Zwei Warnmeldungen beim landesweiten Probelalarm in Rosenheim

Zwei Warnmeldungen beim landesweiten Probelalarm in Rosenheim

Rosenheim – Beim landesweiten Probealarm am heutigen Donnerstag (12.3.2026) können Bürger in Rosenheim gleich zwei Warnmeldungen auf ihren Smartphones erhalten. Neben der Warnung des Innenministeriums verschickt auch die Stadt Rosenheim eine eigene Testmeldung.

Bürger in Rosenheim können zum landesweiten Probealarm am heutigen Donnerstag (12.03.2026) zwei Warnmeldungen über gängige Warn-Apps erhalten.

Neben der Warnung um 11:00 Uhr durch das Innenministerium verschickt auch die Katastrophenschutzbehörde der Stadt Rosenheim eine eigene Warnmeldung um 11:15 Uhr. Die Entwarnung des Innenministeriums ist für 11:30 Uhr vorgesehen, die Entwarnung der Stadt Rosenheim erfolgt um 11:45 Uhr.
Die Warnmeldungen der Stadt werden über verschiedene Katastrophenschutz-Apps verbreitet, darunter NINA, KATWARN und BIWAPP.

Der Probealarm des Innenministeriums nutzt ebenfalls Warn-Apps, zusätzlich aber auch den Mobilfunkdienst Cell Broadcast.
Der landesweite Probealarm dient dazu, die Warninfrastruktur zu überprüfen und weiter zu verbessern sowie die Bevölkerung für Warnmeldungen zu sensibilisieren.
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Welche Tiere im Terrarium erlaubt sind

Welche Tiere im Terrarium erlaubt sind

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Wer sich für die Haltung von Reptilien, Amphibien oder Wirbellosen interessiert, sollte sich nicht nur mit Haltungsbedingungen und Technik beschäftigen, sondern auch mit den rechtlichen Grundlagen. Denn nicht jedes Tier darf in Deutschland einfach so gehalten werden.

In Deutschland ist die private Tierhaltung in Terrarien grundsätzlich erlaubt. Je nach Tierart, für die man sich entscheidet, gibt es aber verschiedene Vorgaben. Diese können sich auf Artenschutz und gefährliche Arten beziehen und aus Bundes- und Landesgesetzen oder kommunalen Regelungen stammen. Auch die Absprache im Mietverhältnis, ob die Haltung in der Wohnung erlaubt ist, kann zu Diskussionen führen. Der auf Tierrecht spezialisierte Rechtsanwalt Andreas Ackenheil erklärt die wichtigsten Grundlagen.

Artenschutz auf Bundes- und internationaler Ebene

Beim Artenschutz gibt es verschiedene Ebenen. Auf Bundesebene regeln das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und die Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV), welche Arten geschützt sind und ob es beispielsweise Melde- und Nachweispflichten gibt.

International greifen weitere Regelungen: Ziel des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) ist es, dass stark geschützte Arten nicht durch internationalen Handel gefährdet werden. In der EU-Artenschutzverordnung werden entsprechende Verkaufsregeln und Bescheinigungen umgesetzt. „Ist eine Art im Anhang A der EU-Artenschutzverordnung aufgeführt, gilt sie als streng geschützt – Halter müssen dann mit der CITES-Bescheinigung nachweisen können, dass sie die Tiere rechtmäßig erworben haben“, sagt Jurist Ackenheil. „Bei Tierarten im Anhang B der Verordnung benötigen Halter vom Züchter oder aus dem Zoofachhandel einen Herkunftsnachweis, der belegt, dass es sich bei dem Tier um eine Nachzucht handelt.“ Diese Nachweise sind auf Verlangen bei Behörden vorzulegen. Zudem greift eine Meldepflicht, die nur entfällt, wenn die Tierart in Anlage 5 der Bundesartenschutzverordnung als Ausnahme geführt wird.

Der Schutzstatus von Tieren kann beim Bundesamt für Naturschutz (BfN) unter www.wisia.de eingesehen werden. Seriöse Züchter und Fachhändler informieren zudem transparent, ob eine Art meldepflichtig ist und welche Unterlagen und Nachweise erforderlich sind.

