung Holzkirchen kommenden Zug der Bayerischen Regiobahn (BRB). Der Zug erfasste das Fahrzeug und kam erst rund 200 Meter später zum Stehen.
Nach ersten Ermittlungen zeigte die Signalanlage am Bahnübergang rotes Haltelicht. Der Audi prallte etwa fünf Meter hinter dem Triebwagen gegen den vorbeifahrenden Zug und wurde durch die Wucht des Aufpralls ins Gleisbett geschleudert. Der Fahrer sowie seine beiden Mitfahrer konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen und blieben ebenso unverletzt wie die Fahrgäste und der Triebfahrzeugführer.
Der Audi erlitt einen Totalschaden, die Höhe des weiteren Sachschadens ist derzeit noch unklar.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Warngau, Holzkirchen und Piesenkam sowie Kräfte des BRK, der Bundespolizei und Notfallmanager der BRB.
Gegen den 50-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Während der Bergungsarbeiten war die Bahnstrecke vorübergehend gesperrt.
(Quelle Pressemitteilung: Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Audi-Fahrer landet nach medizinischen Vorfall im Graben

Audi-Fahrer landet nach medizinischen Vorfall im Graben

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Ein Verkehrsunfall hat am Mittwochabend (18.3.2026)  auf der Staatsstraße 2089 zunächst ein Großaufgebot an Einsatzkräften ausgelöst. Nach aktuellem Stand könnte ein medizinischer Vorfall die Ursache gewesen sein.

Ein 58-Jähriger war mit seinem Audi vom Torfwerk kommend in Richtung Bad Aibling unterwegs, als sein Fahrzeug aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Anschließend fuhr der Pkw, nach den Angaben der Polizei, rund 20 Meter durch den Grünstreifen und kam schließlich in einem Straßengraben zum Stillstand.
Ersthelfer versuchten, den augenscheinlich unverletzten Fahrer aus dem Fahrzeug zu befreien, was jedoch nicht gelang. Aufgrund der schwierigen Bedingungen – abschüssiger, matschiger und weicher Untergrund – musste eine aufwendigere Bergung durch Feuerwehr und Rettungsdienst erfolgen.

Nach ersten Erkenntnissen könnte ein neurologisches Problem, vermutlich ein Krampfanfall, zum Kontrollverlust geführt haben. Dies ist jedoch weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht gefährdet. Der 58-Jährige wurde nach ersten Einschätzungen nur leicht verletzt und zur weiteren Abklärung in ein Klinikum gebracht.
Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Staatsstraße vollständig gesperrt. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Freiwillige Feuerwehr Au im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)