„Ringe“: Stadtkapelle Rosenheim lädt zu Konzertabend ins KuKo

„Ringe“: Stadtkapelle Rosenheim lädt zu Konzertabend ins KuKo

Rosenheim – Fantastische Welten, epische Geschichten und bekannte Filmmusik stehen im Mittelpunkt eines besonderen Konzertabends im Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrum. Die Stadtkapelle Rosenheim lädt am Samstag, 21. März, zu ihrem Konzert unter dem Motto „Ringe“ ein.

Unter der musikalischen Leitung von Peter Weber beginnt das Hauptkonzert um 19.30 Uhr im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim. Bereits ab 19 Uhr sorgt das Nachwuchsensemble „Musikschlümpfe“ unter der Leitung von Anian Feyer für das Vorprogramm und stimmt das Publikum auf den Abend ein.

Den Auftakt des Hauptkonzerts gestaltet das Jugendblasorchester der Stadtkapelle Rosenheim, ebenfalls unter der Leitung von Peter Weber. Es präsentiert unter anderem Ausschnitte aus der Filmmusik zu Der Herr der Ringe.

Im weiteren Verlauf stellt die Stadtkapelle Rosenheim sinfonische Blasmusik vor. Ein besonderer Programmpunkt im ersten Konzertteil ist das Werk Angels in the Architecture von Frank Ticheli. Dabei übernimmt die Sopranistin Cecilia Roh-Nyquist den Engelsgesang und ergänzt das Stück mit einer besonderen Klangfarbe.

Der zweite Konzertteil beginnt mit einer olympischen Fanfare von John Williams, bevor mit Fantasy Tales von Piet Swerts weitere fantasievolle Klangbilder folgen. Den Abschluss des Abends bildet Riverdance, das mit irischen Rhythmen und energiegeladenen Passagen den Konzertabend ausklingen lässt.
Karten sind über das KuKo Rosenheim und gängige Ticketportale erhältlich. Kosten 18 Euro pro Person, Kinder bis 12, Schüler und Studenten zahlen 12 Euro. Ende der Veranstaltung gegen 22 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtkapelle Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re(

Zugkollision im Hauptbahnhof Bayreuth: Acht Menschen verletzt

Zugkollision im Hauptbahnhof Bayreuth: Acht Menschen verletzt

Bayreuth – Am Hauptbahnhof Bayreuth sind am Mittwochabend (11.3.2026) zwei Personenzüge zusammengestoßen. Ein leerer Zug auf Rangierfahrt kollidierte mit einem aus Bad Steben kommenden Personenzug. Durch den Zusammenstoß wurden acht Menschen verletzt, einer davon schwer, die anderen mittelschwer oder leicht. Sieben Reisende blieben unverletzt.

Der Unfall ereignete sich um 18:41 Uhr im Nahbereich des Hauptbahnhofs Bayreuth. Der rangierende leere Zug war lediglich mit dem Triebfahrzeugführer besetzt, während sich im entgegenkommenden Personenzug neben dem Triebfahrzeugführer 13 Reisende befanden. Beide Züge wurden im Frontbereich stark beschädigt. Die schwer und mittelschwer verletzten Personen wurden in das Klinikum Bayreuth gebracht, alle leicht verletzten und unverletzten Personen konnten gegen 20:25 Uhr aus den Zügen evakuiert werden.

Bei dem Einsatz waren mehrere Rettungswagen, der Notfallmanager der agilis, zeitweise 80 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie 20 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) vor Ort. Der gesamte Bahnverkehr am Hauptbahnhof Bayreuth musste bis 02:35 Uhr gesperrt werden, bis dahin wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Nachdem Schienenstränge und Weichen überprüft worden waren, konnten die Strecken wieder freigegeben werden.