Gefahrenschutz auf Länderebene

Bei Gifttieren, darunter fallen beispielsweise einige Schlangen- und Skorpionarten, unterscheidet sich die Rechtslage je nach Bundesland. So wurde in Nordrhein-Westfalen erst 2025 ein Gesetz entfristet, das die Haltung von giftigen Tieren in privaten Haushalten dauerhaft verbietet. In etwa der Hälfte der Bundesländer gilt ein ähnliches Verbot oder es wird aktuell diskutiert. In den übrigen Ländern ist die Haltung nur unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt oder unterliegt Genehmigungspflichten. Nur in Baden-Württemberg und Sachsen gibt es bislang keine landesweiten Regelungen.

Sogenannte gefährliche Tiere sind ebenfalls von Verordnungen erfasst, die sich landesweit oder auf kommunaler Ebene unterscheiden können. Darin können Vorgaben zu Tierarten, Sicherheitsmaßnahmen oder Anzeige- und Genehmigungspflichten vorgeschrieben sein. Interessierte sollten sich daher immer bei der zuständigen Landes- oder Kommunalbehörde informieren. Für gefährliche Tiere sind das üblicherweise die Ordnungsämter, beim Artenschutz die unteren Naturschutzbehörden.

Terrarien im Mietrecht

„Grundsätzlich darf die Haustierhaltung in der Mietwohnung nicht pauschal verboten werden. Das gilt in erster Linie für übliche Haustiere wie Katzen, Vögel und Fische. Auch herkömmliche Terrarientiere wie Frösche oder Geckos, von denen keine Gefahr ausgeht, gehören in diese Gruppe und ihre Haltung darf nicht grundsätzlich untersagt werden“, erklärt Anwalt Ackenheil. „Ungewöhnliche und vor allem potenziell gefährliche Tiere wie Würgeschlangen oder Giftspinnen sind bei einer pauschalen Erlaubnis jedoch nicht miteingeschlossen. Hier braucht es immer die Zustimmung des Vermieters.“ Sicherheitsbedenken, bauliche Veränderungen, um diesen entgegenzuwirken oder eine zu umfangreiche Haltung müssen dann im Einzelfall geprüft werden.

Grundsätzlich sollten Interessierte sich daher schon vor dem Kauf informieren, ob und unter welchen Voraussetzungen die Haltung einer bestimmten Tierart in ihrer Wohnung und an ihrem Wohnort erlaubt ist. Erst wenn das geklärt ist, kann das Abenteuer Terrarium beginnen.
(Quell: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Apotheken-Protest in München: Bayerische Apotheker warnen vor weiteren Schließungen

Apotheken-Protest in München: Bayerische Apotheker warnen vor weiteren Schließungen

Bayern / München / Rosenheim – Apotheker aus ganz Bayern wollen am 23. März in München gegen wirtschaftlichen Druck und drohende Apothekenschließungen protestieren. Für eine Kundgebung am Odeonsplatz bleiben viele Apotheken zeitweise geschlossen, die Versorgung wird über Notdienste sichergestellt.

Bayerns Apotheker rufen am 23. März von 12 bis 14 Uhr zu einer Protestkundgebung am Odeonsplatz in München auf. Die Aktion ist Teil eines bundesweiten Protesttages mit weiteren Kundgebungen in Berlin, Düsseldorf und Hannover.
Nach Angaben des Bayerischer Apothekerverband sollen viele Apotheken an diesem Tag geschlossen bleiben. Die Versorgung der Bevölkerung werde jedoch durch Notdienst-Apotheken gewährleistet.