Die beiden beteiligten Züge sind nach Angaben der Bundespolizei nicht mehr fahrbereit und haben einen Totalschaden erlitten, der auf etwa 3,4 Millionen Euro geschätzt wird. Bis zur Einrichtung des Schienenersatzverkehrs fielen insgesamt acht Zugverbindungen aus. Die Ermittlungen der Bundespolizei zur Ursache des Unfalls dauern an, Angaben zur genauen Unfallursache sind derzeit nicht möglich.
(Quelle: Pressemitteilung  Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mangfallbrücke, Rosenheim, ca. 1940

Mangfallbrücke, Rosenheim, ca. 1940

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1940. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Mangfallbrücke in Rosenheim. 

Was für ein historischer Augenschmaus: Kopfsteinpflaster, ehemaliger Kiosk auf der rechten Bildrandseite, alte Brücke und dann noch eine Schafherde, die mitten auf der der Straße ihres Weges zieht.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Verkehrsunfall in Bad Aibling: 10-Jähriger leicht verletzt – Zeugen gesucht

Verkehrsunfall in Bad Aibling: 10-Jähriger leicht verletzt – Zeugen gesucht

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Mittwochmorgen (11.3.2026) kam es auf dem Geh- und Radweg der Ebersbergerstraße, auf Höhe des Edeka-Marktes Prechtl in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim), zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern. Ein 10-jähriger Schüler fuhr gegen 07:50 Uhr in Richtung Westendstraße, als ein bislang unbekannter männlicher Radfahrer entgegenkam.

Aus bisher nicht bekannten Gründen touchierten die beiden Lenkräder, woraufhin der Schüler stürzte und sich leicht verletzte. Der andere Radfahrer verließ den Unfallort anschließend, ohne seine Personalien anzugeben. Eine unbeteiligte Zeugin kümmerte sich im Anschluss um den verletzten Jungen.
Die Polizei Bad Aibling bittet Verkehrsteilnehmer, die Hinweise zum Unfall oder zu dem unbekannten Radfahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 08061/90730 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Handynutzung am Steuer: 21 Verstöße bei Kontrolle in Rosenheim

Handynutzung am Steuer: 21 Verstöße bei Kontrolle in Rosenheim

Rosenheim – Bei einer zweistündigen Verkehrskontrolle in der Kufsteiner Straße  in Rosenheim stellte die Polizei am Mittwochmittag (11.3.2026) zahlreiche Verstöße fest. Der Schwerpunkt der Kontrolle lag auf der verbotswidrigen Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt.

Zwischen 13:00 und 15:00 Uhr wurden, laut Polizei, insgesamt 21 Fahrzeugführer angehalten, die ihr Handy während der Fahrt bedienten. Auf die betroffenen Fahrer kommen nun Bußgeldverfahren und Punkte in Flensburg zu.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheimer Energiedialoge: „Wie heizen wir in Zukunft?“

Rosenheimer Energiedialoge: „Wie heizen wir in Zukunft?“

Rosenheim – Wie sieht die Wärmeversorgung von morgen aus? Am Dienstag, 24. März, laden die Rosenheimer Energiedialoge ab 19 Uhr zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in die FOS/BOS Rosenheim (Westerndorfer Str. 45, 83024 Rosenheim) ein. Bereits ab 17:30 Uhr öffnet eine begleitende Fachausstellung, bei der Besucher aktuelle Technologien, Heizsysteme und Sanierungslösungen kennenlernen können.

Im Mittelpunkt des Abends stehen die Zukunft klassischer und moderner Heizmethoden: Welche Rolle spielen Gas, Öl und Holz künftig noch? Welche alternativen Systeme sind effizient und klimafreundlich? Prof. Uli Spindler und Prof. Dr. Harald Krause von der Technische Hochschule Rosenheim beleuchten technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte, ordnen diese in den Kontext der Klimaziele ein und diskutieren mögliche gesetzliche Änderungen, unter anderem im Hinblick auf die aktuelle Debatte um das Heizungsgesetz.