Zahl der Apotheken deutlich gesunken

Hintergrund der Proteste ist die wirtschaftliche Situation vieler Apotheken. „Wir wehren uns dagegen, dass die Apotheken kaputtgespart werden. Unsere Kosten sind in den vergangenen 13 Jahren um 65 Prozent gestiegen – die Vergütung stagniert“, erklärt Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes.
„Seit 2013 haben fast 20 Prozent der Apotheken aufgeben müssen. Allein in Bayern ist in diesem Zeitraum die Zahl von 3.304 auf 2.616 gesunken. Und ein Ende dieser brandgefährlichen Schließungswelle ist nicht absehbar.“

Forderung nach höherer Vergütung

Das Honorar für verschreibungspflichtige Arzneimittel wird staatlich festgelegt und liegt derzeit bei 8,35 Euro pro Packung. Laut Koalitionsvertrag ist eine Erhöhung auf 9,50 Euro vorgesehen.
„Die Politik muss jetzt zu ihrer Zusage stehen. Ohne Wenn und Aber. Sonst wird die Versorgungslage für viele Menschen kritisch“, so Hubmann.

Kritik an geplanten Gesetzesänderungen

Auch geplante Änderungen im Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) stoßen auf Kritik. Der Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, dass Apotheken zeitweise ohne ständig anwesende Apotheker betrieben werden können.
Hubmann warnt: „Apotheken ohne Apotheker sind ein gefährlicher Irrweg. Verlierer wären Patienten – und die Arzneimitteltherapiesicherheit.“
Bereits Ende Januar startete die bundesweite Kampagne „Uns gibt es nicht zum Nulltarif!“. Zusätzlich läuft eine Online-Petition zur Stärkung und zum Erhalt der Apotheken.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Apothekerverband e. V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

230 Nachwuchsretter beim Kreiswettbewerb der Wasserwacht in Prien

230 Nachwuchsretter beim Kreiswettbewerb der Wasserwacht in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Rund 230 Kinder und Jugendliche haben beim Kreiswettbewerb der Jugend der BRK-Wasserwacht in Prien am Chiemsee ihr Können unter Beweis gestellt. Neben Schwimm- und Rettungsdisziplinen standen Teamarbeit und Erste-Hilfe-Aufgaben im Mittelpunkt des Wettkampfwochenendes.

Austragungsorte des Kreiswettbewerbs waren die Franziska-Hager-Schule sowie das Erlebnisbad Prienavera.
Zum Auftakt absolvierten die Teilnehmer im Alter von acht bis 16 Jahren verschiedene Schwimmdisziplinen. Insgesamt nahmen 230 Kinder und Jugendliche sowie Betreuer und Helfer an der Veranstaltung teil.

Rettungswissen und Erste Hilfe gefragt

Neben sportlichen Leistungen mussten die Teams auch ihr Wissen und praktische Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dazu gehörten Aufgaben wie das Versorgen von Verletzten, die Betreuung von Patienten sowie eine fachgerechte Reanimation.

Auch typische Inhalte der Wasserwacht-Ausbildung wurden geprüft, darunter Knotenkunde und Rettungstechniken. Das Sonderthema des diesjährigen Wettbewerbs war die Organisation der Wasserwacht, damit die Nachwuchsretter die Strukturen ihrer Ortsgruppen besser kennenlernen.

Gemeinschaftserlebnis für die Jugendlichen

Neben den Wettkämpfen spielte auch das Gemeinschaftserlebnis eine wichtige Rolle. Viele Teilnehmer übernachteten gemeinsam mit ihrer Ortsgruppe in der Turnhalle und tauschten sich mit Jugendlichen aus anderen Gruppen aus dem Landkreis aus.
Bei der abschließenden Siegerehrung erhielt jedes Kind eine Medaille.

Bad Aibling qualifiziert sich für Bezirkswettbewerb

Als Gesamtsieger setzte sich die Ortsgruppe Bad Aibling in allen drei Altersgruppen durch. Damit haben sich die drei Mannschaften für den Bezirkswettbewerb Oberbayern qualifiziert.

In ihren Grußworten würdigten stellvertretender Landrat Josef Huber, Kreiswasserwacht-Vorsitzender Stefan Rotter, Freddy Eisner, stellvertretender Vorsitzender des BRK-Kreisverbandes Rosenheim, sowie Werner Vietz, Vorsitzender der gastgebenden Ortsgruppe Prien, die Leistungen der Kinder sowie das Engagement der ehrenamtlichenBetreuer.
Ein besonderer Dank galt außerdem der Gemeinde Prien am Chiemsee und der Leitung des Erlebnisbads Prienavera für die kostenfreie Bereitstellung der Veranstaltungsorte.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Rettungsschwimmen – ein Teil des Wettbewerbs Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

Vortrag in Rosenheim: Ernährung bei Demenz im Fokus

Vortrag in Rosenheim: Ernährung bei Demenz im Fokus

Rosenheim – Das Netzwerk Generation 55 plus lädt am 25. März zu einer Informationsveranstaltung in Rosenheim ein. Im Katholisches Bildungswerk Rosenheim geht es um das Thema „Ernährung bei Demenz“ und praktische Tipps für betreuende Angehörige.

Unter dem Titel „Ernährung bei Demenz – ausgewogen begleiten als Betreuende“ informiert Diplom-Ökotrophologin Christina Lipp-Himmer über verändertes Ess- und Trinkverhalten bei Menschen mit Demenz sowie mögliche Risiken durch Mangelernährung.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Angehörige und Interessierte der Generation 55plus. Neben fachlichen Informationen bietet der Termin auch Raum für Fragen und Austausch.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 25. März, von 16 bis 17:30 Uhr im Katholisches Bildungswerk Rosenheim, Pettenkoferstraße 5, in Rosenheim statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Eine Anmeldung ist bis zum 23. März erforderlich bei Christiane Huebner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim, Telefon 08031/3004-1209, E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 12. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass ein Gepard in nur wenigen Sekunden auf etwa 100 km/h beschleunigen kann, schneller als viele Sportwagen?
Damit gehört er zu den schnellsten Beschleunigern in der Tierwelt – und kann seine Beute auf kurzen Strecken mit beeindruckender Geschwindigkeit verfolgen.
Allerdings hält der Gepard dieses Tempo nur kurz durch, denn der Sprint kostet enorm viel Energie.

Vielleicht erinnerst Du dich heute daran, dass nicht immer Dauerleistung zählt – manchmal ist der richtige Moment entscheidend.

Wir wünschen Dir einen kraftvollen und energiereichen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

60.000 Euro für Pilotprojekt: Kampf gegen Quaggamuschel im Chiemsee

60.000 Euro für Pilotprojekt: Kampf gegen Quaggamuschel im Chiemsee

Rosenheim – Die Ausbreitung der Quaggamuschel im Chiemsee bereitet Politik und Experten zunehmend Sorgen. Nun soll ein Pilotprojekt helfen, die invasive Art einzudämmen. Die Regierungsfraktionen im Bayerischen Landtag wollen dafür insgesamt 60.000 Euro bereitstellen.

Traunstein/Rosenheim – Die Bekämpfung der Quaggamuschel im Chiemsee nimmt eine weitere Hürde. Über die sogenannte Fraktionsinitiative sollen die Mittel für ein Pilotprojekt zur Eindämmung der invasiven Muschelart bereitgestellt werden.

Nach Angaben der beiden Chiemsee-Abgeordneten Martin Brunnhuber (Freie Wähler, Traunstein) und Daniel Artmann (CSU, Rosenheim) sollen mit den Geldern konkrete Maßnahmen finanziert werden, um die weitere Ausbreitung der Quaggamuschel im Chiemsee zu verlangsamen und einzudämmen.

Invasive Art bedroht Ökosystem

Die Quaggamuschel gilt als invasive Art. Ursprünglich stammt sie aus dem Schwarzmeerraum und breitet sich seit einigen Jahren auch in bayerischen Gewässern aus. Die Muschel vermehrt sich sehr schnell und besiedelt große Flächen am Gewässergrund. Dabei kann sie heimische Arten verdrängen.

Zudem verändert sie das ökologische Gleichgewicht von Seen, indem sie große Mengen Plankton aus dem Wasser filtert. Auch technische Anlagen wie Wasserentnahmestellen oder Leitungen können durch die Muscheln beeinträchtigt werden.