Anhand eines Praxisbeispiels zeigen die Experten, welche Einsparpotenziale durch unterschiedliche Sanierungsstufen von Gebäudehülle und Heiztechnik erzielt werden können. Im Anschluss an die Fachvorträge besteht Gelegenheit für Fragen, Diskussionen und direkten Austausch mit regionalen Fachbetrieben und Experten.
Eintritt frei – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheimer Solarförderverein e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gewerkschaftsbeitrag von der Steuer absetzen: Neuer Steuerbonus für Gewerkschaftsmitglieder

Gewerkschaftsbeitrag von der Steuer absetzen: Neuer Steuerbonus für Gewerkschaftsmitglieder

Bayern / Rosenheim – Mitglieder von Gewerkschaften können bei der Steuererklärung künftig stärker profitieren. Darauf weist die IG BAU Oberbayern hin. Durch eine neue Regelung können Beschäftigte je nach Steuersatz einen Teil ihres Gewerkschaftsbeitrags zurückerhalten.

Wer Mitglied in einer Gewerkschaft ist, kann in diesem Jahr erstmals zusätzlich Steuern sparen. Darauf macht die IG BAU Oberbayern aufmerksam. Nach Angaben der Gewerkschaft erhalten Mitglieder je nach persönlichem Steuersatz in der Regel zwischen 25 und 35 Prozent ihres Gewerkschaftsbeitrags über die Steuererklärung zurück.
Die Regelung gilt bundesweit und betrifft damit auch Beschäftigte in Rosenheim und der Region.

IG BAU sieht Vorteil für Arbeitnehmer

Aus Sicht der Gewerkschaft ist die steuerliche Entlastung eine positive Entwicklung für Beschäftigte.
„Mehr noch: Das ist ein zusätzlicher Anreiz für alle, in die Gewerkschaft zu kommen. Denn gute Löhne, ordentlicher Arbeitsschutz und vernünftige Arbeitszeiten fallen nicht vom Himmel. Außerdem ist bei der IG BAU – wie bei allen anderen Einzelgewerkschaften im DGB auch – immer ein Rechtsschutz inklusive“, sagt Dieter Pangerl, Bezirksvorsitzender der IG BAU Oberbayern.
Mehr dazu unter: www.dgb.de/service/ratgeber/steuertipps/
(Quelle: Pressemitteilung IG BAU Oberbayern / Beitragsbild: Copyright IG BAU, Tobias Seifert)

Torffrei gärtnern: LBV ruft in Bayern zum Schutz der Moore im eigenen Garten auf

Torffrei gärtnern: LBV ruft in Bayern zum Schutz der Moore im eigenen Garten auf

Bayern / Rosenheim – Zum Beginn der bundesweiten Aktionswoche „Torffrei Gärtnern“ am 13. März appelliert der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) an Hobbygärtner, beim Kauf von Blumenerde genauer hinzusehen und möglichst torffreie Produkte zu wählen. Ziel der Aktion ist es, Moore als wichtige Kohlenstoffspeicher und einzigartige Lebensräume besser zu schützen.

In vielen handelsüblichen Garten- und Blumenerden steckt Torf – ein Rohstoff, der über Jahrtausende in Mooren entstanden ist. Wird Torf abgebaut, gelangt der darin gespeicherte Kohlenstoff in die Atmosphäre.
„Moore gehören zu den effektivsten natürlichen Klimaschützern. Wird Torf abgebaut, entweichen große Mengen des über Jahrtausende gespeicherten Kohlenstoffs in die Atmosphäre“, erklärt Franziska Back, Pressereferentin beim LBV.

Wertvolle Lebensräume für seltene Arten

Moore sind nicht nur wichtig für das Klima, sondern auch für die Artenvielfalt. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche spezialisierte Tier- und Pflanzenarten, etwa für Sonnentau oder Moorfrösche.
Zwar ist der industrielle Torfabbau in Bayern inzwischen eingestellt, doch weiterhin wird Torf aus anderen Ländern importiert, beispielsweise aus dem Baltikum. Dort werden für den Abbau weiterhin wertvolle Moorflächen zerstört.