Maßnahmen und Aufklärung geplant

Das geplante Projekt am Chiemsee soll gezielt Möglichkeiten zur Bekämpfung und Eindämmung der Muschelpopulation untersuchen und erproben. Vorgesehen sind unter anderem wissenschaftlich begleitete Maßnahmen zur Überwachung der Ausbreitung sowie Strategien zum Schutz besonders betroffener Bereiche. Ein weiterer Schwerpunkt soll auf der Aufklärung von Seenutzern liegen.

Die beiden Abgeordneten beobachten die Entwicklung der Quaggamuschel nach eigenen Angaben seit längerer Zeit mit großer Sorge – nicht nur im Chiemsee, sondern auch in anderen Gewässern der Region. Ziel sei es, möglichst früh wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

„Der Chiemsee ist eines der wichtigsten Natur- und Erholungsgebiete Bayerns, aber auch Lebensgrundlage der Berufsfischer am See. Deshalb müssen wir alles daransetzen, die Ausbreitung der Quaggamuschel möglichst früh zu bremsen“, betonen die beiden Abgeordneten.

Sollten sich die Maßnahmen bewähren, könnte das Projekt künftig als Modell für weitere Gewässer in Bayern dienen. Ziel sei es, frühzeitig Erfahrungen zu sammeln und erfolgreiche Strategien zu entwickeln, die auch an anderen Seen eingesetzt werden können.

Abschließend erklären Daniel Artmann und Martin Brunnhuber: „Wir müssen jetzt alle Register ziehen, um die Ausbreitung der Muschel einzudämmen.“
(Quelle: Abgeordnetenbüro Dr. Martin Brunnhuber / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me) 

OB-Wahl in Rosenheim: Stichwahl zwischen März und Erdogan am 22. März

OB-Wahl in Rosenheim: Stichwahl zwischen März und Erdogan am 22. März

Rosenheim – Jetzt ist es amtlich: Bei der Oberbürgermeisterwahl in Rosenheim hat keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit erreicht. Deshalb kommt es in zwei Wochen zur Stichwahl.

Der Wahlausschuss der Stadt Rosenheim hat am heutigen Mittwochvormittag (11.3.220226) das endgültige Ergebnis der Oberbürgermeisterwahl vom 8. März 2026 festgestellt. Dabei wurde bestätigt, dass keiner der Kandidaten mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat.
Damit kommt es zu einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen: Andreas März (CSU) und Abuzar Erdogan (SPD). Die Stichwahl findet am Sonntag, 22. März 2026, statt.
Im Einzelnen erhielten die Bewerber folgende gültigen Stimmen:

  • Andreas März (CSU): 9.731
  • Abuzar Erdogan (SPD): 6.614
  • Anna Rutz (Grüne): 3.581
  • Maximilian Leucht (AfD): 2.694
  • Christopher Ehrenböck (Freie Wähler/UP): 1.235
  • Hanna Rohs (Die Linke): 800
  • Marcus Moga (FDP): 206

Insgesamt wurden 24.861 gültige Stimmen abgegeben.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: Archiv Innpuls.me)

Pkw rollt nach Unfall in angrenzenden Stadl – Fahrer verletzt

Pkw rollt nach Unfall in angrenzenden Stadl – Fahrer verletzt

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Nach einem Verkehrsunfall geriet ein Pkw außer Kontrolle und rollte rund hundert Meter in eine Holzhütte. 

Am Montag (9.3.220226) gegen 19:40 Uhr fuhr ein 19-jähriger Fahranfänger mit seinem Audi auf der Staatsstraße ST 2010 zwischen Oberhofen und Oberlengendorf in westlicher Richtung. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er in die Gegenfahrbahn.

Ein entgegenkommender Traktorfahrer mit Gülleanhänger versuchte, nach den Angaben er Polizei,  auszuweichen, konnte eine Berührung jedoch nicht verhindern: Der Traktor streifte den Vorderreifen des Audis. Nach dem Aufprall verlor der junge Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, das anschließend in die Holzhütte rollte.

Der Fahrer des Audis wurde mittelsschwer verletzt und zur Behandlung in eine Klinik gebracht. Sein Pkw war nicht mehr fahrbereit, der Schaden beträgt etwa 15.000 Euro.
Der Traktor kam quer auf der Straße zum Stehen, der Fahrer blieb unverletzt. Am Fahrzeuggespann entstand ein Schaden von rund 6.000 Euro. Auch die Holzhütte sowie zwei darin abgestellte Fahrzeuge wurden beschädigt – hier entstand ein weiterer Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
Für die Dauer der Unfallaufnahme war die ST 2010 etwa eine Stunde gesperrt. Im Einsatz waren neben der Polizei auch die freiwilligen Feuerwehren Au, Dettendorf und Niklasreuth sowie die Straßenmeisterei.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

IHK-Beratung in Rosenheim: Tipps für Gründer

IHK-Beratung in Rosenheim: Tipps für Gründer

Rosenheim – Die IHK für München und Oberbayern bietet am 26. März in Rosenheim persönliche Beratung für angehende Unternehmer an. Im Stellwerk 18 erhalten Interessierte praktische Hinweise zu Gründung, Rechtsform, Businessplan, Fördermöglichkeiten und Unternehmensnachfolge.

Wer ein Unternehmen gründen möchte, steht vor vielen Fragen: Welche Rechtsform ist sinnvoll? Wie wird ein Businessplan erstellt? Welche finanziellen Förderungen gibt es? Die IHK für München und Oberbayern unterstützt Existenzgründer mit kompetenter und kostenfreier Beratung.
Am Donnerstag, 26. März, beantwortet Oliver Nerz, betriebswirtschaftlicher Berater der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim, von 9 bis 17 Uhr im Stellwerk 18, Eduard-Rüber-Straße 7, alle Fragen rund um die Selbstständigkeit – auch zur Unternehmensnachfolge.

Einzelgespräche sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich: Interessierte können sich online über www.ihk-muenchen.de/termin registrieren.
(Quelle: Pressemitteilung IHK / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Playoff-Viertelfinale: Starbulls Rosenheim starten gegen Regensburg

Playoff-Viertelfinale: Starbulls Rosenheim starten gegen Regensburg

Rosenheim. Die Starbulls Rosenheim starten am Dienstag, 17. März, ins Playoff-Viertelfinale der DEL2. Als Tabellendritter der Hauptrunde treffen die Grün-Weißen im ROFA-Stadion auf die Eisbären Regensburg. Aufgrund der kurzen Entfernung zwischen den Städten ist mit vollen Stadien, vielen Gästefans und einer mitreißenden Eishockey-Atmosphäre zu rechnen.

In der regulären Saison hatten die Starbulls gegen Regensburg allerdings das Nachsehen: In vier Begegnungen gingen die Oberpfälzer jedes Mal als Sieger vom Eis. Mit nur einem von zwölf möglichen Punkten und einem Schnitt von 0,75 Toren pro Spiel war die Bilanz gegen die Eisbären ernüchternd – zum Vergleich: Der durchschnittliche Rosenheimer Torerfolg in dieser Saison liegt bei 3,35 Treffern pro Spiel.

Schwieriger Gegner: Torwart und Unterzahlspiel

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen sieht den Schlüssel zum Erfolg klar: „Wir müssen sehr viel Verkehr vor dem Tor machen, körperlich dagegenhalten und die Ellenbogen einsetzen. Bisher hat uns Jonas Neffin, der Torwart von Regensburg, in drei der vier Saisonspiele quasi im Alleingang geschlagen. Er gehört in dieser Saison zu den besten Torhütern der Liga.“

Die Eisbären sicherten sich den sechsten Tabellenplatz und die Viertelfinalteilnahme erst am letzten Hauptrundenspieltag. Für Rosenheim sind die Donau-Städter zudem ein Gegner ohne Aufstiegsoption – im Gegensatz zu den Starbulls, die sich für die PENNY DEL qualifizieren könnten. Statistisch betrachtet stellen die Oberpfälzer dennoch eine Herausforderung dar: Sie verfügen über den besten regelmäßig eingesetzten Torwart und die stärkste Unterzahlmannschaft der DEL2.