Viele Blumenerden enthalten Torf

Gerade im Frühjahr kaufen viele Menschen Blumenerde für Balkonkästen, Hochbeete und Gemüsebeete. Laut LBV ist vielen dabei nicht bewusst, dass ein Großteil der angebotenen Substrate Torf enthält.
„Der über Jahrtausende entstandene Torf ist viel zu kostbar, um ihn nur für einen Sommer als Pflanzsubstrat zu nutzen und anschließend zu entsorgen“, so Franziska Back vom LBV.

Dabei gibt es laut Naturschutzverband längst geeignete Alternativen. Torffreie Substrate bestehen häufig aus Mischungen aus Kompost, Rindenhumus und Holzfasern. Untersuchungen aus gärtnerischen Lehr- und Forschungseinrichtungen zeigen, dass diese Substrate für Hobbygärten ebenso geeignet sind wie torfhaltige Erde.
Verbraucher sollten jedoch genau auf die Kennzeichnung achten: Begriffe wie „torfreduziert“ oder „Bio-Erde“ bedeuten nicht automatisch, dass kein Torf enthalten ist.

Kompost nutzen und Erde wiederverwenden

Wer im eigenen Garten kompostiert oder Kompost aus kommunalen beziehungsweise gewerblichen Anlagen verwendet, kann diesen mit torffreier Blumenerde mischen und so den Nährstoffgehalt verbessern. Dadurch sinkt in vielen Fällen auch der Bedarf an zusätzlichem Dünger.
Auch ältere Pflanzerde muss nicht unbedingt entsorgt werden. „Pflanzerde lässt sich oft mehrfach verwenden, indem man sie vor der neuen Gartensaison mit frischem Kompost und organischem Dünger wie Hornmehl mischt“, sagt Franziska Back.

Auch beim Pflanzenkauf auf Torf achten

Ein weiterer Ansatzpunkt ist der Kauf von Pflanzen: Viele Jungpflanzen aus dem Handel wachsen in torfhaltigen Substraten. Wer Gemüse, Kräuter oder Blumen selbst aussät, kann daher besser kontrollieren, welche Erde verwendet wird.
Mit solchen einfachen Maßnahmen könnten Gartenbesitzer aktiv zum Schutz von Mooren beitragen.
„Wer torffrei gärtnert, schützt Klima und Artenvielfalt – und zeigt, dass Naturschutz schon im eigenen Garten beginnen kann“, so die LBV-Pressereferentin.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Freilinger & Geisler bleibt Premium-Partner der Starbulls Rosenheim

Freilinger & Geisler bleibt Premium-Partner der Starbulls Rosenheim

Rosenheim – Die Zusammenarbeit zwischen den Starbulls Rosenheim und dem regionalen Autohaus Freilinger & Geisler wird fortgesetzt. Das Unternehmen bleibt Premium-Partner des Rosenheimer Eishockeyclubs und setzt damit eine langjährige Partnerschaft mit dem Standort fort.

Freilinger & Geisler bietet moderne Mobilitätslösungen sowie verschiedene Dienstleistungen rund um Fahrzeugverkauf und Service an. 
„Freilinger & Geisler gehört seit vielen Jahren zu den verlässlichen Partnern an unserer Seite. Solche langfristigen Partnerschaften zeigen, wie stark der Rückhalt aus der regionalen Wirtschaft für den Eishockeystandort Rosenheim ist“, erklärt Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim.
Die Starbulls Rosenheim bedanken sich für die Unterstützung und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Christoph Sinzinger)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Landkreis Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 17. bis 22. März auf den Strecken München – Rosenheim – Salzburg/ Kufstein Haltausfälle, Fahrtzeitenänderungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Dienstag, 17., bis Sonntag, 22. März, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben.

Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg kommt es vom 18. bis 21/22. März abends und nachts in beiden Richtungen bei einzelnen Verbindungen zu Teilausfällen im Bereich zwischen Übersee und Salzburg Hauptbahnhof sowie SEV mit Bussen zwischen Rosenheim und Grafing Bahnhof beziehungsweise München Ost. Bei je einer Verbindung pro Richtung wird am 21. März auch SEV zwischen Bad Endorf und Rosenheim eingesetzt. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.

Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein kommt es vom 17. bis 20. März ganztags zum SEV zwischen Brannenburg und Kufstein in beiden Richtungen, teilweise bereits ab/ bis Rosenheim. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan. D
ie Baumaßnahme wurde seitens der DB InfraGO AG so kurzfristig angesetzt, dass es noch zu Änderungen im Ersatzfahrplan kommen kann. Fahrgäste werden daher gebeten, sich vor Reiseantritt über den aktuellen Stand zu informieren.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag in Rosenheim

Frühlingsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag in Rosenheim

Rosenheim – Am Sonntag, 22. März lockt von 9 bis 18 Uhr wieder der Frühlingsmarkt in die Rosenheimer Innenstadt. Der Markt erstreckt sich vom Ludwigsplatz über das Mittertor, die Fußgängerzone und die Münchener Straße bis hin zur Bahnhofstraße.

Für den Markt haben sich zahlreiche Standbetreiber angemeldet. Neben einem breitgefächerten Warensortiment können sich die Marktbesucher an verschiedenen Imbissständen verköstigen. Aufgrund der Marktveranstaltung können auch die Einzelhandelsgeschäfte in der Zeit von 12 bis 17 Uhr öffnen.
Parallel zum Markt findet wieder der „Frühling in Rosenheim“ statt. Zahlreiche Schausteller präsentieren dabei ihre Buden rund um den Ludwigsplatz.

Wegen des Marktes sind am 22. März folgende Straßen von 6 bis 20 Uhr gesperrt: Ludwigsplatz; die Kufsteinerstraße zwischen Münchener Straße und Brixstraße; die Münchener Staße zwischen Kufsteinerstraße und Bahnhofstraße und dann weiter zwischen Samerstraße und Luitpoldstraße. Auch die Bahnhofstraße kann nicht befahren werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls)

Großprojekt im Rosenheimer Norden: Stadtrat gibt grünes Licht – Kritik reißt nicht ab

Großprojekt im Rosenheimer Norden: Stadtrat gibt grünes Licht – Kritik reißt nicht ab

Rosenheim – Selten ist der große Sitzungssaal im Rosenheimer Rathaus so voll. Bei der jüngsten Stadtratssitzung drängten sich ungewöhnlich viele Zuhörer auf den Besucherplätzen – und selbst die reichten nicht aus. Der Grund: ein umstrittenes Großbauprojekt im Norden der Stadt, über das seit fast 18 Jahren diskutiert wird. Nun hat der Stadtrat grünes Licht gegeben. Die Kritik aus der Bürgerschaft bleibt jedoch laut.

Schon einen Tag zuvor hatte die Interessengemeinschaft „Rosenheim Nord“ zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Fehlplanung stoppen – Für eine lebenswerte Stadt – Nein zur maßlosen Bebauung“ ins Gasthaus  Höhenteiger in Westerndorf St. Peter eingeladen. Dsas Interesse war groß. Einige der Teilnehmer waren nun auch zur Stadtratssitzung gekommen, um die Debatte über das Bauvorhaben zu verfolgen.

Landwirtschaftliche Flächen betroffen

Im Mittelpunkt steht die 55. Änderung des Flächennutzungsplans „Marienberger Straße Nord“. Der Geltungsbereich umfasst nach Angaben der Stadtverwaltung rund 10,54 Hektar. Ein Großteil der Fläche wird derzeit landwirtschaftlich genutzt – etwa acht Hektar würden durch die Planungen künftig dieser Nutzung entzogen.

Das Gebiet liegt im Norden der Stadt:

  • im Osten begrenzt durch die Westerndorfer Straße (derzeit noch B15),
  • im Westen durch die Bahnlinie Rosenheim – Wasserburg am Inn – Mühldorf,
  • im Norden durch den Siedlungsbereich von Westerndorf St. Peter,
  • im Südosten durch den Hochschulkomplex der Kernstadt
  • sowie im Südwesten durch bestehende Wohnbebauung.

Im Norden des Geltungsbereichs befindet sich derzeit ein Wohngebäude mit Nebenanlagen. Einbezogen in die Änderung werden auch Teilflächen der Marienberger Straße und der Westerndorfer Straße.