Termine der Viertelfinalserie
  • Spiel 1: Dienstag, 17. März, 19:30 Uhr – Starbulls Rosenheim vs. Eisbären Regensburg
  • Spiel 2: Freitag, 20. März, 20:00 Uhr – Eisbären Regensburg vs. Starbulls Rosenheim
  • Spiel 3: Sonntag, 22. März, 17:00 Uhr – Starbulls Rosenheim vs. Eisbären Regensburg
  • Spiel 4: Mittwoch, 25. März, 20:00 Uhr – Eisbären Regensburg vs. Starbulls Rosenheim
  • Spiel 5, falls nötig: Freitag, 27. März, 19:30 Uhr – Starbulls Rosenheim vs. Eisbären Regensburg
  • Spiel 6, falls nötig: Sonntag, 29. März, 17:00 Uhr – Eisbären Regensburg vs. Starbulls Rosenheim
  • Spiel 7, falls nötig: Dienstag, 31. März, 19:30 Uhr – Starbulls Rosenheim vs. Eisbären Regensburg
Starbulls bereiten sich konzentriert vor

Nach der Hauptrunde gönnte Pasanen seinem Team zwei freie Tage, bevor die intensive Playoff-Vorbereitung begann. Trotz kleinerer Dellen am Saisonende war die Gesamtbilanz beeindruckend: 97 Punkte aus 52 Partien. Nun gilt es, sich auf den Saisonhöhepunkt zu fokussieren.

Welche Spieler zum Auftakt auflaufen, steht noch teilweise offen: Wer nach Verletzungen rechtzeitig fit wird, welcher Torhüter das Rosenheimer Tor hütet und welche ausländischen Stürmer in den Line-ups stehen, entscheidet sich in den kommenden Tagen.

Alle Spiele werden live bei www.sporteurope.tv
übertragen. Eintrittskarten für die Rosenheimer Heimspiele gibt es auf www.starbulls.de/tickets
, auch kurzfristig über den Re-Sale. Die Kasse am ROFA-Stadion öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim  / Beitragsbild: Archiv Copyright: Ludwig Schirmer / Peter Lion )

Kleine Bronzen, große Themen: „Büchse der Pandora“ in der Villa Maria

Kleine Bronzen, große Themen: „Büchse der Pandora“ in der Villa Maria

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Smartphones in der Hosentasche, Insekten auf dem Tisch – wer die aktuelle Ausstellung in der Galerie und Vinothek Villa Maria besucht, erlebt Kunst, die alltägliche digitale Abhängigkeit ebenso wie die Wunderwelt des Mikrokosmos sichtbar macht.

Der venezolanische Künstler Alejandro Calderón Jaffé, der mit seinen deutschstämmigen Eltern nach Deutschland auswanderte, zeigt in „Büchse der Pandora“ unter anderem Bronzefiguren von nur etwa acht Zentimetern Höhe. Humorvoll und kritisch spiegeln sie die zunehmende Schwierigkeit direkter menschlicher Kommunikation wider, die durch Smartphones oft beeinträchtigt wird. Die lebensgroßen Bronze-Darstellungen von Insekten und Spinnentieren sowie Bildmotive im Format eines Smartphone-Bildschirms ergänzen die Miniaturen zu einem facettenreichen Werkzyklus.

Die Ausstellung wurde am Sonntag, 1. März, eröffnet und wird durch Schmuck von Diana Dudek komplettiert. Dudek arbeitet teilweise mit Naturmaterialien und präsentiert ungewöhnliche Accessoires, die als ästhetische Statements aus der Welt des Mikrokosmos fungieren.
„Büchse der Pandora“ ist noch bis 29. März in der Galerie und Vinothek Villa Maria, Rosenheimer Straße 43, zu sehen.
( Quelle: Artikel: Karin Wunam / Info Hendrik Heuer / Beitragsbild: Hendrik Heuser)