Zum Ziel der Planung heißt es in der Sitzungsvorlage:
„Die vom Geltungsbereich umfassten Flächen der Gemarkung Westerndorf St. Peter sollen einer sinnvollen und städtebaulich vorteilhaften Entwicklung zugeführt werden. Es soll eine Brücke von der Bebauung im Norden der Stadt Rosenheim zum Ortsteil Westerndorf St. Peter geschlagen werden, die eine respektvolle Verbindung der Bebauung ermöglicht ohne jedoch die Ortsgrenzen zwischen den einzelnen Stadtteilen völlig zu verwischen.“

Neues Quartier mit vielen Nutzungen geplant

Auf der Fläche könnten künftig zahlreiche Einrichtungen entstehen. Vorstellbar sind unter anderem:

  • ein Nahversorgungszentrum mit Discountern und Drogeriemarkt
  • weitere Einzelhandelsflächen
  • Wohnbebauung
  • eine Grundschule mit Turnhalle
  • eine Kindertageseinrichtung
  • ein  mehrgeschossiges Alten- und Pflegeheim
  • sowie ein Parkhaus
Kritik: „Wir sind nicht komplett gegen eine Bebauung“

Vor allem aus Reihen der Grünen und der Interessengemeinschaft Rosenheim Nord kommt deutliche Kritik. Grünen-Stadträtin Anna Rutz sagte in der Sitzung: „Wir sind nicht komplett gegen eine Bebauung. Wir sind nur gegen die Massivität.“

Sie verwies auf zahlreiche Stellungnahmen im Verfahren, die ebenfalls, teils scharfe  Kritik äußerten – darunter sogar von der Regierung von Oberbayern. In ihren Augen würden bei den Planungen eher Investoreninteressen als Bürgerwünsche im Vordergrund stehen. Für diese Aussage erhielt sie Applaus von Zuhörern im Saal. Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März wies daraufhin darauf hin, dass derartige Gefühlsäußerungen keinen Platz in einer Stadtratssitzung hätten.

Sorge um den Charakter von Westerndorf St. Peter

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die mögliche Entwicklung der Stadtstruktur. Gegner befürchten, dass es nach einer Bebauung keine klare räumliche Trennung mehr zwischen Rosenheim und dem Stadtteil Westerndorf St. Peter geben könnte – und damit der dörfliche Charakter des Ortsteils verloren geht.
Die Interessengemeinschaft Rosenheim Nord fordert darum unter anderem eine echte Grünzäsur zwischen Hochschule und Westerndorf

Befürworter sehen Chance für bessere Versorgung

Die Stadträte der übrigen Fraktionen begrüßten das Projekt hingegen weitgehend.
Dr. Wolfgang Bergmüller, Fraktionssprecher der CSU, sieht darin auch eine Chance, eine Versorgungslücke im Norden der Stadt zu schließen. „Wir freuen uns, dass im Rosenheimer Norden endlich ein Nahversorgungszentrum gebaut wird“, sagte er. Viele Menschen seien derzeit gezwungen, für ihren Einkauf durch die Stadt in den Aicherpark zu fahren.

Auch Abuzar Erdogan, Fraktionsvorsitzender der SPD, sprach sich für das Projekt aus. Er erinnerte an die Schließung des REWE-Marktes an der Ebersberger Straße im September 2025. Aktuell gebe es im Norden nur noch die Aldi-Filiale an der Mößlstraße. Sollte auch dieser Standort einmal schließen, könnte ein ernsthaftes Versorgungsproblem entstehen.

Debatte dürfte weitergehen

Mit dem Beschluss des Stadtrats ist das Bauvorhaben einen Schritt weiter im Verfahren. Der große Besucherandrang im Rathaus machte jedoch deutlich, wie kontrovers das Projekt weiterhin diskutiert wird. Auch nach der Entscheidung im Stadtrat dürfte die Debatte über die geplante Bebauung im Rosenheimer Norden weitergehen.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)